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JudaeischeVolksfront 112x130 Das Leben des Brian, Teil II„Pro Deutschland“ droht aktuell damit, in Deutschland öffentlich „The Innocence of Muslims“  aufzuführen. Ich frage mich, was genau sie eigentlich zeigen wollen, denn einen solchen Film gibt es offenbar gar nicht. Als PR-Stunt war die Ankündigung jedenfalls überaus erfolgreich. Aber die „Pro“-Bewegung hat sich lediglich ins Kielwasser einer viel größeren politischen Manipulationsnummer gehängt.

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Martin Lichtmesz auf Sezession im Netz
Kategorie(n): Ereignis, Heute
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3,300 Wörter | Keine Kommentare

Zum Originalartikel: Das Leben des Brian, Teil II

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15 Antworten auf Das Leben des Brian, Teil II

  • Lieber Martin Lichtmesz!

    Da auf der Sezession die Diskussion zu den Artikeln nur selektiv möglich ist und diese Diskussionen auch von selektiver Dauer sind, wende ich mich auf diesem Weg an Dich. Dies möchte ich gar nicht kritisieren, der Kubitschek hat seinen Verlag zu machen, so wie der Stein seine Zeitung, so wie wir alle unser täglich Leben… tja.

    Umso erfreulicher ist es, wenn sich ein anderer Weg der Diskussion und des Austausches bei Gelegenheit ergibt, denn die Möglichkeiten zum persönlichen Kontakt sind zwar gegeben aber rar und nur mit Vorsicht möglich.

    Eine Bemerkung zuvor: Es erscheint mir generell auffällig, dass sich die Teilnahme an den Kommentarbereichen in denjenigen Blogs, die man als „rechtsintellektuell“ bezeichnen könnte, in letzter Zeit deutlich verringert hat. Dies mag zum Teil an anderen Aufgabenfeldern der Blogbetreiber liegen, die nicht wie zu den heissen Anfängen ihrer Blogzeit jeden Tag zu vielem und allem ihren Beitrag schrieben, aber das beinahe schlagartige Verstummen des Austausches, der Diskussion ist auffällig.
    Und wir alle wissen, wann das losging.

    Solange ich meinen Nachbarschaftsstreit paletti nach BGB führen kann, ist es auf einmal gar nicht mehr so schlimm, wenn 34 ist und die Uwes erschossen werden und die Nadja von nebenan abgeholt – denn wir sehen zwar: jetzt wird es ernst, aber wir sehen auch: lass diesen Kelch an mir vorbei!
    Gibt es bei uns notwendig! den Rückzug ins Private, den Rückzug auf die Pflicht des Alltags, den Rückzug in den Spenglerschen Ohrensessel?

    Zu diesem Thema habe ich, wie dem einen oder anderen Forenteilnehmer bekannt sein könnte, die eine oder andere Philippika geschrieben. Ich bin zornig. Ich bin einen Gutteil verzweifelt. Aber vor allem anderen ertrage ich keine Heuchelei, weder bei mir, noch bei anderen. Man verstehe mich nicht falsch, dies ist keine überhebliche Pose, „Doppelstandarts aufzudecken“ (ich zitiere), denn ich heuchele selbst. Täglich. Es geht um das Ertragen!

    Du stellst in Deinem Artikel die Frage:
    „Ich sage, und vielleicht irre ich mich: in der momentanen Lage sind Zurückhaltung und Skepsis das Richtige. Wir sollten uns nicht zu gackernden Hühnern machen lassen; wir sollten überhaupt den Stall verlassen. Wir sollten alle Kabel ausfindig machen und entfernen, die uns noch mit roten Knöpfen verbinden. Sonst machen auch wir uns nur zu Spielbällen und Schachfiguren.“

    Nun kann man aus den verschiedensten Gründen gegen die weitere Provokation sein oder Provokation generell ablehnen. Wie gesagt, der Stein hat eine Zeitung zu machen, der subversive Künstler schreibt dann doch lieber übers Pimpern, über „Harakiri- aber richtig!“ und kümmert sich um seine reizende Dame- und der Kubitschek, ja der kann auch nicht immer als auserkorener Vorangeher subversive Aktionen befehlen, weil die Leute zu bl… träge sind, die Idee eines Franchisesystems zu begreifen, sondern alles vorgekaut wollen. Man hat schließlich auch Familie.

