Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Nun hat sich also auch die griechische Regierung einer italienischen Klage angeschlossen, die von Deutschland Entschädigung für Geiselerschießungen im Zweiten Weltkrieg fordert. Man zerrt denselben Staat vor den internationalen Kadi, von dem man gleichzeitig im Zusammenhang mit der Eurokrise fordert, er solle für die Konsequenzen der griechischen Misswirtschaft aufkommen. Ich glaube nicht, dass man die Schamlosigkeit eines solchen Vorgehens noch mit parlamentsfähigen Ausdrücken beschreiben kann.

Ich glaube aber, dass es Zeit ist, darauf hinzuweisen, dass Geiselerschießungen durch deutsche Truppen damals in der Regel die Reaktion auf Anschläge von Partisanen waren, und dass solche Anschläge ihrerseits Kriegsverbrechen waren.

Das Kriegsvölkerrecht basiert nämlich auf der strikten Unterscheidung von Kombattanten und Nichtkombattanten. Das muss auch so sein, weil irreguläre Kämpfer (Partisanen, Guerilleros, Terroristen usw.) die davon betroffenen regulären Streitkräfte zum Counterguerillakrieg zwingen; ein solcher wird regelmäßig besonders grausam geführt, nicht nur von deutschen, sondern ebenso von amerikanischen, russischen, französischen und anderen Streitkräften.

Damit genau dies nicht geschieht, ist irreguläre Kriegführung vom Kriegsvölkerrecht geächtet! Ein Staat, der nichts getan hat, diese Art von Kriegführung zu unterbinden; der auch nachträglich niemanden für völkerrechtswidrigen Partisanenkrieg zur Verantwortung gezogen hat; der die ehemaligen Partisanen vielmehr belobigt hat, obwohl sie überhaupt erst die Bedingungen herbeigeführt haben, unter denen die Zivilbevölkerung so furchtbar zu leiden hatte: Ein solcher Staat hat überhaupt keine Ansprüche zu stellen!

17 Antworten auf Griechenland bittet zur Kasse

  • Hier zeigt sich der große Schwachpunkt des 2+4-Vertrages. Dieser Vertrag war eben letztlich kein Friedensvertrag. Das gilt auch dann wenn irgendwelche „Volksvertreter“ oder auch andere zweifelhaften Subjekte nicht müde werden zu behaupten, daß dieser Vertrag so gut war wie ein Friedensvertrag. Und selbst wenn das gelten sollte, so würde dies ausschließlich für Frankreich, Groß-Britannien, die USA, die Sowjetunion (heute Russland) sowie von diesen Staaten abhängige Staaten gelten. Griechenland und Italien werden sich vermutlich darauf berufen, daß kein Land für ein anderes Land einen Vertrag abschließen kann, weshalb der 2+4-Vertrag, selbst wenn er für die unterschreibenden Parteien als Friedensvertrag zu gelten hat, für Griechenland und Italien keine Gültigkeit habe.
     
    Sollte sich der Internationale Gerichtshof auf die Seite unserer südeuropäischen „Freunde“ stellen, wird das wahrscheinlich die Büchse der Pandora öffnen. Dann wird jeder Staat der mit Deutschland im Rahmen des 2. Weltkrieges direkt zu tun hatte plötzlich feststellen, daß ihm die vielleicht schon gezahlten Entschädigungen doch nicht ausreichen. Außerdem könnte man auch auf den juristischen Kunstgriff kommen, daß die gezahlten Entschädigungen ja keine Reparationen im eigentlichen Sinne wären und somit diese noch ausstehen.

    • Kurze Anmerkung: Seit gestern gibt es Probleme mit dem Spam-Filter; vermutlich damit zusammenhängend geraten zur Zeit vermehrt Kommentare in die Moderation, die dort überhaupt nicht hingehören, z.T. sogar meine eigenen. Wundert Euch also nicht, wenn es Euch trifft; ich habe nicht etwa die Moderation verschärft, sondern es gibt einfach technische Probleme. Ich bemühe mich, zeitnah freizuschalten.

  • Deutschland – die Melkkuh der ganzen Welt.
    Wie lange kann ein Organismus am leben bleiben, der kontinuierlich blutet?
     
    Die Dreistigkeit ist wirklich nicht mehr zu toppen. Immer, wenn ich denke, jetzt könne mich nix mehr überraschen, … …

  • @Neo
    Kurze Verständnisfrage:
    Warum braucht es unbedingt einen Friedensvertrag und seit wann ist das so?
    Der Krieg wurde einem Land irgendwann erklärt oder direkt die Kriegshandlung aufgenommen und der 2. Weltkrieg war mit dem Zusammenbruch des 3. Reiches und der Übernahme der Kontrolle über Deutschland durch die Aliierten für jederman deutlich erkennbar beendet.

