Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Bundespräsident Joachim Gauck hat es auf seiner Israel-Reise explizit abgelehnt, sich die Formulierung von Angela Merkel zu eigen zu machen, die Sicherheit Israels sei Teil der „deutschen Staatsraison“. Wie nicht anders zu erwarten, hat er dafür heftige Kritik geerntet.

So sehr Gaucks Präsidentschaft eine Enttäuschung ist: Wo er recht hat, hat er recht. Die Formulierung „deutsche Staatsraison“ im Zusammenhang mit der Sicherheit Israels zu verwenden, gehört zum typischen Repertoire substanzloser Phrasen einer politischen Klasse, die nationale Interessen nicht einmal zu denken wagt, geschweige denn zu formulieren versteht, und deren Vertreter daher in einem Sumpf aus ideologischen Fiktionen und unverarbeiteten Gefühlen herumwaten.

Auf die „Staatsraison“ kann man sich nur dann und nur insofern berufen, als man Interessen verfolgt, deren Nichtbeachtung die Existenz und Souveränität des eigenen Staates gefährdet. Nun haben wir gewiss ein Interesse an der Sicherheit Israels und eine Reihe von guten Gründen, Israel zu unterstützen. Ich will sie hier nicht noch einmal aufzählen – im Grunde ist es doch eine Selbstverständlichkeit, sich mit einem von einem aggressiven Islam bedrohten Israel ebenso zu solidarisieren, wie man sich mit – sagen wir – Finnland solidarisieren würde, wenn Russland Anstalten machte, es sich wieder einzuverleiben.

Die Existenz und Souveränität der europäischen Staaten – und nur darum geht es, wo von Staatsraison die Rede ist – würde freilich von einem Ende Finnlands so wenig tangiert wie von einem Ende Israels. Ganz nüchtern gesprochen, könnte Europa mit einem islamischen Israel zur Not leben, nicht aber Israel mit einem islamischen Europa, dessen Existenz die arabische Einkreisungspolitik gegenüber dem jüdischen Staat vollenden würde. So gesehen gibt es daher durchaus eine israelische Staatsraison, die Islamisierung Europas zu bekämpfen, in umgekehrter Richtung jedoch nur – aber immerhin! – ein starkes Eigeninteresse, das aber nichts mit der Staatsraison zu tun hat.

Allenfalls könnte man argumentieren, dass eine Flüchtlingswelle aus Israel, die zwangsläufig die Folge eines staatlichen Zusammenbruchs wäre, das ohnehin schon gestörte ethnische Gefüge Europas vollends aus dem Gleichgewicht bringen und damit das Ende der europäischen Nationalstaaten beschleunigen würde; wer dies befürchtet – ja, der kann sich auf die Staatsraison berufen. Zugespitzt formuliert: Die NPD kann die Sicherheit Israels zum Teil der deutschen Staatsraison erklären, ohne die Konsistenz ihrer Ideologie preiszugeben; die Kanzlerin kann es nicht. Aus deren Mund ist das Gerede von der Staatsraison bloß rhetorischer Overkill.

Diese Feststellung hat nichts mit Sympathien oder Moral zu tun: Es ist einfach so. Fatal ist aber, wenn die Bejahung unsinniger Floskeln wie der von der „Staatsraison“ zu einer Frage der Moral erklärt wird. Es handelt sich um eine exemplarische Illustration des BRD-„Diskurses“, der „moralisches“ Engagement auf Kosten des besseren Arguments prämiert und dabei das Gegenteil von dem propagiert, was er angeblich propagieren will. Wer seine Sympathie für Israel ausgerechnet mit dem Holocaust, letztlich mit der Kollektivschuldthese begründet, erweckt den Eindruck, er würde ganz anders reden, wenn er kein Deutscher wäre, und untergräbt auf subtile und perfide Art Israels Position.

Wohlfeile Phrasendrescherei ist dort, wo das Schicksal ganzer Völker auf dem Spiel steht, nicht nur eine Fehlleistung, sondern beinahe schon ein Verbrechen. Insofern muss man dem Bundespräsidenten für seine nüchterne Klarheit in dieser Frage geradezu dankbar sein.

39 Antworten auf Aus meinem politischen Wörterbuch: „Staatsraison“

  • Auf die “Staatsraison” kann man sich nur dann und nur insofern berufen, als man Interessen verfolgt, deren Nichtbeachtung die Existenz und Souveränität des eigenen Staates gefährdet.

    Das ist richtig. Und weil das richtig ist, können ‚wir‘ uns schon deswegen nicht auf die ‚Staatsraison‘ berufen, weil wir nun mal keinen eigenen Staat haben – auch wenn die gesamte ‚politische Klasse‘ und vemutete 99% der sogenannten ‚Bürger‘ des ‚Staates BRD‘ das natürlich gegenteilig sehen.

  • „Deutsche Staatsraison“: Was ist das in Zeiten wie diesen?
    Fellachengesinnung und servile Würdelosigkeit.

  • Ein Land, dass gerade die letzten Reste seiner Landesverteidigung aufgegeben hat und allenfalls eine obskure multikulturelle Berufsarmee mit Frauenquote unter NATO-Oberbefehl unterhält, garantiert die Sicherheit eines 5000km entfernten Kleinstaates, der von Feinden umringt ist.

    Klar doch, ganz gewiss, und Frau Käsmann ist der Papst, und Merkel wird gerade von einem Prinzen wachgeküsst, weil sie unbemerkt 100 Jahre geschlafen hat, und griechische Euros verwandeln sich über Nacht in pures Gold, wenn man sie in Essig einlegt.

  • „Auf die “Staatsraison” kann man sich nur dann und nur insofern berufen, als man Interessen verfolgt, deren Nichtbeachtung die Existenz und Souveränität des eigenen Staates gefährdet.“

    Eine notwendige Differenzierung. Ich empfand etliche empörte Zuwortmeldungen zu Gaucks Äußerungen als wohlfeilen Bullshit. Klar wird man Israel helfen, wenn es bedroht wird, aber man wird es nicht, schon gar nicht im Alleingang, um absolut jeden Preis verteidigen. Genau das meinte Gauck.

  • Die BUNTE Wehr, GenderKompetenzTeams, Deeskalationstruppen, die aus der Rita-Süßmuthkaserne ausrücken .. Mir bereiteten die durchaus eine enorme Angst.

    Ob die wohl damals bei Wladimir Iljitsch L. und Bronstein, bzw. später beim Erich auch schon soooo ein Rad up gehabt haben?

  • Die BUNTE Wehr, GenderKompetenzTeams, Deeskalationstruppen, die aus der Rita-Süßmuthkaserne ausrücken .. Mir bereiteten die durchaus eine enorme Angst.

