Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Wenn Nietzsche der Auffassung war, daß „der große Stil ensteht, wenn das Schöne den Sieg über das Ungeheure davonträgt“, dann legt diese Aussage für einer Akademie des IfS zum Thema Stil in mehrfacher Hinsicht die Grenzen fest: Zunächst steht damit die Forderung im Raum, sich nicht mit Nebensächlichkeiten aufzuhalten, sondern ins Zentrum der Frage nach dem Stil zu gehen. Weiterhin leitet sich daraus ab, daß es sich beim Reden über den Stil nur um Annäherungen an das handeln kann, was uns als Idee von Stil leitet. Am Ende jedoch entläßt uns das nicht aus der Pflicht, uns dieser Idee anzunähern.

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Erik Lehnert auf Sezession im Netz
Kategorie(n): Tage und Taten, Wir
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471 Wörter | Keine Kommentare

Zum Originalartikel: Stil und Arbeit

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2 Antworten auf Stil und Arbeit

  • Wenn ich die Nietzsche Zitate so lese, dann stand das Seminar also unter dem Titel:

    „Mächtige Männer sind sexy.“

    Entspricht wirklich nicht meinem Stilverständnis. Stil ist eher das Schwere leicht aussehen zu lassen.

  • Muß da
    gleich an meinen
    Dandy-Professor denken,
    der vor etwa 30 Jahren in seiner
    Vorlesung ‚Nihilismus und Negativität‘
    – dabei auf Nietzsche und Benn
    gestützt – zur Ansicht kam,
    daß das Leben und die
    Welt, bzw. das
    Leben in der
    Welt, eben nur
    als ein ästhetisches
    Phänomen gerechtfertigt
    sei. Und wenn man sich die Erde
    von außerhalb ansieht oder naturbelassene
    Gebiete, die noch nicht vom Menschen
    vernutzt worden sind, scheint das
    ja auch zu stimmen. Wem
    also der Sinn für das
    Schöne abgeht,
    dem fehlt
    es auch
    an Stil.

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