Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Stephan Steins und sein linkssozialistisches Blatt „Die Rote Fahne“ sind in einer linken Szene, die sich ansonsten nur durch trostloseste Geistesdumpfheit auszeichnet, so etwas wie das letzte verbliebene Flämmchen aufklärerischen und kritischen Denkens und deshalb in diesem Blog schon einmal gerühmt worden. Und wieder hat Claus Wolfschlag in der Sezession auf einen bemerkenswerten Artikel aus diesem Hause aufmerksam gemacht.

Steins rechnet seinen Genossen schneidend vor, dass sie sich mit ihren Lieblingsprojekten „Antirassismus“ und Multikulti zu Handlangern eines globalkapitalistischen Projekts gemacht haben:

„Multi-Kulti“ ist eben kein Projekt von unten, kein in freier Selbstbestimmung involvierter Völker entwickeltes Konzept auf dem Weg internationaler Klassensolidarität, sondern ein strategisches konzeptionelles Instrument imperialer Hegemonie zur ideologietheoretischen Antonymisierung, camoufliert als Humanismus.

(…)

Die „Globalisierung“, mithin die imperiale, internationale kapitalistische Entwicklung, die unsere heutige Epoche prägt, war, wie geschildert, mittlerweile weit über den Nationalstaat hinaus gewachsen und verlangt nach einer auch normativen Neuordnung der Welt. Völkerrecht und Nationalstaat, internationale und nationale Rechtsnormen stehen der imperialen Oligarchie hierbei in der Durchsetzung ihrer Interessen hemmend im Wege.
Diese und andere Widerstandsfaktoren gilt es folglich zu neutralisieren. Die Desintegration des souveränen Nationalstaats als Völkerrechtssubjekt und der Kulturnation als identitätsstiftender Heimat, Bezugspunkt und sozialem Schutzraum stehen hierbei ganz oben auf der imperialen Agenda der „New World Order“ (NWO).

Das Projekt der „multikulturellen Gesellschaft“ transportiert hierbei nichts anderes, als unter dem Label von Humanismus und Internationalismus die soziale und kulturelle Entwurzelung sowohl der Migranten, als auch der autochthonen Bevölkerung durchzusetzen. Das strategische Ziel ist es, gewachsene Strukturen zu zerschlagen und Gesellschaft und Individuum der imperialen Allmacht auszuliefern.
Forderung und Verteidigung einer „offenen Gesellschaft“, wie jüngst auch durch Sahra Wagenknecht und die sog. Linkspartei formuliert, klingt gut und will sicher jeder gerne unterschreiben. Derlei Begriffe bleiben jedoch nichts als Worthülsen, solange man nicht ausführt, was konkret damit verbunden werden soll und in welchen geopolitischen Kontext man dies stellt.
Die imperiale Desinformation und Hegemonie lebt von der gutgläubigen Naivität vieler Menschen, auch im linken Lager.

Nun muss man freilich hinzufügen, dass die Linke auch ein besonders dankbares Opfer solcher Desinformationsstrategien war und ist: Der Hass auf Staat, Religion, Nation, Autorität, Familie, überhaupt die Neigung zur Zerstörung von Strukturen und zum Universalismus ist auf der Linken viel zu tief verankert, als dass ein Projekt wie die Globalisierung, die all dies mit sich bringt, ihr nicht attraktiv erscheinen würde. Die vom Kapitalismus bewirkte Strukturauflösung ist schon von Marx als dessen progressives Moment gewürdigt worden, und eine Fraktion wie die Antideutschen, die die kapitalistische Globalisierung mit allen Kräften unterstützt, weil sie erst die Voraussetzungen für den Kommunismus schaffe, dürfte kaum weniger marxistisch sein als Steins.

Gewiss verwickelt sich die Linke auf diesem Wege in Widersprüche: die Auflösung des Nationalstaates zu unterstützen, obwohl damit auch jeder demokratisch legitmierte Eingriff in den Selbstlauf des Kapitalismus unmöglich gemacht wird, Masseneinwanderung zu fordern, obwohl dies absehbar zur Zerstörung des Sozialstaates führen wird, den Islam für sakrosankt zu erklären, obwohl dessen Doktrinen genau das sind, was bei den Linken sonst „faschistisch“ heißt – das sind gewiss Widersprüche, aber es sind Widersprüche, die bereits in der dialektischen Geschichtsauffassung von Marx verankert sind, die die Zerstörung hergebrachter Bindungen durch den Kapitalismus zwar kritisiert, zugleich aber als notwendigen Fortschritt auffasst.

