Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Vivalamuerte 109x130 Es lebe der Volkstod!Ein paar Bonbons für Freunde des schwarzen Humors, die sich in den letzten Wochen angehäuft haben.  Einige Leser des Blogs schickten mir dieser Tage Emails zu, die sie von einem Absender namens „Nazi-Leaks“ erhalten hatten.  Ich weiß nicht, ob es sich um den „Nazi-Leaks“ handelt, jedenfalls gibt er sich dafür aus. Darin stand zu lesen:[weiter, noch 1,343 Wörter]

Martin Lichtmesz auf Sezession im Netz
Kategorie(n): Dekadenz, Heute
Schlagwörter: , , , , , , , , , ,
1,398 Wörter | Keine Kommentare

Zum Originalartikel: Es lebe der Volkstod!

25 Antworten auf Es lebe der Volkstod!

  • Das ist der normale Wahnsinn unserer Zeit, und aller Zeiten. Wer an nichts glaubt, weiss das der Tod wartet. Dementsprechend ist nicht wertvoll, schon gar nicht die eigene Kultur.

    Auch wenn es schräg klingt, aber in der Bibel stehen solche Dinge schon drinnen. Kinder herrschen plötzlich, absoluter Wahnsinn greift um sich, Sodom und Gomorrah halt. Gottloser Pöbel halt. Das wird entweder friedlich vergehen, oder es gibt ein schön kräftiges Rummsen und wir werden genauso schnell über die Veränderung staunen wie wir über die jetzige Veränderung gestaunt haben.

    Lustig das „Umweltschützer“ und „Kulturschützer“ der meinung sind das Kulturen ausgerottet werden müssen. Wie die Kommunisten, das ist dasselbe wie in der Sowjetunion.

    Möge Jesus uns und ihnen beistehen.

    Templarii

  • Kinder herrschen plötzlich, …

    Wo steht sowas in der Bibel (bin kein Bibelkenner)?

  • Tja… was soll man dazu noch sagen?
    Ich frage mich, ob diese Dekadenz überhaupt noch mit ideologischen oder Eigeninteressen erklärt werden kann, oder ob nicht biologische Ursachen vorliegen. Zum Untergang Roms gibt es ja die These von den Bleirohren, wonach Rückstände im Wasser den Menschen aufs Hirn geschlagen haben.

    Vielleicht ist das heute ähnlich – Gifte oder Hormone (Abtreibungspille), womöglich Überzüchtung oder Degenerationserscheinungen. In der Natur entwickelt eine Art bestimmte Merkmale oft soweit, dass das Überleben beeinträchtigt wird und diese Spezies ausstirbt (Urhirsche mit 3-Meter-Geweihen, die sich nicht mehr durch den Wald bewegen können; der Dodo etc).

    Bei Lothrop Stoddard, Konrad Lorenz oder Volkmar Weiss findet sich die These, wonach die moderne Gesellschaft mangels Auslese eine dysgenetische Tendenz besitzt. Es wird ein Menschenschlag gefördert, der zwar auf individueller Ebene leidlich funktioniert, aber aufgrund neurologischer und psychologischer Defekte (geringe Intelligenz, Narzissmus, Autismus, Zwangsstörungen, Neurosen etc) für allerlei Wahnideologien anfällig ist.
    Das war dann auch ein Ziel der Eugenik-Programme in der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts: die Anfälligkeit für Extremismen zu senken, indem man die Fortpflanzung von Geisteskranken einschränkt.

  • Natürlich kann man die Antwort der Tante auf den NPD Antrag auseinandernehmen, die Lust habe ich auch bemerkt, es ist dies meines Erachtens schlicht die Lust daran, Macht, also die Deutungshoheit, willkürlich zu gebrauchen, andere ohne Recht zu schikanieren, aber nein, Herr Lichtmesz, gerade hier muß man mal genau hinkucken, weil man nämlich etwas lernen kann, was sowohl einfach als auch sehr nützlich ist.

