Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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pdf der Druckfassung aus Sezession 47/April 2012

von Thor v. Waldstein

Über die Späten Reflexionen und die Italienischen Schriften Ernst Noltes ist es zwischen Siegfried Gerlich, Thorsten Hinz und Stefan Scheil zu einer Debatte gekommen (Sezession 45 und Sezession 46). Sie hat deutlich gemacht, wie ambivalent der Blick auf das Werk des im 90. Lebensjahr stehenden Geschichtsdenkers sein kann. Das spricht nicht zuletzt für den Autor Nolte, dessen Feder es offensichtlich gelungen ist, geistige Attraktion für ganz unterschiedliche historische Denkansätze zu entfalten.

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Druckausg. auf Sezession im Netz
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 Nolte, Nexus und Nasenring Zum Originalartikel: Nolte, Nexus und Nasenring

4 Antworten auf Nolte, Nexus und Nasenring

  • Ob diese »Endlösung der deutschen Frage« (Robert Hepp) eintritt oder nicht, liegt nicht zuletzt an den Deutschen selbst, denen es freisteht, morgen den Nasenring abzulegen und das zu tun, was für jeden Kirgisen, jeden Katalanen und jeden Kurden selbstverständlich ist: nämlich als Volk frei über die eigene Zukunft zu bestimmen.

    Tja … DA liegt eben der Hase im Pfeffer. Wer sich von seiner ‘Verabschiedung aus der Geschichte’ durch allerlei Völkerschaften, die hier & heute – zumal in der jüngsten Generation – den demographischen Machtwechsel bereits vollzogen haben – , nicht weiter erschrecken läßt … und wer weiterhin nahezu ohne Schwierigkeiten die selbsthypnotischen Fähigkeiten aufbringt bei direkter optischer Konfrontation mit seinem nahezu exakten Gegenteil sich selber in die Zukunft tradiert zu sehen … wieso und worüber sollte der sich noch aufregen? Gar einen ‘Kurswechsel’ anstreben?? Dazu noch die Bereitschaft des umgebenden Auslands die große Lüge, die ihm (dem Ausland) ja durchgehend von Nutzen ist, nur zu gerne weiter zu glauben und bei Bedarf nutzbringend zu instrumentalisieren … das sind nicht wirklich gute Aussichten für Morgen.

  • Volks-Herrschaft

    “Die Demokratie ist die Staatsform der Alleinherrschaft der Gegenwart: Wer den Ansprüchen der Masse der Lebenden am weitesten entgegenkommt, wird mit der größten Sicherheit wiedergewählt. Allerdings kann die Vernachlässigung der entfernteren Zukunft plötzlich mitten in der Demokratie evident werden, so daß entsprechende Tendenzen zur Bezwingung der bloßen Gegenwartsinteressen an den Tag treten.”

    Ernst Nolte,
    Späte Reflexionen

  • Nicht vergessen werden sollte das schäbige Verhalten der “FAZ” gegenüber Ernst Nolte, der 25 Jahre an dieser Zeitung, zumal an ihrem Feuilleton, mitgearbeitet hat. Dieses Blatt hat sich spätestens seit den 90 er Jahren in eine der üblichen “main-stream”-Postillen gewandelt und es lohnt nicht, sie zu lesen.

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