Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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hopp 150x112 Es gibt ein Stöckchen, ...… über das jeder, der in Deutschland eine Karriere jenseits der wirklich ganz freien Wirtschaft machen möchte, springen muß. Hingehalten wird es ihm von jenen, die von der großen anti-deutschen Erzählung profitieren und sie weitertragen, indem sie sich zu Torwächtern aufschwingen: Spring, es wird Dein Schaden nicht sein. Derzeit springt die Fakten-Partei:

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Götz Kubitschek auf Sezession im Netz
Kategorie(n): Alltag, Heute
Schlagwörter:
758 Wörter | Keine Kommentare

Zum Originalartikel: Es gibt ein Stöckchen, …

15 Antworten auf Es gibt ein Stöckchen, …

  • „Wenn Polen Deutschland den Krieg erklärt hat (und das hat Polen indirekt durch die Generalmobilmachung), dann hatte Deutschland jede Legitimation, Polen anzugreifen.“

    Ach, es ist ein Trauerspiel. Da wurde also ein Herr Bodo Thiesen für eine Behauptung abgesägt, die nach im Sommer 1914 der modus operandi der Weltpolitik war: Generalmobilmachung = Kriegserklärung. Es wird die Mittelmächte und die Allierten sicherlich freuen zu hören, dass sie nach neudeutschem Duktus allesamt illegitim gehandlet haben.^^

  • Die konzeptlose „Piratenpartei“, dieser Auswurf der kraftlos-hedonistischen „deutschen“ Spaß-Gesellschaft und Themengeber für die Hauptsumpfpresse wird
    sich schnell an die gelittenen Usancen der anderen Abgreif-Parteien anpassen,
    oder sie wird verschwinden. Was in diesen Zeiten so alles nach oben gespült wird…

  • Der Hedonist ist der Todfeind aller Puritaner dieses Planeten. Die Piraten sind onehin schon ein Sammelbecken für Sozialisten aller Art. Gegen den IP Quatsch zu sein, ist zwar gut und recht, aber eben nicht genug.

    Es ist natürlich Unfug zu glauben, ein Problem, dass durch Politik entstanden ist, durch Politik beheben zu können. 😀

  • Der „Fall“ Grass hat im großen, internationalen Maßstab das Stöckchen gezeigt. Wenn die „BRD“ auch nur über die geringste Souveränität verfügen würde – und zwar in jeglichem Sinn des Wortes, dann hätte man den israelischen Grass-Einreiseverbot-Erteilern postwendend ein entsprechendes BRD-Einreiseverbot verpasst. Denn gleich wie dumm das belanglose Möchtegerngedicht unseres moralinsauren Günters auch sein mag. Und egal was für ein unsympathischer Idiot Grass auch sein mag – er ist UNSER Idiot, er ist DEUTSCHLANDS Idiot. Während umgekehrt die Israelis alles in Bewegung setzen, um jeden ihrer Leute in jeder Situation zu schützen, lassen sich unsere „Vertreter“ sogar im Fall eines immerhin einheimischen Literaturnobelpreisträgers vorführen und duckmäusern stumm (trotz umfangreicher Waffenlieferungen usw.), kommen nicht einmal auf die Idee einer entsprechenden Reaktion. Da weiß man auch, was man als Normalbürger – nicht – zu erwarten hat, wenn es um die Wahrung eines verlogenen Friedens oder einer verlogenen Freundschaft geht.
    Die doofen Deutschen sind die Stöckchenspringer und Hampelmänner all ihrer „Verbündeten“, wenn nicht der ganzen Welt.

    • @exguti:

      „Der Deutsche besitzt im Allgemeinen, so still und einfach er auch ist, einen feingebildeten Geist, den er nach außen hin wenig zur Geltung bringt, eine tiefe Nachdenklichkeit, eine Fähigkeit zur Abstraktion, die bei manchen ans Wunderbare grenzt, eine religiöse Veranlagung, die die Seele versteinert, eine starke Hingebung an die Grundsätze der Gerechtigkeit und Ehrlichkeit, an seine Pflichten als Mensch und Bürger, an seine Gebräuche, an seine Gesetze und an die Regierung…“

      Charles de Villers
      (1765-1815)

  • Die Deutschen kriegen alle einen unsichtbaren Nasenring verpasst, an dem sie jeder nach Belieben und zum Amusement der Zuschauer durch die Manege ziehen und niederdrücken kann.

