Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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von Gérard Pince

Erstveröffentlichung unter dem Titel „Immigration: La bombe des projections démographiques“ am 7. August 2009 in: Chroniques de Gérard Pince

Aus dem Französischen übersetzt von Manfred

 

Um die Bombe der ethnischen Invasion zu entschärfen, können wir nicht auf unsere Landsleute zählen. Andererseits kommt die Hoffnung von unseren Gegnern. Versuchen wir, dieses Paradox zu erklären.

Die Franzosen, die sich der Gefahr bewusst sind, haben keine Chance, die Mehrheit zu überzeugen, die von Kindesbeinen an durch Propaganda konditioniert wird. Man kann also nichts von Meinungsumschwüngen oder Wahlen erwarten, die das demokratische Leben bestimmen. Andererseits verfügen die islamischen Kräfte über dieselben Bevölkerungsprojektionen wie wir. Seit Boumediene und Gaddafi vergeht kein Tag mehr, ohne dass ein Mullah die Islamisierung Europas vor dem Ende des Jahrhunderts ankündigt. Damit die reife Frucht von selbst fällt, müssen sie allerdings die zu sichtbaren Demonstrationen vermeiden, die unsere Landsleute wecken könnten. Aber es trifft sich, dass ein Teil der Jugend der Dritten Welt sich als immer ungeduldiger erweist. Meilenweit entfernt von unserem Gutmenschentum träumt sie davon, sich zu prügeln, und der geringste Funken könnte so eine allgemeine Feuerbrunst entzünden.

Unter diesen Umständen wird der Gegner zum Verbündeten. In der Tat würden allgemeine und dauerhafte Unruhen das Verhalten unserer Landsleute ändern. In einem früheren Leben besuchte ich in Gabun ein Paar ausgewanderter Linker. An einem Tag im Jahre 1964 wurde der Präsident des Landes gestürzt, und das Volk ergoss sich sofort in die Straßen und schrie „Drecks-Weiße! Wir hauen euch die Fresse ein!“. Wie groß war dann meine Überraschung, meine Linken auf Knien beten zu sehen: „Mein Gott! Mach, dass so schnell wie möglich die Paras (=frz. Fallschirmjäger) kommen! “. Dieser urkomische Umschwung bedeutet, dass die Angst die bestkonditionierten Meinungen abschaltet. Die Leute finden dann ein normales Verhalten wieder, als würde plötzlich ein Zauber von ihnen abfallen. Bei ernsthaftem Aufruhr wären die meisten Franzosen also die Ersten, die eine Intervention der Streitkräfte, die Verhängung des Kriegsrechts und die Einsetzung einer provisorischen Diktatur nach Artikel 16 fordern würden.

Sie werden einwenden, dass diese Ereignisse nicht unbedingt eine massive Umkehr der Migrationsströme mit sich brächten. Bemerken wir zunächst, dass der Krieg den Verdienst hat, für  in Friedenszeiten unlösbare Problemen Lösungen hervorzubringen. Zu diesen Lösungen gehören insbesondere Vertreibungen, von denen das vorhergehende Jahrhundert zahlreiche Beispiele gegeben hat. Unter diesen zum Beispiel die Flucht von 500.000 Palästinensern im Jahre 1948 von dem Territorium, das heute Israel ist. In der Tat sahen sich die Palästinenser in dem Maße, wie die israelischen Truppen vorrückten, veranlasst, ihre Viertel und ihre Städte zu fliehen, um sich schließlich in Flüchtlingslagern (1) wiederzufinden. Auf dieselbe Art und Weise, aufgrund eines allgemeinen Aufstandes, würde die Zurückeroberung des Geländes durch unsere Streitkräfte unausweichlich die Auswanderung der aufständischen Bevölkerungen und ihre Neugruppierung in Grenzkantonen verursachen, die durch die UNO (2) verwaltet werden könnten. Denen, die unaufhörlich Erinnerung an die die Konzentrationslager heraufbeschwören, muss man also lediglich die israelische Politik entgegensetzen, die die Intellektuellen in Saint Germain nie entrüstet hat!

Es gibt also eine dünne Hoffnung, aber sie hängt nicht von uns ab. Im Augenblick kämpfen für das Verbot der Burqa, die Stigmatisierung des Schleiers und die Auflösung der salafistischen Sekten. Diese Marschrichtung dürfte ausreichen, geballten Widerstand hervorzurufen.

 

1- Hier ist festzustellen, dass die Juden, die in den arabischen Ländern seit Urzeiten lebten, auch zu Auswanderung gezwungen wurden, und zwr unter Zurücklassung ihrer Habe.
2-UNRWA: Amt für die Vereinten Nationen in Last der palästinischen Flüchtlinge seit 1948.

 

[Dies ist der dritte Teil einer dreiteiligen Artikelserie von Gérard Pince.
Teil I – Einwanderung: Die Bombe der wahren Zahlen! – erschien am Mittwoch,
Teil II – Einwanderung: Die Bombe der Bevölkerungsprojektion – gestern.
]

30 Antworten auf Einwanderung: Wie man die Bombe entschärft

  • Ganz schön deprimierend, wenn das schon die „Entschärfung“ ist. Praktisch alle halbwegs realistischen Szenarien laufen auf irgendeinen Big Bang hinaus. Hat denn keiner ein freundlicheres Szenario, das möglichst nicht auf irgendwelchen Illusionen basiert?

  • 1. Pince sieht also das Entschärfen der Bombe in der Detonation.

    2. Welche „Paras“ sollen denn kommen, um zu retten. Ist dem Autor entgangen, daß die selten siegreiche armèe de terre auch nur noch aus Berufssoldaten besteht? Woher soll die „manpower“ kommen zur infanteristischen und wahrscheilich asymetrischen Kampführung?

    3. Auf welche Polizisten und Soldaten will sich der zukünftige Pleitestaat Frankreich denn verlassen, wenn er den Sold nicht mehr leisten kann oder der Sold in der Inflation verzehrt wird?

    Die Lage in Deutschland ist leicht abgewandelt. Während Araber historisch ausgesprochen schlechte Kämpfer sind, sind es Türken nicht in diesem Maße. Zudem haben sie eine Zentrale Koordinierungstelle in Ankara.
    Deutsche sind zudem sehr friedliebend. Es würde also länger dauern, bis etwas passiert – zu lange? Und wer soll es sein, der das Blatt dann wendet? Der sportliche aber bereits graumelierte 62jährige? Der verweichlichte Computernerd? Der werweiblichte „Emoboy“? Oder die geschätzt 7,5% verbleibenden Burschen, die deswegen trotzdem nicht wissen, wo man eine Waffe herbekommen kann und wie man sie benutzt?

    Das ist der Kernpunkt, letztlich also ein psychologischer. Auf Gefahr reagieren
    – ca. 1/3 der Menschen nachgiebig / unterwürfig,
    – ca. 1/3 Gefahr ignorieren diese und sind in der Spitze aktiv gegen die Überbringer der schlechten Nachricht, welche sie als die eigentliche Gefahr ansehen und
    – vom verbleibenden Drittel?
    + die Hälfte sind Frauen
    + nochmal 50% Kinder und Alte
    + nur die Hälfte der verbleibenden Männer chrakterlich auch Kämpfer sind,

    verbleiben somit etwa 4% die zudem nicht militärisch ausgebildet sind, weil die Wehrpflicht weggefallen ist. Die Wehrpflicht macht auch aus Nichtkämpfern brauchbare Soldaten. Ohne entsprechende Erziehung und Ausbildung verbleiben nur die natürlichen Kämpfer, die aus eigenem Antrieb aktiv werden könnten. Aber nicht jeder geborene Kämpfer, der sich selbst das notwendige beibringt, ist auch gewillt, für das kaum noch präsente Vaterland seine Haut zu Markte zu tragen. Der wird sich in harten Zeiten doch eher an den interessantetsen verkaufen, oder vzusehen daß er und seine Familie aus dem Schußfeld kommen.

