Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Rezension

„Das Kapitalismus-Komplott“ des libertären Wirtschaftsjournalisten Oliver Janich verspricht, uns in „die geheimen Zirkel der Macht und ihre Methoden“ einzuführen. Hält das Buch dieses Versprechen? Ja und nein. Das Buch liest sich spannend, trotzdem bleibt am Ende ein schales Gefühl.

Dabei beginnt es durchaus verheißungsvoll: Janich kritisiert zunächst unser Geldsystem, indem er dessen historische Genese rekonstruiert; vom Tauschhandel zum Handel mit Gold als allgemeinem Zahlungsmittel, von dort zum goldgedeckten Papiergeld, von dort schließlich zum ungedeckten, faktisch wertlosen Inflationspapiergeld, mit dem wir heute zu tun haben.

Papiergeld begann seine Karriere im späten Mittelalter als bloße Quittung für bei Banken hinterlegtes Gold. Gerade im Fernhandel war solches Papier-, schließlich bloßes Buchgeld weitaus praktischer als der physische Transport von Gold. Sehr früh kamen die ersten Wechsler auf die Idee, mehr Quittungen auszustellen, als sie tatsächlich an Gold vorrätig hatten; da die Kunden nie alle auf einmal ihr Gold haben wollten, konnte man dies oft lange Zeit praktizieren, ohne aufzufliegen. Selbstredend war dies glatter Betrug.

Irgendwann übernahm der Staat das Monopol auf die Geldausgabe, also jene Institution, die schon seit der Antike immer wieder bewiesen hatte, dass sie, gestützt auf ihr gleichzeitig existierendes Gewaltmonopol immer wieder durch Münzverschlechterung die Inflation angeheizt, d.h. praktisch die Bürger bestohlen hatte, die in Gestalt von Preissteigerungen die Zeche für real ungedeckte Staatsausgaben zu begleichen hatten.

Unser heutiges System, so Janich, ist eine Kombination aus beiden Formen des Betruges: Da die Banken für bei ihnen geführte Sichtguthaben bloß eine Mindestreserve von zehn Prozent zu hinterlegen brauchen, den Rest aber verleihen können (also ganz offiziell das tun, wofür die mittelalterlichen Wechsler noch gehängt worden wären), wird aus jedem eingezahlten Zehn-Euro-Schein in kürzester Zeit ein Hunderter, der als zusätzliche Liquidität in Umlauf kommt. Die Banken verleihen Geld, das ihnen nicht gehört, und die Zentralbank schöpft Geld aus dem Nichts. (Daher gerät das System auch sofort in Schieflage, wenn zu viele Kunden auf einmal ihr Geld abheben wollen).

Dieses System, ungedecktes Geld in die Wirtschaft zu pumpen, führte dazu, dass selbst eine angebliche Hartwährung wie die DM in den gut fünfzig Jahren ihrer Existenz 95 % ihres Wertes einbüßte. Dies bedeutet nicht, dass die dadurch repräsentierten Werte einfach verschwunden wären – sie wechselten bloß den Besitzer: vom Bürger zu den Banken und zum Staat.

Janich fordert das Ende des staatlichen Geldmonopols und die Einführung privater Währungen, die sich nach seiner Vorstellung ganz von alleine auf Goldbasis entwickeln würden. Er misstraut aufgrund der historischen Erfahrungen mit dem Staat der Idee, bloß die Mindestreserve auf hundert Prozent festzusetzen und die Notenpresse stillzulegen. Am Ende werde der Staat doch nicht der Versuchung widerstehen, sich durch Ausgabe ungedeckten Geldes wieder an seinen Bürgern zu bereichern.

Ich begreife zwar nicht ganz, woher er seinen Optimismus nimmt, dass bei privater Geldausgabe, die es schließlich auch schon gab, die damit verbundenen bekannten Probleme nicht auftreten; dennoch halte ich seinen Ansatz für durchaus diskutabel; er hat zumindest den Charme einer unkonventionellen Idee.

Problematischer, weil es den ganzen Rest seiner Argumentation deformiert, ist sein beinahe abergläubisches Vertrauen in die Marktwirtschaft, natürlich die echte und wahre Marktwirtschaft, also eine ohne staatliches Geldmonopol, ohne betrügerische Banken, und vor allem ohne jeglichen staatlichen Eingriff in die Wirtschaft, abgesehen von einer ganz geringen Mehrwertsteuer zur Bestreitung der notwendigen Ausgaben für Armee, Polizei und Justiz, zur Not (wenn’s denn sein muss) auch Bildung und Straßenbau. Ich komme gleich noch darauf zu sprechen; zunächst beschreibe ich, wie es weitergeht:

Janich zeigt unter Berufung auf das einschlägige Standardwerk von Edward Bernays (im Netz verfügbar) die Mechanismen auf, auf denen Propaganda beruht, und wie man Propaganda so tarnt, als sei sie keine. Er entkräftet auf durchaus nachvollziehbare Weise die Argumente, die prinzipiell gegen Verschwörungstheorien ins Feld geführt werden, z.B. das Argument, bei zu vielen Mitwissern müsse jede Verschwörung auffliegen. Diese Argumentationsschritte sind die logische und notwendige Voraussetzung dafür, dass der Leser die folgenden Abschnitte akzeptiert und nicht von vornherein als Humbug abtut.

Er zeigt an zwei Beispielen, wie und warum offenkundig wahrheitswidrige Behauptungen verbreitet und geglaubt werden. Diese beiden Beispiele sind der 11.September und der angebliche Klimawandel:

Ich gebe zu, dass ich mich lange Zeit schwergetan habe, die offizielle Version der Ereignisse des 11.Septembers 2001 zu verwerfen, und zwar aus Gründen, von denen nicht alle rational sind. Da war das Mitgefühl mit den hart getroffenen Amerikanern, gepaart mit meiner grundsätzlichen Abneigung gegen Verschwörungsthorien: Ich bin Sozialwissenschaftler, kein Kriminalist. Meine Analysen setzen eine solide Faktenbasis voraus. Ich hasse es, mich in hunderten von Indizien zu verzetteln, von denen obendrein etliche ihrerseits gefälscht sein können. Im Falle des 11.September hat mich allerdings ein Indiz, von Janich ausführlich erläutert, überzeugt, dass die offizielle Version nicht stimmen kann:

Dieses Indiz ist die Art, wie die Türme (und dazu WTC 7) zusammengebrochen sind. Es mag ja sein, dass Stahlträger in der Hitze brennenden Kerosins schmelzen können. Wenn sie aber nicht gerade alle gleichzeitig geschmolzen sind, und dies auf die Sekunde genau, dann hätte sich zumindest der obere Teil des jeweiligen Turms zur Seite neigen, wahrscheinlich aber der ganze Turm kippen müssen. Stattdessen sind beide Türme und WTC 7, das von keinem Flugzeug getroffen worden war, senkrecht in sich zusammengesackt, wie bei einer kontrollierten Sprengung. Ein an sich schon völlig unwahrscheinliches Ereignis soll sich also dreimal hintereinander an einem Tag am selben Ort zugetragen haben? Beim besten Willen: Das kann nicht stimmen.

Es bedürfte nicht einmal der von Janich zusätzlich angeführten Indizien – das Auftauchen des unversehrten Passes eines Attentäters in den Trümmern oder des seltsamen Fundes des Testaments von Mohammed Atta (Indizien, die wiederum nur ein kleiner Teil der Merkwürdigkeiten sind, mit denen man es hier zu tun hat), und nicht einmal der Aussagen von Zeugen, die unmittelbar vor dem Zusammenbruch eine Kette von Explosionen gehört haben, die offizielle Version ad absurdum zu führen. Wer sich für Näheres interessiert, wird im Netz leicht fündig, ich empfehle diesen Film. Man kommt nicht daran vorbei: Was aussieht wie eine kontrollierte Sprengung, ist auch eine.

Janichs zweites Beispiel ist die Klimalüge und die Art, wie sie durchgesetzt wird, überhaupt die Ursprünge der Ökologiebewegung, das Märchen von den ausgehenden Ressourcen und so weiter. Auch hier zeigt er auf, wie systematisch seit Jahrzehnten die öffentliche Meinung geimpft wird.

Die entscheidende Frage ist die nach dem Warum.

9/11 und der war on terror, die Klimalüge als Teil der inszenierten Ökopanik, aber auch die Finanzkrise (die man aufgrund der strukturellen Instabilität eines inflationsbasierten Finanzsystems jederzeit ausbrechen lassen konnte), haben eines gemeinsam: Sie legitimieren den Ruf nach supranationaler Steuerung, nach Souveränitätsbeschränkung der Nationalstaaten, nach global governance, mit einem Wort: nach einer Weltregierung.

(Und um den Faden weiterzuspinnen: So wie schon der Erste Weltkrieg diese Forderung hervorbrachte. So wie auch Massenmorde spätestens seit 1945 immer wieder, und in jüngster Zeit immer häufiger, den Ruf nach einer weltweit geltenden Rechtsordnung unter Missachtung staatlicher Souveränität hervorgebracht haben.)

Dies ist der Schlüssel zum Verständnis dafür, warum bestimmte Themen wie von selbst plötzlich wichtig werden und andere nicht. Besonders schön lässt sich das Wechselspiel zwischen (inszenierter) Krise und der Forderung nach ihrer supranationalen „Lösung“ am Beispiel der Griechenlandkrise aufzeigen, die eine „europäische Wirtschaftsregierung“ mit der Perspektive der Integration des europäischen und des amerikanischen Wirtschaftsraumes als eine Forderung der „Vernunft“ erscheinen lässt.

Dass ein solches Ziel tatsächlich angestrebt wird, und zwar schon seit langer Zeit, lässt sich leicht zeigen (siehe zum Beispiel meinen Artikel „NWO – eine Verschwörunstheorie?“). Die spannende Frage ist nun: Wer tut das, und wie geschieht es?

Dies ist nun der Punkt, an dem Janichs Buch verflacht: Er zählt die üblichen Verdächtigen auf, die man als eifriger Netznutzer schon kennt – die Bilderberger, die Trilaterale Kommission, den Council on Foreign Relations und viele mehr. Er nennt viele Namen: Rockefeller, Kissinger, Genscher, Joschka Fischer und und und. Er stellt Bezüge her, deutet vielerlei Machenschaften an, aber den springenden Punkt, auf den er hinauswill, nämlich dass es sich um eine kommunistische Weltverschwörung handele – auch der westliche Geldadel bestehe aus Kommunisten, und die Nazis seien es auch gewesen – belegt er damit bestenfalls unzureichend.

Das klingt dann zum Beispiel so:

Weniger bekannt ist, dass 1981 der in eine Spendenaffäre verwickelte hessische Wirtschaftsminister Heinz Herbert Karry … mit einer Waffe ermordet wurde, die der Terrorist Hans-Joachim Klein 1973 mit Fischers Wagen transportierte. (…) Ja, das ist jener Klein, der 1975 die OPEC-Minister überfiel … 1969 nahm Fischer an einer PLO-Konferenz in Algier teil. (…) Die Unterstützung der PLO für die RAF, sicherte ein gewisser Francois Genoud. Der Chef des Bundeskriminalamts und Interpol, Paul Dickopf, war während der Nazizeit der Führungsoffizier für den V-Mann [Genoud] und auch nach dem Krieg noch eng mit ihm befreundet. Wie der ehemalige BKA-Mitarbeiter Dieter Schenk … enthüllt, war Dickopf nach dem Krieg für die CIA tätig. Er sorgte dafür, dass das BKA eine Versorgungsanstalt für Alt-Nazis wurde. Dickopf soll auch mit dem palästinensischen Terrorführer Wadi Haddad befreundet gewesen sein … Dickopfs Mann Genoud traf Hitler, organisierte die Flucht von Nazigrößen und fungierte als Herausgeber mehrerer Nazi-Werke… . Genoud finanzierte darüber hinaus die Verteidigung von Carlos, dem Schakal! Der damalige Innenminister Hans-Dietrich Genscher verabschiedete Paul Dickopf 1971 mit den Worten aus dem Amt: „Ihnen, Herr Präsident Dickopf, hat die Sicherheit des Staates immer als hoher Wert gegolten…

So entsteht eine Nacht, in der alle Katzen grau sind und alles mit allem irgendwie zusammenhängt: die CIA, die Nazis, die Wall Street, die RAF, Joschka Fischer und Hans-Dietrich Genscher, und an anderer Stelle wiederum die östlichen Geheimdienste, deren Agenten von Kissinger über Genscher bis Merkel die Politik des Westens bestimmen und zusammen mit ihren Freunden vom westlichen Geldadel die kommunistische Weltherrschaft planen. Wenn Euch jetzt der Kopf summt, dann geht es Euch wie mir.

Dabei sind wahrscheinlich achtzig Prozent von Janichs Einzelbehauptungen richtig, aber man weiß nicht genau, welche achtzig Prozent, und der Autor fordert den Leser ein wenig zu oft auf, nachzugugeln. Er versäumt es, seine Thesen in einen überzeugenden analytischen Rahmen zu stellen, stattdessen bombardiert er ihn unter der Überschrift „kommunistische Weltverschwörung“ mit Details, die man auch ganz anders deuten kann.

Nehmen wir als Beispiel die Ökologiebewegung: Janich zeigt, dass die „grünen“ Stiftungen der Rockefeller-Clans ihre geistigen Ursprünge im Eugenik-Gedankengut der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts haben. Die Eugeniker in den angelsächsischen Ländern hatten es damals darauf abgesehen, die Vermehrung sowohl von Schwarzen als auch von armen und daher (wie unterstellt wurde) genetisch minderbemittelten Weißen zu behindern; also ein rassistisches Programm zur Gründung einer Herrenrasse; die Vertreter dieser Idee seien auch gut mit führenden Nazis befreundet gewesen – wen wundert’s? – und hätten nach dem Krieg nur eine andere Tarnung, nämlich die ökologische, benutzt, um die Menschheit um zwei Drittel zu reduzieren. Sie hätten daher auch die Panik vor der Überbevölkerung des Planeten geweckt und zum Beispiel über Rockefellers Stiftung Planned Parenthood einen strategischen Feldzug zur Senkung der Geburtenraten geführt.

Das alles trifft zu, und Janich hätte ruhig noch erwähnen können, dass der deutsche Ableger von Planned Parenthood Pro Familia ist.

Nur stellen sich doch Fragen: Wenn die amerikanischen Eliten ein Rassenzüchtungsprogramm betrieben, warum haben sie dann ausgerechnet die Nazis bekämpft? Wenn sie mit denen so gut Freund waren, warum haben sie dann einen Krieg gegen sie geführt und sie anschließend in Nürnberg gehängt? (Überhaupt stellt sich bei Janichs Hypothese von der Monsterverschwörung zur Durchsetzung der Weltregierung aus sowjetischen Kommunisten, deutschen Nazis, englischem Adel und amerikanischem Geldadel, die es schon in den dreißiger Jahren gegeben haben soll, die Frage, warum diese Kräfte sich nicht einfach 1935 zusammengesetzt und sich gemeinsam zur Weltregierung erklärt haben? Niemand hätte sie daran hindern können.)

Und wenn das Ziel darin bestanden haben soll, genetisch angeblich „minderwertige“ Menschen an der Fortpflanzung zu hindern, nicht aber die genetisch bedingt Leistungsfähigen – wie erklärt sich dann heute der spektakuläre „Misserfolg“ dieses Programms, das in der Tat dazu geführt hat, dass die europäischen Völker auf dem Weg in den demographischen Selbstmord sind; dass sich innerhalb dieser Völker gerade die armen Schichten noch am ehesten vermehren, also diejenigen, die es eigentlich gar nicht sollten; dass die nichtweißen Völker sich stattdessen rasant vermehren (also wiederum die, die es nicht sollten); dass die einzige Ausnahme von der letztgenannten Regel ausgerechnet die Chinesen sind, das Volk mit dem höchsten Durchschnitts-IQ weltweit, das durch die Ein-Kind-Politik zur zahlenmäßigen Reduktion gezwungen wird?

Diese schreienden Widersprüche sieht er nicht, erst recht löst er sie nicht. Er kann sie nicht lösen, weil seine eigenen ideologischen Prämissen ihn hindern, das Spiel zu durchschauen, das hier gespielt wird. Kehren wir also wieder zu seiner radikalliberalen Wirtschaftsauffassung zurück, dann sehen wir, wo der Fehler liegt:

Janichs Grundidee ist, dass eine Wirtschaft, die auf absoluter Vertragsfreiheit beruht, notwendig ein System von Positivsummenspielen darstellen muss, von dem am Ende alle profitieren; ein System, in dem es weder Inflation noch Arbeitslosigkeit gibt; Letzteres, weil der Preismechanismus ganz von alleine dafür sorgt, dass jeder Arbeitsanbieter (Arbeitnehmer) auch seinen Nachfrager, also einen Arbeitgeber findet. Weil das so sei, könne man in westlichen Ländern Sozialausgaben getrost wegfallen lassen. Mit dem eingesparten Geld lasse sich spielend eine private Krankenversicherung und eine private Altersvorsorge aufbauen. So rechnet er vor, dass selbst eine Putzfrau im Alter Millionärin sein könne, jedenfalls bei den gegenwärtigen Löhnen.

