Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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kurzvor 130x130 Brauner Terror in Deutschland?   Ende der BerichterstattungVielleicht hat Thorsten Hinz recht mit der Vermutung, die er in der jüngsten Jungen Freiheit äußert. „Die Enthüllungen über eine neonazistische Terrorzelle bieten eine willkommene Ablenkung: weg vom kriselnden Euro und hin zum ewigen Hitler in uns. Eine kontrollierte Hysterie könnte psychologisch den Boden bereiten für geplante Gesetzes- und Verfassungsänderungen.“

[weiter, noch 543 Wörter]

Götz Kubitschek auf Sezession im Netz
Kategorie(n): Gestern, Revisionen
Schlagwörter: , , , ,
593 Wörter | Keine Kommentare

Zum Originalartikel: Brauner Terror in Deutschland? – Ende der Berichterstattung

12 Antworten auf Brauner Terror in Deutschland? – Ende der Berichterstattung

  • Welche Ideen den Massen auch suggeriert werden mögen, zur Wirkung können sie nur kommmen, wenn sie in sehr einfacher Form aufzunehmen sind und sich in ihrem Geist in bildhafter Erscheinung widerspiegeln. Kein Band logischer Übereinstimmung oder Folgerichtigkeit verbindet diese Vorstellungsbilder miteinander; sie können einander vertreten wie die Gläser der Laterna magica, die der Vorführer der Schachtel entnimmt, in der sie übereinander geschichtet lagen. Man wird also einsehen, daß in der Masse die entgegegen gesetztesten Vorstellungen einander folgen. Unter dem Einfluß einer der verschiedenen in ihrem Verstand aufgespeicherten Ideen folgt die Masse dem Zufall des Augenblicks und wird infolgedessen die verschiedenartigsten Taten begehen.
    Der völlige Mangel an kritischem Geist läßt sie die Widersprüche nicht sehen.

    Gustave Le Bon,
    Psychologie der Massen
    Ausgabe von 1911

  • Verbrechen ,auch politische sind vollkommen aufzuklären. Wenn aber ohne diese restlose Aufklärung bereits eine veröffentlichte Meinung Politik betreibt, dann ist das nahezu ein Willkommensgruß von jede Mörderbande, ja gar eine Verbrüderung nach dem Motto, „ich brauch dein Verbrechen, um mein Süppchen zu kochen“. Schon werden weiter Gelder, nicht etwa für den Kampf gegen Extremismus gefordert, sondern im Kampf gegen Rechts. Was Rechts ist, das bestimmen dann eben diese Politiker und Medien, die dieses Verbrechen der Zwickauer Bande für ihre Zwecke mißbrauchen.
    http://www.neues-deutschland.de/artikel/211471.html

    Aber dieses Thema wird wieder in den Vordergrund geraten:
    http://rundertischdgf.wordpress.com/2011/11/16/gauweiler-zum-finanztechnischen-hebel-ich-bin-zu-doof-den-zu-erklaren-fragen-sie-die-600-zustimmer/

  • Das deutsche Schuldvieh (in vierter Generation) wird doch nicht etwa langsam bockig?

    • Nicht Mord, nicht Bann, noch Kerker
      nicht Standrecht obendrein
      es muß noch stärker kommen
      soll es von Wirkung sein.

      Ihr müßt zu Bettlern werden
      müßt hungern allesamt
      Zu Mühen und Beschwerden
      verflucht sein und verdammt

      Euch muß das bißchen Leben
      so gründlich sein verhaßt
      daß Ihr es fort wollt geben
      wie eine Qual und Last

      Erst dann vielleicht erwacht noch
      in Euch ein besserer Geist
      Der Geist, der über Nacht noch,
      Euch hin zur Freiheit heißt.

      Hoffmann v. Fallersleben
      11. März 1850

  • In dem angesprochenen Punkt mache ich der „Masse“ keinen Vorwurf. Es verhält sich auch anders als geschildert. Diese Ideen sind Anfänge des Denkens, und die Masse schafft es nicht, über sie hinauszukommen. Daß sie dennoch immer wieder versucht, einen Halt zu finden, von welchem es sich weiterdenken läßt, kann man ihr schwer vorwerfen.

    Gefährlicher sind da schon die elitären nicht verstehenden Versteher.

  • Es hat ja im Grunde fast jeder Schiss, sich zu dieser Sache überhaupt kritisch zu äußern.

