Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
Get Adobe Flash player

vonsalomon75 Vor vierzig Jahren starb Ernst von Salomonvon Hans-Wilhelm Stein-Saaleck

Heute vor vierzig Jahren verstarb der Schriftsteller, Revolutionär, Terrorhelfer und Atomkraftgegner Ernst von Salomon. Ich bedaure es sehr, daß sein Werk (Pflichtlektüre rechter, des Lesens mächtiger Menschen) fast vergessen ist. Immerhin hat von Salomon eine eigene Internet-Seite, eingerichtet von seinem Biographen Markus Josef Klein.

Von Salomon wurde 1902 geboren, war Zögling in einer preußischen Kadetten-Anstalt, kämpfte nach dem Krieg in Freikorps gegen kommunistische Umsturzversuche im Innern, polnische, französische und russische Landräuber von Außen und übergeordnet gegen die Bestimmungen des Versailler Diktats. Im III. Reich spielte er – wie so viele Figuren der Konservativen Revolution – keine Rolle mehr und verdingte sich als Drehbuchautor.

Legendär ist der erste rechte Bestseller der noch jungen BRD, von Salomons Fragebogen – eine fünfhundert Seiten umfassende Beantwortung des Entnazifizierungskatalogs, den die amerikanischen Besatzer millionenfach ausgaben, um mit teils absurden Fragen zugleich dem nationalsozialistischen Geist und dem deutschen Wesen auf den Grund und dessen Trägern auf die Schliche zu kommen. Der Fragebogen – ein Schlüsselwerk, außerdem das einzige Buch von Salomons, das bis heute nachgedruckt wird. […]

[Weiterlesen]

[siehe auch meine Rezension zu „Der Fragebogen“]

Gastbeitrag auf Sezession im Netz
Kategorie(n): Erbe, Gestern
Schlagwörter: , ,
363 Wörter | Keine Kommentare

Zum Originalartikel: Vor vierzig Jahren starb Ernst von Salomon

Powered by WPeMatico

10 Antworten auf Vor vierzig Jahren starb Ernst von Salomon

  • „…Am 24. Juni 1922 ermordeten Erwin Kern und Hermann Fischer den Reichsaußenminister Walther Rathenau…“
    „…Mich betrifft diese Sache insofern, als ich die Attentäter damals in einem Turm meiner halbruinösen Burg versteckte…“

    Der Autor dieses Artikels hat ja ein bibliches Alter erreicht. Sogar wenn man davon ausgeht, dass als er als er die Attentäter versteckte nur ca. 20 Jahre alt war, muss er doch jetzt über 110 Jahre alt sein. Damit dürfte er der älteste noch lebende deutsche Mann sein.

  • Ich habe die Bücher „Der Fragebogen“ und „Die Geächteten“ mit großem erkenntnistechnischen Gewinn gelesen.

    OT: Kennt jemand Tomislav Sunic ?
    Sein Doppelvortrag („VOLK IN BEWEGUNG“ & „DER REICHSBOTE“) vermittelt einen Einblick in sein Denken (das sicherlich diskussionswürdig ist). Es geht darin im Masseneinwanderung, um eine Freund-Feind Bestimmung und mehr (ich weiß nicht, wo genau in Deutschland und vor wem er seinen Doppelvortrag gehalten hat):
    http://www.dailymotion.com/video/xm515t_volk-in-bewegung-der-reichsbote-tomislav-sunic_news

  • „Das verkehrte Teutschland“

    „Nicht wahr? Der Klugheit Regul heißt:
    Laß dir nicht allzu nahe kommen!
    Zum wenigsten ein kluger Geist
    Hat sie genau in acht genommen;
    Ja, was nur Händ und Füße regt,
    Was geht, was schwimmt, was Eier legt,
    Hat seine Feinde gern vom Leibe.
    In Teutschland ist es umgewandt:
    Wir öffnen unserm Feind das Land,
    Und leiden, daß er bei uns bleibe.