    Vielleicht ist man auch zu phein für so etwas oder auch schlicht zu realistisch, denn wie die Chancen stehen, wissen wir alle ganz genau.

    Und ich weiß um die Quelle meines Erbrechens, meiner Verzweiflung, meines Hasses. Ist uns, den „Besseren“, zumindest den moralischen Siegern nicht Skepsis und Zurückhaltung generell zu empfehlen? Gerade weil wir um die Vergeblichkeit alles Menschlichen wissen? Weil zumindest ich auf eine Instanz (wenn auch nur noch) hoffe, der ich mich dereinst verantworten muss?

    Nicht ohne Grund gibt es das Argument, man würde durch die Anwendung solcher Mittel zu dem was man bekämpft. Und schließlich ist hier im noch sicheren Europa oder drüben übern Teich leicht zündeln, wenn man selbst noch kaum betroffen ist. Oder wollen wir das etwa? Gewalt – die endlich offene, endlich nicht mehr wegzuredende, zu appeasende Gewalt in unseren Straßen, solange wir noch in der Mehrheit sind und die Bombe haben?

    Denn: Dann sterben Menschen! Ja, richtige Menschen. Und für die Kopten, Rotkreuzler, Alewiten und Ärzte ohne Grenzen die unsere nächsten Verbündeten und Brüder sein sollten, machen solche Aktionen die Hölle zur Hölle, nur geht’s gleich fünf Kreise abwärts. Welche Schuld würde man auf sich laden!

    Aber befinden wir uns nicht in einer Art Krieg? Können wir überhaupt noch Rücksicht auf die Methoden nehmen? Geht es nicht ums Ganze?Um UNSER Volk? Entspricht es nicht der Kriegslogik, auf andere schlicht keine Rücksicht zu nehmen, wenn es denn erfolgversprechend ist?
    Selbst wenn sie unsere Freunde sein könnten? Grausam? Wer hat denn mit der Grausamkeit angefangen? Reden wir nicht ständig vom harten Blick? Ja, jetzt gilt’s, Ladies!

    Du schreibst zu Recht, du wärest wie wir alle verwirrt, welche dutzenden widerstrebenden Interessen mit diesen Aktionen und ihrer Vorbereitungim Geheimen gedient wird. Das ist mir alles so unheimlich, ich finde keine Worte.

    Dennoch: Wenn es auch nur einen Tag auch nur das Einwanderungsmoratorium näher bringt, (von Ausweisung redet gar keiner, die würde nicht mal mehr der Organisationsmeister aus Deutschland noch überhaupt praktisch hinkriegen) – wäre es das wert?

    Und wenn es nur das Moratorium für den Orientraum wäre, und die Coudenhofsche Idealbevölkerung noch immer, nur mit anderen Zutaten in der großen Völkermoulinette käme, nur etwas später – wäre es das wert?

    Wenn nicht mal das, nicht mal auch nur ein schwermütig intellektualisierende Jüngling in unseren Kreisen, sondern nur eine einzelne einsame krude Wachturmverteilungsgestalt im Islamkritischen Lager herauskäme – wäre es das nicht immer noch wert?

    Denn wir wissen, was kommt!
    Wollen wir es dann nicht wenigstens brennen sehen?

  • Guter 9/11 Film, ich selbst habe ja immer wieder vorgeschlagen, den Einsturz am Modell zu studieren. Wenn das geschehen ist und die Ergebnisse unter den Teppich gekehrt wurden, ist die Folgerung daraus ziemlich eindeutig.

