7 Gedanken zu „Interview mit infokrieg.tv“

  1. Bestimmte Dinge müssen zusammen betrachtet und analysiert werden. In so einem Interview kann das schwerlich geschehen, die Dinge werden nur aneinandergereiht.

    1. Überzeugtheit vs. Opportunismus
    2. Islam als Überzeugung und Opportunität
    3. Ethnie als Überzeugung und Opportunität
    4. Bedingungen und Wirkmacht der Verblendung

    Wirklich, das muß analysiert werden, es bringt gar nichts, außer in Verwirrung und Panik zu verfallen, sich lediglich in Szenarien zu ergehen.

    Um ehrlich zu sein, ich glaube nicht, daß die Eliten wissen was sie tun. Sie folgen einfach ihrem Programm, weil sie dazu verdammt sind. Die Lage ist zu kompliziert, um sie erfolgreich steuern zu können. Wenn irgendjemand einen Plan hat, dann ist das jemand, der auf die Katastrophe setzt, um aus ihr Nutzen zu ziehen.

    In dem Sinne lese ich freilich die Offenbarung des Johannes, als Anleitung, um die Katastrophe herbeizuführen.

  2. Ein war ein, wie ich finde, sehr gutes, d.h. informatives und erkenntnisförderndes Interview. Beide Seiten befanden sich auf „Augenhöhe“, auf sinnvolle Fragen gab es kompetente und allgemeinverständliche Antworten, kein Gesellschaftswissenschaftenchinesisch.

  3. Schließe mich der Beurteilung an. Ich habe „Die neue Weltordnung“ schon mehrfach empfohlen. Danke an Manfred für die klaren, verständlichen Formulierungen, die auch weniger Informierte gut verstehen können.

  4. DA SOLLS’rein!!
    ==================
    Gewohnt luzide, Ihre Ausführungen im Interview.
    Ein Punkt ist es mir wert zu präzisieren, weil der m. E. von Ihnen, Herr Kleine-Hartlage, unvollständig dargestellt wurde.
    Und zwar erwähnten Sie, dass am Tag der Attentate von Oslo / Utoya eine „Übung der Behörden/Dienste“ betr. Terroranschläge stattgefunden habe.
    Das trifft meines Wissens nicht zu bzw. vermutlich meinen Sie eine Übung in der Osloer Innenstadt.

    Die Wahrheit ist m.E. noch ein schönes Stückchen pikanter.
    Bekanntlich wurde auf der Insel Utoya eine Veranstaltung der norwegischen Sozialisten für den Parteinachwuchs abgehalten.*
    Um –offenbar zur ideologisch-weltanschaulichen Festigung der Jungkader- die „brutale Unterdrückung der Palästinänser durch Israel“ zu „simulieren“ wurde eben diese (d.h. die Unterdrückung etc.) in dem Feriencamp durch die Organisatoren „simuliert“.**
    Deshalb haben etliche Teilnehmer verlauten lassen sie dachten anfangs, dass (das Auftauchen von Breivik etc.) zur „Übung“ gehöre.
    Also: nix mit Dienste oder Behörden. Es waren Parteibonzen, die hier übten bzw. üben ließen.

    * Für die ungenaue Kenntnis wie die Veranstaltung nun genau firmierte –„Jugendfreizeit“, „Schulung“- und wie der Veranstalter genau hieß „Sozialisten“, „Arbeiterjugend“ oder „Sozialdemokraten“ bitte ich um Nachsicht.
    ** Die Bilder mit den Transparenten zu einer antiisraelischen Demonstration auf Utoya am Tag davor gingen ja durch das Netz und (vereinzelt) die Presse.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*