Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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von Clio

Einen Moment lang war ich unsicher, ob ich mich vielleicht im Datum geirrt hatte – ist heute nicht der 1. Mai statt des 1. Aprils? Es scheint, dass es bestimmte Zeitgenossen angesichts der allgemein verbreiteten Beliebigkeit auch mit dem Zeitpunkt eines Aprilscherzes nicht mehr so genau nehmen.

Im Zentralorgan der „deutschen Qualitätspresse“, der „Zeit“, findet sich heute ein Artikel des Journalisten Gero von Randow mit dem Titel: „Willkommen, Tunesien! Das Land sollte EU-Mitglied werden – wenn es denn überhaupt will.“ :

http://www.zeit.de/2011/18/Tunesien-Europa

 von Randow schreibt:

(…) Am Südufer des Mittelmeers pflanzt sich ein Riss durch die gewohnte Wirklichkeit fort. Wie damals in Europas Osten, als die Mauer fiel. Tunesien machte den Anfang, und es könnte zum Schaufenster und Hinterland der Demokraten in der Region werden, von Marokko über die arabische Welt bis Iran: als Mitglied der Europäischen Union. Man male sich das nur einmal aus. Tunesien als Rechtsstaat unter europäischem Schutz, gleichberechtigt in Brüssel, mit allen Pflichten, auch vor Europas Justiz. Das könnte den Appetit der Nachbarvölker reizen. Wäre das schlecht?

Die kühne Idee kam kürzlich in Frankreich auf. Sie traf auf den Einwand, Tunesien zähle nicht zu Europa, sondern zu Afrika. Nun ja, Zypern ist EU-Mitglied und wird doch zu Asien gerechnet. Es genügt eben nicht, auf Landkarten zu gucken, man muss sie auch lesen. Gebirge und Wüsten isolieren den Maghreb von Schwarzafrika, das Mittelmeer indes schließt ihn mit Europa zusammen. Städte wie Marseille sind mit Tunis näher verwandt als mit Helsinki oder Warschau.

Tunesiens Nachbarn wiederum, Algerien und Libyen, sind faktisch auch die unsrigen. Schon jetzt. Sie würden es nicht erst durch Tunesiens Beitritt. Zumindest sollten diejenigen, die für eine EU-Mitgliedschaft der Türkei sind, nicht mit geografischen Argumenten gegen den Beitritt Tunesiens fechten. Die Türkei grenzt immerhin an den Irak, bislang alles andere als ein Nachbar Europas; der türkische Beitritt wäre ein weitaus radikalerer Schritt als derjenige Tunesiens.

(…)“

Und es geht noch munter weiter:

 (…) Gewiss, noch erfüllt das Land die Aufnahmekriterien der EU nicht. Was auch mal für Rumänien galt, als dessen Beitrittsprozess begann. Denkbar wiederum, dass Tunesien bald demokratischer sein wird als die Türkei. Oder Ungarn. Und das, obwohl die tunesische Verfassung festlegt, dass ihr Staat muslimisch sei; eventuell wird dieser Paragraf um des lieben Friedens willen sogar in die neue Verfassung übernommen: Na und? Unser Grundgesetz ruft Gott an, England hat eine Staatskirche, wichtig nehmen muss das niemand. In Tunesien herrscht Toleranz. Nicht in jedem Dorf oder jeder Familie, aber so war das früher auch in Irland. Oder in Bayern. (…)“

Der Enthusiasmus für Eurabia nimmt kein Ende:

(…) Ein Europa, das auch Arabisch spricht, das den Zusammenprall der Zivilisationen praktisch widerlegt, das jedenfalls wäre ein Projekt strategischer Größe. (…)

(…) Das wirtschaftliche Risiko wäre übrigens gering. In Tunesien lebt die qualifizierteste, weltoffenste Mittelschicht des Arabisch sprechenden Raumes. Das ist nicht die Dritte Welt. (…)

(…) Und die tunesischen Migranten sollten wir lieber als arbeitswillige Zuwanderer willkommen heißen, anstatt wie EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso von den Revolutionären vordringlich zu verlangen, die Grenzen dicht zu machen. Peinlich! (…)

