Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Es gibt Tage, da möchte man in einem Irrenhaus sitzen, nur um wenigstens halbwegs normale Menschen zu sehen.

Es gibt Tage, da bricht der mediale Wahnsinn in solchen Mengen über einen herein, dass man als Blogger nicht weiß, wo man anfangen soll, und sich auch fragt, ob es sich überhaupt noch lohnt, irgendetwas zu schreiben. Wo doch jeder nicht völlig verblödete Mensch sehen muss, dass wir von Psychopathen, Verrätern, Idioten und Verbrechern regiert, desinformiert und indoktriniert werden.

Es gibt Tage, wo man im Minutentakt mit Meldungen, Kommentaren, Politikerphrasen bombardiert wird, die jeder ideologiekritischen Würdigung spotten und die Frage aufwerfen, ob diese Verbrecherkaste sich eigentlich einen Spaß daraus macht zu testen, wieviel Schwachsinn, wieviele Unverschämtheiten, wieviel Niedertracht, wieviele Beleidigungen das Publikum noch schluckt, ohne aufzubegehren oder wenigstens zu lachen.

Da ist der Innenminister also naiv genug, von seinen muslimischen Gesprächspartnern auf der Islamkonferenz eine „Sicherheitspartnerschaft“ gegen Terrorismus zu fordern. Nun gut, kann man sagen, er gibt ihnen die Chance, wenigstens verbal Anstand und Gesetzestreue zu demonstrieren und etwas zu tun, was eine schlichte Selbstverständlichkeit ist, nämlich gegen Terrorismus zu sein und sich dort, wo man das kann, auch dagegen zu engagieren.

Diese Selbstverständlichkeit wird aber von Muslimen – und angesichts der Einmütigkeit der muslimischen Reaktion kann man wohl sagen: von den Muslimen – als Zumutung zurückgewiesen.

Eine von diesen Agitprop-„Wissenschaftlerinnen“, eine gewisse Armina Omerika, natürlich Muslimin, denn in eigener Sache ist man wissenschaftlich bekanntlich besonders objektiv, bringt es fertig zu sagen, dies fördere „eine zweifelhafte und sehr bedenkliche Kultur des Denunziantentums unter den Muslimen“. Na, sieh mal einer an: Es gibt zwar gar keine Terroristen und Extremisten unter Muslimen, aber diese nicht existierenden Extremisten dürfen auch nicht denunziert werden. Sie sagt uns ganz offen, dass die innermuslimische Solidarität auch für Terroristen gilt und in jedem Fall wichtiger ist als der Kampf gegen Verfassungsfeinde. Wie war das noch mit der Integration?

Dann fordert die SPD-„Integrationsbeauftragte“ Aydan Özoguz angesichts dieser „Zumutung“, die Muslime sollten die Islamkonferenz boykottieren!

Und die deutsche Presse, nehmen wir exemplarisch eine gewisse Anna Reimann von Spiegel-online, bläst ins selbe Horn.

(Selbstverständlich wieder eine Frau. Es ist überhaupt auffällig, dass die meisten Journalisten, denen die Islamisierung offenbar nicht schnell genug gehen kann, Frauen sind.

Da frage ich mich nur eines: Wenn diese Weiber unbedingt in einem islamischen Land leben wollen, warum gehen sie nicht in eines? So wie diese junge blonde Australierin, die einen Bombenjob in Dubai annahm, dort von vier Kollegen vergewaltigt wurde und deswegen seitdem, streng nach Scharia, wegen Ehebruchs im Gefängis sitzt. Wovon träumen eigentlich Frauen, die es offenbar nicht erwarten können, solche Zustände auch bei uns einzuführen?

Ich finde, sie täten besser daran, eine Kleinanzeige in einem einschlägigen Magazin aufzugeben. Es finden sich bestimmt genügend Männer mit und ohne Migrationshintergrund, die bereit sind, auch diese abgründigen Bedürfnisse zu befriedigen. Man sollte ihnen aber verbieten, ihr Land in ihre perversen Phantasien hineinzuziehen.)

Machen wir’s kurz:

ES GIBT KEINE INTEGRIERTEN MUSLIME!

Alle angeblich „integrierten Muslime“ wie die beiden zitierten Damen, sind offensichtlich ihrer eigenen Community gegenüber loyal und gegenüber sonst niemandem.

ES GIBT KEINE DEMOKRATISCHEN LINKEN!

Auch die SPD, die noch am ehesten „gemäßigt“ genannt werden kann, ist eine Vereinigung von Volksverrätern und Staatsfeinden.

ES GIBT KEINE DEMOKRATIE!

Es gibt höchstens deren Entartungsform, die Ochlokratie.

Die Herrschaft des Abschaums.

49 Antworten auf Irrenhaus Islamkonferenz

  • Wovon träumen eigentlich Frauen, die es offenbar nicht erwarten können, solche Zustände auch bei uns einzuführen?

    Sie träumen von der ‚harten Hand‘ – der Hand, die sie züchtigt! Nicht, daß sie das jemals zugeben würden … sie können es vermutlich nicht einmal selber erkennen und sind sich ‚absolut sicher‘, daß ihre Motive ‚völlig lauter‘ sind. Aber es ist genau so. Sie schreien nach der Hand, die ihnen endlich wieder Grenzen setzt, indem sie sie prügelt. Sie wollen auch nicht wirklich in Zeitungsredaktionen sitzen und dummes Zeug schreiben … müssen. In Wirklichkeit wollen sie wohl allesamt am Herd stehen, Essen kochen, das Haus aufräumen und die Kinder versorgen. Da das aber nicht mit ihrem westlich-aufgeklärten Tagesbewußtsein in Übereinstimmung zu bringen ist, müssen sie es über eine entsprechend komplexe Strategie des Selbstbetrugs zu erreichen versuchen. Und da sie die Mehrheit der Bevölkerung stellen, sind ihre Aussichten ihr Ziel zu erreichen langfristig wohl nicht schlecht.


    ES GIBT KEINE DEMOKRATISCHEN LINKEN!

    Auch die SPD, die noch am ehesten “gemäßigt” genannt werden kann, ist eine Vereinigung von Volksverrätern und Staatsfeinden.

    Die Linke – ob demoratisch oder nicht – ist doch einfach nur der Automatismus des Widerspruchs. Das aktuelle Beispiel dazu aus der JF:

    SPD und Grüne forderten Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) auf, sich bei den Muslimen in Deutschland für seine Äußerung, der Islam sei historisch kein Teil von Deutschland, zu entschuldigen. Die Islamkonferenz biete Friedrich die letzte Chance, die bewusste Provokation von Millionen Muslimen zurückzunehmen, sagte der migrationspolitische Sprecher der Grünen Memet Kilic der Neuen Osnabrücker Zeitung.

    Sagte irgendeiner Deutsche seien ‚historisch gesehen Weiße‘, käme postwendend der Widerspruch … von links. Das alles geschieht mit der ‚ermüdenden Regelmäßigkeit einer ungeliebten Jahreszeit‘ (Hugo Drax zu James Bond in ‚Moonraker‘). Das Problem der anderen, der Nichtlinken … ist ganz einfach, daß sie nicht bereit sind die Konsequenzen zu ziehen. Was hieße, sich einen Raum auswählen in einem Bundesland, zusammenzuziehen, eigenes Leben organisieren, sich selbst bewußt ausschließen und austreten aus der Simulation BRD.
    Ich glaube es ist wirklich besser, wenn man Linke und Rechte auf zwei Länder aufteilen würde

  • Zum Glück und dank Ihnen, Manfred, gibt es diesen Blog. Der erinnert in gewisser Weise an den kleinen und informellen Kreis von Menschen in dem Film „Einer flog über das Kuckucksnest“. Auch ich habe im Forum „Reconquitsta-Europa“, in dem ich die Ehre und das Vergnügen habe mitzuarbeiten, des öfteren den Vergleich mit dem Irrenhaus bemüht, allerdings etwas modifiziert: „Deutschland ist ein Irrenhaus“.