    Die Frage ist, ob sich eine solche ‚Truppe‘ dann eigentlich auch noch als Unterdrückungsinstrument eignet??

    • Darauf kannst Du Gift nehmen. Für so etwas reicht es immer noch.

      • …und mit einer Berufsarmee bedeutend einfacher als mit einer Wehrpflichtarmee,

        meinte auch der Herr von und zu Guttenberg, seines Zeichens Dr. der Plagiatograpfie.

        • Tja, der Jungführer („young leader“ der Atlantikbrücke) Güttemberg hatte wohl den Auftrag, die Wehrkraft des Terrains von BUNT-Land zu schwächen.
          Bin mir sicher, daß die Agenda dahin geht, alle ehemaligen Nationen nach der Salamitaktik zu entwaffnen, die Territorien dann jedoch nur partiell in Flammen aufgehen zu lassen.
          Man wird wohl zum geeigneten Zeitpunkt mit knüppelharten supranationalen Kräften eingreifen. Diese werden dann – je nach individuellem Geschmack als gewalttätige Unterdrücker oder auch als Befreier aus der Not betrachtet.
          Der Pate läßt das Lokal in Trümmer legen. Später schickte er adrettere Herren, die den Besitzer um eine Spende für wohltätige Zwecke bitten.
          Solche etwas angeschmuddelten Provinzgeschichten wie Wülffs Vorteilsnahme oder das Phänomen beim Jungführer Güttemberg, daß nicht nur sein Haar wohlfrisiert war, halte ich ja ehrlich gesagt für eher drittrangig in Bezug auf den gesamten Streifen, den man da gerade dreht.

      • Da ich es in einem älteren Strang gerade angesprochen habe und es zum Thema ‚Unterdrückung‘ doch auch … irgendwie paßt 😆 ganz direkt gefragt: Hast DU eigentlich irgendeinen … Ersatzcomputer bzw. irgendwelches Ersatzequipment, falls man dich – beispielsweise wegen Verächtlichmachung der geistigen Fähigkeiten der Linken (Links ist da, wo der Regen von unten nach oben fällt) – irgendwann mal besucht und fürs erste mal die mutmaßlichen Tatwerkzeuge beschlagnahmt?

        • Ein neuer Computer ist schnell besorgt, und mit dem vorhandenen wird keiner etwas anfangen können; selbst wenn sie irgendwie mein Windows-Benutzerkonto knacken, kommen sie damit in keinen Account, schon gar nicht in meinen Blog. Und die Daten auf der Festplatte sind extern gesichert.

        • Ach, jetzt verstehe ich erst den Zusammenhang: Du meinst nicht die Linken, sondern die Behörden. Nun, ich kann im Prinzip von jedem Internetcafé aus arbeiten.

    • „Unterdrückung“ – welch‘ garstig Wort!

      Die ganze Geschichte ist voller Repressionen, immer hat es gleich geheißen „wir“ gegen „die“, Nomaden gegen Seßhafte, Katholiken gegen Protestanten …. Wenn wir jedoch alle zu „Menschen“ werden, wenn statt der Repressionen ein sensibler interkultureller Dialog gelingt, dann erst kann die Geschichte ein neues und viel friedlicheres Kapitel der Evolution aufschlagen.

      Antagonismen (z.B. Kriege, Scheidungen/“Rosenkriege) entstehen aus Antagonisten (Mann – Frau, Europäer – Afrikaner u.ä.). Der gordische Knoten ist ganz einfach zerschlagen: Ohne Antagonisten keine Antagonismen, von daher ist das humanistische Design „Mensch“ für alle 7 Milliarden einfach genial!

      (Puuh, diese „captchas“ immer, gleich vier mal neun, ganz schön schwierig, hier überhaupt rein zu kommen …)

  • Vor 2.000 +/- Jahren waren viele Römer (die sich als wahre Menschen sahen, andere Völker waren für sie Barbaren, potentielle Sklaven), was nichts daran änderte, daß sich Römer regelmäßig in blutigen Bürgerkriegen dezimierten und dabei oftmals „blühende Landschaften“ verwüstet wurden. Sklaven waren Dinge, die „vernutzt“. Menschenähnlich wurden sie erst nach einer Freilassung, erst die Nachkommen dieser Freigelassenen galten als Römer, Menschen. Freigelassen wurden, wenn überhaupt. in der Regel Haussklaven, keinesfalls diejenigen, die in Manufakturen, auf dem Land und in Bergwerken schuften mussten, bis ihr Lebenslicht erlosch.
    Bis zu Kaiser Caracalla gab es für Nichtbürger innerhalb und außerhalb des römischen Kaiserreichs die Möglichkeit, etwa durch Kriegsdienst als Hilfstruppen in der römischen Armee nach Beendigung der Dienstzeit das Bürgerecht zu erlangen, die Eliten bekamen das Bürgerecht durch Wohlverhalten. Kaiser Caracalla machte mit einer Verordnung alle Menschen innerhalb des römischen Kaiserreichs zu Römern, indem er ihnen das Bürgerrecht gewährte (allerdings galt das nicht für die unzähligen Sklaven). Allerdings wurde es zunehmend zu einer Last und zu einer Plage, römischer Bürger zu sein, Steuern und Abgaben wurden drückend bis zur Erstickung, die Freiheit nahm beständig ab, z.B. wurden kleine Bauern zu Kolonen, an die Scholle gefesselten Menschen (so etwas wie Leibeigene). Diese Entwicklung wurde dermaßen furchtbar, das in der Endphase des römischen Reichs nicht nur die Sklaven, sondern ebenso die kleinen Leute (obgleich Bürger) die germanischen Eroberer als Befreier begrüßten.

    Kampf um die Macht, um Herrschaft, um Ressourcen, um Pfründe, kurz um den „Platz an der Sonne“ immer und zu allen Zeiten, wenn nicht zwischen Völkern, dann innerhalb eines Volkes, zumeist beides.
    Die Bürgerkriege im römischen Reich waren nicht selten grausamer, kosteten erheblich mehr Menschenleben, verwüsteten mehr „fruchtbare“ Landschaften als die Kriege der Römer gegen andere Völker.
    Gewissen- und skrupellose „Eliten“ nutzen Moral, Ethik und andere Ideologien als Blendwerk, nutzen Völker und Ethnien nach Gutdünken für Ihre Zwecke (gestern deutsch, heute international, morgen ganz egal; hauptsache ich war, bin und bleibe oben).

    Was kommen wird (wenn wir den Kampf verlieren), ist eine Welt ohne Zusammenhalt, ohne Solidarität, in der nach Hobbes das Recht des Stärkeren herrscht und der Mensch dem Menschen zum Wolfe wird. Nahezu jeder ist auf seinen Vorteil bedacht, es besteht keinerlei Loyalität. Fast jeder ist käuflich. Überall lauern offener Verrat und Eigennutz.