Indem der gegenwärtige Sozialstaat viele Menschen der Notwendigkeit enthebe zu arbeiten, und sogar noch ihren Kinderreichtum subventioniere, ziehe er den Fleißigen auf Kosten der Faulen das Geld aus der Tasche. Würde der Sozialstaat wegfallen, so Janich, so könnte man auch die Grenzen öffnen, weil dann nur noch die kämen, die arbeiten wollten statt auf Sozialhilfe zu spekulieren, und sich daher integrieren müssten. Und Kinder würden nur noch die bekommen, die das auch ohne staatliche Unterstützung wollten.

Das alles ist nicht einfach falsch, es ist nur zu kurz gedacht. Beginnen wir, obwohl es nicht das wichtigste Thema ist, bei der privaten Krankenversicherung: Als ehemaliger Versicherungsmakler kann ich nämlich ein Lied davon singen, wie schwer es ist, einen Kunden, der in seinem Leben schon mehr als dreimal gehustet hat, bei einer PKV unterzubringen. Sehr viele Menschen würden bei Abschaffung der gesetzlichen Krankenversicherung schlicht ohne Versicherungsschutz dastehen. Wer etwas anderes behauptet, weiß nicht, wovon er redet. Ein staatlich verordneter Kontrahierungszwang könnte Abhilfe schaffen, aber das ist sicherlich das Letzte, was Janich will.

Überhaupt wertet er jeden staatlichen Eingriff in die Wirtschaft a priori als „Kommunismus“, da er Menschen zwinge oder doch motiviere, sich anders zu entscheiden, als sie es ohne diesen Eingriff getan hätten. Letztlich werde dem einen genommen, um es dem anderen zu geben. Würden nur freiwillige Verträge geschlossen und der Staat sich heraushalten, so könne dergleichen nicht vorkommen, immer vorausgesetzt, dass sie keinem Dritten schadeten.

Gut, spielen wir das mal durch: Ich baue ein Hotel in einer schönen Landschaft, um Geld mit Touristen zu verdienen. Nach einem Jahr entsteht auf dem Grundstück links von mir eine Chemiefabrik und rechts ein Klärwerk, vorne eine (selbstverständlich private) Autobahn, hinten eine private Müllhalde. Alle vier Unternehmen haben die Grundstücke aufgrund Vertragsfreiheit legal erworben, sie mussten mich nicht fragen, und das Ergebnis ist, dass mein Hotel wertlos ist, sie mich also faktisch enteignet haben. Halt, sagt Herr Janich, ich spreche ja nur von Verträgen, die Dritten nicht schaden. Und wer stellt das sicher? Die einschlägigen Gesetze, die Baubehörde, notfalls die Justiz, mit einem Wort: der Staat, der mich hier vor den externen Effekten der Vertragsfreiheit Dritter schützt.

Es stimmt schon, wenn Janich schreibt, dass der Staat oft genug nur die Probleme löst, die es ohne ihn gar nicht gäbe, aber das ist eben nicht die ganze Wahrheit. Viele Eingriffe finden statt, um Rechtspositionen Privater voreinander zu schützen. Ob dies immer mit der wünschenswerten Weisheit geschieht, mag man bezweifeln, aber man kann nicht pauschal behaupten, es sei nicht notwendig.

Es gibt aber auch positive externe Effekte privaten Handelns. Diese kommen oft genug gerade nicht durch Marktbeziehungen zustande; dabei sind gerade sie es, die die Voraussetzungen für eine Marktwirtschaft erst schaffen: Wenn ich mich anständig, friedfertig und ehrlich verhalte (auch dann, wenn kein Polizist danebensteht), dann tue ich das in der Erwartung, dass die meisten anderen es ebenfalls tun werden, dass ich also nicht der einzige Dumme bin, der es tut. Hier liegt kein Vertrag vor. Es handelt sich um abstrakte Solidarität mit der Allgemeinheit, die ich übe, obwohl es im Einzelfall vielleicht lohnender wäre, den Anderen auszurauben oder übers Ohr zu hauen. Sie kostet mich also etwas, nämlich die Brieftasche des Rentners, den ich nicht beraubt oder betrogen habe, und „bereichert“ nicht nur diesen Rentner, sondern auch alle Anderen, deren Vertrauen in den allgemeinen Anstand dadurch aufrechterhalten wird. Da die meisten Anderen sich ebenso verhalten, bekommt jeder von uns Sicherheit als kollektiv hergestelltes und nur kollektiv herstellbares Gut, ohne sich vorher mit irgendjemandem auf einen Vertrag geeinigt zu haben.

Bricht dieses allgemeine Grundvertrauen zusammen, so liegt es nicht in meiner Hand, es durch eigenes ehrliches Verhalten wiederherzustellen – ich wäre dann nur der ehrliche Dumme. Mir bliebe dann nur, mir jene Sicherheit, die die Gesellschaft mir bis dahin kostenlos geliefert hat, in Gestalt von Waffen oder Sicherheitsdienstleistungen am Markt zu kaufen. Vorausgesetzt, ich kann mir das leisten.

Oder nehmen wir das Kinderkriegen, das man durchaus auch lassen kann. Eine Gesellschaft, in der jeder seinen individuellen Nutzen maximiert, wird sich nicht reproduzieren – dies ist keine theoretische Erwartung, sondern ein empirischer Befund. Janich ist der Meinung, dass es jedermanns Privatsache ist zu entscheiden, wieviele Kinder er haben möchte. In dem Sinne, dass dies sein gutes Recht ist, stimmt es ja auch.

Es stimmt aber nicht in dem Sinne, das diese Entscheidung keine externen Effekte hätte. Nehmen wir an (um das Argument herauszuarbeiten), die Menschen würden überhaupt keine Kinder mehr kriegen. Die oben erwähnte Putzfrau, die es in Janichs platonischem Idealkapitalismus (mit Goldstandard und privater Geldausgabe, ohne Staatseingriff) im Alter zur Millionärin gebracht hätte, würde feststellen, dass es in der Janichwelt sehr wohl Inflation gibt – dann nämlich, wenn nicht mehr genug Menschen da sind, um die Güter für die nichtarbeitenden geldbesitzenden Alten zu produzieren. Wer dann noch etwas abbekommen will, wird Mondpreise hinlegen müssen.

Dies gilt freilich nur in einer geschlossenen Volkswirtschaft. Janich würde sagen: Dann lohnt es sich ja schon aufgrund der steigenden Preise, nach Deutschland einzuwandern und die wegfallenden, weil nicht geborenen deutschen Arbeitskräfte zu ersetzen.

Gut, spielen wir das mal durch: Die Polizisten in Kabul stellen also fest, dass sie in Berlin mehr verdienen können. Nach kurzer Zeit werden die Berliner feststellen, dass die Polizei nur noch gegen Bakschisch hilft. Warum? Weil die afghanischen Polizisten ihre kulturellen Wertvorstellungen mitgebracht haben, und da kommt eine abstrakte Loyalität dem Gesetz gegenüber nun einmal nicht vor. In Afghanistan (und den meisten anderen Drittweltländern) ist der Staat eine Institution, die Posten verteilt, aufgrund deren man sich an seinen Mitbürgern bereichern kann. Unter diesen Voraussetzungen würde der Staat in Gestalt solcher Polizisten wiederum in die Wirtschaft eingreifen, diesmal unkalkulierbar und in einer Weise, die es ihm unmöglich macht, auch nur die Funktionen zu erfüllen, die Janich ihm lassen will.

Weiter: Janichs Rechnung, dass jede Putzfrau sich Altersversorgung und Krankenversicherung leisten kann, wenn man sie nur von den Sozialabgaben befreit, stimmt nur beim jetzigen Lohnniveau. Dieses Lohnniveau wird aber durch zwei Maßnahmen hochgehalten, die Janich strikt ablehnt: Erstens werden durch Sozialleistungen und zweitens durch Einwanderungsbeschränkung Millionen von gering oder gar nicht Qualifizierten „künstlich“ vom deutschen Arbeitsmarkt ferngehalten. Bereits die hiesigen Sozialhilfeempfänger würden den Lohn drücken, wenn sie arbeiten müssten. Und es stimmt auch nicht, dass wir Einwanderung nur wegen des Sozialstaats hätten. Für einen Afrikaner, der von einem Euro am Tag leben muss, kann es sehr wohl attraktiv sein, in Europa für einen Euro pro Stunde zu arbeiten. Diese Menschen würden auch ohne Sozialstaat kommen, wenn man sie nicht gewaltsam fernhalten würde. Mitsamt ihren Lebensgewohnheiten, die normalerweise nicht den Vorstellungen eines Mitteleuropäers entsprechen werden.

Wenn Janichs Vorstellungen verwirklicht würden, wäre der geringste zu erwartende Effekt, dass augenblicklich unsere Zivilisation zusammenbräche. Dass er das nicht sieht, liegt einzig und allein an seiner beinahe schon bewundernswert bornierten Ignorierung externer Effekte privaten Handelns und ihrer Bedeutung für die Aufrechterhaltung einer Marktwirtschaft. Es liegt letzten Endes daran, dass ihm das Konzept der Transzendenz fremd ist (siehe auch diesen Aufsatz von Lawrence Auster) – bei Radikalliberalen übrigens ein ziemlich häufig anzutreffender, pardon, geistiger Defekt.

Aufgrund dieser Unfähigkeit, die eigenen ideologischen Prämissen zu hinterfragen, projiziert er seine eigene Vorstellung von „Kommunismus“, die, grob gesagt, jede auf Staatseingriffen beruhende Politik umfasst, umstandslos auf Vertreter ganz verschiedener Ideologien und kommt deshalb zu dem Ergebnis, die Nazis, die eigentlichen Kommunisten und die westlichen Globalisten wollten dasselbe, nämlich einen weltweiten „Kommunismus“. Demgemäß sei die kommunistische Unterwanderung des Westens Teil einer Langfriststrategie, die Lenin schon in den zwanziger Jahren ausgeheckt habe, und die die Kommunisten unter Mitwirkung ihrer „kommunistischen“ Freunde, nämlich der amerikanischen Superreichen, auch umsetzten.

Was Janich übersieht, ist, dass Kommunisten keine Radikalliberalen sind, die bloß zufällig auf der anderen Seite der Barrikade stehen, sondern Marxisten, die von einem völlig anderen Ansatz ausgehen. Für Marxisten bedeutet Sozialismus Aufhebung des Privateigentums an Produktionsmitteln, letztlich Abschaffung des Reichtums überhaupt. Eine „kommunistische“ Politik, die auf etwas anderes abzielt, ist keine. Und deshalb gibt es auch keine von Lenin initiierte Langfriststrategie, die mit den Interessen des amerikanischen Geldadels konform geht.

Was durchaus möglich und sogar wahrscheinlich ist, ist, dass die Auflösung der Sowjetunion vom KGB inszeniert wurde, ganz wie Janich behauptet. Das KGB war die einzige Institution, die jederzeit über die wirkliche Lage des Landes und darüber hinaus über die tatsächlichen Machtstrukturen im Westen Bescheid wusste. Als das KGB erkannte, dass der Sozialismus den Systemwettlauf verlieren würde – was lag da näher, als die sozialistischen Strukturen aufzulösen, die Wirtschaft zu privatisieren, sich selbst daran zu bereichern und obendrein dafür zu sorgen, dass die „privatisierte“ Wirtschaft zwar im Profitinteresse ihrer Eigentümer, zugleich aber im Machtinteresse des Staates bzw. des KGB arbeitete? Mit Kommunismus im marxistischen Sinne hat dies nichts mehr zu tun, aber es sichert den KGB-Eliten ihren Platz als global player. Ob sie sich wirklich, wie Janich unterstellt, mit den westlichen Funktionseliten zu einem Korps zusammengeschlossen haben in dem Sinne, wie die deutschen Eliten es getan haben, mag man trotzdem bezweifeln. Dafür, dass Russland seine Souveränität zugunsten einer Weltregierung oder einer Neuen Weltordnung aufgeben könnte, sprechen sehr wenige empirische Anzeichen. Dass die Russen ihren westlichen Partnern von Zeit zu Zeit etwas in dieser Art vorspiegeln, heißt nicht, dass sie es wirklich wollen.

Dadurch, dass Janich sich krampfhaft auf den „Kommunismus“ als Feindbild versteift, rückt er seine an sich durchaus richtigen globalismuskritischen Beobachtungen in einen Zusammenhang, in den sie nicht gehören. So sieht er zutreffend, dass die Forderung nach globaler Finanzmarktregulierung die nach einer globalen Finanzregierung impliziert, verwechselt aber Mittel und Zweck: Es geht darum, den Nationalstaaten Kompetenzen zu entziehen, aber gerade nicht darum, die Banken ernsthaft an die Kandare politischer Regelungen zu legen. Die „Regulierung“ dient dazu, den Machttransfer zu legitimieren, nicht aber dazu, den Finanzeliten Fesseln anzulegen; das wäre ja ganz widersinnig, warum sollten diese Eliten das denn wollen? (Janich würde freilich antworten: weil sie Kommunisten sind.) Vergleichbares gilt für das angestrebte globale Umweltmanagement, mit dem unter anderem angeblich die private Nutzung von Grund und Boden eingeschränkt werden soll. Sollen wir also glauben, ein Herr Rockefeller, um bei ihm zu bleiben, werde sich von einer Weltregierung verbieten lassen, seinen eigenen Boden nach Gutdünken zu nutzen? Selbstredend nicht: Auch hier geht es um die Globalisierung, d.h. Entnationalisierung von staatlichen Kompetenzen. Hierfür muss die Notwendigkeit solcher globalen Interventionskompetenzen glaubhaft gemacht werden; dies bedeutet keineswegs, dass sie langfristig tatsächlich zur Beschränkung der freien Verfügung über Eigentum genutzt werden. Weiter: Der europäische Sozialstaat wird nicht deshalb aufrechterhalten, weil die Globalisten ihm noch ein langes Leben prognostizieren oder gar wünschen würden, sondern weil er den Immigrationssog verstärkt, unter dem er am Ende zusammenbrechen wird.

Janich weist auf die quasi-hegelianische Dialektik hin, die von den Globalisten angewandt wird: Sie denken von der Synthese her. Wenn ich will, dass die Menschen der Einschränkung ihrer Bürgerrechte zustimmen, müssen sie Angst haben; damit sie Angst haben, muss ich einen Terroranschlag oder Ähnliches inszenieren. These: Terror. Antithese: Angst. Synthese: Diktatur.

Der Gedanke ist originell und im Prinzip auch richtig, reicht aber tiefer. Um Marx zu persiflieren, besteht die Dialektik der globalistischen Strategie darin, die Ökosteuerung, die Finanzmarktregulierung oder auch den Sozialstaat als Entwicklungsformen der Globaldiktatur zu verwenden, sie aber aufzuheben, sobald sie in Fesseln derselben umzuschlagen drohen.

Die politische Linke ist alles andere als der steuernde Geist, der diesen Prozess im Namen des Weltkommunismus vorantreibt. Sie wird mit ihrer Regulierungswut vor den Karren einer Strategie gespannt, an deren Ende ein System stehen wird, in dem alle – oder zumindest die demokratisch legitimierten – Interventionsmöglichkeiten vernichtet sein werden.

Es ist nicht möglich, diese Strategie angemessen zu verstehen, wenn man sie unter der Voraussetzung analysiert, sie sei „kommunistisch“. Man kommt viel weiter mit dem Begriff des Totalitären:

Angenommen, wir hätten es mit einer Klasse von Superreichen zu tun, die sich, ergänzt um ihre Ideologen und Funktionäre (den „Neuen Adel“), bis zum Sanktnimmerleinstag an der Macht halten wollte, und dies im Weltmaßstab. In den Worten George Orwells:

Aber alle [Totalitarismen] zielten darauf ab, dem Fortschritt Einhalt zu gebieten und die Geschichte in einem entsprechenden Augenblick für immer zum Stillstand zu bringen … Diesmal würden die Oberen durch eine bewußte Strategie imstand sein, ihre Stellung für immer zu behaupten.

(George Orwell, 1984, Taschenbuchausgabe Ullstein Verlag, Ffm 1976, S.187)

Wie müsste diese Klasse es anstellen? Nun, sie müsste Rebellion und Revolution buchstäblich unmöglich machen. Wer kann denn rebellieren? Bauernaufstände geschahen im Namen eines Standes, die Reformation und der Dschihad im Namen eines Glaubens, die Französische Revolution im Namen von la nation, die Pariser Kommune war der Aufstand einer Klasse. Kurz und gut, es muss ein gefühltes Kollektiv vorhanden sein, eines, das Solidarität gegen die Herrschenden stiftet.