  • Zu dieser seltsamen Islam Konferenz hat Michael Paulwitz schon 2009 bei SiN einen guten Beitrag geschrieben:

    (…)
    Die Einberufung der Konferenz war bereits eine Teilkapitulation. Wer verhandelt, statt zu fordern, daß sich alle den im eigenen Machtbereich geltenden Regeln unterordnen, erkennt die Gegenseite als eigenständiges Subjekt auf Augenhöhe an. Der deutsche Staat verhandelt also mit den Islam-Verbänden wie mit einem Staat im Staat. Gegenstand der Verhandlungen ist die Teilung der Macht. Die Muslim-Lobby nennt das „Integration“. Sie meint damit: Politische Teilhabe. Was Schäuble damit meint, weiß er wohl selbst nicht so genau. Irgendwas wie: Schön, daß wir wenigstens miteinander geredet haben.

    Die Islam-Verbände wissen, was sie wollen: Institutionell abgesicherte Mitsprache- und Einflußmöglichkeiten. Sie wissen, daß die Demographie für sie arbeitet: Schon in wenigen Jahrzehnten stellen Muslime in vielen Städten die Mehrheit. Aber so lange wollen die Verbände nicht warten. Sie wollen jetzt schon ihren Teil vom Kuchen. Schäuble läßt ihnen ein schönes Stück davon: Islamunterricht. Keine Kopftuchverbote. Moscheebaugarantie. Freibrief für die Selbstausgrenzung muslimischer Mädchen an den Schulen. Lauter Etappensiege. (…)

    http://www.sezession.de/6086/der-letzte-kaiser.html

  • Allein die Tatsache, daß es überhaupt je zu einer „Islamkonferenz“ kam, war als Signal zu verstehen, daß man hierzulande das GG nicht allzu ernst nehmen müsse. Schließlich ist das GG ja keine Verfassung, sondern ein vorläufiges Provisorium.

    Insoweit also nur folgerichtig. Denn das GG hat seit 1949 noch nie seine volle Wirkung entfalten können und wurde von Anbeginn erfolgreich ausgehebelt. Beispiele gefällig? Art. 38, Abs. 1 GG. Demzufolge gab es in diesem Land ab ’49 nie ein legitimes Parlament. Nach Art. 5 GG findet eine Zensur nicht statt. Dennoch existiert sie via pc und schänkt die Meinungsfreiheit substantiell ein.

    Wenn sich der Staat einer Gruppe gegenüber sieht, die ihre Lebensform und -auffassung über dem GG stehend ansieht, kann eine solche Konferenz nur einen Zweck haben: Entsprechend der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht, steht hier die bedingunslose Annhame des GG und insbesondere seiner Art. 1-19 zur Debatte. Eine Art Sonder-Nachhilfe-Veranstaltung oder Aufklärung sozusagen; verbunden mit der klaren Aussage: Rabatte werden nie und nimmer gegeben.

    Politik und Gerichtsbarkeit (bis in die höchsten Ränge) verraten täglich die durch das GG gesetzten Maßstäbe. Hier sei auf Karl Albrecht Schachtschneider „Grenzen der Religionsfreiheit am Beispiel des Islam“, ISBN 978-3-428-13505-9 verwiesen. Das ist die profundeste Begründung zur legitimen Anwendung des Art. 20, Abs. 4 GG durch jeden verantwortungsvollen und patriotischen/demokratischen Bürger.

  • Man darf trotzdem bei all dem nicht irre werden.
    Dass eine Mehrheit die Kleider des nackten Kaisers preist, ist nichts neues.
    Für die anderen ist das eine Steilvorlage und eine Prüfung ihres politischen Geschicks.

  • PS Friedrich scheint, soweit man bisher erkennen kann, in der genannten Prüfung recht gut abzuschneiden.
    Mal sehen, ob die BILD ihn zum Nachfolger des gegelten Grafen zu machen imstande ist.

  • Lieber Manfred!

    Ich hoffe, meine gestrigen Äußerungen waren nicht allzu ursächlich für den etwas pessimistisch und wütend zugleich klingenden Artikel.

    Die Bundesrepublik ändert man nicht dadurch, daß man ihr Spiel mitspielt.

    Aber das Bewußtsein einer durchaus relevanten (aber letztlich nicht wahlentscheidenden) Anzahl kann man schon durch seine metapolitischen Einsichten und Fragestellungen positiv beeinflussen. Oder präziser: Einen kleinen mentalen Schubs zum Flugzeug hinaus, wenn sich der zukünftige Fallschirmspringer nicht traut. Aufklärung, ganz im Sinne Kants, ist nur aktiv möglich. Man kann nicht aufgeklärt werden, noch kann man andere aufklären.

    Selbstverständlich ist dieses Blog hochwirksam. Das kann man daran sehen, mit welcher Hochachtung „Kybeline“ davon sprach, daß ihr Grünen-Artikel bei Dir aufgenommen wurde.
    Auch „Kewil“ und „PI“ schweigen Dich ja faktisch tot. Woran das liegt: Sie sind beide zu platt, zu primitiv, zu unkritisch, zu unreflektiert um mit der differenzierenden, sachlichen Methode, der Du Dich bedienst, umgehen zu können. – Die Meta-Ebene ist denen kaum zugänglich.

    Du hast Wirkung. Alleine bei mir, ist dies ganz deutlich. Viele Denkimpulse und viele Tatsachen, die bei mir zu einer Veränderung meiner Vermutungen führen, kommen definitiv von hier. Nirgendwo wird so gut darüber diskutiert.

    Aber die Wirkung wird trotzdem eine andere sein. Kein Staatentypus hat eine solche Zeitenwende jemals überlebt. Mir ist auch kein Zeitenwechsel bekannt, der ohne Gewalt und Chaos einhergegangen wäre.

    Das ändert nichts daran, daß die Deutschen eine ethnische Größe sind, die deswegen immer politisch bedeutsam sein wird. Das gleiche gilt für die tausendjährige Prägung durch das Christentum. Auch die einzelnen Ausprägungen werden noch lange relevant bleiben: griechisch-orthodox-slawische Prägungen, römisch-keltisch-katholische Prägungen, römisch-germanisch-protestantische Prägungen. Das ist noch lange nicht tot.
    Aber es wird auch nicht bleiben, wie es ist. Dafür ist der Wandel zu tief.

    Ich habe Fernau in seinem Buch „Haleluja“ nie verstanden, als er sagte, würde die Sowjetunion den kalten Krieg gewinnen, dann bedeutet dies hundert Jahre Dunkelheit. Gewänne die USA, dann wäre dies das Ende der Geschichte. – Treffender: Das Ende dieser Epoche. Und genau das beobachten wir seit 1990.

    Den Bettel hinzuwerfen, weil das Alte nicht zu halten ist, vergleichbar 1918 Kaiser Wilhelm II., war wohl der größte Fehler. Aber ohne eine Alternative braucht man auch nicht anzutreten.

    Wenn dieser Staat kaum noch Probleme löst, sondern sich und den Bürgern nur welche bereitet und die Lösung von Problemen prinzipiell verhindert, dann ist es keine große Prophezeiungskraft, um vorherzusagen, daß dieses Konstrukt nicht dauerhaft sein wird. Etwas effektiveres wird es von außen und/oder innen ersetzen.
    Dieses Effektivere auszubauen und die notwendigen Staatsfunktion sukzessive selbst zu übernehmen, dabei nicht für jeden offen zu sein, sondern exklusiv zu sieben, wer dazugehört, wer profitieren darf, wer bestimmen darf, wer die Fenster putzt, ist dabei schon eine selbstverständliche Mindestanforderung.

    Angenommen, die Bundesrepublik würde sich tatsächlich besinnen, und auf einmal anfangen alle Strukturen so zu ändern, daß Probleme gelöst werden können, wären wir in kürzester Zeit der wohlhabendste und (nach den USA) der mächtigste Staat der westlichen Welt. Wem kommt das bekannt vor? Mir: 1866, 1870 und 1914 und 1939, 1941. Schon bei der ersten Maßnahme in diese Richtung gäbe es eine Isolierung Deutschlands, die die Wirtschaft zerstören würde. – keine Chance!

