Auf letztes, allerletztes Mal… (Fundstücke 11)

Auf ein letztes, allerletztes Mal, auf daß alles, aber auch alles auf – und abgearbeitet werde:  Eine Lesung „Literatur der Betroffenheit“ mit einem türkischen und einem griechischen Autor fand im Oktober 1986 in Ulm und im Rahmen der Woche der ausländischen Mitbürger und im Haus der Begegnung statt und, wie die „Südwest Presse“ bedauert, zu wenig Interesse bei den Ulmern; „Betroffenheit in Stoff gewebt“ offenbarte sich nur wenig später im Stadtmuseum von Düsseldorf anläßlich von ausgestellten Textilobjekten der Schwedin Sandra Ikse, bei deren Werken u.a. einer in Stoff gewebten Anne Frank, laut Stadtblatt „ihr Innerstes nach außen gekehrt“ wird, was die Künstlerin selber so sieht: „Man muß das eigene blutende Herz in der Hand halten und ihm eine Form verleihen.“

Und i muaß etz gleich spei‘m.

 

– Eckard Henscheid, Sudelblätter.

Martin Lichtmesz auf Sezession im Netz
Kategorie(n): Blätter, Lesefrüchte
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Zum Originalartikel: Auf letztes, allerletztes Mal… (Fundstücke 11)

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Ein Gedanke zu „Auf letztes, allerletztes Mal… (Fundstücke 11)“

  1. Es steht zu befürchten, dass KHW jetzt nen Ausschlag bekommt.

    ICH habe mich fast weggeschmissen vor Lachen.
    Man kann den Wahnsinn nur noch mit brüllendem Gegacker ertragen, danke Martin Lichtmesz

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