  • Further down

    Symptom of my vision
    Shadow in my head
    Ghost of my religion
    Scars from where I bled
    Further down and further down the spiral as we fall
    Further down and further down the spiral
    One and all

    How can our decisions
    Lead to our disgrace
    Cause such great collisions
    Cause our bitter fate
    Tell me when
    We’ll rise again
    From our eternal fall
    Further down and further down the spiral
    One and all

    And this life is slowly melting
    Like a candle burning

    Like the architect
    Who built himself behind a wall
    Further down and further down the spiral
    One and all

    • „Es gibt für den Westen mittel- bis langfristig nur zwei Möglichkeiten und keine einzige mehr, um nicht in seinem von ihm selbst geschaffenen Schlamm des Liberalismus – mit seinem Zivilglauben (Individualismus), seiner Zivilreligion (Humanitarismus), seiner Ziviltheologie (Kosmopolitismus), seiner Zivilphilosophie (Solipsismus) und seiner Zivilwissenschaft (Eudämonismus) – unterzugehen: (a) er besinnt sich auf seine traditionellen Tugenden; (b) er macht so weiter wie bis jetzt, was sehr wahrscheinlich ist, und wird als Kultur untergehen, d.h. dadurch wird er auch seinen Liberalismus mit seinen eben erwähnten Subsystemen verlieren. Der Westen (also: das Abendland) muß Teile seiner Kultur aufgeben, um wenigstens noch Teile dieser Teile retten zu können; denn tut er dies nicht, wird er sogar sein Alles, d.h. seine gesamte Kultur, d.h. sich selbst verlieren, sich selbst das Leben nehmen. Das ist Selbstmord! Wer diese Tendenz heute nicht sieht, ist dumm; wer sie nicht sehen will, ist entweder wahnsinnig oder anders krank und dringend auf Hilfe angewiesen – wie der Westen. Nur sehe ich keinen, der diesbezüglich von außen helfen kann; darum kann auch dem Westen nur er selbst und sonst niemand helfen. Hilft er nicht sich selbst und nicht bald, ist ihm sein Tod gewiß.“ (Hubert Brune)

      • @ Konservativer:

        Bleiben wir realistisch:
        Es muß alles noch viel schlechter werden,
        bevor es besser werden kann.
        Oder, wie es bei Dürrenmatt heißt, eine Geschichte ist erst dann zu Ende, wenn sie ihre denkbar schlechteste Wendung genommen hat.
        Die Prognose für den Weg über die Klippe ist günstig.

      • Deutschland („Deutsch-sein“) wird durch den allenthalben propagierten (Neo-) Liberalismus und den Humanitarismus bedroht, der durch den Unflat einer Massenkultur und deren wahnwitzige Gleichheitsvorstellung alle Freiheit erstickt.
        Der Angriff auf die Identität der Deutschen als Deutsche ist eine ebensolche Kriegshandlung wie die Besetzung u./o. Teilung des Territoriums. Es geht hier nicht um Recht oder Moral sondern um nationale Selbstbehauptung, um jene nationale Identität
        (der Nationalstaat ist im übrigen solange die anthropologischen Konstanten die bei K. Lorenz und I. Eibl-Eibesfeldt trefflich beschrieben sind, gelten, noch lange nicht tot),
        ohne die kein Volk („Ethnie“) leben kann.

      • Georg Mogel: „Bleiben wir realistisch:
        Es muß alles noch viel schlechter werden,
        bevor es besser werden kann.“

        Klug wie Sie sind, haben Sie realistischerweise geschrieben: „… bevor es besser werden kann“, was ja nicht bedeutet, daß es mit Sicherheit besser werden wird, weil wir meinen, daß es besser werden muss.
        Es könnte ebenso im Nichts enden, wie etwa Karthago und Byzanz.

