Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Fuckup 150x110 Von Rosa Parks zu Emma WestAm 1. Dezember 1955 weigerte sich eine 42jährige farbige Frau in Montgomery, Alabama ihren Sitzplatz im lokalen Autobus einem weißen Mann zu überlassen, wie es die damals in Teilen der USA herrschenden „Segregations“-Gesetze vorschrieben.

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Martin Lichtmesz auf Sezession im Netz
Kategorie(n): Dekadenz, Krise
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1,612 Wörter | Keine Kommentare

Zum Originalartikel: Von Rosa Parks zu Emma West

8 Antworten auf Von Rosa Parks zu Emma West

  • Das deutsche Irrenhaus wird immer unerträglicher:
    http://web.de/magazine/nachrichten/deutschland/14254622-wer-kennt-diesen-mann.html#.A1000107
    Hysterisch und humorlos bis zur Verga…?
    „Unser“ VS und „unsere“ Justitia jagen jetzt also Titanic-Titelblatt-Aufhänger.

  • Betrunkene, schimpfende Frauen in öffentlichen Verkehrsmitteln. Sowas gibt es natürlich überall. Ich habe vor einiger Zeit eine alte Frau die sowjetische Hymne in der Moskauer Metro singen hören (via YouTube), an einen Ausländer gerichtet. Der reagierte allerdings recht souverän. Es war auch nicht gänzlich klar, ob das nun rassistisch war oder klassenkämpferisch, mag auch beides zusammen gewesen sein.

    Vielleicht nicht das beste Barometer. Umgekehrt zeigt allerdings die Reaktion darauf recht deutlich, welcher Druck von jener Seite wenigstens selber angenommen wird, schlechtes Gewissen und so.

    Ich glaube aber nicht, daß es so funktioniert. Ethnisch motivierte Gewalt durchläuft drei Phasen.

    1. Angriffe auf Fremde aus Übermut, wenn es nur sehr wenige Fremde gibt.
    2. Vorsichtiges gegenseitiges Belauern.
    3. Planvolles Morden.

    Betrunkene, schimpfende Frauen rutschen alkoholbedingt von der zweiten Phase in die erste Phase ab. Das gibt keine Auskunft darüber, wie nah die dritte Phase ist.

    Die dritte Phase setzt erst ein, wenn es um die Durchsetzung der eigenen Kultur geht, also wenn es nötig wird zu morden, um die eigene Kultur durchzusetzen.

    Und das ist erst dann der Fall, wenn sich klar sichtbar und einigermaßen verbreitet Bereiche gebildet haben, in welchen sie nicht durchsetzbar ist.

    In England und Frankreich mag diese Schwelle bald erreicht sein, aber noch ist sie es offensichtlich nicht.

  • In England und Frankreich mag diese Schwelle bald erreicht sein, aber noch ist sie es offensichtlich nicht.

    Mehr noch interessiert mich eigentlich, wann diese Schwelle bei uns erreicht ist? Ach ja, und WER WEN tötet oder töten will … das wäre vielleicht auch nicht ganz uninteressant zu wissen.

  • Betrunkene, schimpfende Frauen in öffentlichen Verkehrsmitteln. Sowas gibt es natürlich überall.

    Das ist richtig. Richtig ist allerdings auch, daß nicht alle betrunkenen Frauen, die in öffentlichen Verkehrsmitteln schimpfen und dabei auf Handyvideo aufgenommen werden, daraufhin innert Tagen über 7 Millionen Mal auf youtube angeklickt werden. Das zeigt zumindest … ein gewisses Interesse ( 😆 ) – und das muß ja wohl irgendeinen Grund haben.

    Wenn Rosa Parks als Bild für einen gesellschaftlichen Paradigmenwechsel hin zur Aufhebung von Rassentrennung war … warum soll Emma West nicht das Bild für den beginnenden Paradigmenwechsel hin zur Rassentrennung sein – im Sinne von: Verschiedene Rassen auf verscheiedenen Kontinenten … so, wie sie sich eben auch geschichtlich entwickelt haben?

    • Wenn man sie dazu macht, sicher, warum nicht?, aber noch ist halt noch nicht einmal in England soweit.

      Ich dachte übrigens an eine Situation wie im Balkan oder im Kaukasus, also Gewaltausbrüche von allen Seiten, sobald die Ordnungsmacht schwächelt. Im Libanon ist es wohl auch nicht anders.

      Um in England zu bleiben, wenn erstnal 6, 7 Städte faktisch unbeherrschbar sind, dann wird es wahrscheinlich spätestens zur dritten Phase kommen.

      • Um in England zu bleiben, wenn erstnal 6, 7 Städte faktisch unbeherrschbar sind, dann wird es wahrscheinlich spätestens zur dritten Phase kommen.

        Na, da habe ich ja gute Aussichten das noch zu erleben. Allerdings wird das auf den bundesdeutschen Fernsehzuschauer wohl keinen Effekt im Sinne einer veränderten Orientierung, eines veränderten Wahlverhaltens gar, haben. Anscheind ist es ein historisches Gesetz, das Menschen nur durch körperliche Erfahrung Lernerfahrungen machen, die verhaltensändernd wirken.

  • Leute, die in öffentlichen Verkehrsmitteln herumpöbeln, gibt es natürlich auch in Frankreich:
    http://www.youtube.com/watch?v=ZSubcoKZFfo
    Es sieht allerdings nicht so aus, als bekäme das die gleiche Aufmerksamkeit wie das Original aus England. Vielleicht sind die Franzosen einfach gelassener. Oder kann es daran liegen, dass der Störenfried hier keine Frau ist? Wer weiß, ob es noch andere Unterschiede gibt, die möglicherweise eine Rolle spielen.

  • Man sollte bei solchen Anlässen, ganz im Stile Martin Lichtmesz‘ übrigens, immer auch die -diese entlarvende- Reaktion der Sieger in den Blick nehmen.

    So schreibt die Bloggerin ‚rae‘ aka Rachael Singh in ihrem „Open letter to Emma West“ mit triumphierendem Gestus Emma West (was für ein herrlicher Zufall dieser Name doch ist, ein wahrhafter ‚telling name‘), und damit uns allen, folgendes ins Stammbuch:

    „We have laws against your actions, and laws against your views, precisely because they are unacceptable in a civilised, multicultural, multi-ethnic, multi-racial society.“

    Wir gegen euch, die Singhs gegen die Wests, wir haben die Gesetze auf unserer Seite, ihr bestenfalls noch eure Wut, schlimmstenfalls den Alkohol.

    Auch die Möglichkeit, Frau West litte unter psychischen Störungen, wird in der britischen Öffentlichkeit bekanntlich diskutiert – getreu dem alten Motto: Der muss schon sehr besoffenen oder sehr gestört sein, der sich gegen die Rede- und Denkgesetze der Multikulturellen Gesellschaft stellt. Der kann nicht einfach nur im Unrecht sein, oder gar nur dissident, nein, der muss -um es noch einmal in den Worten Singhs zu sagen- ‚ignorant‘, ‚bigoted‘, ‚distorted‘, ‚perverse‘, ‚drunken‘, ‚criminal‘ sein.

    Link zum Blog der Frau Singh:
    http://rachycakes.wordpress.com/2011/11/29/an-open-letter-to-emma-west-the-racist-on-the-tram/

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