Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Ein bisschen muss man bedauern, dass Christian Wulff so früh von uns gegangen ist – ich meine natürlich: als Präsident. In gewisser Hinsicht war Wulff der ideale Repräsentant der BRD, die durch ihn auf eine für sie peinliche, für den Bürger aber erhellende Weise zur Kenntlichkeit entstellt wurde.

Niemand verkörperte so wie Wulff die politische Klasse und die sie kennzeichnende geistige Mediokrität, die Jagd nach lächerlichsten pesönlichen Vorteilen, während das Land vor die Hunde geht, das karrieregeile Schnappen nach Posten, zu denen man nicht berufen, ja für die man nicht einmal halbwegs geeignet ist.

Die Verantwortungslosigkeit, mit der dreistellige Milliardensummen nach Griechenland oder sonstwohin transferiert werden, die Ahnungslosigkeit, mit der man Deutschland in eine Mischung aus Libanon und Kongo verwandelt und dies noch für einen Akt von Moral und Intelligenz hält, weil man weder einen moralischen noch einen intellektuellen Kompass hat, das hündische Schwanzwedeln, mit dem man sich vom Ausland und von Ausländern dafür loben lässt, dass man das deutsche Volk ruiniert – als ob solches Lob nicht die vernichtendste Kritik wäre, die überhaupt denkbar ist -, die Selbstgefälligkeit, mit der man sich schon durch seine vermeintlich guten Absichten exkulpiert glaubt, die in Wahrheit gar keine sind, weil es sich um Absichten und Pläne handelt, für die die Verantwortlichen in jedem bekannten Staatswesen der Geschichte ohne Weiteres als Verräter aufgehängt worden wären – das alles ist von Wulff so unnachahmlich personifiziert worden, dass man ihn geradezu hätte erfinden müssen, wenn Angela Merkel uns diese Mühe nicht abgenommen hätte.

Selbst sein Gesichtsausdruck war in seiner niederschmetternden Harmlosigkeit noch repräsentativ für eine politische Klasse, deren einzelne Mitglieder gerade in ihren Lastern und Schwächen so alltäglich wie möglich sind: ein Pöstchenschieben hier, eine kleine Gaunerei dort, und stets die eigene Karriere fest im Blick. Die Harmlosigkeit jedes Einzelnen entspricht der Harmlosigkeit von Kindern, die ihren nassen Hund in bester Absicht zum Trocknen in die Mikrowelle stecken. Die kollektive diabolische Bösartigkeit dieser Klasse wäre gar nicht möglich, wenn alle Beteiligten sich darüber im Klaren wären, was sie anrichten – so viele Großschurken auf einem Haufen kann es ja gar nicht geben.  Die Banalität des Bösen hat in der Visage von Christian Wulff ihr Gesicht gefunden.

Joachim Gauck ist der Anti-Wulff, allein schon deshalb, weil seine persönliche Integrität und Charakterstärke über jeden Zweifel erhaben sind. Was immer man sonst von ihm halten mag: Ein Konformist, der sein Mäntelchen nach dem Wind hängt, ist er jedenfalls nicht. Es spricht Bände, dass die politische Klasse nicht in der Lage war, eine solche Persönlichkeit aus ihren eigenen Reihen zu rekrutieren. Sie geht ein gewisses Risiko ein, indem sie nun auf einen Außenseiter zurückgreift: Gewiss, ein solcher Mann im höchsten Staatsamt kann dem Regime einen Glanz verleihen, den es nicht verdient. Je nachdem, wie er sein Amt ausfüllt, kann er aber auch als Kontrast wirken, der die Schwächen der Machthaber noch greller und peinlicher ins Licht hebt, als Wulff, der sie personifizierte, es gekonnt hätte.

Christian Wulff war auf dem besten Wege, für die rechtsoppositionelle Szene ungefähr das zu werden, was Heinrich Lübke für die Achtundsechziger war: der Mann, an dessen Person die herrschende Politik zum Gespött und zum Gegenstand der Verachtung wurde. Ohne dass ich Vorschusslorbeeren verteilen möchte: Wenn Wulff unser Lübke war, dann könnte es sein, dass Gauck unser Heinemann wird.