        „“Es zeigt sich also einmal mehr, daß die Nation besteht, sofern sie etwas repräsentiert, das hinreichend klar erkennbar und großartig genug ist, um Loyalitätsgefühle bis zur Opferbereitschaft zu wecken. Sie existiert fort, weil ihre Existenz solche Empfindungen zu nähren weiß, sie verfällt, wenn die Erkennbarkeit undeutlich und die Emotionen schwach werden.
        Die Nation ist nicht natürlich wie Familie oder Sippe, sie gehört zur Natur des Menschen nur insofern, als sie zu jenen identitätstiftenden politischen Verbänden zählt, ohne die wir als soziale Wesen nicht leben können. Es hat in der Geschichte Verbände gegeben, die kleiner (Bünde, Stämme) oder größer (Imperien) waren und ähnliches leisteten, auch zahlreiche Fälle, in denen alles da war, um sich als Nation selbständig zu behaupten, die politischen Kräfteverhältnisse das aber nicht oder nur phasenweise erlaubten.“ (Karlheinz Weißmann, in: Sezession, März 2009).

        Der Nationalstaat ist das bisher größte staatliche Gemeinschaftsgebilde – zu mehr reicht die Schaffenskunst der Menschen offenbar nicht aus. Logischerweise gilt das auch dann, wenn ein Nationalstaat einen ganzen Kulturkreis umfaßt. Aber einen Staat, der alle Menschen umfaßt, hat es bisher noch nicht gegeben, und es ist sehr fraglich, ob es ihn jemals geben wird. Menschen, die angeblich „für die Menschheit“ einen Staat gründen wollen, haben bisher immer völlig versagt, weil sie immer gelogen und immer betrogen haben. „Es gibt ein starkes Argument eines deutschen Staatsrechtlers …: »Wer ›Menschheit‹ sagt, will betrügen« (Carl Schmitt, Der Begriff des Politischen, 1927, S. 55SchmittSchmittSchmitt). Das heißt, man täuscht ein »Super-Wir« vor, daß es noch gar nicht gibt, daß in Wirklichkeit wiederum eine maskierte partikulare Stimme ist. Nach dem Schema hat ja übrigens auch die Ideologiekritik in den letzten 200 Jahren funktioniert. Da treten z.B. so ein paar französische Rechtsannwälte … auf – es sind vielleicht ein paar 100 Leute – und nennen sich selbst »die Menschheit«. Daraus ist die französische Revolution hervorgegangen. Und so funktioniert das immer. Es gibt immer eine kleine Avantgarde – die nennt sich selbst »Menschheit« und trägt sozusagen die Flamme vor allen anderen her und sagt: »Alles hört auf mein Kommando!«“ (Peter Sloterdijk„Universal-Kultur“). Wie gesagt: Einen größeren Staat als den Nationalstaat können Menschen offenbar (noch) nicht schaffen. „Carl Schmitt würde sagen: der erfolgreichste Superorganismus, den wir bisher hervorgebracht haben, ist dieser … zweipolige Nationalstaat, in dem der Markt und ein hinreichend regulierungsfähiger staatlicher Apparat eine sinnvolle Synergie miteinander erzeugen. Alles, was darüber hinaus liegt, gelingt uns noch nicht.“

        Eine Kultur braucht auch ihre Nationen, und das gilt ganz besonders für die abendländische Kultur, die in einem lange dauernden Prozeß so merkwürdige Nationen hervorgebracht hat. Seitdem sind diese Nationen aber nun einmal da. Deshalb kann man sie auch nicht plötzlich abschaffen, mit ihnen einen kurzen Prozeß machen, denn eine solche zwanghafte Abschaffung ist extrem gefährlich. Eine „Universal-Kultur“ („Universal-Kultur“) hat es noch nie gegeben. Sie ist ebenfalls extrem gefährlich, ein totales Risiko-Unternehmen. Multikulturalismus bedeutet Bürgerkriege mit einer ständig wachsenden Brutalität, wie es sie zuvor noch nie gegeben hat. Mutilkulturalismus bedeutet nicht das Miteinander, sondern das Nebeneinander als die totale Abschottung voneinander und das Gegeneinander als die barbarische Gefahr im ständig brodelnden Konfliktherd, der zu jeder Zeit und an jedem Ort ausbrechen und auflodern kann. Öffentlich-militante Privatsphäre! Theoretisch ist Multikulturalismus der Versuch träumerischer Selbstverwirklichung, praktisch ist er erst einmal nichts (weil der Träumer ja noch pennt) und plötzlich: der permanente Kriegszustand! Der dann erst erwachende Träumer wird, falls über genügend Beziehungen und Geldmittel verfügend, den Kriegsschauplatz verlassen, sogar schnell – für seine Verhältnisse. So sieht er also aus, der (Alp-) Traum von der Universalkultur als der monokulturellen Menschheit, der singulären Humanität.“ (Hubert Brune)