    Wir könnten es zwar wohl verwehrn.
    Allein es fehlt an vielen Dingen.
    An was? Ihr Teutschen wollt ihr’s hörn,
    so will ich es zu Markte bringen:
    In Teutschland fehlet vielerlei,
    Jedoch hauptsächlich nur die Drei
    Hab ich mir zu Gemüth gezogen:
    Der Muth, bei dieser schweren Zeit,
    Die Klugheit und die Einigkeit –
    Das Geld ist ohnehin verflogen.“

    anonym

  • „Jooh, Deutschland, hier sprechen die Ausländer … und wenn ihr was zu sagen habt, dann sagt es … ohne uns ist Deutschland nichts …“

    http://www.youtube.com/watch?v=rDb58RcLq7w

    Wir öffnen unserm Feind das Land ?
    Angesichts der debil wirkenden jungen Migranten in dem Videoclip oben mögen einige abwinken und denken „die sind doch keine Gefahr“. Ich bin da anderer Meinung.

    http://www.youtube.com/watch?v=f1wmY33wMQU

  • Es lohnt, sich den „Augiasstall“, der von manchen noch Deutschland genannt wird, einmal näher anzuschauen:

    http://www.youtube.com/watch?v=eOSfpmXAqp4

    http://www.youtube.com/watch?v=GtIf_Nnpq0U

    sprachlos ? Dann guckst du hier:

    http://www.youtube.com/watch?v=v-F2WYxZkj0

    Gute Verbindungen zum hiesigen Establishment:

    • Danke. Ich habe es als Artikel eingestellt, weil man solche Infos gar nicht weit genug verbreiten kann.

      • Gerne Manfred.
        Das ist ja mein Fachgebiet, da ich beruflich in der Kriminellenbetreuung tätig bin (sozusagen als rechter Wachhund im Wolfspelz unter linken Wölfen). Zudem bin ich recht gut eingelesen in das Thema.
        Die Moslemmafia oder das organisierte Verbechen muslimischer Provenienz wird hier in Deutschland so gut wie nicht thematisiert (Spiegel TV bildet diesbezüglich eine rühmliche Ausnahme, vor allem das mutige Team, das in den Beiträgen oben zu sehen und zu hören ist, muss lobend erwähnt werden), auch der fleißige Jürgen Roth hat dazu kaum etwas zu sagen (außer zur Türkei dies: „Die Mafia ist der Staat und der Staat ist die Mafia“, in „Ermitteln verboten“).
        Es ist eigentlich unnötig zu erwähnen, daß Deutschland inzwischen (insbesondere seit den 90er Jahren) zum Tummelplatz des organisierten Verbrechens aus aller Welt geworden ist.

        Hier ein kleiner Überblick über die ostdeutschen Verhältnisse (allerdings war das lediglich der Stand von vor 8 Jahren, die Situation hat sich derweil dramatisch zugespitzt, Stichwort: „Schengen“):

        „…die BRD-Polizei hat nicht mehr viel zu meiden. Insbesondere in Berlin, wo inzwischen viele große Mafiaorganisationen (allen voran die russischen Syndikate Choroschevskaja, Luganskaja und Wory w sakonje sowie der libanesische AI-Zein-Clan und die Litauer Brigaden) ihr deutsches Hauptquartier aufgeschlagen haben, sind schon ganze Quartiere zum rechtsfreien Raum geworden. Mehrere Bereiche in Neukölln und Kreuzberg zum Beispiel gelten als „No Go Areas“, also als Territorien, die man als rechtschaffender Deutscher besser nicht betritt. Dort haben nach Angaben des Neuköllner Bezirksbürgermeisters Heinz Buschkowsky “zehn arabische Groß-Clans von etwa 500 bis 1000 Menschen, die alle der organisierten Kriminalität nachgehen“, die Herrschaft übernommen. Buschkowsky: “Das sind Parallelgesellschaften, in denen unsere Regeln nicht gelten“. (Sozialhilfe kassieren trotzdem 15 Prozent der Clan-Mitglieder.) “Die Polizei kann hier die organisierte Kriminalität nicht mehr erfolgreich bekämpfen und zurückdrängen“, klagt Schönberg. “Die kann nur noch ein bißchen stören.“ Selbst das ist für die Beamten höchst riskant. Als ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Berliner Polizei im April des letzten Jahres nach einem blutigen Revierkampf vor der Diskothek „Jungle Club“ den Kurden Yassim Ali-K. in der Kienitzer Straße im Stadtteil Neukölln festnehmen wollte, war ihnen klar, daß es sich um einen gefährlichen Auftrag handelte: Der Verdächtige gehörte zu einem der großen kurdisch-libanesischen Verbrecher-Syndikate und war mehrfach wegen Gewalttätigkeit und illegalem Waffenbesitz vorbestraft. Aber an diesem Apriltag des Jahres 2003 wollten die Behörden Stärke zeigen. Der Versuch endete mit einem Blutbad. Kaum stürmten die Beamten die verdächtige Wohnung im Erdgeschoß, griff der 34-jährige Yassim Ali-K. ohne zu zögern zu seiner Pistole, tötete den SEK-Mann Roland Krüger mit einem Kopfschuß und verletzte einen weiteren Polizisten schwer.