    Denn jede Äußerung, die nicht dem Schafsmedialen folgt, wird schnell und leicht einer, sei es auch nur indirekten, Unterstützerebene von Neonazi-Mördern zugeordnet.

    Ein halbes unbedachtes Wort reicht, und man ist dran.

    Und dies, obschon zu diesen Vorgängen durchaus kritische Fragen zu stellen sind.

    Es sind der „Pannen“ einfach zuviele.

    Man kommt als Selberdenker um den Verdacht einfach nicht herum, dass man das von oben her genauso wollte.

    Ich sage das unter Klarnamen.

    Bislang nicht verboten.

  • Ich will noch ein bisschen nachlegen.

    Ich weiß auch, dass dies Thema mitunter nervt.

    Aber ich plädiere wiederum dafür, gerade auch hier und erst recht jetzt, mit Klarnamen aufzutreten.

    Wer sich das beruflich nicht leisten kann – kann ich eigentlich auch nicht! – , dem möchte ich nicht am Zeug flicken.

    Ansonsten aber weiß ich, dass es für unsere „Dienste“ ohnehin nur einen Knopfdruck bedeutet, einen Kommentatoren auszumachen (außer man wendet sehr spezielle, je nur einmalig durchführbare Mittel an).

    Also halte ich es für an der Zeit, Gesicht, Name zu zeigen.

    Gut, mich kennt dieser sogenannte Verfassungschutz ohne gültige Verfassung sowieso schon lange.

    Er sollte so viele Leute kennen, dass er sie gar nicht mehr zu zählen weiß.

    • Kubitschek hat das doch unter seinem Klarnamen geschrieben. Wo liegt das Problem?

      Ich habe andernorts auch schon unter meinem Klarnamen geschrieben, denke aber nicht, daß sich der Verfassungsschutz für mich interessiert, denn dann müßte er sich in der Tat für allzu Viele interessieren.

      Ich verstehe Ihre Entrüstung, was zurzeit in Deutschland abläuft ist gezielte Traumatisierung von Staats wegen, und im Gegensatz zu der Geschichte in Norwegen gibt es diesmal keine auch nur halbwegs glaubwürdige Entschuldigung dafür.

      Aber wirklich, es gibt Schlimmeres. Wenn Merkel mit ihren Vostellungen durchkäme, ich glaube es freilich nicht, machte sie Europa arm und Deutschland verhaßt. Wahrscheinlich ist das aber nur das größere Übel, vor dessen Drohkulisse die Fiskalunion geschluckt werden wird. Und dann geht der Ärger wahrscheinlich erst richtig los, weil es einfach keine halbwegs vernünftige Anreizlage in dieser Fiskalunion geben wird.

      Sehen Sie, realistischerweise geht es zurzeit nur darum, die Weichen für die nähere Zukunft nicht völlig falsch zu stellen. Darauf sollte man sich im Augenblick ruhig ausschließlich konzentrieren.

      Andererseits glaube ich nicht, daß die bestehende Ordnung, und damit meine ich nicht nur das politische System, sondern die zurzeit bestehende Ordnung als solche, noch lange bestehen wird. Jede wachsende Ordnung erstarrt irgendwann und zerfällt. Die Menschen unterscheiden sich nicht wesentlich von den einzelnen Fasern eines Baumes. Man sollte mal untersuchen in welchen zeitlichen Abständen Menschen Höhlen in Felswände geschlagen haben.

      Natürlich beschneiden alle Herrschenden die Gestaltungsmöglichkeiten der Beherrschten und damit auch ihre Träume und ihren Lebenssinn, aber solange sie den derart aufgestauten Lebenssinn der Beherrschten in exemplarische von ihnen kontrollierte Projekte lenken können, können sie ihre Herrschaft aufrecht erhalten.

      Aber das funktioniert heute deshalb nicht mehr, weil zu Wenige überhaupt noch einen solchen Hunger haben, und genau deswegen ist auch der realexistierende Sozialismus gescheitert.

      Wir leben in der Endzeit dessen, was uns, in der Masse, heilig ist, was uns antreibt und zusammenhält, was uns schöpferisch sein läßt und zuversichtlich.

      Das ist keine Frage des politischen Systems.