    • Etwas detaillierter.

      Gesamtenergie. Wenn die Schätzung stimmt (das 10fache der potentiellen Energie), beweiskräftig, da die chemische und kinetische Energie hier im Vergleich zur potentiellen Energie nicht weiter ins Gewicht fällt. Allerdings fraglich, da Thermit auch nicht Energie in diesem Maßstab enthalten hätte.

      Geschmolzener Stahl. Was da raus läuft ist wohl wirklich Aluminium, die Farbe kann wohl durch die Temperatur erklärt werden, jedenfalls sind die Theorien, welche dort geschmolzenen Stahl erklären würden, hochgradig widersinnig. Ob im Boden Aluminium oder Stahl geschmolzen war, läßt sich nicht klären. Bleiben also nur diese „Meteoriten“. Wenn die authentisch sind, wohl beweiskräftig. (Der Staub sagt nichts aus, weil WTC7 selbstverständlich gesprengt wurde und der Staub daher stammen kann.)

      Desintegration. Falsch. Es gab sehr wohl Überreste von ganz gebliebenem Stahl. In der Tat blieb bei einem der Türme zunächst ein 40 Stockwerke hohes Stahlskelett stehen.

      Asynchrone Sprengungen. Nicht überzeugend, kann sehr wohl ein Kolbeneffekt sein, müßte allerdings die Stockwerkpläne sehen, um dazu mehr zu sagen.

      Andererseits gibt es mehrere belegte Beispiele für gezielte Desinformation auch von der anderen Seite.

      Um die Masse zu überzeugen, müßte man aber so oder so Modellversuche im Miniaturmaßstab machen, was auch das einzig Vernünftige wäre, es sei denn, einem gefällt die Unsicherheit der Gesellschaft.

  • Ist es legitim, ja notwendig, Öl ins Feuer zu gießen? Wie Du schreibst:
    „Gut – aber ist gerade im Hinblick auf die konservative Sache nicht das eigentliche Problem, daß die Pro-Bewegung in einer Öffentlichkeit agiert, in der mit doppeltem Maß gemessen wird, und daß sie dementsprechend handeln muß?“

    Verdammt noch einmal – seien wir ehrlich! Öl ins Feuer! Ja, das ist das Ziel, liebe Pro Blablabla!
    Terry Jones ist ein Koranverbrenner! Ja, und? Da gibt es nichts schönzureden, das ist das Ziel.
    Ich würde mir mit dem Ding auch den Hintern abwischen, wenn’s wie Charming Feucht wäre.
    Mich kann man mit Päbsten mit Pissfleck beleidigen – und trotzdem randaliere nicht ich herum, sondern immer die Atheisten gegens Leben und ihre Schah von Theben!
    Meinen Gott kann man nicht beleidigen. Das heisst… falls Gott Moslem sein sollte,
    bin ich eh sowas von am Arsch…

    Oder hat der Feind auch jeh nur eine Sekunde gezögert, solche Mittel anzuwenden?
    Wenn die RAF die doch recht zufriedenstellende Modalität der Demokratiesimulation der 60er als präfaschistisch bezeichnete – Hergott, waren die Faschisten nett zu denen! Heute, ja, heute hätten sie vielleicht recht…
    Und haben die jeh weinerlich um Abbitte gebeten? Nein, in der Sache, so sagen sie, hatten wir Recht – Was für ein Schwachsinn und was für ein Mut!

    Robert Weißmann, der Doyen der Rechtsintellektuellen, ein Mann mit feinstem Gespür für Stil und Moral sagte auf einem Seminar über Macht und Propaganda „Wenn ich die Mittel der Carnegie Stiftung zur Verfügung hätte, jaaah dann…“

    Ach, dann ist das also in Ordnung? Propaganda? Machtmechanismus? Ja da muaß i doch gleich wieder speibn!

