Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Ende Oktober 2009 läuft folgende Meldung über den Ticker: Die Tötung von etwa 1000 Zivilisten nach dem Einmarsch der Roten Armee in der Kleinstadt Treuenbrietzen am 23. April 1945 bleibt ungesühnt. “Wegen eines Verfahrenshindernisses” habe die Staatsanwaltschaft Potsdam das Verfahren wegen Mordes eingestellt, teilte Oberstaatsanwalt Helmut Lange mit. Das Verfahrenshindernis, von dem der Herr Oberstaatsanwalt sprach,  […]

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7 Antworten auf Bedingt souverän: Treuenbrietzen und Ramstein

  • Deutsche Politiker sind bei der Aktion gar nicht erst gefragt worden.

    Mein altes Thema wieder …. Es gibt keine deutschen Politiker in der BRD – sondern ausschließlich BRDler bzw. BRD-Politiker. Daß die sich für deutsch halten … – gut, darüber brauchen wir auch nicht diskutieren. Aber sie sind es eben nicht! Warum sind sie es nicht? Weil sie eben – ausweislich ihres Verhaltens, daß im Vergleich noch den letzten Wurm als leuchtendes Beispiel für ‚Rückrat und aufrechten Gang erscheinen ließe – NICHT an das Empfinden der Erfahrung gebunden sind, die die deutsche genannt werden könnte. Sondern nur an eine Vorstellung, die die ausgefallene/blockierte Erfahrung kompensiert, damit überhaupt noch Verhalten möglich ist – und diese VORSTELLUNG ist eben … die BRD-Identität. Wobei auch der Begriff der Identität hier wieder eigentlich falsch ist, weil Identität eben aus Erfahrung besteht … und nicht aus ‚Vorstellung‘.

    Lustig, wie verknatzt Nichtsouveräne reagieren, wenn ihr Status Quo sichtbar wird.

    Kann es sein, daß hier ein Lapsus vorliegt … und es eigentlich ‚Status‘ statt ‚Status Quo‘ heißen sollte? Was bitte nicht als nicklige Krittelei mißverstanden werden sollte – es geht wirklich nur ums Verständnis.

    • Es ist doch logisch, daß sich die Gegner der Volksherrschaft („Demokratie“) „Anständige Demokraten und Demokratinnen nennen.“ Verständlich, daß sich die Aufmarschierer und Aufmarschiererinnen gegen alles Rechte „tolerant“ nennen, die etwas Anderes als die Abschaffung der Rechtstaatlichkeit und Unabhängig dieses Landes nicht ertragen („tolerare“). Sie können das Bunte und die ganze Vielfalt von Weiß und Schwarz und Gelb … der verschiedenen Länder nicht ausstehen, wo die unterschiedlichsten („diverse“) Erdbewohner ihre jeweilige Heimat haben, sie präferieren das graue Pürree („melting pot“), die überall gleiche Vernutzung der „Menschen“ im Weltdorf („global village“), also sagen sie, daß sie für das Bunte und Vielfältige sind.
      Ebenso logisch ist, daß ich auf das ungesunde Nahrungsmittel ein Bio-Etikett klebe und daß sich ein Antideutscher ala Merkel, Schäuble, Westerwelle und Co. Deutscher nennt.

      Seit wann gibt ein Bankräuber als Berufsangabe denn „Bankräuber“ an?

      All dieser Jahrmarktsbudenzauber funktioniert nicht etwa, obwohl er so schlicht strukturiert ist, sondern WEIL er so schlicht strukturiert ist. Das neunmalgescheite Volk erwartet das Raffinement der Betrüger

      Alles sehr traurig, als Deutscher kann man in BUNT-Land nur körperlich anwesend sein. Das Volk der Dichter und Denker war vermutlich mit Orwells „1984“ geistig überfordert und hat sich die Bücher von Effenberg, Roche und Co. redlich verdient.

      • Fein beobachtet. Das Problem der Linken scheint in der Tat ihre absolute Unfähigkeit Eigenheit(en) in ihrer tatsächlichen Gegensätzlichkeit ertragen zu können. Daher auch der niemals endende Kampf, Wirklichkeit zu neutralisieren, wo immer man sie vorfindet … und nur noch die ent-eigenheiteten Hüllen als handelbare Objekte zuzulassen.