    • „Was kommen wird (wenn wir den Kampf verlieren), ist eine Welt ohne Zusammenhalt, ohne Solidarität, in der nach Hobbes das Recht des Stärkeren herrscht und der Mensch dem Menschen zum Wolfe wird. Nahezu jeder ist auf seinen Vorteil bedacht, es besteht keinerlei Loyalität. Fast jeder ist käuflich. Überall lauern offener Verrat und Eigennutz.“

      Geehrter Konservativer,
      gewiß haben Sie recht, mit dieser Aussage. Nur möchte ich mir die Frage erlauben, worin sich dieser zu erwartende Befund vom Jetztzustand unterscheidet, außer graduell, wenn überhaupt?

      • Werter M.. Sie sagen es, ich komme zu derselben Schlußfolgerung wie Sie., was wohl Ihre Frage beantwortet.
        Was für uns wiederum bedeutet, es muß schnell etwas geschehen, denn ist eine Gesellschaft, ein Volk, eine Nation bis über eine bestimmte Schwelle hinaus verwahrlost, dann besteht die Gefahr, daß dieser Zustand unumkehrbar ist, irreversibel.

    • „Nahezu jeder ist auf seinen Vorteil bedacht, es besteht keinerlei Loyalität. Fast jeder ist käuflich. Überall lauern offener Verrat und Eigennutz.“

      Mit Verlaub, grundsätzlich, auf eine sehr abstrakten allgemeinen Ebene gebe ich Ihnen durchaus recht.

      Bin ein Misantroph, ein Pöhs“mensch“, weiß von mir selber, daß ich in erster Linie für mich sorge, eigennützig bin, dann für die Familie und jetzt auch zunehmend um mein deutsches Vaterland besorgt bin.

      Als Pöhs“mensch“ ist mir sehr daran gelegen, diese sicherlich richtige Diagnose der allgemeinen Sündhaftigkeit eines jeden Zweibeiners weiter aufzufächern. Es gib mutmaßlich Leute, die nicht mehr Böses tun als kleine Gemeinheiten, die hier nicht der Rede wert sein sollen, Dann gibt es wirklich brutale Luden, Betrüger, die Gelder aus der Firmenkasse mitgehen lassen, Väter, die in ganz erheblichem Maße keine hinreichende Verantwortung für Frau und Kinder übernehmen.
      Aber was hat eine erhebliche Sündhaftigkeit jetzt bitte mit Figuren wie sagen wir mal eine Wladimir Iljitsch Lenin zu tun, mit spektakulären Serienmördern oder mit einem Politker der VSA, der alles getan hat, um den Vietnamkrieg noch möglichst lange hinauszuziehen?
      Zur Untersuchung der DIE-versity-Attacke auf unsere gesamte westliche Kultur, zum Verstehen des unsäglichen ESM-Verbrechens – bei dem mir wirklich die Worte ausgehen – besteht mein Vorschlag darin, sich mal an die andere Seite des Schachbrettes zu setzen.
      So nett man selber auch sein mag, sich als halbwegs zivilisierter Zeitgenosse den Feind als einen nicht etwa kriminellen, sonder absolut bösen vorzustellen. Jemand, der mal auf den Knopf drückt – und dann gibt es halt ein Volk weniger auf dieser Erde.
      Jede Species hat ihre eigene Überlebensstrategie, ist es da nicht mehr als fahrlässig, als davon auszugehen, es müßte jetzt jeder Schamane, Nomade, Chinese oder wer auch immer auch nur im allergeringsten etwas mit unserer Sicht der Dinge zu tun haben? Für die Afrikaner gab es z.B. niemals „Afrikaner“ – das ist ein Konstrukt, daß wir Weißen ihnen erst beigebracht haben. Es gab dort Stämme – und das war es dann auch.

      • Hallo, Konservativer,

        das „Enteignet Springer!“ war ein polemischer Aufschrei meinerseits. Es geht zum Beispiel um solche Kommentare:

        „Dass seine Knochen nun ausgegraben, seine Gebeine verbrannt wurden und die Asche ins Meer geworfen wird, ist großartig.
        Ich weiß nicht, ob die Angehörigen der sechs Millionen Juden, die die Nazis vergast haben, jetzt erleichtert sind.
        Ich bin glücklich, dass dieses Schwein nicht mehr auf einem Friedhof liegt – Ruhe in Frieden. Das ist vorbei.“
        (BILD, 22.7.2011, Kommentar von Franz Josef Wagner)

        „Wir müssen die Nazis ausrotten aus unserem Leben. Sie gehören nicht zu uns.
        Nicht zu unserem Cappuccino, zu unserem Coffee to go, Schaufenster-Bummeln.“
        (BILD, 14. 11. 2011, Kommentar von Franz Josef Wagner)

        Grundsätzlich bin ich der Meinung, daß uns die Zivilreligion der täglichen Anbetung des Konstruktes Schickelgruber als dem Leibhaftigen schlechthin das Kreuz brechen muß. Jede Selbstaufgabe unserer Kultur wird mit dem Verweis auf den Satan selber „begründet“. (Ein anderer „Grund“ fiele mir auch beim besten Willen nicht ein, ich finde uns ganz großartig.)

        BILD bricht das Tabu, JEDEN Toten auf dem Friedhof ruhen zu lassen. BILD fordert zur ERMORDUNG VON DEUTSCHEN BÜRGERN auf.

        Auf die Oberschule kam ich als armer Vorstadtproll 1965. In den 70er begann eine „Ausbildungs“-Religion. Der eigentliche „Mensch“ mußte nun zumindest das Abitur haben, der eigentliche Sinn des Lebens bestand nunmehr darin, sich in irgendeiner Form einer „spannenden“ Ausbildung zu finden.
        Bin ein rechter Partikularist, also möchte ich einen souveränen deutschen Rechtstaat mit eigener Währung. Bin für die Vielfalt und das Bunte, also gegen die Völkermorde der NATO damals in Vietnam, Chile, Serbien sowie dann Irak, Afghanistan, Libyen usw. und die Hetze im Augenblick gegen Syrien und Iran.
        Von daher stehen mir Linke wie Jürgen Elsässer im Zweifelsfall viel näher als PI-Rechte oder gar Anhänger von Henryk Broder:
        “Ich glaube tatsächlich, dass Europa ein übernahmereifer Kontinent ist… Ich finde es grundsätzlich gut, dass das so genannte “weisse, heterosexuelle, blonde, arische” Europa seinem Ende entgegengeht.” (Quelle: Berner Zeitung, 8.2.2007).
        Und dann die ganzen klugen Köpfe, die ursprünglich von der Linken kommen, Manfred, Botho Strauß, Armin Mohler, Frank Böckelmann uvm.
        Natürlich nicht die gekauften „linken“ Bilderberger ala Otto Schily oder Trittin usw oder gar noch Fischer. Selbst die Dittfurth mag ich – teilweise gruselig naiv – aber sie läßt sich von den VSA nicht aushalten und vergau(c)keln, so wie jetzt gerade Bernd Schlömer von der Piratenpartei, der sich mit Henry Kissinger getroffen hat in Berlin.