    Eine Chance hat Deutschland nur, wenn jeder einzelne, der ausreichenden Überblick hat, das Lamentieren einstellt und sich beim nächsten Sportschützenverein anmeldet, dafür sorgt, daß eigene Kinder in die Welt kommen (das wird schon zur Alterversorsorge nötig sein), diese einen Kampfsport betreiben und vielleicht freiwillig ein paar Monate oder Jahre zum Kommiß gehen. Das wichtigste ist die Erziehung zu einer sportlichen Härte und inneren Wehrhaftigkeit als Selbstverständlichkeiten.

    Wenigstens sagt der Autor des Artikels deutlich, daß es ohne Gewalt kaum vorstellbar ablaufen wird. Daraus kann jeder leicht die notwendige Konsequenz ableiten. Wer es nicht will, der will eben nicht.

    Allerdings halte ich „Sieg“ oder „Niederlage“ nicht für so klar erkennbar und auch nicht unbedingt für erreichbar. Wir werden einfach jugoslawische/libanesische Verhältnisse bekommen. Die Rißlinien werden in Mitteleuropa wahrscheinlich dauerhaft anhand der ethnischen Grenzen verlaufen, wie sonst auch in der Welt. Da die zugewanderten Ethnien aber räumlich frei disloziert sind, werden wohl auch die Kampf-/Machtstrukturen dieser Lage angepaßt sein. El Ka-ida und paramilitärische Strukturen sind somit wahrscheinlich entscheidend.

    Ein ethnisch homogenes Volk in Mitteleuropa mit einem effektiven Staat, das alleine dadurch ausreichend Kraft hätte, das dadurch den Stürmen der Geschichte besser widerstehen könnte, dürfte wohl Makulatur werden.
    Änderung des Blickwinkels: Für Polen gilt das nicht! Was wird wohl die langfristige Folge für uns sein, wenn ein uns noch niemals freundlich gesonnenes Volk nicht den gleichen Niedergang erlebt, sondern halbwegs stabil bleibt und einen effektiven Staat behält? Wird man das hier entstehende Machtvakuum ausnützen? Selbstverständlich wird man das.

  • „Denen, die unaufhörlich Erinnerung an die die Konzentrationslager heraufbeschwören, muss man also lediglich die israelische Politik entgegensetzen, die die Intellektuellen in Saint Germain nie entrüstet hat!“

    Äh, gibt es in Frankreich keinen solchen Antiisraelismus und „Antizionismus“ wie in unseren Medien?

  • @Manfred:

    Ganz schön deprimierend, wenn das schon die “Entschärfung” ist. Praktisch alle halbwegs realistischen Szenarien laufen auf irgendeinen Big Bang hinaus. Hat denn keiner ein freundlicheres Szenario, das möglichst nicht auf irgendwelchen Illusionen basiert?“

    Nein.

    Bekanntlich wird in Bezug auf den Islam noch für Sachen Verständnis aufgebracht, bei denen man einem Westler schon längst mehr als nur (zum Beispiel) Prüderie oder Menschenverachtung vorgeworfen hätte. Aber selbst wenn das nicht der Fall wäre, wenn unsere Alt-68er und linken Sozialarbeiter ernsthaft versuchen würden islamische Parallelgesellschaften genauso zu bearbeiten wie die einheimische Bevölkerung (und evt. Integrierte aus kompatibleren Kulturkreisen), würde das funktionieren? Nicht hier und dort ein bisschen, sondern ausreichend schnell in der breiten Masse? Ich befürchte der geschätzte Blogautor würde verneinen. Es ist zumindest sehr unwahrscheinlich, dass dies in ausreichendem Maße und dann auch noch ausreichen schnell klappen würde.

    Also ist die einzige Handlungsempfehlung:

    1. Vorbereiten. Nein, ich meine nicht, in dem man privat zu Hause (Kriegs-)Waffen bunkert um libanesische Verhältnisse zu ermöglichen. Ich meine mental. Und politisch. Und argumentativ/intellektuell. Eventuell, was nicht schaden kann, nicht nur in Bezug auf (semi-)bürgerkriegsähnliche Geschehen, sondern allgemein auf Katastrophen: Nahrungsvorräte für 2 bis 3 Monate und ausreichend Material zur ersten Hilfe.

    Weitere Handlungsempfehlungen? Vielleicht noch:

    2. Abwarten. Hierbei handelt es sich aber nicht wirklich um eine Handlungsempfehlung. Eher um das Gegenteil. Wie ein anderer schon mal in einem Kommentar hier ausführte: Anti-westliche, insbesondere totalitäre Strömungen/“Kulturen“ neigen dazu den Westen bzw. die westliche Kultur zu unterschätzen. Vor allem ihre Bereitschaft sich zu wehren. Was an ihrer Friedenssehnsucht liegt. Eine Ausnahme war der kalte Krieg, in der durch die relativ standhafte Politik der USA und das atomare „Gleichgewicht des Schreckens“ ausreichend glaubwürdige Abschreckung entfaltetet wurde, bei der auch die nötige Entschlossenheit herüberkam. Aber sonst lassen sich viele Beispiele für die Unterschätzung des Westens finden: Zum einen Hitler, der den Westen für so Friedensvernarrt hielt, dass er glaubte sich alles, auch einen Einmarsch in Polen, erlauben zu können. Der Westen werde schon nicht reagieren, der wolle keinen Krieg. Zum anderen Japan: Die USA, die halten einen längeren Krieg doch gar nicht durch. Die sind unvorbereitet. Eine hedonistische Gesellschaft. Kein Durchhaltevermögen, kein ausreichende Bereitschaft Opfer, auch in Form von Menschenleben, zu bringen, zumindest nicht vergleichbar mit der Bereitschaft des japanischen Volkes. Am Ende fanden sich sogar bereitwillig Kamikaze-Flieger, die sich für den göttlichen Kaiser opferten. Klingt das wie eine Parallele zu Selbstmordattentätern?

    Was dabei auffällt: In allen Fällen hat der Westen auch immer bereitwillig Futter für diese Einschätzung geliefert. Mehr oder weniger unfreiwillig natürlich. Man wollte ja aufrichtig Frieden, zumindest in der Regel, und/oder war wirklich so Naiv beim Einschätzen des Anti-Westlichen Gegners. Das ist ja alles nicht neues. Insofern wurde der Westen ja durchaus unvorbereitet getroffen. Frankreich wurde dadurch kurzfristig das Genick gebrochen, absolute Sicherheit hat der Westen also nicht. Aber im großen und ganzen wurde der Westen eben enorm unterschätzt.

    Er hat ja auch ausreichend Anlass dazu gegeben., bis gerade größenwahnsinnige Diktatoren oder siegesgewisse totalitäre Ideologen den Westen vollkommen unterschätzt haben. So hat der Westen als ganzes doch bestanden. Der hat zwar auch seinen Gegner nicht ernst genug genommen. Aber nicht aus (ideologischem) Größenwahnsinn (die können wir erobern, die sind machtlos!), sondern aus Friedenssehnsucht. Ich wage zu behaupten, ideologischer Größenwahnsinn verzerrt auf eine gewisse Art und weise viel stärker den Blick für die Realität als Friedenssehnsucht, insbesondere was die Einschätzung der aktuellen Kräfteverhältnisse angeht. In Sachen allgemeiner Überblick über die Sachlage scheinen dagegen die Größenwahnsinnigen häufig erst einmal einen klareren Blick zu haben als die Friedenssehnsüchtigen. In vielen ihrer Analysen der Schwächen und des Verhaltens des Westens haben sie ja auch häufig erst einmal recht. Und scheinen daher auch zuerst strategisch und taktisch geschickter vorzugehen. Bis man dann den Bogen überspannt oder gar den Westen direkt und offen angreift.