    1. Mit jemandem zu diskutieren bedeutet, ihn dazu zu zwingen, öffentlich zu vorgelegten Aussagen Stellung zu beziehen.

    2. Wenn ich zwei verschiedene Aussagen habe, von denen ich weiß, daß ich, wenn mein Kontrahent sie einräumt, ihn der Logik nach auf der Grundlage des von ihm selbst Zugestandenen widerlegen kann, so lege ich ihm die Aussage vor, von welcher ich weiß, daß ihre Ablehnung ihm mehr schadet.

    M.a.W., es ist reine Strategie in einer Diskussion seine Aussagen so zu wählen, daß sie so stark wie nötig, ansonsten aber so schwach wie möglich sind.

    Was die NPD hier getan hat ist zunächst einmal gar nicht so dumm. Wäre ihr Antrag angenommen worden, so hätte sie später bei mißliebigen Gesetzen darauf hinweisen können, auf was man sich doch gemeinsam geeinigt hat.

    Dumm allerdings ist die Formulierung des Antrags, ich sagte es schon. Man stelle sich mal vor, die gute Frau hätte mit aller Entschiedenheit den Antrag abgelehnt „auf legislativem Wege das biologische Fortbestehen des deutschen Volkes nicht zu gefährden“. Das hätte sie im entsprechenden Falle in die Nähe des Zuchthauses gebracht. Aber als Aussage ist diese zweite fast so gut wie die erste, wenn man später bei mißliebigen Gesetzen auf sie zurückkommen möchte.

    Verdammt nochmal, ich meine, wenn man im Parlament sitzt, sollte man wenigstens wissen, wie man diskutiert.

    Und was sollte man sonst im Parlament tun?

    Wenn man schon die parlamentarische Schiene fährt, so sollte man so viele skandalöse Erwiderungen wie möglich aus ihm herausquetschen, falls es nicht kooperiert.

    Und mit Verlaub, bei den Nieten die drin sitzen, wäre das auch nicht weiter schwierig. Gerade über dieser Geschichte sollte man ganz und gar nicht die Flinte ins Korn werfen.

    Was hat die NPD so? Einen abstoßenden Auftritt einer Musterschülerin. Viel ist das nicht.

  • Der NPD-Antrag war nicht schlecht, denn er hat eine Selbstdemaskierung provoziert, wie man sie deutlicher nicht wünschen. Diese Gretchenfrage sollte man mal Merkel vor laufender Kamera stellen…

    • Nein… Ich fasse mich kurz:

      „Die Bewahrung des biologischen Fortbestehens des deutschen Volkes“ ist zunächst einmal sprachlicher Murks, was aber durchaus unter Umständen von Vorteil sein könnte, unter Umständen. „Biologisches Fortbestehen“ = „Überleben“, damit dann „Die Bewahrung des Überlebens des deutschen Volkes“.

      1. Da ist nirgends die Rede von biologischen Deutschen. Lediglich die Beklopptheit von linken Gehirnen wittert das dort, weil das Wort „biologisch“ im ursprünglichen Satz auftaucht. Und genau das wäre unter Umständen ein Vorteil gewesen.
      2. „Die Bewahrung des Überlebens“ Hä? Das ist unklar, und in diesem Antrag darf nichts unklar sein, denn Sie könnten andernfalls damit bis nach Karlsruhe gehen.

      So blöd wie die sind, die hätten den Antrag „das biologische Fortbestehen des deutschen Volkes auf legislativem Wege nicht zu gefährden“ mit den selben Worten abgelehnt, also „das Überleben des deutschen Volkes auf legislativem Wege nicht zu gefährden“.

      Wenn sie sich entschieden dagegen gewendet hätten, der Substanz nach, also nicht nur den Antrag abgelehnt hätten, sondern sich darüber hinaus entschieden gegen seinen Inhalt ausgesprochen hätten, dann hätte ich Srafanzeige wegen öffentlichen Abschwörens vom Amtseid gestellt und Karlsruhe hätte bestetigen MÜSSEN, daß das Überleben Teil des Wohles ist und der Tod ein Schaden.

