Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Crasslogo 130x130 Paläokonservative PunkrockerNoch mehr Punkrock vu de droite: letzte Woche schrieb Claus Wolfschlag im Blog der JF über das Trash-Magazin Vice, dem Zentralorgan des internationalen hedonistischen Hipstertums, und seiner recht trüben Klientel, die sich an einer unappetitlichen Mischung aus Freakshow, ironisch-schicker Pose und Dauerparty delektiert.

[weiter, noch 938 Wörter]

Martin Lichtmesz auf Sezession im Netz
Kategorie(n): Heute, Schönes
Schlagwörter: , , , , , , , , , , ,
981 Wörter | Keine Kommentare

Zum Originalartikel: Paläokonservative Punkrocker

15 Antworten auf Paläokonservative Punkrocker

  • Wer will auch schon so eine Revolution?

    Die Antifa ist schlicht ein Machtinstrument, welches die Linken (ge)brauchen, aber nicht zum Umsturz der Verhältnisse.

    Von Rechts wäre es eh eine Restauration. Möglicherweise allerdings zwangsläufig gewaltbegleitet. Es ist meines Erachtens wirklich keine Frage des Wollens.

  • Von Rechts wäre es eh eine Restauration.

    Von was?

  • Apropos paläo…:
    http://www.welt.de/politik/ausland/article106568525/Was-hat-Europa-schon-fuer-Griechenland-getan.html?wtmc=plista
    „Was hat Europa schon für Griechenland getan?“
    Der Autor Stéphane Hessel findet, dass sich Deutschland nicht genügend für die Rettung Griechenlands einsetzt. Die Empörung der Griechen über das deutsche „Spardiktat“ sei „leider ganz natürlich“.
    …Wir müssen jetzt mit Joseph Stiglitz, Armatya Sen, Jürgen Habermas und Daniel Cohn-Bendit ein anderes Europa aufbauen als es in den letzten Jahren geschah.
    …Der einzige, den ich noch sehr wichtig finde, ist Dany Cohn-Bendit.

    Er hat noch den Bombenphilosophen BH Levy vergessen.

    • “Was hat Europa schon für Griechenland getan?”
      Der Autor Stéphane Hessel findet, dass sich Deutschland nicht genügend für die Rettung Griechenlands einsetzt….

      Dazu ein Abschnitt aus diesem Gespräch hier:

      http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/hans-werner-sinn-renoviert-das-bad-und-werdet-muendige-buerger-11783018.html

      … Griechenland hat inklusive der Target-Kredite und des Schuldenerlasses inzwischen etwa 460 Milliarden Euro erhalten. Das Nettonationaleinkommen dieses Landes liegt bei 170 Milliarden Euro jährlich. Man hat also das Zweidreiviertelfache des Nettonationaleinkommens gegeben. Oder ein anderer Vergleich: Wollte man einen Marshallplan aufsetzen, der relativ zum BIP genauso groß ist wie damals der deutsche, dann könnte Griechenland vier Milliarden Euro erhalten. Tatsächlich hat Griechenland 116 Marshallpläne erhalten.“ …

  • …Wir müssen jetzt mit Joseph Stiglitz, Armatya Sen, Jürgen Habermas und Daniel Cohn-Bendit ein anderes Europa aufbauen als es in den letzten Jahren geschah.
    …Der einzige, den ich noch sehr wichtig finde, ist Dany Cohn-Bendit.

    Irgendwie fürchte ich mich, wenn ich solche Sätze lese, vor der genauen Kenntnis der Ahnenreihe der genannten Personen … abgesehen von Cohn-Bendit; da ist sie ja schon bekannt.

  • „Irgendwie fürchte ich mich“

    Angst (gleich Selbsterhaltungstrieb) ist immer ein guter Ratgeber.

    Nun ja, Habermas, der BUNTES-Philosoph Nummer I, in einer weitgehend „national-befreiten“ Zone am Starnberger See residierend, Schuldkultig-Zivilreligiöser, sein „herrschaftsfreier Dialog“ mit dem Geschichtswissenschaftler Ernst Nolte ist einem noch in Erinnerung, dann dieser Sen, was für ein kurzer Nachname, ein internationalistisch gesinnter Fortschrittler, ist er etwa ein verkappter Chauvinist, warum trägt er eigentlich keinen Doppelnamen? Ein Gegner des Feminismus womöglich?

  • # Gottfried

    Ja, ich wußte warum ich ‚Angst‘ hatte; nach ihrer Antwort habe ich kurz im englischen Wiki gegugelt und fand … was?