    Und vor allen Dingen, zu früh angreift! Dann wacht er plötzlich auf. Zu früh auf! Man ist ja so viel geschickter als der dumpfe, naive, sich mit Hedonismus ablenkende Westen. Stimmt ja bis zu diesem Zeitpunkt auch. Man selber hat ja einen viel klareren Blick auf die Lage, nicht von Friedensduselei verstellt. Und das ist den Größenwahnsinnigen auch bewusst. Denen ist vollkommen klar: Wir haben einen besseren Überblick, wir sind dadurch mit der Zeit stärker geworden, der Westen ist naiv und relativ unvorbereitet. Der ein oder andere im Westen hat natürlich schon längst gemerkt wo der Hase hinläuft, es wäre auch überraschend wenn dies in einer freien Gesellschaft mit Informationsfreiheit nicht der Fall wäre. Aber das ist nicht gemeint. Die können sich im Westen, Meinungsfreiheit sei dank, natürlich äußern, aber das heißt gar nichts. Durch die Mehrheit werden sie nicht unterstützt und nicht ausreichend ernst genommen. Und darauf kommt es an. Sie haben (scheinbar) nichts bewirken können. Der Westen ist naiv und unbedarft, zu nichts bereit und man selber ist ja so viel stärker geworden. Und man kann sich nun mit ihm Anlegen.

    Und dann erst wacht die breite Masse auf. Die Siegesgewissen, die so an die Überlegenheit ihrer Ideologie geglaubt haben und vorher dabei ja immer so schön (scheinbare) Bestätigungen durch die “Dekadenz des Westens” erhalten haben, wurden Größenwahnsinnig. Man hatte eine Ideologie, die Überlegenheit predigte, wurde darin scheinbar bestätigt, und begann das Messen des Überlegenheitsanspruches an der Realität immer unrealistischer werden zu lassen.

    Und hier liegt die Chance des Westens. Es ist in diesem Fall wahrscheinlich auch die einzige empfehlenswerte Option. Jedes andere Vorgehen würde nur wieder als Diskriminierung, Menschenverachtung oder Menschenrechtsverletzung gebrandmarkt werden, wodurch letztendlich das Problem nicht wirklich gelöst wird. Denn die Gutmenschen könnten ihr Weltbild nicht nur selber weiter aufrechterhalten, sie könnten es mit der Moralkeule auch immer noch der breiten Masse eintrichtern. Frei nach dem Motto: Vielleicht hätte man mit Hitler ja doch noch verhandeln können, wenn man nicht gleich als Hardliner aufgetreten wäre. Und dies wäre ein ständiges, potentiell Mehrheitsfähiges inneres Störfeuer. Aber das offensichtliche Scheitern der Appeasement-Politik hat die Mehrheit weitgehend immunisiert und die letzten Zweifel an der Untauglichkeit und Absurdität einer solchen Politik weitgehend beseitigt.

    Und die vorherigen Mahner, die scheinbar nichts bewirkt haben? Die von der breiten Masse nicht ernst genommen wurde? Haben die nichts bewirkt? Doch, ihre Position ist bekannt. Und wird mit einem Schlag – zumindest noch mal eine Überlegung mehr Wert…

    Darauf gilt es sich vorzubereiten. Das man dann Pläne in der Hand hat, wie das für uns alle noch relativ glimpflich ausgehen könnte.

    Am besten wäre es in der Zwischenzeit auch, wenn man wenigstens Sozialarbeiter und Medien ernsthaft dazu bringen würde, zu versuchen, auch die islamische Parallelgesellschaft mit der selben Kritik zu bearbeiten, mit der linke den Westen bearbeiten. Vielleicht funktioniert es ja doch – und wenn nicht? Das schlimmste was passieren kann ist, das der Knall dadurch früher kommt. Und umso früher, desto besser für den Westen. Denn die Zeit, das ist dabei wichtig, spielte und spielt auch heute, dabei immer gegen(!) den Westen. Denn der bereitet sich nicht wirklich vor. Zumindest nicht so, wie die Gegenseite.

  • Herr Meyer,

    Sie gehen das zu aggressiv an. Es gehört viel dazu, Menschen so abzurichten, daß sie für beliebige Einsaätze tauglich werden, aber es gehört relativ wenig dazu, Menschen dazu zu bringen, sich zu verteidigen, wenn ihr Leben und ihr Besitz bedroht werden.

    Aus dem Grund wird sich die Lage wahrscheinlich auch noch weiter verschärfen. Ab einem bestimmten Punkt des Martyriums befällt jeden die Blutlust.

  • Pro choice, Sie gehen von falschen historischen Voraussetzungen aus, was Ihre Beurteilung „des Westens“ falsch macht und dadurch ihre Handlungsanweisungen. „Der Westen“ gewann MIT der Wehrpflicht innerhalb einer wirtschaftlich-produktiven Hochphase gegen einen in absolut allem unterlegenen Gegner. Wenn Sie bedenken, daß alleine Frankreich zahlen- und waffenmäßig stärker als Deutschland war, dann bekommen Sie vielleicht den richtigen Eindruck.
    Und wie der Westen gewonnen hätte – ohne die Sowjetunion, läßt sich leicht ausmalen: Nämlich gar nicht. Das riesige Amerika und Großbritannien und Frankreich hätten das kleine Deutschland nicht besiegt. So sieht Ihre westliche Stärke aus. Und heute ist es noch viel schlimmer.

    Zudem ging damals im Westen „das Wehren“ (wer es denn in aller Naivität so sehen möchte) von den Regierungen gegen ihre Bevölkerung aus. Heute ist es sicher nicht so.

    Wenn Sie Ihre westlich gefärbte Brille ablegen, dann werden weder Ihr Schluß, noch Ihre Beurteilung so günstig ausfallen.

    Und Vorbereitung durch Nichtstun funktionierte vielleicht in Indien der Gandhis (oder Ben Kingsleys) – oder auch nicht.

  • @ Fremder

    Um aus einem (jungen männlichen) Nicht-Kämpfer einen brauchbaren Soldaten zu machen, bedarf es zwischen drei und sechs Monaten. Nur bei wenigen Untauglichen gelingt das kaum oder gar nicht. Die Quote dürfte ungünstigstenfalls bei 25% liegen, realistisch deutlich niedriger. Sie dürfen davon ausgehen, daß ich diesen Prozeß ein paar mal „begleitet“ habe und weiß wovon ich spreche.

  • In der Taktik heißt es, kein Operationsplan überlebt das Zusammentreffen mit dem Feind (das sagte Clausewitz schon).

    In Abwandlung sage ich: Keine politische Haltung überlebt das Zusammentreffen mit Martin van Creveld. Deswegen rate ich jedem, sich mit dessen Blickwinkel und dem konsequenten analytischen Vorgehen zu befassen; in jeder Hinsicht ein Gewinn. Er stellt Clausewitz vom Kopf auf die Füße (oder stellt dessen Werk in einen höheren Zusammenhang, dessen Voraussetzungen heute nicht mehr gegeben sind; die militärisch-prinzipiellen Punkte Clausewitz‘ bleiben davon natürlich unberührt) und erklärt die fast übermenschliche militärische Leistung der Deutschen im Zweiten Weltkrieg sehr sachlich.

    Kein Mensch der wirklich politisch-realistisch denkt (wie die wenigsten es tun), kommt an Machiavellis Discorsi vorbei. Allerdings ist van Creveld heute noch viel relevanter zum Verständnis der uns umgebenden Veränderungen. Ähnliches gilt für die jüdisch-österreichische Schule für die Ökonomie.