Wichtiger noch: Rebellion ist nur dann und nur so weit gefährlich, wie die Rebellen für ihre Sache zu sterben bereit sind. Wofür sind Menschen bereit zu sterben?

Erstens für die eigenen Kinder,

zweitens für das eigene Volk,

drittens für den eigenen Glauben.

Was muss also zerstören, wer als Weltherrscher Rebellion ein für allemal unmöglich machen will? Nun, erstens die Familie, zweitens die Völker, drittens die Religion.

Um es auf einen Nenner zu bringen: Man muss das Bewusstsein der Transzendenz auslöschen. Wer weder in seinen Kindern fortleben will, noch sich als Teil seines Volkes sieht, noch eine Verantwortung vor Gott kennt, ist der ideale Untertan. Janich kann das alles nicht sehen, weil Transzendenz in seiner Ideologie nicht vorkommt.

Deshalb wird eine Ideologie propagiert, wonach es ohnehin zu viele Menschen gebe, deshalb wird die Familie als gesellschaftliches Leitbild demontiert, deshalb ein „Weltethos“ gepredigt als Vorstufe zur Abschaffung von Religion, und deshalb die westlichen Völker langsam aber sicher in die multikulturelle Selbstauflösung getrieben.

Nun wissen wir auch, warum die Politik der Bevölkerungskontrolle am nachhaltigsten und mit dem durchschlagendsten Erfolg im Westen betrieben wird, und nicht etwa in der Dritten Welt. Warum sie also gerade nicht gegen die unteren Segmente der Menschheitspyramide eingesetzt wird, sondern gegen die mittleren. Es geht darum, durch Bevölkerungsschwund einen Immigrationssog zu erzeugen, der diese Völker als Solidargemeinschaften auslöscht. Gewiss wird es auch in hundert Jahren noch Deutsche geben, aber kein deutsches Volk mehr. Entsprechendes gilt für die anderen Völker Europas. Gerade diese Völker sind nämlich kraft ihrer Fähigkeiten und kraft ihrer nationalstaatlichen Machtmittel die einzigen wirklich gefährlichen Opponenten der globalen Ordnung, wie gerade Deutschland zur Genüge bewiesen hat. Sie müssen daher als erste ausgeschaltet werden: Germany first – wie Roosevelt nach Pearl Harbour sagte.

Wer buchstäblich ewig herrschen will, darf aber nicht nur die alten Solidargemeinschaften zerschlagen, er muss auch die Bildung neuer verhindern. Es ist ja keineswegs auszuschließen, dass die systematisch miteinander vermischten Völker sich zu neuen Einheiten formen, so wie sich die Angesachsen und Normannen als englisches Volk rekonstituiert haben. Man muss die Menschen also auf Trab halten. Es genügt nicht, Bevölkerungen einmal zu durchmischen, man muss immer wieder umrühren; man muss Mobilität fordern und durchsetzen. Man muss Chaos organisieren.

Spätestens hier zeigt sich, warum Janichs Prämisse des „Kommunismus“ so absurd falsch ist: Jede starre Struktur, und wäre sie noch so repressiv, schafft Ansatzpunkte für Solidarisierung, und zwar dadurch, dass Menschen einander als Schicksalsgenossen wahrnehmen. Dies wäre bei einer „kommunistischen“, etwa planwirtschaftlichen Ordnung der Fall. In einem Gefängnis kommt es eher zum Aufstand als in einem Slum. Wer auf ewig herrschen will, darf die Gesellschaft gerade nicht verfestigen, er muss sie verflüssigen; nicht kollektivieren, sondern atomisieren.

Ein Herrscher, der Kollektive schafft, setzt sich selbst dem Zwang aus, sie ständig zu beaufsichtigen, um Solidarisierungseffekte zu verhindern. Daher der ungeheure Aufwand an Geheimpolizei in kollektivistischen Systemen. Diesen Aufwand und den damit verbundenen Zwang, d.h. die damit verbundene Einschränkung seiner Macht, kann der Herrscher vermeiden, indem er die Gesellschaft sozusagen nicht einfriert, sondern kocht. Es liegt auf der Hand, dass dergleichen nur auf der Basis eines pulsierenden Kapitalismus möglich ist (wenn auch nicht des Janichschen Idealkapitalismus), in dem Jeder auf sich, und nur auf sich selbst gestellt ist, gleichzeitig aber die drohende Proletarisierung vor Augen hat. Auch unter diesem Gesichtspunkt ist der Import von Drittweltslums nach Europa aus der Sicht der Herrschenden funktional.

Das Einzige, was dann noch gefährlich werden könnte, wäre, dass die globale Mittelklasse sich aus Unzufriedenheit zu einer globalen Opposition zusammenschließt. Wie man dies verhindert, ist wiederum bei Orwell nachzulesen:

Die Betrachtungen, die zu einer skeptischen und auflehnenden Haltung führen könnten, werden im voraus durch seine schon früh erworbene innere Schulung abgetötet. Die erste und einfachste Schulung, die sogar kleinen Kindern beigebracht werden kann, heißt in der Neusprache Verbrechenstop. Verbrechenstop bedeutet die Fähigkeit, gleichsam instinktiv auf der Schwelle jedes gefährlichen Gedankens haltzumachen. Es schließt die Gabe ein, ähnliche Umschreibungen nicht zu verstehen, außerstande zu sein, logische Irrtümer zu erkennen, die einfachsten Argumente mißzuverstehen, wenn sie engsozfeindlich sind, und von jedem Gedankengang gelangweilt oder abgestoßen zu werden, der in eine ketzerische Richtung führen könnte. Verbrechenstop bedeutet, kurz gesagt, schützende Dummheit.

(ebd., S.195)

Das kommt uns bekannt vor, nicht wahr?

Da globale Vernetzung außerdem nur über das Internet möglich ist, wird dessen Kontrolle durch eine globale Behörde das nächste Projekt der Globalisierer sein. Selbstverständlich nur, um Kinderpornographie wirksamer bekämpfen zu können…

Die Umrisse einer durchaus nicht kommunistischen, wohl aber totalitären und, einmal errichtet, nicht mehr zu beseitigenden globalen Diktatur zeichnen sich deutlich ab. Alle zu ihrer Verwirklichung erforderlichen Strategien laufen bereits, zum Teil schon seit vielen Jahrzehnten.

Wenn ich Optimist wäre, würde ich sagen: Es ist eine Minute vor Zwölf.

73 Antworten auf Oliver Janich: "Das Kapitalismus-Komplott. Die geheimen Zirkel der Macht und ihre Methoden."

  • Ich denke, Du bist dem Herzen Europas mit Deiner hier gezeigten gedanklichen Freiheit ein ganzes Stück nähergekommen. Wenn ich es zeitlich schaffe, bekommst Du morgen ein weiteres Puzzleteil. Bin richtig stolz auf Dich, dass Du wirre Gedanken nicht blockst, sondern sie sich selbst zusammenfügen lässt. Es braucht Zeit, dieses ganze Wirrwarr zu verstehen. „Das System hinter dem System“ – ein kranker und steiniger Weg ist das, (um sich und seine Mitmenschen aus diesem Alptraum herauszuführen.) Aber wie heisst es so schön? „Um zur Freiheit zu gelangen, muss die Wahrheit Spießruten laufen!“ Es darf auch mal ein Denkfehler dabei sein, solange man ihn sich selbst eingestehen kann und nicht an einer alten Erkenntnis festhält, nur um kein Risiko eingehen zu müssen. Das einfache Leben ist nunmal ein Risiko – Entweder Du riskierst es selbst oder „andere“ erledigen das für Dich. 😉
    Patriotische Grüße von *Mia

  • Danke, Mia, ich freue mich schon auf das Puzzleteil. Aber lass Dich nicht hetzen.

  • Es bleibt spannend, Manfred. Manchmal zwinge ich mich Deine Artikel zu lesen. Denn ich weiß sobald ich Deinen ausformulierten Argumentationen folge, habe ich keine Entschuldigung, diese nicht auch weiterzugeben. Ein Stückweit bist Du ein „Prediger in der Wüste“, den die Tranzendenz von Gesellschaften immer wieder in die Diskussion einzuführen, heißt Gott und unsere letztendliche Verantwortung vor dem Höchsten ins Bewußtsein zu rufen.
    Das widerum bedeutet, dass auch wenn der Antichrist dereinst seine Weltherrschaft sichtbar aufrichten wird (und darauf läuft es hinaus), Gott die letzte Schlacht schlagen wird. Armageddon wird kommen. Und Christus wird siegen!
     

  • Hallo Manfred.

    Zum Thema Geld habe ich mir selbst auch Gedanken gemacht. Dabei bin ich allerdings nicht der Ansicht, daß die garantierte 100%ige Deckung des Geldes so eine besonders gute Idee ist, da es im Geldwesen nunmal eine wesensbedingte Unsicherheit gibt, wenn man denn das Geldwesen voll ausreizen möchte, so daß es eigentlich darum geht, das Risiko sinnvoll zu streuen. Mehr dazu hier:

    http://bereitschaftsfront.blogspot.com/2010/05/zur-wahrungsfrage.html

    WTC7 wurde gesprengt, es gibt auch einen Clip, in welchem der damalige Mieter des WTC, Herr Silverstein, am Telephon gezeigt wird, wie er dem Chef der Feuerwehr sagt, er solle es „pullen“ (eliptisch für „pull down“).

    Das in Abrede zu stellen ist einfach nur lächerlich, zumal das Gebäude ja auch kaum von irgendetwas getroffen wurde. Was die beiden Zwillingstürme angeht, so sollte man nicht vergessen, daß sie über ein Außenskelett verfügt haben, welches ein mögliches Kippen unterbunden haben könnten. (Ich rede von diesen Streifen, welche man vor ihren Fassaden sah. Meiner Erinnerung nach, ich war ja mal vor Ort als die Türme noch standen, waren diese Streifen aus Beton und hatten eine Abmessung von einem halben Meter mal einem Meter oder so, jedenfalls ausgesprochen massiv.)

  • Janich ist so gesehen Opfer seines eigenen universalistischen Fehlschlusses. Weil alle Menschen bei gleicher Leistung gleich sind, können sie auch problemlos gemeinsam in dem gleichen Staat leben.
    Was aber Leistung heißt, ist ja schon selbst der Wertung einer bestimmten kulturellen Schicht vorbehalten und hängt von der Zielsetzung der menschl. Gemeinschaft ab. Im Grunde genommen ist hier – logisch betrachtet – der Satz der Identität verletzt.
    Aber Janisch glaubt sicher auch an die Vertragstheorien der menschl. Gesellschaft, die nach wie vor, obwohl sie schon so lange widerlegt sind, da sie die Geschichtlichkeit des Menschen ignorieren, herumgeistern. Manfred, Du hast vollkomen recht, wenn Du vermitteln willst, dass der Transzendenzbezug erst die Sicht auf den organischen Zusammenhang des menschlichen Lebens aus Werden, Sein und Vergehen eröffnet.
    Interessieren könnte dich Eric Voegelins „Realitätsfinsternis“, wenn Du es denn nicht schon kennst. Er nennt das Phänomen eines Bruchs in der Transzendenzerfahrung „pneumopathologisch“ und führt auf dessen weite Verbreitung die Entstehung der mannigfaltigen Ersatzreligionen (auch auf politischem Gebiet) zurück.
    http://www.matthes-seitz-berlin.de/scripts/buch.php?ID=356
     

  • Hier weiterreichende Vorstellungen zum Thema Geld
    http://www.demokratisches-geld.de

  • Manfred, Du spannst einen  Bogen über schier nicht zu überspannende  Zeitabläufe und schreibst sehr komprimiert das Wesentliche. Großartig!
    Sind die „Herrscher“ noch zu stoppen ?

  • Es mag ja sein, dass Stahlträger in der Hitze brennenden Kerosins schmelzen können. Wenn sie aber nicht gerade alle gleichzeitig geschmolzen sind, und dies auf die Sekunde genau, dann hätte sich zumindest der obere Teil des jeweiligen Turms zur Seite neigen, wahrscheinlich aber der ganze Turm kippen müssen.

    Meinst Du ungefähr so:
    http://www.drjudywood.com/articles/DEW/dewpics/0305911-collapse-lg.jpg
    ?

    Stattdessen sind beide Türme und WTC 7, das von keinem Flugzeug getroffen worden war, senkrecht in sich zusammengesackt, wie bei einer kontrollierten Sprengung. Ein an sich schon völlig unwahrscheinliches Ereignis soll sich also dreimal hintereinander an einem Tag am selben Ort zugetragen haben? Beim besten Willen: Das kann nicht stimmen.

    WT1 und WTC2 waren technische und architektonische Zwillinge. Und sie wurden beide von einer Boeing 767 getroffen.
    Sie mussten daher fast zwangsläufig das gleiche Schicksal erleiden. Dass dieses  infolge der Tatsache, dass der Einsturz in den oberen Stockwerken seinen Ausgang nahm, nicht in einem Umkippen der Türme bestehen konnte, liegt doch auf der Hand.
    WTC 7 ist ein Sonderfall. Es unterschied sich sowohl in seiner Bauweise maßgeblich von den Zwillingstürmen des WTC als auch im Hinblick auf die Umstände seines Einsturzes, da die Initialbeschädigung nicht von den Flugzeugen, sondern von den herabstürzenden Trümmern des Nordtrumes verursacht wurde.
    Der konkrete Ablauf und die Ursachen des Einsturzes von WTC 7 wurden im NIST-Report ausführlich erläutert:
    http://wtc.nist.gov/media/NIST_NCSTAR_1A_for_public_comment.pdf
    Also was kann da nicht stimmen? Und was ist unwahrscheinlicher?
    Dass zwei identische Türme infolge des Einschlags zweier Flugzeuge der gleichen Baureihe in gleicher Weise in sich zusammenstürzen, und es ihnen ein von ihren Trümmern massiv beschädigtes und unkontrolliert brennendes Gebäude ein paar Stunden später gleichtut?
    Oder dass geheime, mit der US-Regierung im Bunde stehende Mächte  Wolkenkratzer, in denen tausenden Menschen arbeiten, unbemerkt zur Sprengung vorbereiten konnten, dann zwei Passagierflugzeuge reinfliegen ließen, und zur Krönung des Ganzen ihren supergeheimen lautlosen High-Tech-Sprengstoff zündeten, nur um um die Rechtfertigung dafür zu bekommen, einen „Krieg gegen den Terror“ ausrufen? Und das diese kriminelle Superhirne trotz der unbegrenzten Ressourcen, die ihnen zur Verfügung stehen, bei diesem Massenmord an tausenden unbescholtenen US-Bürgern derart stümperhafte Fehler machten, dass diese sogar technischen Laien auffallen?
    Weißt Du Manfred, ich lese Deinen Blog ja wirklich gerne, und ich bin Dir bisher auch noch fast überall hin gefolgt. Du hast für mich die Lücke gefüllt, die Eisvogel hinterließ, als sie das Handtuch  geworfen hat. Umso mehr verwundert es mich nun aber, dass Du offensichtlich der Propaganda der 9/11-Truther erlegen bist. Das hätte ich bei jemandem wie Dir wirklich nicht erwartet.
    Ich habe mich in den letzten Jahren sehr intensiv mit diesen Leuten und ihrer zu einer Ersatzreligion geronnenen Weltanschauung beschäftigt. Jedes einzelne ihrer Argumente habe ich inzwischen zig-fach gehört. Und kein Einziges ist dabei, das einer tiefer gehenden Überprüfungen wirklich standhalten oder die darauf aufgebauten Theorien über eine massenmörderische Regierungsverschwörung tragen könnte.
    Vieler ihrer Indizien basieren auf ungeprüft übernommenen Falschinformationen und Halbwahrheiten.
    Der von Dir angesprochene Pass eines der Attentäter, der angeblich in den Trümmern gefunden wurde, ist ein gutes Beispiel dafür. Den fand man laut Medienberichten nämlich keineswegs in den Trümmer des WTC, sondern mehrere Straßenblocks entfernt.
    Zugegeben, das mag zwar auch etwas seltsam anmuten, aber dass bei zigtausenden Sachverhaltsdetails immer auch ein paar „seltsame“ dabei sind, liegt in der Natur der Sache.
    Diese lassen sich nahezu überall herauspicken. Das sagt für sich genommen nicht viel aus. Entscheidend ist das Gesamtbild.
    Man stelle sich einen Schwurgerichtshof vor. Es geht um Mord. Die Beweislast gegen den Angeklagten ist erdrückend: Seine Fingerabdrücke sind auf der Mordwaffe, er wurde mit dem Blut des Opfers an den Händen aufgegriffen, und er hat ein klares Motiv. Sein Verteidiger macht das Übliche in so einer Situation und zeigt ein paar Fehler und Ungereimtheiten in der umfangreichen Anklage auf.
    Würden nun die Geschworenen so ticken wie der durchschnittliche 9/11-Truther, würden für sie augenblicklich die Masse des belastenden Beweismaterials pauschal als gefälscht verwerfen. Es  zählen nur noch die paar vom Verteidiger ausgegrabenen Ungereimtheiten. Der Angeklagte muss daher unschuldig sein und wird freigesprochen.
    Gut, man könnte nun sagen: „In dubio pro reo.“
    Aber bei den Truthern ist die Sache damit ja noch nicht erledigt. Ihnen geht es schließlich weniger um die Exkulpation der Mohammedaner, als darum, die eigene Regierung, die Bilderberger, den Mossad, die NWO, etc.  anzuklagen.
    Diese Mächte sind schuld. DAS sind die Verantwortliche für diesen Massenmord. Die müssen zur Rechenschaft gezogen werden.
    Und eben weil die Truther derart ungeheuerlicher Anklagen erheben, stehen sie auch in einer Bringschuld, eine umfassende, konsistente Gegenversion anzubieten, und diese mit entsprechendem Beweismaterial zu untermauern.
    Müßig zu erwähnen, dass so etwas entweder gar nicht erst versucht wird, und falls doch, ist das Ergebnis tausendmal haarsträubender, widersprüchlicher, und leichter zu widerlegen ist als die viel gescholtene „offizielle“ Version.
    Letztendlich ist es jedenfalls dieses Gesamtbild, das zählt.
    Wer sich bei seiner persönlichen Urteilsfindung an diesem Grundsatz orientiert, den muss auch die Truther-Propaganda kalt lassen – gleichgültig, ob er die unzähligen von ihnen in den Raum geworfenen Tatsachenbehauptungen nun auf ihre Richtigkeit hin überprüft oder nicht.
    Ich wäre schon fast dazu verleitet, das als gesunden Menschenverstand zu bezeichnen.
    Abgesehen davon möchte ich noch darauf hinweisen, dass das Akzeptieren des „9/11 was an Inside Job“-Bullshit allzu oft dazu führt, dass auch die islamische Urheberschaft anderer Terroranschläge geleugnet wird. London, Madrid, Bali – alles nur False-Flag-Aktionen nach dem gleichen Muster wie in New York. Wieso auch nicht? Es ist nur folgerichtig, das für 9/11 übernommene Denkmodell zu generalisieren und auf die ganze Welt zu übertragen.
    Zur Auffassung, dass es in Wahrheit gar keinen islamischen Terror gibt, und die armen Mohammedaner, gegen die man uns aufhetzen will, nur von westlichen Geheimdiensten zu Sündenböcken gemacht werden, ist es von da aus nicht mehr weit.

