Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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jargon 130x130 Das ist Ihr Jargon!   Aus einem Forschungsseminar über Rechtsextremismusvon Larsen Kempf

Als Störenfried wahrgenommen zu werden, weil man inhaltlich begründeten Widerspruch äußert, ist nicht das Schlechteste. Mit frechem „Ego-Non!“ saß ich unlängst in zwei Sitzungen eines Forschungsseminars zum Thema „Rechtsextremismus“.

[weiter, noch 671 Wörter]

Gastbeitrag auf Sezession im Netz
Kategorie(n): Nicht kategorisiert
Schlagwörter:
703 Wörter | Keine Kommentare

Zum Originalartikel: „Das ist Ihr Jargon!“ – Aus einem Forschungsseminar über Rechtsextremismus

3 Antworten auf „Das ist Ihr Jargon!“ – Aus einem Forschungsseminar über Rechtsextremismus

  • Wir müssen die „Linken“ und „Liberalen“ unterwandern! Wir brauchen denen persönlich vorerst keine Antworten geben, das kommt später! Die richtigen Fragen stellen und ihre eigene innere Systemverlogenheit erklären reicht vorerst, aber halt nicht nur in Büchern, sondern jeder gerade so gut wie er oder sie Vorort kann! Das ist das Klein-Klein (persönliche Verantwortung)!

    Dafür braucht man aber auch das Groß-Groß (übergeordnete Verantwortung) wie hier!!!

    Danke.

    • Dann schaffen Sie doch gleich mal etwas Praxis und schreiben Sie einmal, welche Fragen Ihnen beispielsweise immer wieder in den Sinn gekommen sind – beim Kontakt mit den Vorstellungen der Linken und Liberalen. Worauf ich hinaus will: Wenn 5 unterschiedlich strukturierte Leute einfach mal niederschreiben würden, welche Fragen zu den Vorstellungen der Linken und Liberalen ihnen – immer wiederkehrend – in den Sinn gekommen sind, dann hätte man vielleicht schon mal eine repräsentative kleine Liste zusammen, die sich hier gemeinsam bearbeiten ließe. Und mit dem Ergebnis dieser Bearbeitung hätte dann jeder Leser dieses Blogs schon ein hübsches kleines Rüstzeug, um ‚plural‘ gesonnenen Menschen mit weicher und scheu-zurückhaltender Stimme … äußerst schmerzhafte Fragen zu stellen. Deren tatsächliche Schmerzqualität sich im Bewußtsein des Getroffenen erst ganz allmählich und schleichend bemerkbar macht. Man merkt dergleichen an den ebenso erst allmählich entgleitenden Gesichtszügen, wenn das Opfer merkt … daß es in der Opferrolle gelandet ist. Weil die Standardantwort, die ihm schon auf der Zunge lag, von der parallel dazu in ihm auftauchenden Antwort, die gleichzeitig die Standardantwort als falsch entlarvt wird. Und dieser … Schock – gleichzeitig ein partielles inneres Erwachen – zeigt sich dann in den allmählich entgleitenden Gesichtszügen. Und an solchem Anblick kann ich mich – freudig zugegeben – kaum satt sehen.

      • Gott, wovon Manfred halt die ganze Zeit schreibt.

        Was sonst?

        Solidarität setzt geteilte Überzeugungen voraus, denn wo man lediglich gemeinsame materielle Interessen hat, liegt keine Solidarität vor.

        Überzeugungen bilden sich langfristig, nicht kurzfristig. Teilweise genetisch-biologisch, teilweise durch geschichtliche Erfahrungen, teilweise durch den Kontakt mit der einen oder anderen Religion, im Sinne einer ausformulierten Sinnstiftung.

        Wer also Solidarität achtet, wird ein Auge darauf haben, daß es intakte Überzeugungsgemeinschaften gibt. Es sei denn, er ist ein Idiot.

        Was Liberale angeht, das ist eine andere Geschichte. Wer als Liberaler vom Materialismus, in welchem das Recht des Stärkeren gilt, ohne daß es dabei zu Solidarisierungen kommt, überzeugt ist, hat wenig Grund sich zu beschweren.

        Wir steuern genau darauf zu. Aber so ein Liberaler muß dann auch sagen, daß Somalia sein Lieblingsstaat ist. Allgemeiner Waffenbesitz, keine sozialistischen Überzeugungen, besser geht’s doch nicht.

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