Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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shortnews.de berichtet über die Antrittsvorlesung von Margot Käßmann an der Ruhr-Universität Bochum:

In ihrer Funktion als Gastprofessorin an der Universität Bochum setzte sich die ehemalige Bischöfin Margot Käßmann mit dem Thema Mission und Migration auseinander. Sie folgte dem Schluss, dass dies urbiblische Motive seien, die mit Adam und Eva und dem Verlassen des Paradieses anfingen.

Nun, es sind auch ur-koranische Motive, die mit der Hidschra, also der Auswanderung des Propheten und seiner – damals noch wenigen – Anhänger von Mekka nach Medina im Jahr 622 anfingen. Das Ereignis ist nicht zufällig die Stunde Null des islamischen Kalenders. Im Handumdrehen hatte die junge Sekte die Herrschaft über das damals mehrheitlich jüdische Medina angetreten. Die Medinenser hatten einen Prediger eingeladen und bekamen einen Diktator.

Weiter in ihrem Vortrag sprach sie von Mose, der ja auch die Israeliten von der Sklaverei Ägyptens in das gelobte Land führte. Daraufhin musste das Volk Israels zur Behauptung seiner Kultur gegen die vorhandene Kultur im Land Kanaan kämpfen.

Was wohl bedeuten soll, dass man Verständnis haben muss, wenn ein Volk, das in Massen in ein fremdes Land einwandert, „zur Behauptung seiner Kultur gegen die vorhandene Kultur im Land“ kämpft.

Auch in anderen Kulturen weltweit sind diese Missionierungen mit ihren darauffolgenden Problemen bekannt. So sorgte beispielsweise die Taufe der Urbevölkerung in Afrika mit der darauffolgenden Verschleierung der Frauenkörper im dortigen Klima für Hygieneprobleme.

Ob Tante Käß in ihrer Besessenheit von white guilt wohl merkt, dass sie muslimische Masseneinwanderung eine Kolonisierung genannt hat? Eine Kolonisierung, die uns wahrscheinlich auch die „Verschleierung der Frauenkörper“ mit den daraus resultierenden „Hygieneproblemen“ bescheren wird. Und das ist nicht einmal das Hauptproblem.

[Siehe auch den Artikel in der Blauen Narzisse]

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6 Antworten auf Tante Käß liest vor

  • Das Elend der evangelischen Theologie in einem Satz:
    Margot Käßmann hat ihre Lehrtätigkeit aufgenommen.

    Karlheinz Weißmann, Junge Freiheit 2/11

  • Manfred, du weisst, dass ich  hinsichtlich der  „Tante“ oftmals anderer Meinung bin als du. In diesem Fall stimme ich dir allerdings rückhaltslos zu. Es ist schon faszinierend mit anzusehen, wie die Frau Professor Fakten und Fiktionen, biblische Aussagen und Geschichte zusammenmixt, gut durchschüttelt und zu einem Migrotto verarbeitet, dass einem die Augen tränen.
    Hier kannst du dir übrigens die Verlesung zu Gemüte führen:
    http://www.evangelisch.de/artesia/die-komplette-antrittsvorlesung-von-margot-k%C3%A4%C3%9Fmann-in-bochum

  • Rika:

    Vielen Dank, ich werde es mir wohl antun. Aber mal ehrlich: Dieser Stil der Tante ist doch wirklich nicht neu, oder?

  • Geradezu ein klassisches Beispiel von Realsatire!

  • Bis zu diesem Satz hab ich durchgehalten:
    „In New York finden wir Chinatown interessant, warum sollte dann in Berlin nicht Neukölln interessant sein?“

                                                            

  • Prösterchen – mich wundert nur, wie diese Dame imme noch ihre AnhängerInnen findet.
    Naja, dafür prügelt Frau Sarrazin ja mit Blockflöten um sich, ein wahrer Skandal …. manchmal ist unsere Gesellschaft einfach nur noch zum Davonrennen…

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