    Um eine einem außenpolitischen Druck stand zu halten, müßte die BEVÖLKERUNG geschlossen und entschlossen sein. Mindestanforderung. Aber damit man die Bevölkerung einen könnte, müßte man erstmal die Folgen der seit 1870 andauernden westlichen Politpropaganda kurieren können. Das wird niemals 85% der Bevölkerrung erreichen. Man bräuchte Zeit und genug Macht, um Medien zu „objektivieren“ und außenpolitische Einflüsse zu minimieren. Dazu brächte man wiederum die Konfliktfähigkeit, die erst aufgrund einer geschlossenen Bevölkerung zu haben ist. Da beißt sich die Katze in den Schwanz.

    Wie Du einmal richtig bemerktest, haben wir diese Zeit nicht, weil das Land ethisch und mental völlig umgekippt ist, um zu warten bis die USA sich nur noch auf China konzentrieren oder sogar verlieren.

    Es bleibt also nur noch die organisatorische Flucht ins Private und Dezentrale. Nicht die räumliche Sezession, das wäre eine machtpolitische Herausforderung, die auch die schwächlichste Bundesrepublik nicht hinnehmen wird, sondern die persönliche und organisatorische Sezession von der Bundesrepublik. Nicht GEGEN die Bundesrepublik gerichtet, wie die Deppen von NPD und MLPD uä. wollen, sondern NEBEN ihr, losgelöst von ihr, aber dennoch in ihr. Ihr natürliches Schwinden langsam zu „sukzessieren“, sie also durch eigene, effizientere Strukturen zu ersetzen, ist weniger das Ziel, als mehr Selbstverständlichkeit, Automatismus.

    Ob man weitergehende Gedanken noch öffentlich entwickelt, sollte man schon kritisch überdenken. Aber ich denke,dies sollte man tun. Ob man dann konkrete, einzelne Projekte öffentlich darstellt, ist eine ganz grundlegende Entscheidung.

    Bevor Rot-rot-grün nicht abgewählt wurden (2017, 2021) und Marine LePen Präsidentin von Frankreich ist, was für Deutschland nichts Positives bedeuten wird, sollte man wohl eher die Bälle flach halten. Danach mag sogar ein Hoffnungsschimmer für die Bundesrepublik aufkeimen. Denn es kommt ja doch alles anders, als man denkt.

    • „Um eine einem außenpolitischen Druck stand zu halten, müßte die BEVÖLKERUNG geschlossen und entschlossen sein. Mindestanforderung. Aber damit man die Bevölkerung einen könnte, müßte man erstmal die Folgen der seit 1870 andauernden westlichen Politpropaganda kurieren können. Das wird niemals 85% der Bevölkerrung erreichen. Man bräuchte Zeit und genug Macht, um Medien zu “objektivieren” und außenpolitische Einflüsse zu minimieren. Dazu brächte man wiederum die Konfliktfähigkeit, die erst aufgrund einer geschlossenen Bevölkerung zu haben ist. Da beißt sich die Katze in den Schwanz.“

      Nein, ich denke, Geschlossenheit ließe sich trotz allem relativ einfach herstellen. Sie müssen sich nur von dieser ganzen Diskussion um die Vergangenheit lösen, denn die interessiert letztlich sowieso keinen mehr.

      Sowas könnte auf mehreren Schienen laufen. Einmal ganz unpolitisch, daß sie einfach bestimmte Freizeitangebote anbieten. (Nein, wirklich, unpolitisch. Es geht schlicht um eine eigenständige Ästhetik, selbst gewählte Akzente, welche um Herausforderung und Leistung kreisen, sowie Gemeinschaftserlebnisse um sie herum erlauben. Die Tendenz zu sowas gibt es eh schon, nur daß sich diese beiden (Herausforderung, Leistung einerseits, Gemeinschaftserlebnis andererseits) selten in einem Ereignis verbinden.) Das muß ja nicht gleich paramilitärisch sein.

      Politisch wäre es sehr ratsam ein Bewußtsein für den Weg hin zu besseren Umstände an konkreten Beispielen zu wecken. Dabei bloß nichts Tabuisiertes aufgreifen, die zuerst beschriebene Schiene dürfte auch gerne mal völlig unverschämt sein, einzelne Skandale würden ab einer bestimmten Größe sogar eher förderlich sein, insbesondere, da es ja nur eine Mode wäre, und kein zentral organisierter Verein, nein, schön im absolut Anerkannten bleiben und dort Mißstände aufgreifen, denn auch da gibt’s genug, um schlicht das Bewußtsein zu wecken, daß es viel zu tun gibt und man es gemeinsam anpacken sollte.

      Dann bräuchte man auch noch eine, möglicherweise von der vorigen Schiene getrennt laufende Wohlfahrtsorganisation, oder besser gleich einen ganzen Haufen davon, die den einen oder anderen Mißstand behöben, dabei nicht nur solche, welche groß an die Glocke gehängt werden. Dies mag auch kämpferische Aufgaben einschließen, das wäre aber genauestens abzuwägen, wahrscheinlich wäre es am sinnvollsten da nicht mehr zu tun als nötig ist, um als wehrhaft wahrgenommen zu werden „Don’t mess…“

      Wenn Sie all das täten, würden Sie das politische Bewußtsein der Deutschen grundlegend ändern. Kann jetzt niemand sagen, daß mich Islamisten auf diese Dinge gebracht hätten (ha, ha, ha). Aber das ist eben nach Hegel auch wieder eine Wirkung des gegenwärtigen Konflikts, daß man versucht die Stärken des Gegners miteinzubeziehen und die Synthese zu bilden.

  • Mal sehen, ob die BILD ihn zum Nachfolger des gegelten Grafen zu machen imstande ist.

    Graf Gel … 😆

  • Hallo Herr Meyer,

    Ich verstehe leider nicht, was Sie mit diesem Halbsatz meinen:

    „um zu warten bis die USA sich nur noch auf China konzentrieren oder sogar verlieren.

    Ich bitte um Erklärung.

  • 90% des Deutschland niederhaltenden Einlusses und Drucks kommen aus den USA. Sie sind auch die einzigen, die einen dauerhaften militärischen Druck auf uns ausüben. Ja, auch die Briten üben den aus; so der Vorschlag, die britische Rheinarmee durch eine polnische Division zu ersetzen. Aber alleine reicht auch heute die „Entente“ nicht aus.

    Von diesem militärischen Druck spricht letztlich jeder, der die Enthaltung der deutschen Stimme im Sicherheitsrat kritisiert, weil es eine lösung aus dem westlichen Machtbereich andeutet, den die USA und ihre Alliierten schnell verhindern können. Letztlich schwebt über uns jede Sekunde der dritte punische Krieg. Und die Angst davor, macht bei uns seit Adenauer die einzige Leitlinie der Politik aus. Manchmal gehörte dazu auch der versuch sich etwas frei zu schütteln, Adenauer, Brandt, Kohl, aber niemlas durch das Stellen der Machtfrage.

    Das haben 2003 CDU-Politiker und US-neocons Schröder vorgeworfen, als er sich der coalition of will verweigerte, daß werfen heute SPD-Politiker und alle neocons Merkel und Westerwelle vor. Und es stimmt. Deutschland ist aus profanen wahltaktischen Gründen nicht über das hingehaltene Stöckchen gesprungen. Das war zeiwmal eine Provokation, zweimal ein schwerer Fehler. Jeder, der dies als Fehler ansieht, beweist damit nur, daß er Deutschland als „dominion“ der USA ansieht, was sie ja auch ist.

    Helmut Kohl hat immer die EU als die Möglichkeit angesehen, diese Fesseln loszuwerden. Ganz unrecht hatte er da nicht. Aber ob die neuen europäischen Fesseln weniger schmerzhaft sind, als die alten amerikanischen, ist unerheblich. Denn wir ragen mittlerweile beide gleichzeitig.

