Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Dies ist kein Gesprächsangebot. Dies ist eine Distanzierung. Eine Distanzierung von dem letzten Text, den Martin Lichtmesz für SiN verfaßt hat. Nicht von Martin Lichtmesz, aber von dieser Art, sich über die Gedenkminute und die Gedenkfeier zu äußern. Das war nicht nur geschmacklos, das war ein Fehler.

Karlheinz Weißmann auf Sezession im Netz
Kategorie(n): Nicht kategorisiert
Schlagwörter:
47 Wörter | Keine Kommentare

Zum Originalartikel: Und i muaß jetzt glei speibn

9 Antworten auf Und i muaß jetzt glei speibn

  • Diesen Sezessions-Eintrag begreife ich nicht, ich gebe es zu.
    Ist das Satire? Meint er das ernst? Und wenn ernst, warum? Was ist an Lichtmesz‘ Artikel geschmacklos oder geschmackloser als das Verhalten der deutschen Politiker? Und was ein Fehler? Und wieso so wenige Worte? Um was geht es ganz genau?

    • Hi Bran,

      meiner Ansicht nach ist es der vorletzte Absatz (siehe anderer Kommentarstrang).

      • Hallo Prinz Eugen

        meiner Ansicht nach ist dieser Absatz aber kein sich lustig machen über die Angehörigen, sondern einfach ätzende Kritik an der Kanzlerin, die sich dazu versteigt, noch die Vita der Opfer für ihre rührdusseligen Hirnwäsche-Reden à la Nordkorea zu missbrauchen. Wie kommt diese verkommene Knallcharge denn dazu, diese Menschen für ihre politischen Ränke zu benutzen?

        Ich kann es nicht anders sagen, aber mich als Schweizer schmerzt es und es geht mir in unendlichem Masse auf den Sack, über die Grenze zu schauen und zu beobachten, wie die Deutschen in immer kürzeren Abständen zur Selbstzerfleischung angehalten werden, während man tagtäglich lesen kann, wie ihr Land kaputt gemacht, ihre Kultur des Zusammenlebens angespuckt und sie selber von irgendwelchen Banden von „Einwanderern“ terrorisiert werden.
        Hier in der Schweiz lernt man ja immer mehr Deutsche kennen, weil sie zu uns kommen, um einen einigermassen sicheren, einigermassen gerecht bezahlten und einigermassen sauberen Arbeitsplatz bei sozialem Frieden zu finden.
        Habe ich JEMALS einen Deutschen oder eine Deutsche kennengelernt, der oder die „latent rassistisch“ gewesen wäre? Habe ich JEMALS einen Deutschen oder eine Deutsche gehört, der oder die sich abfällig über andere Nationalitäten geäussert hätte? War da irgendwo ein verkappter Herrenmensch? Ein potentieller Mörder und „Rechtsterrorist“? Konnte ich JEMALS auch nur ein Fitzelchen von Mitschuld an irgendwelchen angeblichen Ungeheurlichkeiten erkenne? Habe ich JEMALS auch nur die Spur einer „innerlichen Komplizenschaft“ mit Superduperoberbosheitsnazis entdeckt?
        Nein, nein und nochmals nein. Es sind alles arbeitsame, gerechtigkeitsliebende, loyale, zuvorkommende und höfliche Menschen, all diese Deutschen, die hier sind. Natürlich sind sie keine Heiligen und natürlich haben sie auch ihre Macken und Beschwerden, aber sie sind einfach definitiv NICHT mit irgendeiner kollektiven Schuld befleckt.
        Die Kritik an diesen Zerknirschtheits-Travestie-Shows kann gar nicht ätzend oder wütend genug sein.
        Ich für meinen Teil muss nicht mehr kotzen, wenn ich solche Dinge mitverfolge, ich muss darauf achten, dass mir keine Ader im Hirn platzt und ich hyperventilierend zusammenbreche.
        Wie lange wollen sich die Deutschen solche Frechheiten und Anmassungen noch bieten lassen von einer Bande von Betrügern und Ausbeutern, die jetzt die Tränentiere geben und morgen schon wieder das hart erarbeitete Geld der Deutschen Steuerzahler in die Welt und vor allem in ihre bodenlosen Taschen heraus- und hineinwerfen?
        Wann sehen die Deutschen endlich ein, dass sie das alles mit nichts, aber gar nichts, verdient haben? Dass es keine Schuld gibt, die auf ihnen lastet, weil sie alle ja gar nie irgendetwas getan haben?
        Es ist, als würde man einem liebgewonnenen, an Depressionen erkrankten Verwandten dabei zuschauen, wie er sich immer mehr in eingebildeter Schuld und krankhafter Selbstzerfleischung verliert und zielsicher auf den Suizid hinsteuert, weil ihn der Wille zum Leben verlassen hat. Unerträglich.