  • Friedensverträge dienen dazu einen Krieg nicht nur rein praktisch, sondern auch formell zu beenden. Üblicherweise werden in einem Friedensvertrag nicht nur sie Friedensbedingungen sondern auch die Reparationsleistungen festgelegt.  Diese Festlegungen dienen dabei vor allem der Rechtssicherheit. Ich möchte das am konkreten Beispiel Deutschlands verdeutlichen.
     
    Als Deutschland 1945 kapitulierte wurde es von den Alliierten besetzt. Die Amerikaner, Briten, Franzosen und Russen teilten Deutschland unter sich auf und stationierten hier ihre Truppen. Völkerrechtlich gesehen war Deutschland somit besetzt. Obgleich die Alliierten sich mehr oder weniger großzügig an den unzerstört gebliebenen deutschen Industrieanlagen, sowie am vorhandenen Vermögen Deutschlands bedienten, waren das noch keine Reparationen. Die Reparationen sollten in einem späteren Friedensvertrag geregelt werden. Deutschland hatte aber nicht nur mit den vier Siegermächten Krieg geführt, sondern auch mit anderen Staaten. Diese anderen Staaten hielten sich zwar, da die Siegermächte ohnehin ihr Veto eingelegt hätten, mit Forderungen zurück, aber ein förmlicher Friedensvertrag und somit auch eine Regelung der offenen Reparationsforderungen wurde nie geschlossen. Die Bedrohung durch den Warschauer Pakt war real und Deutschland war nützlicher, wenn es nicht durch Reparationsforderungen weiter ausgeplündert wurde. 1990 entfiel die Bedrohung plötzlich.
     
    Heute, da sie unter akuter Finanzschwäche leiden, erinnern sich die Griechen und Italiener plötzlich der Tatsache, daß die Frage der Reparationen ja nie endgültig gelöst wurde. Dadurch, daß es nie einen Friedensvertrag gab wurde auch die Frage nach Reparationen nie beantwortet. Entweder man vergaß es ganz einfach oder man hielt es nicht für wichtig, jetzt wo wir alle ja eine europäische „Familie“ waren und uns so toll verstanden. Jedenfalls rächt sich dieses Versäumnis heute. Denn die Griechen und Italiener können sagen: Die vier Siegermächte mögen ihre Ansprüche ja aufgegeben haben, aber wir wollen Geld sehen.
     
    Übrigens habe ich mir den 2+4-Vertrag durchgelesen. Ich bin dort auf keine Formulierung gestoßen die anzeigt, daß es sich dabei um einen Friedensvertrag oder das Äquivalent dazu handelt. Das wäre auch seltsam, denn einige Bestimmungen des alten Besatzungsrecht gelten bis heute fort. Ein Friedensvertrag dagegen dient im Normalfall dazu, daß ein Land wieder eine vollständig eigene Politik betreiben kann.
     
    Zu diesem Thema empfehle ich folgenden Link:
    http://de.rian.ru/opinion/20101004/257382481.html
     
    Hier wird von der Seite eines russischen Sicherheitsexperten einmal festgestellt, daß Deutschland eben noch keinen Friedensvertrag und welche Folgen das hat.

  • Mag sein, Griechenland ist schamlos? Ich würde es als griechischer Regierungschef allerdings ganz genauso machen. Wenn die deutsche Regierung so bescheuert ist und solche Forderungen nicht umgehend zurückweist, dann sofort noch mehr fordern.
    Das Problem sind unsere Regierenden samt linker Bildungseliten.
    Nicht Griechenland ist unverschämt weil es solche Forderungen stellt, sondern unsere Regierung verbrecherisch weil sie eine Politik betreibt die solche Forderungen zulässt.
    Schon der sog. EU-Rettungsschirm ist Betrug am deutschen Volk. Die dem Deutschen Volk vertraglich zugesicherten Stabilitätskriterien im Maastricht-Vertrag sind gebrochen worden von der Deutschen Regierung mit der Zustimmung zum EU-Rettungspaket.
    Unsere Regierung begeht Vertragsbruch zu Lasten des eigenen Volkes, dessen Intressen es vertreten soll. In der Privatwirtschaft geht man dafür in den Knast, und genau dort gehören unsere Regiernden hin. Dazu bedürfte es allerdings eine Opposition, die allerdings ist ja noch viel schlimmer.