    • Ist doch Unsinn, wir sind industrialisiert, Bedarf an Sklaven gibt es nicht mehr.

      Größere Einheiten verfügen über genug Waffen, um sich lieber nicht frontal in die Quere zu kommen (wenn das mal überhaupt geht, so als Bild…)

      Wird eher Fäulnis sein, vielleicht einschließlich Fäulnis korrigierenden Kriegen.

      Überleben kann man auf viele Weisen. Die Frage für jeden ist, ob man auf eine Zukunft hoffen kann, an der man mit seinen Taten beteiligt ist oder nicht, ob man Teil einer Lebensweise sein kann, welcher man zutraut, daß ihr ein Teil der Zukunft gehört.

      Jedenfalls geht es mir ausschließlich darum. Das ist meine ganze Motivation. Nicht in Todgeweihtes verstrickt zu sein.

      Aber das ist weit schwieriger als man denke sollte.

      Immerhin, ich verfolge diesen Weg bewußt seit ich 12 Jahre alt bin, und er hat mich an vielen Stationen vorbei geführt.

      Der deutschen Gesellschaft fehlt die Verantwortungsübernahme, letztlich, man kann es auch anders ausdrücken, aber letztlich das. Man ist erst mal gut, dann fragt man sich, ob man es auch sein kann.

      Anderen Gesellschaften fehlen andere Dinge, etwas fehlt aber immer.

      Was Sie hier beklagen, Konservativer, das ist wohl am ehesten als Glauben zu bezeichnen. Sicher, das fehlt einem Teil, den Eliten, weltweit, mit einzelnen Ausnahmen nur, aber denen fehlt wieder was anderes.

      Den Moslems beispielsweise fehlt die offene Anteilnahme an der Wahrheit. Und so weiter, etwas fehlt immer.

      Wie gesagt, man kann mit all diesen Mängeln überleben, aber die Zukunft gehört keinem von ihnen.

      Mal abwarten und Tee trinken, nicht wahr?

      • „…
        Die Wiedergewinnung der Nation, die einzige Möglichkeit, Restbestände an Konservativismus zu erhalten, stößt jedoch, von den bekannten Barrieren einmal abgesehen, auf die brutale Tatsache, daß sie vor 1933 relativ leicht war, weil die damaligen Oberschichten von ihren Klassengenossen bei den Siegern ausgebeutet wurden, während sie heute mitverdienen. Deshalb muß dieser Kampf eher »unten«, denn »oben« ansetzen. Der Anti-Kapitalismus muß echt sein und nicht, wie vor 1933, halb ratlos und halb demagogisch. Die Aufgabe scheint fast unlösbar, weil die Nation in Deutschland von »oben« und von »rechts« zum Zuge kam wo, seit dem meist falsch interpretierten Abenteuer mit Hitler, kaum noch eine Mobilisierung möglich ist.
        …“ (Günter Maschke, Das bewaffnete Wort, 1997, S.97)

        „…
        Die Konservativen, die mehr als ein Jahrhundert lang ihre Wandlungsfähigkeit unter Beweis stellten und dabei immer die Geprellten waren, blinde, halb- blinde oder sehende, weshalb sollte es ihnen nicht gelingen, sich zu opfern, indem sie sich endlich als Konservative abschaffen, um als Nationalrevolutionäre wieder aufzuerstehen? Trotz allem sind sie wohl diejenigen, die die Verkommenheit der gegenwärtigen Gesellschaft noch am besten begreifen, die ihr gegenüber die stärksten Affekte haben. …“ (Günter Maschke, Das bewaffnete Wort, 1997, S.98)

        Ja, wertgeschätzter Fremder, warten wir ab, bleiben dennoch aktiv und werben für unsere Sache, für den RECHTEN Weg. Ich bevorzuge zwar Kaffee, bin aber dem Tee gegenüber nicht abgeneigt, insbesondere zur späten Stunde.

        • Hallo, Konservativer,

          heute stand in der BILD, dort wo im November 2011 Wagner zum „Ausrotten“ (Ermorden von deutschen Bürgern) aufgerufen hatte, daß ein Nazi bei BERTELSMANN (RTL) als Bauer eine Frau gesucht hat. Womöglich um als deutscher Nazi gar noch seine Gene weiterzureichen und blonde Nazimädchen wie die deusche heterosexuelle NSDAP-Sympathisantin Eva Herman zu zeugen.
          Immerhin haben wir es Friede Springer und ihrer Freundin, der BUNTES-Verdienstkreuzträgerin Alice Schwarzer zu verdanken, daß diese Sympathisantin der millionenfachen Mörder ins gesellschaftliche Abseits befördert wurde.

          Nicolas Gomez Davila: „Der Reaktionär wird nur in Zeiten Konservativer, die etwas bewahren, das es wert ist, erhalten zu werden.“

          Habe mir heute dummerweise auch noch die Aufzeichnung der letzten schuldkultigen Anne-Will-Sendung zum Thema Umgang mit „Mein Kampf“ angesehen – ich konnte es körperlich wie seelisch nur eine Viertelstunde ertragen. (Meine Triebkontrolle ist an sich überdurchschnittlich hoch.)
          War es bei Wladimir Iljitsch Lenin oder beim Erich damals auch dermaßen schlimm?

          Zugegeben: Man kann die ganze ordentliche Infrastruktur (Einkauf beim ALDI, Busverkehr … ) insgesamt wirklich nicht tadeln.
          Man kann rein körperlich in BUNT-Land noch überleben. Aber was bitte gibt es in dieser vielfältigen weltoffen-toleranten-antirassistischen PISSBUDE sonst noch zu bewahren („conservare“)?

          • Werter Gottfried, ich lese Ihre Beiträge mit großem Interesse.
            Ja, der Herrmann, dem Bild-Bauern und uns Rechten nützt es wenig, Menschen zu sein. Mensch ist eben nicht gleich Mensch. Insbesondere die Vertreter der politischen Rechten werden zunehmend vom liberal-sozialistischen Hegemon (besser Behemoth) und seinen nützlichen Idioten als Menschen 2. Klasse, „Un-Menschen“ oder gar „Nicht-Menschen“ klassifiziert, zum geeigneten Zeitpunkt wohl zum „Abschuss“ freigegeben. Ich schrieb bereits an anderer Stelle, daß in meiner Dienststelle eine Postkarte hängt, worauf steht „Rote Karte gegen Rechts“. Platzverweis für Rechte, Rechte dürfen nicht „mitspielen“.