Was Steins seinen Genossen freilich voraushat, ist sein Realitätssinn. Man kann nämlich die altmarxistische Vorstellung, wonach der Sieg des Kapitalismus unvermeidlich zum Sozialismus führen müsse, kaum anders kommentieren als mit dem alten Witz, Dialektik sei, wenn der Hure das Jungfernhäutchen wieder anwachse. Was momentan unter dem Stichwort „Globalisierung“ im Entstehen begriffen ist, ist die totalitäre Diktatur einer global herrschenden Klasse, die alle Möglichkeiten der Solidarisierung von Menschen systematisch vernichtet und, einmal etabliert, nicht mehr zu stürzen sein wird. Insofern ist es konsequent, wenn Linke wie Steins die Erhaltung der gewachsenen Kulturen und des Nationalstaates als genuin linkes, weil gegen Herrschaft gerichtetes Projekt auffassen und das Thema für die Linke zurückerobern wollen:

Die nationale Frage

Der Grossteil der Linken war in den 1990er Jahren vorwiegend mit sich selbst und der Verarbeitung von 1989 beschäftigt. Die imperiale Entwicklung und die Erarbeitung und Formulierung einer eigenständigen sozialistischen Kritik zur Epoche wurde nicht geleistet und regelrecht verschlafen – und dauert bei den meisten sogar bis heute an.
(…)

So passierte, was wir in der KPD (Initiative) Anfang der 90er Jahre vorhergesagt hatten, dass nämlich bei Nichtlösung der sozialistischen Organisationsfrage andere gesellschaftliche Kräfte in das politische Vakuum hineinströmen werden – die Geschichte wartet nicht auf Nachzügler.
Und genau diese Entwicklung ist in Europa heute wesentlicher Teil des Problems und wird über kurz oder lang auch Deutschland erreichen.

Da vor allem auch die nationale Frage im Kontext der imperialen Entwicklung nicht von links rezipiert wurde, eröffnete dies europaweit weite Spielräume für die erfolgreiche Entstehung verschiedener Formationen der sog. „Neuen Rechten“.
Diese führten nun – statt des sozialistischen Lagers – die Konfrontation mit der „Globalisierung“ und bildeten hierbei erfolgreich ein Alleinstellungsmerkmal im politischen Spektrum heraus, indem sie eigenständige Analysen und Kritiken erarbeiteten, während die übrigen pseudolinken und bürgerlichen Parteien sich der „Globalisierung“ anschlossen und das Kartell der imperialen Rechten formierten.
Hierbei gelang es diesen neuen gesellschaftlichen Kräften zunehmend erfolgreich auch originär sozialistische Themenfelder zu besetzen, wie Völkerrecht und soziale und demokratische Fragen, die nur auf der Grundlage radikaler Opposition zu den herrschenden Verhältnissen, namentlich zur „Globalisierung“, zur imperialen Entwicklung, glaubhaft kommuniziert werden konnten.

Die Pseudo-Linke ist heute wesentlicher Teil der imperialen Hegemonie.
(…)

Die NATO und die Institution EU sowie die transnationalen Finanzinstitutionen sind es heute, die als Agenturen der imperialen Oligarchie das Selbstbestimmungsrecht der Völker in Europa (und darüber hinaus) angreifen.
Sozialisten identifizieren heute jenes Imperium, politisch durch die USA geführt, ökonomisch durch das international organisierte Kapital kontrolliert, militärisch im Ausbau der NATO zur globalen Gewalt konstituiert … und in seiner Sektion Europa durch eine neue imperiale, kapitalistische und antidemokratische Verfassung (aka Vertrag von Lissabon) an die Macht geputscht.

In dieser Situation kommt den nationalen Parlamenten nur noch die Aufgabe zu, den Nationalstaat als regionale Sektion des Imperiums zu verwalten und dessen normative Funktion innerhalb des imperialen Gefüges sicher zu stellen, während nationalstaatlicher, demokratischer, republikanischer Einfluss auf die imperiale Entwicklung gegen die übergeordneten transnationalen Institutionen nicht mehr möglich ist – es sei denn, man würde diese Strukturen verlassen und zerschlagen.

Damit jedoch der republikanische Nationalstaat seine identitätsstiftende Funktion als kulturellem Bezugspunkt der Völker und als Völkerrechtssubjekt und somit als nachhaltigem Widerstandsfaktor verliert, wird dessen Desintegration flankiert durch die Auflösung der kulturellen Identität und Integrität.
Diesem strategischen Ziel dienen das Konzept „Multi-Kulti“ und die initiierten Migrationsströme, die innerhalb der traditionellen Kulturnationen Parallelgesellschaften konstituieren sollen und auf diesem Wege zur Negierung tradierter Kultur und Identität und zur Zerschlagung integrativer sozialer Räume führen und darüber hinaus in letzter Konsequenz auch die weitere Negierung territorialer Integrität ermöglichen sollen.

Dem dürfte auch aus rechter Sicht nichts hinzuzufügen sein.

Zum Unterschied zwischen Überfremdung und Islamisierung

Kommen wir noch zu einem zentralen Punkt, der einen wichtigen Aspekt in der hegemonialen Propaganda und Manipulation und nicht zuletzt der zionistischen Ideologie bildet. Auch der mutmaßliche norwegische Terrorist Anders Behring Breivik wies die „Islamisierung Europas“, jedenfalls ausweislich besagten kursierenden „Manifests“, als Hauptmotiv seines Handelns aus.

