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lisson verachtung 86x130 Die Verachtung des Eigenen von Frank Lisson ist erschienenHeute ist Die Verachtung des Eigenen auf den Hof gerollt, verteilt auf zwei Paletten, von denen sich die eine rasch leert: Frank Lissons neues Buch ist gut vorbestellt worden, die Kunden können bis zum Wochenende mit der Lieferung rechnen. Wer noch unschlüssig ist, sollte die hier angehängte Rezension von Felix Dirsch lesen.

[weiter, noch 558 Wörter]

Götz Kubitschek auf Sezession im Netz
Kategorie(n): Ereignis, Heute
Schlagwörter: , ,
610 Wörter | Keine Kommentare

Zum Originalartikel: „Die Verachtung des Eigenen“ von Frank Lisson ist erschienen

8 Antworten auf „Die Verachtung des Eigenen“ von Frank Lisson ist erschienen

  • Weder der Titel, noch die Rezension verliehen mir die Kraft, mir diese sicher tiefschürfenden Erkenntnisse zum kulturellen Selbsthass anzutun. Ich habe in dieser Hinsicht noch ein ziemlich gesundes Empfinden und leide weder kulturell noch in anderer Weise an Selbsthass.

    Die im Kulturbetrieb agierenden Selbsthasser mag ich nicht und sie interessieren mich so lange nicht, bis es politisch korrekt zum Gesetz erhoben wird, als autochtoner Überlebender des Jahrgangs 1939 wegen all der Untaten in der Vergangenheit, für die ich nichts kann, mich selbst zu hassen.

    Mir fällt dazu nur Heinrich Heine ein:

    „Seh` ich heut`von meinem Berge
    Auf das Deutsche Land hinab,
    Gewahr` ich nur ein Häuflein Zwerge,
    kriechend auf der Riesen Grab!“

    Mir ist allerdings bis heute nicht klar, warum es diese Schuld- und Selbsthass – Entwicklung gab und sie offenbar andauert. Es hat schließlich seit 1945 in aller Welt genug Kriege gegeben, ohne daß die jeweils Unterelegenen anschließend Schuld und Selbsthass entwickeln hätten. Also doch ein induziertes Irresein als gewollter Erfolg der Umerziehung?

    Vielleicht gibt die Zielsetzung der wahren Reformer im folgenden Video einen HInweis darauf, warum wir (gefälligst) in Schuld und Selbsthass zu verharren haben, damit die große Transformation Europas gelingen kann…

    • Die „Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, daß kein Gott sei“,
      endet mit dem Satz:
      „Meine Seele weinte vor Glück, daß sie wieder Gott anbeten konnte.“

      vgl. Jean Paul

    • Ich verstehe Sie… bin eine Generation juenger, dennoch stimme ich Ihnen zu. Aus meiner Sicht hat eine ‚Evolution‘ im Selbstverstaendnis der Deutschen stattgefunden, die zur Abmilderung bis zum Verschwinden des Selbsthasses gefuehrt hat. Schade, dass ich keine Zeit habe, alles aufzuschreiben, aber jahrelange Auslandserfahrung und Beobachtung Deutschlands und Europas ‚von aussen‘ fuehren mich zu dieser Ueberzeugung. Gutes Heine-Zitat…

  • Was die Erfahrung aber und die Geschichte lehren, ist dieses,
    daß Völker und Regierungen niemals etwas aus der Geschichte
    gelernt und nach Lehren, die aus derselben zu ziehen gewesen wären,
    gehandelt haben. Jede Zeit hat so eigentümliche Umstände,
    ist ein so individueller Zustand, daß in ihm aus ihm selbst entschieden werden muß und allein entschieden werden kann.
    Im Gedränge der Weltgegebenheiten hilft nicht ein allgemeiner Grundsatz,
    nicht das Erinnern an ähnliche Verhältnisse, denn so etwas, wie eine
    fahle Erinnerung, hat keine Kraft gegen die Lebendigkeit und Freiheit
    der Gegenwart.