Selbstverständlich ist Joachim Gauck kein „Rechter“, so wenig, wie der tiefbürgerliche Protestant Heinemann ein „Linker“ war. Richtet man aber den Blick auf seine Gegner und auf die Gründe für ihre Gegnerschaft, dann muss man seiner Präsidentschaft, wenn schon nicht mit Erwartungen, so doch zumindest mit Wohlwollen entgegensehen. Aus der Netzausgabe der JF:

Muslime und Linke kritisieren Nominierung Gaucks

BERLIN. Muslimische Verbände in Deutschland haben mit Zurückhaltung auf die Nominierung Joachim Gaucks für das Amt des Bundespräsidenten reagiert. Der Vorsitzende des Islamrats, Ali Kizilkaya, sagte dem Tagesspiegel, er hoffe, (…) daß Gauck als Bundespräsident seine Position zu Thilo Sarrazin verändere. (…) Gauck hatte Sarrazin Ende 2010 für dessen Buch „Deutschland schafft sich ab“ gelobt und dem früheren Bundesbankvorstand Mut attestiert. Sarrazin habe über ein bestehendes gesellschaftliches Problem offener gesprochen als die Politik.(…) Kritik kam auch von der Linkspartei: Parteichefin Gesine Lötzsch nannte Gauck einen „Kandidat der kalten Herzen“.

Die Haltung zu Sarrazin ist so etwas wie der Lackmustest für die Haltung zu Deutschland und zur Meinungsfreiheit geworden. Die politische Klasse hatte bekanntlich für die These, dass Deutschland sich abschafft, nicht mehr übrig als erstens ein „Na und?“ und zweitens eine Lawine von Verleumdungen gegenüber Sarrazin und jedem, der ihm zustimmte. Sie dokumentierte damit ihren festen Willen, erstens Deutschland abzuschaffen und zweitens Kritiker dieser Abschaffung mundtot zu machen.

Es wird abzuwarten sein, ob Gauck seine Standhaftigkeit ins Schloss Bellevue mitnimmt. Wenn ja, könnte es sein, dass der Kalte Bürgerkrieg, den die politische Klasse gegen die politische Rechte als die Interessenvertretung des eigenen Volkes, der eigenen Kultur und nicht zuletzt des freien Wortes führt, von höchster Stelle leise, aber wirkungsvoll sabotiert wird. Es ist nicht mehr, aber eben auch nicht weniger als eine Hoffnung: Es könnte sein, dass einer Claudia Roth das glückliche Lachen, mit dem sie Gaucks Nominierung quittiert hat, noch im Gesicht gefrieren wird.

30 Antworten auf Christian Lübke und Joachim Heinemann

  • „Parteichefin Gesine Lötzsch nannte Gauck einen ‚Kandidat der kalten Herzen’…“

    O Mann, das ist so unsagbar schamlos… solchen Leuten wird zweifellos ganz warm ums Herz, wenn sie daran denken, was für ein warmes Herz sie doch haben.

  • Joachim Gauck ist ein seltener Glücksfall, der manchmal eintrit, wenn Geschacher und Intrigen nach hinten losgehen.
    Ob dieser Mann auch dann der Wunschkandidat von SPD und den Grünen (ausgerechnet) gewesen wäre, hätten diese die Gefahr gewittert, ihn tatsächlich durchzubringen, wage ich zu bezweifeln.

    Gaucks erste Kandidatur gegen Wulff war für Rot Grün nicht nur politisch sehr erfolgrech. Er traf auf große Zustimmung in der deutschen (!) Bevölkerung. Da war die Versuchung groß, das Spielchen gleich noch einmal zu versuchen und sich im Glanze eines aussichtslosen und somit ungefährlichen Gauck zu sonnen. Der erbitterte Widerstand Merkels schien sicher, ebenso ihre Bereitschaft Rot Grün einen wesentlich angenehmeren Kandidaten zu präsentieren, als es Joachim Gauck in Wirklichkeit ist.

    Wer hätte es gedacht, dass es Philip Rösler noch rechtzeitig auffällt, dass er nichts mehr zu verliren hat und es eigentlich nur eine Partei im Bundestag gibt, die ein echtes Interesse an einem Bundespräsidenten Gauck haben müsste, nämlich seine eigene.

    Die Verbissenheit mit der sich Merkel von Anfang an gegen Joachim Gauck gewehrt hat, ist wohl nicht nur mit dem Unwillen zu erklären, einen Fehler einzugestehen. Die erstaunliche Beliebtheit eines Mannes in Merkel-Deutschland, der die Worte Freiheit und Verantwortung in einem Atemzug nennt, scheint als Bedrohung wahrgenommen zu werden. Dafür hat eine ehemalige FDJ-Sekretärin, der der Wissenschaftliche Sozialismus eingebläut wurde, ein feineres Gespür als gegenderte Polittrampel wie Nahles und Roth.

    Ich glaub es erst wenn Gauck gewählt ist, aber dann hat Merkel ihn immer vor sich: den Beliebteren, die andere Ostvita, die Alternative. Könnte interessant werden.

