Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Frank Furter schreibt bei PI:

Zugegeben, das ist nichts für schwache Nerven: in einer Schule im Schleswig-Holsteinischen Ratekau wurde im Rahmen einer Projektwoche unter dem Motto „Ernährung in der Steinzeit“ einKaninchen vor den Augen der Schüler getötet. Danach wurde das Tier auf dem Schulhof gegrillt und verköstigt. Gegessen ist die Sache damit aber nicht; ganz im Gegenteil.

Vor elfjährigen Kindern ein Kaninchen zu töten, dürfte selbst bei PI dem ein oder anderen martialisch erscheinen. Aber andererseits: was erwartet jemand, selbst wenn er nur elf Jahre alt ist, der in der Schule an einem Projekt unter dem Titel „Ernährung in der Steinzeit“ teilnehmen will, wie Menschen sich zu jener Zeit ernährten? Mit Milchprodukten aus steingemeißelten Tetra-Paks? Fertigfutter aus hölzernen Schalen, den grünen Punkt mit Säbelzahntieger-Klauen eingeritzt? Aufgewärmt in Makrowellen, sogar ohne USB-Anschluss?

Einwände dieser Art konnten selbstverständlich eine riesige Protestwelle nicht verhindern. Wollen wir wetten, dass viele der Protestierenden zur Gutmenschenfraktion gehören, die uns zugleich versichert, der Islam gehöre „zu Deutschland“?

Was glauben diese Leute eigentlich, welche Szenen ihnen und ihren Kindern bevorstehen, wenn der Islam eines Tages wirklich zu Deutschland gehört, das heißt: es beherrscht? Man muss nur einen Blick in die islamischen Länder und auf das dortige Opferfest werfen:

20 Antworten auf Der Karnickel-Skandal

  • Kaninchenschlachtung und Heuchelei
    Zur Heuchelei kommt es, wenn zwei ungefähr gleich starke, gegensätzliche Motive aufeinandertreffen, ohne daß der Konflikt bis zur Entscheidung ausgetragen wird. Heuchelei kennt kein „Entweder-Oder“, sondern nur ein „Sowohl-als auch“. Scheinlösungen anstelle tragischer Kollisionen ist das Programm der Heuchelei. Konformismus ist immer im Spiel, wenn Heuchelei vorliegt; damit ist ein Konformismus gemeint, der den egoistischen Wünschen nicht bloß als nützliches Mittel dient, sondern als maßgebender Wert emotionelle Bedingungen schafft, an die sich die egoistischen Wünsche anpassen müssen. Die Heuchelei, die auf den Konformismus reagiert, ja aus dieser Reaktion erst entsteht, ist defensiv und bleibt immer in einer gewissen Distanz zum Konformismus und zu den Werten, die durch ihn geltend gemacht werden. Es gibt aber auch eine Heuchelei, die nicht nur im Nebeneffekt, sondern der Hauptabsicht nach die Stärkung des Konformismus will und ihn nicht als gegeben nimmt, sondern aktiv erzwingt und vertieft, um ein Unterlaufen unmöglich zu machen. Ein solcher aggressiver Konformismus, heucheln, nicht um sich zu verstecken, sondern um andere heucheln zu machen, ist das Wesen der „political correctness“. Die Spekulation mit Menschheitswerten ist heute das bevorzugte Feld der Heuchelei, weil sich auf ihm der Kampf um die kulturelle Hegemonie entscheidet. Hier hat sich, bei aller Revolutionsromantik der Anschein der Friedfertigkeit mit dem linken Habitus dauerhaft verbunden. Das Friedensziel wirkt wie eine Tarnkappe, unter der die Feindseligkeit der Friedensfreunde verschwinden kann. So kam es, daß die Feindseligkeit auf die Gegenseite wanderte und zum Attribut der Reaktionäre gemacht wurde. Wer groß vom Menschen denkt, hat auch großes mit ihm vor, und wer gut vom Menschen denkt, meint es auch gut mit ihm. Das ist die Suggestion des Moralismus, die als Autosuggestion beginnt. Diejenigen, die den Menschen für ein problematisches Wesen halten, dem mit der Freiheit auch die Tendenz zum Bösen offensteht, ziehen den Verdacht auf sich, das Böse im Menschen nicht nur zu sehen, sondern es auch zu wollen. In der Projektion dieses Verdachtes sind sie es eigentlich, die der Vervollkommnung des Menschen im Wege stehen und die deshalb unschädlich gemacht werden müssen. Menschenliebe und Manichäismus stehen in einem eigentümlichen inneren Zusammenhang; als wertvoll gilt alles, was sich menschheitlich verallgemeinern läßt. Was nicht verallgemeinerungsfähig ist, wird geleugnet und als vorläufig erklärt oder ist böse. Menschheit als Allbegriff und als Kampfbegriff zugleich, das ist ein Widerspruch, der sich irritierend bemerkbar macht; einerseits drängt er zum Eklat als Gewalt, aber andererseits entzieht er sich durch die Heuchelei der humanitären Selbstgerechtigkeit immer der Wahrnehmung. Das wichtigste Mittel, das die Ideologien dafür bereitstellen, ist die vorbeugende Gegengewalt. Wenn Gewalt als Antwort auf Gewalt auftritt, bedarf sie keiner Rechtfertigung. Der prinzipiell Friedfertige, der zur Gewalt als Antwort auf Gewalt greift, kann sogar über das gebotene Maß hinausgehen, indem er der Gewalt die Grausamkeit hinzufügt, und er wird trotzdem seinen moralischen Vorsprung nicht einbüßen. Die Gegengewalt kann am Bösen teilhaben, ohne von ihm infiziert zu werden. Die Opferrolle einzunehmen, sie wenigstens berühren, ihr zu dienen, dahin geht das ganze Streben des radikalen politischen Moralisten, dafür bietet er eine Heuchelei auf, die schwer zu identifizieren ist, weil sie ihm zur zweiten Natur geworden ist.