Die ideologische Antonymisierung und die mit dieser korrespondierenden Manipulation politischer Identität von Organisationen und Parteien, beschränkt sich keineswegs auf die politische Linke.
Insbesondere die verschiedenen europäischen Formationen der sog. „Neuen Rechten“ stehen im Fokus der imperialen Zersetzungsbestrebungen. Da diese gesellschaftlich und politisch deutlich erfolgreicher sind als die atomisierte Linke, was sich nicht zuletzt in beeindruckenden Wahlergebnissen niederschlägt und somit aus imperialer Sicht der reale Bedrohungsfaktor entsprechend höher ist, haben eine Reihe von Todesfällen dazu beigetragen, dass grundlegende inhaltliche Neupositionierungen „beschleunigt“ wurden.

Verbindendes Grundmotiv dieser neuen politischen Kräfte in verschiedenen Ländern Europas war anfangs, im Widerstand gegen die imperiale Entwicklung und initiierten Migrationsströme, die generelle Überfremdung der nationalen Kulturräume zu problematisieren.
Von einem „Kampf gegen den Islam“ und dergleichen war anfangs nie die Rede, was auch nicht Wunder nimmt, speist sich die Überfremdungsproblematik ja weder damals noch heute allein aus Zuwanderung aus Ländern des islamischen Kulturraums und zudem, sofern von dort stammend, nur eine Minderheit auch tatsächlich der islamischen Religion frönt.
Im Gegenteil bestanden seinerzeit eher Affinitäten in den islamischen Kulturraum hinein und Anknüpfungspunkte in gemeinsamen Positionen gegen den Zionismus.

Dies hat sich mittlerweile deutlich geändert – ein weiteres Paradebeispiel ideologischer Antonymisierung, diesmal im rechten Lager.

(…)

Dieser neuen Richtung nationaler Rechter, Marke Geert Wilders, geht es nicht mehr um die Problematisierung der Überfremdung Europas allgemein und damit korrespondierenden Themen, sondern nunmehr wird daraus ein dezidierter „Kulturkampf“ zwischen Islam und vermeintlichen westlichen Werten, insbesondere steht auch die Verteidigung des Zionismus bzw. Israels gegen den Islam im Vordergrund.

Es ist von zentraler Bedeutung, diesen Unterschied zu verstehen – das eine hat nämlich nichts mehr mit dem anderen zu tun und bedeutet einen grundlegenden Paradigmenwechsel.

(…)

Den Strategen der New World Order ist natürlich bewusst, dass in dem Maße, wie sich die Migrationsproblematik verschärft, auch der Widerstand gegen Zuwanderung und Überfremdung eskalieren wird.
Die Desinformationskampagne „Multi-Kulti“ verliert angesichts der akkumulierten alltäglichen negativen Erfahrungen der Menschen in ihren sozialen Umfeldern rasant an Wirkkraft.
Kurzum, die Leute haben zunehmend „die Schnauze voll“, was hierzulande bspw. in der höchst emotional geführten „Sarrazin-Debatte“ zum Ausdruck kommt und sich in Europäischen Nachbarländern bereits in handfesten Wahlerfolgen niederschlägt.

Um jedoch angesichts dieser Entwicklung die imperiale Hegemonie aufrecht erhalten und weiterhin die Kontrolle über das kollektive gesellschaftliche Bewusstsein sicherstellen zu können, muss der angestaute Volkszorn – der auch eine potenzielle Quelle und Sprengkraft diffusen Widerstandes gegen das Herrschaftssystem als solches beinhaltet – kanalisiert und im Sinne der NWO nutzbar gemacht werden.
An dieser Stelle kommt die Ideologie des zionistischen Rechtsextremismus ins´ Spiel. Denn diese vereint ideologisch vermeintlich zwei Dinge, die sachlich nicht vereinbar sind und auf einem Paradoxon fussen: Den Widerstand gegen die imperiale Zerschlagung des republikanischen Nationalstaats mit dem Imperium selbst.

Wie das geht? Der Zionismus, Instrument imperialer Ideologie und Strategie, projiziert das „Feindbild Islam“. Gleichzeitig wird das Imperium, betitelt als „freie Welt“, als Opfer gezeichnet.

Es ist schon schade, dass ein offenkundig kluger Kopf, der die Antonymisierung (ideologische Manipulation durch Verkehrung bekannter Schlagworte in ihr Gegenteil) bei Rechten und Linken so treffend außspießt, nun selber einer solchen aufsitzt, indem er ausgerechnet den Zionismus, also eine nationalistische und gerade keine globalistische Ideologie, zum Kern oder doch zu einem wesentlichen Bestandteil des globalistischen Projekts macht, obwohl zwischen beiden erhebliche Spannungen bestehen, die keineswegs nur theoretischer Natur sind (vgl. meinen Artikel „Wer delegitimiert Israel?“) und dabei denselben Kurzschluss zieht wie andere linke und rechte Antiglobalisten, nämlich dass Islamkritik, nur weil sie unter anderem auch Argumente zugunsten Israels hervorbringt, deswegen schon zwangsläufig Teil globalistischer Propaganda sein müsse. (Zu diesem Punkt habe ich das Nötige unter dem Titel „Eine Legende wird gestrickt“ geschrieben).

