Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Kath.net stellt den nigerianischen Priester und Professor Msgr. Obiora Ike vor und schreibt über Islamisierung seiner Heimat unter anderem dies:

Zum Schweigemarsch für verfolgte Christen war Dr. Ike eingeladen worden, um auf das Schicksal der verfolgten Christen in Nigeria aufmerksam zu machen. Vor allem im Norden des Landes ist die Verfolgung ausgeprägt. Der Islam hat ja einen Großteil der ursprünglich christlich geprägten nordafrikanischen Länder ab dem 7. Jahrhundert erobert. Das von Mohammed gegründete, religiöse Soldatentum führte erfolgreich Kriege, um Allah möglichst viele Länder zu unterwerfen. Seither hat die Islamisierung nicht aufgehört.

Daher setzen sich einige Moslemführer die vollständige Islamisierung Nigerias zum Ziel: Die Scharia, das islamische Recht, soll nicht nur wie derzeit in 12 Bundesstaaten herrschen, sondern in allen anderen auch.

Scharia, das bedeutet z.B. dass die Christen mit dem Tod bedroht sind, dass auch Minderjährige hingerichtet werden, dass bei Diebstahl Hände abgehackt, bei angeblichem Ehebruch Frauen gesteinigt werden… Christen haben da wenig Chancen, gerecht behandelt zu werden: Hat ein Christ (also ein Ungläubiger) einen Rechtsstreit mit einem Moslem (also einem Gläubigen), so wird er vor Gericht unterliegen – der Richter ist ja auch Moslem.

Mit einem Moslem hätte der Christ eben nicht streiten dürfen. Er riskiert Peitschenhiebe und Schlimmeres.

Dezidiert erklärt Dr. Ike: „Ich kenne keinen Fall, wo Christen Moslems tätlich angegriffen hätten. Immer sind es gewalttätige Moslems, die auf Christen losgehen. Sie haben in den letzten Jahren 12.000 Tote verursacht. Ich leite die Kommission für den christlich-muslimischen Dialog und bin daher immer wieder mit solchen Fällen konfrontiert. Ausgelöst, so heißt es dann, würden die Angriffe, weil einer z.B. den Koran beleidigt oder falsch zitiert hat. In manchen Bundesstaaten bekommen Christen keine Arbeit, weil sie Franziskus oder Antonius heißen. Im Norden Kirchen zu bauen, ist fast unmöglich.“

Dr. Ike gibt zu bedenken: „Islam ist nicht nur Religion. Er ist auch Weltanschauung und eine politische sowie wirtschaftliche Herrschaft,“ die absolut nicht mit sich spaßen läßt: Gibt es in Europa oder Amerika Angriffe auf Muslime, wird dort Mohammed oder der Koran beleidigt, so regnet es Vergeltungsakte in Nigeria: Pogrome, Massaker, Vertreibungen. Und: Sobald die Moslems in einem Bundesstaat oder einem Land in der Mehrheit sind, hören sich die Dialoge auf.“

(…)

„Die mächtige Welle mißbrauchter Religion ist die größte Herausforderung des 21 Jahrhunderts.“ Und an uns Europäer gerichtet: „Mit der oberflächlichen Spaßgesellschaft ist es definitiv vorbei. Wir müssen neu unsere Werte entdecken und bezeugen. Heute gilt es, Farbe zu bekennen. Denn sonst werden wir überrannt“, meint mein Gesprächspartner. „Gerade auch ihr in Europa!“

[Quelle:KATH.NET: Msgr. Obiora Ike: Nichts kann mich umbringen. Ein nigerianischer Priester und Professor erinnert Europäer an die Botschaft Christi.]

(Und danke an Elsa für den Hinweis.)

8 Antworten auf Nigeria: „Wenn Moslems in der Mehrheit sind, endet der Dialog“

  • Der liebe Dr. Ike spricht das Hauptproblem der derzeitigen islamisierung in Europa nicht an.

    Das Hauptproblem heißt VERRAT.