  • In der Tat: Was wird den lieben Kleinen der jetzigen behüteten und vertüttelten Kleinen von Gutmenschen, bei denen die Milch aus der Tüte und der Strom aus der Steckdose kommt, wohl künftig in einer islamisierten Gesellschaft erwarten? Richtig: das öffentliche Abmurksen von Tieren im Stadtpark. Wird also ganz normal sein. Isoweit also heute fast instinktiv die richtige Vorbereitung auf das künftige Leben.

    An alle, die Kühe nur als weiß-lila kennen und für die der Strom irgendwie in Steckdosen gewonnen und das Katzenfutter in Dosen auf Bäumen wächst:

    Im zarten Alter von 5/6 Jahren verbrachte ich einen Teil meiner Kindheit in Hungerzeiten nach der Flucht in der Lüneburger Heide. Es war für uns Kinder selbstverständlich, unser eigenes Karnickel liebevoll mit Sauerampfer vollzustopfen und uns gleichzeitig auf den leckeren Braten zu freuen. Und es war ebenso selbstverständlich, im Herbst der Schlachtung (Knüppel auf den Kopf) ohne Quälerei zuzusehen und das Fell für die Mütze zu begutachten. Nachweislich hat dies bei uns Kindern keinen Verrohungseffekt zur Folge gehabt. Aber es hat die Wertschätzung für gute Nahrungsmittel enorm gefördert.

  • Das WIE und WO ist doch wohl der entscheidende Punkt.
    Dann hoffen wir mal, dass die „lieben Kleinen“ das nicht in Eigenregie nachspielen und einen Kollegen demnächst auf dem Schulhof oder der Klassenfahrt grillen und fressen. :mrgreen:

    ps. früh übt sich!! (und wenn man die lachenden Fressen anschaut…..)