  • Joachim Gauck ist der Anti-Wulff, allein schon deshalb, weil seine persönliche Integrität und Charakterstärke über jeden Zweifel erhaben sind. Was immer man sonst von ihm halten mag: Ein Konformist, der sein Mäntelchen nach dem Wind hängt, ist er jedenfalls nicht.

    So ähnlich habe ich das auch gesehen – unmittelbar nachdem ich von seiner Kandidatur erfuhr. Aber das Internet hat eben den Nachteil/Vorteil, das Informationen, die einer bestimmten Sichtweise entgegenstehen quasi umgehend zur Hand sind. So heißt es in einem Artikel beim ‚Honigmann’…

    http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2012/02/20/der-neue-prasident-hat-schon-einen-namen-im-larve/

    … über Gauck:

    Wird der Stasi-Begünstigte Joachim Gauck neuer Bundespräsident?

    Nach dem Rücktritt des Bundespräsidenten Wulff versucht Kanzlerin Merkel jetzt einen breiten Konsens ohne die demokratische Linkspartei im Lande zu erreichen.

    Die SPD und die Grünen mit ins Boot zu holen deutet darauf hin, dass sie den Stasi-Begünstigten Joachim Gauck zum Kandidaten für die Position des ersten Mannes im Staate machen will.
    Zudem hat sie ihre Mehrheit in der Bundesversammlung inzwischen verloren und so kann sie einen eigenen Kandidaten nicht mehr durchdrücken.

    So kann sie ihre eigene damalige Nähe zur Stasi in DDR Zeiten gut kaschieren und die pauschale Diskriminierung ehemaliger Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit auf Mitglieder und ehemalige Sympathisanten der ehemaligen SED fokussieren.

    Der Stasi-Begünstigte Joachim Gauck ( Zitat des ehemaligen CDU Innenministers Peter-Michael Diestel) wäre eine schlechte Wahl fürs Land.
    Nicht weil er eine damalige Nähe zur Stasi der DDR hatte und mit Stasi-Offizieren verhandelt hatte, sondern weil viele Linke mit gleicher Vergangenheit diskriminiert und aus dem Öffentlichen Diens verbannt wurden, während Mitarbeiter der Stasi mit damaligen CDU Parteibuch oder aus Kirchenkreisen nicht entsprechend ausgrenzend behandelt wurden.

    Er lobte seinerzeit die Stasi und er wurde mit einem VW Bus für seine Kooperation entlohnt, der für DDR-Normalbürger unerreichbar war.

    Natürlich brachte er es zum Westreisekader und seine enge Verflechtung in das DDR-System zeigt das Stasi-Terpe-Papier eindrucksvoll auf.

    Dabei musste Gauck bereits am 21.4.2000 zittern, denn an diesem Tag wurde das brisante Terpe-Papier veröffentlicht. Die “Welt” hatte das Papier bereits am 23. April 1991 publiziert. Doch West-Lesern blieb die Kern-Problematik verborgen. Ihnen fehlten DDR-Intim-Kenntnisse.

    Wer aber legt fest, wer Opfer und Täter der Stasi ist? Praktischer Weise die Gauck-Behörde selber.

    Das Terpe-Papier reicht nach Aussage von Peter-Michael Diestel aus, ihn wie Tausende andere Menschen aus dem Öffentlichen Dienst zu verbannen. Gauck hatte den Stasi-Namen “Larve” und er ist nach Maßstäben seiner Behörde ein Täter und kein Opfer. Ein von der Stasi überprüfter und für gut befundener Täter, wie Stasi-Berichte über Gauck belegen. Daß Gauck im Öffentlichen Dienst verbleibt, wird im Osten als absolute Ungerechtigkeit und Siegerjustiz-Mentalität gewertet und missbilligt. Sonderschutz und Privilegien für einen willigen Vollstrecker der SED Herrschaft in der ehemaligen DDR ist eine noch harmlose Beschreibung dieses Umstandes.

    Anmerkungen eines Ostdeutschen und als letzter DDR-Innenminister sicher auch eines Kenners der Materie und von Geheimdienst-Papieren zum Dossier von MfS-Hauptmann Terpe über seine Begegnung mit Larve/Gauck am 28. Juli 1988:

    Gauck erklärte nach der Wende in der FAZ, die auch für ihn zuständige mecklenburgische Kirchenleitung habe vor der Wende jegliche Kontakte zur Stasi untersagt. Trotzdem fand ein Treffen mit dem Stasi-Offizier Terpe ohne Zustimmung seiner vorgesetzten Kirchenbehörde und demnach wohl konspirativ statt ? Der Stasi-Mann hatte Gauck telefonisch kontaktiert. Gauck hat dem MfS-Mann dann sogar weitere positive Gespräche im Sinne der DDR Regierenden in Aussicht gestellt. Gauck kündigte an, er werde von dem Gespräch mit Terpe den Landesbischof informieren. Ein solches Kirchen-Papier ist aber bis heute nicht aufgetaucht.