Schade ist das vor allem deswegen, weil Steins hier tatsächlich den Finger in eine Wunde der islamkritischen Szene legt, nur eben nicht tief genug bohrt: Er bezieht sich zum Beispiel auf die „Jerusalemer Erklärung“ von Strache, Stadtkewitz und anderen europäischen Rechtspolitikern, wirft ihnen aber bloß vor, sich mit Israel solidarisiert zu haben. Der springende Punkt bei dieser famosen Erklärung war aber doch nicht, dass, sondern mit welchen Argumenten sie sich mit Israel solidarisiert haben. Diese Argumente brachten eben nicht die Solidarität von Nationalisten mit anderen Nationalisten zum Ausdruck, sondern lagen ganz auf der Linie eines universalistischen Liberalismus (und nochmal muss ich auf einen Artikel von mir verweisen: „Die Jerusalemer Erklärung“).

Das Problem liegt darin, dass man auf dieser Linie eben nicht die europäische Kultur verteidigt und nicht die Masseneinwanderung und Globalisierung kritisiert, sondern lediglich die (unvermeidlichen) Auswüchse des Islam aufs Korn nimmt, im Grunde also die Moslems ein wenig umerziehen will, damit die Zersetzung Europas desto reibungsloser vonstatten gehen kann. Steins hat völlig Recht, wenn er darauf hinweist, dass diese Art von Islamkritik vom Globalismus (oder, wie er es nennt, von der imperialen Rechten) als eine Art kontrollierter Opposition instrumentalisiert wird, indem man sie in einen globalismuskompatiblen ideologischen Kontext stellt. Dieser Kontext ist das Problem; er widerlegt aber nicht die Kritik als solche.

Ungeachtet dessen ist Steins‘ Position auf der Linken zwar im Moment nur die eines bemerkenswerten Außenseiters; trotzdem ist sie nicht ganz ohne politisches Potenzial. Ob die Linkspartei, die Steins vor allem im Auge haben dürfte, am Ende den Weg der Grünen gehen und sich in die globalistische Phalanx einreihen wird, ist noch keineswegs ausgemacht. Der anhaltende Widerstand gerade aus ihren Reihen gegen EU und NATO deutet jedenfalls darauf hin, dass hier noch Entwicklungspotenzial in Richtung auf eine linksnationale Position existiert.

Dabei wären freilich etliche Hindernisse zu überwinden: Nicht nur die bereits skizzierte ideologische Affinität der Linken zum Globalismus steht dem im Weg, sondern auch die durchaus materielle und eben nicht nur ideologische Korrumpierung vieler Linker. Die politische Linke stellt das Gros der Ideologen („Wissenschaftler“) und Propagandisten („Journalisten“) des globalistischen Projekts. Außerdem profitieren sie als Angehörige einer milliardenschweren Sozial- und Integrationsindustrie von der Existenz (und nicht etwa der Lösung) der durch Globalisierung und Strukturauflösung geschaffenen Probleme; und sie stellen die Mandatsträger und Funktionärsebene der SPD und der Grünen, sodass sie sich Opposition gegen deren Lieblingsprojekte in einem sehr handfesten Sinne nicht leisten können (und auch dann nicht könnten, wenn sie wollten).

Nichtsdestoweniger gibt es etliche linksorientierte Wähler, die nicht in diese Strukturen eingebunden sind und deshalb für Argumente einer nationalen Linken erreichbar sein könnten. Eine solche Linke würde der Rechten zwar Konkurrenz machen, aber das wäre wohl die Sorte Konkurrenz, die das Geschäft belebt:

  • Die Verteufelung der Rechten würde erheblich erschwert, wenn ihre Themen von einer nennenswerten linken Fraktion aufgegriffen würden.
  • Es wären Menschen erreichbar, die alles, nur nicht rechts sein wollen.
  • Das globalistische Establishment hätte politisch plötzlich einen Zweifrontenkrieg am Hals.

Vor allem aber würden sich die Chancen auf eine politische Lösung der existenziellen Krise der europäischen Völker schlagartig verbessern, während die Entwicklung bei Fortschreibung der gegenwärtigen Trends praktisch nur zwei Alternativen offenlässt: Entweder die Globalisten setzen sich durch und errichten ihre totalitäre Diktatur, oder diese Diktatur wird in einem Bürgerkrieg niedergeworfen, der kaum anders als blutig sein und dessen Ergebnis selbst bei günstigstem Verlauf kaum ein demokratisches oder liberales System sein könnte; das liegt in der Logik des Krieges. Man kann sich jedenfalls schwer vorstellen, dass nach Zusammenbruch eines demokratischen Systems etwas anderes als die Errichtung eines totalitären möglich ist. Im Moment ist die Republik suspendiert, weil sie von einem Kartell von Volks- und Verfassungsfeinden regiert wird. Wie ich in meiner Rezension zu Ernst von Salomon geschrieben habe:

Es geht um die höchst drängende und aktuelle Frage, wie man als Konservativer mit einer Republik ohne Republikaner umgeht. Die Weimarer Republik war eine solche, die heutige ist es auch. Die freiheitliche Demokratie ist ein sehr anspruchsvolles politisches Konzept: Sie lebt davon, dass die Auseinandersetzung zwischen Links und Rechts scharf genug ist, eine wirkliche Wahl zwischen Alternativen zu bieten; zugleich aber darf diese Auseinandersetzung nicht so scharf sein, dass der Konsens über die Spielregeln dabei verlorengeht.