        • Wenn Sie vom Standpunkt aus argumentieren, daß alle Menschen gleich sind, so können Sie jede Maßnahme, welche Sie treffen, danach beurteilen, ob Sie selbst, wenn Sie sich in alle Personen, welche von ihr betroffen sind, hineindenken, insgesamt einen Vorteil durch sie erfahren würden oder nicht.

          Das ist ein sehr mächtiges Denkgesetz, welches zu weitreichenden Korollaren führt.

          Freilich könnte man einwenden, daß, auch wenn es so wäre, es nicht unsere politische Verpflichtung ist, auf diese Weise für gut befundene Maßnahmen zu treffen, aber dabei stünde man moralisch auf verlorenem Posten, denn selbstverständlich ist es unsere politische Pflicht, Maßnahmen zu unserem Gemeinwohl zu treffen.

          Sehen Sie, wenn ich jemandem nicht helfen will, so letztlich immer deshalb, weil ich denke, daß er anderes als ich im Sinn hat. Wenn ich hingegen annähme, daß alle Menschen dasselbe wie ich im Sinn hätten, dann allerdings würde ich mich durchaus verpflichtet fühlen, ihnen auch allen zu helfen.

          Deshalb ist es schwierig sich als Weltbürger über Maßnahmen zu echauffieren, welche erkennbar im Interesse des Weltbürgertums liegen, insbesondere, wenn man denkt, daß alle Menschen Weltbürger sind, andernfalls fiele es wahrscheinlich auch noch schwer genug, aber es gibt ja andererseits auch den Artenschutz bei Tieren, also wäre es vielleicht in dem Falle nicht ganz hoffnungslos auf Mäßigung zu hoffen.

          M.a.W., nur wenn Sie latent Rassist sind, können Sie an die Natürlichkeit kultureller Vielfalt glauben, ansonsten werden Sie auf den homogenen Weltstaat hinarbeiten.

  • Vielleicht sollte ich jetzt auch einen Sezessions-Artikel schreiben, in dem ich mich von Karlheinz Weißmann distanziere. Worauf Weißmann sich von mir und Lichtmesz sich von Weißmann distanziert.

    Weißmanns Distanzierung war nicht nur geschmacklos, sie war ein Fehler. Eine Begründung, warum man diese verlogene Staatsshow anders quittieren soll als eben genau so, wie Martin das getan hat, wäre jedenfalls das Mindeste gewesen.

    • Absolut richtig, Manfred, diese Distanzierung war ein Fehler.

      Danke auch für Deine Kommentare bei ADS in den letzten Tagen, die waren sehr sehr wichtig und richtig.

  • Andererseits habe ich schon wieder Magengrummeln wenn ich das hier lese:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article13884212/Der-erste-praesidiale-Auftritt-des-Buergers-Gauck.html

    Meine Herren, wer macht in diesem Land eigentlich die Politik?

  • Manfred hat das Richtige gesagt. Karlheinz Weißmann hätte wenigstens ansatzweise begründen müssen, weshalb er Martin Lichtmesz hier einen – in solchem Zusammenhang allemal als schwerwiegend zu erachtenden – Fehler zuweist. Wer von den beiden das gediegenere Deutsch zu pflegen in der Lage, weiß ohnehin jeder, der höchstens zweimal hingeguckt hat: der Österreicher.

  • „Wer von den beiden das gediegenere Deutsch zu pflegen in der Lage, weiß ohnehin jeder, der höchstens zweimal hingeguckt hat: der Österreicher.“

    Na, dem will ich aber nachdrücklich widersprechen.

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