  • Es ist ein offensichtliches Erpressungsmanöver. Wenn ihr unsere Schulden nicht übernehmt, dann verklagen wir euch in Grund und Boden. Erfolg werden sie damit hoffentlich nicht haben. In jedem Fall steht den Griechen das Wasser bis zum Halse und damit haben sie mehr Druck und müssen kompromissbereiter sein.

    [Nichts für ungut, aber da Du genauso heißt wie ich, wäre ich Dir dankbar, wenn Du für Deine Kommentare hier einen anderen Nick wählen würdest. M.]

  • Und warum kann man das alles mit uns machen? Wegen des Holocausts, dem ultimativen Argument. Müsste das so sein? Nein, wenn man einmal Germar Rudolf, Robert Faurisson, Jürgen Graf oder Carlo Mattogno auf einem wissenschaftlichen Kongress, dessen Akten publiziert werden, erklären lassen würde, was sie dazu herausgefunden haben, würde die Diskussion ganz anders verlaufen. Aber diese Leute sitzen im Gefängnis oder befinden sich im Exil. Aufsätze von ihnen findet man allerdings im Internet. Solange dieses Thema nicht auf den Tisch kommt, werden wir manipuliert und missbraucht werden.

  • @Guest:
    Wie ich schon geschrieben habe, hat das ausnahmsweise einmal nichts mit dem Holocaust zu tun. Die Griechen sind offensichtlich keine Juden.
    Grund ist hier schlicht und einfach die Tatsache, daß Deutschland bis heute keinen formellen Friedensvertrag mit seinen ehemaligen Kriegsgegnern in Europa hat. Nur diese Tatsache bietet hier den Angriffspunkt uns verklagen zu können.
     
    Wenn unsere Politiker das hätten was man gemeinhin Rückgrat nennt würden sie allerdings sagen: Wenn ihr Reparationen wollt, dann können wir gerne da weitermachen wo wir 1945 aufgehört haben. Das würde zwar keinen konkreten Krieg bedeuten (den in diesem Fall nun wirklich keiner wollte), aber ein paar Wochen totale wirtschaftliche Ein- und Ausfuhrsperren sowie Überflugverbote für den deutschen Luftraum würden wahrscheinlich Wunder wirken. Meiner Ansicht nach sind die Griechen und Italiener wirtschaftlich nämlich abhängiger von uns als wir von ihnen.
    Wobei mir klar ist, daß unsere Unternehmen bei so einer Aktion auch Federn lassen müssten. Der Erfolg würde meines Erachtens trotzdem die Mittel rechtfertigen.
     

  • Meines Erachtens auch. Außerdem würde man so dem Rest Europas auch unmißverständlich zu verstehen geben, dass man durchaus bereit ist, eine Linie in den Sand zu zeichnen die aussagt: bis hierhin und nicht weiter. Aber genau das steht dem absolut konsenzorientierten bundesdeutschen Politikverständnis diametral entgegen. Wobei ein Konsenz ja per se nichts schlechtes ist. Er wird erst dazu, wenn man ihn wie die deutsche Politikerkaste auffasst: als eine Lösung, die man gerne trifft, auch wenn sie noch so sehr mit Nachteilen verbunden ist; Hauptsache man hat einen Konsenz! Aber wahrscheinlich ist mein Gemosere über die Politik an sich zu kurz gegriffen, spielen doch bestimmende Stellen in „Medien und Gesellschaft“ eine vergleichbar wichtige Rolle.
    Sicher wäre es schön, wenn ein KT zu Guttenberg, nur so als Beispiel, vor die Presse hinstellen würde und Italien, Griechenland und dem Rest der Mischpoke zu verstehen gäbe „Wir können auch anders, Freunde!“ Und 1995 hätte ich das einem deutschen Politiker auch noch abgenommen. Immerhin saßen wir da noch auf mehreren tausend einsatzbereiten Panzern und einer zwar kleinen, aber doch noch handlungsfähigen Heimatverteidigungsarmee, die man schnell auf ein vielfaches hätte ausbauen können (u.a. da ja die Infrastruktur bedingt durch den Kalten Krieg noch vorhanden war). Doch wie sieht das heute aus?

    Werftindustrie? Abgebaut oder verkauft.
    Flugzeugindustrie? Die Großen sind alle in EADS aufgegangen, entziehen sich nach dem Ende der „Deutschland AG“ also unserer Kontrolle.
    gepanzerte Fahrzeuge? Bis auf den LeoIIA6 doch nur noch Kokolores, der für die „Interventionsarmee“ taugt, und selbst von den Leos haben wir weniger als 500.
    Nuklearwaffen? Können wir schnell produzieren, aber direkt mit der Karte zu trumpfen halte ich für kontraproduktiv.