  • Nachdem ich diese wieder einmal sehr interesannte Rezension gelesen habe, schrieb ich folgendes:
    http://kairostheos.blogspot.com/2010/08/wissenschaftliche-weltbilder.html
     
    Hat nur punktweise mit dem Thema hier zu tun, richtet sich in erster Linie gegen Wissenschaftshörigkeit. Aber lest trotzdem mal rein!
    :)
     
     
     

  • Ich möchte meinem Kommentar ausdrücklich die von Manfred selber zitierte Stelle aus ‚1984‘ voranstellen…

    Die Betrachtungen, die zu einer skeptischen und auflehnenden Haltung führen könnten, werden im voraus durch seine schon früh erworbene innere Schulung abgetötet. Die erste und einfachste Schulung, die sogar kleinen Kindern beigebracht werden kann, heißt in der Neusprache Verbrechenstop. Verbrechenstop bedeutet die Fähigkeit, gleichsam instinktiv auf der Schwelle jedes gefährlichen Gedankens haltzumachen. Es schließt die Gabe ein, ähnliche Umschreibungen nicht zu verstehen, außerstande zu sein, logische Irrtümer zu erkennen, die einfachsten Argumente mißzuverstehen, wenn sie engsozfeindlich sind, und von jedem Gedankengang gelangweilt oder abgestoßen zu werden, der in eine ketzerische Richtung führen könnte. Verbrechenstop bedeutet, kurz gesagt, schützende Dummheit.

    (ebd., S.195)

    … weil ich auf eine, wie mir zumindest scheint, sehr interessante Hintergrunddarstellung zum Thema ‚Machtelite Hochfinanz‘ hinweisen möchte, in deren Zusammenhang ein Name an zentraler Stelle erscheint, der zweifellos bekannte Assoziationsketten auslösen wird (welcher Ausrichtung auch immer) – und zwar der Name ‚Rothschild‘. Und jetzt möge sich bitte jeder einmal selber beobachten, was das jetzt in ihm auslöst … und dann noch einmal in aller Ruhe das Zitat aus ‚1984‘ durchlesen und sich sodann überlegen, ob und in wieweit ‚Verbrechenstop‘ vielleicht auch für ihn bereits Geltung hat.

    Link 1 bezieht sich – wie schon angedeutet – auf eine 44-teilige Artikelserie (von der bis jetzt die Artikel 1 bis 4, sowie 43 und 44 erschienen sind – die etwas seltsame Erscheinungsweise obliegt aber nicht mir, sondern dem Autoren selber und ändert auch nichts an den dort dargestellten Informationen) vom Blog ‚lupo cattivo‘ über die Entstehung und die Macht des Rothschild-Imperiums, das über das von ihm geschaffene Zentralbanksystem anscheinend sämtliche (Schein-)Staaten des Planeten sozusagen ‚im Griff‘ hat. Der Link führt nur zum ersten der bisher erschienenen sechs Artikel – die weiteren fünf Artikel muß sich jeder Interessierte dann auf dem Blog selber anklicken.

    http://lupocattivoblog.wordpress.com/2010/01/25/der-schlussel-die-verborgene-weltdiktatur-des-rothschild-imperiums-1/

    Ich möchte an dieser Stelle auch noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen, daß ich zu den weiteren Artikeln auf dem verlinkten Blog nichts sagen kann, da ich sie – bis auf zwei oder drei – (noch) nicht gelesen habe. Ein weiterer, mir sehr interessant scheinender Artikel, (den ich ebenfalls schon gelesen habe) beschäftigt sich mit der ‚Privatisierung des Weltgeldsystems’…

     http://lupocattivoblog.wordpress.com/2010/03/25/die-privatisierung-des-weltgeldsystems/

    Daß ‚Geld die Welt regiert‘ ist eine wohl jedem bekannte Spruchweisheit – da sollte es eigentlich nahe liegen einmal zu fragen: Und wer … regiert eigentlich das Geld? Denke ich.
     

  • # Hannibal

    Ich habe mir mal auf der von Ihnen verlinkten Seite, das Kapitel zu WTC 7 angesehen. Dort heißt es beispielsweise:

    Was bedeutet also die fehlende Erwähnung im ‘9/11 Commission Report’?
    Nichts!
    Besser gesagt: Die fehlende Erwähnung ist unbedeutend, wenn man den Vorfall nicht aus der ‘Truthseeker’-Perspektive betrachtet. Diese ist von der Überzeugung geprägt, die von der überwältigenden Mehrheit der Experten akzeptierten Analysen (siehe CTBU-Stellungnahme) seien “unwissenschaftlich” und am Einsturz müssten Sprengstoffe beteiligt gewesen sein.
    Dieser Vorwurf wird ironischerweise stellvertretend und wortführend von einem Religionswissenschaftler propagiert (“Amerikas führender Experte in Sachen 11. September”):

    Sie – und natürlich alle anderen, die sich dafür interessieren – können sich dazu gerne das folgende Video mit dem Vortrag von Prof. Niels Harrit auf dem vom ASR-Blog veranstalteten 9/11-Themenabend anschauen…

    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/05/vortrag-von-professor-dr-niels-harrit.html

    … in dem die Funktionsweise von Nanothermit erklärt wird, von dem Reste zwischenzeitlich im Staub von 9/11 gefunden wurden.

    Und wenn man sich im WTC 7-Kapitel auf der von Ihnen verlinkten Seite darauf fokussiert, daß Griffin, Jones, Gage etc. bei diesem und jenem Interview oder Auftritt angreifbar formuliert haben (Konkret heißt es, sie hätten kritisiert, daß im 9/11-Kommissionsbericht nichts zum WTC 7-Einsturz stünde, während sie doch wüßten, daß WTC 7 von der NIST untersucht wurde und nicht zum Aufgabenbereich der 9/11-Kommission gehörte), dann führt (und soll es auch!) das meiner Ansicht nach einfach von den eigentlichen Fragen weg auf irgendwelche konstruierbaren und konstruierten Nebenkriegsschauplätze, deren einzige tatsächliche Funktion in der Ablenkung besteht. Um beim Beispiel zu bleiben: Auch der NIST-Bericht versagt bei der Frage nach den Gründen für den Einsturz von WTC 7. Wer sich über Kritik am NIST-Bericht informieren will, findet hier jede Menge Artikel…

    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2007/08/der-mythenmacher-oder-wer-ist-philip.html#uds-search-results

  • Entschuldigung, der letzte Link war falsch. Ich hatte ‚NIST‘ in die Suchfunktion eingegeben, und die daraufhin erscheinenden Verweise sind in diese ‚Zelikow-Seite‘ eingeblendet worden, erscheinen aber nicht, wenn man den angegebenen Link anklickt.

    Also: Wer über den NIST-Bericht bzw. die Kritik daran lesen will, einfach auf ASR in die Suchfunktion (liegt in der rechten Spalte – leider etwas weit unten) NIST eingeben und selber die ausgeworfenen Links anklicken.

  • Ich tue mich ja weiterhin sehr schwer mit den 9/11 Verschwörungstheorien. Eine gute Auflistung der Skeptikerargumente liefert folgende Seite (engl.):
     
    http://www.m4040.com/assholefiles.htm

  • Hallo,
    ich finde den Beitrag und die Schlußfolgerungen wie immer hervorragend und will keine 9-11 Diskussion anzetteln, aber ich muß es einfach sagen:
    Die Zusammenbrüche kann ich mir immer noch auch ohne Sprengung erklären, also für die „controlled demolition“-Theorie will ich eiigentlich noch ein paar mehr handfeste Beweise.
    Der Nordturm wird zuerst, weit oben und mittig getroffen, der Südurm 15′ später, aber weiter unten und seitlich. Das Gewicht, dass die Träger belastet, nimmt auf Grund der Schwerkraft nach unten hin zu, d.h. der Teil über der Einschlagstelle ist beim Südturm a) schwerer und liegt b) auf ungleich starken Trägern. Daher müsste zumindest beim Südturm, das eintreten, was Du schreibst:

    Wenn sie aber nicht gerade alle gleichzeitig geschmolzen sind, und dies auf die Sekunde genau, dann hätte sich zumindest der obere Teil des jeweiligen Turms zur Seite neigen, wahrscheinlich aber der ganze Turm kippen müssen.

    Und in der Tat neigte sich der obere Teil des Südturms beim einstürzen ca. 30° (von der Senkrechten) zur Seite und rauschte dann durch den unteren Teil nach unten. Hier zu sehen ab 1:22, man achte auf die helle Kante des oberen Teils wie sie sich neigt und dann wie der untere Teil zertrümmert und nach aussen gedrückt (durch den oberen Teil verdrängt) wird:

    Der Nordturm kollabiert später, und durch den eher gleichmäßig verteilten Schaden in der Einschlagsebene ging der obere Teil auch eher senkrecht runter. Aber auch hier wurden die Aussenwände nach aussen weggedrückt und fielen teils in voller Länge (200m) auf die umliegenden Häuser: http://www.youtube.com/watch?v=xGAofwkAOlo&feature=related
    (am Anfang sieht man, wie eine komplette Etage in Brand zu stehen scheint, d.h. eine Gleichverteilung des Tragfähigkeitverlusts kann man hier also eher annehmen)
    Hier sieht man links im Bild WTC7 und wie von oben sich die pyroklastische Wolke (nicht nur Rauch sondern glühend heisse Trümmer) nähert: http://www.youtube.com/watch?v=nIZp6aOibiM&feature=related
    Hier auch nochmal der Zusammenbruch, WTC7 auch öfters im Bild (mit dem schwarzen Penthouse): http://www.youtube.com/watch?v=-dWBBEtA5bI&feature=related
    Zu WTC7 ist zu sagen, dass es wie gesehen, wirklich wie ein Fels in der Brandung stand. Es war auch ein Glas/Stahl-Leichtbau. An der den Twin Towers zugewandten Seite schwer getroffen und brennend. M.e. aussreichend, den Kollaps zu erklären, ohne Sprengungen.

    BTW: Viele Videos der Truther vernachlässigen oft die kinetische Wirkung der einschlagenden Flugzeuge und Trümmer. So nach dem Motto Gebäude x in Stadt y brannte 15 h ohne einzustürzen, aber WTC1/2/7 fiel in sich zusammen, ergo Sprengung. Nur was gewesen wäre, wenn Gebäude x auch von einer mittelgroßen Passagiermaschine getroffen würde, wird nicht hinterfragt.
     
     
     

  • Fortsetzung
    BTW2: Hier sieht (und v.a. hört!!!) man eine echte kontrollierte Sprengung:

    man vergleiche die Geräuschkulisse und die Lichtblitze mit einem beliebigen WTC1/2/7 Video.
     

    • Um die 9/11-Debatte von meiner Seite her abzuschließen (denn, wie schon im Artikel ausgeführt, hasse ich Detailhuberei): Die Argumente, die für die offizielle Version sprechen, erfordern ein Maß an Glaubensbereitschaft, das ich nicht aufzubringen bereit bin, und dies umso weniger, als weder die historische Erfahrung (z.B. Tonking-Zwischenfall) noch die globalistische Langfristorientierung der USA dagegen sprechen, einer US-Regierung (erst recht dieser Regierung) eine Schweinerei auch solchen Kalibers zuzutrauen.

      • Ich muss mich auch schon sehr wundern, dass ein Nebenaspekt, nämlich 3 Absätze aus einem neunseitigen Artikel, der sich schwerpunktmäßig um ganz andere Themen dreht, herausgepickt wird, so als hätte ich über nichts anderes geschrieben.

  • WTC7 wurde gesprengt, es gibt auch einen Clip, in welchem der damalige Mieter des WTC, Herr Silverstein, am Telephon gezeigt wird, wie er dem Chef der Feuerwehr sagt, er solle es “pullen” (eliptisch für “pull down”).

     
    Das vollständige Zitat lautet folgendermaßen:
     

    I remember getting a call from the fire department commander, telling me that they were not sure thew were gonna be able to contain the fire, and I said, ‚We’ve had such terrible loss of life, maybe the smartest thing to do is pull it.‘ And they made that decision to pull and we watched the building collapse.

    Larry Silverstein hat das in einem Interview für eine PBS-Dokumentation gesagt. Und Ihr Verschwörungstheoretiker wollt nun allen weismachen, es sei ihm hier versehentlich vor einem landesweiten TV-Publikum rausgerutscht, dass er die Sprengung von WTC 7 angeordnet habe.
     
    Es wird einfach so unterstellt, er könne mit der Formulierung „pull it“ gar nichts anderes als „pull down“ gemeint habe  – also eine Sprengung. Nur könnte es nicht genauso gut sein, dass Siverstein „pull out“ meinte und damit einfach nur die Evakuierung von WTC 7 empfahl?
     
    Eine Möglichkeit, das zu klären, bestünde darin, diese Formulierung in ihrem Kontext zu sehen, und sich die Frage zu stellen, welche Interpretation wohl plausibler ist:
     
    Wir haben schon so viele Leben verloren, vielleicht wäre es am Klügsten, Ihr sprengt das Gebäude.
     
    Oder:
     
    Wir haben schon so viele Leben verloren, vielleicht wäre es am Klügsten, Ihr zieht Euch aus dem Gebäude zurück.
     
    Na? Was ergibt mehr Sinn?
     

    Das in Abrede zu stellen ist einfach nur lächerlich, zumal das Gebäude ja auch kaum von irgendetwas getroffen wurde.

     
    Dann sieh Dir doch bitte mal dieses Bild an:
     
    http://www.911myths.com/assets/images/WTC7Corner.jpg
     
    Haben diesen Wolkenkratzer etwa die Nanothermiten angenagt? Und wenn WTC 7 angeblich kaum etwas abgekriegt hat und sein Einsturz nur mit einer kontrollierten Sprengung erklärt werden kann, warum haben dann die Einsatzkräfte und halb Manhattan damit gerechnet, dass es einstürzen würde?
     
    Then we had to move because the Duane Reade, they said, wasn’t safe because building 7 was really roaring.“ (FDNY Chief Medical Officer Kerry Kelly)
     
    „There were hundreds of firefighters waiting to — they were waiting for 7 World Trade Center to come down as it was on fire. It was too dangerous to go in and fight the fire.“ (Assistant Commissioner James Drury)
     
    <!– @page { margin: 2cm } P { margin-bottom: 0.21cm } –>
     
    <!– @page { margin: 2cm } P { margin-bottom: 0.21cm } –>

    At this point Seven World Trade was going heavy, and they weren’t letting anybody get too close. Everybody was expecting that to come down.“ (Firefighter Vincent Massa)
     
     

    http://graphics8.nytimes.com/packages/pdf/nyregion/20050812_WTC_GRAPHIC/9110222.PDF
     

     

  • Dann will ich mal was zu den anderen Aspekten sagen, Manfred. Ich habe – auch in Deinem Blog – ja schon öfter sehr wirtschaftsliberale Thesen vertreten. Deine Argumente über die externen Effekte privaten Handelns und deren Ausgleich über eine regulierende Instanz außerhalb des Marktgeschehens  zwingen mich zum Nachdenken.
    Mehr kann man von einem Blog ja nicht verlangen, oder ? ich ziehe mich also zur Beratung zurück 😉 Danke für die Arbeit !
     