        • Die Lebenswirklichkeit des Eigentums zu verdrängen per Verordnung des Konstruktes der Realität des Besitzes. Das Eigene unterscheidet („discriminare“): Meine Wohnung, Deine Wohnung, mein Land, Dein Land, mein Glauben, Dein Glauben. Rechtssein heißt, die Differenz zu schätzen, Alt – Jung, Chinese – Chilene, dumm – klug, Mann – Frau …. Die Wirklichkeit, das subjektive Leben Einzelner, ist zu sperrig, Internationalisten können die Wirklichkeit nicht „händeln“ (Neusprech). Also muß die Realität möglichst über alle Kontinente verordnet werden, damit das „Menschen“-Kapital vernutzt werden kann. Erste Bürgerpflicht muß es dann sein, sich mit absolut allem gemein zu machen. Das gelingt aber nur im fortgeschrittenen Stadium des Objektivitätsfimmels breiter Massen. Objektivität ist nichts anderes, als einen extramundanen Standpunkt einzunehmen, für ein Wesen aus Fleisch und Blut also den sicheren Tod.

  • @Leser

    Mit der Verwendung „Status Quo“ meinte ich den bestehenden Zustand der Nichtsouveränität, der durch die zwei Beispiele ja hervorragend dokumentiert ist,

    Du hast insofern Recht, als die Beseitigung dieses Zustandes zwar problematisch ist in dem Sinn,, dass es ohne harte Kämpfe und Opfer kaum gelingen wird, aber eben doch wünschenswert wäre. Jedenfalls aus meiner Sicht und ich gehe davon aus, aus deiner auch.

    Pardon für die späte Antwort, ich bin nur sehr unregelmäßig am PC.

    • Ah, danke – war ein Mißverstehen meinerseits.

      … als die Beseitigung dieses Zustandes zwar problematisch ist in dem Sinn,, dass es ohne harte Kämpfe und Opfer kaum gelingen wird, aber eben doch wünschenswert wäre.

      Ich persönlich denke nicht, daß man diesen … ‚Zustand‘ durch (klassisches) ‚Kämpfen‘ wird beseitigen können. Ich denke eher in die Richtung, daß man … völlig losläßt von dem Gedanken, das Vorhandene ändern zu wollen – und sich stattdessen hauptsächlich darauf konzentriert mit Gleichgesinnten … Ähnlichen … eigene kleine, lebensfähige Gemeinschaften aufzubauen. Wenn man so will, das Prinzip der Spore kopierend, die, abgekapselt während der Zeit ungeeigneter Lebensbedingungen, dennoch ‚lebt‘ … in Erwartung besserer Bedingungen, die ihr eine tatsächliche, erneute Entfaltung des Eigenen wieder erlauben.

      Natürlich meine ich keine ‚totale Abkapselung‘, sondern nur soweit, daß so etwas wie weitgehend BRDunabhängiges Leben möglich wäre – in flexibler Verzahnung mit anderen ähnlichen Gruppen, die sich – es gibt ja auch ‚bei uns‘ in jedem Fall 2 Grundtypen – mehr auf städtisches oder mehr auf ländliches Leben konzentrieren. Und dann bleibt kaum anderes als darauf zu warten, daß der Wahnsinn als solcher sich irgendeines Tages eben doch als nicht mehr beherrsch- und/oder steuerbar erweist … und an seinen immanenten Widersprüchen und seinem falschen Menschenbild zugrundegeht.

  • @ Leser

    Da bin ich ganz bei dir. Kampf hat – außer dem, was man klassischerweise darunter versteht – ja viel viel mehr Facetten. Und eine davon ist die Sezession: Die bewusste Abspaltung von einem System, das man mitzutragen nicht bereit ist. Das ist m.E. sogar eine sehr effektive Variante des Kampfes, weil ein Staat, weil ein System nur dann reibungslos funktionieren kann, wenn alle am System beteiligten mitspielen.

    Weiter ist die Abspaltung eine gute Variante, weil damit gegen kein Gesetz verstoßen wird – Sezessionisten bekämpfen das System ja nicht aktiv, sie tragen es nur einfach nicht mehr mit.

    Doch, ich halte das, auf lange Sicht gesehen, für ausgesprochen effektiv.

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