    Auch van Crevelds Theorien von der Transformation des Krieges und der DARAUS folgenden Transformation von Staat und Gesellschaft könnte man versuchen in einen höheren Zusammenhang zu stellen.
    Man könnte diesen Zusammenhang in der Veränderung der Kommunikationsvoraussetzungen sehen – analog zu Buchdruck – Renaissance – Reformation und moderne Staatsentwicklung. Oder in der Veränderung in den Glaubensvoraussetzungen der Menschen? Dann bleibt die Frage nach Henne und Ei.

    Ähnliches gilt für die moderne „Demokratie“, die ihre eigenen Voraussetzungen zerstört, vorneweg die geistigen und mentalen Voraussetzungen für die Ökonomie und Produktion, die Grundlage des Aufstieges der „westlichen“ Welt. (Weder Deutschland noch Japan gehören zu dieser westlichen Welt – von ihren kulturellen Wurzeln her betrachtet.) In wie weit die Vernachlässigung des Leistungsgedankens und die strukturelle Zerstörung der Notwendigkeit zur individuelle Leistung durch Auffang- und Sozialsysteme Ursache oder Wirkung sind, haben die Libertären (z.B.um „eifrei“) bestens beschrieben.
    Die Konservativen (bspw. um die „JF“) beobachten den kulturellen Untergang dessen, was uns ausmachte, nicht zuletzt den Unwillen des Staates, seine originären Aufgaben zu übernehmen, weil ihm seine Prinzipien (Form) wichter sind als sein Zweck (Existenz).
    Wie im modernen Christentum wird das Nachrangige (Sozialgedöns) als wichtiger angesehen, als das Primäre, der Glaube an Gott.

    Aber beides zusammen beschreibt die Umfänglichkeit der Zeitenwende. Man nenne mir einen epochalen Umbruch, der nicht mit einer Auflösungsphase in Gewalt und Armut einherging.

    Deswegen ist mein gedanklicher Ansatz, sich nicht NUR mental wehrhaft (dennoch legal!) zu machen, nicht aggressiv, sondern nur reaktiv. Um die Auflösungsphase erfolgreich zu überstehen (z.B. als Familie gedacht), darf man nicht der Entwicklung hinterherhinken, sondern muß diese vorwegnehmen (ohne dadurch allzuviel Aufmerksamkeit zu erregen).

    Nahrungsmittelvorräte sind natürlich eine gute Idee, aber sie sind keine strukturelle Antwort auf strukturelle Veränderungen.

    Die in Berlin ins Gespräch geratenen Motorradgangs, so die „Bandidos“, deren Mitglied sich in einer Kombination aus individueller (seine eigene Stärke) und kollektiver Wehrhaftigkeit (die berüchtigte Gefährlichkeit dieser Clubs) gegen die „jugendlichen“ Raubmörder durchsetzte, ohne daß dabei Gewalt nötig gewesen wäre, dürfte wohl einen Ausblick auf die Zukunft geben. Er tat das, was die Polizei nicht konnte und nur unsicher also kaum gedurft hätte. Der liberaldemokratische Staat zerstört also mit dem Unwillen zur Gewalt seine eigene kulturellen Grundlagen, die letztendlich doch immer auf der Fähigkeit zur Gewalt basieren.

    Zudem ist es ein wesentlicher Geburtsfehler der Bundesrepublik, daß sie nicht aus eigener Stärke heraus entstanden ist (wie das Kaiserreich), sondern aus fremder, letztendlich feindlicher. Das ist mental so stark verankert, daß eine selbständig denkende und handelnde Politik überhaupt nicht mehr feststellbar ist, zumindest seit Nachkriegsgeborene die Fäden in der Hand halten.

    Ich bin überzeugt, daß die meisten Deutschen noch ein Wir-Gefühl besitzen. Allerdings bin ich gleichzeitig davon überzeugt, daß „Politiker“ untereinander, auch mit europäischen oder „westlichen“ Kollegen, ein größeres „Wir“ empfinden, als mit dem dem eigenen Volk und der Idee, die letztendlich als conditio sine qua non hinter jedem Staat steht: Sich nicht von außen beherrschen zu lassen. Die Bundesrepublik wurde vom ersten Tag an von außen beherrscht. Und zwar nicht zuletzt aufgrund einer 5. (wohl eher 1.) Kolonne, die bereitwillig die Herrschaftsideen aufnahmen und hier medial implementierten. Diese Ideen zählen heute zu dem wirkmächtigsten Selbstzerstörungsmechanismen, die es gibt.

    Aus diesen vielen Gründen wird der Staat bei der Selbstzerstörung nicht positiv einschreiten. Er KANN nicht aufgrund seiner Selbstverfaßtheit und der wirkungsvollen „westlichen Einbindung“ und er WILL nicht aufgrund der mentalen Verfaßtheit von Wahlbürgern, Medien und Politikern.

    Die staatlichen Funktionen werden andere übernehmen und damit einerseits die Axt an den Reststaat legen und gleichzeitig die Fundamente für die Phase nach der Auflösung setzen. Wer die Kraft hat, Menschen vor anderen zu schützen, hat automatisch die Kraft, über die Beschützten zu herrschen. Das ist die Begründung neuer Staatlichkeit. Selbstverständlich sind die organisierte Kriminalität, dazu die Motorradgangs, bereits Staat im Staate.

    Das Gesagte gilt auch umgekehrt: In dem Maße, wie die Bundesrepublik die Möglichkeit verliert, mich zu schützen, verliert sie auch die Möglichkeit, über mich zu herrschen (etwas zeitversetzt – in dieser Zwischenphase leben wir gerade). Das gilt für unbürgerliche Delinquenten natürlich noch in viel stärkeren Maße, seien es „Jugendliche“ oder „Bandidos“.

    Es sei denn: Die EU entwickelt eine wirkungsvolle Diktatur. Daß sie auf dem Weg dazu ist, ist ja wohl unbestritten. Aber diese wird sich nur auf diejenigen auswirken, die sich letztendlich beherrschen lassen wollen, also die bürgerlichen Spießer, die einfach nur hoffen, daß ihre Herrscher möglichst nett sind und rumlamentieren, wenn sich an der Oberfläche mal etwas anderes zeigt.

  • „Zudem ist es ein wesentlicher Geburtsfehler der Bundesrepublik, daß sie nicht aus eigener Stärke heraus entstanden ist (wie das Kaiserreich), sondern aus fremder, letztendlich feindlicher. Das ist mental so stark verankert, daß eine selbständig denkende und handelnde Politik überhaupt nicht mehr feststellbar ist, zumindest seit Nachkriegsgeborene die Fäden in der Hand halten.“

    Das entspringt einer spezifisch deutschen Eigenart, nämlich der Obrigkeitshörigkeit. So lange die Deutschen, welche das Dritte Reich noch bewußt miterlebt hatten, noch Verantwortung trugen, berücksichtigten sie sowohl die realen Verhältnisse als auch ihre realen Interessen. Es gab aber ganz offensichtlich kein oder jedenfalls nur ein unzureichendes Gefühl für die Notwendigkeit zum subversivem Widerstand, bzw., wo es das doch gab, da war es fehlgeleitet, zu sehr auf’s militärische fixiert.

    Das hat letztlich auch wieder Ursachen in der NS-Indoktrination, innerhalb des NS-Weltbildes ist eine Degeneration germanischer Staaten ja noch nicht einmal denkbar; folglich der starke Hang Zweifel mit „Wird schon!“ wegzuwischen: „Wir sind eh die Größten.“

    Andererseits folgt schon aus der deutschen Innerlichkeit ein Hang auch zur gesellschaftlichen Gestaltung, also zu einem Denken, das voraussetzt, daß sich schon jeder dem Wahren, Schönen fügen werde und es gesellschaftlich unterstützt, ein Gefühl scheinbarer Macht und Eingebundenheit, daß es sehr begünstigt, der Masse etwas vorzumachen und damit Subversion sehr erschwert. Freilich, wenn einer es besser weiß… aber wahrscheinlich begünstigt dann auch der Generationenkonflikt das Verwerfen solcher Ideen.

