Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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wegner 002 150x112 Macht   Bericht von der Winterakademie des Instituts für StaatspolitikVor einer Woche endetete die 12. Winterakademie des Instituts für Staatspolitik. Die ausgewogene Mischung aus Wissensvermittlung, Diskussion, Geselligkeit und Gemeinschaftserlebnis sind das wiederkehrende Element der Akademien. Sie bleiben lebhafte Erinnerungen der Teilnehmer. Aus deren Kreis erreichte mich folgende Zusammenfassung:

[weiter, noch 946 Wörter]

Erik Lehnert auf Sezession im Netz
Kategorie(n): Ereignis, Heute, Tage und Taten, Wir
Schlagwörter: ,
985 Wörter | Keine Kommentare

Zum Originalartikel: „Macht“ – Bericht von der Winterakademie des Instituts für Staatspolitik

Eine Antwort auf „Macht“ – Bericht von der Winterakademie des Instituts für Staatspolitik

  • Nietzsches Argumentation, die um den Kerngedanken eines notwendig allem Existierenden innwohnenden Prinzips kreisten, eben jenem Willen zur Macht. Trotz der aus der Distanz erkennbaren Schwächen von Nietzsches Denken kam Weißmann zu dem Schluß, daß die durch den Naumburger Philosophen entwickelte Position nicht nur das rechte Denken geprägt, sondern für alle Denker unhintergehbar geworden sei – man kann die Macht als menschliche Kategorie und das Streben nach ihr nicht mehr grundsätzlich leugnen.

    Es geht in der Philosophie nie darum, ob man etwas leugnen kann oder nicht, sondern immer darum, ob ein Ansatz erhellend ist oder nicht.

    „Wille zur Macht“ ist sogar verdunkelnd.

    Was ist Macht?

    Nun, ich behaupte einmal, daß Macht im obigen Sinne nichts anderes ist als die Voraussetzungen dafür, seinem Willen gemäß handeln zu können oder prägnanter gesagt, die Aktualisierungsvoraussetzungen des Willens.

    Dann steht da: Der Wille zu den Aktualisierungsvoraussetzungen des Willens.

    Ha, ha, ha.

    Ist dadurch etwas gewonnen? Ist Wille nicht schon von Haus aus das Bestreben eine Funktion zu aktualisieren? Ich will etwas essen, ich tue was nötig ist, um zu essen.

    Wenn ich da jetzt die Aktualisierungsvoraussetzungen dazwischen schalte, dann täte ich, was nötig ist, um das was nötig ist, um zu essen, tun zu können.

    Kurz drüber nachdenken bitte.

    Und einsehen, daß absolut nichts gewonnen ist, da ersteres unter letzteres fällt.

    Natürlich kann man Macht auch anders definieren, als reine Gestaltungsmöglichkeit, aber wer von uns will schon die Umlaufbahn der Venus ändern?

    Wir haben keineswegs einen Willen zu beliebiger Gestaltung, sondern nur zu eben jenem Gestaltungsfunktionen, welche in unserem Willen liegen.

    Und auch bezüglich letzterer kann man sich leicht täuschen. Wenn ich etwa, um meinen Wunsch nach Liebe zu befriedigen, einen Menschen selbst erschüfe, alle Erbanlagen im Reagenzglas kombinierend, welche zu den gewünschten Eigenschaften in der Zielperson führten, so würde ich damit mit Sicherheit nicht glücklich werden.

    Wenn man Macht mit Geld gleichsetzt, so ist auch wenig gewonnen, man hat dann einfach alle Bedürfnisse unter einen Sammelbegriff gebracht, bzw. die Aktualisierung durch ein Potential ersetzt, welches auf kanonische Weise (Überweisung, ha, ha) aktualisiert werden kann.

    Und wenn man nicht vom Einzelnen spricht, sondern vom Kollektiv, so ist es vielleicht besser von Freiheit zu sprechen. Macht ist zwar näher an der Wirklichkeit, aber keinesfalls gewollt. Kollektive wollen natürlicherweise frei sein und nicht bestimmte Vorteile anderen Kollektiven gegenüber besitzen. Letzteres ist eher eine Notwendigkeit.

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