Eben dies beobachten wir aber in dieser späten BRD. Es gibt zwischen den nennenswerten politischen Kräften zwar einen Konsens, aber gerade nicht einen Konsens, die Grundlagen des Gemeinwesens zu bewahren, sondern sie zu untergraben; es gibt einen Konsens über die Auflösung von Strukturen, einschließlich der Staatlichkeit, und es gibt einen Konsens, das auf diesem Wege selbstgeschaffene Chaos durch einen schleichenden Totalitarismus zu bändigen. Unter diesen Umständen sind die bestenfalls ein paar hundert konservativen Intellektuellen, die auf die Bewahrung machtbegrenzender Strukturen pochen, die letzten Republikaner, die es in dieser Republik noch gibt.

Gäbe es aber eine Linke, oder doch wenigstens eine beträchtliche linke Fraktion, die mit uns wenigstens in der Verteidigung des demokratischen Nationalstaates und der Opposition zum globalistischen Establishment übereinstimmt, dann gäbe es auch die Chance, einen neuen Links-Rechts-Konsens zu stiften, die Republik auf dieser Basis zu erneuern, das verräterische Establishment zu entmachten und die Parteien des Ancien Régime in den Orkus der Geschichte zu befördern.

Ob das wahrscheinlich ist, steht auf einem anderen Blatt. Es ist nicht mehr, aber eben auch nicht weniger, als eine Möglichkeit.

20 Antworten auf Ein nonkonformistischer Linker

  • Wie wahr! Auf „seinem“ Gebiet ist der Zitierte scharfsichtig. Aber dieser scharfe Blick ist – bezeichnenderweise – ein kompletter Tunnelblick, eine komplette Rundum-Randblindheit. Und dazu kommt noch ein extremes Schielen: Es bleibt erschreckend, wie sehr sich auch solche intelligenten Leute mit aller Gewalt weigern, die Albtraumideologie „Islam“ zu verstehen, sich einfach selbst über sie zu informieren, um diesen tödlichen Gegner zu durchschauen, zumal angesichts ihrer riesigen Anhängerschaft – und auf der anderen Seite jeden der zahlenmäßig überschaubaren Juden für einen verkappten Kissinger-Rothschild & Co. (dann genannt „Zionisten“) halten. Sie sehen in jedem Juden genau das, was unendlich viele Moslems tatsächlich sind: Unsere (zukünftigen) uns anlächelnden, anlügenden Unterdrücker und/oder Vernichter.

    Der beschriebene Zweifrontenkrieg gegen die Globalisten ist natürlich ein schöner Traum. (Allein uns fehlt natürlich der Glaube…) Aber die Wirklichkeit ist halt der erstickende totale Dreifrontenkrieg gegen die angstvoll erwachenden Eingeborenen – durch Globalisten, Linke/Internationalsozialisten und „fest gläubige“ Moslem(brüder)s = allesamt Weltherrschaftssüchtige.

  • Völkerrecht und Nationalstaat, internationale und nationale Rechtsnormen stehen der imperialen Oligarchie hierbei in der Durchsetzung ihrer Interessen hemmend im Wege.

    Das ist aber nicht neu und selbst die betonköpfige taz bequemte sich vor etwa 5 Jahren zu dem Dekret, daß man sich von der Vorstellung lösen müsse, daß die Kapitalisten die Nazis finanzierten, weil man eben auch als aufgeklärter Linker einsehen müsse, daß beider Interessenlagen differieren.

    Außerdem profitieren sie als Angehörige einer milliardenschweren Sozial- und Integrationsindustrie von der Existenz (und nicht etwa der Lösung) der durch Globalisierung und Strukturauflösung geschaffenen Probleme.

    Und das ist eine Einsicht der pragmatischen Linken wie aller „fortschrittlichen“ Kräfte, die Macht übernehmen wollen: Daß man alte Strukturen zerschlagen muß, die man nicht zwangsläufig kontrollieren kann, sondern welche über eigene Eliten verfügen bzw. welche bilden und autarke Selbstläufer werden können (das geht von der Rasse über Religion und Volk bis zu den Familien), und daß neue, vom eigenen Machtkomplex abhängige Gebilde zu schaffen sind.