      Und was dann? Zumindest Amtsenthebung.

      Und das ist keine Phantasie. Deshalb, verbockt.

      • Wörtlich: „…den biologischen Fortbestand des deutschen Volkes zu bewahren.“ Ist doch sprachlich in Ordnung. Ich sehe auch nicht, inwiefern das Wohl des deutschen Volkes gemehrt würde, wenn es biologisch nicht mehr fortbesteht, es sei denn, man sieht in der Euthanasie eine glückliche Lösung der deutschen Frage.

        • Ich bin ja kein Jurist, aber ich glaube, daß genau an der Stelle die offene Abkehr vom Amtseid flöten geht.

          Wenn ich eine Tierart bewahren will, so werde ich mehr tun, als ihr nur nicht zu schaden. Ich werde zum Beispiel Schutzzonen einrichten, vielleicht auch Brutprogramme starten. Und der Amtseid verlangt nicht, das Wohl des deutschen Volkes maximal zu mehren, sondern lediglich irgendwie. Deshalb ist es noch keine Abkehr vom Amtseid, wenn man sich mit aktiven Brutmaßnahmen für das deutsche Volk nicht einverstanden erklärt. Und so könnte man den schärfsten Widerspruch zum Antrag der NPD begründen, im Falle eines Falles.

          Aber das ist meine Laiensicht. Ich bin aber wirklich ziemlich sicher, daß die Reaktion anderfalls dieselbe gewesen wäre. Und dann hätte man was in der Hand, nämlich die Aussage „den schärfsten Widerspruch dagegen, das biologische Fortbestehen (Überleben) des deutschen Volkes auf legislativem Wege nicht zu gefährden“.

          Sehen Sie, das wäre eine kriminelle Ankündigung, ich glaube nicht, daß sie da irgendwie wieder raus gekommen wären.

          • Was hindert die NPD daran einen weiteren Antrag in eben diesem Wortlaut zu formulieren?

  • Jeder Antrag der NPD wird abgelehnt werden, also sollte der Verein in dieser Weise weitermachen. Platteste, aber auch deutlichste Varianten wären, den gleichen Antrag zu wiederholen mit lediglich anderen Völkern, z.B. dem palästinensischen, jüdischen, türkischen, arabischen, yanömamischen usw. usf. Jetzt wären die anderen parlamentarischen Parasiten demgemäß dazu verpflichtet auch diese Anträge vehement abzuschmettern.

  • Ich glaube, der NPD-Antrag war ein Volltreffer, gerade weil er diese Selbstentblößung provoziert hat.

    Diese SPD-Tante hat ja nicht nur zugegeben (und dies ausdrücklich „im Namen aller demokratischen Fraktionen“), dass die „demokratischen“ (kicher!) Parteien eine Politik des kalten Genozids am eigenen Volk betreiben, sie hat sich dabei auch noch als Schwachmatin geoutet, die wirklich nichts anderes fertigbringt, als einen dümmlichen vorgestanzten Textbaustein an den anderen zu reihen (da wurde wirklich nichts ausgelassen: „rassistisch und menschenverachtend, engstirnig und rückwärtsgewandt, erschreckende Weise, Nähe zur NS-Ideologie, Größenwahn der Überlegenheit anderen Völkern gegenüber“), ohne dass auch nur der geringste Bezug zu dem kritisierten Antrag erkennbar wäre. Sie hat dahergeredet wie ein Kind, das nachplappert, was man ihm vorsagt, und zwar wie ein besonders dummes Kind. Es gibt Dreijährige, die sich klüger zur Politik äußern können, als Politiker dieses Schlages. Sie hat sich und ihre Kollegen bis auf die Knochen blamiert: als ferngesteuerte Sprechautomaten, Pawlowsche Hunde und dressierte Affen. Sie hat den Beweis erbracht, dass dieser Staat von Leuten regiert wird, deren Denk- und Artikulationsvermögen nicht über das eines plappernden Papageien hinauskommt, und verglichen mit denen noch jeder Skinhead wie ein Aristoteles wirkt.