    Das Treffen mit der Stasi fand in Gaucks Wohnung und nicht in einem Dienstzimmer der Kirche statt.

    Pastor Gauck erklärte dem Hauptmann Terpe, er sei nicht gewillt, “mit nicht kompetenten Mitarbeitern des MfS Gespräche zu führen”, er würde sich von vornherein verbieten, “mit einem kleinen Leutnant des MfS zu sprechen”. – Das ist die Sprache eines Systemkonformen und nicht die eines Widerständlers . Mit “kleinen Mitarbeitern” lassen sich “große Dinge” nicht besprechen. Er wollte mit Entscheidungsträgern der Stasi direkt verhandeln und offenbart hatte er zu vielen Stasi-Mitarbeitern Kontakte. Er glaubt nämlich bei deren Mitarbeiten oftmals Neurosen erkennen zu können.

    Ausführlich sprach Pastor Gauck über den Kirchentag in Rostock.

    Gauck lobte den Dialog zwischen Christen und Marxisten, wie er mit Vertretern des Bereiches Marxismus/Leninismus auf dem Rostocker Kirchentag stattfand und er sprach sich für dessen Weiterführung aus. Er bedauerte, dass der SED-Chefideologe Reinhold daran leider nicht teilgenommen habe. Gauck biedert sich der DDR Führung regelrecht an.

    Pastor Gauck wünschte sich für die DDR stabilisierende Veränderungen Gorbatschowscher Art. Er befürchtete, dass sich die positiven Zielsetzungen der DDR sonst nicht realisieren lassen. Gauck als DDR-Stabilisator.
    Ausreisewilligen wollte er von ihrem Irrweg abbringen.

    [….]

    Pastor Gauck beschimpfte Ausreisewillige, junge Angehörige der Intelligenz wie auch Ärzte und Jugendliche und er attestierte ihnen eine Unterentwicklung im Punkt Heimatgefühl”. Das Verschweigen politischer Beweggründe kann als Demutshaltung gegenüber dem MfS-Hauptmann gewertet werden.

    Hauptmann Terpe dankte Pastor Gauck “für seine Initiativen und für seine langfristig gute Zusammenarbeit”. Ausdrücklich verwies der Stasi-Mann darauf, dass er nicht nur persönlich dankt, sondern dass der Dank vom Ministerium für Staatssicherheit insgesamt kommt.

    [….]

    Inzwischen ist Gauck mit diesen brisanten Fragen konfrontiert worden. Keine einzige Frage davon beantwortete er. Stattdessen wiegelt er ab und versucht, sich zu entlasten. Es läge ein Operativer Vorgang über ihn vor, der weise ihn als Opfer und nicht als Täter aus. Damit reagiert Gauck so, wie es IM gemeinhin tun: Er leugnet seine enge Stasi-Verbindung. Zudem erklärt Gauck, er werde gegen meine Aussagen über ihn keine juristischen Schritte unternehmen. Wie sollte er auch. Wenn die Stasi-Akten bei ihm genauso wenig oder genau so viel lügen, wie bei anderen, dann muss er sich das gefallen lassen.

    [….]

    Kurzum: Der Einsatz von Gauck als IM war von der Stasi innerhalb einer überschaubaren Frist vorgesehen. Eine Kleinigkeit kam dazwischen: die Wende. Wendig wendete sich Gauck vom Machtfaktor MfS ab und dem neuen Machtfaktor zu. Als wiederum dieser 1998 seine Wende erlitt, wendete sich Gauck wendig dem gegenwärtigen Machtfaktor zu. Wie bezeichnete man früher einen solchen Charakter?

    [….]

    IDEOLOGIE VON GAUCK HEUTE :

    Joachim Gauck ist Mitglied der Atlantik-Brücke. Der Verein fördert laut Satzung das Verständnis zwischen Deutschland und anderen Staaten, insbesondere natürlich die USA und Kanada. Derzeitiger Vorsitzender ist der markradikale und neoliberale Friedrich Merz, der mitten in der größten Weltwirtschaftskrise ein Buch herausgegeben hat, mit dem bezeichnenden Titel: Mehr Kapitalismus wagen. Auf der Webseite des Vereins ist an erster Stelle ein Grußwort von George W. Bush hinterlegt, als Ehrenvorsitzender wird Dr. Walther Leisler Kiep ausgegeben. Im Vorstand sind Namen wie Prof. Dr. Michael Hüther, Roland Berger, Eckart von Klaeden oder Guido Westerwelle (Mitgliedschaft ruht während seiner Tätigkeit als Außenminister) zu finden. Aus dieser Mitte möchte ich keinen Bundespräsidenten sehen.