  • Klar, ich bin auch sicher, dass viele Gutmenschen (vor allem die Karl der Käfer-, Veganer- und Krötentunnelfraktion) aufgeschrien haben, aber wirklich nur diese? Sollte ich die einzige Konservative sein, der die Tötung eines Tieres aus „Eventzwecken“ vor Elf(!)jährigen zu weit geht? Die anschließende Alibigrillerei auf dem Schulhof mit schaurig-schöner Verspeisung eines Tieres, von dem sich die Kinder vorher sogar mit Streicheleinheiten verabschiedet haben, so der vor Stolz strotzende Lehrer in einem Radiointerview, empfinde ich als ausgesprochen pervers.

    Hunger, Notlage, Krieg, Viehwirtschaft und die Steinzeit waren weit weg. Es ging um den Kick.

    Den Respekt vor dem Leben, auch vor dem eines Tieres, betrachte ich als einen wichtigen Unterschied zwischen christlicher und islamischer Kultur. Und wenn’s geht, würde ich den Unterschied auch ganz gern möglichst lange beigehalten.

    Daher freut mich der Aufschrei nach der Aktion dieses publicitygeilen Lehrers.
    Allerdings: Es wäre schön, wenn eine Spätabtreibung mit anschließendem Aufbahren und Abschiednehmen der Eltern ähnliche Entrüstungsstürme auslösen würde.

    • Konservativ? Da lachen ja die Hühner! Selbstverständlich in Bodenhaltung.

      Der Lehrer war schon aus rechtlichen Gründen Jäger. Und er hat den Kindern das beigebracht, was jede Katzenmutter ihren Kindern beibringt, nämlich die Grundlage des Überlebens.

      Alleine dass eine Hand voll Kinder gelernt hat, den Ekel und die Angst zu überwinden, die unsere „Zivilisation“ vor der Wirklichkeit entwickelt hat (ein Besuch im Schlachthof dürfte für die meisten eine Schock für’s Leben werden) ist zehn Millionen Kaninchen wert.

      Was an Ihnen ist „konservativ“??? Sie sind einfach spießig und in der wirklichen Welt ohne edeka-Supermarkt nicht lebensfähig. Das hat mit konservativ nichts zu tun.

      Ein Kaninchen ist ein Schädling und schmeckt selbst mit viel Rotwein nicht. Anmerkung: Im Einzelkämpfergrundlehrgang der Bundeswehr hat jeder zukünftige Einzelkämpfer ein Kaninchen zu töten und zuzubereiten. Das dient letztlich nur der mentalen Abhärtung. Genauso ist es bei den Kindern. Zu früh kann man gar nicht anfangen damit. Meine können eine Kaninchen abfangen, abbalgen und ausnehmen. Auch in einem Jagdkursus werden Tieren – am Anfang Kaninchen – nur deswegen getötet, damit die angehenden Jungjäger es lernen.

      Ihr Tierpazifismus ist nicht nur lächerlich und voller Doppelmoral – Sie haben wahrscheinlich gerade ein Roastbeef auf dem Teller und heute Nachmittag wird im Garten gegrillt – es ist geradezu das Endprodukt einer nicht überlebensfähigen Kultur.

      Die Bilder oben sind NICHT ekelhaft, sondern es sieht in einem Schlachthaus oder im Fliesenraum einer Jagdhütte nicht anders aus. Verweichlichte Städter!

      Und ihr wollt gegen die Islamsisten gewinnen? Da lachen die Hühner ein zweitesmal.

      • Ich kann Ihnen nicht unumwunden zustimmen.

        Sie sprechen von Abhärtung, und das ist es auch. Es gibt durchaus gute Gründe, aus denen ein großer Teil einer Gesellschaft nicht abgehärtet sein sollte. Natürlich gibt es Positionen in einer Gesellschaft, in denen man abgehärtet sein muß, letztlich gilt das für jeden Richter, jeden Polizisten, jeden Politiker, jeden Arzt, um nur mal ein paar Beispiele zu nennen.

