3 Gedanken zu „Wendezeit: Analogien von Thermodynamik und Revolutionen“

  1. Vielleicht ist ja wirklich ein Fall von „Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende“.
    Aber man sollte dabei berücksichtigen, dass ein Zusammenbruch des heutigen Systems sehr viel schlimmer ausfallen würde als es seinerzeit bei der DDR der Fall war. Es gibt heute nämlich kein Westdeutschland mehr, dass uns (alle Deutschen) auffangen würde. Außerdem war die DDR demografisch nicht so ausgeblutet und arbeitsteilig organisiert (die Leute hatten da auch wesentlich bessere handwerkliche Fähigkeiten als die Westdeutschen) wie wir heute. Und natürlich hatte die DDR nicht den Fehler gemacht, Millionen von Menschen aus den barbarischsten Gesellschaften des Erdballs ins Land zu holen, mit denen wir ggf. den „Wandel gestalten“ müssten.
    Ich sehe auch nicht, dass sich ggf. konservative Kräfte in dem entstehenden Chaos durchsetzen würden, eher die Kommunisten oder, wer weiß, die Rechtsradikalen.

  2. Der Artikel ist tatsächlich ermutigend. Auch ich stelle ein gewisses „auf der Stelle treten“, eine gewisse Frustration beim Schreiben der immergleichen Argumente fest. Aber: Genau das ist die wichtige Phase. Jetzt nicht nachgeben!

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