Oswald Spengler, Philosoph des Lebens (Fundstücke 12)

Oswaldhasbadnewsforyou 93x130 Oswald Spengler, Philosoph des Lebens (Fundstücke 12)Ich las Oswald Spenglers Hauptwerk „Der Untergang des Abendlandes“  zuerst im Alter von 20 Jahren, unbefangen und naiv, ohne die leiseste Ahnung von der „konservativen Revolution“ und ohne das geringste Interesse an Politik. Wie viele Leser Spenglers wurde ich von dem zauberischen Titel des Buches angezogen, aber auch der Name des Autors übte eine eigenartige Magie auf mich aus. [weiter, noch 2,219 Wörter]

Martin Lichtmesz auf Sezession im Netz
Kategorie(n): Blätter, Erbe, Gestern, Lesefrüchte
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3 Gedanken zu „Oswald Spengler, Philosoph des Lebens (Fundstücke 12)“

  1. Ganz wunderbar die Gedanken von Spengler. Diese Tiefe und auch Schärfe der Gedanken sucht man heute gänzlich erfolglos bei jenen, die zeitgeistig Philosophen geschimpft werden.

  2. „Es gibt keinen „Menschen an sich“, wie die Philosophen schwatzen, sondern nur Menschen zu einer Zeit, an einem Ort, von einer Rasse, einer persönlichen Art, die sich im Kampfe mit einer gegebenen Welt durchsetzt oder unterliegt, während das Weltall göttlich unbekümmert ringsum verweilt. Dieser Kampf ist das Leben.“ (Spengler)

    DAS ist DIE Beschreibung der Front, ganz hervorragend, außerordentlich wertvoll!

    Leben ist DER Schlüsselbegriff überhaupt. Die Lebenswirklichkeit, Heimaten jeweiliger Völker aus Fleisch und Blut, auf die das Leben wirkt und aus denen das Leben sich entfaltet, gegen den internationalistischen Humanismus.
    Das Schicksal nebst dem, was der Einzelne aus seinem Schicksal macht, gegen all die Reißbrettentwürfe, die die jeweiligen Jakobiner, Bürokraten, nekrophilen Techniker und internationalistischen Humanisten zur Vertreibung der Wirklichkeit durch die Realität entworfen haben.

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