    Nun gut… später mehr.

    • Die „Obrigkeitshörigkeit“ ist schlicht und ergreifend die Gottgläubigkeit. Das ist das Erbe des heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation.

      Und Gott hat schon geholfen – wenn man weis wie stark die Deutsche Wirtschaft ist.

      Es wird schon! :)

      Templarii

  • @ Fremder

    Erster Irrtum: EINE nationalsozialistische Anschauung hat es nie gegeben. Das Spektrum der Anschauungen innerhalb des Nationalsozialismus war in etwa so groß, wie die Bandbreite des Bundestages, wenn nicht größer.

    Daraus resultiert der zweite Irrtum: Den „Supergermanismus“ hat im Wesentlichen nur die SS-Führtung verfolgt, über den Hitler stets geunkt hatte: „Germanenfimmel“.
    Selbst Himmler hatte unbewußt gemeint, daß das deutsche eben nicht rein-germanisch sei, sondern zu sehr vermischt, weshalb er ja „das Blut“ mit skandinavischen „verbessern“ wollte. Kann man es deutlicher sagen?
    Ähnlich Hitlers römisch-caesarisches Weltbild. Auch er hat nie und nimmer Deutschland als das Größte angesehen, sondern als so schwach und strategisch unterlegen, daß er durch die „industrialistische Durchformung der Gesellschaft an sich“ erst eine Struktur schaffen wollte, in der Deutschland langfristig eine Chance hätte, selbstbestimmt und deswegen als Großmacht zu überleben.

    Der Nationalsozialismus war doch die Brechstangen-Reaktion auf den erkannten mit normalen Mitteln nicht verhinderbaren Niedergang Deutschlands. „Die Größten“ waren wird Deutschen wohl im letzten drittel des 19. Jahrhundert. Das folgte zur Hybris und zum Absturz.

    Mit seiner Gründung 1871 hatte Deutschland seinen Zenit bereits überschritten.
    Das despektierlich als „Obrigkeitsglauben“ bezeichnete und berechtigte „Vertrauen“ in die Obrigkeit kommt aus der Zeit nach dem dreißigjährigen Krieg, als in den sich durchsetzenden Staaten Deutschlands durchweg wohlwollende Monarchen herrschten. Dieses berechtigte Vertrauen, das gegenteil dessen, was die westliche Liberaldemokratie bei uns erzeiugt hat, ist wesentlich für Deutschlands spätere größere Rolle.
    Erst die zunehmende Verstädterung durch Industrie und Handel und die damit einhergehende Auflösung der sozialen Strukturen, hat Deutschland von innen her zerstört und den Rattenfängern zugetrieben.

    Heute, wo selbst ein ehemaliges kleines Dorf schon Dimensionen einer kleineren Großstadt des 19. Jahrhunderts hat, gibt es eben keinerlei außerstaatliche Institutionen und Sozialstrukturen mehr, wie im Rom der Dekadenz, die überkommene Sanktions- und Förderungsmethoden fortgesetzt haben. Die Großstadt hat einen losgelösten Menschentypen erschaffen.
    Obrigkeitsdenken kann ich in meinem mittelstädtischem Umfeld nicht erkennen. Es ist das genaue Gegenteil, das mir entgegenschlägt und zwar überall. Und das nicht unberechtigt.

    Was wir Deutschen tatsächlich haben: Nur eine geringe Neigung zur Gewalt, weder tatsächlich, noch intellektuell. Da sehen unsere schlechten „Vorbilder“ USA, GB und Frankreich ganz anders aus. Diejenigen, die Deutschland zweimal eifrigst die Erstürmung der Weltherrschaft vorwarfen, hatten die Welt bereits unter sich aufgeteilt und diese brutalst beherrscht, ohne dabei auch nur die geringsten Skrupel gehabt zu haben; dabei, Deutschland vorzuwerfen das gleiche gewollt zu haben, was dazu noch völliger Schwachsinn war. Und die neocons in Deutschland plappern das auch noch nach und halten das britisch-amerikanische für das vorzeigbarste und erstrebenswerteste Gesellschaftssystem, das verkörperte Gute, das man nur zu kopieren brauche. Das ist schon nicht mehr zynisch, das ist krank. Es geht schlicht um geistig-mentale Unterwerfung unter den neuen und hoffentlich bereits im Abstieg befindlichen aktuellen attischen Seebund.

    Ohne mich. Alles, was diesen Menchanismus unterstützt, bekämpfe ich.

  • Die Neue Weltordnung
    des 21. Jahrhunderts sieht keine nationalen Streitkräfte, die im Notfall fähig wären, die Souveränität und das sog. Selbstbestimmungsrecht eines Landes (bes. des deutschen Landes)zu verteidigen mehr vor. Die BW-Reform des Barons von der CSU (VM Strauß dreht sich im Grabe um), die ohne Widerstand durchging und kaum „medialisiert“ wurde, ist ein wichtiger Schritt zur objektiven Entwaffnung der Deutschen nach außen. Nach innen wird es eine europäische Interventionstruppe aus Ausländern geben, die die z.B. gegen Landnahme aufbegehrenden Autochthone (ist ohnehin unwahrscheinlich) zur Raison bringen wird. Zur Not reicht auch die Anwendung der Art. 53 und 107 (sog. Feindstaatenartikel) der UNO-Charta. Im übrigen ist im 2+4-Vertrag vom 12.9. 1990 die (Nicht-) Zukunft Deutschlands festgelegt. Im Art.1 heißt es da: Eine Zuständigkeit deutscher Gerichte oder Behörden nach Abs.1 besteht nicht für folgende Institutionen oder Personen, auch wenn ihre dienstliche Tätigkeit beendet ist und nicht in den nachstehend genannten Verfahren. Aufgezählt werden: „die allierten Behörden“, „Angehörige der alliierten Streitkräfte“, alliierte Richter, Mitglieder alliierter Militärmissionen, alliierte Verfahren. Frühere alliierte Urteile und Entscheidungen gelten auch künftig (Art. 4). In der FAZ vom 10.5. 2005 wurde das „Versteinertes Besatzungsrecht“ genannt.
    Angesichts dieser Rechts- und Faktenlage ist jeglicher deutscher Patriotismus obsolet und gefährlich.

  • @Meyer

    Warum aber sind so viele europaeische Staaten mit, wie sie andeuten, unterschiedlichen Ausgangsvorraussetzungen und Fundamenten, in so aehnlichen Lagen bezueglich Wehrhaftigkeit, Demographie und „modernem“ Selbstverstaendnis. Sind doch alle im Wuergegriff von Anti-Weiss-Transgender-Gruen-Liberalismus mit Drittweltimmigration ausser Rand und Band. Ist es die Oekonomie, die Eurokratie oder diejenigen die hinter allem die Faeden ziehen?

  • Patriotismus kann nur auf ein souveränes Deutschland bezogen sein. das heißt: nicht auf die Bundesrepublik, die von Anfang an unsouverän war und ihre gewonnenen Freiheiten schnell auf die EU übertrug. Sollte sie jemals Anstrengungen übernehmen, um das zu ändern, würde ich sie in meinen Patriotismus mit einbeziehen.

    Souveränität bedeutet die permanente Sorge um seine eigene Existenz. Welchem Politiker traue ich ausreichend Fähigkeit und guten Willen zu, dies zu wollen und zu können?

    Souveränität ist immer lebensgefährlich. Deswegen: „Niemand ist Freiheitsfeindlicher als ein glücklicher Sklave“? – Tja, das Glück scheint uns und unsere Aufsichtsmächte wohl ein wenig zu verlassen.

  • „Sind doch alle im Wuergegriff von Anti-Weiss-Transgender-Gruen-Liberalismus mit Drittweltimmigration ausser Rand und Band.“

    >>>Das sind die Symptome, wohl nicht die Ursache.

