Es bröckelt

Spitzenkandidatin Renate Künast, die Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) herausfordert, schlug neue Töne in der Integrationspolitik an. Vor rund 150 Delegierten bezeichnete sie Zwangsheiraten und verminderte Chancen für Frauen in bestimmten Bevölkerungsgruppen als eine „rote Linie“, die nicht überschritten werden dürfe. Zentrale Bestandteile für eine gelungene Integration seien Arbeit und Bildung. Allerdings müssten die Zuwanderer auch mittun. „Wir fordern von allen Migranten, dass sie sich anstrengen“, betonte Künast, die derzeit die Bundestagsfraktion führt.

Quelle: Parteitag – Die Grünen in Berlin geben sich ein neues Gesicht – Politik – Hamburger Abendblatt.

Niemand sollte sich einbilden, dass solche Sprüche zu irgendwelchen Taten führen. Sie führen nicht einmal bei der CSU zu realen Konsequenzen, geschweige denn bei den Grünen. Sie zeigen aber, dass selbst im grün-alternativen Milieu der Leidensdruck inzwischen so groß ist, dass seine politischen Repräsentanten ihm zumindest verbale Konzessionen machen müssen.

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11 Gedanken zu „Es bröckelt“

  1. Ach die Wahl rückt näher, Künast lässt ein Geräusch ab!

    Da gab es mal eine rot-grüne Koalition die hatten einen einzigen Minister der von seinem Fach was verstand. Karl Heinz Funke, selber Landwirt aus Berufung.

    Dann kam BSE, über die Medien wurde der Wahnsinn verbreitet, Funke rief zur Vernunft auf, das war sein Ende als Landwirtschaftsminister. Schröder erkannte Instinktsicher, dass Unvernunft gefragt ist und es folgte Renate Künast auf den guten alten Funke. Sie hatte von nichts aber auch von nichts Ahnung, doch sie kannte alle grünen Sprechblasen. Kaum war sie Ministerin, war das BSE-Problem gelöst, d.h. die Medien stellten ihre Berichterstattung über BSE ein.

    Nun ist sie Bürgermeisterkandidat_Inn von Berlin. Mir fällt da nur der Spruch ein: „Du bist verrückt mein Kind, geh nach Berlin wo die Verrückten sind.“ (Ich nehme den Blogbetreiber natürlich aus, aber die Verrückten-dichte scheint in Berlin überdurchschnittlich hoch zu sein)

  2. Migranten, vielleicht sogar noch Rechtgläubige, sollen sich anstrengen?! Eine solche Forderung ist ein Verbrechen gegen die Menschelichkeit! Pfui! Schämen Sie sich Frau(?) Künast! Sie sind eine rassistische NazInini! Damit begeben Sie sich auf unterstes sarrazin’sches Stammtisch… usw.

    Man weiß nicht, ob man lachen oder weinen soll angesichts solch lächerlichen Lügens. Das kauft ihr nicht einmal der dümmste Grünenwähler ab. Ein platter Versuch, die immer offensichtlicher werdenden, rein destruktiven Absichten unserer Baum- und „Minderheiten“schützer zu verschleiern.

  3. Meine Omma hätte diese grüne Ausgeburt Kasperkopp genannt. Anscheinend will das Pinnochio Pendant diese imaginär unterstellte Aussage mit aller Gewalt bestätigen!
    Nüscht wie Holz im Kopp, aber Phrasen dreschen, von denen sie selbst genau weiß, das es nur bloße Lippenbekenntnisse bleiben.

    Ein verloddertes, korruptes Gesindel steuert die Politik unserer Heimat.
    Wem beim Gedanken daran nicht das Messer in der Tasche aufgeht, muß blutarm sein.

  4. Einige Grüne forderten, negative Ausdrücke wie „Gewalt“, „Zwangsheirat“ oder „Schulabbruch“ in diesem Zusammenhang aus dem Wahlprogramm zu streichen.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article12709264/Kuenast-fordert-Anstrengungen-von-allen-Migranten.html

    somit ist davon auszugehen, dass besonders kulturunsensible, negative Ausdrücke™ wie zb. „Ehrenmord“ oder „Genitalverstümmelung“ bei den Grüngutbessermensch_INNEN selbstverständlich schon längst gestrichen sind!

  5. Einige Grüne forderten, negative Ausdrücke wie „Gewalt“, „Zwangsheirat“ oder „Schulabbruch“ in diesem Zusammenhang aus dem Wahlprogramm zu streichen.

    Wie naiv muß man sein, wenn man annimmt, mit dem streichen der Worte wären die Realitäten auch beseitigt?
    Noch nicht mal als tumbe Komparsen taugen diese Kulissenschieber der deutschen Realpolitik. Jeder Bauernbühne hätte qualifiziertere Kandidaten für politische Ämter.
    Solte niemanden wundern, bei der Vita der meisten „Spitzen“ der Rotzgrünen.
    Im Leben nichts zustande gebracht, aber große Töne spucken.

    In Berlin sagt man: „Kein Zähne im Maul, aber in der Kirche pfeiffen!“

    Die Pfeiffen!

  6. Friedrich Nietzsche
    nannte die unausrottbare Illusion, derzufolge der Mensch an sich “gut” und zum friedlichen gesellschaftlichen Verkehr geneigt sei, den “Rousseau`schen Tarantelbiß”. Der heute herrschende politische Moralismus ist der Triumph der Gesinnung über die Urteilskraft. Daß sich “Wir”-Gefühl und gleichzeitige Abgrenzung zu Existenz und Wesen des “anderen”, bedingen, und sich Identität nur aus dem Zusammenspiel von Gemeinsamkeiten und Unterschieden entwickeln kann, darf nicht sein. Es würde die multikulturelle Utopie ad absurdum führen.

  7. „Rote Linie“
    Die parlamentarische „Demokratie“ in der hiesigen, pervertierten
    Ausformung mit ihrer Privilegierung von randständigen Minderheiten,
    der Devitalisierung und Verächtlichmachung der
    Autochthonen, einer suizidären Toleranz gegenüber der Zerstörung
    des Eigenen zugunsten unverträglicher, in Massen hereingeholter
    Fremder, ist ein weit gediehener zynischer Feldversuch zur
    Liquidation eines ganzen Volkes.
    Es kann nicht mehr weit hin sein, bis bei den Eigenen der natürliche,
    allen Menschen inhärente Mut zur Selbsterhaltung die
    Trägheit und die Furcht vor der alles auszehrenden Obrigkeit
    übersteigt und die Re-Aktion Platz greift.
    Diese wird mit dem bösartigen Anlaß für die Wut und den Zorn
    des Demos auch manch Gutes hinwegfegen, wie es in Zeiten
    großer, gewaltsamer Umwälzungen zu geschehen pflegt.
    Auch dafür werden die verantwortungslosen, malignen Träger
    eines Mandates auf Zeit mit ihren in der Kulisse stehenden
    Stichwortgebern Rechenschaft ablegen müssen.

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