    Die islamisierung der nordafrikanischen Länder war der Tatsache geschuldet, dass die christlichen Länder in Kriegen unterlegen waren. Das ist noch eine relativ saubere Art, sein Land zu verlieren und passiert immer wieder.

    Aber die islamisierung die jetzt passiert, wird von den eigenen „Eliten“ der zukünftigen Minderheit aus wirtschaftlichen und machtpolitischen Gesichtspunkten heraus betrieben.

    Wer also im Jahr 2011 die islamisierung bekämpfen will und auf die moslems zeigt, zeigt auf den Falschen. Um die derzeitige islamisierung zu stoppen, müssen wir mit unseren eigenen Eliten brechen.

    1683 war es einfach: Die Wiener drinnen gegen die Türken draußen.

    2011 ist es komplizierter: Die Türken sind schon drin, begehen willkürlich Verbrechen, werden dafür von autochthonen Richtern nicht bestraft, die Opfer bekommen einen Maulkorb, die Opfer landen bei Notwehr im Gefängnis, die autochthone Jugend sympathisiert mit den Besatzern und die Exekutive ist ebenfalls gegen das Volk gerichtet.

    Es ist schon schwer genug, als Volksgemeinschaft gegen außenstehende Feinde zu kämpfen.

    Aber gegen die jetzige Konstellation, bei der die Feinde die Stadtmauern schon durchbrochen haben und Unterstützung bei Legislative, Exekutive, Justiz, Medien und der Mehrheit der eigenen Jugend zu haben, ist ein Kampf nicht zu gewinnen.

    Erst müssen wir bei uns aufräumen. Danach ist die mosleminvasion mit ihren läppischen 10% Bevölkerungsanteil nur noch ein Witz. Solange wir das jedoch nicht erkennen, wird die Demographie den nachhaltigen Verlust des eigenen Landes nach sich ziehen.

    Wer gegen die Zivilbesatzer vorgehen will, doktort an den Symptomen rum. Welchen Sinn hat eine Bürgerwehr, die zwar einen Intensivtäter erschlägt, wenn der deutsche Richter mit einem Handstreich die Bürgerwehr einlocht und durch sein Verhalten 100 neue Intensivtäter erschafft?

    Und keiner soll mir bitte erzählen, dass Merkel, Sarkozy, Obama, Cameron, Böhmer etc. „den islam nicht verstehen“ und aus „Unwissen“ mit den Händen in den Taschen rumstehen, während die Autochthonen ihr Land verlieren. DAS ist lächerlich. Alles passiert, weil es den Mächtigen nützt.

    • Der konservative Papst, der in Regensburg politisch inkorrekt den Islam kritisierte und den fortschrittlichen Katholiken wegen wiederholter Inkorrektheiten ein Dorn im Auge ist, fordert ständig, dass Italien und Europa die mühsalbeladenen Menschen aus dem Orient und Afrika, die bei uns in Booten eintreffen, wie Brüder aufnehmen müssen.
      Eine Kurskorrektur fordert niemand, auch nicht Dr. Ike. Konservativere Katholiken als Papst Benedikt gibt es kaum, oder sie spielen keine Rolle.
      Das heißt aber nicht, dass der Papst oder Merkel oder Sarkozy oder Cameron etc eine feindliche Übernahme Europas durch Moslems anstreben. Es heißt nur, dass wir im 20. Jahrhundert dank der verbesserten Transportmöglichkeiten mit einer Konstellation konfrontiert sind, auf die unsere überkommene Ideologie uns keine angemessene Antwort gibt. Solche überkommene Ideologien kann man aber nur sehr langsam ändern. Wer in Facebook seinen Freundeskreis dauernd mit diesem Thema konfrontiert, wird Freunde und Ansehen verlieren. Die meisten Leute wollen nicht um der Wahrhaftigkeit willen riskieren, als böse zu gelten. Sie lösen die kognitive Dissonanz lieber in der umgekehrten Richtung auf. Den Mechanismus sollten Leser von „Korrektheiten“ gut kennen. Dramatisierende Appelle gegen böse Machenschaften helfen nicht. Was wir vielmehr brauchen sind Methoden und Mittel, auch zitierfähige Webseiten, mit denen wir unsere Freunde zum Denken anregen können, ohne sie zu überfordern (und somit unsere Position zu schwächen).

