Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Fjordman Europa 85x130 Fjordman im Interviewvon Manfred Kleine-Hartlage

Der norwegische Blogger Fjordman gilt vor allem als Islamkritiker. In der Tat hat er sich in einer ganzen Reihe von brillanten Essays mit dem gewalttätigen und totalitären Charakter der islamischen Religion auseinandergesetzt. Mittlerweile geht er jedoch weit über diese Feindbeschreibung hinaus. Das zeigt auch ein Interview mit ihm, das vergangene Woche in der Jungen Freiheit erschienen ist.

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Gastbeitrag auf Sezession im Netz
Kategorie(n): Blätter, Lesefrüchte
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Zum Originalartikel: Fjordman im Interview

3 Antworten auf Fjordman im Interview

  • Na, na, na… als ob man die gewachsenen europäischen Identitäten schlichtweg allesamt als „abendländisch“ über einen Kamm scheren könnte. So ist es nicht.

    Und was wäre dieses Abendland?

    Rom?

    Wie abendländisch ist Norwegen? Wie abendländisch war Norwegen?

    Paris und Rom kommen mir da in den Sinn. Nicht viel mehr.

    Aber reden wir lieber von dem was ist, und nicht von dem was die einen oder die anderen wollen.

    Wenn Clausewitz sagt, daß jeder Krieg letztlich aus den unterschiedlichen politischen Instinkten verschiedener Völker geboren wird, so hat er Recht.

    Und diese Instinkte ergeben sich aus den Elementen der Völker, den einzelnen Menschen. Und durch Mischung entsteht nichts Neues. Entweder ich erbe ein Gen oder ich erbe es nicht. Niemals erbe ich eine Mischform. Mich interessiert nicht, was irgendwelche Leute vom entwurzelten Menschen zusammenphantasieren, unsere Wurzeln liegen in unseren Erbanlagen und die sind unvergänglich.

    Einzig ihre Gewichte können sich verschieben und gerade daraus ergeben sich die unterschiedlichen Instinkte verschiedener Völker.

    Das ist die Realität. Da kann man draufkucken wie man will, dadurch ändert sie sich nicht.

    Ich erwähne es nur Rande, aber ich gebe es an dieser Stelle zu bedenken. Wenn man den väterlichen Stammbaum der Menschheit ansieht und ihn in verschiedene Phasen unterteilt, je nachdem, wie weit die Verästelung fortgeschritten ist, so fällt auf, daß Dschingis Khan, Napoléon Bonaparte und Adolf Hitler alle aus den ursprünglichsten Zweigen dieses Stammbaumes hervorgegangen sind, die letzten beiden sogar mehr oder weniger aus demselben Zweig. Ihre Natur hat sich, ich wage es zu behaupten, dabei kein Stück dadurch geändert, daß sie in Bevölkerungen gelebt haben, in welchen die meisten Menschen aus weit jüngeren Zweigen entsprungen sind.

    Übrigens ist der Zweig, aus welchem Napoléon und Hitler hervorgingen in Somalia zu 100% in der Bevölkerung vertreten, was vielleicht auch erklärt, warum es da so aussieht, wie es aussieht.

    Das bleibt alles in der Welt. Es verteilt sich nur neu und bildet neue Gleichgewichte.

    Deshalb… was wir wirklich verlieren werden, wenn sich die demographische Lage entscheidend verändert, das ist unser Volkscharakter, aber wir werden sogleich einen neuen bekommen. Wenn sie sich entscheidend verändert.

    Für die Absichten sowohl der Marxisten als auch der „des Abendlandes“ spielt das eigentlich keine Rolle, denn beides sind so allgemeine Komzepte, daß sie sich in irgendeiner Form noch jedem Volkscharakter aufzwängen lassen.

    Kulturell sieht es natürlich anders aus, aber Kulturen können auch von Bevölkerungen abgestreift werden, ohne daß sich ihre Zusammensetzung dazu ändern müßte. Einzig daß auch die neue Kultur wieder im Einklang mit dem Volkscharakter stehen müßte.

    Es gibt also drei ganz verschiedene Weisen Überfremdung zu sehen:

    1.) als materielle Bedrohung
    2.) als Bedrohung der eigenen Kultur
    3.) als Bedrohung des eigenen Volkscharakters

    niemals aber ist der eigene Charakter bedroht, als eines der unterschiedlichen Elemente, welches in den Volkscharakter eingeht, lediglich sein Umfeld, das Gleichgewicht um ihn herum, kann sich ändern, sehr wohl auch ihm zuwider.

  • Die Beschreibung der globalistischen „Davos-Kultur“ (meine Gratulation zu dieser genialen Begriffsschöpfung)und des Verrats der Eliten, die dies Kultur einerseits tragen und anderseits durch sie geprägt werden, korrespondiert perfekt mit dem, was Frank Salter in seinem Buch „On Genetic Interests“ über dieses Thema geschrieben hat.

    Salters Ausführungen sind darüber hinaus auch deswegen besonders erhellend, weil er das gleiche Phänomen aus der Perspektive der Verhaltensforschung und Evolutionsbiologie analysiert. Und er kommt so zu bemerkenswert einfachen und klaren Ursachenerklärungen:

    „Elite free riding is possibe despite small elite families. An elite can treat the state as a vehicle for personal fulfilment, as monarchs did when the engaged in wars of honour and religion. A leader with a small family who uses the nation as an instrument for self aggrandisement or moral crusades is as surely a a free rider as the despot with a harem. Elites can also free ride as proxies for minority free riders, when they serve other groups‘ ethnic interests to the disadvantage of the home group. Majority elites disposed to the free ride would arguably be vulnerable to the latent influence exercised by mobilized minority elites. [Anm.: Salter verwendet zwar den Plural, aber es ist meiner Meinung nach ziemlich offensichtlich, dass er auf eine ganz bestimmte Minderheit anspielt: http://tinyurl.com/7mvj38q ] In a world made small by global transport there is great scope for elites to transform their societies, for examples by opening the floodgates to mass migration.(…)

    In a democracy voters can, in principle, replace treacherous an incompetent officeholders wih new representatives. In reality the political mobilization and coordination needed to sweep a party from office requires leadership from alternate elites in the media, academe, professions, and business. Yet globalism tends to affect these elites. The centripedal force in business is towards transnational corporations, a few hundred of which dominate the global economy. The same is true of media and mass entertainment of films and music that influence audiences‘ understanding of world and domestic affairs. A successful business career often brings individuals into the orbit of a cosmopolitan corporate culture that can view national cultures as parochial. Prestige is associated with projects and capital of global scale. Similarly, academic performance is often judged by peer groups with an international outlook, when advancement becomes contingent on affirming globalist values.“

    • Es ist eigentlich ziemlich egal, was erfolgreichen Leuten widerfährt, denn kaum einer ist ja erfolgreich. Macht kommt entweder von oben, also durch Anbiederung an die Freimaurer, sagen wir mal, vielleicht auch die katholische Kirche, oder von unten durch die Organisierung der gewöhnlichen Leute.

      An letzterer fehlt es schlicht. So einfach ist das.

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