    Um die USA als „Kolonialherren“ abzuschütteln, müssen die erst machtpolitisch deutlich schwächer werden. Z.B. dadurch, daß sie sich auf den Herausforderer China konzentrieren müssen und ihre Kolonien vernachlässigen müssen, siehe Frankreich und Großbritannien im 2. WK, oder sogar einen Konflikt mit China verlieren oder durch die verlorene innere Homogenität und Wirtschaftskraft an Handlungsfähigkeit verlieren. Letzte Chance der BRD: Hoffen, daß es mit dem Niedergang der USA schnell geht und bis dahin gute Mine zum bösen Spiel machen. Wer sich in der Rüstung auskennt, wird bemerkt haben, daß die USA in der letzten Zeit alle für Deutschland bedeutsamen strategischen gemeinsamen Projekte gekündigt haben. Stichwort: MEADS.

    Meyer bitte ohne Herr! 😉

  • Die Sicherheitspartnerschaft ist ein lächerlicher Versuch.

    Denn laut §138 StGB sind alle Bürger sogar dazu *verpflichtet*, Umtriebe zu melden.
    Selbst die in §139 StGB festgelegten Ausnahmen greifen explizit NICHT für verfassungsfeindliche Aktivitäten.

    Man kann in der Tat gar nicht so schnell Nahrung aufnehmen, wie man sie wieder loswerden möchte.

  • Hallo! Ich könnte jetzt zwar viel schreiben wills aber nicht, da es wohl das Selbe wär wie der Autor oder einige Mit-Kommentatoren geschrieben haben. Vor allem der Punkt „Ochlokratie“ erhält meine volle Zustimmung, auch wenn man das sicher noch etwas ausdifferenzieren müsste. Eine Frage hätte ich dann doch: Wie definiert der Herr Kleine-Hartlage denn „Volksverräter“? Meint er damit „Blut- und Rassenschande“oder etwas Konstruktiveres?

    MfG
    cundar

  • Ich würde sagen: Nicht zum Wohle des Volkes handelnd. Selbst wenn alle Moslems teil des Volkes wären, so würden diese Verräter ja auch gegen sie handeln, weil sie bewusst in Kauf nehmen, dass unsere Moslems für alle Zeiten der Vernunft entsagen. Insofern auch ein Verrat an den Entwicklungsmöglichkeiten.

  • „Auch “Kewil” und “PI” schweigen Dich ja faktisch tot. Woran das liegt: Sie sind beide zu platt, zu primitiv, zu unkritisch, zu unreflektiert um mit der differenzierenden, sachlichen Methode, der Du Dich bedienst, umgehen zu können. – Die Meta-Ebene ist denen kaum zugänglich.
    Du hast Wirkung. Alleine bei mir, ist dies ganz deutlich. Viele Denkimpulse und viele Tatsachen, die bei mir zu einer Veränderung meiner Vermutungen führen, kommen definitiv von hier. Nirgendwo wird so gut darüber diskutiert.“

    Dies kann ich nur bestätigen, ebenso die Worte zur Qualität und Bedeutung dieses Blogs.
    PI und leider auch Kewil spielen m.E. ein übles Spiel: den Zorn der Deutschen von den Verursachern abzulenken und ihnen wiederum dienstbar zu machen.
    Ich wüßte gerne, ob bei der Linie auch ein unsichtbares prodeutsches Kalkül eine Rolle spielt oder es bloß undurchdachten Groll bedient.

    Bei jenen rechten Parteien, die medienwirksam nach Israel pilgern, vermute ich weniger plötzlich entflammte Judenliebe, sondern eine pragmatische Demutsgeste an die wahren Herren der Welt aus den Wissen, in einem Zweifrontenkrieg nicht bestehen zu können: Israel möge erkennen, daß der Schaden, den seine islamischen Zivilokkupanten bei den Deutschen anrichten, auch sein Schaden wäre.

    Die Vermengung der Landnahme durch islamische Eindringlinge und den Hass auf islamische Staaten ist eine recht durchtriebene Methode, denn bei gründlichstem Nachdenken kann ich mich nicht entsinnen, daß uns ein islamisches Land gezwungen hätte, ihren Bevölkerungsüberschuss aufzunehmen.
    Der Islam ist als Religion nicht unsere religiöse Grundlage. Er ist geistig und sinnlich empfindsamen Menschen unsympatisch – für primitive Völker mag er dagegen angemessen sein.
    Das heißt jedoch nicht, daß man zu Staaten, die den Islam als Staatsreligion haben, feindlich eingestellt sein muß. Hier bin ich sehr für Vielfalt und gestatte anderen Menschen und Kulturen nach IHRER Facon glücklich zu leben.
    Gerade die USA zeigen mit ihrer Ungleichbehandlung, daß es ihnen nicht um irgendwelche „Menschenrechte“ geht, sondern um brutale Machtpolitik: wer kuscht, darf die Scharia bis zum Anschlag leben.

    Aber Christentum und Islam sind wie Feuer und Wasser oder wie Wölfe und Schafe: beide haben ihre Daseinsberechtigung, doch wer glaubt, sie könnten in einem Gatter friedlich zusammenleben hat schlichtweg etwas an der Klatsche. Oder gar finstere Absichten – womit wir wieder bei unseren „Freunden“ wären …

  • Also bei der Aydan Özoguz blicke ich nicht durch: Die ist mit einem Katholiken verheiratet und nirgendwo in ihrer Vita scheint durch dass Sie als bekennende Moslemistin aktiv wäre (oder ist sie eine Panzerschrank-Moslemistin?).

    Für ihre degenerierte Muslim-Markt-Verwandtschaft kann sie ja nun erstmal nichts. Kann da irgendjemand weiterhelfen?

  • Sie gestatten, cher Manfred, daß ich als echter Wiener etwas in Ihrem Artikel moniere: statt »Ochlokratie« müßte es »Oaschlochkratie« heißen.

    Naja, ein Tippfehler kann jedem passieren … 😉

  • Ich hoffe, meine gestrigen Äußerungen waren nicht allzu ursächlich für den etwas pessimistisch und wütend zugleich klingenden Artikel.

    Nicht doch. Ursächlich waren schlicht die Nachrichten.

    @ Meyer, Kreuzweis:

    Danke für die Blumen. Ich möchte aber doch PI und Kewil gegen die Kritik in Schutz nehmen. Sie sind vielleicht weniger „philosophisch“, aber das ist auch nicht jedermanns Sache, und die Leserzahlen sprechen dafür, dass Viele eine etwas weniger anstrengende Lektüre bevorzugen, als mein Blog es normalerweise ist, zumal beide sehr informativ sind.

    Ich kann auch nicht sagen, dass sie mich „totschweigen“; ein erheblicher Teil meiner Leser kommt traditionell über ihre Blogrolls oder Kommentare, und es wird auch immer mal wieder im redaktionellen Teil auf meine Beiträge Bezug genommen. Gerade zu PI unterhalte ich ein sehr kollegiales Arbeitsverhältnis, und dies ungeachtet der Tatsache, dass die politischen Profile sich doch deutlich unterscheiden (dort rechtsliberal-prowestlich, hier konservativ-antiglobalistisch). Ich sehe in der Ausrichtung von PI auch nicht den Versuch, das deutsche Volk „abzulenken“. Es ist eher so, dass der Ausgang dieses Volkes aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit, also der Umnachtung durch die liberal-sozialistische Metaideologie, von jedem Einzelnen Schritt für Schritt vollzogen werden muss; man springt nicht plötzlich vom linken ins rechtskonservative Lager; ich selbst habe das auch nicht geschafft. Wer damit anfängt, braucht erst einmal eine ganze Weile noch eine liberale Ideologie als Krücke, um bestimmte Sachverhalte überhaupt erkennen und aussprechen zu können. Erst wenn man weiterfragt, kommt man dahin, in der liberalen Ideologie selbst eines der Hauptprobleme zu sehen.

    Wie gesagt, diesen Weg muss jeder für sich gehen, aber es ist wichtig, dass es an jeder Etappe eine darauf abgestimmte publizistische Versorgungsstation gibt, die es einem ermöglicht, weiterzugehen. Ich bitte darum, dies bei allem modischen PI-Bashing zu berücksichtigen.