    Mit den traditionären Strukturen können rassisch, kulturell und sexuell verwirrte Einzelindividuen freilich nichts anfangen, diese fallen quasi zwangsläufig in die Fänge der machtgeilen Seelenfänger. Die neue Obrigkeit wird aber, und das sei ihr zur Warnung mitgeteilt, mit diesem Menschenmaterial vielleicht Macht erlangen, aber niemals dauerhaft festigen können, sondern zwecks Machterhalt zwangsläufig zur Diktatur.

    Das ist ein alter Zopf der Linken, daß sie den „Neuen Menschen“ schaffen will, den Sowjetbürger. Allerdings hat sich die Volksseele als stärker erwiesen gegenüber dem Allerweltsvereinigteuchproletarier. Nun setzen die Fortschrittler gleich auf Rassenmischung und Kulturauflösung.

  • … und die Parteien des Ancien Régime in den Orkus der Geschichte zu befördern.

    Nicht nur die Parteien! Sondern vor allen Dingen auch die Basis im Hintergrund, die finanziell und personell dafür sorgt, daß die Bühne aufgebaut wird, auf der die Parteien dann ihre Vorstellung geben: Die Stiftungen und Medienkonglomerate müssen finanziell zur Verantwortung gezogen werden für die Behebung der von ihnen angerichteten Schäden. Das wird zwar nicht ausreichen die Schäden zu beheben, aber es wird die gefährlichsten Feinde zumindest ruinieren. Oder sollen die – nach einem projektiierten Ende des alten Regimes – dann einfach weiter machen dürfen … ihr ideologisches Gift mit ihrer Finanz- und Medienmacht durch neu aufbaubare Träger erneut ins Volk absondern??

    • Das nehmen sich Oppositionelle aller Zeiten und Länder immer wieder vor: Mit den Vertretern des alten Regimes ordentlich aufzuräumen. Meist rollen dann nur ein paar symbolische Köpfe und die alten Anpasser haben sich den neuen Umständen angepaßt, bleiben aber im Prinzip die gleichen verhetzten und hetzenden Dummköpfe.

      Eine neue Ordnungsmacht wird aber schon aus Gründen des inneren Friedens die Versöhnung propagieren und die alten Kader zu integrieren versuchen, auch weil diese ihr nützlich sind.

      • Ich denke da mißverstehen Sie mich in einem Punkt: Ich will keine ’neuen Menschen‘ schaffen! Ich weiß, daß die Leute, die heute für Spiegel & Stern schreiben, nicht durch einen Regimewechsel anders denken und fühlen werden als sie es heute tun. Das ist aber nicht der Punkt. Der Punkt ist, daß ich – beispielsweise – Spiegel und Stern als eigenständige Projekte, indem ich sie finanziell zur Verantwortung ziehe, ruinieren möchte. Was, wenn man die angerichteten Schäden auch nur entfernt angemessen bewertet, kein Problem darstellen dürfte.

        Jedes ’neue Regime‘ wird ’seine‘ medialen Sprachrohre haben – das ist eben so. Ich kann mir aber durchaus ein Regime vorstellen, in dem Begriffe wie ‚richtig und falsch‘ nicht durch ‚gut und böse‘ ersetzt worden sind. Im Deutschland vor dem I. WK sind wir, zumindest was die wissenschaftliche und technische Entwicklung betrifft – aber nicht nur die – nicht schlecht damit gefahren. Es sollen natürlich keine ‚Staatsmedien‘ (wie die derzeitigen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten) sein, aber die Art des Regimes wird auch in seinen Medien ihren Ausdruck finden (Wie der Herr, so das Gescherr).

        Es würde mir im Grunde schon reichen, wenn wir wieder einen eigenen Staat hätten und nicht unter fremder Verwaltung stehen würden, wovon die Medien ja beredtes Zeugnis ablegen – auch wenn sie es natürlich nie reflektieren würden. Oder könnten? Einen Staat, der Ausdruck der Tatsache wäre, daß seine Träger, die Staatsbürger also, wieder zu sich selbst, zur tatsächlich eigenen kollektiven Erfahrung gefunden hätten, statt Vorstellungen, die die in Wirklichkeit blockierte eigene Erfahrung nur kompensieren, für eben diese eigene Erfahrung zu halten.

        Da bräuchte ich niemanden zu ‚zwingen‘ oder ihn ’nur ein anderes‘ als das gegenwärtige Programm abspulen zu lassen – unter der Annahme, dieses sei ja dann letztlich ‚genauso falsch‘ wie das gegenwärtige. Nein, denn das gegenwärtige ist ja einfach nur deshalb ‚falsch‘, weil es eben nicht das eigene ist – sondern ein Surrogat.

