Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
Get Adobe Flash player

Benoistfichte1 111x130 Wir selbst in Europa (2)   Einheit und Souveränität„Die Idee einer europäischen Nation ist einfach zu verstehen. Wenn man ein Kind fragt, was eine Nation ist, dann wird es wahrscheinlich antworten, daß eine Nation eine Regierung hat. Und das ist in der Tat die richtige Antwort, denn das erste, was einem an einer Nation auffällt, ist die Tatsache, daß sie aus einem Volk mit einer eigenen Regierung besteht.

[weiter, noch 1,999 Wörter]

Martin Lichtmesz auf Sezession im Netz
Kategorie(n): Heute, Krise
Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , ,
2,059 Wörter | Keine Kommentare

Zum Originalartikel: Wir selbst in Europa (2) – Einheit und Souveränität

6 Antworten auf Wir selbst in Europa (2) – Einheit und Souveränität

  • Brilliant !
    Ich wünsche mir weitere Aufsatzbände von Martin Lichtmesz. Vielleicht mal einen umfangreichen Band außerhalb der Kaplaken-Reihe, der allein aufgrund der gleichbleibend hohen Qualität der Texte aus der Feder von Martin Lichtmesz gerechtfertigt wäre.

    Die Vorstellung von Herrn Menzel, das Deutsche (Deutschland) auch nach Auflösung der Staatlichkeit, der deutschen Nation irgendwie und irgendwo zu konservieren, zu erhalten, erscheint mir angesichts der historischen Entwicklung, doch recht blauäugig zu sein.

    Eine Skizze:
    Ist der „Faden der Ariadne“ erst einmal durchtrennt, dann mag es nicht einmal mehr Heimat- und Trachtenvereine oder so etwas wie Schuhplattlern (als Pflege des Brauchtums) geben.
    Die Deutschen verschwinden einfach aus der Welt, wie wir es in den USA, Australien, dem Balkan, dem Osten, der Welt insgesamt beobachten können.
    Denn anders als z.B. die Identität der Juden ist insbesondere die Identität der Deutschen mit dem Boden verschränkt, auf dem die Deutschen lebten/leben (siehe dazu die Völkerwanderung deutscher Stämme und was daraus wurde). Das ist nun einmal eine Tatsache, die sich nicht durch utopische Konzepte aus der Welt schaffen läßt.

    Schauen wir doch einmal nach Amerika:

    „…
    Kurz vor dem Ersten Weltkrieg stellten Deutsche die größte Nationalitätengruppe unter den im Ausland geborenen Bürgern der Vereinigten Staaten, und doch sind heute nur vergleichsweise wenige Anzeichen der einst herausragenden deutschamerikanischen politischen und gesellschaftlichen Kraft übriggeblieben. Obwohl auch heute noch mehr Amerikaner auf eine deutsche Herkunft zurückblicken können als auf irgendeine andere Nationalität, würde man niemals erraten, dass sie mehr als ein kleines Grüppchen aus einem Drittweltland sind.

    In der Tat ist der bedeutende Einfluss, den Deutschamerikaner einst hatten, fast nicht mehr wahrnehmbar.

    Die deutschsprachige Abteilung der örtlichen Bücherei war verschwunden. Kirchen boten keine deutschsprachigen Gottesdienste mehr an. In den Schulen gab es keinen Deutschunterricht mehr. Tausende von deutschen Büchern waren vernichtet worden. Alles andere Deutsche war ebenfalls dahin. Das gute deutsche Lebensmittelgeschäft an der Ecke wurde abgerissen. Die Biergärten, Turnvereine, Liederkränze, Schützenvereine… alle verschwanden von einem Augenblick zum anderen.

    Deutschamerikanische Kulturikonen, die Jahrzehnte lang dem Herzen eines Volkes nahe und lieb gewesen waren, waren tot – zusammen mit der Familienbibel, den Generationen alten Wiegenliedern, den von Großeltern weitergegebenen Volkssagen und manchmal sogar den Familiennamen.