    Ferner ist Joachim Gauck Mitglied der Deutschen Nationalstiftung. Die Stiftung hat unter anderem 10 Thesen veröffentlicht, wie unser Land umgebaut werden soll. Eine Auswahl

    Umbau der Sozialversicherungen
    Längeres Anhalten der Realeinkommen
    Deregulierung, Privatisierung allen Ortes
    Export, Export, Export fördern
    Förderung des Wettbewerbs und Privatisierung der Universitäten
    Mehr Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger
    Sozialabbau vorantreiben
    Soziale Marktwirtschaft schrittweise in eine freie Marktwirtschaft umwandeln

    Hier sind klare Überschneidungen und ideologische Gemeinsamkeiten mit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft zu erkennen. Die Ziele beider Organisationen sind offensichtlich: Der Sozialstaat soll noch weiter abgebaut werden, der Wettbewerb, die Wirtschaft soll eine übergeordnete Rolle bekommen, ein Hire-and-Fire-System installiert werden.

    http://www.fixmbr.de/ich-lass-mich-nicht-vergauckeln/

    Ich lass mich nicht vergauckeln
    http://www.fixmbr.de

    http://juergenmeyer.blogger.de/stories/2004089/

    Gut, das kann vielleicht auch anders gedeutet werden … und inwieweit Taten und Äußerungen von Gauck zur DDR-Zeit bestimmten Notwendigkeiten geschuldet waren, darüber möchte ich mir auch kein Urteil anmaßen. Dennoch fand ich den Vorschlag K.A.Schachtschneider zum Bundespräsidenten zu wählen, irgendwie … angemessener, denn Schachtschneider hat ausweislich seines konkreten Handelns unter Beweis gestellt, daß er sich gegen die gesamte politische Klasse zu stellen nicht nur bereit, sondern eben auch konkret in der Lage ist – und ich bedauere, daß er jetzt angesichts von Gaucks Kandidatur zurückgezogen hat. Abschließend noch mal die Frage an die Mitkommentatoren, weil mir das im Moment einfach nicht wirklich klar ist: Was hat Gauck eigentlich konkret geleistet … gegen das Treiben der politischen Klasse, das der Blogger in seinem Artikel ja schon ausführlich beschrieben hat? Bei Schachtschneider weiß ich zumindest, daß er mehrfach gegen den Euro, der uns jetzt in die ESM-Diktatur zu führen scheint, geklagt hat.

    • „….der uns jetzt in die ESM-Diktatur zu führen scheint…“

      Das ist der Punkt, auf den es ankommt. Und da erklärt sich der hinhaltende Widerstand Merkels und ihre bitter-lächelnde Miene am Sonntag. Sie hat guten Grund zu fürchten, daß Gauck die Aufhebung der Souveränität Deutschlands und die faktische Entmachtung des Bundestages nicht unterschreiben, sondern sich eher beim Bundesverfassungsgericht Gewißheit verschaffen wird. Wenn Gaucks Aussagen zu Freiheit und Verantwortung keine Sprechblasen waren (und nichts deutet darauf hin), dann muß er so handeln. Alles andere wäre ein gigantisches Täuschungsmanöver gegen das Volk. Handelt er aber so, wie von mir vermutet und erhofft, dann ginge er als einer der Großen in die deutsche Geschichte ein.

      Wenn jetzt plötzlich bei Grün „Erkenntnisse“ Platz greifen, dann belegt das ein politisches Kalkül, welches 2010 noch recht gefahrlos war. So ist man 2012 in die selbst gestellte Falle getappt, ohne das Betreten verweigern zu können. Ein Meisterstück in Sachen Ironie der Geschichte.

      • Es gibt offenbar keine Ausnahmen: Wer sich mit diesem Regime einlässt, ist moralisch korrupt; es hat keinen Sinn, irgendjemandem so etwas wie einen Vertrauensvorschuss zu geben, denn der ist sofort aufgebraucht. Es ist zwar ein bekannter Satz, dass Macht korrumpiert, aber Herrn Gauck hat die Macht offenbar schon korrumpiert, bevor er sie überhaupt hat.

      • Die Tatsache, daß er von einer unserer „Volksparteien“ vorgeschlagen wurde, hätte eigentlich reichen müssen, um gewarnt zu sein. :-(
        Wenn er tatsächlich die Linie Wulffs als Präsident aller Türken weiterverfolgt, zudem inklusive zutiefst überzeugter Finanz- und Machtelitenbejahung, dürfte er sich allerdings in Rekordzeit zum verhasstesten Politmenschen Deutschlands machen. Aber ebenso schnell könnte diese Ablehnung dann in Resignation umkippen. Die „Eliten“, ihre erbärmlichen, widerlichen Handlanger und ganz genauso unsere fanatischen, hirngewaschenen Abschaffer zielen ja offensichtlich immer auch auf die komplette Resignation mittels hermetischer Abstumpfung und Abnutzung.