  • Großes Lob von meiner Seite.
    Sehr gute Artikel, klasse Kommentare.

    Adam

  • Die Sowjetunion war die in Tyrannis umgeschlagene Ochlokratie (in den Worten des prophetischen Solowjow der „Antichrist“).
    Der Westen war die selbst-paralysierende selbst-abschaffende Ochlokratie, die nur darauf wartete „lieber rot als tot“ zu werden. Ein wenig Handlungsfähigkeit hatten sich lediglich die USA bewahrt, die aber sorgfältig die Ochlokratie in die besiegten Länder injizierten.
    Einen Ausweg aus diesem Zustand kann man auf politischem Wege unter der jetzigen Konstellation kaum herbeiführen.
    Man kann fast nur in privaten Gärten die männlichen Werte („virtus“) zu pflegen versuchen, die mit dem Maße wieder Konjunktur gewinnen können, wie der Karren im Dreck versinkt.
    In diesen Wochen konnte man einen solchen Konjunkturgewinn in Japan beobachten. Nebenbei zeigten sich auch die Stärken des homogenen Nationalstaats.
    Sicherlich kann man als Gemeinde auch mit viel Geschick hier noch das ein oder andere politisch drehen. Eine totale innere Emigration ist unnötig, aber man sollte realistische Erwartungen haben.

  • Cheffe meinte:
    „Ich möchte aber doch PI und Kewil gegen die Kritik in Schutz nehmen. Sie sind vielleicht weniger “philosophisch”, aber das ist auch nicht jedermanns Sache,“
    … auf meine Worte:
    „Dies kann ich nur bestätigen, ebenso die Worte zur Qualität und Bedeutung dieses Blogs.
    PI und leider auch Kewil spielen m.E. ein übles Spiel: den Zorn der Deutschen von den Verursachern abzulenken und ihnen wiederum dienstbar zu machen.“

    Danke, denn ich zucke selbst etwas, beim Lesen meiner Worte. Zumindest in Bezug auf Kewil möchte ich betonen, daß ich ihm freundlich gesinnt bin und seine geleistete Arbeit hoch achte – obwohl mich seine Tabuzonen (USA, Israel) arg verdrossen. Doch zumindest in Bezug auf England war er zum Ende hin recht revisionistisch. Kewil unterstelle ich keine bösen Absichten, doch seine unbedingte Treue zur USA und Israel war verwirrend. Sein Blog war mir wie eine patriotische Bildzeitung mit Suchtpotential und oft sehr anspruchsvollen Artikeln.

    Bei PI ist es etwas anders. Diese ostentative USA- & Israelkriecherei bei gleichzeitiger übelster Hetze gegen die Statten, die sie nicht leiden können, insbesonderen den Iran, ist höchst unangenehm. Die Argumente sich oft unterste Schublade und mit Bildniveau schmeichlerisch beschrieben.

    Warum wir als Deutsche den Iran – das „Land der Arier“ – hassen sollten, wird vermutlich keiner hier plausibel erklären können.
    Daß die plakative Erhängung von zwei Schwulen (Vergewaltigern – das wird dort nämlich ständig verschwiegen) brutaler sein soll, als die Todesstrafen der Amis, leuchtet mir nicht direkt ein. Achja – gelegentlich soll noch gesteinigt werden; wieviele weiße Christen hat man in den USA in Waco gegrillt? Folgenlos natürlich!
    Von dem humanen Erdrosseln der Nürnberger „Kriegsverbrecher“ oder dem Aushungern deutscher Kriegsgefangener wollen wir erst gar nicht anfangen…

    Der große Ayatollah hat in einer extrem unblutigen Revolution den Schah, der vermutlich auch bereits auf der Abschußliste der USA stand, denn er wollte die Ölförderung wieder renationalisieren, abgeräumt und einen Gottestaat nach Saudiarabischem Muster installiert. Dabei hat man jedoch auf die weitere Mitarbeit der Amis verzichtet und die Botschaft mit ihren 2000 Mitarbeitern um radikalen Personalabbau gebeten. Das hat den Amis gar nicht gefallen, von nun an war „Gottesstaat“ terroristisch …
    Nun habe ich mir von iranischen Flüchtlingen sagen lassen, daß nach ihrer Einschätzung die meisten Iraner gar nicht Muslims wären, auch wenn es wie bei ihnen, die Bahais sind, im Paß stünde. Und von Christen- und Judenverfolgungen dort hört man auch wenig – nein, man findet sie im Parlament. Und an den Universitäten sowie in der Industrie fände man einen hohen Frauenanteil – unverscheiert. Usw. usf.

    Warum also soll ich, weil ich den Islam hier bedrohlich finde, ihn auch im Iran bekämpfen?

    • Zweimal Unrecht ergibt nicht Recht! Wenn die Tötungen in den USA Unrecht sind, sind die im Iran es nicht minder.

      Ich würde den Problemhorizont aber verschieben wollen und fragen: Warum sind wir eigentlich so obsessiv mit den Geschehnissen in diesen Staaten irgendwo da unten? Warum sollen mich die Menschenrechtsverletzungen in China interessieren? Welchen Einfluss habe ich darauf? Wer hat einen Nutzen davon, wenn ich mich mit den Menschenrechtsverletzungen in China befasse?

      Wir müssen den Fokus wieder darauf legen, was hier bei uns geschieht. Dass die USA bei uns einen ziemlich schädlichen Einfluss haben, da würden doch hier alle zustimmen. Und dass gar die muselmanische „Migration“ von dort gesteuert wird hat „Cheffe“ ja per eigenem Artikel (weiterführend: http://fjordman.wordpress.com/2011/03/24/das-rivkin-projekt-wie-der-globalismus-den-multikulturalismus-zur-unterwanderung-souveraner-nationen-benutzt-%E2%80%93-teil-1-von-3/) diskutiert.

      Wir sollten uns klar positionieren. Nicht gegen dieses oder das Land, sondern für bestimmte Werte. Wenn wir die Todesstrafe ablehnen, dann überall. Aber vor allem bei uns.

      Steinigungen im Iran und Christenverbrennungen in Texas sind keine innenpolitischne Probleme!

      • Dass die Todesfrage zu einer Glaubensfrage gemacht wurde, ist eines der Verfallssymptome auf dem Weg in die Ochlokratie.
        Es passt genau in das von Platon beschriebene Schema.
        Bei uns wird es wahrscheinlich erst wieder bergauf gehen, wenn die Todesstrafe wieder eingeführt wird.
        An einer Praxis wie der japanischen, die die Todesstrafe für besonders niederträchtige und klar erwiesene Morde vorsieht, ist nichts auszusetzen.
        Auch die Europäische Menschenrechtskonvention geht noch von der Existenz der Todesstrafe aus.
        Singapur verwendet heute mit Erfolg die Prügelstrafe, um nicht in der illegalen Einwanderung unterzugehen.
        Die haben sie von den Engländern übernommen.
        Auch das gehörte zu dem freiheitlich-demokratischen Europa in den Zeiten, in denen es noch nicht ganz in die Ochlokratie versunken war.

      • Werter Kairos!
        Wenn ich Ihre martialische Seite ansehe, käme ich nicht darauf, daß Sie in Sachen Todesstrafe so empfindsam wären.

        Erstmal: Sicher, ein Unrecht legitimiert kein anderes. Der Spruch ist so banal wie billig. Ich kenne ihn sattsam aus dem Munde von Gutmenschen, die fürchten, ich wollte mit Hinweis auf die Verbrechen der Roten die deutschen rechtfertigen. Wobei die gleichen Gutis kein Problem haben, die Verbrechen an der deutschen Zivilbevölkerung mit denen der ‚Nazis‘ zu begründen. Auf solche Logik ist rekatal gepfiffen!

        Zweitens: Ich verwende es nicht zur Anklage, sondern zur Abwehr verlogen moralisierender „Islamkritiker“ (lächerliche Islamkritik hilft nämlich dem Islam).