    „Ist es die Oekonomie, die Eurokratie oder diejenigen die hinter allem die Faeden ziehen?“

    >>> Oder der Liberalismus, der Sozialismus, der Fernseher, die Pille oder gar das Jod im Speisesalz oder einfach nur die westliche Ernährung? Oder Industrialismus und Verstädterung. Genetische Ursachen? Zieht wirklich jemand die Fäden oder ist es alles zwingende, eher natürliche Entwicklung? Oder der Abfall vom Glauben? Vom richtigen? Oder überhaupt die Gottlosigkeit/Götterlosigkeit?

    Ich weiß es nicht. Haben sich die Römer, Spartaner, Araber, Atzteken, Ägypter, Assyerer die gleichen Fragen gestellt? – Wahrscheinlich.

  • Und die Azteken und die Assyrer auch?

  • Herr Meyer,

    zunächst einmal verzeihen Sie mir bitte die etwas konfuse Gedankenführung im letzten Beitrag. Ich war abgelenkt und hatte auch keine Zeit. Sodann, was Sie zum NS schrieben entkräftet das von mir Gesagte nicht, ich sah darin eh nur eine Ursache unter anderen, und selbstverständlich hat die Supergermanenthese schon ihr Publikum erreicht, wie groß auch immer es genau gewesen sein mag.

    Die Deutschen sind innerlicher als Engländer und Franzosen, welche im Übrigen auch nicht beide von der selben Art sind. Ich weiß nicht genau, was die deutsche Innerlichkeit hervorgebracht hat, tippe aber mal auf den deutschen Zweig der katholischen Kirche. Innerlichkeit bedeutet hier, die Verpflichtung zu verspüren, zunächst einmal sein eigenes Wesen aufzuräumen und dann weiter zu schauen. Wenn das eine Gruppe von Menschen so hält, weiß sie natürlich auch, daß sie sehr viel von ihren Mitgliedern einfordern kann. Daraus entspringt also ganz unmittelbar die Herrschaft des „Richtigen“, im Gegensatz zur Herrschaft der Gewalt. Das „Richtige“ ist aber naturgemäß allgemein verbindlich und das wiederum bedeutet, daß diese Gruppe mit Sicherheit eine zentralistische Herrschaftsform suchen wird, welche im Fürsten- oder Königstum ihren Archetyp findet. Der Obrigkeitsglaube ist also ein Glaube a priori. Er wird aus dem Zweck abgeleitet, welchen die Regierung zu erfüllen hat, bzw. aus der Herrschaftsmethode, welche man ihr zubilligt, nämlich das „Richtige“ von jedem Einzelnen einfordern zu dürfen. Das ist der Vertrag, welcher zwischen Untertan und Herrscher einer solchen Gruppe zu Grunde gelegt wird.

    Dieser Vertrag besteht ungeändert fort, und selbst die derzeitige Regierung verhält sich auch so IN IHRER ÖFFENTLICHKEITSARBEIT.

    Dadurch, daß man zu einer bestimmten Zustandsbeschreibung Informationen hinzufügt, kann man die Beurteilung des beschriebenen Zustands beliebig verändern. Deshalb kann ein Durchschnittswähler, wenn er mit unliebsamen Informationen konfrontiert wird, immer sagen: „Ja, aber wer weiß, was es da noch für Informationen gibt, die das wieder gerade rücken.“ Und dabei befindet er sich üblicherweise im Wahn, nicht nur an einer großen gemeinsamen Anstrengung mitzuwirken, sondern auch die moralische Pflicht dazu zu haben.

    Das Einzige, was so jemanden da herausholt, ist Schwergläubigkeit, also daß jemand sagen würde: „Mag ja alles sein, aber glaube ich nicht.“ Und selbstverständlich helfen dabei Erfahrungen. Auf Grund der Tendenz lieber an die staatliche Version zu glauben, weil das scheinbar die Türen zu einem erfüllten Leben öffnet, hätte die Kriegsgeneration schon dafür sorgen müssen, daß die nächste Generation ganz bestimmte Erfahrungen macht, um bei ihr eine unter den Umständen gesunde Schwergläubigkeit zu erzeugen. Das hat aber offensichtlich nicht geklappt.

    Es reicht ja auch nicht, nur an der Regierung zu zweifeln. Letztlich müssen Sie auch an sich und ihresgleichen zweifeln, denn was könnte die Regierung sonst schon Schlimmes anrichten?

    Der Deutsche ist wirklich sonder Gleichen auf die Anerkennung eines zentralen Herrschaftsorgans konditioniert, und zwar letzten Endes religiös durch den Anspruch an sich selbst ein vorbildlicher Mensch zu sein.

    Wobei, diese Konditionierung liegt sehr nahe an einem natürlichen Verhaltensmuster, nämlich der Ehrliebe. Der Unterschied besteht darin, daß nur die religiös sanktionierte Form von Ehre anerkannt wird. Und dadurch entsteht auch erst das Totalitäre.

    Ich wollte eigentlich noch auf einen anderen Punkt eingehen, aber jetzt geht meine Zeit auch schon wieder zu Ende, deshalb beende ich das hier an dieser Stelle, in der Meinung, diesen Punkt jetzt hinreichend verständlich gemacht zu haben.

  • @Meyer:

    „Zudem ging damals im Westen “das Wehren” (wer es denn in aller Naivität so sehen möchte) von den Regierungen gegen ihre Bevölkerung aus. Heute ist es sicher nicht so.“

    Darf ich fragen, was Sie damit meinen? Inwiefern haben sich die westlichen Regierungen gegen ihre Bevölkerung „gewehrt“? Und was war im 2. Weltkrieg vom Westen keine Verteidigung? Wir reden hier nicht über den 1. Weltkrieg, da ist die Sache nicht so eindeutig, aber vor dem 2. Weltkrieg waren die meisten friedenssehnsüchtig im Westen und die Agression ging von (Nazi-)Deutschland, Italien und Japan aus. Und ich hoffe Sie sehen die Nazis nicht als konservative Traditionalisten an – das waren die nämlich nicht. Die haben mit vielen Errungenschaften und Werten gebrochen, die Deutschland ausgezeichnet haben. Und zu diesen Werten zählte zwar zu diesem Zeitpunkt nicht unbedingt die Demokratie, aber Rechtsstaatlichkeit und Föderalismus.

  • @ Fremder

    Bringen wir es etwas kürzer auf den Punkt. Viele Deutsche konnten auf die langfristige Erfolgstrategie ihrer Monarchen vertrauen, die beiden gleichermaßen Vorteile versprach. Vertrauen auf die Monarchie ist etwas anderes als „Obrigkeitshörigkeit“. Ich frage mich ob es zu dieser These der „Obrigkeitshörigkeit“ auch Belege, Studien und Untersucheungen gibt?

    Nach meinen persönlichen Beobachtungen gibt es niemanden (das müßte ich eigentlich groß schreiben) der obrigkeitshöriger ist, als die Amerikaner, ganz gleich wo. In Asien war ich noch nicht.

    Ich bestreite aber nicht alles! Im Gegenteil ist es nachdenkenswert. Und: Ich bin durchaus der Monarchie nicht abgeneigt.