        • Die “Eliten”, ihre erbärmlichen, widerlichen Handlanger und ganz genauso unsere fanatischen, hirngewaschenen Abschaffer zielen ja offensichtlich immer auch auf die komplette Resignation mittels hermetischer Abstumpfung und Abnutzung.

          Das ist DER Punkt – in der Tat. Und deshalb wird auch kein ominöser ‚Volkszorn‘ hier irgendetwas ändern; das System reagiert auf ‚Anfälle von Volkszorn‘ geschmeidig wie eine Gummizelle – und mit der exakt gleichen Absicht: Austoben lassen, ohne Schaden anrichten zu können. Und die zentrale Frage dürfte sein: Wie unterläuft man das?

          • „Die “Eliten”, ihre erbärmlichen, widerlichen Handlanger und ganz genauso unsere fanatischen, hirngewaschenen Abschaffer zielen ja offensichtlich immer auch auf die komplette Resignation mittels hermetischer Abstumpfung und Abnutzung.

            Das ist DER Punkt – in der Tat. Und deshalb wird auch kein ominöser ‘Volkszorn’ hier irgendetwas ändern; das System reagiert auf ‘Anfälle von Volkszorn’ geschmeidig wie eine Gummizelle – und mit der exakt gleichen Absicht: Austoben lassen, ohne Schaden anrichten zu können. Und die zentrale Frage dürfte sein: Wie unterläuft man das?“

            Nun, was vollkommen klar sein muss, ist, daß die braven deutschen Bürger nicht aufstehen werden. Jeglicher hoffnung darauf wäre vergebens. Aber vielleicht müssen sie dies auch nicht (als erste). Schliesslich gibt es andere Gruppen, die bekanntermaßen eine äußerst kurze Lunte zu haben pflegen. Und in den unabänderlich kommenden sozialen Verteilungskämpfen werden die es sich nicht nehmen lassen, in ihrer lebenfrohen und bunten Art auf Misstände aufmerksam zu machen. Falls, was Gott verhüten möge, in einer solchen Situation jemand Öl ins Feuer gießen würde, würde der deutsche Spießer sicher nach der Ordnung brüllen. Gerade der Benz fahrende und Grün wählende.

            Und wie würde ein böser Mensch so etwas tun? Dazu hat Fernau in „Deutschland Deutschland über alles“ in seinem Kapitel über die 1848er „Revolution“ eigentlich alles gesagt.

            Kommt Zeit, kommt Rat, kommt…

  • Klaus Staeck, Präsident der Akademie der Künste, lehnte gestern im Deutschlandradio Kultur Gauck ab. Er sieht das Manko Gaucks in der „Unfähigkeit zur Gerechtigkeit“.
    (Gemeint ist die gesellschaftliche Priveligierung mohammedanischer Migranten in Deutschland.)

    Staeck kritisiert die Überbetonung des Freiheits- und Verantwortungsbegriffes bei Gauck und sieht ihn nicht in der Rolle eines Vermittlers und Unterstützers wachsender Migration und Integration. Er sieht nicht, daß Gauck mit derselben Vehemenz, wie Wulff, die Islamisierung (der Islam gehört zu Deutschland) fördern werde.

    Da Freiheit- und Verantwortungsbewußtsein dem islamischen denken fremd ist, sogar im Widerspruch zur Koranischen Ideologie steht, ist zu erwarten, daß Gauck kein Exponent und Agitator des Islam in Deutschland wird. Und das läßt hoffen. Das Geschrei und Geheule der Islamverbände, über die Nominierung Gaucks, legt ein Zeugnis davon ab.

  • Von Wolfschlag gibt es dazu auch einen klugen Artikel in der JF, der die Vorgänge ähnlich deutet wie Manfred.

    http://tinyurl.com/75rzhpp

    [q]Vielleicht verlangt eine zunehmend krisenhafte Zeit zunehmend nach irrational ausgesuchten Bauernopfern, die oftmals Sauerland und manchmal eben auch Wulff heißen. Auch perfekte Verinnerlichung von Political Correctness und „Vielfalt-Ideologie“ schützt da scheinbar nicht mehr zwangsläufig. Das System beginnt seine Kinder zu fressen. Das indes sollte einen wenig jucken. Wenn sich oben alle gegenseitig wegmobben, dann bleibt ihnen wenigstens nicht mehr ganz so viel Energie, Druck nach unten abzugeben, also kritische Bürger, die sich um die Zukunft Deutschlands wirklich sorgen, an den gesellschaftlichen Rand zu drängen oder zu kriminalisieren. [/q]

    Mit der Präsidentschaft Gaucks habe ich als Letztes gerechnet, daher freut mich die Dissidenz Röslers nun diebisch und die ungemütliche Lage, in die er die Pseudoopposition damit bringt. Hähä!