          • „Platzverweis für Rechte, Rechte dürfen nicht “mitspielen”.“

            Wenn Rechte mitspielen sollten, dann wäre zunächst ein souveräner Staat erforderlich auf diesem Terrain in BUNT-Land. Im Moment hat das Rechte und Gute hier keine Chance, wir werden alle abge-linkt und ge-türkt. Jedes Wort der BUNTEN ist eine Lüge, es wimmelt nur so von Rabulistik, perfiden Fallen, Ablenkungsmanövern, kombiniert mit umißverständlichen Drohungen in Sachen Berufsverbot, Haftstrafen oder Besuch durch die freien autonomen Schlägertrupppen von BILD, ESM-Schäuble, Ackermann und Co., der „Anti“-FA.

            Dieser souveräne Staat müßte ein höchstinstanzliches Rechtsystem haben. Der Staat müßte das Gewaltmonopol besitzen und nach bestem Wissen und Gewissen für den Schutz der körperlichen Unversehrheit der Staatsbürger und ihres Eigentumes sorgen. VOR dem Richter müßte Gleichheit herrschen, ungleiches Recht gibt es nicht, ein solches nennte man Unrecht.
            „Menschen“recht, das in der Tyrannei unter den VN und der EU höchstinstanzlich ist, ist immer Unrecht. Weder haben die NATO und die VSA einen rechtmäßigen Anspruch auf Weltherrschaft, noch gibt es politisch-kulturell besehen den „Menschen“. Es gibt nur Serben, Libyer, Syrer, Vietnamesen, Deutsche, Norweger, Togolesen usw. Es gibt kein Weltvolk („demos“) und damit natürlich auch keine Demokratie unter dem Regime von VN, VSA und der EU.

            Grauenhaft diese Gleichschaltung, Konservativer! Die BUNTEN lassen schon die Schulkinder gegen die „Nazis“, also gegen die PRO-Bewegung aufmarschieren, der kommunistische Kampfbund unter dem Decknamen „Evangelische Landeskirche“ hat sich natürlich an vorderster Front in diesen rassistischen Kampf gegen das deutsche Volk eingereiht.

            Die Grundstrukturen der Terrorregime sind immer gleich:
            I) Man gebe einem Teil einer Bevölkerung BUNTE Banderln um den Arm, dem anderen nicht.
            II) Dann ziehe man eine Endlösungsweltanschauung (internationalistischer Humanismus z.B.) heran: Wenn es nur noch „Menschen“ mit BUNTEN Banderln um den Arm auf der Welt gibt, dann ist erst der Endsieg, der „Ausstieg aus der Geschichte“, der Totale Frieden erreicht.
            „Faschismus“ ist noch nie ein Problem gewesen – allerdings muß der Faschismus dann, wie z.B. unter Wladimir Iljitsch Lenin und Leon Bronstein einen guten Zweck anstreben.

            Nun braucht Moloch Religionen, die sich mit dem Totalitären Humanismus vereinbaren lassen. Ein sanfter Dalai-Lama-Allerwelts-Esoterik-Zauber schadet nichts, der fundamentalistische Atheismus ist ganz hervorragend geeignet, denn er erklärt den „Menschen“, daß es außerhalb der Realität der Meßzahlen und Krämertabellen (Dollares, Börsenkurse, Entfernungen, Gewichte ….) keinen anderen Gott (Heimat, Verbundenheit, Seele, Geist, Hoffnung, Schönheit, Kultur …) mehr geben darf. Der Islam ist als Spaltinstrument geeignet, dazu, einen Keil zwischen Gemeinschaften zu treiben, die sich noch verbunden fühlen. Der Islam ist immer dort hinzusenden, wo es gilt, Widerstandsgebiete in Asche zu legen, um dann später einmal auf den Ruinen eine neue noch totalitärere Plastik-„shopping mall“- Welt aufzubauen. Rockefeller hat in dieser Hinsicht ja schon einiges unmißverständlich erläutert:

            «Wir stehen am Beginn eines weltweiten Umbruchs. Alles, was wir brauchen, ist die eine richtig große Krise und die Nationen werden die Neue Weltordnung akzeptieren.»
            (Wirtschaftsausschuß der Vereinten Nationen/ „UN Business Council“, 1994)

            Das traditionelle Christentum, unter dem Gott gedient wird und gerade nicht dem Moloch („dem Kot der Hölle gleich Gold gleich Dollares“) und dem neuen humanistischen Götzen „Mensch“heit ist „nicht hilfreich“, wenn es gilt, daß wir uns nun alle mit unserer ganzen Vielfalt im Schmelztiegel („melting pot“) des angestrebten Weltdorfes („global village“) keinen Widerstand leistend und tapfer alles ertragend („tolerance“) zu einer grauen Einheitssauce verrühren lassen.

          • Können Sie sich noch an die Serie Nummer 6 (The Prisoner) erinnern, die erstmals Ende der 60er im Fernsehen lief? Sie war allerdings kein Publikumserfolg.
            Trotz einiger Unzulänglichkeiten hatte diese Serie, zumindest für einige Menschen, ihren Reiz.

            Wenn ich z.B. für „wir wollen Informationen“ „wir wollen ihre Unterwerfung oder Anpassung“ einsetze, dann komme ich aus dem Agententopos heraus, mit dem man dem Publikumsgeschmack seinerzeit entgegenkam.

            Die unten angeführte Folge wurde bei der Erstausstrahlung nicht in Deutschland gesendet. Erstehr viel später wurde sie synchronisiert und im deutschen Fernsehen gezeigt:

            Nummer 6 – Sinneswandel

          • @ Gottfried:

            Es besänftigt, Dummheiten zu klassifizieren und ihre Herkunft zu untersuchen.

            Davila

  • Das Merkel staatsräsoniert bzgl. Syrien doch aktuell ganz sauber = ist US-Marionette.