        Aber können Sie mir erklären, warum jemand, der Geschmackstoffe für Fertigsuppen kreiert oder jemand, der Schuhe entwirft, abgehärtet sein sollte?

        • Doppelzünzigkeit, wohin man schaut.
          Was werfen wir den Muslimen dann eigentlich vor, wenn sie unter anderem ihren Kindern schon anlässlich des Opferfestes und beim lustvollen (wie man oben sieht) Abstechen ihrer Verzehrviecher, den Umgang mit dem Blutbad beibringen?

          Sollte sich die Notwendigkeit ergeben, selbst ein Tier zu töten, damit man überleben kann, wird es JEDER können und tun. Aber warum zum Teufel, soll man es tun, wenn es nicht nötig ist.

          Sicher, wer meint jeden Tag Riesenfleischportionen fressen zu müssen, ist auch für die nicht tiergerechte Haltung von Nutztieren verantwortlich.
          Wenn ein Nutztier während seines Lebens artgerecht gehalten wird, darf und soll man es auch essen nach seinem Tod.

          Mentale Abhärtung, da kann man nur den Kopf schütteln.

          • @ submarine und xantippe

            Ich freue mich schon auf den Kampf zwischen Leuten wie Ihnen und den Moslems.

            Einem Kanin (so die zutreffende Bezeichnung) und keinen Hasen, also einem Schädling, Stress und Tod zu ersparen, interessiert den Bauern nicht, in dessen Salatfeldern das Tier riesige Schäden anrichtet und einen Jagdausübenden nicht, der diesen Schaden ersetzen muss.

            Ich bin doch nicht gegen Moslems, weil die Tiere schlachten und schächten! So ein Unsinn! Ich bin auch nicht gegen die Moslems, weil die nicht genau so weibisch sind, wie die Europäer und die „Konservativen“! Wer sagt überhaupt, dass ich gegen Moslems bin und gleichzeitig für weibische Grossstadtgören beiderlei Geschlechts?

            Ein Tierleben bedeutet nichts. Einem Jungen zu zeigen, wie man aus einem lebenden Tier ein Schnitzel macht, ist Grund genug zum töten, wenn man überhaupt einen Grund braucht.

          • Nein, es ist nicht zu viel verlangt, wenn man von Politikern erwartet, daß sie gedient haben und daß sie schon einmal selbst ein Tier getötet haben. Bei einer Obduktion könnten sie gerne auch schon mal dabei gewesen sein.

            Das Leben ist hart, und Illusionen darüber kann man sich nur in Nischen erlauben, aber nicht, wenn man für das Leben als Ganzes Verantwortung trägt.

            Allerdings, um vielleicht etwas psychologischer zu werden… es geht ja nicht darum, einen sensiblen Menschen zu irgendwas zu zwingen, sondern darum, einem sensiblen Menschen klar zu machen, daß er nicht die nötige Entschlossenheit für einen bestimmten Beruf besitzt.

          • Aber sicher bedeutet mentale Abhärtung etwas.

            Man muss wissen und erkennen dass das Leben endlich ist – das ein Kreisauf aus Leben und Tod die Natur bestimmt. Tiere sind keine Heiligtümer, sie empfinden uns auch nicht als Heiligtümer. Es ist weder verboten noch etwas abartiges oder böses ein Tier zu töten und es dann zu essen.

            Es hilft sehr stark dabei zu fühlen und zu erkennen wie die Wirklichkeit ist, das hilft um aus der Blase der „Pseudozivilisation“ heraus zu kommen.

            Und NEIN, das schlachten des Tieres kann dann nicht jeder – wenn er ganz hungrig ist. Vorher geschieht bei den unabgehärteten der Vorgang der Degeneration. Sie werden verrückt weil es ihrem „Zivilisierten Weltbild“ widerspricht.

            Das ist alles die Folge eines falsch verstandenen Satzes in der Bibel: „Du sollst nicht Töten“ – eigendlich heisst es ja „Du sollst nicht morden.“ Natürlich darf man töten.