        Drittens muß man fragen, nach welchen Maßstäben man von „Unrecht“ sprechen soll. Gesetze können anderswo hart sein und dennoch gerechter als die Justizpraxis in dieser ‚brd‘.

        Und viertens: Die Todesstrafe ist in der ‚brd‘ NICHT abgeschafft. Für die wehrlosen und vogelfrei erklärten Menschen hierzulande ist sie real existent. Dem Opfer der Spott, den Täter Milde und den korrupten Richtern fette Bezüge.

        Da halte ich die Todesstrafe für zweifelsfreie und besonders niederträchtige Morde als deutlich gerechter. Die hierzulande geübte „Resozialisierungs“praxis für Tötungsdelikte ist eine glatte Verhöhnung der Opfer.

  • Ich kann die Bitternis und die Haerte im Artikel von Manfred gut nachvollziehen.
    Wie ist es moeglich geworden, dass eine bestimmte Gruppe von Einwanderern die Logik von Immigration auf den Kopf gestellt haben?
    Es gibt wohl viele Faktoren, sei es „white guilt“ und fuer Deutschland speziell Schuldstolz, Geschichtsvergessenheit, das „Alien aus Braunau“ (Klonovsky), wie auch immer.
    Unter dem Strich bleibt, Deutschland kann sich nicht – wie es nicht nur einem J. Fischer vorschwebt – mit Auschwitz als Gründungsmythos konstituieren.
    Kein anderes Land der Welt kaeme auf den Gedanken, sich mit seinem eigenen historischen Tiefpunkt zu definieren.
    Es ist keinem Tuerken oder Muslim zu verdenken, dass er nur Verachtung ob solchem Masochismus und Selbstverleugnung empfindet.
    Dieses Vakuum wird dann eben frueher oder spaeter von vitaleren ethnischen Gruppen gefuellt.
    Bedauerlicherweise ist dieses Vakuum ein Dogma fuer einen Grossteil unserer „Volksvertreter“ geworden, illustriert besonders durch die leidlich bekannten Schilderung eines MdB namens Edathy, der in der zweiten Generation immer noch unter folgender Erniedrigung leidet:
    „…als mein Vater in Deutschland als (sic) evangelischer Gemeindepastor verbeamtet wurde, musste er seinen indischen Pass abgeben, er wurde vor seinen Augen zerrissen. Das war ein kränkendes Erlebnis.“
    Soviel zum Bekenntnis zu der neuen Heimat wenn man sogar eine Lebensanstellung bekommt.

    p.s.
    Abgesehen davon, halte ich diese Geschichte fuer einen von der Edathy-Dramaqueen frei erfundenen Bockmist.
    Welcher Beamte stellt sich hin und zerreist – als ob es keine Scheren gaebe – rituell und mit Inbrunst ein amtliches Dokument??
    Als ich 1983 meinen Pass im britischen Konsulat in Koeln zurueckgab, wurde dieser lediglich mit einem Perforator gelocht und ich wurde gefragt, ob ich diesen noch mitnehmen moechte. Ich glaube kaum, dass es in D anders laeuft.

  • Hallo Manfred,
    irgendwas hat nicht geklappt mit meinem Kommentar – kann ich den irgendwie editieren?
    vielen Dank

    Alex

  • Je weniger die Masse vernünftiger Überlegung fähig ist, umso mehr ist sie zur Tat geneigt. Die Organisation hat ihre Kraft ins Ungeheure gesteigert. Die Glaubenslehren, die wir auftauchen sehen, werden bald die Macht der alten Glaubenslehren besitzen, d.h. die tyrannische und herrische Kraft, welche sich aller Auseinandersetzung entzieht. Das göttliche Recht der Massen wird das göttliche Recht der Könige ersetzen.

    Gustave Le Bon
    Psychologie der Massen
    Ausgabe von 1911

    Die heutigen „Massen“ (s. „Bevölkerung“), von den gelenkten Medien in wohliger Unwissenheit gehalten, zum Stimmvieh zynischer Politiker deformiert, sind machtlos. Die herrschende Ochlokratie -dazu zählt(e) auch der temporär abgetretene, recht mittelmäßige, aber geordnet auftretende Baron Guttenberg mit dem medial generierten und unterhaltenen „Glamour-Faktor“, hat sich über die Nationalstaaten auf eine „EUdSSR“ ausgebreitet und sich diese zur Beute gemacht. Der hoffierte Islam dient nur als Vehikel zum erwünschten Zweck der Schwächung und letztlich Abschaffung noch widerständiger Strukturen und Institutionen (konservativer Katholizismus, Ehe, Familie etc.). Die Wahlbürger, täglicher medialer Volkspädagogik ausgesetzt, zum Teil kenntnislos gehalten und zum anderen Teil tatsächlich zu blöde, um zu erkennen, daß in ihrem Namen, aber entgegen ihren Interessen regiert wird, halten still, solange ihre Primärbedürfnisse befriedigt werden. Die Wahlen sind Sedativ und Euphorikum der Massen, aber ohne Wirkung auf den Ablauf der politischen Geschehnisse, der ausschließlich von einer überschaubaren Anzahl von Akteuren und deren Stichwortgeber in der Kulisse bestimmt wird. Doch gerade in Krisenzeiten zeigt sich, daß eine lumpenproletarische Grundströmung stets mächtig geblieben ist. Die zugereisten Adepten einer einfach zu befolgenden Wüstenreligion machen mit ihrer anmaßenden Landnahmeattitüde die Verhältnisse der selbstunsicheren Autochthonen noch komplexer als sie ohnehin sind. Von der konservativen Kulturkritik wurde schon früh bemerkt, daß die Masse, die als Konsument und Stimmbürger zu einem virtuellen Hauptadarsteller des Geschehens gezeichnet wird, die Wertehierarchie nachgiebig umstürzt und ihre sehr irdischen Gewohnheiten als verbindlich festlegt.
    Wie schrieb Spengler: „Der Gegensatz zu vornehm ist nicht arm, sondern gemein.“

  • Zu wenig mittelmäßige Köpfe in der „BRD“

    „Es gibt Wahrheiten, die am besten von mittelmäßigen Köpfen erkannt werden, weil sie ihnen am gemäßesten sind, es gibt Wahrheiten, die nur für mittelmäßige Geister Reize und Verführungskräfte besitzen – auf diesen vielleicht unangenehmen Satz wird man gerade jetzt hingestoßen, seitdem der Geist achtbarer, aber mittelmäßiger Engländer – ich nenne Darwin, John Stuart Mill und Herbert Spencer – in der mittleren Region des europäischen Geschmacks zum Übergewicht zu gelangen anhebt. In der Tat, wer möchte die Nützlichkeit davon anzweifeln, daß zeitweilig solche Geister herrschen? Es wäre ein Irrtum, gerade die hochgearteten und abseits fliegenden Geister für besonders geschickt zu halten, viele kleine gemeine Tatsachen festzustellen, zu sammeln und in Schlüsse zu drängen – sie sind vielmehr, als Ausnahmen, von vornherein in keiner günstigen Stellung zu den »Regeln«.“

    Friedrich Nietzsche
    Jenseits von Gut und Böse
    253

  • „abgestimmte publizistische Versorgungsstation gibt“
    Damit ist alles umfassend gesagt, d’accord.