  • Wer allerdings nicht offen auftreten möchte, was ich allerdings jedem anempfehle, der nutze bitte den JonDoFox als Browser und verwende die Proxy-Dienste TOR oder JonDo. Auch die garantieren keine 100% Anonymität. So etwas gibt es nicht.
    Während derjenige, der unter Klarnamen auftritt in wenigen Sekunden ohne Aufwand als natürliche Person greifbar ist, so wird die Suche nur um wenige Sekunden verlängert, wenn man statt des Klarnamens ein Pseudonym verwendet oder zusätzlich eine besondere E-Mail-Adresse.

    Die zusätzliche Verwendung der oben genannten IP-Verschleierung TOR oder JonDo bei allen Internetdiensten, solange man unter dem Pseudonym auftritt (also auch bei dem Pseudonym-Account des E-Mail-Provider oder seinem Blog-Provider, Twitter und Facebook – einfach immer) bringt keine Garantie, erhöht aber den Aufwand – zumindest für Deutsche Behörden – ins unermeßliche. Umso höher die Nutzeranzahl dieser Dienste ist, umso höher der Aufwand. Da durch die Zensur der Arabischen Staaten die Nutzeranzahl dieser Dienste bereits drastisch gestiegen ist, handelt es sich um recht gute Identitätsverschleierungen. Einfache Proxydienste (coveryourass.com) dürften wahrscheinlich im Wesentlichen in der Hand von Leuten liegen, denen man noch weniger Vertrauen schenken sollte, als dem übelsten Vertretern der deutschen Geheimdienstzunft.

    Also: TOR oder JonDo sind nicht hundert Prozent perfekt, aber recht gut. Ich bin bestürzt, wie wenig die Menschen etwas vom Internet verstehen, obwohl sie es täglich benutzen.

    @ Magnus Göller
    Die Behauptung, es würde keine gültige Verfassung geben, finde ich jedesmal auf das neue witzig, wenn ich sie lese. Was macht denn ein (Verfassungs-) Gesetz den anderes gültig als ihre Anwendung, Einhaltung Durchsetzung? Ein sakraler Akt etwa? Ein Verfassungsgesetz ist etwas Pragmatisches. Sie hat keine höhere Bedeutung als der Schraubendreher in einer Werkzeugkiste oder die Straßenverkehrsordnung im Straßenverkehr. Daß ein (Verfassungs-) Gesetz nicht vom Volk bestätigt wurde, sagt nichts über dessen Geltung aus, sondern nur über dessen Qualtiät, in diesem Falle über die der tatsächlichen Staatsordnung, aus. Demokratie oder nicht?
    Naja, dies bitte nur als kleinen Einwurf werten. Denn was die Geltung (etwas anderes als Gültigkeit) einer Rechtsnorm eines Kodexes oder gar einer ganzen Rechtsordnung bewirkt, ist eine vieldiskutierte rechtsphilosophischen Frage. Die will hier doch ernsthaft keiner klären. Und sie hängt, wie so häufig, von den eigenen gedanklichen Voraussetzungen ab.

  • @ Magnus Göller,
    @ Meyer

    Art 5 GG
    (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
    (2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.
    (3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

    „Ein Verfassungsgesetz ist etwas Pragmatisches“ schreibt Meyer.
    Das mag wohl zutreffen in dieser „BRD“.

  • @ Meyer

    Man kann die Verfassungsfrage natürlich so locker sehen wie Sie.

    Ich gebe aber zum Bedenk, dass man uns die ganze Zeit von wegen Grundgesetz und Verfassungsbogen anfaselt, um dann doch an Kriegen teilzunehmen, die von daher nicht zu führen wären, Meinungen zu verbieten usw. und hernach eben doch so seine gewissen Probleme hat, mit dieser Art von Beliebigkeit (momentan kommt die Restaufgabe der Nation im Sinne des Haushaltsrechts noch dazu).

    Und in den USA, wo man zwar ständig versucht, die verfassungsmäßig garantierte Meinungsfreiheit durch irgendwelche „Hate Laws“ auszuhebeln, wie auch das Recht, Waffen zu tragen, sähe es sicherlich schon noch viel schlimmer aus, könnten sich nicht doch immer wieder und beharrlich Leute darauf berufen.

    Zum „Verfassungsschutz“ und zum „Verfassungsgericht“ sage ich jetzt mal nichts.

    Ich meine indes, um es knapp zu halten, dass Sie es sich insgesamt etwas zu einfach machen.

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