            Wenn das töten verboten ist, töten die Bösen die Guten. Genau das geschieht grade.

            Templarii – recognoscere.wordpress.com

        • Sie sagen, dass ein großer Teil der Gesellschaft nicht abgehärtet sein soll und Sie begründen das damit, dass ein grosser Teil nicht abgehärtet sein muss. Unlogisch.

          Das soll doch jeder selber wissen.

          Mich wundert nur, dass sich Leute für konservativ halten, denen ein Tierleben mehr bedeutet, als sich abzuhärten. Abhärten heißt in dem Falle , das Töten eines Tieres, eines Schädlings, als etwas normales anzusehen. Mitleid ist sinnlos. Ich habe es früh gelernt, meine Kinder auch. Bambi kennen sie nicht. Bambi gibt es nicht. Aber eine Grossstadtgöre kann das nicht wissen. Für die sind Kaninchen auch Hasen und Mini-Bambis.

          • Nein, ich begründe es damit, daß a) die Gesellschaft einen Bedarf an Berufen hat, welche Sensibilität erfordern und b) es Menschen gibt, deren Psyche durch die Abhärtung deformiert würde.

            b) steht in unmittelbarem Zusammenhang mit a), in sofern man erst dadurch, daß diesen Menschen Wege offenstehen, auf welchen sie ihre Sensibilität voll ausleben können, überhaupt von einer Deformation sprechen kann. Wäre das nicht so, so wäre es keine Deformation, sondern eine Heilung.

            (Gemüts-)“krank“ und „gesund“ sind hochgradig gesellschaftlich bestimmte Begriffe.

            Von einer rücksichtslosen Abhärtung halte ich aus diesem Grunde nichts. Von einer Prüfung, mit Inkaufnahme einer Traumatisierung, halte ich schon etwas. Das Trauma erfüllt einen sinnvollen Zweck, es gibt einem ein Gefühl für die eigene Reife oder wertneutraler gesprochen, den eigenen Entwicklungsstand. Man beschäftigt sich damit und entscheidet dann selbst, ob man entweder

            – sich durch Gewöhnung abhärtet oder
            – versucht die betreffende Situation zukünftig zu vermeiden.

            In sofern denke ich, daß in diesem konkreten Fall der Lehrer nichts falsch gemacht hat, da die Teilnahme ja auch freiwillig war und auch ein Kind in diesem Alter schon mündig genug ist, um zu entscheiden, ob es sich auf diese Weise prüfen lassen will oder nicht.

      • Zur Klarstellung:
        Es ging bei der schulischen „Kanin“-Schlachtung nicht um Hunger, (kindgerechtes?) Überlebenstraining, Forschung, Ungezieferbekämpfung was auch immer. Und die Steinzeitmenschen hatten mit dem Fangen und Finden ihrer Nahrung – wie jeder Jäger weiß – sicher mehr Probleme als mit dem Abmurksen.

        Diese Schulschlachtung war Show, Kick, Nervenkitzel. Ich weine nicht um das „arme Tierchen“, sondern beklage in erster Linie die verheerende pädagogische Aussage. Ich sage ganz klar: Es gibt sehr wohl inakzeptable Gründe und Praktiken um ein Tier zu töten, z.B. Langeweile, Sadismus, Freude am Töten. Obwohl in unserer Gesellschaft jeden Tag kriminelle Gewalttaten begangen werden, wird (hoffentlich) kein Mensch auf die Idee kommen, diese zur Abhärtung und Prävention zu üben.

        Im übrigen sind das jährliche moslem. Schlachtfest und die archaischen Schlachtmethoden für mich nicht zentraler Punkt meiner Islamkritik, sondern lediglich e i n Ausdruck einer in jeder Hinsicht rückständigen Kultur, Gesellschaft, Religion.