        Also: Ich will keine ‚tabula rasa‘ schaffen oder die Welt am grünen Tisch neu komponieren. Die Journalisten, die bei Spiegel und Stern keinen Job mehr finden, weil es Spiegel und Stern nicht mehr gibt … die werden einen neuen Job woanders finden. Und sich dann eben anpassen … in ihren Äußerungen; auch wenn sie immer noch so empfinden mögen wie vordem. Aber den Rest erledigt die Zeit – so wie sie das immer tut. Es kommen neue Journalisten und neue Redakteure, die anders schreiben, weil sie tatsächlich anders empfinden – weil sie nämlich, wie ‚das Volk überhaupt‘ wieder in Kontakt sind mit sich selbst. Unter dieser Voraussetzung ist auch der ewige Dualismus zwischen Links und Rechts nicht unbedingt von Übel oder notwendig destruktiv, sondern einfach nur Ausdruck der Tatsache, daß wir eben im Diesseits in einer Welt der Polarität leben, wo jedes Ding eben zwei Seiten hat.

        • Das wäre Stoff für eine längere Abhandlung, die einzelnen Fragmente dazu sind aber längst von anderen Seiten geschrieben worden.

          Wir haben eine Massengesellschaft in einer Zivilisation (Der Westen ©), die auch so schon geschichtlich am Ende ist. Eigentlich ist es Kraftverschwendung, damit noch etwas anfangen zu wollen. Es gibt längst keine kulturellen Impulse mehr und die zivilisatorischen Impulse schlafen auch langsam ein.

          Wenn Sie die Wiederbelebung jedoch angehen möchten, dann werden Sie wohl die Massengesellschaft als Diktatur weiterbetreiben müssen, wenn Sie nicht die „Vielzuvielen“, also etwa 80 oder 90 % der Bevölkerung, auf anderen Wegen loswerden wollen oder können. (Mit Diktatur ist die heutige, moderne Form gemeint, die über Medien das Denken kontrolliert und Leibesfreiheit suggeriert.)

          Sie sind in einer Technokratie auf funktionierende Technokraten angewiesen und das Regieren ist leichter, wenn sich die „mündigen Bürger“ wohlfühlen. Also unterlassen sie möglichst jeglichen Eingriff, der Verärgerung hervorrufen könnte. Nutzen Sie lieber das Potential der Technokraten, bei Journalisten: Propaganda zu betreiben. Wenn Sie diese Huren aushalten, schreiben die auch in Ihrem Sinne, und zwar so, daß die Masse befriedet und die eigene Macht gefestigt wird. Das wäre weise!

          Zudem scheint unklar, mit wem Sie die Revolte durchführen wollen. Die übliche Systemveränderung geht mit einem Bewußtseinswandel einher, und dieser macht auch vor Journalisten nicht Halt. Die kotzt es ggfs. einfach nur noch an, Propaganda betreiben zu müssen, die sie selbst nicht vertreten.

          Spiegel & Stern werden vor Ihrer Machtübernahme bereits Ihre Themen aufgreifen und während Ihrer Machtübernahme Jubelarien ausstoßen. Sie müßten sich hüten, diese Medien einzustampfen.

          • Sie müßten sich hüten, diese Medien einzustampfen.

            Nicht vor der Zeit! … da haben Sie zweifellos recht! Aber … es gibt ja auch noch eine Zeit danach!! 😆

      • Dabei … wieso eigentlich jetzt ‚Eulenfurz‘ und nicht mehr ‚NWR‘? Hab ich da was verpaßt?

  • Das ist aber nicht neu und selbst die betonköpfige taz bequemte sich vor etwa 5 Jahren zu dem Dekret, daß man sich von der Vorstellung lösen müsse, daß die Kapitalisten die Nazis finanzierten, weil man eben auch als aufgeklärter Linker einsehen müsse, daß beider Interessenlagen differieren.

    Ja, gut … das hat die TAZ also vor 5 Jahren geschrieben. Einmal? Oder wie oft wurde das dort seither wiederholt?? War das nicht der alte Herr Goethe, der meinte, man müsse die Wahrheit immer wieder wiederholen … weil auch die Lüge jeden Tag aufs Neue in die Welt gesprochen würde? Ich denke, wenn man sämtliche Beiträge ähnlichen Inhalts aus linken Publikationen aus … den letzten 10 Jahren zusammensuchte, hätte man immer noch eine äußerst überschaubare Sammlung vor Augen. So gesehen, kann das also gar nicht oft genug wiederholt werden. Zumal ja gerade Linke für jede Form von Wahrheit geistig besonders widerstandfähig zu sein scheinen … 😥

    • … nur zur Darlegung, daß sich das bei denen durchaus schon herumgesprochen hat. Das nehmen die aber auch nicht als Manko, die pragmatische Linke ist mit dem Kapitalismus affin. Ihr geht es lediglich um Umverteilungen, nicht um Systembewältigung.

      Allerdings wird das eine das andere nicht ausschließen: Wo man die Fleißigen und Klugen enteignet, legt man Fleiß und Innovation lahm und muß verordnen und diktieren, bis hin zur Diktatur.

      Bislang ist die Marschrichtung noch gleich: Die einen wollen den Sowjetmenschen in der happy One-World, die anderen den kalkulierbaren Konsumenten im globalen Markt.

  • Bravo Manfred!

    Tricksen gehört zum politischen Handwerk. Eine mehr oder weniger informelle Querfront zwischen Rechten und nichtglobalistischen Linken wäre gut und nicht schlecht.