    Vorgestern beim Durchschalten der Glotze, Arte, politische Diskussion zum Thema Syrien. Und dieser sich Philosoph nennende Franzschönling BH Levy und weitere Linkshysteriker priesen geradezu atemlos keuchend den Angriff auf Gaddafi und logen knallhart, daß die syrischen Oppositionellen passiven, waffenlosen Widerstand leisteten (ich seh‘ die immer mit der Kalaschnikov), stellten sie als Quasi-Heilige dar und beschwörten das – humanitäre o.s.ä. – Nato-„Eingreifen“(!).
    Mir langt’s. Wetten, daß auch bald wieder der glibberige Demagoge Cohn-Bendit den Nato-Krieg gegen Assad fordern wird. Und was wird sein? Wie üblich werden die Christen vertrieben, ermordet oder unterdrückt werden von den siegreichen MuselbrüderSS. Es ist wirklich immer das Gleiche, und genau dieses Gleiche ist das Ziel dieser Kriegstreiber. Und wieso sind an deren Spitzen immer irgendwelche Levys, Cohns, Perles, Wolfowitzes usw. usf.? Auch wenn das hier eher ins AdS-Blog gehört: Ich habe jeglichen positiven Glauben an das mir Jahrzehnte lang Eingetrichterte über eine gewisse Personengruppe verloren (bzw. über gewisse Cliquen in dieser Gruppe). Sogar ein Kopf wie Dostojewski hat sie verflucht und genau das vorhergesagt, was jetzt nur im beschleunigten Maß geschieht: Die Zerstörung des Christentums als Ziel zu ihren Gunsten. Aber das weitere Ziel hat er noch nicht gesehen, nicht sehen können, und das ist tatsächlich die Vernichtung der Weißen. Und für die sorgen die dummen, christlichen Weißen selbst, mit dem blinden, gierigen Schnappen nach den schmackhaften, süßlichen Ködern, die ihnen hingeworfen wurden und werden von all den Marx’ens, Lenins, Trotzkis, Adornos, Marcuses, Cohn(-Bendit)s, Levys und ihren hirn- oder seelenlosen Sekundanten: Mit Kommunismus, Sozialismus und allen anderen Gleichheits-Ismen und „Menschenrechts“-Religionen, deren Kern tatsächlich der unausgesprochene Haß auf bestehende, funktionierende, erfolgreiche – weiße – Gesellschaften ist. (Mögen es nach den weißen auch andere sein.)
    Wieviele „zionistisch“-jüdische und radikal-„evangelikale“ (=Zwillinge im kranken Geiste) und zynische, geldgeile Bush & Co.-Söhne töten und v.a.D. sterben denn in all den Friedenskriegen? Wieviele sind bei „Nein-Iläven“ draufgegangen?
    Der „Kreuzzug“ der Dabblju-Ratte gegen S.Hussein war eine Katastrophe für die irakischen Christen.
    Pausenlos wird der Holocaust widergekäut, aber gleichzeitig sollen wir die Vernichtung und Unterdrückung der letzten im nahen Osten lebenden Christen vorantreiben. Und bald sind wir selber dran. Wann werden wohl die ersten friedlichen Demonstrationen von Moslems in europäischen Staaten gegen ihre „grausamen“ christlichen Unterdrücker losgehen?
    Was für krude Überlegungen. Sollen’s andere feiner ausdrücken.

    • Man muß eigentlich am Schachbrett nur gedanklich die Seite wechseln. Und sich als Misanthrop nicht das gewöhnliche Verbrechen (ein vollkommen anderes Thema, das hier überhaupt nicht hingehört!), sondern das absolut Böse, den Totalen Krieg, vorstellen können: Das rücksichtslose Niedermetzeln aller gegnerischen (weißen) Figuren. „ANY means necessary“ (Noel Ignatiev, US-Professor). BUNTE Tarnversion hierzulande: „Kritisches Weißsein“.
      Und ein „Menschen“feind sein können. „Menschen“ (es gibt etwa sieben Milliarden) werden vermutlich alle irgendwann einmal pullern, schlafen, essen. Die allerwenigsten lernt man in seinem kurzen Leben persönlich kennen. Wir können nicht die geringste Ahnung haben, was ein Schamane in Togo oder ein Ainu in Japan oder ein Aborigine empfindet, was sein überkreatürliches, also KULTURELLES Wesen ausmacht. WIR rechten Partikularisten lieben aber die Vielfalt der Kulturen dieser Welt und wollen keinen Völkermord, nicht an den Schwarzen in Togo und auch nicht unseren eigenen Tod. Wir hätten noch nicht einmal etwas gegen die einschlägigen DIE-versity-Rassisten, wenn sie ihren „Menschen“versuch auf eigenem Terrain erproben würden, ohne uns dabei mit in diese zweifelhafte Sache hineinzuziehen.

      Internationalistischer Humanismus ist die gefährlichste fundamentalistische Religion weltweit – keineswegs der Islam. In den schließlich vernichteten Gehirnen steht zum Schluß nur noch die Tautologie „Ein Mensch ist ein Mensch.“ (Den Kampf der Humanist_innen gegen den Speciecismus einmal ausgeblendet.) Es ist ein bodenlos perfides Teufelswerk, sich so zu überheben, daß man sieben Milliarden ala Judith Butler das Gemächte entfernen will („Gender Mainstreaming“) und sie ihrer jeweiligen Strategie berauben will, in ihrer eigenen Heimat mit dem Leben umzugehen.
      Diese ******* wissen genau, daß wir in unserer Kultur mit „Mensch“ bleiben mal etwas Gutes gemeint haben, mit „Mensch“ haben wir damals aber unsere Nächsten gemeint und nicht die Libyer, die von der NATO mit „Menschen“rechtsbomben beglückt wurden, oder die Syrer und Iraner die jetzt von den Humanisten zum Abschuß freigegeben werden sollen. Die negative Auslegung der „Menschen“rechte („Du sollst NICHT morden, NICHT stehlen“) war mit unserer weißen Kultur früher durchaus noch vereinbar, die positive ist es heute aber nicht: „Du sollst in Dein (weißes) Land möglichst viele Schwarze, Hindus, Latinos, Muslime usw. aufnehmen!“ „Du mußt in Deiner eigenen Firma soundsoviel Transsexuelle, Muslime, Frauen, Schamanen und gleichgeschlechtlich Orientierte einstellen!“
      Wer nicht sterben will als weißer Mann, wer will, daß die eigenen Kinder oder Enkelkinder noch Weiße sind und in unserer Heimat leben können, der muß den Hendryk Broders, „PI“-Roßtäuschern, Barbara Spectors (Schweden), Noel Ignatievs (USA), Cohn-Bendits (EU), H. Schmidts und H. Kohns (CDU, Deutschland) als „Menschen“feind, „Menschen“rechtsgegner mit „Menschen“verachtung begegnen.
      Die haben JEDEN einzelnen Buchstaben auf den Kopf gestellt. „Political correctness“ heiß in meine deutsche Muttersprache übersetzt:
      Ich kümmere mich als rechstaatlich ausgerichteter Grundgesetzfundamentalist um MEINE Gemeinschaft/“polis“ (deutsches Volk/“demos“) und trete für MEINE Interessen ein. Der Verrat (von Merkel, Schäuble, Westerwelle, Gauck, Bilderberger Trittin uvm.) ist politisch INKORREKT.
      Es gibt kein wahres Leben in der verkehrten DIE-versity-Matrix.