    Und jetze? Haben Wir etwa die Mittel durch Macht- das heißt Geldspruch die Diskursgrenzen
    vorteilhaft für uns zu ziehen, so wie das mit uns geschah? Oder die Mittel des totalen Staates, wie das gerade mit uns geschieht? Ne, nicht mal das – auch wenn es noch so wenig wünschenwert wäre.

    Wir diskutieren über Anstand und Massendiskurs und Stil und was wir täten, während uns vielleicht nicht einmal die Mittel eines Georg Elser zur Verfügung stehen. Das wär ja auch unanständig. Einzeltäter – wie stillos! Wir berauben uns der einzigen Waffen, die wir hätten und diskutieren über Waffen, die wir nicht haben.

  • Karlheinz Weißmann. K.A. wie ich auf den Namen kam.

  • Lieber Petrus U.M,

    All diese Fragen und Überlegungen sind auch schon durch meinen Kopf gegangen, aber ich habe keine Antwort darauf. Und wenn, dann wäre es wohl eher eine, die zu mir als zu Ihnen paßt. Jeder tut das, was er selbst am besten kann. Ich selbst bin kein geborener Täter, ich bin ein Betrachter, der versucht, die Wirklichkeit zu beschreiben, die Puzzlesteine zusammenzufügen und die Vernunft, die Moral und den common sense zu bewahren, so gut es geht. Was die Provokationen betrifft, so gibt es dumme und kluge, nützliche und kontraproduktive, geplante und spontane, perfide und gerechtfertigte, und solche, die zu unerwarteten Ergebnissen führen, im Guten wie im Schlechten. Die gegenwärtige Lage ist verquer und prekär, wie ein Haufen Stäbe im Mikadospiel. Man sollte sich genau überlegen, welchen man hinauszieht. Leider sitzt man nicht alleine am Spieltisch, jeder will einmal hineinfingern. Wie immer in der Geschichte, werden die Trampel, Idioten und Wahnsinnigen den Job übernehmen. Die Wahrscheinlichkeit, daß es böse und suboptimal ausgeht, ist stets sehr hoch, die Historienschreibung ist voll davon, von Thukydides angefangen.

  • Nicht ganz korrekt ist die Bemerkung zur „Unschuld“ der Deutschen: Der Sudan bezieht sich ausdrücklich auf Merkels „Ehrung“ des Karikaturisten Westergaard, weniger auf das Mohammed-Filmchen! Und auf diese „Ehrung“ sollte man die deutsche Regierung festnageln, wenn sie jetzt das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung wegen einer unser Land mehr und mehr besetzenden mittelalterlichen Religionsideologie mit ihren blutigen „Begleiterscheinungen“ beschneiden oder abschaffen will! Kann man Westergaard in Sonntagsreden „ehren“, der „Pro-Bewegung“ aber mit Verboten kommen, wenn sie dann auch tatsächlich ein seit mindestens 200 Jahren bei uns selbstverständliches Grundrecht wahrnimmt? Dass wir Konservative „anständige“ Menschen sind, denen „Beleidigungen“ Andersgläubiger nicht schmecken, nutzt uns wenig, wenn wir die Machtansprüche des Islams in unserem eigenen Land wirklich beschneiden wollen – was wir doch um der Freiheit unserer Kinder willen tun MÜSSEN! Und dazu bietet diese unappetitliche Geschichte eine durchaus gute Gelegenheit, den Mohammedanern klar zu machen, dass es bei uns kein Zurück in eine mittelalterliche Religionsdiktatur mit Scharia-Recht usw. gibt. Manchmal muss man sich auch die Hände schmutzig machen um eines guten Zwecks willen – der Verteidigung unserer Freiheit.

  • Es scheint immer noch Leute im konservativen Lager zu geben, die glauben, dass das „Eine-Welt-Experiment“ unserer westlichen Eliten, vielleicht mithilfe gut meinender Konservativer, friedlich ausgehen könnte.