     

  • @ Lodovico:

    Das von Dir verlinkte Foto ist von unten aufgenommen worden; dadurch erscheint der Neigungswinkel größer, als er tatsächlich war. Die Aufnahmen, die aus der Horizontalen entstanden sind, zeigen einen nur verschwindend geringen Neigungswinkel. Die Stahlträger müssen also im Abstand von allerhöchstens wenigen Sekunden nachgegeben haben, wenn überhaupt, und dies, nachdem die Gebäude über bzw. knapp eine Stunde gebrannt haben. Das Feuer müsste sich also exakt symmetrisch verteilt haben – so exakt – dass alle Stahlträger gleichzeitig nachgegeben haben. Und dies muss sogar zweimal geschehen sein.

    Da hilft auch Dein Argument nicht, die Türme seien architektonische Zwillinge gewesen. Wenn Du damit irgendetwas erklären willst, dann erkläre mir bitte als erstes, warum der Südturm bereits 56 Minuten nach dem Einschlag eingestürzt ist, der Nordturm aber erst nach 102 Minuten. (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Ablauf_der_Terroranschläge_am_11._September_2001)

    Weiter: Wer als Privatmann, d.h. ohne Unterstützung von Polizei, Justiz und Geheimdiensten feststellt, dass die offizielle Version falsch sein muss, ist keineswegs in der Bringschuld, eine lückenlos bewiesene Theorie vorzulegen. In dieser Bringschuld sind vielmehr diejenigen, die es besser wissen müssen, aber lügen.

    WTC 7 soll aufgrund der Beschädigung durch Trümmer eingestürzt sein? Kein einziges anderes Gebäude in der Umgebung ist an diesem Tag eingestürzt, und die sind alle von Trümmern getroffen worden. In dem von mir verlinkten Film ist der Einsturz von WTC 7 dokumentiert; dieses Gebäude sackte dann in sich zusammen, und wieder genau in der Art, wie es auch bei einer kontrollierten Sprengung der Fall ist.

    WTC 7 war von Regierungsbehörden gemietet, unter anderem der CIA. Zumindest im Hinblick auf dieses Gebäude dürfte die Frage sich erübrigen, ob es möglich war, es zur Sprengung vorzubereiten. Wie man es bei den Zwillingstürmen genau gemacht hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Es gibt aber Zeugenaussagen, dass es in den Tagen zuvor Bauarbeiten und Stromabschaltungen gegeben hat, aber letztlich ist dies belanglos, weil der entscheidende Punkt der ist, wie es nicht gewesen sein kann.

    Was den Pass angeht, so hat von den Pässen aller Insassen ausgerechnet der von Marwan al-Shehhi die Katastrophe überstanden? Wenn ich Statistikdozent wäre, würde ich sagen: Berechnen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass das Zufall ist.

    Des Weiteren soll ich an das simultane Versagen der Regierung, der Geheimdienste und der Luftabwehr glauben? Allein die Luftwaffe hat nachweislich allein 2001 vor dem Anschlag mehrere Dutzend Male auffällige Zivilflugzeuge abgefangen – ein Routinemanöver. Und das soll am 11.September gleich viermal schiefgegangen sein? Berechnen Sie…

    Vielleicht würde ich immer noch an eine aberwitzige Verkettung von unglaublichen Zufällen glauben (notfalls an die Hand des Teufels), wenn ich nicht ein Motiv erkennen könnte. In diesem Fall wäre es aber eher schwer zu erkennen, welches Motiv die führenden Kreise der Regierung Bush nicht gehabt haben sollen.

    Ich behaupte auch nicht, dass die Qaida es nicht war; ich sage nur: Sie kann es nicht allein gewesen sein. Es wäre auch möglich, dass die US-Geheimdienste von dem geplanten Anschlag Wind bekommen und die Täter identifiziert haben, um dann dafür zu sorgen, dass er nicht nur gelingt, sondern auch auf so spektakuläre Weise gelingt, dass das eigene Volk traumatisiert wird und alles und jedes absegnet.

    Und was bitte soll ich von diesem Argument halten:

    Abgesehen davon möchte ich noch darauf hinweisen, dass das Akzeptieren des “9/11 was an Inside Job”-Bullshit allzu oft dazu führt, dass auch die islamische Urheberschaft anderer Terroranschläge geleugnet wird. London, Madrid, Bali – alles nur False-Flag-Aktionen nach dem gleichen Muster wie in New York.

    Wenn es konkrete Anhaltspunkte dafür gäbe, wäre dagegen auch nichts einzuwenden. Oder glaubst Du, ich wäre bereit, Muslimen etwas in die Schuhe zu schieben, was sie nicht getan haben, nur weil sie Muslime sind? In den von Dir genannten Fällen sehe ich allerdings keine konkreten Anhaltspunkte für eine Verwicklung westlicher Dienste, während sie sich im Fall von 9/11 geradezu aufdrängen.

    Womit ich allerdings wiederum nicht sagen will, dass es nicht auch dort so sein könnte. Das Hauptargument gegen Verschwörungstheorien – auch von mir früher oft genug vorgebracht – lautet, es müsse zu viele Mitwisser geben. Nein, sage ich heute, muss es nicht. Wer Menschen manipulieren und dazu bringen will, das zu tun, was man selber will, muss nur wissen, wie sie ticken – und das ist nun gerade bei Muslimen nicht so schwer herauszufinden. In meinem „Dschihadsystem“ habe ich beschrieben, wie Dschihadstrategen sich die Mentalität ihrer Glaubensbrüder für ihre Zwecke zunutze machen. Es gibt a priori keinen Grund zu der Annahme, dass nicht auch westliche Stellen wissen, an welchen Strippen sie ziehen müssen, um ein ganz bestimmtes Verhalten zu provozieren.

    Zur Auffassung, dass es in Wahrheit gar keinen islamischen Terror gibt, und die armen Mohammedaner, gegen die man uns aufhetzen will, nur von westlichen Geheimdiensten zu Sündenböcken gemacht werden, ist es von da aus nicht mehr weit.

    Den islamischen Terror gibt es durchaus. Dies ist aber kein Argument gegen die These, man wolle uns und die „armen Mohammedaner“ gegeneinander aufhetzen.

    Weißt Du, ich bin eitel, aber so eingebildet zu glauben, ich hätte als Erster durchschaut, dass der Islam ein Dschihadsystem ist, bin ich nun auch wieder nicht. Allenfalls das Wort „Dschihadsystem“ geht auf mein Konto. Ich würde mich sehr wundern, wenn man sich in den maßgeblichen Kreisen – welche auch immer das sein mögen – irgendwelche Illusionen über die Natur des Islam und die Mentalität seiner Anhänger macht. Man muss sich nur anschauen, wie es in den Ländern zugeht, wo starke islamische mit nichtislamischen Bevölkerungsgruppen aufeinandertreffen: Nigeria, Sudan, Israel/Palästina, Indien, Malysia, Indonesien etc., dann weiß man auch, welche Bevölkerungsgruppen man einwandern lassen muss, wenn es einem darauf ankommt, ganze Länder zu destabilisieren und in Bürgerkriege zu stürzen.

    Wer Muslime in Millionenmassen einwandern lässt, muss selber sonst gar nichts weiter tun, um Gewalt auszulösen. Er hat vielleicht nicht in der Hand, ob sich die Gewalt zuerst als Terrorismus oder zuerst als Straßenkrawall oder als ausufernde Kriminalität äußert; er muss nur wissen, dass es knallen wird, und zwar umso lauter, je größer die muslimische Gruppe ist. Irgendwann ist der Bürgerkrieg da, in all seiner Grausamkeit. Und weißt Du, was man dann sagen wird?

    Man wird sagen, die europäischen Völker seien rückständige Faschisten, die mit den Erfordernissen der Moderne nicht zurechtkämen, speziell nicht mit denen der Globalisierung und der multikulturellen Gesellschaft. Deshalb müssten supranationale Staatsgebilde mit Eingreiftruppen dafür sorgen, dass wieder Ruhe und Ordnung hergestellt werde.

    Ich fürchte, die Muslime sind – ebenso wie wir Islamkritiker – nicht viel mehr als die Bauern auf einem Schachbrett, an dem ganz andere Spieler sitzen.

  • Zur Kritik des Wirtschaftsliberalismus: Ja, auch hier handelt es sich um eine Utopie. Die perfekte libertäre Welt wird es nicht geben.
    Heisst das aber, wirtschaftsliberale Ansichten seien jetzt auch auf der Müllhalde der Ideologien zu entsorgen?
    Die Wirtschaftsliberalen oder Libertären haben sicherlich selbst zur Verwirrung beigetragen, da sie den Begriff der freien Märkte (Der freie Markt) zu einem Fetisch erhoben haben. Das Problem: „der freie Markt“ ist ein abstraktes Ding, das von vielen Menschen als etwas von Außen in ihr Leben eindringendes wahrgenommen wird, das in der Regel mit Jobverlust und Einschnitten bei der Mittelschicht in Zusammenhang gebracht wird.
    Man sollte lieber, wie F.A.von Hayek die Freiheit des Menschen hervorheben. Nicht „freier Markt“, sonder FREIE MENSCHEN!
    Ich bin immer noch vom liberalen Grundsatz überzeugt, daß Menschen, die zum eigenen Nutzen frei handeln können, die besten Leistungen erbringen – auch für die gesamte Gesellschaft.
    Natürlich sollten sich überzeugte Libertäre auch mal mit den Jahrzehnten des Wirtschaftswunders in Westeuropa beschäftigen: eine interessante Epoche, in der Sozialleistungen niedrig waren, allerdings trotzdem auch die Nationalstaaten wirtschaftlich stark engagiert waren. Die Privatisierungswellen von Bahn, Post etc. verlaufen erstaunlicherweise parallel mit dem ausufernden a-Sozialstaat und dem Verfall der westlichen Gesellschaften.
    Zum Schluß: in Westeuropa kann ein ordentlicher Schuß Libertarismus nicht schaden, man sollte nur keinen Erlösungsglauben daraus stricken!
     
    Hier noch ein lesenswerter Artikel aus dem libertären ef-magazin:
    http://www.ef-magazin.de/2010/08/25/2464-clan-gewalt-ueber-ehrenmoerder-und-mauerschuetzen
     

  • @Lodovico.
     
    „Pull it (out).“ ist aber ein Satz, welcher hier überhaupt keinen Sinn ergibt, im Gegensatz zu „Pull it (down).“
     
    Außerdem hat Silverstein für WTC7 die Versicherungsprämie kassiert, was ein prima Motiv ist, denn WTC7 hätte für den Neubau des WTC eh abgerissen werden müssen.
     
    Das ist wohl auch der Sinn: „We had such a terrible loss of life, don’t you think the Allianz should help us out a little?“

  • Lieber Manfred !
    Ich muß schon sagen, der obige Artikel besticht durch nüchterne Analyse . Mein Kompliment, gerade die Schlußfolgerungen im Bezug auf das “ Wieso“ sind klar definiert und decken sich mit meinen Beobachtungen.
    Sie sind schon ein seltsames Wesen Manfred, es gibt Artikel, bei dehnen mir das Herz aufgeht und dann wiederum welche wo ich vor Abneigung koche. Aber ich glaube, daß macht gerade die Attraktivität dieses Blog‘s aus.
    Das Dilemma des Herrn Janich, ist synonym mit dehnen der anderen Protagonisten auf der Gegenseite der ““Novus Ordo Seclorum“. Keiner hat bis jetzt eine Antwort darauf gefunden wie man für Deutschland ein gesundes Gegenmodel entwerfen kann, das für einen längeren Zeitraum Bestand hat. Genau das ist es was mir so Kopfschmerzen bereitet, nicht das angeblich so schnell schließende Zeitfenster gibt mir zu bedenken, sondern das wirklich fehlende Konzept einer Lösung, welches die Möglichkeit hat die Herausforderungen zu meistern ohne in irgendeiner Form von Totalitarismus zu enden.
    Fragen über Fragen 😉

  • Manfred sagt: „Man wird sagen, die europäischen Völker seien rückständige Faschisten, die mit den Erfordernissen der Moderne nicht zurechtkämen, speziell nicht mit denen der Globalisierung und der multikulturellen Gesellschaft. Deshalb müssten supranationale Staatsgebilde mit Eingreiftruppen dafür sorgen, dass wieder Ruhe und Ordnung hergestellt werde.“
     
    Genau so stelle ich mir das auch vor.
     
    „Ich fürchte, die Muslime sind – ebenso wie wir Islamkritiker – nicht viel mehr als die Bauern auf einem Schachbrett, an dem ganz andere Spieler sitzen.“
     
    Genau das befürchte ich auch seit längerem.
     
    Ich muss gestehen, dass mir das erste Mal massive Zweifel kommen, nicht wegen der technischen Diskussion, da gibt es auch gute Argumente auf der anderen Seite.
     
    Vielmehr geht es um einen Glaubensverlust. Es kristallisiert sich immer mehr heraus: Der wahre Feind sitzt im Innern. Das stimmt mich optimistisch.
     
     

  • Wer mainstreammässig konditioniert ist, reagiert eben nur auf die Tags „WTC“ oder „9/11“, alles andere wird nicht wahrgenommen. Perlen vor die Säue. :-(

  • Vor einigen Jahren wurde nicht weit von meinem Wohnsitz entfernt ein ca. 100 Meter hohes (leerstehendes) Hochhaus gesprengt. Dafür mussten ca. 1500 Sprengladungen von insgesamt etwa 250 Kilogramm am gesamten Gebäude angebracht werden, die Vorbereitungsarbeiten nahmen  mehrere Wochen in Anspruch. Nun möge dies einmal jemand auf  ein 175 m hohes Gebäude mit entsprechend größerer Nutzfläche  (WTC 7) sowie zwei Bürotürme von jeweils 500 Metern Höhe hoch rechnen (vielleicht findet sich ja unter den Lesern ein Experte) und mir erklären, was für einen Aufwand an Zeit, Personal, Material und vor allem Knowhow es erfordert, die beschrieben Gebäude, in denen täglich – wahrscheinlich sogar (mal mehr, mal weniger) rund um die Uhr –  tausende von Menschen ein- und ausgehen zur Sprengung vorzubereiten, ohne dass auch nur eine Menschenseele etwas davon mitbekommt.
    Manfred, bei allem Respekt…

  • Auf die Gefahr hin, dass jetzt der Bann über mich verhängt wird, auch nochmal etwas zu 9/11.
    Was mich sehr gewundert, was mich fast schon schockiert hat, sind die schwachen oder naiven Indizien, die hier als Beweis für einen Inside-Job präsentiert werden… Das hätte ich hier ehrlich nie erwartet.
    Die immer gleichen „Ungereimtheiten“ mit den immer gleichen falschen übernommenen Annahmen. Nie werden diese mal überprüft, immer gleich für bare Münze gehalten.
    DocSchmid und Lodovico zusammen haben darauf ja schon eine ausführliche Erwiderung gegeben.
    Auf all diese „Ungereimtheiten“ gibt es plausible Antworten. Mittlerweile ist das so oft durchgekaut, dass die Antworten und Richtigstellungen eigentlich leicht zu finden sind.
    Trotzdem werden lieber die abenteuerlichsten Erklärungen geglaubt. Eine Sprengung der Türme ist so absurd. Um daran festzuhalten, muss man das Offensichtliche ignorieren. Das will mir einfach nicht in Kopf. Jeder hat es im Fernsehn gesehen: es gab keine Sprengung.
    DocSchmid hat ja passenderweise ein Beispiel einer solchen verlinkt

    Ist das nicht schon überzeugend genug?
    Die Sprengsätze und Zünder hätten bis zur Sprengung 56, bzw. 102 Minuten einem 1000 °C heißen Feuerinferno stand halten müssen.
    Wie kann man denn da drüber hinweg gehn und noch an eine Sprengung glauben?
     
    Falls ich mich da jetzt in Rage geschrieben hab und irgendwo unhöflich formuliert habe, so tuts mir Leid, war keine böse Absicht.

    • Die Sprengsätze mussten unter, zum Teil weit unter der Einschlagstelle angebracht sein, um den Zusammenbruch zu bewirken. Ergo mussten sie auch keine hohen Temperaturen aushalten. Es handelt sich auch bei kontrollierten Sprengungen nicht um gewaltige Explosionen, die jedermann sofort ins auge fallen, wie Du auf jedem Video von einer solchen Sprengung sehen kannst. Es sieht immer so aus, als würde das jeweilige Gebäude von alleine einstürzen. Man sieht die Explosionen nur, wenn man genau hinsieht. Es gitb Videos vom 11.9.01, auf denen sie zu erkennen sind. Wenn ich morgen noch Lust dazu habe, verlinke ich auch eins.