      • Absolut richtig. Das Hauptproblem sehe ich auch in der Unfähigkeit und Unwilligkeit vieler Personen, wirklich zu urteilen. Lieber schliesst man sich der vermuteten Mehrheitsmeinung an und behält den Rest für sich.

        Es ist wichtig, Strategien zu entwickeln, wie man wenigstens einen Teil der Menschen in seinem Umfeld wieder zum eigenständigen Denken bringen kann – der Rest der Erkenntnis stellt sich dann von ganz allein ein, ohne dass man selber zum Moralprediger werden muss.

        Leute – bewahrt Euch Eure Urteilsfähigkeit und bleibt immer verbindlich, damit überzeugt Ihr andere Menschen mehr, als mit langen Predigten über irgendwelche Veschwörungen!

  • zum Thema Islam und Christentum die JF

    Empfehlung : Zum Thema Islam und Christentum die aktuelle JF der Dominikaterpater Professor Wolfgang Ockenfels in seiner Kolumne :
    siehe ganz unten :

    Hochkarätiges aus der JF diese Woche (Jubiläumsheft zu 25 Jahren JF)
    zum Weiterempfehlen und vielleicht zum Vorababdruck ?

    http://www.jungefreiheit.de/index.php?id=308

    S. 2 MEINUNG

    Islamismus
    Salafisten, die neue Gefahr?
    von Peter Scholl-Latour

    Kolumne
    Welcher Gott?
    Wolfgang Ockenfels

    siehe unten, ich habe was abgetippt:

    S. 3 IM GESPRÄCH

    „Mal mit der Faust auf den Tisch hauen“
    Ausgerechnet Altbundespräsident Roman Herzog ist zu Deutschlands „oberstem“ EU-Kritiker avanciert. Schritt für Schritt manövriere uns die Brüsseler Bürokratie in einen Superstaat
    Moritz Schwarz

    …………..

    ……………..

    Deutschland

    Donnerstag, 26.05.2011
    Altpräsident Herzog kritisiert EU-Kurs der Bundesregierung

    Altpräsident Roman Herzog Foto: Privat

    BERLIN. Altbundespräsident Roman Herzog hat der Bundesregierung, dem Bundestag und dem Bundesrat vorgeworfen, leichtfertig Kompetenzen nach Brüssel abzugeben und somit das Prinzip der Subsidiarität zu unterlaufen. Tatsächlich gehe es in der EU längst schon um Uniformität, sagt er im Interview mit der Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT.

    „Eigentlich müßte man dafür schon das Wort ‘Uniformismus’ kreieren. Und das wiederum ist für mich ein Indiz dafür, daß die EU-Eliten die EU längst als entstehenden oder gar als bereits sehr weitgehend entstandenen Staat empfinden. Aber das war nie so vereinbart und ist auch durch nichts demokratisch legitimiert.“

    „In Brüssel heißt das: ‘German vote’“

    Warum Bundeskanzlerin Merkel gelegentlich „Madame No“ gescholten werde, könne er nicht nachvollziehen. Zwar protestiere die Bundesregierung in den EU-Ministerratssitzungen nachdrücklich gegen Gesetze, die einen rechtswidrigen Eingriff in die nationale Hoheit darstellen, enthalte sich in der anschließenden Abstimmung aber dann, um die Richtlinie nicht zu blockieren.

    „In Brüssel heißt das: ‘German vote’. Ich frage mich aber, wofür hat man denn eigentlich den Einstimmigkeitsgrundsatz, wenn man nicht mal gelegentlich, wenn die Dinge besonders manifest werden, nicht auch mal freundlich aber bestimmt nein sagt“, kritisierte Herzog. (JF)

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5b24d12807b.0.html

    …….

