Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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powerfrau 150x75 Warum wir Journalistinnen eine Frauenquote brauchen,hätte ich gern gewußt. Sind Frauen dümmer als Männer? Oder vielleicht nur – speziell ich? Dann müßte ich die Frage umkehren, warum es noch keinem/keiner gelungen ist, mir einen schlüssigen Grund für Frauenquoten zu nennen: Bin ich zu einfältig, es zu kapieren?

[weiter, noch 967 Wörter]

Ellen Kositza auf Sezession im Netz
Kategorie(n): Nicht kategorisiert
Schlagwörter: ,
1,009 Wörter | Keine Kommentare

Zum Originalartikel: Warum wir Journalistinnen eine Frauenquote brauchen,

4 Antworten auf Warum wir Journalistinnen eine Frauenquote brauchen,

  • „Meine zwei arg simplen Kernfragen lauten: Wer, welches Gesetz, welcher Usus, hindert Frauen qua Geschlecht, eben diese Spitzenpositionen zu bekleiden? Was genau – an der Berichterstattung und Kommentierung – wäre anders, wenn Frauen an den Hebeln säßen?“

    Zu Frage 1: Kein Gesetz, kein eindeutig isolierbarer Usus.
    Dennoch ist die statistische Diskrepanz deutlich genug, dass man schon sinnvoll von „strukturellen Mechanismen“ dahinter sprechen kann (ein statistisch signifikanter Unterschied kommt ja niemals ohne Grund daher, in keinem Gebiet), welche a) nicht nur Zwänge und Pfründe beinhalten, sondern auch schlicht fehlende Lüste, und welche b) sicherlich ziemlich komplexer Natur sind.
    Irgendwelche Stellschrauben rauszugreifen (z.B. „bessere“ Kinderbetreuungsmöglichkeiten) hat sich nicht als wirksam erwiesen.
    Ich denke also, aus dem Blickwinkel desjenigen, der zum einen der Überzeugung ist, dass in diesen Führungsbereichen unbedingt „geschlechtliche Gleichverteilung“ herrschen müsse (Chancengleichheits-Junkies neigen beispielsweise zu dieser Sicht), und der b) eingesehen hat, dass Schrauben an isolierten Stellen nicht viel bringt, ergibt die Quote schon einen gewissen Sinn, den man intellektuell zumindest nachvollziehen kann ohne ihn deshalb teilen zu müssen. Ich teile ihn selbstredend nicht.

    Zu Frage 2: nichts, nicht mal zu vermehrten Trivialthemen würde es führen.

    Damit, mit dem Nichts, macht Frage zwei Frage eins eigentlich weitgehend überflüssig. Zumindest für den Bereich der Politik. Für Soziologen darfs ja weiter spannend bleiben.

  • Nun, da mein Kommentar bei Sezession nicht erscheint, hier nochmal im Klartext.

    Freuen Sie sich, Herr Lichtmesz.

    Es ist ein großes Glück, daß bereits 50% Frauen ausreichen, um das Gros der Männer dazu zu bringen, ebenfalls wie Frauen zu schreiben.

    Die Medien sind eine fürchterliche, ungemein schädliche Institution, alleine schon aus strukturellen Gründen. Je weiblicher sie werden, desto besser.

  • Ich würde mich als Mann niemals trauen die schönen Seiten des Islams für Frauen zu erklären, Ehrenmorde und Vergewaltigungen zu relativieren, die Verschleierung als Fortschritt zu verkaufen und Mohammed einen Frauenversteher zu nennen.

    Frauen können und dürfen das, ja es gibt sogar Tschurnalist_Innen die für die eigene Vergewaltigung durch Muslime noch Verständniss aufbringen.

    Lasst uns Quote machen, Bereicherung muss erklärt werden, da fehlt Männern (sofern sie sich als solche halten)jedes Verständnis.

    Wie sieht eigentlich die Quote aus beim
    Kampfmittelräumdienst, Bergwerk, Schwermaschinenbau, Starkstromelektriker, Seenotretungsdienst, Bergrettungsdienst …

    Verehrte Damen ran an den Speck!!!

  • @Candide

    Zu Frage 1: Kein Gesetz, kein eindeutig isolierbarer Usus.
    Dennoch ist die statistische Diskrepanz deutlich genug, dass man schon sinnvoll von “strukturellen Mechanismen” dahinter sprechen kann (ein statistisch signifikanter Unterschied kommt ja niemals ohne Grund daher, in keinem Gebiet), welche a) nicht nur Zwänge und Pfründe beinhalten, sondern auch schlicht fehlende Lüste, und welche b) sicherlich ziemlich komplexer Natur sind.

    Selbstredend geht man allerdings feministischerseits von unsichtbaren Decken und geheimen patriachalischen Männerbünden aus. So lassen sich zumindest die wenigen Frauen in diesen Positionen, zu Märtyrerinnen hochstilisieren. 😀

    Komischerweise fordert niemand eine Menschenquote in der Straßenreinigung oder im Kfz-Gewerbe. 😉

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