    Die Soße westlicher Dekadenz-Gesellschaften und Islamischen Dschihad-Gesellschaften ist angemischt und gut verrührt worden. Das Gemisch ist aber keine Frieden-stiftendes Düngemittel geworden, wie uns ihre Protagonisten versprachen, sondern eine explosive Mischung, sozusagen kochendes Nitroglyzerin.

    Denn auch westliche Dekadenz-Gesellschaften werden sich nicht einfach islamisieren lassen, es wird auch hier Menschen geben, die dieses perverse „Eine-Welt-Spiel“ nicht bis zum Ende friedlich mit sich machen lassen. Man mag PI-ler nicht mögen, aber der Mensch reagiert nun mal, wenn er nicht restlos Gehirn-gewaschen ist, auf die nächst sichtbare Bedrohung, und die zeigt sich in den islamischen Gegengesellschaften unserer Städte am deutlichsten.

    Zu glauben der Film sei eine gezielte Provokation gewesen, von irgendwelchen Geheimdiensten initiiert, sollte Bedenken, solche Filmchen gibt es zu hunderten im Internet, sie zu produzieren bedarf es keiner großen finanzieller Mittel. Wenn CAI oder Mossad so einen Billig-Film produziert hätten um Provokationen auszulösen, dann wären die aber ganz schön auf den Hund gekommen.

    Nein, der multikulturelle „Eine-Welt-Soße“ scheint langsam den explosiven Siedepunkt zu erreichen und ich kann jedem Menschen guten Willens nur raten, nicht zu versuchen den Knall zu vermeiden, in dem er wohlmeinend versucht einen Teil der Soße auszulöffeln. Weder die USA noch Europa haben die Sache ihres „Eine-Welt-Experiments“ mehr im Griff, um so weniger die kleine Schar wohlmeinender Konservativer.

    Genauso gut könnte ich auch versuchen den Euro zu retten, in dem ich mein Erspartes der Zentralbank verschenke, damit die nicht so viel Geld drucken müssen um faule Anleihen aufzukaufen.

    • Auch wenn ich dem im Großen und Ganzen zustimme, ergibt sich daraus doch keine Verhaltensanleitung für Menschen, welche politische Verantwortung im bestehenden System tragen. Sie müssen stabilisierend wirken, das ist ihr Job.

      Außerdem sollte man nicht vergessen, daß das vorrangige Ziel der „eine Welt Ideologie“ ist, lokale Traditionen, kulturelle und mentale Unterschiede auszulöschen, und ein überall gleich extremes Reagieren auf die überall gleichen Probleme mag just dazu führen.

