Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Das Projekt der Moderne erzeugt den entwurzelten Menschen: Ohne Glauben an Gott, ohne Heimat in einer globalisierten Welt, ohne Rückhalt im eigenen Volk, ohne Geborgenheit in der Familie, ohne Gewißheit in bezug auf die eigene Identität. Den lang anhaltenden Bemühungen gelingt es immer vollkommener, enen solchen Menschen zu schaffen. Man sieht es an den Kindern: […]

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2 Antworten auf Entwurzelung

  • Nachdem ich auf „Deutschland kontrovers“ nicht zum Zug komme, vielleicht geht`s hier:

    @ virOblationis
    „…Ich wollte mich lediglich gegen die Auffassung aussprechen, in der isoliert betrachteten Zuwanderung sei die Ursache allen Übels zu finden.“

    Wie so oft, macht auch hier die Dosis das Gift. Anzahl und Art der „Migranten“ bringt einem bereits pathologisch verunsicherten Volk in der Summation das Unheil. An dieser so einfachen wie verhängnisvollen Erkenntnis bessert sich kein Deut durch allseits vorgebetete und kanonisierte Bonhomie-Poetik. Bei vielen der „Mainstream“-Vorbeter geht das Motiv jedoch erheblich über die gewöhnliche Weltrettungsdummheit hinaus und läßt sich in krankhaftem Selbsthaß finden. Der häufig feststellbare „Verlust der Mitte“ ist immer noch ein kennzeichnender Wesenszug auch der heutigen, postheroischen Deutschen.

    „…Auch hier beginnt, wie jedesmal, die Revolution von oben, um dann Revolten von unten Platz zu machen. »Allgemeine« Rechte wurden von jeher denen gegeben, die gar nicht daran gedacht hatten sie zu verlangen. Aber die Gesellschaft beruht auf der Ungleichheit der Menschen. Das ist eine naturhafte Tatsache. Es gibt starke, schwache, zur Führung berufene und ungeeignete, schöpferische und unbegabte, ehrenhafte, faule, ehrgeizige und stille Naturen. Jede hat ihren Platz in der Ordnung des Ganzen. Je bedeutender eine Kultur ist, je mehr sie der Gestaltung eines edlen tierischen oder pflanzlichen Leibes gleicht, desto größer sind die Unterschiede der aufbauenden Elemente, die Unterschiede, nicht die Gegensätze, denn diese werden erst verstandesmäßig hineingetragen. Kein tüchtiger Knecht denkt daran, den Bauern als seinesgleichen zu betrachten, und jeder Vorarbeiter, der etwas leistet, verbittet sich den Ton der Gleichheit von seiten ungelernter Arbeiter. Das ist das natürliche Empfinden menschlicher Verhältnisse. »Gleiche Rechte« sind wider die Natur, sind die Zeichen der Entartung altgewordener Gesellschaften, sind der Beginn ihres unaufhaltsamen Zerfalls. Es ist intellektuelle Dummheit, den durch Jahrhunderte herangewachsenen und durch Tradition gefestigten Bau der Gesellschaft durch etwas anderes ersetzen zu wollen. Man ersetzt das Leben nicht durch etwas anderes. Auf das Leben folgt nur der Tod.

    Und so ist es im tiefsten Grunde auch gemeint. Man will nicht verändern und verbessern, sondern zerstören. Aus jeder Gesellschaft sinken beständig entartete Elemente nach unten, verbrauchte Familien, heruntergekommene Glieder hochgezüchteter Geschlechter, Mißratene und Minderwertige an Seele und Leib – man sehe sich nur einmal die Gestalten in diesen Versammlungen, Kneipen, Umzügen und Krawallen an; irgendwie sind sie alle Mißgeburten, Leute, die statt tüchtiger Rasse im Leib nur noch Rechthabereien und Rache für ihr verfehltes Leben im Kopfe haben, und an denen der Mund der wichtigste Körperteil ist. Es ist die Hefe der großen Städte, der eigentliche Pöbel, die Unterwelt in jedem Sinne, die sich überall im bewußten Gegensatz zur großen und vornehmen Welt bildet und im Haß gegen sie vereinigt: politische und literarische Boheme, verkommener Adel wie Catilina und Philipp Egalite, der Herzog von Orleans, gescheiterte Akademiker, Abenteurer und Spekulanten, Verbrecher und Dirnen, Tagediebe, Schwachsinnige, untermischt mit ein paar traurigen Schwärmern für irgendwelche abstrakten Ideale. Ein verschwommenes Rachegefühl für irgendein Pech, das ihnen das Leben verdarb, die Abwesenheit aller Instinkte für Ehre und Pflicht und ein hemmungsloser Durst nach Geld ohne Arbeit und Rechten ohne Pflichten führen sie zusammen. Aus diesem Dunstkreis gehen die Tageshelden aller Pöbelbewegungen und radikalen Parteien hervor. Hier erhält das Wort Freiheit den blutigen Sinn sinkender Zeiten. Die Freiheit von allen Bindungen der Kultur ist gemeint, von jeder Art von Sitte und Form, von allen Menschen, deren Lebenshaltung sie in dumpfer Wut als überlegen empfinden. Stolz und still getragene Armut, schweigende Pflichterfüllung, Entsagung im Dienst einer Aufgabe oder Überzeugung, Größe im Tragen eines Schicksals, Treue, Ehre, Verantwortung, Leistung, alles das ist ein steter Vorwurf für die »Erniedrigten und Beleidigten« „.

    Oswald Spengler,
    „Jahre der Entscheidung“

    • Nachdem ich auf “Deutschland kontrovers” nicht zum Zug komme…

      Verstehe ich nicht. Dein Kommentar steht doch bei DK. Trotzdem ist er selbstverständlich auch hier willkommen.

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