    Ausland

    Dienstag, 24.05.2011
    Wilders droht niederländischer Regierung mit Neuwahlen

    Geert Wilders: Der Islamkritiker droht mit Neuwahlen Foto: Wikimedia/Sebastiaan ter Burg

    DEN HAAG. Der niederländische Islamkritiker Geert Wilders hat der liberal-konservativen Minderheitsregierung mit Neuwahlen gedroht, sollte diese weitere Finanzhilfen für Griechenland beschließen. Wilders hatte bereits in den vergangenen Tagen die Einstellung aller Zahlungen an das hochverschuldete Land gefordert.

    Es sei absolut unverantwortlich, Athen weiteres Geld zu überweisen, sagte der 47jährige nach einem Bericht des Spiegels. „Davon sehen wir keinen einzigen Cent wieder.“ Um Schlimmeres zu vermeiden müsse das südeuropäische Land den Euro-Raum verlassen und zur Drachme zurückkehren.

    Sollte Griechenland dennoch zahlungsunfähig werden, wären die Niederländer davon weit weniger betroffen als Deutschland oder Frankreich, betonte Wilders. Statt den „betrügerischen Griechen“ werde er dann lieber die niederländischen Pensionsfonds unterstützen.

    Niederlage bei Oberhauswahlen

    Die von Wilders tolerierte Regierung aus Christdemokraten und Rechtsliberalen mußte unterdessen bei der Oberhauswahl eine Niederlage hinnehmen. Zusammen erhielten die drei Parteien 37 der 75 Oberhaussitze und sind damit auf einen weiteren Partner angewiesen.

    Das niederländische Oberhaus kann, ähnlich wie der Deutsche Bundesrat, Gesetze blockieren, hat aber kein eigenes Initiativrecht. Für das Kabinett unter dem rechtsliberalen Ministerpräsident Mark Rutte wird es dennoch künftig schwerer weitere Reformen durchzusetzten.

    Widerstand gegen Euro wächst

    Auch in anderen Ländern wächst indessen der Widerstand gegen weitere Finanzhilfen für die Athener Regierung. Die „Wahren Finnen“ hatten bereits in der vergangenen Woche die Verhandlungen für eine neue Regierung in Helsinki abgebrochen. Parteichef Timo Soini hatte zuvor weitere Zahlungen für den Euro-Rettungsschirm abgelehnt.

    Die norwegische Regierung kündigte an, alle Zahlungen an Griechenland zu stoppen. Außenminister Jonas Gahr Store begründete dies mit nicht eingehaltenen Verpflichtungen der Griechen. Norwegen selbst ist zwar kein Mitglied der Europäischen Union, gehört aber zum Europäischen Wirtschaftsraum. (ho)
    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M57caf163072.0.html
    > Das vollständige Interview mit Altbundespräsident Roman Herzog ist in der aktuellen Ausgabe der JUNGEN FREIHEIT (Nr. 22/11) erschienen.

    **************************************
    ZITAT !

    !!!
    abgetippt aus der Kolumne von Wolfgang Ockenfels :

    Christentum und Islam

    Welcher Gott ?

    >>Christentum und Islam sind unvereinbar.Das erkennen wenigstens noch die aufrichtigen Muslime an .<<

    …..
    ……..

    …Einspruch, Euer Ehren. Christen können ihren von Christus geoffenbarten Gott der Liebe nicht mit einem verwechseln, den Mohammmed streng machtbewußt-monotheistisch konstruiert hat. Dagegen steht das Dogma der Trinität. Es bezeichnet das Prinzip der Einheit in der Vielfalt, in dem sich Menschen als Ebenbilder Gottes wiedererkennen können, der auch die gesellschaftliche Vielfalt in der Einheit repräsentiert. Für Christen und Muslime gibt es nicht denselben Gott! Christentum und Islam sind unvereinbar. Das erkennen wenigstens noch die aufrichtigen Muslime an, denen der trinitarische Gott wie auch die plurale Gesellschaft ein Greuel ist.

    .

  • Nigeria: “Wenn Moslems in der Mehrheit sind, endet der Dialog”

    So hart kann man das glaube ich nicht sagen. Ich würde sagen, er wird in anderer Form weitergeführt – in Form von ‚Befehl und Gehorsam‘.

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