  •  
    Danke für die ausführliche Kritik. Da sie bei Google derzeit ganz oben kommt, will ich einiges richtigstellen, ohne auf andere auf dieser Webseite erscheinenden Inhalte einzugehen. Ich kann aus Zeitgründen leider nicht auf alles eingehen, obwohl ich es gern täte. Obwohl Ihre Kritik ausführlich ist, muss sie natürlich verkürzen, daher zur Klarstellung:
     
    Ich beweise in dem Buch ja ausführlich, dass es gar keine Weltverschwörung geben kann, auch keine kommunistische. Ich belege nur, dass alle diese Strömungen zu mehr Staat führen und damit automatisch zu Kommunismus. Dabei benennen ich die Protagonisten und betone dabei, dass ihnen nicht bewusst sein muss, woran sie mitwirken, also haben sie keinen (Versschwörungs-) Plan, sondern eine gemeinsame, falsche Ideologie. Dass freies Marktgeld funktionieren muss und immer funktioniert hat, bis der Staat eingriff, begründe ich ausführlich und bei Hülsmann et al können Sie die empirischen Befunde nachlesen.
     
    Ab jetzt in Sichpunkten:
    Dass Pro Familia ein Zweig von Planned Parenthood ist, hatte ich drin, der Lektor hat es gestrichen, was ich erst jetzt bemerkte. In der neuen Auflage (erste ausverkauft) ist es drin.
     
    Dass sich Afrikaner vermehren ist ja gerade nicht gewollt. Die Eugeniker um Gates, Buffet, Rockefeller wollen das ja verhindern (Philantropie nennen sie das). Sie vermehren sich, weil sie sich nur so ernähren können, weil in ihren Ländern Planwirtschaft herrscht die zu Mangelversorgung, sprich Hunger führen MUSS. Sinnvoller wäre es, Ihnen Marktwirtschaft zu geben, denn dann pendelt sich die Bevölkerung ein. Ich erkläre ja ausführlich, dass eine Marktwirtschaft nicht wachsen muss, sie wächst, AUCH bei sinkender Bevölkerung. Das Wachstum zeigt sich im technischen Fortschritt.
     
    Zum Staat: Ich sage ja, dass Polizei Staatsaufgabe ist und meine Lösung ist ja nicht Kapitalismus (weil missverständlich) sondern die natürliche Ordnung (freie Verträge) mit Basisdemokratie vor Ort. Die Bürger würden also über das Klärwerk abstimmen und natürlich würden Gerichte, also der lokale „Staat“ das regeln. Zur Einwanderung: Der Polizist aus Kabul kann natürlich gerne kommen, wenn er hier mehr verdient, also arbeitet. Er muss dann die Sprache lernen und integriert sich automatisch. Hier haben wir offensichtlich einen echten Dissens, wenn ich die Webseite oberflächlich betrachte.
     
    Den Lohndrücken Mythos entzaubere ich ja wirklich ausführlichst. Eine Marktwirtschaft ist immer größer als eine Planwirtschaft (siehe DDR) und bietet MEHR Geschäftsmöglichkeiten. Die Unternehmen konkurrieren um die Arbeitnehmer, die Löhne steigen also (Netto verdreifachen sie sich sobald die Abgaben wegfallen). Dadurch bleiben den Arbeitnehmern auch mehr Mittel um zusätzliche Leistungen abzufragen.
     
    Das Konzept des Transzendismus kenn ich tatsächlich nicht und versteh es auf die Schnelle durch den Link auch nicht. Was ist denn ihre Schlußfolgerung daraus, welches System wollen Sie denn? Mein Feindbild ist nicht der Kommunismus, den offensichtlich auch jeder anders versteht, sondern es geht um Freiheit versus Zwang oder Zentralwirtschaft versus Marktwirtschaft. Was ist da ihr Ansatz? Wollen Sie Plan, Zwang oder etwas drittes? Was soll das sein?

  • P.S. natürlich gibt es unter freiem Marktgeld keine Infataion weil diese ausschließlich auf gestiegene Geldmenge zurückzuführen ist. Das begründe ich wirklich ausführlichst. Frei verfügbar in unzähligen Arikel auf meiner Webseite und die der Partei der Vernunft, etwa hier: http://www.parteidervernunft.de/sites/default/files/smart-investor-geldordnung.pdf

    alle Waren werden dann laufend billiger, was nicht schädlich sondern höchstnützlich ist wie Ralph Bärligea oben begründet. Dadurch kann sich auch der Arbeiter immer mehr leisten. Seit Einführung der DM etwa das sechsfache, wenn das Papiergeld NICHT eingeführt worden wäre.

  • Nun, ich schreibe auch noch einen Kommentar zum Ganzen.
     
    Es wird nicht funktionieren. Menschen leben nicht alleine um des Brotes Willen. Wer keinen Sinn mehr im Leben sieht gibt auf oder bietet die Aufgabe an. Und deshalb geht jede Form mit der Zeit zu Grunde. Sogar Wasserstoffatome zerstrahlen nach einer gewissen Zeit. Alles muß sich stets auf’s Neue begründen, denn alle Existenz ist nur geliehen.
     
    Noch machen die Leute jeden Zirkus mit, aber nur, weil sie noch an den Staat glauben. Und dieser Glaube speist sich aus Erfahrungen, zum Teil aus lange zurückliegenden. Es ist sehr wenig seit der ersten Mondlandung geschehen, was diesen Glauben noch weiter zu stärken vermocht hat, und wenn die Ära der Sinnlosigkeit nur lange genug angehalten haben wird, werden die Wurzeln jenes Glaubens nicht mehr die Schichten erreichen, welche ihn speisen.
     
    Und dann werden die Zombiefilme wirklich Wirklichkeit werden, meinetwegen auch „Clockwork Orange“… oder… im Kreise der Gesegneten… ZARDOZ.
     
    ZARDOZ ist dbzgl. am radikalsten. Selbst wenn Menschen unsterblich wären, ein unendliches Gedächstnis besäßen, unglaubliche technische Möglichkeiten hätten und überdies auch Telepathen wären, so könnten sie es nicht ertragen, wenn sie sich nicht neu begründen könnten.
     
    Und ich glaube, daß das stimmt. Natürlich ist es auch so, daß viele Menschen eher sowas für die Gesellschaft sind, wie die Quallen für die Meere, also erstaunlich gut den immer gleichen Trott ertragen. Aber die tun das schon in dem Wissen, daß sie nicht alleine und auch nicht die Krone der Schöpfung sind, sozusagenn, ja, selbst von den Quallen will ich das behaupten, jedenfalls von den einfacheren, die entwickleteren mögen eitler sein. (Ich gönne mir den Spaß.)
     
    Und deshalb würde der menschliche Geist zusammensacken, wenn man ihm den Kopf abschlüge. Es ist sogar noch schlimmer für die Herrschenden, aber ich kann von diesen Dingen nicht reden, außer zu sagen, daß Gott wahrhaftig existiert und sich keineswegs von seiner Schöpfung zurückgezogen hat oder auf den jüngsten Tag wartet.
     
    Ich habe vor Jahren, ich sage lieber nicht vor wievielen genau, erkannt, daß ein Leben nach materieller Gesetzmäßigkeit, unabhängig von seiner konkreten Ausgestalltung, sinnlos ist und nicht ein Lebewesen sinnvollerweise existieren würde.
     
    Wer nur bereit ist, die Frage an Gott zu richten „Warum existiert es (Alles, die Welt) dann überhaupt?“, der bekommt auch eine Antwort.
     
    Wirklich zu dieser Frage anstiften will ich niemanden. Wichtig ist letztlich nur, daß man sein Ziel kennt als Mensch, und dieses Ziel ist die Entblößung vor Gott, wenn wir entweder hinab gestoßen werden zu dem, was wir über Gebühr hoch hielten oder gereinigt aus uns hervorgeht, was wir in uns vom Dreck befreiten oder die verkrustete Erde, die nichts mehr birgt, zerstaubt.
     
    Ich sage das, weil es wahr ist.

  • Zum Fremden aus Elea: Aber wir sind uns einig, dass jeder, Sie und Ich, glauben darf was er will und der Staat das oder anderes nicht vorschreibt, oder?

  • @schuettelface. Was WTC7 angeht, so hat die Feuerwahr das in ein paar Stunden hingekriegt. Es gibt übrigens auch „Notsprengungen“, um den unkontrollierten Einsturz zu verhindern, da gelten schlicht andere Risikobewertungen und entsprechend schneller ging es.
     
    Ich habe ürigens jenes Video mit den Staubwolken gesehen, aber ich kann nicht sagen, ob das nicht auch durch die Verdrängung der Luft beim Zusammensturz entstanden sein könnte.

  • Ein interessantes Buch und eine brilliante Rezension!
    Wieder und wieder wird man, sobald man anfängt, Puzzleteile nicht mehr isoliert zu sehen, sondern das Gesamtbild zu ahnen (selbst wenn es noch viele Lücken gibt), auf die Schlussfolgerung kommen, die einst auch Eisvogel gezogen hatte (kurz bevor sie „aufgab“??): Es muss noch eine Schicht hinter dem Offensichtlichen geben. Und dann sieht man, dass es mehr Sinn macht anzunehmen, dass die europäischen Völker ebenso wie die orientalischen Völker, die Moslems ebenso wie die Islamkritiker tatsächlich „Bauern auf dem Schachbrett“ sind.
    Ich erinnere daran, dass Eisvogel einen ganz ähnlichen Satz schrieb.
    Um zu diesem Schluss zu kommen, bedarf es auch nicht der Beschäftigung mit allen Einzelheiten von 9/11 (da kann ich Deiner These auch nicht ganz folgen, Manfred). Daher sollte die Diskussion über 9/11  an dieser Stelle vllt. auch lieber abgebrochen werden, da sie dazu führt, sich in den Puzzleteilen zu verhaken, statt zu versuchen, einen Blick auf das Gesamtbild zu erhaschen.
    Die Frage, die sich mir im Zusammenhang mit NWO etc. stellt, ist allerdings nicht die nach den Mitwissern, sondern die, warum jemand (?) ein solches Riesenwerk in Angriff nimmt, dessen vermuteten Nutzen niemand in seiner eigenen Lebensspanne oder in der seiner Kinder erleben kann. Über Urenkel und Ururenkel brauchen wir nicht zu reden – ich bin überzeugt, dass Menschen so nicht denken, da so komplexe Systeme vom menschlichen Verstand nicht überschaut werden.
    Das ist auch der Grund, warum bei mir jeder Ansatz in Richtung NWO immer wieder ins Stocken kommt.
    Dennoch zum Weiterdenken ist die alte Frage „cui bono?“ wohl immer noch der fruchtbarste Ansatz.

  • kle iner Nachtrag: Lieber Manfred, wenn Du an diesem Punkt der Diskussion plötzlich „aufgibst“ oder Dich nicht mehr meldest, dann wissen wir, dass es die NWO gibt :;
    (falls du -bitte, bitte – weitermachst, wäre das aber auch kein Beweis für das Gegenteil…)

  • Wie löst man solche komplexe Zusammenhänge mit dem menschlichen Verstand auf?
    Am besten man lässt für den menschlichen Verstand unauflösbares stehen, und beschäftigt sich erst dann wieder damit, wenn die eigene Erkenntnis weiter ist.
    Ich glaube (und darum handelt es sich bei der ganzen Diskussion letzendlich: GLAUBE), dass es eine der Tranzendenz bzw. Gott widerstrebende Macht gibt, und die Erde samt ihrem System dieser antigöttlichen Macht angehört. Nun hat Gott seine eigenen Pläne und versucht Menschen aus diesem System herauszuretten. Und wer sich herausretten lässt, der darf draussen sein. Für immer und ewig. Wie ich schon sagte es gibt zwischen den verschiedenen Glaubenssystem eklatante Unterschiede, doch nur der Christus der Bibel hat ein Rettungskonzept, dass in dieser ganzen düsteren Atmosphäre Licht und Hoffnung bringt.
    Für das Konzept des Leben in der menschlichen Gesellschaft ist deshalb die Frage Plan oder Freiheit die Auswahl zwischen zwei Extremen. M.E. gibt es keine grenzenlose Freiheit, die sich selbst die Grenzen setzt. Es gibt nur vollkommene Freiheit des Handelns innerhalb fester von außen gesetzter Grenzen. Die Naturgesetze empfinden wir doch auch nicht als Einengung unserer Freiheit, oder…
     
     

  • Aber wir sind uns einig, dass jeder, Sie und Ich, glauben darf was er will und der Staat das oder anderes nicht vorschreibt, oder?

    Werter Herr Janich,
    Sie sind auf der ganz heißen Spur. In Wahrheit haben wir alle, die wir in Mitteleuropa leben, bei allen Differenzen bereits ein Wertesystem verinnerlicht, dass den christlichem Normensystem entspringt. Gut und Böse, wahr und falsch, legitim und illegitim wurden und werden von den nichtchristlichen Theoretikern lediglich säkularerweise mit einer rationalen Begründung versehen.
    Das heißt, dass uns – Sie und mich – bei aller Differenz im Übrigen bereits ein vorstaatliches, ethisches Band umschließt. Dieses ist überhaupt die Grundlage für gemeinsame Staatlichkeit. Unsere Staatlichkeit wird zerbrechen, wenn dessen christliches Fundament vollends erodiert ist, so die These (nicht nur) von Manfred.
    Niemals darf in einem Staat jeder alles glauben. Es ist töricht das anzunehmen. Welche Rolle sollte dann die Erziehung spielen?
    Sie sehen unsere gemeinsame „Geschäfts“grundlage nur nicht, weil sie eben zu den vorbewussten kulturellen Selbstverständlichkeiten gehört.
    Lesen Sie das Dschihadsystem! Nebenbei wird das Theorem von den kulturellen Selbstverständlichkeiten plausibel dargelgt und deutlich gemacht, warum eben die Integration von einer Masse an Muslimen unmöglich ist.
    Ihr Afghane, der zum Arbeiten nach Europa kommt, müsste nämlich seine kulturellen Selbstverständlichkeiten ablegen und unsere annehmen, jedenfalls aber mal seinen Kindern UNSERE Vorstellung von wahr und falsch, gut und böse, legitimer und illegitimer Herrschaft lehren.
    Wir haben heute eben den empirischen Befund vorliegen, dass das nicht nachhaltig passiert. Ihre Vorstellungen dazu, hatte ich als universalistischen Fehlschluss bezeichnet, weil sie davon ausgehen, dass bestimmte (uns fremde) Anschauungen nicht substanziell und identitätsstiftend seien, sondern nur akzidentiell seien und leicht abtrainierbar wären.
    Das Konzept von VORBEWUSSTEN (!) Selbstverständlichkeiten, will eben diese (kulturrelativistische) Sicht der Dinge revidieren.
     
    Im Rahmen der gemeinschaftlichen Existenz darf selbstverständlich jeder frei entscheiden, womit er sich auseinandersetzt. Nur leben Staat und auch Volk nur dann auf Dauer, wenn der einzelne Dinge tut, weil er erwartet, dass alle anderen sie auch tun. Denn nur dann ist es sinnvoll bspw. Steuern zu zahlen, oder nicht selbst Gewalt auszuüben. Gesellschaften funktionieren über zirkuläre Erwartungszusammenhänge.

  •  
    @ Lepanto1

    „Die Frage, die sich mir im Zusammenhang mit NWO etc. stellt, ist allerdings nicht die nach den Mitwissern, sondern die, warum jemand (?) ein solches Riesenwerk in Angriff nimmt, dessen vermuteten Nutzen niemand in seiner eigenen Lebensspanne oder in der seiner Kinder erleben kann. Über Urenkel und Ururenkel brauchen wir nicht zu reden –“
    Macht, Gier, Geld, Allmacht, Gott gleich! Für den global/gloriosen Fortbestand des eigenen „Samens“ – und nur für den.
    @ Oliver Janich

    „Die Eugeniker um Gates, Buffet, Rockefeller wollen das ja verhindern (Philantropie nennen sie das).“
    Der Begriff „Eugenik“ ist aus bekannten Gründen ausgelutscht. Sie nennen es heute „reproduktive Gesundheit“. Wer mehr wissen will, Suchmaschine macht es möglich. Und es ist nicht erfreulich, was man unter dem deutschen oder „reproductive health“ -Begriff liest.

    Wenn alle westlichen Regierungen mittlerweile von Global Governance und Neuer Weltordnung (New World Order) überzeugt sind,  darüber offen diskutieren und wir  die Auswirkungen nicht nur  anhand der Machtbefugnisse  der EU erkennen können, muss man schon ein ziemlicher Ignorant sein, das nicht zur Kenntnis nehmen zu wollen. Erst die Summe der einzelnen Puzzlesstücke ergeben ein Bild.
    9/11,  ist nur ein Puzzle von millionen weiteren.