    Das Netz betrachte ich wie eine Art Dritter Bildungsweg. (Der Zweite ist ja auch freiwillig). In den 8 Jahren wo ich meine politische Heimat im Blognetz gefunden habe hat, abgesehen von gelegentlichen Partei Zusammenkünften und der Versuch Fusionen zu erwirken, so gut wie kein Blogger einen ernsthaften Versuch unternommen nach Wegen aus der Misere zu suchen. Ich lass mich belehren. Es kann doch nicht sein, dieses allein in Parteiprogrammen zu suchen.
    Die Apo wie wir uns sehen sollte endlich kreativ werden. Das rechte Blognetz ist doch im Grundsatz auf einer Linie von dem Konfuzius schon sagte „ohne dem geht gar nichts“. Wieso kann man hier nicht einmal ansetzen und einen kräftigeren Tenor artikulieren ?.Einen konzeptionellen Vorschlag zu einer konzertierten Internetdebatte habe ich schon vor 4 Jahren an Stefan H. gerichtet, bis auf Huwi hat überhaupt niemand reagiert.Gastbeiträge die Lösungen zum Inhalt haben werden erst gar nicht angenommen, abgesehen von 4 die aber zu kurz kamen um das Wesentliche in den Vordergrund zu stellen.
    Wenig, zu wenig Zeit verbleibt für Korrekturen.
    Selbstgespräche sind zu suchen im nick oder google:
    Gegenöffentlichkeit beginnt mit Bewegung
    Ein Medium von Flensburg bis Garmisch
    Ein Konsens wider die theologischen Brandreden

    Mit Sicherheit gibt es intelligentere Köpfe (bin Nichtakademiker) die weitere Alternativen finden,- nur bitte tut endlich etwas in diese Richtung und das kann nur im Netz beginnen.
    Beim derzeitigen Problemtempo (s.kopfbeitrag) dürfte es ein Treppenwitz der Geschichte werden 2045 fatalistisch zu sagen, „nu isses zu spät“. Nein, der Pendel kippt Mitte der Zwanziger und mit dem Orakel stehe ich nicht allein.

    Nichts für ungut und nichts persönlich nehmen, wir alle sind Opfer des Systems auch wenn wir uns den Durchblick nicht nehmen lassen.
    Meine Beiträge kann man ungefragt jederzeit zur Diskussion stellen.
    Gruß an Adam und die anderen Kommentatoren.

  • Ich muss der These Manfreds, dass es keine integrierten Muslime gibt, absolut zustimmen. Vor Jahren hatte ich eine äußerst wohlwollende Einstellung gegenüber dem Islam, den ich mitnichten als eine Bedrohung der abendländischen Kultur betrachtete. Dies änderte sich schlagartig, als ich im universitären Umfeld Muslime näher kennenlernte: Der religiöse Fanatismus, der mir hier entgegenschlug und von der völligen Unfähigkeit begleitet war, auch nur die leiseste Kritik an der eigenen Religion akzeptieren zu können, war erschütternd. Es ist ein Mythos, dass religiöser Fanatismus stets mit einer unterpriviligierten sozialen Stellung einhergeht – dies hätte eigentlich bereits seit den Terroranschlägen des 11. September klar sein müssen, die von hoch gebildeten Muslimen verübt wurden, welche lange in westlichen Ländern gelebt hatten.

    Seit meinem ersten Kontakt mit Muslimen im universitären Umfeld habe ich immer und immer wieder dieselben Erfahrungen gemacht: Muslime identifizieren sich in erster Linie mit der eigenen religiösen Gruppe. Auch wenn der eigene Lebenswandel völlig „westlich“ zu sein scheint (Alkohol, sexuelle Promiskuität – auch bei Frauen – kein Kopftuch, etc.), so wird dennoch Kritik am Islam oder an dem Verhalten von Muslimen in westlichen Ländern in der Regel strengstens verurteilt.
    Muslime reagieren darauf im normalen Leben genau wie die Mitglieder der Islamkonferenz in der politischen Sphäre – beleidigt.

    Ich denke jedoch nicht, dass Deutschland in der Zukunft zu einer angemesseneren Haltung gegenüber den Muslimen in diesem Land finden, und sie endlich in ihre Schranken weisen wird.
    Dies hängt damit zusammen, dass dieses Land keine positive Identität besitzt. Deutsche Identität gründet sich ausschließlich auf die immerwährende Bewältigung der nationalsozialistischen Vergangenheit (Auschwitz) und die Abgrenzung von diesen 12 Jahren deutscher Geschichte. Eine positive Haltung zur eigenen religiösen Prägung ist ebenfalls nicht mehr vorhanden.

    Da nicht wenige Menschen dem Christentum gegenüber fast schon einen pathologischen Hass entgegenbringen (wie nicht selten in Kommentarforen wie jenem der „Zeit“ oder des „Spiegels“ zu lesen ist) und sie (christliche) Religion für die Verkörperung des Bösen schlechthin halten, fehlt ihnen jedes Gespür dafür, was Religion für religiöse Menschen bedeutet. Man träumt von einem „deutschen“ Islam, der Privatsache ist und ins stille Kämmerlein verbannt werden kann, ohne sich der Tatsache bewusst zu sein, dass im islamischen Verständnis Politik und Gesellschaft, Privates und Öffentliches mitnichten getrennt sind. Ferner wird nicht wahrgenommen, dass sich Muslime in westlichen Ländern einem riesigen Wertevakuum gegenübersehen.
    Eine Gesellschaft, die Hedonismus zum äußersten Lebensziel erhoben hat, mit Transzendenz zu großen Teilen nichts mehr anfangen kann und eine „Toleranz“ gegenüber allem und jedem pflegt, die im Grunde nur die satte Gleichgültigkeit von Wohlstandskindern ist – was hat diese Gesellschaft Menschen anzubieten, deren religiöse Vorstellungen weder eine Aufklärung noch Reformation durchlaufen haben?

    Welche Orientierungspunkte werden ihnen geboten? Und wenn die autochthonen Deutschen selbst keinerlei positives Verhältnis zu ihrem „Deutschsein“ haben und im Grunde in großen Teilen schon zu einem identitätslosen Haufen von Menschen mutiert sind, die sich gegenseitig darin übertreffen wollen, immer noch toleranter gegenüber den Minderheiten dieser Welt zu sein, um die Schuld ihrer Vorfahren zu sühnen – welche deutsche Identität sollten dann Migranten übernehmen?

    Wie stellen sich eigentlich deutsche Politiker das langfristige Zusammenleben in einer Gesellschaft vor, die keine gemeinsame kollektive Identität haben wird, weil es in Deutschland nichts gibt, auf das eine solche Identität gegründet sein könnte? Sehen sie die Zeichen an der Wand, wenn etwa ein muslimisches Mitglied der SPD die Muslime auffordert, nicht mehr an der Islamkonferenz teilzunehmen, weil dort allen Ernstes gefordert wurde, an der Verhinderung von Verbrechen mitzuwirken, die Menschenleben kosten? Gibt es einen größeren Beweis für eine Nichtintegration in diese Gesellschaft?
    Ist eine Gesellschaft, die nur durch Wohlstand und staatliche Sozialleistungen zusammengehalten wird, auf Dauer lebensfähig? Was ist die Vision deutscher Politik für die Zeit nach der vollständigen Abwicklung der Deutschen als „Nation“? Gibt es hierfür Pläne? Oder lebt man wie ein kleines Kind in den Tag hinein und denkt, dass „schon alles gut werden wird“? Wenn in Deutschland die Mehrheitsverhältnisse zwischen autochthonen Deutschen und Menschen „mit Migrationshintergrund“ (wie lange bleibt der eigentlich erhalten? Habe ich auch noch einen, weil meine Vorfahren väterlicherseits einst als Hugenotten nach Deutschland kamen?)in immer mehr Städten gekippt sind, wie soll dann Deutschland noch als „Deutsch“land erhalten werden? Wie will man dann Migranten auch nur noch vermitteln, dass sie Deutsch zu lernen haben, wenn sie doch um sich herum in erster Linie Menschen sehen, deren Muttersprache eben nicht Deutsch ist?

    Wie soll Politik in einem Multi-Minoritätenstaat betrieben werden, der kein „Volk“ mehr besitzt, von dem alle Gewalt ausgehen kann, sondern nur noch Grüppchen, die miteinander in Konkurrenz stehen? Das sind dann ja nicht nur autochthone Deutsche und Menschen „mit Migrationshintergrund“ bzw. Ausländer, sondern auch Muslime und Atheisten bzw. Christen oder Juden; Heterosexuelle und die diversen sexuellen Minderheiten; die „Regenbogenfamilien“/Patchworkfamilien/Alleinerziehenden/traditionellen Familien/Singles; Männer und die armen benachteiligten Frauen, etc… Schließlich darf doch keine dieser Gruppen benachteiligt werden, die einander ja alle vollständig gleichberechtigt gegenüber stehen sollen…

    Ich wüsste gerne, ob sich deutsche Politiker über diese Dinge Gedanken machen und ob diejenigen, die in immer größeren Scharen zu den Grünen strömen, über die Zukunft im egalitären Hexenkessel Deutschland nachdenken.