    @ Abtreibungsbefürworter
    1. Ich bin nicht spießig-bürgerlich-konservativ, sondern Anhänger Machiavellis. Diejenigen, die sich konservativ nennen, wurden schon immer von der Realität überrollt.
    2. Können Sie glauben was Sie wollen, von wem welche Aggression im 1. und 2. Weltkrieg ausging. Ich vertraue in diesem Punkt da ganz den Aussagen des Herrn Churchill und den Tischreden des Herrn Roosevelt. Ebenso den Aussagen des polnischen Außenministers Beck. Ansonsten kann man sich auch die quellenorientierte Forschung von Stefan Scheil ‚reinziehen‘. Auch Werner Maser, Dirk Bavendam und viele andere bemühen sich um die Quellen als Grundlage für das Geschichtsbild und ersetzen nicht die Quellen durch ein vorher feststehendes Geschichtsbild.
    An den Reflexen in dieser Frage erkennt man sofort den Angstopportunisten. Selbst wenn man den Krieg tatsächlich angefangen haben sollte, hat man als Patriot wenigstens die Schuld zu verneinen oder auf die Zwangslage abzustellen.
    Aber ganz nach belieben. Ist mir wurscht. Auf dem Weg in die innere Emanzipation bleiben viele auf halben Wege als neocon hängen. Das sind die modernen Opportunisten. Die haben noch weniger cojones als die Spießerkonservativen. Letztendlich sind neocons die Linken von heute.
    3. Der Föderalismus ist durch die Weimarer Reichsverfassung zerstört worden, nicht durch die Nationalsozialisten.
    4. Deutschland war ein Hort der „Demokratie“, wenn man es mal mit Großbritannien (als kolonialem Mutterland) vergleicht. Von den Kolonien wollen wir wohl mal lieber ganz schweigen, nicht wahr. Die norddeutsche Bundesverfassung von 1866 hat erst das erzeugt, was wir heute „Demokratie“ nennen. Die zeitgleiche englische Wahlprozedere war weniger demokratisch als das in Mugabes Simbabwe. Übrigens Parlamentarismus mit „Demokratie“ gleichzusetzen, ist wohl etwas euphemisch, oder?

    5. Sie haben insoweit recht, daß mein von Ihnen zitierte Satz völlig etwas anderes sagt, als intendiert. Die Aussage sollte sein, daß die Bevölkerungen in GB und USA absolut gegen den Krieg waren. Das gilt jedoch nicht für ihre Regierungen (USA), bzw. Teile dieser Regierungen (GB). Die haben den Krieg so forciert, wie es nur ging.
    Auch die Deutschen waren nicht kriegslustig. Hitler hat den deutsch-englischen Krieg erst für 1944 vorhergesehen. Alle Rüstungspläne zielten auf diesen Zeitpunkt ab. Kleiner aber feiner Irrtum des „GröFaZ“.

    Um zum Ausgangspunkt zurückzukommen:
    Sie werden aus der Geschichte nichts für die Zukunft lernen, wenn Sie die falschen Fakten zur Basis nehmen.
    Der Westen zerstört sich ideel, er zerstört seine Ökonomie, seine Homogenität und seine Wehrhaftigkeit. Die USA haben es noch niemals mit einem gleichwertigen Gegner aufgenommen und scheitern im Irak und Afghanistan. Alleine wären Sie auch an Deutschland gescheitert. Der Westen ist für uns inexistent, kulturell gehörten wir nie dazu, das merkt man auch heute noch, wie groß der Unterschied ist. Und sollte der Autor des von Manfred übersetzten Artikels in seiner Prognose recht behalten und tatsächlich staatliche Akteure der Masseneinwanderung und Islamisierung etwas entgegensetzen, so werden Sie feststellen, daß die USA nicht auf „unserer“ Seite sein werden.

  • „An den Reflexen in dieser Frage erkennt man sofort den Angstopportunisten. Selbst wenn man den Krieg tatsächlich angefangen haben sollte, hat man als Patriot wenigstens die Schuld zu verneinen oder auf die Zwangslage abzustellen.“

    Entschuldigung, aber war dreht sich hier sein Weltbild zurecht? Eine solche Haltung ist doch das Gegenteil von Ergebnisoffen.

    „3. Der Föderalismus ist durch die Weimarer Reichsverfassung zerstört worden, nicht durch die Nationalsozialisten.“

    Können Sie das näher Erläutern.

    „Die USA haben es noch niemals mit einem gleichwertigen Gegner aufgenommen“

    Was zu der Frage führt: Warum?
    Wobei auch Mexiko mal in lngst vergangenen Tagen eine regionale Großmacht war, die scheinbar mit den USA mitziehen konnten, die aber selbst zu diesem Zeitpunkt von den Amis eine Niederlage einstecken mussten.

    “ und scheitern im Irak und Afghanistan.“

    Sie scheitern erst an der assymetrischen Kriegsführung. In Symetrischer hatten ihnen in diesen Ländern natürlich niemand etwas entgegen zu setzen. Aber, unter Bush lief es einige Zeit mal gar nichts so schlecht, insbesondere gegen Ende mit dem „surge“ im Irak, aber dann kam Obama…

  • „Nach meinen persönlichen Beobachtungen gibt es niemanden (das müßte ich eigentlich groß schreiben) der obrigkeitshöriger ist, als die Amerikaner, ganz gleich wo.“

    Erstaunlicher weiße ist dies ein Eindruck, den ich auch schon öfter hatte. Ich könnte es aber spontan nicht begründen und es scheint auch wiedersinnig: Sind nicht gerade die Amerikaner sehr misstrauisch gegenüber ihrer Regierung? Sind es nicht gerade die Liberaldemokratien, wie sie die angeloamerikanischen und angelsächsischen Länder nennen, diejenigen, die kritisches Hinterfragen der Regierung kulturell verankert haben?

    Woran würden Sie ihren Eindruck festmachen?

  • @Meyer

    „Selbst wenn man den Krieg tatsächlich angefangen haben sollte, hat man als Patriot wenigstens die Schuld zu verneinen oder auf die Zwangslage abzustellen.“

    Mehr noch, man sollte die Kriegsschuld einfach „umarmen“. Ich habe das jetzt mal woertlich aus dem Englischen uebersetzt. „embrace“ ist ein sehr schoenes Wort, fuer das es im Deutschen keine richtig treffende Uebersetzung in diesem Kontext gibt.

    „Embrace your guilt and turn it into an honoring of your forefathers“ wuerde ich daher sagen. Ja, wir haben den Krieg angefangen, und das finde ich gut! Oh suesse Erinnerung an deutsche Heldentaten! Deutschland ist seit 66 Jahren hirntot, aber eben heldenhaft gestorben.

  • Wir entfernen uns zu weit vom Ausgangspunkt. All die Diskussionen haben keinen Bezug mehr zur Entwicklung der europäischen Länder in der Zukunft.
    Und auf die losgelösten, zum Teil interessanten und auch falsch Aussagen kann ich kaum eingehen, da ich heute für eine längere Zeit wegfahre und noch Vorbereitungen treffen muß.

    Zum Föderalismus: Bitte Verfassungen vergleichen 1866, 1870, 1871 mit 1921 (glaube ich). Die WRV installierte einen dezentralen Zentralstaat, wobei die Bundesrepublik noch dezentraler ist. Die Länder hatten keine Teilsouveränität mehr. Auch im Grundgesetz ist diese heute bloß Lippenbekenntnis. Allerdings wirken gesetzliche Generalnormen zu den Kompetenzen dem etwas entgegen.

    Ich halte den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges nicht für von Deutschland alleine ausgehend. Das habe ich niemals geglaubt und auch in der Schule nicht gelernt. Die Herren Scheil und Co. dokumentieren die „Entfesselung“ recht gut.

    „Historikerstreite“ um den ersten und zweiten Weltkrieg basieren doch auf keiner Quellendiskussion, sondern auf moralisch-normativer Basis.

    Deswegen muß ich auch keine Schuld „umarmen“, weil ich diese für sehr eingeschränkt halte. Zudem ist Schuld keine Kategorie der Politik, sondern der Moraliker und Juristen und mir in diesem Zusammenhang völlig wurscht. Wer sich diesen Schuh anziehen will, kann ihn gerne haben.