    Personal life and beliefs

    Sen’s first wife was Nabaneeta Dev Sen, an Indian writer and scholar, with whom he had two children: Antara, a journalist and publisher, and Nandana, a Bollywood actress. Their marriage broke up shortly after they moved to London in 1971.[2] In 1973, he married his second wife, Eva Colorni, who was Jewish,[28] who died from stomach cancer in 1985.[2] They had two children, Indrani, a journalist in New York, and Kabir, who teaches music at Shady Hill School.

    Sen married Emma Georgina Rothschild in 1991. Sen usually spends his winter holidays at his home in Santiniketan in West Bengal, India, where he likes to go on long bike rides, and maintains a house in Cambridge, Massachusetts, where he and Emma spend the spring and long vacations. Asked how he relaxes, he replies: „I read a lot and like arguing with people.“[29] …….

    Ich bekam schon ein mulmiges Gefühl als ich las ‚Wirtschaftswissenschaftler‘ … und dann auch noch aus Asien … und der erste Asiat der den Nobelpreis gewinnt – wobei Nobelpreise für Wirtschaftswissenschaft doch eigentlich immer nur von … na ja, eben denen gewonnen werden. Sollte man in seiner eigenen Biografie noch tiefer graben können, würde es mich nicht wundern, wenn sich da auch bei ihm abstammungsmäßig noch die ein oder andere ‚kleine Unregelmäßigkeit‘ zeigen würde.

    Und daß er dann auch noch eine Rothschild heiratet … also … – das ist ja Heiratsmachtpolitik wie bei Maria Theresia. Wenn da noch jemand an Zufall glauben will, dann ist ihm nicht zu helfen. Bei Stiglitz sagt der Name eigentlich schon alles – ein Blick schon ins deutsche Wiki besteht seine jüdische Herkunft. Und wenn Habermas ausweislich seines antideutschen Euvres ausgerechnet in Zusammenhang mit den vorgenannten Personen explizit erwähnt wird … dann ist das für mich schon fast ein Beweis dafür, daß Hr. Hessel mehr weiß als man bei Wiki zu lesen bekommt – was die Identität von Habermas betrifft. Und da soll man keine Angst bekommen …

  • Das ist ja der Hammer. Sen += Rothschild – das übertrifft selbst den absurdesten Verschwörungs- bzw. Verfolgungswahn des bösesten Antisemiten! Fast schon unglaublich. Diesen Vogel Stiglitz kannte sogar ich schon. Und Habermas, egal ob er aus dem Stamme stammt: Er ist ja die konzentrierte Nachgeburt von Adorno, Horkheimer, Marcuse & Co und also ohnehin ein Auserwählter der Auserwählten.

  • Ich wäre Euch dankbar, wenn Ihr Eure genealogischen Forschungen nicht ausgerechnet hier breittreten würdet.

    • Bitte um Entschuldigung, aber ich bin einfach durch Kommentator ‚Gottfrieds‘ Antwort einfach … ‚herausgefordert‘ worden da etwas zu graben – ich werde aber künftig auf entsprechende Mitteilungen verzichten.

      • In Sachen BUNTES-Philosoph läßt es sich der pöhse Gottfried nicht nehmen, mal wieder beim Dirty Mike (www.michael-klonovsky.de unter „Allerlei“) in die Kiste zu greifen:

        „Das Werk des Jürgen Habermas, liest man, sei in alle großen Sprachen der Welt übersetzt worden.
        Außer ins Deutsche.“

        In Sachen Frankfurter Schule: Halte den „herrschaftsfreien Dialog“ für allergröbsten und überaus gefährlichen Unfug, Odo Marquard hat diesbezüglich schon hinreichend viel geäußert. Vielleicht besitzt Habermas ja eine ausgesprochen hohe Inkompetenzkompensierungskompetenz? Den Adorno hingegen finde ich überaus lesenswert, hat er denn etwa nicht recht, daß wir erst im Banne der Naturgewalten standen, uns dann per Aufklärung Herrschaftstechniken angeeignet haben und nunmehr unter der Totalen Aufklärung, die blind für sich selber ist, nur noch dumme Anhängsel und Handlanger dieser Herrschaftstechniken sind?

        Der ehemalige Dutschkegefährte Frank Böckelmann gehört sogar als Kind der Frankfurter Schule zum engeren Kreis meiner Lieblingsautoren. Sein „Die Gelben, die Schwarzen, die Weißen“, Eichborn, 1998 ist für mich das brillianteste Buch, daß ich je zum Thema Fremden“liebe“ als Ausdrucksform des Selbsthasses gelesen habe.

    • Angekommen, Manfred! Mit der Bitte um Entschuldigung und großem Verständnis für Dein Anliegen.

  • @Gottfried

    Das freut mich. Ich konnte Teddy und seinem gedrechselten Akademikerdeutsch immer viel abgewinnen. Schwamm über seine Auftragsarbeiten für die Amis und allerlei sonstige blinde Flecken.

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