        Die Libanesen, einst als Bürgerkriegsflüchtlinge in die BRD gekommen, sind in Zusammenarbeit mit kurdischen Gruppierungen vor allem in der hochkriminellen Berliner Türsteher-Szene aktiv. Das ist eine der Schlüsselpositionen in der Unterwelt. Wer die Tür zu den Diskotheken und Clubs der Hauptstadt kontrolliert, kontrolliert auch den lukrativen Rauschgifthandel in diesen Etablissements. Die mächtigen russischen Verbrecher-Syndikate konzentrieren sich dagegen auf den Mädchenhandel und steuern den Kraftfahrzeug-Diebstahl, eines der gewinnbringendsten Geschäfte im kriminellen Untergrund. 8122 Autos wurden 2002 allein in Berlin gestohlen, vorzugsweise Edelkarossen von BMW und Mercedes, Geländefahrzeuge vom Typ X5 (Listenpreis ab 44000 Euro) und die M-Klasse (ab 41000 Euro) sind zur Zeit in den Abnehmerländern östlich der BRD besonders beliebt. Nach Berechnungen der europäischen Polizei-Organisation Europol bringen schon 100 gestohlene Autos den Dieben einen Nettoprofit von ein bis zwei Millionen Euro. Insgesamt bringt der Autodiebstahl in Europa den Mafia-Organisationen jährlich bis zu 6 Milliarden Euro ein.

        Von Berlin aus erobern die Mafiabanden die umliegenden Bundesländer.
        …“
        Quelle: Super-Illu vom 9.6.2004

        http://forum.animemanga.de/showthread.php?t=13790

  • Der Migrations-Beauftragte von Berlin-Neukölln, Arnold Mengelkoch, ist, zumindest im Vergleich mit der Masse seiner Kollegen, durchaus auskunftsfreudig und in einigen seiner Überlegungen durchaus politisch unkorrekt. Das ist allerdings erklärlich aufgrund seiner persönlichen „Bereicherungserfahrungen“ mit den eingewanderten „Schätzen aus dem Orient“ (die es ja, nach Ansicht unserer Politidioten und linksliberalen Bewohner des „Speck- und Rotweingürtels“, zu heben gilt):

    http://www.youtube.com/watch?v=FXA937WRDk0

    Ein sehenswerter Beitrag des MDR zur Lage:

    http://www.youtube.com/watch?v=matAD7Kxg28

    „Die Summe aller »privaten« kriminellen Übergriffe auf Leib, Leben und Eigentum der Bürger war und ist notwendig in liberalen Parlamentarismen höher als in anderen Staaten, weil der Staat bewußt ohnmächtig gehalten wird. Mit liberalistisch halbierter Vernunft wird dann entsetzt vermerkt, daß die Polizei bei einer Ringfahndung »unsere Daten« benutzt, als ob davon eine Gefahr ausginge; lieber läßt man die Verbrecher laufen. Der Staat soll nach Meinung des Liberalen alles können, aber nichts dürfen. Die sich dabei unvermeidlich einstellenden mafiosen Strukturen nimmt der Liberale in seiner einäugigen Fixierung auf die von der Staatsgewalt potentiell ausgehenden Gefahren hin und gelangt dabei vom Regen in die Traufe. So kann der erzliberale Nachtwächterstaat den inneren Frieden und die Freiheit der Bürger nicht wahren, wenn er ihnen nur hoch und heilig verspricht, ihnen auch gewiß nichts zu tun, und das Versprechen dadurch einlöst, daß er gar nichts mehr tut und zum impotenten Paiertiger wird. Das eigentliche Problem besteht also darin, daß der notwendige Schutz vor staatlicher Willkür in einem ausgewogenen Verhältnis stehen muß zu einem ausreichenden Maß an staatlicher Macht, um die Bürger voreinander zu schützen. Dieses Verhältnis ist heute tiefgreifend gestört. Wer die Bedrohung unserer Freiheit auf den Staat reduziert, muß sich monokausale, letztlich auf liberaler Ideologie beruhende Vereinfachung vorwerfen lassen. Diese liberale Ideologie ist, wie alles moralisch-normativistische Philosophieren, der Erzfeind jeder konsequenten, an der historischen Wirklichkeit orientierten historischen Betrachtung. Herrschaft von Menschen über Menschen wird es aber immer geben; und wo nicht ein neutraler Rechtsstaat herrscht, herrschen bestenfalls Verbände, Cliquen und Interessengruppen; schlimmstenfalls herrscht die Mafia. Die liberale Gesellschaft ist der ideale Nährboden für Mafias aller Art (Mohler), und zuweilen drängt sich die Frage auf, ob »Staat überhaupt noch existiere oder ob er zum Eigentum mafioser Politikgruppen geworden sei.« (Nolte).“
    (Klaus Kunze, Der totale Parteienstaat, 1994, S. 88-89)

    • Wie es der Zufall will, meldet sich heute auf der Seite „eigentümlich frei“ der libertäre Sonderpädagoge Henning Lindhoff zu Wort, der uns dort anhand der US-Serie Breaking Bad (die sich insbesondere unter Kriminellen einer großen Beliebtheit erfreut) „libertäre Moralvorstellungen und herausragende Leistungsbereitschaft“ vorstellt. Darin geht es um einen kriminellen „Meth-Kocher“, dessen Philosophie und Lebensweise Henning Lindhoff regelrecht begeistert und als vorbildlich herausgestellt wird („Walter Whites Moral ist situationsabhängig, nicht statisch. „Breaking Bad“ präsentiert damit Moralvorstellungen im libertären Spektrum der Metaphysik … Er kann aufbrausender Egomane, kalt berechnender Drogenmagnat und liebevoller Familienvater sein. Walter White entscheidet sich je nach Situation und eigenem Vorteil. Und gerade dies macht ihn zu einer äußerst sympathischen Figur. …“). Jeder Verbecher denkt so oder ähnlich wie Walter White, vom Schwerverbrecher bis zum Kleinkriminellen. Was daran sympathisch sein soll, erschließt sich mir zumindest nicht.
      http://ef-magazin.de/2012/08/17/3650-television-breaking-bad

      Zu der Droge „Cristal Meth“ folgende Filmbeiträge (Auswahl):

      http://www.youtube.com/watch?v=OGQxhaPhFDs

      http://www.youtube.com/watch?v=w_g-3OtzSXA

Schreib einen Kommentar

Buchladen
 Meine Bücher können in meinem Netzladen bestellt werden, auch mit persönlicher Widmung:
NEU: Die Besichtigung des Schlachtfelds
manfred-kleine-hartlage_besichtigung-des-schlachtfelds_720x600
Die Sprache der BRD. 131 Unwörter und ihre politische Bedeutung
Die Sprache der BRD
Die liberale Gesellschaft und ihr Ende. Über den Selbstmord eines Systems
Die liberale Gesellschaft
Dschihadsystem kleine-hartlage 30_neue-weltordnung_285x255
 Außerdem verfügbar
kurtagic warum konservative immer verlieren Kurtagic: Warum Konservative immer verlieren
Neueste Kommentare
Kommentatorenregistrierung
Wer sich registrieren möchte, um kommentieren zu können, schicke mir bitte unter Kontakt eine kurze Mitteilung mit dem gewünschten Benutzernamen. Das Benutzerkonto wird dann so schnell wie möglich eingerichtet. Dieses Verfahren ist aus Sicherheitsgründen erforderlich.