    • Das stimmt (fast*) alles, Manfred, aber denk mal dran, wie das gewesen wäre, wenn die gesamte eingeschworene Führungsmannschaft in McPomm hätte ausgetauscht werden müssen, weil sie ihrem Amtseid abgeschworen hätte.

      *ich glaube die betreffende Dame ist zu blöd irgendetwas kaltes zu verstehen, geschweige denn, ihm bewußt zuzustimmen.

    • Skinheads wie Aristoteles… das finde ich lustig! Ein Hoch auf das einfache Volk!

  • @ Fremder

    Bedauerlicherweise sind Ihre Überlegungen gegenstandslos. Es gibt schlicht keine Strafnorm.

    Tja, das wäre schön, wenn der Amtseid justiziabel wäre. Ist er aber nicht.

    Volksverhetzung scheidet, trotz einer prima rfacie Verletzung der Menschenwürde aus, da sich eine solche nur gegen „Teile“ der „Bevölkerung“ richten kann, nicht gegen das deutsche Volk selbst. Stehende „Rechtsprechung“.

    Ebensowenig ist der Tatbestand des Hochverrats erfüllt, da es nicht unternommen wird, „mit physischer Gewalt“ oder Androhung von Gewalt oder Gefährdung mit Gewalt die „bestehende Ordnung“ zu stürzen.

    Und Exekutivgewalt zählt nicht. Außerdem findet der „Umsturz“ innerhalb der „bestehenden Ordnung“ statt.

    Ja, das ist Gummi, das freut das Juristenherz. Kurzum: Gummiparagraph, der mit Leichtigkeit gegen Systemkritiker gewendet werden kann, jedoch ausdrücklich nicht den gerade stattfindenden kalten Umsturz zu offener Diktatur und Genozid abdeckt.

    • @P.U.M. Aber ich habe doch gar nicht angenommen, daß der Amtseid justiziabel ist.

      Es geht nicht darum, ihm zuwider gehandelt zu haben, es geht darum, ihn öffentlich widerrufen zu haben!

      Wenn ein Amt einen Amtseid verlangt, dann muß der Widerruf in ein Amtsenthebungsverfahren münden. Es geht doch gar nicht anders. Strafanzeige war vielleicht nicht das richtige Wort, aber der Widerruf des Amtseid wird sicher formale Konsequenzen haben, weil es andernfalls ein Witz wäre, den Eid zu verlangen.

      • @Fremder
        Denklogisch zwar richtig, aber schlicht nicht geregelt.
        Auch ist der Amtseid ein bloß formeller Tatbestand, der, einmal geleistet, erfüllt ist. Eine materielle Rechtsfolge hat er nicht und ist nicht wideruflich. Einmal geleistet, Voraussetzung erfüllt.

        Natürlich m ü s s t e ein widerufener Amtseid die Forderung nach Amtsenthebung zur Folge haben – s o f e r n diese Forderung Teil des öffentlichen Diskurses werden. Aber schauen Sie sich die Reaktion an. Aufschrei? Öffentliche Debatte? Wahrnehmung? Und selbst im gücklichen Häuflein der Wenigen – Nichtwahrhabenwollen, winkeladvokatische Rechtfertigung und diffizile Wortspielchen. Ja glauben Sie denn im Ernst, wenn Ihre Formulierung gewählt worden wäre, hätte sich irgentetwas am Diskurs geändert?

        • Nun, ich dachte halt, daß man auf formalem Wege den Diskurs anschieben könnte – und so sollte es auch sein. Daß die breite Öffentlichkeit ohne dieses Anschieben auf meine Formulierung anders reagiert hätte, bezweifle ich allerdings auch.