    G.W.F. Hegel,
    Philosophie der Geschichte

    • Lieber Herr Mogel,
      Natürlich muss man Hegel beipflichten, wenn es auch eine traurige Erkenntnis ist, dass aus der Geschichte offenbar nicht gelernt werden kann?!
      Ich selbst halte es mehr mit Kant, seinem kategorischen Imperativ und einem Wertesystem, das man verinnerlicht haben sollte, wenn man in dem Dilemma, in das uns die Politik geführt hat, nicht verrückt werden will.

  • Nun, Konflikte zwischen den Eliten eines Volkes und seinen Normalbürgern hat es schon öfter gegeben, und immer ging es dabei um materielle Vorteile.

    Die heutige Zeit ist in der Hinsicht gar nichts besonderes. Geändert hat sich in Deutschland in der Zeit von 1919 bis 1945 lediglich die Art der Rekrutierung der Eliten, also seitdem durch politisch eingefärbte Korporationen. In anderen Ländern Europas war das bereits vorher geschehen.

    So gesehen ist Sozialismus lediglich eine besonders konsequente Spielart dieser Vorgehensweise.

    Und ein Spiel, das ist es auch. Was einem ernst ist, steht nicht zur Disposition, und heute steht ja doch wohl alles zur Disposition.

    Vielleicht ist es weniger eine Verachtung des Eigenen als schlicht Langeweile am Eigenen, welche zum leichtfertigen (Ver-)spielen führt.

    Nichts was heilig geblieben wäre. Ich denke, so kann man es schlicht zusammenfassen.

  • An die Freude

    Festen Mut in schwerem Leiden,
    Hülfe, wo die Unschuld weint,
    Ewigkeit geschwornen Eiden,
    Wahrheit gegen Freund und Feind,
    Männerstolz vor Königsthronen –
    Brüder, gält es Gut und Blut, –
    Dem Verdienste seine Kronen,
    Untergang der Lügenbrut!

    Friedrich Schiller

  • Handelt es sich heute überhaupt noch um jenen – schuldbewussten und mehr oder minder „klugen“ – Selbsthass? Schaut man sich die Prediger des vermeintlichen Selbsthasses an, so verwenden diese denselben doch nur mehr als Moralmaskerade, als Masche, um andere Menschen, nämlich erfolgreichere, zufriedenere zu terrorisieren, zu ihnen herabzuziehen. Das ist kein schuldbewusster, „kluger“ Selbsthass. Das ist blanker hasserfüllter Neid, neiderfüllter Hass, aus einer tatsächlich höchst berechtigten Selbstverachtung entspringend. Und gerade deshalb sind diese (Schul-, Ausbildungs-, Studien-, Lebens-)Versagerfiguren mit den großen Mäulern doppelt und dreifach verachtungswürdig.
    Man sieht es doch auch daran, daß die früheren „Lehrer“ des Selbsthasses ja nicht auf blanke Zerstörung aus waren, sondern zumindest implizit Besserung anstrebten. Dagegen sind unsere heutigen Linksdummaggressiven Ganz-und-gar-nicht-Gutmenschen u.ä. lediglich auf Zerstörung, aufs Plattmachen und auf Vernichtung aus, und zwar bei den anderen! – wozu ihnen jedes hierfür förderliche Hilfsmittel willkommen ist. Sie sehen klar, daß die Mohammedaner Europa zerstören und genau deshalb sind sie begeistert von ihnen. Dies ist auch für maximal mittelmäßige Geister wie sie nicht zu übersehen. Aber daß sie sich damit ihr eigenes Grab schaufeln und keineswegs Gnade von ihren gepeppelten islamischen Kampfhunden zu erwarten haben, um dies zu erkennen sind sie dann doch einfach nicht helle genug.

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