  • Luzide Erläuterung der Hintergründe.1) Allerdings wäre bei mir der aktuelle Bundesinnenminister (bzw. dessen Simulation) nicht so gut weggekommen, und zwar aus zweierlei Gründen.
    Zunächst der naheliegende: da macht sich also eine Organisation, genauer eine politische Partei, deren Unterstützerkreis verschwindend gering ist, für einen Film stark. Bei den Wahlen, zu denen sie antrat erzielte sie weniger als 2%. Warum werden nun die Pro- Leute von Politik und Medien mit derart viel Aufmerksamkeit geadelt? Hier scheint jemand den nützlichen Idioten zu spielen bzw. offenbar haben alle etwas davon (Pro die Aufmerksamkeit, die Medien eine weitere Referenz zu „rechten Brandstiftern“ und das Politestablishment kann sich seinem Lieblingshobby widmen, dem Basteln von Verboten.
    Und damit zum Grund Nummer Zwei, sozusagen dem Hinter-Grund.
    „Unser“ Bundesinnenminister hat ebenso wenig wie der Rest der elitären Kamarilla die Absicht oder den Auftrag2) im Sinne des deutschen Volkes (Entschuldigung für den etwas antiquiert klingenden Ausdruck) zu handeln. Es hilft, faktisch das genaue Gegenteil von dem zu vermuten, was nach außen hin behauptet wird, nämlich dass der Staat ein Instrument zur maximalen Ausbeutung des eigenen Volkes ist. Letzteres dient allenfalls der Staffage, von den Eliten wird es an den Meistbietenden verschachert3) und um den Ertrag ihrer Arbeit gebracht. Staatsschulden z.B. sind ja nichts anderes als die Verpfändung aktueller und künftiger Steuerzahler. In der Terminologie der Sezession machen die Deutschen die Beine breit (OK, bei Westerwelle: bückt sich), und wenn sich die Gelegenheit ergibt wieder mal Fremden –hier: Islam(isten)- willfährig zu sein wird sich eilfertig unterworfen: „wie hätten Sie’s denn gern?“.
    .
    Es sind dies aber keineswegs außergewöhnliche Verhaltensmuster. Das Agieren (konkret: Regieren) im Sinne der Regierten (incentive alignment nennt das der Ökonom) muss ständig aktiv sichergestellt werden. Deswegen kennen demokratische Staaten Volksabstimmungen; Papier dagegen (man vergleiche die hochtrabende Worte in GG [Art 20 Abs 4] oder der Schweizer Verfassung [Präambel]) ist bekanntlich geduldig.4)
    Die Geschichte ist auch hier äußerst lehrreich: der Staufer Friedrich II. hielt sich in seinem Königreich Neapel-Sizilien Sarazenen (die er separat kasernierte), die die einheimischen Bauern in Schach hielten, um sie rücksichtslos fiskalisch auszuplündern.5)
    Ähnlich Ostrom: Byzanz’ Kreativität lag in immer neuen Methoden die einheimische Bevölkerung auszupressen, besonders die Bauern in Kleinasien. Kein Wunder fanden erst Venezianer und Genuesen und später Osmanen nicht wirklich loyale Byzantiner vor…
    Imperien sind so. Zur Verwirklichung ihrer imperialen Ambitionen brauchen sie Ressourcen; egal ob (Ost)Rom, die Soffjet-Union (kostete etwa 50 Millionen der heißgeliebten Arbeiter das Leben) oder China (dort waren es ca. 100 Millionen).6)
    Kurz: „Cui Bono ‚Die Unschuld der Muslime’?“ Es spricht vieles dafür, dass hier westliche und islamische Eliten zusammenwirken. Bei ersteren ist der handelsübliche deutsche Volksverräter mit dabei – auch ein Hans-Peter Friedrich.
    —————-
    1) Eine Analyse, die sich die angeblich bürgerliche Lizenzpresse offenbar nicht in der Lage sieht zu leisten. Anstattdessen werden von über 40 Jährigen Milchgesichtern Ergebenheitsadressen verfasst. Selbstredend werden kritische Kommentare zensiert (wobei es mir zugegebenermaßen schwer fiel die Contenance zu wahren); immerhin ist es vielen Kommentatoren gelungen auf die mediale Ungleichbehandlung von „Pussy Riot“ einerseits und „Die Unschuld der Muslime“ andererseits aufmerksam zu machen.

    2) Das muss präzisiert werden: Auftrag von wem? Das Grundgesetz, auf dessen Boden die Legislative angeblich steht (oder so) ist m.E. besser als sein Ruf. Zu seinen –historisch bedingt- positiven Eigenschaften zählt nämlich nicht nur seine Schutzfunktion für den Bürger vor dem Staat (als Erbe des ‚klassischen Liberalismus“ im 19. Jahrhundert), sondern auch die Verpflichtung der Regierenden im Sinne der Regierten (und das ist –wieder ein Erbe des 19. Jahrhunderts- die Nation, präziser: das deutsche Volk, das nicht weiter zwischen Hausmachtinteressen, fremdländischen Eroberern und Partikularinteressen [z.B. dem Klerus] zerrieben werden wollte). Der Auftrag für den Verrat am Staatsvolk kommt also nicht von den Vätern des Grundgesetzes, sondern von den globalen (international-sozialistischen) Eliten, kurz: den Internazis. Die Judikative (inkl. BVG) ist folgerichtig dazu da, diesen Verrat zu akkomodieren (und nicht etwa, ihn zu verhindern).