    Der Herr Hitler war in seinen Möglichkeiten eingeschränkt. Und diese Lage ist bewußt herbeigeführt worden. Die von Briten und Amerikanern forcierten polnischen Provokationen und militärischen Übergriffe hinnehmen oder riskieren, daß die Westmächte auf dessen Seite eingreifen. Er hat gezockt. Aber nicht ganz zu unrecht.
    Den größten Fehler begann er in der Einschätzung der Sowjetunion. Er wurde dann von den Kräfteverhältnissen und dem Aufmarsch der Roten Armee überrascht und wollte auch hier die Initiative übernehmen, um die massenhafte aber seiner Ansicht nach schlecht gerüstete Sowjetarmee zu schlagen. Daß diese langfristig von den Amerikanern aufgerüstet wurde, hat man erst nach den ersten Zusammenstößen gesehen.
    Die Schlaufe um den deutschen Hals begann man 1933 durch Roosevelts Wahl zu knüpfen. Noch deutlich vor Hitler Machtergreifung und deren Erkennbarkeit rüstete er gegen Deutschland und Japan. Japan wurde in eine Erdrosselungslage geführt, indem die US- und britische Marine nicht Japan, aber dafür deren Handelsrouten blockierte.
    Japan wußte genauso um das Risiko und um die Notwendigkeit, die USA innerhalb von einem halben Jahr schlagen zu müssen oder den Krieg zu verlieren. Was war ihre Wahl. Langsam erdrosselt zu werden ist wohl kaum eine Option. Und sich psychologisch in die dauergebeugte Haltung zu begeben, die uns heute eigentümlich ist, auch nicht.

    Zudem: Die Übergriffe Polens auf deutsches Reichsgebiet seit 1919 bis 1939 würden auch durch das heutige Völkerrecht eine umfassende militärische Aktion bis zur Niederlage des Gegners rechtfertigen. Das wäre noch nicht einmal „preemtive“ oder „präventive“, sondern schlicht Selbstverteidigung nach der SVN. Selbst wenn es sich nicht um reguläre polnische Soldaten gehandelt hätte. Dies hat der IGH im Nicaragua-Fall ausgeurteilt.

    Noch ein Unterschied: Deutschland ist auch heute nicht hirntot. Ein Volk aus dem heraus solche Innovationen entstehen, ist nicht hirntot. Es ist „eierlos“. Das ist allerdings noch viel schlimmer. Und sechzigjährige Eierlosigkeit kann man auch nicht durch eine schnelle Testosteronspritze kurieren.
    Nur sind die anderen auch eierlos. Der Zweite Weltkrieg war also vielleicht ein Wendepunkt mit Pauken und Trompeten, aber möglicherweise nicht die Ursache.

    @ Manfred
    Dieser Blog ist übrigens einsame Spitze.

  • Nur für den Fall, daß es der eine oder andere nicht kapiert: Über Herrn Hitler habe ich gerade das politische Todesurteil gesprochen.

    Aber dennoch vermute ich, daß für einen normalen Menschen damals kein Ausweg aus dem Dilemma vorhanden war. Nachgeben und die Gegner damit stärken, die eigene Machtbasis im Land verlieren. Oder das Risiko eingehen.

    Ersteres wäre mental katastrophal gewesen, zweiteres war es sachlich. Einen Ausweg mag es gegeben haben, indem man nicht dauernd Ultimaten gestellt hätte und sich somit selbst unter Zugzwang setzte. Und aus heutiger Sicht fiele einem vielleicht ein unterschwelliger „Kampf gegen den Terrorismus“ ein, der Unterhalb der Schwelle zum jetzt-geht-es-los geblieben wäre.

    Deswegen bleibe ich bei dem vernichtenden Urteil über Hitler als Politiker. Aber es hätte wohl eines überdimensionalen Bismarcks, Roons und Moltkes in einer Person gebraucht, um aus dieser Lage als Sieger herauszukommen.

  • Lunte brennt, die Explosion unvermeidbar. Brüssel hat uns verraten und verkauft – siehe Irlandabstimmung (es wird solange Abgestimmt, bis das Resultat passt), Dublinverträge (die große Lüge dieser Abendteurer und verruchten Gesellen), Privilegienstadel, Korruption, Verschwendung, Überfremdung durch Sicherheitsinkompetenz, Diktatur, ein Parlament zum Davonlaufen und bespickt mit Schulzes und Cohens und auf diese Dilettanten sollen wir und verlassen? Ja, Verlassen und nackt stehen wir da. Entrechtet und Entmündigt müssen wir alles zur Kenntnis nehmen, denn die Kommission, besetzt von drittrangigen Politikern ist eine Diktatur und übrig wie ein Kropf am Hals. Übrigens der Euro ist die zukünftige Lira und die Pleite, von abgehobenen Politikern verursacht, ist nicht aufzuhalten.

  • Der Vorteil der Isrealis ist, daß die es mit den „Menschenrechten“ nicht so eng sehen müssen, weil die „Weltpresse“ (böse Zungen sagen: ihre Presse) da gerne mal wegsieht.
    Ja, ich weiß nicht ganz – aber sie sind schon deutlich „gleicher“ als die weniger „Schützenwerten“ oder „Auserwählten“ – und das erleichtert Problemlösungen erheblich!

  • Hier die Lösung für das rot-grün-rot-grün-gutmenschliche Drama: http://calimerosrumpelkammer.blogspot.com/2011/02/gunnar-heinsohns-neues-europa.html

    Und auch die einzige Lösung, damit wengisten ein Teil Europas Einwandrung etwas geistreicher Handhaben kann. Zugegeben, es wirkt wie ein verzweifelter Insolvenzversuch, bei dem man die nicht mehr zu rettenden Teile aufgibt, um wenigstens einen Teil der Grundsubstanz (der europäisch-abendländischen Kultur) Zukunftstauglich zu machen.

    Man darf sich nichts vormachen, Europa hat einige Probleme:

    -Wirtschaftlich
    -Demographisch
    -politisch-mental (Gutmenschlich-links-grün-alternative Deutungshoheit und Mediengestaltung)

    Es geht sicherlich noch eine Weile „gut“, aber das ist keine Lösung, das ist wie Insolvenzverschleppung. Sinnvoller wäre es, die noch zu rettenden Teile in überlebensfähigen Einheiten zusammen zu schliesen. Gunnar Heinsohn hat einen Vorschlag ausgearbeitet, der heute zum Schmunzeln einlädt und morgen die Blaupause für einen letzten Rettungsversuch seien könnte.

    Es wird zwar gerade hier nicht zu Begeisterungsstürmen führen, aber mal ehrlich: Wie realistisch sind alle hier angesprochenen Rettungsversuche? Man hat hier ja noch nicht mal einen Ansatz, wie ein solcher Aussehen könnte, außer einen Platzen der Bombe, bei dem nicht sicher ist, wie sich die Mehrheit der einheimischen Bevölkerung im rot-grün-rot-grün-eurabischen Gürtel Berlin-Paris verhällt.

  • Vielleicht kommt es ja nach einem dunklen Zeitalter für Zentraleuropa zu einem neuen Wiederaufstieg. Solange sollten die abendländische Kultur aber wenigstens in einigen Gebieten noch überdauern und überleben, um dann vielleicht auch anderstwo wiederaufleben zu können.

  • Sicherlich, irgendwie geht es immer weiter … nur, wie es unter islamischer Vorherrschaft weitergeht, läßt sich anhand der letzten 1.400 Jahre sehr genau studieren … klar kann man sagen: „ist mir egal, nach mir die Sintflut“ … ich jedoch kann und will das nicht …
    ich ahbe eine Menge Moslems (Türken, Araber,etc.pp.) kennengelernt und habe mir echt Mühe gegeben, da eine Ebene zu finden, bis auf wenige Ausnahmen war diese Ebene nicht herstellbar. Ich haupte: die „ticken einfach anders wie wir“, das bestmöglichste Ergebnis ist ein Nebeneinanderherleben nach dem Motto „Guten Tag “ und „Auf Wiedersehen“ … leider ist das nicht machbar, wie ein Blick in die islamische Historie beweist

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