    • @ Bisa:
      Was ist die Vision deutscher Politik für die Zeit nach der vollständigen Abwicklung der Deutschen als “Nation”? Gibt es hierfür Pläne? Oder lebt man wie ein kleines Kind in den Tag hinein und denkt, dass “schon alles gut werden wird”?

      Ein Konzept, (gar eine „Vision“) das über den schlichten Wunsch zur Selbstaufgabe jeglichen Deutschseins als finale Bußübung hinaus, zu neuen Ufern führte, ist bei keinem der verblasenen „deutschen“ Denker ersichtlich.
      „Intellektuelle sind freundlich zum Fremden, nicht um des Fremden willen, sondern weil sie grimmig sind gegen das Unsere und alles begrüßen, was es zerstört.“
      Botho Strauß

      Gewöhnliche Wahrheiten setzen sich erst durch, wenn die Gegner aussterben und eine herankommende Generation mit der Wahrheit aufwächst.

    • Ein Kommentar der an Ratlosigkeit und Zahl an Fragen jeden Rahmen sprengt.
      Da habe auch ich keine Antworten und Politiker werden zu Würmern.Es gibt aber sf Geschichten die „Das Danach“ sehr illustriert beschreiben
      Ich denke schon es gibt Muslime mit deutscher Bildung welche den Unterschied ja vorgelebt bekommen und die Chance erhalten frei denken zu dürfen (parallel zum Koran). Kehren diese jedoch zurück ins Patriarchat(getto)dominiert immer und nachvollziehbar der Zusammenhalt. Die eigentliche Frage muss lauten, „auf welche Seite schlagen sich Laizisten im Bürgerkrieg?“
      Eine geistige Freundin schrieb mal einen Kommentar der Dir entgegenkommen wird, google mal:Inquisition in Schweden wie anderswo
      Ein Nervtreffer wie ich finde.

  • es ist doch vollkommen egal was ist oder nicht ist, tatsache ist nur, dass diejenigen welche gerne fortbestehen möchten frei von sozialistischem selbsthass und fernstenliebe NIEMALS in der lage sein werden sich zu vernetzen. es gibt nicht zu wenig „konservative“ stimmen sondern ZU VIELE.

    NIE wird es gelingen ein realität und bedeutung schaffendes konservatives medium zu installieren, da esnicht am äußeren druck sondern der inneren ZERSPLITTERTHEIT scheitern würde. außerdem quatschen „konservative“ gerne die wenigsten setzen um.

    möglicherweise hat es besonders auch die deutschsprachige welt VERDIENT getilgt zu werden. egal in was sie hat immer sonderwünsche: UNGLÄUBIG sein aber alles BESSERWISSEN. nicht in den ring steigen zu wollen aber sich darüber beschweren VERDÄNGT zu werden.

    ich will niemandem etwas schlechtes wünschen aber deutschland ist doch das beispiel PAR EXCELLENCE wenn es um anspruchsdenken geht (allerdings umgekehrt)

    Irgendwie tut ihr mir auch sehr leid weil ihr zu den wenigen gehört die nicht LUST dabei empfinden gefressen zu werden. aber um den rest ist es NICHT unbedingt schade.

  • PS das soll nicht demotivierend sein – es gibt ein sprichwort was ich von einem bekannten aus bayern erfahren habe

    mEHR fEIND mEHR eHR

    also wenn es aussieht als würden grüne FASCHOS gewinnen ist es oft die bestätigung der RICHTIGKEIT der eigenen position

  • Was sagte ein hoher Islamfunktionäer :
    “ Wir sind froh das die Islamkritiker bloggen,sonst würden sie ihren Frust
    auf der Strasse ausleben.“
    Dieses Zitat sollte uns zu denken geben.
    Weder gibt es einen Schnittpunkt bei Wahlempfehlungen, noch eine große
    Beteiligungen bei Peditionen.
    Fazit : Das Internet ( die virtuelle Wahrheit / Gegeninformation ), kann
    nie die “ Ochsentour “ ersetzen.
    Wenn wir nur die Hälfte der Zeit, die wir mit Bloggen verbringen,in der
    Gesellschaft investieren, ist langsam die “ Saat “ am aufgehen.
    Hier sehe ich die “ Investitionen “ , die die Blogbetreiber aufbringen.

    Gruß an Plebiszit und an die anderen Kommentatoren

    Adam

  • PI ist mir mit seiner US und Israelhörigkeit ideologisch einfach zu dicht an den Antideutschen dran. Auch vom Stil her erinnert es an die Bild. Mag sein das dies die Mehrheit bevorzugt, aber ich bin hier und an anderen Stellen im Netz deutlich besser aufgehoben.

  • möglicherweise hat es besonders auch die deutschsprachige welt VERDIENT getilgt zu werden.

    Eindeutig zu kurz gesprungen. OHNE die deutschsprachige Welt müssen die jenigen, die diese deutschsprachige Welt am Fressen hält, einen anderen Ernährer suchen und das wird schwer. Kein Volk lässt sich besser melken als das Deutsche.

  • Doch, die Skandinavier sind mindestens genauso blöd, wie wir hier.

  • Alle angeblich “integrierten Muslime” wie die beiden zitierten Damen, sind offens ichtlich ihrer eigenen Community gegenüber loyal und gegenüber sonst niemandem.

    Ich weiß nicht, was dieser Kommentar sollte. Es gibt genügend, die ihre Religion nicht ernst nehmen und die integriert sind. Das Islamfunktionäre und irgendwelche „Wissenschaftlerinnen“ die sich ihr Brot durch Zusammenarbeit mit linken Träumern und Islamfunktionären verdienen, keine verfassungstreuen Musterbeispiele für Integration sind, versteht sich von selber. Und das diese ihr Gejammere über Diskriminierung und unseren Medien sehr leicht los werden auch. Integrierte, die ihre Religion distanziert sehen, jammern meiner Erfahrung nach aber auch nicht über angebliche Diskriminierung. Diese Gejammere ist nämlich ein gutes Merkmal an dem man erkennt, ob jemand vielleicht integriert ist oder ob ganz sicher nicht.

    • Mag sein, dass es rühmliche Ausnahmen gibt. Trotzdem kritisieren selbst muslimische Islamkritiker den Islam vor allem mit dem Argument, dass er schlecht für die Muslime sei, nicht etwa vom Interessenstandpunkt des deutschen (oder des jeweils einheimischen) Volkes, dessen Staatsbürgerschaft sie haben.

  • Stimmt freilich in vielen fällen. Aber kann man ihnen das verübeln?

    Wer aus einem kommunistischen Land geflohen ist, weil er lieber in Freiheit leben wollte hatte ja auch evt. auch noch eine emotionale Bindung zu seine vorherigen Heimat. Deswegen stellt sie aber keine Gefahr für das Land da, in das sie eingewandert sind. Wenn es sich dagegen um kommunistische Ideologen handelte, die zwar den westlichen Luxus und Freiheiten geniesen wollten, ansonsten aber vom kommunsitsichen Paradies träumten, sieht die Sache ander aus.

    Herr Abdel Samad ist auf jeden Fall keine solche Gefahr wie die Islamapologeten Herr Mazyek oder der fromme Möchtegern-Stammeskrieger, für den seine Großfamilie alles ist.

  • Im übrigen ist der Hinweis auf die Schädlichkeit des Islams für die Muslime möglicherweise ein Versuch, der linken Propaganda zuvor zu kommen, dass Islamkritik rassistisch sei.

  • Denn nach linkem Dogma ist Islamkritik ja ein rassistischer Angriff auf die Muslime…

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