Pussy Riots

Das ist der ausdrucksvolle Name einer feministischen Punk-Combo, bestehend aus etwa zehn jungen Damen, die seit Jahren keiner geregelten Arbeit nachgehen. Von wem sie wofür finanziert wurden und werden, darüber gibt es nur Spekulationen. Am 21. Februar war die Truppe in die Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau eingedrungen, dem zentralen Gotteshaus der russisch-orthodoxen Kirche, vergleichbar mit dem Petersdom für Katholiken. Dort im allerheiligsten Bereich, dessen Zutritt nur höchsten Priestern gestattet ist, schrien sie mit über den Kopf gezogenen Mützen maskiert vor den anwesenden Gläubigen nette Menschenrechtsparolen wie: „Die Kirche ist die Scheiße Gottes!“ Nun sitzen drei von ihnen in Untersuchungshaft, angeklagt wegen grober Verletzung der öffentlichen Ordnung. Übermorgen wird das Urteil erwartet.

Die westlichen Qualitätsjournalisten verwandelten das unangemeldete und ungestattete „Konzert“ vor dem Altar in ein „Punk-Gebet in der Kirche“. Und das jugendliche Feminat zu Ikonen der politischen Opposition. … Weiterlesen →

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7 Gedanken zu „Pussy Riots“

  1. Ich bin total enttäuscht von den russischen Hackern: warum haben sie nicht Pussy Riot unterstützt und heute die russischen Computersysteme und Behörden lahmgelegt und damit Putin kaputt gemacht? Sind die russischen Hacker so inkompetent geworden, dass sie nicht mehr russische Behörden-Systeme lahmlegen können? Können russische Hacker nur noch europäische Konten plündern?

  2. Wenn man die Kommentare in den Zeitungen liest, merkt man, daß immer weniger Leute für diese Form des Agitprop Verständnis aufbringen. Amüsiert nehme ich zur Kenntnis, daß die WELT ihren Kommentarbereich zusperrt, die ZEIT ihre Leser im Dutzend dazu aufruft „sachlich“ oder „differenziert“ zu argumentieren und sonstwo ohnehin nur das veröffentlicht wird, was ins BIld passt. Hätte die DDR Internet gehabt, hätten die Kommentare in den Tageszeitungen wohl nicht sehr viel anders ausgesehen…

  3. Der Rechtsstaat sorgt für die Neutralisierung der Gesinnungen, während der Gesinnungsstaat vor und nach 1945 die Privilegierung der einen und die Diskriminierung der anderen Gesinnung festlegte. Wo Gesinnungsmerkmale gefordert werden, entsteht eine revolutionäre Situation und ein moralisches Chaos. Denn wer legt die Grenze von zulässiger und unzulässiger Gesinnung fest? Wer möchte entscheiden, ob eine zur Schau getragene Gesinnung nicht etwa nur eine Tarnung der wahren Gesinnung und damit doppelt gefährlich ist? Wer ist sicher, ob diese oder jene Äußerung auf diese oder jene Gesinnung schließen läßt? Die Diktatur des Verdachts, die gerne totalitären Systemen zugeordnet wird, kann auch im Verfassungsstaat regieren.

    Caspar v. Schrenck-Notzing,
    Charakterwäsche

  4. Ach ja, vergessen … – der Bericht von Frau Beck beginnt erst ab ca. 18:22 min., denn sie steckte vorher wohl noch in irgendeinem unfallbedingten Stau auf irgendeiner Berliner Stadtautobahn fest…

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