        • @ Konservativer:

          Der liberale Kapitalismus des Westens (die Kehrseite der selben Medaille ist der sog. Staatskapitalismus kommunistischer Prägung wie in China) geht von der irrigen Vorstellung aus, daß der Ökonomismus (durchmerkantilisierte Gesellschaft, „Globalisierung“, exzessiver Freihandel und losgelöste Freizügigkeit für Kapital und Menschen) der Motor der Menschheitsgeschichte sei. Tatsache jedoch ist, daß allein der Mensch die Geschichte gestaltet (Hegel, Burckhardt, Treitschke u.a.). Die inszenierte ethno-kulturelle Zerrüttung (cui bono?) führt zur endgültigen Zerstörung der Generationsfolge und enthebt uns der Gestaltung der Historie mangels gestaltbarer Substanz. Zur Banken-(„Finanz“) Krise und die versuchte „Bankenrettung“ mit exorbitanten Summen aus dem deutschen Steuertopf ist auf Art. 28 der „Erklärung der Menschenrechte“ in der französischen Verfassung vom Juni 1793 zu verweisen, wo es heißt: „Eine Generation hat nicht das Recht, die künftigen Generationen ihren Gesetzen zu unterwerfen.“ Den ideologischen „Eine Welt“-Träumen antisozialer, auf die Aufrichtung einer nie dagewesenen Tyrannis versessenen diabolischen Menschheitsverderber wird wegen der anthropologischen Gegebenheiten kein (dauerhafter) Erfolg beschieden sein. Der Nationalstaat als Kultur- und Schicksalsgemeinschaft stellt die menschlich noch erträgliche Ballung des ens sociale dar und ist historisch gesehen ein Erfolgsmodell. Die gegenwärtige evolutionäre Natur des Menschen werden auch hypermoralische Utopisten und a-moralisch-gierige Mammonisten nicht ändern können, so daß „One-World“ und der „ewige Friede“ ein Traum (?) bleiben müssen.
          Ich empfehle zu diesem Komplex die (Wieder-) Lektüre von Arnold Gehlen: „Moral und Hypermoral- Eine pluralistische Ethik“. Gehlens Gedanken haben nichts an Aktualität verloren und bringen ein wenig Licht in die absichtsvolle Verdunklung.

          • Volle Zustimmung. Das Buch von Arnold Gehlen habe ich bereits gelesen. Es ist meiner Meinung nach ein absolutes Muss für jeden „Neurechten“, im Grunde für jedes verantwortungsbewusste Individuum. Wenn ich auf meine linksgedrehte Vergangenheit zurückblicke, scheine ich da in einer Art Wachkoma gelegen zu haben.

  • Jetzt springen sie sogar schon über Phantom-Stöckchen:

    „Piraten verheddern sich im braunen Unterholz“

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article106213171/Piraten-verheddern-sich-im-braunen-Unterholz.html

    Ein führender Vertreter der Piratenpartei im Berliner Abgeordnetenhaus hat mit einem Vergleich der Piraten mit der NSDAP für eine Welle der Empörung gesorgt. Der Berliner Fraktionsgeschäftsführer Martin Delius sagte dem „Spiegel“: „Der Aufstieg der Piratenpartei verläuft so rasant wie der der NSDAP zwischen 1928 und 1933.“

    Wenn ich ich nun, warum auch immer sagen würde, mit einer Körpergrösse von 1,78 bin ich 4cm grösser als Adolf H., bin ich dann – abgesehen von der völligen Sinnfreiheit dieses Vergleichs, und ungeachtet ob wahr oder falsch – ein böser Nazi? Falls ja, warum?

    • Entschuldigen Sie, aber als ich dieses Statement gestern gelesen habe (und das ausgerechnet von dem nicht so unbekannten Delius) musste ich laut loslachen.
      Ob seiner Unbedarftheit.

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