War der Nationalsozialismus links?

leftiswrong 137x130 War der Nationalsozialismus links?Stefan Scheil hat jüngst an dieser Stelle auf den Sturm im Wasserglas hingewiesen, den Erika Steinbach mit ihrer getwitterten Bemerkung ausgelöst hat, die NSDAP sei eine sozialistische Partei gewesen. Offenbar ohne das geringste Gespür für die unfreiwillige Komik einer solchen Überreaktion marschierte eine Armee von Intellektuellen bzw. Menschen, die das gerne sein möchten auf, um eine maximal 140 Zeichen lange Twittermeldung zurückzuweisen:

[weiter, noch 1,578 Wörter]

Manfred Kleine-Hartlage auf Sezession im Netz
Kategorie(n): Die Rechte, Gestern, Revisionen, Wir
Schlagwörter: , , , , , , ,
1,640 Wörter | Keine Kommentare

Zum Originalartikel: War der Nationalsozialismus links?

Print Friendly, PDF & Email

3 Gedanken zu „War der Nationalsozialismus links?“

  1. Oh, das wird eine lange Kommentarseite. Ich beschränke mich ‚mal auf die Behauptung, daß dieses Thema in unseren Tagen auf jeden Fall etwas Absurdes hat, denn die „Nationalsozialisten“ (mit oder ohne Arbeiter-Zusatz) entsprachen in ihrem Denken und Handeln sicherlich weitaus mehr der von ihnen für sich selbst gewählten Bezeichnung (nationalistisch, sozialistisch) als sämtliche unserer sogenannten „Volkparteien“ den von ihnen oder ihren Ahnen für sich gewählten Parteinamen entsprechen. Und demokratisch sind unsere Antichristdemokraten, Asozialdemokraten usw. schon gar nicht (mehr?) – an der grün verpackten, Deutschland hassenden und zerstörenden Kommunisten-Freakshow ist allein der Glaube der vielen mohammedanischen Deutschlandübernehmer-Mitglieder „tiefgrün“.

  2. Meine Gratulation zu diesem hervorragenden,schwergewichtigen Essay! Es ist das beste und trotz (bzw. wegen) seiner Kürze und Prägnanz tiefsinnigste, das ich zu diesem Thema seit langem (jemals?) gelesen habe. Möge es weite Kreise ziehen!

  3. Wahrscheinlich stimmt jedes Wort, aber da wurde meiner Ansicht nach ein entscheidender Faktor unterschlagen.

    Totalitarismus war damals vor allem deswegen so populär, weil der Glaube weit verbreitet war, daß der Stand der Technik, die Massenproduktion ihn natürlicherweise erfordern würde. Ernst Jünger hat mit „dem Arbeiter“ zwar kein überragendes Buch geschrieben, aber doch den Zeitgeist eingefangen. Diese Dinge werden sehr klar, wenn man sich ansieht, was die Leute damals fasziniert hat, beispielsweise Menschen Affenorgane einzupflanzen, damit sie stärker und gesünder würden und dergleichen mehr.

    Deshalb, bei allem Interesse es so darzustellen, so ganz parallel laufen die heutigen Ereignisse nicht. Wen interessiert heute schon die „Zeitgeist“ Bewegung? (Als ein Beispiel gegenwärtigen Technototalitarismusses.)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*