    • @ Oliver Janich:

      Vielen Dank für die prompte und ausführliche Replik. Ich hoffe, dass ich heute abend noch darauf eingehen kann (bin etwas zeitknapp).

      @ Lepanto:

      Deswegen habe ich gestern auch nichts mehr geschrieben. Ich lebe also durchaus noch.

  • Eine weitsichtige Analyse, dennoch sehe ich für einen Geschichtsdeterminismus keine Basis. Es kann und wird kein dauerhaftes politisches System geben (bzw. ein kontrolliertes Chaos), das der Schöpfungsordnung widerspricht. Diese Hoffnung bleibt, so ohnmächtig wir uns auch fühlen mögen.
    Die Wirklichkeit ist zu komplex, das menschliche Herz zu unberechenbar, um vollkommen kontrolliert und beherrscht werden zu können. Unerwartete Wendungen sind m.E. jederzeit möglich. Auch die Furcht vor den USA, als Motor der Globalisiererung, scheint mir überzogen. Hat dieses Imperium seinen Zenit nicht bereits spürbar überschritten? Wie lange werden die USA überhaupt noch die ökonomischen und militärischen Ressourcen haben, um die Welt „nach ihrem Bilde umgestalten“ zu können?
    Zwar ist es denkbar (und wahrscheinlich), dass die Eliten auf innere Krisen und Erosionserscheinungen zunächst mit einer verschärften Kontrolle und Gängelung reagieren werden, aber wie lange lässt sich das durchhalten? Noch zehn, zwanzig Jahre vielleicht.
    Ich möchte keinen schalen Optimismus verbreiten, aber doch vor den Gefahren einer lähmenden Verzweiflung warnen. Ohne Hoffnung darauf, dass sich das „Gute, Wahre und Schöne“ bewahren und retten lässt und dies unsere tägliche Aufgabe ist, bleibt  nur die Kapitulation. Egal was kommt, wir müssen versuchen eine tragfähige Gegenkultur, zumindest kleine Inseln zu schaffen, die am allgemeinen Wahnsinn keinen Anteil haben. Und solange der Papst nicht verkündet, dass die Endzeit begonnen hat, ist auch die Apokalypse noch fern. So halte ich es zumindest. 😉
    Bei der Gelegenheit empfehle ich eine ähnlich gelagerte Diskussion unter christlichen Traditionalisten darüber, wer der größere Feind ist: unsere eigenen Größenwahnsinnigen oder der Islam? Und ist eine Rettung möglich? Jedem, so er will, zur Anregung:
    http://bonald.wordpress.com/2010/07/09/can-liberalism-last-forever/
    Über die Perfidie, der gewollten Atomisierung, der wie ausgesetzt sind, kann es andererseits nicht den geringsten Zweifel geben. Jüngstes Beispiel aus den USA dazu:
     
    http://blog.beliefnet.com/roddreher/2010/06/crackpot-educators-call-best-friends-social-evil.html#ixzz0rGmLrGNl
     
    Wie kann man nur auf so perverse Ideen kommen???
     
     
     

  • Die Stahlträger müssen also im Abstand von allerhöchstens wenigen Sekunden nachgegeben haben, wenn überhaupt, und dies, nachdem die Gebäude über bzw. knapp eine Stunde gebrannt haben. Das Feuer müsste sich also exakt symmetrisch verteilt haben – so exakt – dass alle Stahlträger gleichzeitig nachgegeben haben.

    Wenn die Stahltärger auf einer Seite des Gebäudes brechen und die gesamte Masse aller darüber liegenden Stockwerke in Bewegung kommt, wie lange werden die mit ihnen verbundenen und durch die Hitze ebenfalls geschwächten Stahlträger auf der anderen Seite den dabei wirkenden Kräften wohl standhalten können?
     
    Es erscheint mir jedenfalls nicht gerade als in höchstem Maße unwahrscheinlich, dass dieser Zeitraum nicht mehr als ein paar Sekunden beträgt.
     
    Aber gut, ich bin kein Statiker. Vielleicht liege ich ja auch völlig falsch. Ohne Fachkenntnis ist es eben eine bisschen schwierig, und meiner Meinung auch müßig, sich mit derartigen technischen Detailfragen auseinanderzusetzen. Was soll dabei schon rauskommen?
     

    Da hilft auch Dein Argument nicht, die Türme seien architektonische Zwillinge gewesen. Wenn Du damit irgendetwas erklären willst, dann erkläre mir bitte als erstes, warum der Südturm bereits 56 Minuten nach dem Einschlag eingestürzt ist, der Nordturm aber erst nach 102 Minuten.

     
    Vielleicht deswegen, weil das Flugzeug beim Südturm in weiter unten liegende Stockwerke eingeschlagen ist und folglich die Gebäudestruktur an einer Stelle schwächte, an der sie mehr Gewicht zu tragen hatte? Wäre das eine mögliche Erklärung?
     
    Im Übrigen wollte ich mit dem Argument, die Türme seien architektonische Zwillinge, nur darlegen, weshalb es auch vom Standpunkt der Wahrscheinlichkeit (auf die Du Dich berufen hast) zu erwarten war, dass die Einschläge der beiden Flugzeuge in beiden Fällen gleichartige Kausalverläufe nach sich ziehen würden.
     

    Was den Pass angeht, so hat von den Pässen aller Insassen ausgerechnet der von Marwan al-Shehhi die Katastrophe überstanden?

    Ich habe doch schon geschrieben: Der Funde dieses Passes ist in der Tat seltsam. Interessanterweise wurde er nicht einmal angekokelt und sieht völlig unbeschädigt aus:

    http://www.vaed.uscourts.gov/notablecases/moussaoui/exhibits/prosecution/WT00001.html

    Auch ich frage mich, wo der hergekommen ist. Nur: Hätte es irgendetwas geändert, wenn dieser Pass nicht gefunden worden wäre? Die Namen der Entführer standen ohnehin auf den Passagierlisten der entführten Flugzeuge.
     
    Sollte tatsächlich eine Regierungsverschwörung hinter den Anschlägen stecken, so wäre die Präsentation dieses Passes ein völlig überflüssiges, ja geradezu kontraproduktives Manöver gewesen.
     

    Des Weiteren soll ich an das simultane Versagen der Regierung, der Geheimdienste und der Luftabwehr glauben? Allein die Luftwaffe hat nachweislich allein 2001 vor dem Anschlag mehrere Dutzend Male auffällige Zivilflugzeuge abgefangen – ein Routinemanöver.

     
    Wieso sollten Regierung und Geheimdienst denn nicht versagen? Hast Du wirklich so viel Vertrauen in die Kompetenz dieser Institutionen? Bei den Anschlägen von Madrid und London hast erscheint Dir dieses Szenario jedenfalls nicht derart unwahrscheinlich, dass es Dein Misstrauen weckt.
     
    Und was die Luftwaffe betrifft: Das überhaupt ein Terrorangriff vorliegt, stand ja erst fest, NACHDEM die zweite Boeing in den Südturm gerast war. Vorher ging man noch davon aus, beim Einschlag in den Nordturm würde es sich um einen Unfall handeln.
     
    Das heißt, die Angriffe auf das WTC hätte auch eine zu 100 Prozent fehlerfreie, perfekt funktionierenden Luftabwehr nicht verhindert.

    Bleiben noch die beiden anderen entführten Flugzeuge. Flug A 77 traf ja ungefähr eine halbe Stunde später das Pentagon. Der hätte theoretisch abgeschossen werden können. Theoretisch, wohlgemerkt.
     
    Zuerst musste ja mal beim zuständigen Kommandozentrum die gesicherte Information eintreffen, dass er entführt worden war. Dann hätte das mit abgeschalteten Transpondersignal fliegende Flugzeug noch identifiziert werden müssen, was in einem der am stärksten frequentierten Lufträume der Welt wohl der sprichtwörtlichen Suche nach der Nadel im Heuhaufen gleichkommt. Und nachdem das erledigt war, hätte den nächstgelegenen Abfangjägern das Ziel zugewiesen und ein Abschussbefehl erteilt werden können – vorausgesetzt natürlich, dass sich in der Kommandokette rechtzeitig jemand gefunden hat, der die Verantwortung dafür übernehmen will, ein vollbesetztes Passagierflugzeug abschießen zu lassen.
     
    Und Du glaubst, das alles müsse in einem derart knappen Zeitrahmen problemlos möglich sein?
     

    Vielleicht würde ich immer noch an eine aberwitzige Verkettung von unglaublichen Zufällen glauben (notfalls an die Hand des Teufels), wenn ich nicht ein Motiv erkennen könnte.In diesem Fall wäre es aber eher schwer zu erkennen, welches Motiv die führenden Kreise der Regierung Bush nicht gehabt haben sollen.

     
    Nun, sie können definitiv nicht das Motiv gehabt haben, das verbündete Saudi-Arabien in einem schlechten Licht erscheinen zu lassen, indem sie die Anschläge größtenteils von saudischen Staatsbürgern ausführen ließen bzw. sie ihnen in die Schuhe schoben.
    Es wäre wohl nicht schlecht gewesen, stattdessen zumindest ein paar Iraker oder Afghanen als Sündenböcke zu präsentieren, wenn man schon vorhatte, in deren Länder einzufallen.
    Außerdem – und das halte ich für ganz entscheidend – kann man der Bush-Regierung sicher nicht vorwerfen, sie hätte den Ausbau supranationaler Machtstrukturen angestrebt. Aus ihrer Abneigung und ihrer Geringschätzung gegenüber der UNO hat sie ja kaum einen Hehl gemacht. Gleiches trifft auf Klimaschutzabkommen und Abrüstungsvereinbarungen zu. Sie  hat sich gegen sämtliche internationalen Bemühungen gestemmt, die auf die Einengung nationaler Souveränitätsrechte hinausliefen – was ja Deiner Meinung nach eines der Hauptziele der Globalisten darstellt. Bush und Cheney standen viel mehr für ein rücksichtsloses Verfolgen ökonomischer und nationaler Partikularinteressen. Eine Weltregierung war sicher das Letzte, was sie wollten.
     
    Das spricht zwar nicht unmittelbar gegen ihre Beteiligung an 9/11, sehr wohl aber dagegen, die Bush-Regierung als Vorantreiber einer globalistischen Agenda zu sehen und sie in den Kontext einer internationalen Verschwörung einzuordnen.
     

    Und was bitte soll ich von diesem Argument halten:

    Abgesehen davon möchte ich noch darauf hinweisen, dass das Akzeptieren des “9/11 was an Inside Job”-Bullshit allzu oft dazu führt, dass auch die islamische Urheberschaft anderer Terroranschläge geleugnet wird. London, Madrid, Bali – alles nur False-Flag-Aktionen nach dem gleichen Muster wie in New York.

    Wenn es konkrete Anhaltspunkte dafür gäbe, wäre dagegen auch nichts einzuwenden. Oder glaubst Du, ich wäre bereit, Muslimen etwas in die Schuhe zu schieben, was sie nicht getan haben, nur weil sie Muslime sind? In den von Dir genannten Fällen sehe ich allerdings keine konkreten Anhaltspunkte für eine Verwicklung westlicher Dienste, während sie sich im Fall von 9/11 geradezu aufdrängen.

    Das liegt daran, dass Du offensichtlich noch nicht so viel Kontakt mit dem Truther-Milieu hattest. Ich habe mich damit, wie gesagt, schon seit mehreren Jahren beschäftigt. Und ich kann Dir versichern, dass man in diesen Kreisen die Anhand von 9/11 entwickelten „Analyse-Methoden“ auch auf die Anschläge von Madrid und London angewandt hat. Auch dort wurden haufenweise „seltsame“ Zufälle, angebliche Merkwürdigkeiten und vermeintliche Widersprüche ausgegraben, suggestive Fragen gestellt, und selektiv zusammenhangslose Einzelfakten gesammelt.

    Sieh Dich nur mal ein bisschen auf den einschlägigen Seiten um. Die wichtigste im deutschsprachigen Raum hat Dir ja weiter oben eh schon wer verlinkt, nämliche Alles Schall und Rauch. Auch die ganzen „Infokrieger“-Portale wäre in diesem Zusammenhang noch zu nennen.
     
    Du wirst dort übrigens jede einzelne der in obiger Buchrezension geschilderten Thesen wieder finden.

    Die Argumente, die für die offizielle Version sprechen, erfordern ein Maß an Glaubensbereitschaft, das ich nicht aufzubringen bereit bin, und dies umso weniger, als weder die historische Erfahrung (z.B. Tonking-Zwischenfall) noch die globalistische Langfristorientierung der USA dagegen sprechen, einer US-Regierung (erst recht dieser Regierung) eine Schweinerei auch solchen Kalibers zuzutrauen.

    Wie viele Menschen sind noch mal beim Tonking-Zwischenfall ums Leben gekommen? Wenn ich mich recht erinnere, waren das ungefähr NULL, oder?
     
    Dieses Ereignis ist ein denkbar schlechtes Beispiel, um zu zeigen, wie wenig Skrupel die Machteliten in den USA haben, Massenmorde an der eigenen Bevölkerung zur verüben.
     
    Und jetzt mal ehrlich, Manfred: Wie lange glaubst Du schon, dass die Bush-Regierung hinter 9/11 steckt? Das war doch bestimmt nicht immer so. Ich bin mir sicher, als Du zum ersten Mal die Bilder der Anschläge im Fernsehen gesehen hast, hattest Du keine Zweifel, dass es sich dabei um einen Angriff von Djihadisten handelt. Bis Du irgendwann zufällig die Argumente eines 9/11-Truthers gelesen hast. Und die schiere Flut scheinbarer Fakten und vermeintlicher Unstimmigkeiten bei kleinen technischen Details haben Dich dann letztendlich dazu bewogen, Deine bisherige Meinung zu diesem Ereignis aufzugeben und gegen eine bei weiterem kompliziertere Verschwörungstheorie einzutauschen, oder?
     
    Meiner Meinung erfordert das eine bei weitem größere Glaubensbereitschaft, als wenn man einfach davon ausgeht, dass die Türme des WTC deshalb eingestürzt sind, weil zuvor zwei vollgetankte Linienflugzeuge reingerast sind und ein massives Feuerinferno entfachten.

     

  • @Oliver Janich.
     
    Ich sehe Ihren Einwand jetzt erst.
     
    Meiner Ansicht nach handelt es sich bei dem, was ich da geschrieben habe, nicht um Glauben.
     
    Ich könnte Ihnen, wenn Sie das wollten, aufzeigen, in welcher Weise Menschen darunter leiden, wenn sie ihre Welt nicht sonderlich gut vertsehen, und zu ihrer Welt gehören auch sie selbst mit ihrer eigene Beschaffenheit und Natur.
     
    Wenn Sie sich mein „Blog“ durchlesen würden, so würden Sie erkennen, daß ich bestimmte Ideen verfolge und mich begrifflich auf unterschiedliche Weisen an sie herantaste, sozusagen.
     
    Ich bin dbzgl. immer noch in einem Prozeß, auch wenn er an einigen Stelle bereits eine gewisse Stabilität erreicht hat. Ich behaupte, daß es Einsichten gibt in die Natur unserer Beschaffenheit, welche beim Zusammenkommen von geeigneter Begrifflichkeit und Erfahrung entstehen. Ich versuche, eine geeignete Begrifflichkeit für bestimmte Erfahrungen bereitzustellen. Was eingesehen ist, stimmt auch und versuchen etwas zu verstehen hat nichts damit zu tun, etwas glauben zu wollen.
     
    Die katholische Kirche selbst ist natürlich hauptverantwortlich dafür, daß Glauben als Begriff heute das heißt, was er heißt. Wohingegen ich, wenn ich zum Beispiel das Johannesevangelium lese, einen Text sehe, welcher vorsätzlich mit gewissen „Mysterien“ gespickt ist, also rätselhaften Aussprüchen, um Glaubenserfahrungen abzugleichen, in dem Sinne, daß ein Mensch, welcher solche Erfahrungen besitzt, in den Rätseln eine Beschreibung dieser Erfahrungen wiedererkennt, so daß er dadurch darin bestärkt wird, daß sie universelle Gültigkeit besitzen und er sich also darauf verlassen kann, daß andere Menschen sie auch machen, was die Grundvoraussetzung dafür ist, daß eine christliche Gemeinschaft überhaupt existieren kann.
     
    Diese „glaubensfaktische“ Seite ist dann aber wohl durch Paulus und anschließend auch durch die katholische Kirche ziemlich untergebuttert worden. Es ist halt leichter, auf andere zu vertrauen, welche den Kontakt zu Gott herstellen, als ihn selber zu suchen, und das meine ich nicht nur auf die katholische Kirche gemünzt, das gilt genauso auch von buddhistischen „Gurus“ und ihren Anhängern, beispielsweise.
     