 (…) Ein symbolischer Akt, der die Europäer ja nicht daran hindern würde, ein paar andere sinnvolle Dinge zu beschließen: Reisefreiheit für Migranten und Waren; Stipendien für Tausende tunesische Studenten an unseren Universitäten; Bürgschaften für Unternehmen, die in Tunesien investieren wollen.Die Tunesier waren mutig. Sind wir es auch?“

Wie kann solch ein Artikel überhaupt noch kommentiert werden? Es fällt in der Tat schwer, da hier jemand schreibt, bei dem kein Verständnis des Begriffes „Identität“ mehr vorhanden ist. Für von Randow gibt es keine „Identität“, sondern nur Beliebigkeit. Die Europäische Union – die ohnehin schon viel zu aufgebläht ist – soll ein nordafrikanisches, muslimisches Land aufnehmen und Ströme muslimischer Wirtschaftsflüchtlinge in ihre Länder lassen – weil es ja sein könnte, dass Tunesien ganz schrecklich demokratisch wird. (… und weil die Tunesier Vorzeigedemokraten sind, fliehen sie in Scharen vor der kommenden demokratischen Seligkeit.) Ob sich wirklich eine stabile tunesische „Demokratie“ entwickelt, weiß zwar noch keiner, aber es ist ja auch egal. Die Tunesier waren schließlich mutig. Nun muss auch Europa mutig sein und den finalen Schritt zu  Eurabia vollziehen. Erst Tunesien aufnehmen, dann möglichst sämtliche übrigen islamischen Länder.

Dass das ehemalige Europa damit endgültig einen islamischen Charakter bekommen würde, ist überhaupt kein Problem – wieso sollte Europa denn nicht islamisch werden? Schließlich sehen wir doch, dass sich überall, wo sich Muslime in den Ländern der EU ansiedeln, ein wundervolles, friedliches, multikulturelles Zusammenleben entwickelt. Nur „der Mob“, die ewiggestrigen Kleingeister, die etwa  in Schweden, Finnland, Frankreich oder den Niederlanden zunehmend ihre Begeisterung für islam- und zuwanderungskritische Parteien entdecken, wollen die Segnungen einer zunehmenden Islamisierung ihrer Länder einfach nicht erkennen. Dem muss entgegengewirkt werden – indem man Tatsachen schafft. Man nehme islamische Länder in die EU auf, überschwemme Europa damit radikal mit Muslimen, verstärke das muslimische Gewaltpotential ins Unermessliche, stelle möglichst schnell einen zahlenmäßigen Ausgleich zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen her – und schon haben die einheimischen Bevölkerungen nichts mehr zu melden. Endlich hat Europa den abendländischen Charakter verloren, endlich ist gesichert, dass die historisch gewachsenen nationalen Kulturen vollständig untergehen und auf dem Müllhaufen der Geschichte landen werden.

All denjenigen, die Europa gegen islamische Eroberungsversuche verteidigten, wird von dem heutigen Zeitgeist ins Gesicht gespuckt. Sie starben umsonst, ihre Nachkommen denken gar nicht daran, sich ihres Einsatzes und ihrer Opferbereitschaft würdig zu erweisen.

In der „Zeit“ wird hemmungslos für ein „Eurabisches Imperium“ geworben – da sage noch einer, bei der „Eurabia-These“ würde es sich um eine Verschwörungstheorie handeln! Europa schafft sich ab, es lebe Eurabia!

19 Antworten auf Von Europa zu Eurabia – die „Zeit“ macht Stimmung

  • Randow vertritt die offizielle EU-Politik, wie sie der dafür kompetente Kommissar Ŝtefan Füle vor 2 Monaten ankündigte (Manfred kommentierte) und vor 3 Wochen noch ein Stück weiter konkretisierte, s. http://a2e.de/phm/11/04/eurabia/.
    Die Eliten sind wohl die kopfloseste aller Massen. Denn sie wurden aufgrund ihrer Anpassung an den herrschenden Wind ausgesucht.

  • Dieser spezifische europäische Enthusiasmus ist ein Liegestuhlenthusiasmus, man lehnt sich zurück, schließt die Augen und genießt die sonnige Zukunft.