        Und Ortwein, eine lebenswerte, attraktive Gesellschaft besteht für mich nicht nur aus (abgehärteten) Einzelkämpfern, Bauern, Jägern und Soldaten.
        Mag ja sein, daß ich gegen Islamisten nicht gewinnen würde (zumindest nicht allein), aber ich habe wenigstens gute Gründe, die über Kampfeslust weit hinausgehen, in einer islamischen Welt nicht leben zu wollen.

      • Ich stimme ihnen vollkommen zu!

        Jede Hausschlachtung schaut so aus.

        Templarii

  • Ich kann da keinen „Event“ erkennen? Ich weiß auch nicht, was daran „schaurig schön“ sein soll, das man das, was man gegrillt hat, danach auch isst? Das Projekt war freiwillig, die Kinder wurden vorher gefragt, also wo ist das Problem? Ich war jünger, und es war nicht „kurz nach dem Krieg“ als meine Hasen immer nach dem ersten Frost geschlachtet wurden. Das Wiener Schnitzel war mal ein Tier, die Fischstäbchen werden nicht schon paniert gefangen. So etwas sollten Kinder lernen, und 11/12 Jahre ist auch sicher nicht zu früh dafür.

  • @ Depero

    DAS ist KEIN Grund einen Hasen während einer „Projektwoche“ in der Schule zu töten. Den gleichen Lerneffekt hätte man sicher erreicht in dem man einen lebendigen Hasen zeigt und einen anderen bereits getöteten Hasen.

    Das Ganze ist billige Effekthascherei eines Erziehers, der sich nicht klar darüber ist, zu was er erziehen will.

    @ Manfred

    Die Bilder oben sind widerlich. Und vielleicht geht es beim „Schächten “ zivilisierter zu (hoffe ich) aber der Tod und der Todeskampf für das Tier sind gleich. Man sollte achtsam sein und nicht mit zweierlei Maß messen.

    • Die Bilder sind widerlich, und ich vermute, dass die Tötung des Kaninchens zivilisierter verlaufen ist. Solche Bilde gibt es aber jedes Jahr in aller Öffentlichkeit, und selbstverständlich in Anwesenheit von Kindern.

    • Sehe ich anders, der Tod gehört zum Leben. Wenn man das nicht mit sich vereinbaren kann, dann sollte man konsequenterweise Vegetarier werden.

      • Unsinn.
        Es geht nicht darum, ein Nutztier zu schlachten und zu essen.
        Es geht darum, dass man dem Tier unnötigen Stress und Qualen erspart. Ein Töten coram publico mit vorherigem Streicheln und Abschiednehmen, wie es beschrieben ist, ist einfach krank.

  • @ Ortwein

    Ein Tierleben bedeutet nichts

    Aha, dann sind Sie das, der jetzt schon seinen sechsten Hund erschossen hat, weil ihm die Tierarztrechnung zu hoch ist :mrgreen:

    also einem Schädling, Stress und Tod zu ersparen, interessiert den Bauern nicht, in dessen Salatfeldern das Tier riesige Schäden anrichtet und einen Jagdausübenden nicht, der diesen Schaden ersetzen muss.

    Wenn es nach den Bauern ginge, gäbe es nur ausbeutbare Nutzviecher, vollgestopft mit Antibiotika und gülleverseuchte Äcker. Die Bauern, die ich kenne, sind zu dämlich und zu geizig ihre Hündin sterilisieren zu lassen, sie schlagen lieber 2x im Jahr die jungen Hunde mit der Schaufel tot und anstatt ihr Land zu bestellen, lassen sie es brach liegen und kassieren dafür Prämien von der EU. Diese Spezies ist suspekt. Ebenso die „Jäger“ mit ihrem „heren“ Auftrag der Hege. Wer heute eine Jagd unterhält, der kann auch die gefressenen Salatköpfe spielend ersetzen.

    Reisen sie China, da wird es Ihnen gefallen, die schneiden von der lebenden Schlange Kilostücke ab und verkaufen das Fleisch an ihre Kunden.

    Abhärten hat wohl wenig mit Rohheit zu tun. Aber jedem das Seine!

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