      • Gottfried, die „neuen Rechten“ (o.s.ä.) sind Chronisten des Untergangs – und des Wahnsinns. Und Sie stellen den Wahnsinn so konzentriert dar, daß man Gefahr läuft an den Schilderungen (wieder?) wahnsinnig zu werden.

        Seiten wie die Korrektheiten sind das Haldol der geistig (noch) Normalen. Der („linke“) Wahn ist zwar zerstört, aber der Wille glimmt nur noch matt, auf dem Kopf ein Eimer Beton, die Augenlider wie Blei. Wer schluckt so ein Zeug schon freiwillig? Nur die Leidendsten.

        • auf dem Kopf ein Eimer Beton, die Augenlider wie Blei. Wer schluckt so ein Zeug schon freiwillig? Nur die Leidendsten.

          Sieh es doch mal so: Ich weiß nicht, ob du weißt wie ein Arzneimittel auf alchemistische Weise hergestellt wird? Ich vermute einfach mal: Nein. Ich will hier nicht auf irgendwelche Details eingehen und beschränke mich daher auf die Grundstruktur, die, ausgehend von irgendeinem Ausgangsstoff, einem Dreischritt folgt: Trennung, Reinigung, Vereinigung. Getrennt wird der Ausgangsstoff in ‚Körper, Seele und Geist‘ – diese werden dann gereinigt (im getrennten Zustand) … und nach der Reinigung schlußendlich wieder zusammengefügt. Danach hat man dann die absolute Heilkraft des Ausgangsstoffes, die vorher nur potentiell vorhanden war, in Realität verwandelt und an einen körperlichen Träger gebunden.

          Wenn wir dieses Muster einmal analog auf unsere Situation projizieren, dann geschieht auf Seiten wie den Korrektheiten ja etwas Ähnliches: Hier findet sozusagen in Interaktion eine ‚Reinigung‘ statt, die sich auch auf Geist, Seele und Körper bezieht – und irgendwann im Verlauf dieses Prozesses werden wir auch an den Punkt kommen, wo klar wird, welche Art von ‚Körper‘ sich aus den zuvor gereinigten Teilen fügen lassen wird … und sollte. Und dieser ‚Körper‘ – mutmaßlich irgendeine Form von Organisation – enthält dann die ganze Heilkraft des Ausgangsstoffes – in diesem Fall des, wie man im Moment sagen muß, früheren deutschen Volkes … und kann ab dem Moment seiner körperlichen Fügung seine Heilkraft auch insofern zeigen, als er zum Attraktor wird, der ganz natürlich und ohne weiteren Zwang nur die Richtigen anzieht und sich mit ihm verbinden läßt … während die reine Mehrheit der Umgebung vor unseren Augen zerfällt.

          Insofern sind die, die du als die ‚Leidendsten‘ bezeichnest eben ‚Auserwählte‘ … Elemente des werdenden Heilmittels. Aus dieser Sicht gesehen also: Kein Grund zum Aufstecken.

          • Hallo Leser, danke für die Aufmunterung! Ich kenne noch dunkel eine Interpretation des alchemistischen Prozesses von C.G.Jung als – sagen wir ‚mal – seelische Entwicklung, als Bewußtseins/Charakterbildung, also durchaus analog der von Ihnen beschriebenen Interpretation.
            Für uns selber oder manche von uns(?) sind beide Vergleiche natürlich sehr zutreffend, inklusive ihrer positiven Entwicklungsrichtung. Ich bin halt ein wenig bei den harten Erstnebenwirkungen stehengeblieben. Und die Frustration angesichts der um sich schlagenden und tretenden Verweigerung der Medikamenteneinnahme bei all den noch Verrückten um uns herum (Diagnose: induzierte Psychose) hat eben auch noch heftig „sedierende“=ausknockende Wirkung auf unsereins. Und bei vielen scheint es sich um eine komplette politisch korrekte Lobotomie zu handeln – da helfen keine (geistigen) Pillen mehr.

        • Harter Tobak, lieber Ex-Guter!!!

          Gegen Sie bin ich ja eine rechte rheinische Frohnatur. Also Manfred kann ich nur loben. Seine sprachliche Brillianz, sein fundiertes sozialwissenschaftliches Wissen, seine Genauigkeit, sein unermüdlicher Fleiß und seine ungesteilte Echtheit, er verkörpert für mich den glaubwürdigen Deutschen von nebenan und nicht irgendwelche Chargen des BUNT-„Politik“-Stadels, die von der Atlantikbrücke als Jungführer für das Abrißprojekt eingesetzt werden.

          Na gut, in Schnellrhoda habe ich manchmal das Gefühl, das ist so ein gediegener Salon, wo man sich in schöngeistigen Betrachtungen („hamSe überhaupt das Abitur?“) über die Details der Fahrt gegen das Riff ergeht. Was soll’s, ich weiß Kubitscheks und Lichtmesz etc. Einsatz trotzdem sehr zu würdigen und zu schätzen. Wir sollten niemals zu viel meckern und uns vom Feind bloß nicht spalten lassen.

          „Haldol“ ist heftig! War das nicht dieses Zeuchs, daß die Nachfolger von Bronstein und Wladimir Iljitsch den Phobikern verabreicht haben, jene „Menschen“, die von der sozialistischen Regierung „abgeholt“ worden sind? Die nicht so recht an eine friedvollere Zukunft glauben wollten und die man über so eine medikamentöse Behandlung „mit ins Boot nehmen wollte“?

          Man muß auch einmal abschalten. War vorhin beim Nachbarn zum Skat eingeladen. Netter hilfsbereiter Kerl, etwas salopp gekleidet vielleicht, macht man heute aber so, normahl.
          Aber daß der nun Schuhe und Hosen ausgerechnet von ADOLF Dassler trägt!!!! Mir sind vor Schreck gleich die Buben aus der Hand gefallen. ADOLF Dassler! Weiß ja wohl jeder, aus welcher kruden Ecke der kommt. Werde den Vorfall morgen sofort melden in meiner Kirchengemeinde, die sind neuerdings auch ziemlich fit im Kampf gegen die Rechte.

          • Ich bin eher Niederrheiner (also genetisch auf Stumpfsinn und Depression vorprogrammiert), und wie sage ich immer: Der Niederrhein ist die ideale Gegend um sich die Pulsadern aufzuschneiden. Aber Spaß beiseite. Genau, Hal(operi)dol wird deshalb auch in Knästen der Welt gerne als chemische Keule verwendet, um unwillige oder aggressive Personen in sanft sabberndes Interieur zu verwandeln („ins Boot zu holen“ ;-)) . In der Psychiatrie wird es einfach mangels Alternative bei schweren Psychosen eingesetzt. Und der Witz ist halt der: Schauderhafte „Neben“wirkungen, geradezu willens- und auch persönlichkeitszerstörend, aber es ist dennoch wirksam in der Bekämpfung des Wahns und des wahnhaften Verhaltens/Empfindens. Daher auch der Vergleich damit, denn ist einem das Zeuch bekannt, hat man panische Angst vor seiner Verabreichung/Einnahme, und nur die Leidendsten + Vernünftigsten/Einsichtigsten nehmen’s freiwillig.

