Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Grusel 150x108 Wer hat Angst vorm weißen Mann?   Razzia gegen die UnsterblichenSpiegel Online berichtete gestern von einer Großrazzia gegen eine Gruppe rechtsradikaler Aktivisten, die sich „die Unsterblichen“ nennen. Diese spuken seit ihrem Debüt in der Walpurgisnacht 2011 deutschlandweit, vor allem aber im Raum Brandenburg herum,  und haben eine ungewöhnliche Bildsprache entwickelt.[weiter, noch 1,137 Wörter]

Martin Lichtmesz auf Sezession im Netz
Kategorie(n): Heute
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1,177 Wörter | Keine Kommentare

Zum Originalartikel: Wer hat Angst vorm weißen Mann? – Razzia gegen die „Unsterblichen“

3 Antworten auf Wer hat Angst vorm weißen Mann? – Razzia gegen die „Unsterblichen“

  • Zu den „Unsterblichen“. Ich fand das von Anfang an auch sehr unglücklich.

    Die ganze Sache hätte von ’ner Werbeagentur stammen können, Form und Inhalt könnten nicht stärker divergieren.

    Wenn man was mit Traditionen, Geschichte, nationaler Identität und so hat, dann ist das hier doch viel ansprechender.

  • Die Rede allerdings… ne… tut mir leid… Sonst war’s aber schön.

  • Dazu kommt, daß der Effekt dieser Aufmärsche außerhalb der einschlägigen Milieus wohl ähnlich ausfallen wird, wie bei den verunglückten „Todesstrafe für Kinderschänder“-Demos: Otto Normalbürger, der ja aufgeweckt werden soll, gruselt sich dann wohl eher vor den fackeltragenden Gespensternazis als vor dem Volkstod.

    Ich kenne die ‚Unsterblichen‘ zwar nicht, aber ich bezweifle, daß sie sich an ‚Otto Normalbürger‘ wenden wollen. Denn wer bitte ist denn … ‚Otto Normalbürger‘? Jemand, dessen Denkhorizont durch die Begriffe ‚Bausparvertrag‘, ‚Lebensversicherung‘, ‚Gold = wertbeständig‘, ‚Karriere‘, ‚Eigenheim‘, ‚Auto/Motorrad‘ definiert und begrenzt wird. Wer sich an ‚Otto Normalbürger‘ wenden will, kann sich auch gleich die Kugel geben. An wen sie sich sonst wenden wollen? Keine Ahnung … vielleicht wollen sie auch einfach ’nur irgendwas tun‘, weil sie es nicht aushalten, dem eigenen Untergang ohne jede Reaktion stumpf entgegenzustieren und nur zu warten bis die letzte Klappe gefallen ist.

    Vielleicht – und das würde ich für am wahrscheinlichsten halten – wenden sie sich aber auch einfach nur an ihre Generationsgenossen, unter denen wohl noch am ehesten ein paar zu finden sein dürften, die die Lage ähnlich empfinden und sehen. Und da die Aktiven sich ja wohl irgendwie untereinander kennen müssen, besteht vielleicht eine gewisse Hoffnung, daß sie in vernetzter Form auch ‚ins System einsickern‘ können – ihr Leben ist ja schließlich nicht mit ein paar nächtlichen Fackelzügen beendet. Auf diese Weise könnten sich zumindest … nun, sagen wir mal ‚Optionen‘ für die Zukunft entwickeln, um irgendwie irgendwann reale Lebensräume für weiße, pc-freie, abstammungsbewußte Deutsche zu etablieren – ohne Vollneger, Sandneger, Ölaugen, Polen, Russen … und natürlich diejenigen, deren Namen ich natürlich nicht nennen werde, von denen die Leser auch dieses Blogs allerdings wissen dürften, daß sie, wo immer sich irgendeine neue Bewegung etablieren zu können scheint, in kürzester Zeit mit dabei und natürlich auch sofort ‚auf der Brücke‘ – und am besten gleich am Ruder – zu finden sind.

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