Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Ich gebe zu, daß man manchmal die Wahrheit verheimlichen – also lügen – muß, zuweilen sogar aus erhabenen Motiven, etwa aus Mitleid oder aus Feingefühl. Doch immer lohnt es zu wissen, warum man das tut, was die jeweilige Abweichung von der Wahrheit bringt.

Ernest Skalski im Juli 1990 über die Auschwitz-Diskussion in Warschau. Die Diskussion entbrannte, als sich die Direktion des Auschwitz-Museums dazu entschloss, die alte Gedenktafel gegen eine neue auszutauschen: Die alten Opferzahlen waren im Zuge sowjetisch-kommunistischer Greuelpropaganda um das fast  vierfache überhöht.

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5 Antworten auf Aus erhabenen Motiven

  • Zu diesem Thema, eine Wochenschau von 1948, als das Nachrichtenwesen noch unter strenger Kontrolle der alliierten Siegermächte stand.

  • Der Link funktioniert nicht – bei mir wenigstens. Kann es sein, daß Sie dieses Video gemeint haben…?

    http://archive.org/details/OfficialDeathsAtConcentrationCamps340000Total-Wochenschau1948

  • Genau, dieses Video meinte ich. Wissen Sie möglicherweise Näheres, über die Entstehung dieses Wochenschau-Beitrages, z. B. von welcher Agentur er produziert wurde?

  • Bedauerlicherweise: Nein. Ich habe das Video auch irgendwann mal mehr oder weniger zufällig entdeckt .. vielleicht durch den Tipp irgendeines Kommentators irgendwo … ich weiß nicht mehr. Ich hatte nur den Link abgespeichert und ihre Jahreszahlangabe hat mich stutzig gemacht, weil ich mich daran erinnert habe. Ich kann also leider auch überhaupt nichts zur Verläßlichkeit des Videos sagen … – ich sehe nur keinen Grund anzunehmen, wieso ausgerechnet die Polen des Jahres 1948, mit ihrem manischen Deutschenhaß, hier zugunsten von Deutschen die Opferzahlen von Auschwitz heruntergerechnet haben sollen. Das genaue Gegenteil wäre eigentlich das, was anzunehmen wäre…

  • Vielen Dank. Ihre Beurteilung ist sehr plausibel.

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