  • Freitäter und Freidenker.
    Die Freitäter sind im Nachteil gegen die Freidenker, weil die Menschen sichtbarer an den Folgen von Taten als von Gedanken leiden. Bedenkt man aber, daß diese wie jene ihre Befriedigung suchen, und daß den Freidenkern schon ein Ausdenken und Aussprechen von verbotenen Dingen diese Befriedigung gibt, so ist in Ansehung der Motive alles eins: und in Ansehung der Folgen wird der Ausschlag sogar gegen den Freidenker sein, vorausgesetzt, daß man nicht nach der nächsten und gröbsten Sichtbarkeit – das heißt: nicht wie alle Welt urteilt. Man hat viel von der Verunglimpfung wieder zurückzunehmen, mit der die Menschen alle jene bedacht haben, welche durch die Tat den Bann einer Sitte durchbrachen, – im allgemeinen heißen sie Verbrecher. Jeder, der das bestehende Sittengesetz umwarf, hat bisher zuerst immer als schlechter Mensch gegolten: aber wenn man, wie es vorkam, hinterher es nicht wieder aufzurichten vermochte und sich damit zufrieden gab, so veränderte sich das Prädikat allmählich; – die Geschichte handelt fast nur von diesen schlechten Menschen, welche später gutgesprochen worden sind!

    Friedrich Nietzsche
    Morgenröte

    • Ich denke, die Lehre von der Verschlechterung der Regierungsformen ist älter.

      Schönes Beispiel für Nietzsches Bedürfnis zu schillern. Der Klimax ist mit den Worten „daß man nicht nach der nächsten und gröbsten Sichtbarkeit – das heißt: nicht wie alle Welt urteilt“ erreicht, danach ist man geradezu von der Profanität der Auflösung enttäuscht.

      Ach ja, er gibt den Freidenkern noch einen mit. Wäre er eine Frau gewesen, hätte er auch noch Namen genannt.

  • „In Tunesien lebt die qualifizierteste, weltoffenste Mittelschicht des Arabisch sprechenden Raumes. Das ist nicht die Dritte Welt. Zwar gibt es unterentwickelte Gebiete im Landesinneren. Aber da sei an die ehemaligen Armutsregionen Portugals erinnert; sie waren kein Hindernis für dessen Beitritt. Tunesiens Produkte wiederum, fast alle landwirtschaftlich, machen einen verschwindenden Bruchteil dessen aus, was Europas Landwirte auf den Markt werfen. Und die tunesischen Migranten sollten wir lieber als arbeitswillige Zuwanderer willkommen heißen, anstatt wie EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso von den Revolutionären vordringlich zu verlangen, die Grenzen dicht zu machen. Peinlich!
    Nur – wenn die Tunesier gar nicht wollten? Gut möglich, dass sie, deren Land bis 1956 französisches Protektorat war, ein Beitrittsangebot stolz ablehnen würden.“

    Mit seiner wichtigtuerischen Geschwätzigkeit, mit der G.v.R. hier Scheinprobleme aufbläst, hat er sich nicht einen Schritt über die Kognition in seiner Zeit bei der marxist.-leninist. Zeitschrift „elan“ der „SDAJ“ hinaus entwickelt.

  • Gero von Randow erklärt:

    • Touché!

      Na fein, Sie und Nietzsche sind die Meister der Psyche derer von der Art Gero von Randows.

      Zu viel der Ehr, wirklich.

      Der Mann und Seinesgleichen haben nie etwas gestaltet, gestalten nichts und werden auch nie etwas gestalten.

      Sich durch diese Fragen da zu winseln ist schon ein ziemlich schlimmer Fall von Weicheierei, und das weiß er auch, so jemand nimmt halt noch mit längs, was er kriegen kann. Darüber macht er sich keine Illusionen.

      Spaßeshalber…

      1. Auf einen richtigen Partner warten…
      2. Ja? Wünschen Sie einen Essay an dieser Stelle?
      3. Ist es weiter schwer, sein Wort zu halten? (Wenn’s nichts zählt, ist es freilich albern.)
      4. Spiegelt den Charakter und die persönliche Reife wieder.