    Gauck traue ich durchaus Überraschungen zu, mag er auch der brave Verfassungspatriot sein, den die Eliten in ihm sehen, bringt er m.E. eine innerliche und hoffentlich unkorrumpierbare Unabhängigkeit mit, die ihn jederzeit zum Ausscheren bewegen könnte. Je krisenhafter die allgemeinen Entwicklungen, desto eher. Vielleicht nutzt er auch die Gelegenheit zum echten Anwalt und Vertreter des Volkes zu werden, dessen Popularität die Blockparteien schwer in Bredouille bringen könnte.

  • Wie ich schon auf dem Euro-Kongress sagte: Ich war extra mit einem ganzen Sack alter Schuhe nach Berlin gefahren, um sie in Schloss Bellevue über den Zaun zu pfeffern und der dämliche Wulf tritt ab…

    Zunächst zur Person Schachtschneider: Ein ganz außergewöhnlicher Jurist, ein klarer Kopf, ein Charismatiker. Alle Anwesenden auf dem Euro-Kongress waren begeistert und der Atem der Geschichte wehte (ein wenig) durch den Raum.

    Nun war aber selbst im besten denkbaren Fall einer Delegierung durch die (relevanten, die anderen habe ich erst auf dem Kongress kennengelernt) freien Wähler mit einem tatsächlichen Obsiegen niemals zu rechnen gewesen.

    Entscheident wäre die Kandidatur nur gewesen, weil sie oberhalb der Aufmerksamkeitsgrenze der Medien gelegen hätte und somit durch die erstmalige öffentliche Ansprache des Themas den Hoffnungslosen Hoffnung gegeben hätte

    Dennoch war es ein großer Augenblick, als JE die Gelgenheit ergriff, als Rom brannte, Merkel sang und die Truppen Vespasian ähm Professor Schachtschneider auf den Schild hoben.

    Und hier liegt die Schiefe des gewählten Bildes: Noch waren wir nicht die östlichen Legionen, die tatsächliche potentielle Gewalt, die Macht. Es ist geschichtliche Notwendigkeit, den eingeschlagenen Weg der “BRD” weiter bis an sein Ende zu gehen.

    Was bleibt also? Ein weiterer Vertreter des BRD-Regimes hat in seiner ganzen Erbärmlichkeit, in seiner lächerlichen Vorteilsnahme, beflissenen Lingua quinqui imperii und beispielhaften Mediokrität der ganzen verfluchten Repubik
    den Spiegel vorgehalten. Gut so. Das Amt ist bis in die Wurzeln beschädigt und die politische Kaste ist weiter der Verächtlichkeit preisgegeben. Gut so. Das Merkel hat einmal nicht seinen Willen bekommen und ist beschädigt. Gut so. Andere, welche Blockparteifarbe sie auch immer tragen mögen, werden die gleiche Diktatur fortsetzen. Gut so.

    Möge also Gauck der Diktatur kein zu menschliches Antlitz geben. Doch die Journaillie und die Lobbyisten schrecken nach dieser Präzedenz nicht mal vor den höchsten Repräsentanten mehr zurück. Nichts ist heilig: Halali! und gut so!

  • Hoffnung? Ja, sollte man nie aufgeben, hoffentlich hat das deutsche Volk auch mal Glück!

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2012/02/20/bundesprasident-gauck-statt-schachtschneider/

  • Diesmal beschädigt die Person nicht das Amt, sondern möglicherweise das Amt die Person. An anderer Stelle schrieben wir:

    Wenn sich Gauck nicht zu schade ist, dieses von Schnäppchenjäger-Wuff und der Medienmeute völlig demolierte Amt anzunehmen, so soll er um Gottes Willen die mit diesem Job verbundenen Tantiemen abgreifen. Wer würde das nicht machen und dafür inkauf nehmen, sich für ein paar Jahre zum Bundeskasper zu machen.

  • @ eulenfurz

    Ich sehe, wir verstehen uns.

  • Sehe es ähnlich wie Leser. Gauck ist (Alternativ-)Kandidat der Globalisten nur mit DDR-Prägung, was heißt, dass er nicht ganz so 68er-mäßig daherschwadroniert und sich Überschneidungen mit dem „rechten“ Flügel der SPD ergeben.
    Also: Vom Regen in die Traufe.