      • Der Eid i s t ein Witz.

  • # PUM

    Auch ist der Amtseid ein bloß formeller Tatbestand, der, einmal geleistet, erfüllt ist. Eine materielle Rechtsfolge hat er nicht und ist nicht wideruflich. Einmal geleistet, Voraussetzung erfüllt.

    Moment mal, habe ich das jetzt richtig verstanden … – dieser AMTSEID ist einfach nur eine Leerformel, deren Zweck sich im Aussprechen eben dieser erschöpft? Sonstige Bedeutung: Nada?? Warum dann nicht gleich eine neue, diesmal aber realistische Eidesformel: Isch schwör … daß ich alles, aber auch wirklich alles was mir und den meinen irgendwie nützlich sein könnte, tun werde. Daß ich dabei auf nichts und niemanden Rücksicht nehmen oder irgendjemandes Interessen beachten werde … sofern mich dies nicht Gefahr bringt aufzufliegen und von der Journallie durch den Wolf gedreht zu werden?

  • >Warum dann nicht gleich eine neue, diesmal aber realistische Eidesformel:

    Eine solche Eidesformel wäre durchaus möglich, sie wäre aber allzu unhöflich, weil einfach zu direkt. Der traditionelle Amtseid ist dagegen höflich und in einem erhabenen und feierlichen Ton gehalten, wie es sich für einen Eid gehört. Der Oberbürgermeister einer großen Stadt hängt sich zu feierlichen Anlässen ja auch eine Federboa um, nur weil er vielleicht schwul ist, sondern die Amtskette.

    Und überhaupt hat ein Eid nur dann einen Sinn, wenn man auch an die strafende Gewalt des Gottes glaubt, bei dem man schwört. Diese Gottesfurcht ist heute nicht mehr gegeben. Man fürchtet keine Götter sondern nur noch das CO2 also die Menschheit, die dieses CO2 produziert. (Juppiter Optimus Maximus war ja deshalb der höchste Gott, weil er das Wetter bestimmte, dem alles Leben auf Gedeih und Verderb ausgesetzt ist. Heute ist „der Mensch“ der höchste Gott, der das Wetter bestimmt, der alles zerstören aber auch alles retten kann). Wer heute noch schwört, der schwört nicht bei Gott, der schwört beim „Menschen“, also eigentlich bei sich selbst.

    Der Amtseid lautet für Bundespräsident-, Bundeskanzler- und BundesministerInnen:

    „Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“ (wobei die religiöse Beteuerung selbstverständlich auch ausgelassen werden kann).

    Der zentrale Begriff „deutsches Volk“ hat keine Bedeutung mehr, da er nicht von dem Oberbegriff „Menschheit“ abgegrenzt ist. Im heutigen Diskurs ist ja die gesamte Menschheit potentiell deutsch. Tendenziell kann jeder kommen und hat bei Überwindung einiger formaler Hürden Anspruch auf einen deutschen Paß, der ihn zum Mitglied des „deutschen Volkes“ macht. Die Bezeichnung „deutsches Volk“ ist dabei natürlich ziemlich angestaubt. Man duldet sie noch in hehren sackralen Formeln, wie eben dem Amtseid. Ansonsten redet man von der Bevölkerung.

    Wenn Politiker nicht gerade Amtseide murmeln, sprechen sie ja auch schon lange nicht mehr vom „deutschen Volk“, ja nicht einmal von den Deutschen, sondern so gut wie nur noch von „den Menschen“. Und nicht einmal von den „Menschen in Deutschland“, sondern von den „Menschen draußen im Lande“.

    So könnte man den Amtseid reformieren in:

    „Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle der Menschen draußen im Lande […] so war die Menschheit das Klima rette.“

  • Was steht dem großen Ziel, der Verwirklichung der „Neuen Welt-Ordnung“ der „Neocons“, wie sie sich selbst nennen, noch im Wege?
    a)Selbstbewußte Nationalstaaten mit möglichst homogenen, vitalen europäischen Völkern und differenzierter, lebenskräftiger, nicht von Selbsthaß vergifteter Kultur.
    b)Der präkonziliare, 2ooo jährige, nicht vom Werterelativismus zerfressene, lebensbejahende römische Katholizismus.