    3) Im Fall der britischen Soldaten aus der Landgrafschaft Hessen-Kassel ist das sogar wörtlich zu nehmen. Die Verfassungsbestrebungen (und –versprechungen!) des frühen 19. Jahrhunderts waren von dem Verlangen geprägt, dass sich so etwas wie der „Rheinbund“ –der (Aus-)Verkauf deutscher Interessen für ein paar Silberlinge- nicht wiederholen möge.

    4) Nicht dass ich Demokratie- Fan bin… aber das würde wirklich zu weit führen.

    5) Überflüssig zu erwähnen, dass die staufische Herrschaft in Süditalien als „fortschrittlich“, „effizient“ (im Ausplündern!) und „tolerant“ gelobt wird.

    6) China beispielsweise exportierte in der größten Hungersnot Reis in die UdSSR, um an Nukleartechnologie zu kommen. – Was eine nicht unbeträchtliche Schadenfreude verursacht ist die Tatsache, dass trotz aller Liebedienerei von Obama, Clinton etc. die US of A einen auf die Mütze bekommen; das hat Lichtmesz schön süffisant („Indianerforderungen wie Volkssouveränität“) kommentiert!

    • China beispielsweise exportierte in der größten Hungersnot Reis in die UdSSR, um an Nukleartechnologie zu kommen.

      Der Export von Getreide in Hungersnöten oder auch um Hungersnöte herbeizuführen, scheint eine Spezialität ‚progressiver Gesellschaften‘ vom sozialistisch-kommunistischen Typ zu sein. Die Sowjetunion hat den chin. Kommunisten ja schon Jahrzehnte zuvor in der Ukraine den Weg gewiesen…

  • Vor ein
    paar Jahren
    habe ich schon mal
    versucht diese existenzielle
    Frage, die immer näher heranrückt,
    plakativ auf den Punkt zu bringen.
    Man wird sich nun langsam
    positionieren müssen.
    Zur Wahl stehen:
    Feigheit oder
    Freiheit.

    http://neue-spryche.blogspot.com/2009/12/am-scheideweg.html

  • Noch eine Spekulation zur Urheberschaft…

    http://einarschlereth.blogspot.de/2012/09/blasphemie-als-eine-taktik.html

    Demnach läge hier eine Art innerjüdischer Konflikt vor … sozusagen die Interessen jüdischer Globalisten gegen die Interessen jüdischer Israelis.

  • Bei uns in Siegen fühlten sich beim sog. „Integrationsfest“ (100% Steuerfinanziert) einige der Teilnehmer durch uniformiertes Sicherheitspersonal provoziert.

    Wer könnte denn dahinter stecken, dass Sicherheitspersonal bei sog. „Integrationsfesten“ uniformiert auftritt?

    Die Zionisten, die USA, christliche Fundamentalisten, die Orks vielleicht?

    Ja dann müssen wir dafür sorgen, dass das Sicherheitspersonal nicht mehr erkennbar ist.

    Durch was fühlten sich denn die Kurden in Mannheim provoziert? Müssen wir doch wissen, damit wir das abstellen können.

    Es ist mir völlig schnuppe wer dieses Billig-Filmchen gedreht hat! Die Gewaltexzesse die dieser Film ausgelöst hat, sind der entscheidende Punkt. Wem immer noch nicht klar ist, was wir unseren Kindern antun, duch das massenhafte Einwandern von Moslems, wer immer noch glaubt durch Beschwichtigung ließe sich alles noch zum Guten wenden, der hat nichts verstanden oder der will es nicht verstehen.

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