    In den letzten Jahrzehnten haben wir ja eine rechtskonservative Oppositionspartei nach der anderen in Deutschland im medialen Sperrfeuer verbluten sehen (wer erinnert sich noch an Richter Schill?).Irgendwie bewundere ich ja die Geradlinigkeit Konservativer, leider rennt man mit dieser Ritterlichkeit direkt ins offene Messer.

    Die Geschichte der GRÜNEN ist im Gegensatz dazu das Paradebeispiel, wie die neue Linke nach 1968 gelernt hat, auf offenen marxistischen Dogmatismus zu verzichten und stattdessen Themen zu kapern, die einer breiten Bevölkerung bis in konservative Kreise hinein in den Wohlstandsjahren der BRD wichtig waren.

    Die Wutbürger von Stuttgart21 waren so ein letztes nostalgisches Aufflackern einer sorgenfreien alten BRD.
    Den Frust über die neue Regierung in Baden-Württemberg könnte man sicher nutzen …

    • Ich weiß nicht … Ich empfinde es gar nicht als Tricksen. Wir haben es mit einem objektiven Gegensatz zu tun, mit einer Front, die weniger zwischen Links und Rechts als zwischen Globalisten und Antiglobalisten verläuft, zwischen Oben und Unten, zwischen Eliten und Volk. Insofern wäre eine Querfront mehr und etwas Anderes als ein unnatürliches Intrigenspiel.

  • Es wird in Diskussionen und Gesprächen hauptsächlich darum gehen, diesen Unterschied zwischen Globalisten und Antiglobalisten herauszustellen, um eine gemeinsame Front zu bilden. In vielen anderen Onlineforen verläuft derselbe Graben zwischen den Kommentatoren, ohne dass viele sich dieses Schemas bewußt sind. Das klassische Rechts-Links-Schema ist dafür nur noch wenig hilfreich und wird ja von den Globalisten ja gezielt zur Diffamierung und Stigmatisierung der Rechten und damit zur Spaltung der Antiglobalisten insgesamt benutzt. Selbst unter Islamkritikern verläuft dieser Graben und führt zu einer Spaltung der gesamten islamkritischen Szene, wie zur Zeit sehr schön auf PI zu beobachten ist. Ein Beispiel für einen extremen Globalisten in einer islamkritischen Partei ist Aaron König, der ehemalige „Iran-Bomber“ der Piratenpartei. Mit den Schlagworten der „universalen Menschenrechte“ und der „Freiheit“, die er wohl auch global durchgesetzt sehen möchte, diffamiert er rechte Parteien und grenzt sich heftig gegen diese ab, wirft ihnen pure Ausländerfeindlichkeit als Motiv vor. Er selbst hat wohl nichts gegen weitere Masseneinwanderung, ist kaum verhüllt antideutsch und beschimpft enttäuschte Wähler als frustrierte Loser. Gerade solchen Leuten muß man die Maske vom Gesicht reissen.

    Es ist zu hoffen, das wenigstens die häufige Verwendung dieser Begriffe Globalisten / Antiglobalisten etwas Klärung in die verworrenen Diskussionen bringt und die wahren Gegensätze und Interessen deutlich macht. Wenn erstmal die politischen Linken und Pseudolinken als die Handlanger der globalen Oligarchie entlarvt werden würden, könnte sich einiges in der öffentlichen Meinung ändern.

    • Bei PI brennt momentan echt die Hütte:
      Stürzenberger aka Byzanz fällt über PRO her wegen Andreas Molau.
      Molau stellt sich im Forum der Diskussion und gewinnt in meinen Augen durch seine kluge und bedachte Argumentation.

      Die Berlin-Wahl ist eh gelaufen.
      Die „FREIHEIT“-Anhänger erledigen wunderbar das Geschäft des politischen Gegners. Die Nummer ist durch. Manfred hatte es wohl vorhergesehen:
      http://korrektheiten.com/2010/11/09/was-der-freiheit-peinlich-ist/

      Der einzige Konservative der in meinen Augen was reißt ist Jan Timke in Bremen.

      • Molau hält sich gut, ja. Trotzdem ist es ein Trauerspiel, diesen Kommentarstrang zu lesen (ich bin bis #96 gekommen, dann hatte ich die Schnauze voll). All diese verhinderten Stasispitzel und politkorrekten Eunuchen, die Molau zu einer Art „sozialistischer Selbstkritik“ zwingen und ihm die dann nicht einmal abkaufen. Ist das ekelhaft! Warum wählen solche Leute nicht gleich die Grünen?

  • So sieht ein konformistischer Linker aus:

    http://kairostheos.wordpress.com/2011/08/30/linker-humor/

  • An Stephan Steins… http://www.youtube.com/watch?v=5ozBRWmZuF4

    (Ja, ja, ist kitschig, trifft aber den Kern der Sache. Ein andersartiger Übergang ist noch nicht einmal denkbar. In Anbetracht der Stärke der „Linken“ an der Urne freilich reichlich ironisch.)

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