  • Das Hauptwesensmerkmal des Linken ist sein Selbsthass bzw. der Hass auf sein eigenes Volk, sein eigenes Land.

    Früher hieß das für Linke das sie im Kalten Krieg den Kommunismus unterstützt haben, weil unser System die freie Marktwirtschaft war.

    Und heute setzten sich solche Salonbolchewisten wie der Randow eben dafür ein Europa durch Massenzuwanderung zu zerstören.

    Und ständig ist Europa Schuld. Egal für was. Arabische Regime? Europa ist Schuld. Arabische Revolution? Verdienst der Araber, wir müssen dankbar dafür sein, uns erkenntlich zeigen.

  • Die „Zeit“ sollte man eigentlich immer aufmerksam lesen, sie ist das Zentralorgan der globalistischen Eliten für Deutschland. (Man muss nur einmal gugeln, wo z.B. Matthias Nass und Josef Joffe alles mitmischen.)

    Ich glaube, die Art, wie hier die EU-Kommission, Blätter wie die „Zeit“ und diverse Stiftungen eine konzertierte Aktion für Eurabia fahren, sollte ich als Lehrstück über die Durchsetzung bestimmter politischer Agenden in mein neues Buch aufnehmen.

  • Im Zeit-Forum schreibt G.v.R.: „8. Die Therapie gegen Paranoia …
    … besteht nicht darin, dem Patienten zu sagen: Ja, Sie werden verfolgt.“
    Wenn man das mal etwas paranoid auslegt, ergibt sich daraus, dass die europäische Elit-Masse, mit der G.v.R schwimmt, gerade die Flucht nach vorne antritt, weil sie ihre Felle davonschwimmen sieht. Die Antwort auf EU-Krisen lautet immer „noch mehr davon“, bis es zum Scheitern zu groß ist.

    • Dazu wollte ich erst auch noch was schreiben, aber eigentlich ist mit der Liegestuhlmetapher alles gesagt: Machen können Sie nichts, außer die Augen schließen und träumen. Und nicht wenige würden sogar gerne mitmachen. Die Chancen, daß Tunesien beiträte, stünden gar nicht schlecht. Nur wäre dadurch nichts gewonnen. Das hinderte Saudi Arabien nicht daran, seinen Einfluß in Nord Afrika noch weiter auszudehnen.

      Man muß ja auch gar nicht so weit kucken: 22 Jahre nach der Wiedervereinigung gibt es immer noch die SED. So gewaltig ist Europas transformative Kraft.

      Der nötige Kitt für den europäischen Zusammenhalt entstammt den Wirtschaftseliten, was aber eben auch heißt, daß dieser Kitt lediglich ihre Interessen berücksichtigt. Man muß sich schon fragen, warum so viele Affen bei dem ganzen Kram mitmachen.

  • Norbert Bolz u.a. zu linken Medien in der „BRD“…

  • Es hat Zeiten gegeben, in denen von Randow nach so einem Ausfall von Standesgenossen besucht worden wäre, die ihm ohne Umschweife eine Pistole auf den Tisch gelegt hätten, damit er die Schmach auf gemäße Weise hätte abwaschen können.
    Ob dieser Mißwuchs überhaupt begreifen kann, wie schäbig und schändlich er sich gegen sein Volk und seine Nation stellt, wage ich zu bezweifeln.
    Aber ich zweifle nicht, das man ihm diesen schmählichen Verrat eines Tages vorhalten wird. In welcher Weise, wird die Zukunft zeigen.

  • Sehr aufschlussreich ist auch die Reaktion Randow`s im Kommentarbereich auf die überwiegende Ablehnung seines Versuchsballons: „da fühle ich mich doch gleich bestätigt, wenn (so viele) dagegen sind“. Der Feind, das ist für Randow ganz offensichtlich das eigene Volk. All die Kommentatoren mit gesundem Menschenverstand (wie gesagt die überwiegende Mehrheit) die seinen Vorschlag teils empört zurückweisen, bestätigen ihm nur die Genialität seiner Idee.