    Es ist leider viel einfacher, Strukturen zu zerstören als welche zu erschaffen. Das bekommt die US Army zu spüren – auch wenn ihre Planer es nicht verstehen – und das ist bei uns nicht anders.
    Ich plädiere ja garnicht dafür, daß man ab jetzt immer und bei jeder Gelegenheit mit der Faust auf den Tisch kloppen sollte (auch wenn genau das vielleicht für den Anfang die exakt richtige Strategie wäre), aber schauen wir uns doch einmal an, welche Entscheidungen wirklich noch ohne Konsenz getroffen werden? … eben, wenige. Das fängt bei Regierunsgentscheidungen an und hört bei der Umgehungsstraße im Nachbarort auf. Und so sehr ich mir ein ausspielen der „Machtkarte“ wünschen würde, so halte ich es doch mit der vorhandenen Führungskaste für nicht machbar.

  • kleine Anmerkungen:
    Nicht Deutschland sondern die Wehrmacht hat kapituliert.
    Deutschland war und ist kein Staat (Rechtssubjekt), sondern das Deutsche Reich war ein Staat und und nur mit jenem könnte ein Friedensvertrag geschlossen werden.
    Die BRD ist kein souveräner Staat und juristisch auch nicht berechtigt irgendjemandem Entschädigungen zu zahlen das sie nicht Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches ist.
    Das Deutsche Reich steht immer noch mit allem im Krieg die ihm diesen erklärt haben und die Gründungsmächte der UN können jederzeit militärische Handlungen gegen das Deutsche Reich durchführen wenn ihnen das nötig erscheint. (zwinker)
    (siehe UN Charte Artikel 53 und 107)
    Davon abgesehen hat Italien den Krieg mit Griechenland angefangen und wäre ebenfalls eine Adresse für Entschädigungsforderungen.

  • OT:
    Was die Industrie angeht, stratomunchkin, würde ich die Lage nicht ganz so finster sehn. Das einzige was wir tatsächlich nicht mehr in Deutschland haben, ist die Flugzeugindustrie. Alles andere ist durchaus noch vorhanden, und zwar inklusive dem nötigen Expertenwissen. Was gepanzerte Fahrzeuge angeht können wir notfalls alles im Lande produzieren und auch was die Werften angeht ist alles noch da. Sollte die Regierung heute ein Schiffbau-Programm anleiern wollen würde aus dem Heer der Arbeitslosen ein Freudenschrei aufsteigen, die Jungs sind nämlich alle noch in einem Alter wo sie anpacken können.
    Den Flugzeugbau haben wir uns allerdings nach allen Regeln der Kunst kaputtgemacht. Das was noch da ist reicht allenfalls noch um die Ausbildung der Kampfpiloten mit eigenem Gerät zu machen. Alles andere (Kampf- und Transportflugzeuge, Kampf- und Transporthubschrauber) haben wir Europa geopfert. Das geht aber außer uns auch noch anderen in Europa so.
     
    Was das aufbauen einer schlagkräftigen Armee angeht, glaube ich,haben mal Experten ausgerechnet, wie lange das dauert. Sie kamen auf 10 Jahre. Das heißt, daß man durchschnittlich nach 10 Jahren wieder eine Armee hat, mit der man tatsächlich etwas anfangen kann. Bei Hitler dauerte es nur nicht so lange, weil er auf die ganzen Veteranen aus dem 1. Weltkrieg zurückgreifen konnte. Den Luxus hätten wir allerdings nicht. D. h., daß wir selbst nach einem radikalen Politikwechsel noch mindestens 5 Jahre die Zähne zusammenbeißen müßten, bevor man uns Säbelgerassel auch nur halbwegs abnehmen würde. Denn womit sollten wir denn drohen? Schon als ich vor ein paar Jahren meinen Wehrdienst ableistete war unsere Ausrüstung in einem derartig traurigen Zustand, daß wir im Fall des Falles ganz schön dumm aus der Wäsche geguckt hätten. Es war nicht mal genug Munition da um regelmäßiges Schießtraining abzuhalten. Nach glaubhaften Zeugenberichten hatten auf einem großen Truppenübungsplatz sogar mal unsere amerikanischen Freunde mit Munition ausgeholfen, weil unsere Jungs schon nichts mehr hatten. Auch die Fahrzeuge waren alles andere als bereit in den Krieg zu ziehen. Die meisten standen einfach nur in den Hallen oder im Freien herum. Die Bunkeranlagen auf unserem Stützpunkt hätten allenfalls den Todeskampf etwas verlängert und die Wache hätte ich als böser Mensch nicht ausgeschaltet, sondern sie einfach nur umgangen. Auch im Waffensystembereich (da wo unsere ganze Munition und so lagerte) sah es nicht besser aus. Da gab es ohnehin nur eine zivile! Wache die im Krankheitsfall von unseren Jungs verstärkt wurde.
     