    Selbst heute noch konzentrieren sich unsere Medien bei der spärlichen Aufmerksamkeit, die sie irgendetwas Deutschem überhaupt zuteil werden lassen, fast vollständig auf eine negative Perspektive bis hin zu dem Punkt, an dem bereits das Wort “deutsch” synonym für “schlecht” gebraucht wird. Große Deutsche aus der Geschichte werden kaum erwähnt und ihre Leistungen werden ignoriert, unterschlagen oder kleingeredet. Wir sind im öffentlichen Fernsehen Hunderten von überholten britischen Fernsehserien und Sitcoms ausgesetzt, die eine Obsession mit “bösen Deutschen” pflegen. Die Medien wiederholen unablässig negative deutsche Stereotypen, die in jedem anderen Fall als hochgradig deplaziert betrachtet werden würden, angefangen von Spötteleien über den deutschen Akzent bis hin zu Werbespots, in denen fette Deutsche für Käse jodeln. Die Akzeptanz dieses Verhaltens durchdringt auch heute noch das Alltagsleben. Wenn zum Beispiel Besucher in Schulen den Kindern von den von “Nazis” verübten Gräueln erzählen, bezeichnen sie die Bösewichter fast immer als “Deutsche” und vergiften damit eine weitere Generation.“

    Quelle: http://schwertasblog.wordpress.com/2012/02/29/antideutsche-hysterie/

    Als weiteres Beispiel will ich die Deutschen in Rußland, in der Sowjetunion anführen. Nachdem die Russlanddeutschen/Wolgadeutschen aufgrund von Stalin’s Weisung „umgesiedelt“ wurden, fingen sie an, sich zunehmend mit der ansässigen Bevölkerung (Kasachstan, Sibirien) zu vermischen, was zuvor eher eine Ausnahme war. Ich kenne aufgrund meiner Arbeit viele Russlanddeutsche, ich beobachte, daß häufig lediglich ein Elternteil noch deutsche Vorfahren hat, daß oftmals nur noch die Oma/ der Opa ein Deutsch sprechen kann, das über Radebrechen hinausgeht, daß sich auch nur noch diese Personen identitätstechnisch als Deutsche sehen, während sich die anderen (eingewanderten) Russlanddeutschen in der Regel mit Rußland identifizieren, sich selbst vornehmlich als Russen sehen.

    Nun kenne ich auch Bessaraberdeutsche, die im Zuge der Vereinbarungen von Hitler und Stalin 1940/41 aus Bessarabien nach Deutschland umgesiedelt wurden. Diese hatten sich noch kaum mit der in Bessarabien ansässigen Bevölkerung vermischt, es gab seinerzeit unzählige Ortschaften mit ausschließlich deutschstämmigen Einwohnern, welche sich ihre deutsche Identität bewahrt hatten.

    Wie alle deutschstämmigen Flüchtlinge bzw. Umgesiedelten stießen sie im Restdeutschland z.T. auf Feindseligkeit und Ablehnung, z.T. auf Gleichgültigkeit, z.T. auf freundliche Aufnahme. Die verinnerlichten deutschen Tugenden sorgten dafür, das auch sie ihren Beitrag leisteten, Deutschland zumindest ökonomisch wieder voranzubringen.

    Lang lebe Deutschland!

    • Spurensuche: Vandalen in Nordafrika
      Ob die gezeigten Personen tatsächlich Nachkommen der Vandalen sind und/oder Nachkommen christlicher Sklaven muss offen bleiben. Sie selbst wissen wohl deutlich weniger über ihre Ursprünge als wir. Höchstwahrscheinlich wissen sie überhaupt nichts darüber.

      http://www.youtube.com/watch?v=vH2UfdSkHV0

      Die Vandalen waren ein (ost)germanischer Stamm. Zusammen mit den Sueben und Alanen überquerten sie 406 den Rhein und wanderten zunächst nach Spanien.
      Die silingischen Vandalen wurden in der Baetica fast restlos vernichtet, die asdingischen Vandalen vereinigten sich mit den Alanen. Gemeinsam setzten sie im Mai 429 nach Africa über.

  • Susanne Zeller- Hirzel über die Widerstandsbewegung „Weiße Rose“, Sophie Scholl, über das deutsche Vaterland und die Kollektivschuld der Deutschen:

Schreib einen Kommentar

Buchladen
 Meine Bücher können in meinem Netzladen bestellt werden, auch mit persönlicher Widmung:
NEU: Die Besichtigung des Schlachtfelds
manfred-kleine-hartlage_besichtigung-des-schlachtfelds_720x600
Die Sprache der BRD. 131 Unwörter und ihre politische Bedeutung
Die Sprache der BRD
Die liberale Gesellschaft und ihr Ende. Über den Selbstmord eines Systems
Die liberale Gesellschaft
Dschihadsystem kleine-hartlage 30_neue-weltordnung_285x255
 Außerdem verfügbar
kurtagic warum konservative immer verlieren Kurtagic: Warum Konservative immer verlieren
Neueste Kommentare
Kommentatorenregistrierung
Wer sich registrieren möchte, um kommentieren zu können, schicke mir bitte unter Kontakt eine kurze Mitteilung mit dem gewünschten Benutzernamen. Das Benutzerkonto wird dann so schnell wie möglich eingerichtet. Dieses Verfahren ist aus Sicherheitsgründen erforderlich.