    Dabei ist er so besoffen von seinem eigenen revolutionären Mut („Die Tunesier waren mutig. Sind wir es auch?“) und seiner intellektuellen Brillanz: „In der Tat ist die Türkei ein Thema dieses Artikels sozusagen „the elephant in the room“. Die Türkei dient mir hier als „argumentum a maiore ad minus“. „ …

    … dass ihm die Ironie des folgenden Kommentars völlig entgeht:
    „Gewohnte Wirklichkeiten sind nicht mehr, warum sollten wir nicht den Kongo in die EU aufnehmen? …Genau gegenüber des Kongos auf der anderen Seite liegt der südamerikanische Teilkontinent. … vielleicht wäre Kolumbien ein dankbarer Abnehmer europäischer Integrationsleistungen. Vor allem bietet es interessante landwirtschaftliche Produkte, deren Produzenten bestimmt begeistert über eine Teilnahme Kolumbiens am Schengenraum und am gemeinsamen Markt wären….“

    … und er begeistert über einen vermeintlichen Verbündeten im Geiste gleich die nächste Dimension offenbart: „Vollkommen einverstanden. Das sehe ich auch so. Es muss auch mE eine gewisse geopolitische Logik dazu kommen.“

    • Frappierend ist auch, dass sowohl dem Autor als auch den Kommentatoren völlig entgangen zu sein scheint, dass die Einladung an Tunesien & Co, einer gemeinsamen Freihandelszone und schließlich auch der EU selbst beizutreten, längst offizielle EU-Politik ist, die von dem zuständigen Kommissar zusammen mit den 700 Diplomaten von Lady Ashton vorangetrieben wird. Die Kommentatoren tun so, als handele es sich um einsame Spinnereien eines weltfremden linken oder grünen Autors. Sie haben nicht gemerkt, dass eben dieser Autor auf einem rollenden Zug mitfährt, den die Triebkraft großer Unternehmen und machtnaher Kreise antreibt, während die Kommentatoren es sind, die hilflos in einem Forum Dampf gegen Linke ablassen.

  • Soeben folgendes Interview in der FAZ gelesen:

    http://www.faz.net/s/RubCEB3712D41B64C3094E31BDC1446D18E/Doc~E6C2143CD3DF141C48055A5CAD3AE204E~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Interessant ist Suarez‘ Beitrag (6. Antwort)über die Gesellschaft.

  • @Bonifaz 2. May 2011 at 2:09

    „Die Kommentatoren tun so… Sie haben nicht gemerkt, …“

    Die Kommentatoren tun nicht so, sondern wie die meisten Menschen wissen sie einfach nicht, was hier abläuft. Und wenn sie es, leider, noch nicht wissen, ist das ganz allein dein, mein, unser Fehler. Also hör auf, auf anderen, die sich wie du wehren, und auf deiner Seite stehen, rumzuhacken.

    Auch ist dem Autor ganz sicher nicht dieser Punkt der EU-Politik entgangen, wie du annimmst. So naiv ist der nicht.

    Es ist einfach genauso, wie von Manfred beschrieben: die “Zeit” ist eines der Organe der Globalisten und hat die Aufgabe zur Durchsetzung bestimmter politischer Agenden. Wobei meiner Meinung nach das Ziel des Randow`s Versuchsballons es hauptsächlich war, verschiedene globalistische Argumentationsmuster auf ihre Tauglichkeit und Durchschlagskraft zu testen. Dies ergibt sich ganz klar aus seinem Vorgehen und seinen Argumenten im Kommentarbereich. Die Eliten so zu unterschätzen („dem Autor völlig entgangen“) halte ich für gefährlich, wenn nicht gar naiv.

    • Ich schrieb „scheint“. Frappierend ist, dass die Zeit der EU um ein paar Monate hinterherhinkt und Versuchsballons für eine Politik startet, die in Brüssel bereits offiziell öffentlich gut wahrnehmbar betrieben wird. Es kann ja wohl nicht sein, dass die Brüsseler Akteure jetzt noch auf das Ergebnis des Versuchsballons warten. Ist es also nur die Zeit-Redaktion, die sich überlegt, wie sie reagieren (z.B. ob und wie kritisch sie über die Brüsseler Politik berichten) soll?

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