    Diejenigen, die in der Kulisse stehen und die Fäden in der Hand halten, mit denen sie das ignorante Fußvolk und dessen renegatischen Kapos auf Linie bringen, haben einen langen Atem und alles scheint bislang in ihrem Sinne zu verlaufen.
    Noch könnten sich die nicht Abgestumpften aus zugänglichen Quellen über die Agenda der künftigen Weltbeherrscher, die ständig Freiheit, Demokratie und Menschenrechte im Munde führen aber eine beispiellose, globale Tyrannei aufrichten wollen, hinreichend informieren…

  • PUM & Mogel

    Ich glaube, heute abend brauche ich doch mehr als ein Glas Wein. 😥

  • Dresden, 13.2. 1945 :

    Von 22.03 h bis 22.28 h fliegt die „Royal Air Force“ der Briten die erste Angriffswelle auf das wehrlose, mit Flüchtlingen überfüllte Dresden (950.000 bis 1.300.000 Einwohner), das keine Erfahrung mit Luftangriffen hatte.
    772 viermotorige Lancaster-Bomber werfen 1.478 Tonnen Sprengbomben und „Blockbuster“ sowie 1.181 Tonnen Stabbrandbomben über dicht besiedeltem Gebiet (Dresden-Altstadt, angrenzende Gebiete, Südvorstadt) ab und entfachen einen Feuersturm.
    Eine nachrückende „Second Blow“-Staffel der „RAF“ wirft von 1.30 h bis 1.55 h weitere Spreng- und Brandbomben in dieses Inferno hinein. Jetzt noch auf die angrenzenden Wohnviertel, den Hauptbahnhof, den Großen Garten, in den viele Menschen vor dem ersten Angriff geflohen waren. Dieses heimtückische, auf ein Höchstmaß an Vernichtung von Zivilisten abzielende Doppelangriffsmodell hatten die Briten mehrfach erprobt, so mit besonderem „Erfolg“ am 11./ 12. September 1944 in Darmstadt. Wer gehofft hatte, der ersten furchtbaren Angriffswelle entronnen zu sein, wurde unversehens von der zweiten, ebenso infernalischen Welle erschlagen oder verbrannt. Ein großer Tagesangriff der USAAF, nun auch mit Tieffliegern, vervollständigte das beispiellose Massaker an Zivilisten. Die Opferzahl dürfte (im Sinne von „überwiegender Wahrscheinlichkeit“) bei mindestens 80.000 bis 90.000, wenn nicht gar bei 130.000 bis 150.000 liegen.

    Erinnern wir uns an die heute vor 67 Jahren in Dresden erschlagenen, erstickten und verbrannten Kinder, Frauen und Männer und an den Untergang dieser herrlichen Stadt. Ein zentrales Mahnmal für Hunderttausende ziviler deutscher Opfer westalliierter Flächenbombardierungen („Morale Bombing“) gibt es bis heute nicht. Dieser anglo-amerikanische Bombenterror, dieses „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ der anderen Seite, wird Jahr um Jahr kleiner geredet um schließlich im Orkus „deutscher Alleinschuld“ ganz zu verschwinden. Abendländische Ethik und Rechtsprinzipien von Kulturnationen versinken im Strudel einer totalitär-germanophoben Gegenaufklärung.

  • Ich würde mich nicht wundern, wenn es den herrschenden Spezialisten gelänge eine Art ‚kontinentales Dresden‘ zu inszenieren … ganz ohne Bomberflotten, aber im Effekt nicht unähnlich dem Vorbild von damals – einfach nur durch die Logik ihrer ökonomischen Wahnvorstellungen.

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