    Das traurige ist, daß unser furchtloser Freiherr der zur Zeit Verteidigungsminister spielen darf die Truppe noch mehr zusammenstreichen will. Knapp 180.000 Mann sollen beibehalten werden. Die Briten haben mit 195.000 Mann etwas mehr aufzubieten. Nach dazu dürfte der allgemeine Zustand der britischen Armee besser sein. Selbst Polen hat 150.000 Mann zur Verfügung. Eine Bedrohung sind unsere Jungs spätestens nach der Reform sicherlich für niemanden mehr.
     

  • Volle Zustimmung.

  • @ Neo: Unter Reservisten kursiert der Spruch „die Bundeswehr ist nur dazu da, um im Fall des Falles an der Grenze zu stehen, bis richtige Soldaten eintreffen.“
     
     

  • Der Spruch kursierte leicht abgewandelt auch unter den aktiven Soldaten: „Die Bundeswehr ist dazu da den Feind solange hinzuhalten, bis eine richtige Armee angekommen ist.“
     
    Man sieht: Bei der Truppe macht man sich über unsere derzeitige Kampfkraft keine Illusionen.

  • @Neo et al
     
    Ja, das stimmt natürlich. Die Griechen sind keine Juden. So war das auch nicht gemeint. Eher in der Hinsicht, dass man uns weismacht, aufgrund des Holocausts seien wir ein geschichtlicher Sonderfall. Gerade wegen der damit verbundenen Gehirnwäsche gibt es in Deutschland eben keine Politiker mit Rückgrat. Daran scheitert dann alles, was man eigentlich kluger- und gerechterweise machen könnte oder sollte. Das Fischgesicht Verheugen hat es doch vor kurzem Zugegeben: deutsche Politiker selbst meinen, dass man alles dafür tun muss, die Welt vor dem deutschen Volk zu beschützen, den im deutschen Volk lauert die mordgierige Bestie. Ich denke man weiß jetzt, worauf ich hinauswollte.

  • @Guest
    Ich stimme zwar durchaus der Beobachtung zu, daß man uns bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit erzählt wir seien durch den Holocaust ein Sonderfall der Geschichte. Trotzdem bleibe ich dabei, daß das mit dem vorliegenden Fall, außer der Tatsache, daß der Holocaust im 2. Weltkrieg stattfand, nicht wirklich viel zu tun hat.
     
    Wenn Deutschland nämlich einen ordnungsgemäßen Friedensvertrag mit Griechenland und Italien abgeschlossen hätte, dann würde es heute keine Grundlage dafür geben, daß plötzlich Reparationen gefordert würden. Die Griechen haben sich nämlich genau darauf berufen, daß die Reparationen eben noch ausstehen würden. Juristisch gesehen haben die Blindschleichen die in Deutschland in der Regierung sitzen nämlich einen Fehler gemacht. Sie vergaßen, oder „vergaßen“ absichtlich, daß eine Wiedergutmachungszahlung die aus allgemeinem Schuldgefühl heraus gezahlt wurde, juristisch gesehen mit Reparationszahlungen nichts zu tun hat. Die stehen nämlich auf einem ganz anderen Blatt. Als anständige Leute würden die Griechen und Italiener diesen kleinen Unterschied zwar nicht auszunutzen versuchen, aber sie sind eben keine anständigen Leute. Zumindest was die Staatsführung angeht.
     
    Die erhobenen Forderungen würden also auch dann im Raum stehen, wenn der Holocaust nicht stattgefunden hätte. Freilich gebe ich Ihnen darin Recht, daß wir unter anderem durch die Holocaust-Religion keine Politiker mit Rückgrat haben.
     
    P.S.: Verheugen noch als Deutschen bezeichnet zu sehen, tut mir allerdings in der Seele weh. Allenfalls was seine biologische Abstammung angeht, gehört der Mann noch zu Deutschland. Aber hier ist Deutschland tatsächlich ein Sonderfall. Die schlimmsten Feinde die Deutschland in jüngerer Zeit hatte und hat sind deutscher Abstammung.
     

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