            „krude“ = eines meiner liebsten PC-Nullworte (ey, ächt krude, Alter), zu übersetzen mit „richtig“ oder „interessant“. Gibt es eigentlich ein deutsches Wörterbuch der PC?

          • Hallo Ex-Guter, habe nicht die geringste Ahnung, ob und wie sehr schwere geistige echte Erkrankungen behandelt oder wenigstens gelindert werden können. Ich weiß über meinen Bekanntenkreis, daß man im Rahmen von Bänntschmarking und Kwallitiemännätschment Alte, wenn Sie unter Verwirrungszuständen leiden, und auch von Geburt an geistige Behinderte mit so einem Dreck behandelt – nicht immer, aber in skandalösen Einzelfällen -, weil das den Personalabbau erleichtert, die Krankenfabrik sich also mit besseren Zahlen auf dem Markt „aufstellen“ kann.

            BILD berichtete heute ganz krude über den Aufmarsch der anständigen BUNTEN Demokratinnen und Demokraten in Hamburg gegen die „Nazis“. Die demonstrierenden Nazis haben mal wieder so zugeschlagen, daß sich die zivilcouragierten Widerstandskämpfer gegen die täglich drohende Machtergreifung der NPD mit Alleinregierung und einer Bundespräsidentin Eva Hermann, nur noch mit mutiger Gewalt gegen die un-BUNTEN Meinungsverbrechen wehren konnten. Niedliche kleine Mädchen vom BDM (BUNTE Deutscher Mädelz) , die die „Nazis“ irgendwie voll doof finden.
            Prall auch BILDs-Aufruf zu einem „Menschen“rechtskrieg gegen den Nazi Assad. Werde mich hier wohl bald verabschieden und den Linken anschließen:
            „Enteignet Springer!“ War doch damals nicht alles verkehrt, oder?

          • Mag sein, daß damals nicht alles verkehrt war, was von links „angeleiert“ wurde, wobei mir eigentlich nur die Maxime von Günter Maschke „wir müssen noch mehr denken“ und in diesem Zusammenhang der verstärkte Ausbau des 2. Bildungswegs (der mir als Unterschichtszugehörigen ermöglichte, Abitur zu machen und anschließend zu studieren) einfällt. Was sonst nicht verkehrt war, das mögen andere entscheiden, mehr fällt mir auf die Schnelle nicht ein.
            Eines war meiner Meinung nach mit Sicherheit verkehrt, die Parole „enteignet Springer“, das war damals falsch und ist heute noch falsch. Enteignen halte ich generell für falsch, daß betrifft sowohl die Enteignung von Privatleuten als auch von Staaten.
            Ich jedenfalls fürchte den Wettstreit der Ideen, um den richtigen Weg für uns und unser Land nicht, wenn er denn auf anständige Art und Weise geführt wird.
            Was ich in diesem Zusammenhang ablehne, das sind u.a. Gehirnwäsche, Manipulation, Täuschung, Halbwahrheit, Lüge, Betrug und falsche Versprechungen.
            Das (und noch weitere wie z.B. Gewalt, soziale Ächtung, berufliche Schwierigkeiten) sind gegenwärtig die Methoden, mit denen der politische Gegner gegen uns, aber auch gegen die Abweichler mit einer anderen politischen Ausrichtung, die aber ebenso wie wir für den Erhalt des Eigenen eintreten, arbeitet.

  • Was für krude Überlegungen. Sollen’s andere feiner ausdrücken.

    Manche Dinge sollte man schon mit der gebotenen Deutlichkeit aussprechen – sie werden sonst allzu gern überhört! Ja, es ist schon unglaublich: Dieser Herr Levy zieht genau die gleiche Show ab wie bei Lybien … und wohl auch bei allen möglichen anderen Kriegen, bei denen er als Brandstifter des Guten an der Arbeit war. Und niemand merkts … oder will es merken. Die Bodentruppen vor der Glotze haben den Namen ohnehin schon nach längstens 10 weiteren Stunden ‚Verbotene Liebe‘ oder ähnlichem längst wieder vergessen. Und bevor unsere ‚freie Presse‘ sich dazu äußert, sind wir schon nicht mehr existent. Und was die den wild mit den Augen rollenden Cohn-Bendit angeht … da zähle ich wirklich schon die Stunden bis der Herr sich in irgendeinem BRD-Propagandasender die Ehre gibt…

    • „Brandstifter/Kriegstreiber des Guten“! Wieder ein klasse Bezeichner. Und wir werden sehen, wer den Dany-Link oder auch Dany-Ersatz(?) als erster findet, und dann hier einstellt. Bis jetzt sind unsere Befrieder ja ziemlich zäh. Wahrscheinlich hinkt die Waffenreproduktion noch hinterher, und zu viele Jet-Piloten leiden an Burnout.
      Frieden schaffen mit Natowaffen.

  • # Konservativer

    Eines war meiner Meinung nach mit Sicherheit verkehrt, die Parole “enteignet Springer”, das war damals falsch und ist heute noch falsch. Enteignen halte ich generell für falsch, daß betrifft sowohl die Enteignung von Privatleuten als auch von Staaten.
    Ich jedenfalls fürchte den Wettstreit der Ideen, um den richtigen Weg für uns und unser Land nicht, wenn er denn auf anständige Art und Weise geführt wird.

    Ja. Aber genau das wird er nicht. Mehr. Und zwar schon LANGE nicht mehr. Und genau DAS definiert eine SONDERSITUATION, die Similegesetz nur mit einer … BESONDEREN REAKTION/ANTWORT geheilt werden kann. Allerdings würde ich hier nicht bei Springer stehen bleiben, sondern gleich zum Kern der Sache kommen: ENTEIGNET R-O-T-H-S-C-H-I-L-D !!! 😆

    • „ENTEIGNET R-O-T-H-S-C-H-I-L-D !!!“

      Weia! Potzblitz, wie es manchmal kommt, habe ich mir gerade heute über das Wirken dieser Familie, besonders unter Berücksichtigung des Zentralbank(un)wesens auch so meine Gedanken gemacht.
      Welche Logistik schwebt Ihnen konkret vor, um diese Enteignung in die Wege zu leiten?
      Habe mir gerade überlegt, man sollte zumindest – so als Apfelbäumchen, auch wenn diese Welt den Bach hinuntergeht – diesem Geldsystem seinen ganzen Beitrag entziehen. lieber Silber daheim horten.

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