  • Christian Wulff könnte eine neue Karriere als Personalberater starten – das Dilbert-Prinzip hat er lehrbuchmäßig vorgeführt.

  • @ Joachim:

    Lassen Sie uns bitte auch wissen, was es mit dem „DILBERT-Prinzip“, welches Wulff nach I. M. lehrbuchmäßig vorgeführt hat, auf sich hat. Hat das entfernt Ähnlichkeit mit dem GRENZMEIER-Verbot der angewandten Sozialpädagogik ?

  • Man glaubt es kaum, aber auf PI gibt es den einen oder anderen guten Artikel:

    http://www.pi-news.net/2012/02/der-gauck-die-usma-und-das-eisbergprinzip/

  • Nach dem, was ich nun die letzten Tage von Gaucks Äußerungen vom Spiegel und der SZ aufgetischt bekam, steht für mich eine Sache fest.

    Gauck ist elitär. Er glaubt an die moralische Überlegenheit der herrschenden Finanzoligarchie gegenüber den Parteien. Er wird alles in ihrem Sinne handhaben.

    Der Zeit sagt er dies, dem Tagesspiegel jenes. Für das Leistungsprinzip wird er eintreten, sonst wird er nichts tun, was auch nur im entferntesten konservativ wäre.

    • Lasst uns doch mal abwarten. Ich habe das Gefühl, dass gewisse Leute sich in diesem Gauck gewaltig verrechnet haben. Und wenn nicht: Schlimmere Repräsentanten, als wir haben, können wir nicht bekommen.

      • Zit. „Der satananarchäolügeniale Wunschpunsch“: „(…)Es wird immer immer schlimmer, schlimmer schlimmer wird es immer. Und das ist wahr, weil es sich reimt.“

  • Was mir bei seiner ersten Rede auffiel.

    1. Er ließ es sich nicht nehmen, Wulff eins reinzuwürgen. (schlechtes Zeichen, sieht sich auf einer Stufe mit ihm)
    2. Piep, piep, piep, wir ham ihn alle lieb. (gutes Zeichen, sie fürchten ihn)
    3. Hallo meine liebe Kleinen, wißt ihr eigentlich wie toll eure Ämter sind? (ambivalent, einerseits wird er sich von ihnen nichts sagen lassen, andererseits ist das exakt der Ton den Steinbrück in seiner Wilhelm II Rede angeschlagen hat, was mich vermuten läßt, daß sie denselben Sprachtrainer haben)

    Das Weitere ist nicht so wichtig. Wäre natürlich schön, wenn er das bürgerliche Ansehen in Deutschland stärken könnte, aber daß ihm das alleine gelingen könnte, ist leicht abwegig.

  • Vermutlich das letzte Mal, dass mir die Spucke wegbleibt, wie umstandslos ein Gauck in’s Lager der neuen Tyrannen wechselt. Warum war Merkel noch so vehement gegen seine Nominierug?
    Läuft doch alles wie am Schnürchen, nicht der Hauch einer Opposition kommt aus Bellevue.

    Die Lehre daraus lautet wohl: sobald auch nur ein einziger positiver Artikel in den MSM über eine politische Figur erscheint, kann man diese abhaken. Vertrauenswürdig ist höchstens der, über den ohne Ausnahmen negativ berichtet wird.

    • Eigentlich hätte man es sich denken können. Allein die Mitgliedschaft in der Atlantik-Brücke und die massive Unterstützung durch die Springerpresse – aber weiß Gott nicht nur durch die – hätte klarmachen sollen, wen dieser Mann repräsentiert. Es ist deprimierend, aber es hat überhaupt keinen Sinn, auf die Person und deren mutmaßlichen Charakter zu schauen. Einfach sehen, in welchen Netzwerken einer ist, und man weiß, woran man ist. Wenn es eine Gruppe gibt, gegen deren Mitglieder man unbedingt einen Generalverdacht hegen sollte, dann sind es diese sogenannten Eliten.

  • Ja, dass es plötzlich eine Welle der Unterstützung durch bestimmte Medien gab, hätte einem doch mehr zu denken geben können.

    „Es ist deprimierend, aber es hat überhaupt keinen Sinn, auf die Person und deren mutmaßlichen Charakter zu schauen“

    Nein, offensichtlich nicht. Aber es würde mich schon brennend interessieren, mit welchen Strategien man scheinbar jeden zuverlässig ködern und einspannen kann. Egal welchen Alters, egal welche Lebenserfahrung bereits besteht. Geltungssucht und ein privilegiertes Leben, das kann doch nicht alles sein?

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