    Freilich mag man einwenden, daß diese Dinge für die allerwenigsten relevant in ihrem Leben sind, das sehe durchaus auch so, aber es gibt durchaus einiges davon, was die Qualität auch ihres Lebens erheblich beeinflußt und welches sie versuchen sollten zu verstehen. Z.B. bin ich mir ziemlich sicher, daß jemand, wenn er das, was ich Gesinnung und Bewußtseinshorizont nenne, verstehen könnte, er sich auch darum bemühen sollte, weil es ihm Perspektiven eröffnen würde, welche nicht nur sein geistiges Leben, sondern gar das geistige Leben einer ganzen Gemeinschaft anregen würden und ihm zugleich dabei helfen würde, sich sinnvoll zu organisieren.
     
    Oder, um es mit Augustinus‘ Worten zu sagen: „Es gibt kein größeres Glück als zu wissen, wer ein Freund ist und wer keiner.“ In concreto könnte man sich zwar immer noch irren, aber wenigstens hätte man einen klaren Begriff davon, wonach man Ausschau hält.
     
    Und dann gibt es noch eine ganze Reihe eher technischer Punkte, welche, wenn sie allesamt verstanden wären, die menschliche Kommunikation selbst revolutionieren würden. Und erst so ließen sich gewisse gesellschaftliche Architekturen errichten, welche einerseits mehr Freiheit spendeten, andererseits aber auch mehr vom Einzelnen verlangen würden.
     
    Es mag ja ein bißchen anmaßend klingen, aber ich fühle mich in etwa so, wie sich jemand sonst fühlen würde, wenn er ein paar tausend Jahre zurückversetzt wäre und den Menschen dort die Vorzüge unserer Sitten und Anschauungen erklären sollte.
     
    Das Problem ist aber wohl, daß wirklich nur die Wenigsten zu bestimmten Betrachtungen in der Lage sind, sich also konkret, in meiner Ausdrucksweise, im dritten Bewußtseinshorizont befinden und wissen, was ihre eigenen angeborenen Begriffe sind. Die meisten wissen noch nicht einmal, daß sie solche haben. Entsprechend geht die heutige Forschung auf dem Gebiet auch von beliebiger Formbarkeit aus, was so aber nicht stimmt, wenngleich es natürlich gut zur NLP paßt.
     
    Die Beliebigkeit des Verstehens, Glaubens, Wollens paßt gerade jenen in den Kram, welche kein Interesse an deren Reflexion haben, warum auch immer. Eine solche Beliebigkeit gibt es aber nicht, weshalb sich auch überall immer wieder dieselben Vorstellungen ihre Bahn brechen und lägen auch tausende Jahre zwischen solchen Ausbrüchen.
     
    Ich kann getrost sagen, daß nicht ein Konzept, welches ich benutze, neu ist. Und je klarer und besser ich etwas verstehe, desto allgegenwärtiger scheint es mir schon von ehedem verstanden worden zu sein, weil ich schlicht mögliche zuvor geäußerte Einsichten leicher als solche erkenne.
     
    Oftmals ist es geradezu erschreckend, wie passend einige antike Assoziationen sind, wie z.B. die Assoziation des Gemüts mit dem Thymos, welche modern betrachtet nach nicht viel aussschaut, aber wenn man versteht, daß das Gemüt jener Teil ist, welcher unsere Haltung hervorbringt, welche sich also in unserer Stimmung spiegelt, dann ist die Parallele zur T-Zellenselektion zum Zwecke der Maßschneiderung unseres Immunsystems, welches ja nichts weiter als unsere organische Haltung zu Fremdsubstanzen in unserem Körper ist, von struktureller Vollkommenheit.
     
    Aber das kann man nur sehen, wenn einem Gemüt mehr sagt als „Das was mich traurig oder glücklich macht“.
     
    Ein winziges Beispiel. Ein anderes Beispiel ist Schopenhauers Definition davon, was witzig ist, welche stimmt, aber aufgrund des allgemeinen Unverständnisses der von ihm bei dieser Definition verwendeten Begriffe, diskutieren irgendwelche Forscher die Sache ohne den geringsten Erkenntnisgewinn auch weiterhin hin und her.
     
    Wie es halt ist, wenn man etwas nicht versteht.
     
    Natürlich gibt es Dinge, welche sich nicht wissen lassen, und wenn ich da aus Gründen einer gewissen systematischen Geschlossenheit spekuliere, so sind das nichts weiter als Spekulationen, welche indes von mir nur dann aufgestellt werden, wenn wenigstens eine Seite der Spekulation in den Erfahrungsbereich hineinreicht.
     
    Gerade als jemand, welcher in den Markt als Lösung aller Probleme glaubt, könnte ich Ihnen eine lange Liste von schwerwiegenden Interessengegensätzen auflisten, welche der Markt kaum besser löst als der Krieg, aber dahin geht mein Ehrgeiz nicht.
     
    Ich denke, daß im Deutschen Volk zumindest bis 1980 durchaus eine gewisse Weisheit weit verbreitet war, welche heute nur noch so in Bruchstücken an die Oberfläche kommt und auch zunehmend in öffentlicher Runde bezweifelt wird. Stattdessen machen sich ideologische Werkzeuge, welche den Amerikanern dazu dienen, ihren Wettstreit der Ideen in einem bestimmten Gleichgewicht zu halten, vermehrt auch hier breit. Ein Beispiel für diesen Verfall konnte man zuletzt bei Maischberger sehen, als das Rentensystem diskutiert wurde.
     
    Zu Adenauers Zeiten konnte man noch sagen: „Die Jungen müssen nunmal für die Alten arbeiten. Wie soll das anders gehen?“ und damit das Umlagesystem als das Beste begründen. Heute geht es nicht mehr. Es war schon irgendwo traurig da diesen SPD-Heini zu sehen, wie er von den CDU-Milchbubi-Industrieintressenschönrednern in die Rolle des senilen Grantlers getrieben wurde. Und dieser RSH-Moderator (irgendwas mit Löffel oder so) hat brav nach Rand argumentiert. Es ist nicht mehr dasselbe.
     
    Sehr peinlich das alles, aber letztlich nur der Beleg dafür, daß die Reden der Schwarzseher leider nicht gänzlich an den Haaren herbeigezogen sind.
     
    Es ist ja so leicht jene zu diskreditieren. So à la: „Ach, ich glaube schon, daß Deutschland am Ende doch mit ein paar Kurdenclans fertig wird.“ Die Vergiftung Deutschlands, sein Hinwelken, sei’s weil’s zu trocken oder andernorts auch zu feucht ist, hat aber tiefere Wurzeln und verläuft auch viel gleichmäßiger und nicht etwa nur in sozialen Brennpunkten.
     
    Irgendwann werden die Menschen aber ihre Nichtigkeit erkennen und die Leere der Gesellschaft, in welcher sie leben. Und genau dann werden sie wieder zu denken anfangen.

  • @ML.
     
    „Wie kann man nur auf so perverse Ideen kommen???“
     
    -> Ayn Rand

  • # Lodovico

    „Das vollständige Zitat lautet folgendermaßen:
     

    I remember getting a call from the fire department commander, telling me that they were not sure thew were gonna be able to contain the fire, and I said, ‘We’ve had such terrible loss of life, maybe the smartest thing to do is pull it.’ And they made that decision to pull and we watched the building collapse.

    Larry Silverstein hat das in einem Interview für eine PBS-Dokumentation gesagt. Und Ihr Verschwörungstheoretiker wollt nun allen weismachen, es sei ihm hier versehentlich vor einem landesweiten TV-Publikum rausgerutscht, dass er die Sprengung von WTC 7 angeordnet habe.
     
    Es wird einfach so unterstellt, er könne mit der Formulierung “pull it” gar nichts anderes als “pull down” gemeint habe  – also eine Sprengung. Nur könnte es nicht genauso gut sein, dass Siverstein “pull out” meinte und damit einfach nur die Evakuierung von WTC 7 empfahl?“

    Ja, das könnte durchaus sein. Allerdings stellt sich mir da die Frage, warum er dann nicht einfach ‚pull out‘ gesagt hat – statt ‚pull it‘; der englisch-amerikanischen Sprache wird er doch mächtig sein, oder?

    Weiters wird in diesem Artikel:

    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/search/label/9%2F11

    zum Begriff ‚pull it‘ erklärt…

    “ Dieser Begriff „pull-it“ wird in der Abrissbranche benutzt, um die gezielte Sprengung eines Gebäudes zu beschreiben, um die tragenden Säulen wegzuziehen und ein Gebäude zu Fall zu bringen. Damit hat Silverstein zugegeben, WTC7 wurde bewusst und absichtlich gesprengt!

    Diese Aussage ist nun von Shapiro bestätigt worden, in dem er jetzt als Versuch der Diskreditierung von Jesse Venture eine interessante Sache verraten hat:

    Was Ventura vielleicht vermisst ist, dass es mehr unbestreitbare Beweise und mehr Zeugen gibt, welche bereits was am 11. September 2001 passiert ist festgestellt haben, als bei den meisten historischen Ereignissen. Den kontroversen historischen Ablauf zu leugnen ist intellektuell unehrlich und widersinnig.

    Ich weiss das, weil ich als Journalist für Gannett News am Ground Zero an diesem Tag gearbeitet hab und ich erinnere mich ganz klar was ich gesehen und gehört habe.

    Obwohl ich erst am Ground Zero ankam, nach dem die Zwillingstürme zusammengefallen sind, war ich in der Gefahrenzone, die durch Gebäude 7 entstand, vom Moment an als es am Nachmittag zusammenbrach, ein Ereignis welches das Kernstück der 9/11 Verschwörungstheorie ist.

    Kurz bevor das Gebäude zusammenbrach, haben einige Polizisten der NYPD und Con-Edison Arbeiter (Stromkonzern) mir erzählt, dass Larry Silverstein, der Bauunternehmer der World Financial Center Immobilie, am Telefon mit seiner Versicherung war, um zu sehen, ob sie die kontrollierte Sprengung des Gebäudes erlauben würden. Da das Fundament bereits instabil war und man erwartete den Zusammenbruch.“

    Ein kontrollierte Sprengung hätte den Schaden durch den bevorstehenden Zusammenbruch minimiert und möglicherweise Leben gerettet. Viele Gesetzeshüter, Feuerwehrmänner und andere Journalisten war diese mögliche Option bekannt. Es gab kein Geheimnis. Es gab keine Verschwörung.

    Moment mal, spinne ich oder was sagt dieser Typ? Er widerspricht sich doch komplett. Er versucht Jesse Venture zu diskreditieren, in dem er bestätigt, Larry Silverstein hat am 11. September 2001 mit seiner Versicherung telefoniert und um Erlaubnis gefragt, ob sie das Gebäude sprengen dürfen. Dann passierte genau dieses Ereignis, das Gebäude viel in Fallgeschwindigkeit, perfekt, symmetrisch und senkrecht zu Boden. Und dann erzählte Silverstein später in einem Interview, sie hätten entschieden es zu sprengen und schauten zu wie das Gebäude zusammenbrach.“

  • Zur Erinnerung:
    Die Port Authority of New York and New Jersey war vor der Privatisierung Besitzer des World Trade Centers und ist Eigentümer des entsprechenden Grundstücks in Lower Manhattan. Nach dem Entwurf des Architekten Minoru Yamasaki in 1964 wurden die Twin Towers in den Jahren 1968 bis 1973 mit Baukosten von über 900 Millionen USD gebaut.
    David Rockefeller, seinerzeit Chairman der Chase Manhattan Bank, unterstützte die Finanzierung der Twin Towers. Man nannte die Türme auch David und Nelson (Rockefeller). Aus Kosten- oder anderen Gründen wurde die Privatisierung der Gebäude beschlossen.
    Nach dem Rückzug eines Bieters von 2,8 Milliarden, den man Silverstein vorgezogen hatte, erhielt Larry Silverstein am 26. Juli 2001 dann doch noch für 3,2 Milliarden USD einen auf 99 Jahre befristeten Pachtvertrag für die beiden Zwillingstürme des World Trade Centers in New York City. Vermietet wurde das WTC von der New Yorker Hafenbehörde unter dem Vorsitz von Lewis Eisenberg, der mit Silverstein befreundet ist.
    Das 47-stöckige Gebäude World Trade Center 7 gehörte bereits Larry Silverstein. In dem Gebäude No. 7 lagerte die SEC (Aktien-Kontroll-Behörde) etwa 3000-4000 Akten, die in Verbindung mit Wall-Street-Ermittlungen standen. Weitere Mieter des Gebäudes waren die CIA, das Verteidigungsministerium, das IRS, der Secret Service und dort befand sich der Notstandsbunker des Bürgermeisters Guiliani.
    Die Zwillingstürme des World Trade Centers waren bei ihrer Erstellung in den 70iger Jahren mit Asbest verkleidet worden, der Brandschutz äusserst unzureichend und die Sanierung hätte einige hundert Millionen USD gekostet, sofern sie überhaupt möglich gewesen wäre. In den 70er Jahren gab es noch keine Möglichkeit bei Stahlskelettbauten für entsprechenden Brandschutz zu sorgen.
    Larry Silverstein hatte also ein Sanierungsobjekt für 99 Jahre gepachtet, dass er für 3,55 Milliarden Dollar versichern liess.
    Nachdem die drei von Gebäude bei den Terroranschlägen vom 11. September 2001 zerstört wurden, musste Silverstein weiterhin die Miete zahlen. Zusammen mit seinem australischen Partner Frank Lowy, forderte er von der Versicherung für jeden der beiden WTC-Türme die vereinbarte Versicherungssumme von 3,5 Milliarden Dollar , weil diese durch zwei unabhängige Ereignisse zerstört worden seien. Im Ergebnis erhielt er eine Versicherungssumme von 4,6 Milliarden Dollar, da der World-Trade-Center-Komplex auch gegen Terroranschläge versichert war. Larry Silverstein verklagte 2004 seine Versicherung, unter anderen die deutsche Allianz, auf die doppelten Betrag (insgesamt 9 Mrd. US-$), mit dem Argument, es habe sich am 11. September um zwei Anschläge gehandelt, da es ja zwei Türme waren.
    Das Gericht gab Silverstein Recht und sprach ihm diese Summe von 9 Mrd. Dollar zu. Wegen der Terrorangriffe auf das World Trade Center in New York hat der US-Immobilienmagnat Larry Silverstein zusätzlich mehrere Fluggesellschaften auf 12,3 Milliarden Dollar Schadenersatz verklagt. Über das Ergebnis dieser Klage ist im Netz leider nichts zu finden.
     

  • # Lodovico

    Du verlinkst ein Bild von WTC 7, das eine Ecke des Gebäudes zeigt (Sicht von oben), die angeblich massiv beschädigt ist – so massiv, daß für dich der Einsturz von WTC 7 damit problemlos erklärt werden kann.

    Das folgende Video…

    http://www.youtube.com/watch?v=iEuJimaumW4&feature=related

    zeigt (etwa am Minute 6) Aufnahmen WTC 3, 4, 5 und 6, die allesamt von herabstürzenden Trümmerteilen von WTC 1 und 2 getroffen worden sind und wirklich massivste Schäden zeigen. Dennoch ist die Struktur erhalten und die Gebäude stehen nach wie vor! WTC 7 dagegen mit vergleichsweise lächerlicher Beschädigung fällt in sich zusammen wie … wie … na ja, wie bei einer kontrollierten Sprengung eben (typisch dafür auch, daß die Mitte zuerst einstürzt).

    In diesem Video …

    http://www.youtube.com/watch?v=Mr01avKOmRU&feature=related

    … sieht ein Sprengmeister mit 28 Jahren Berufserfahrung die Aufnahmen vom Einsturz von WTC 7 zum erstenmal (ab ca. Minute 2.50) – und wie er reagiert kannst Du dir ja selber anschauen.

    • @ Mona Lisa:

      Antonio Gramsci wird der Satz zugeschrieben:

      „Wir brauchen Pessimismus der Intelligenz, aber Optimismus der Tat.“

      Er meint selbstverständlich ein anderes „Wir“ als wir, aber das Motto ist sehr brauchbar:

      Keine Illusionen, kein Wunschdenken – sie führen allzu leicht dazu, das man sich Sand in die Augen streuen lässt oder sich an irgendwelche Strohhalme klammert, Erfolge über- und Gefahren unterschätzt.

      Zugleich das, was man tun kann, auch tatsächlich tun, und sich so verhalten, als müsste man selber der Zehnte jener zehn Gerechten sein, um derentwillen Gott bereit war, Sodom zu verschonen.

      @ Oliver Janich:

      Ich beweise in dem Buch ja ausführlich, dass es gar keine Weltverschwörung geben kann, auch keine kommunistische. Ich belege nur, dass alle diese Strömungen zu mehr Staat führen und damit automatisch zu Kommunismus. Dabei benennen ich die Protagonisten und betone dabei, dass ihnen nicht bewusst sein muss, woran sie mitwirken, also haben sie keinen (Versschwörungs-) Plan, sondern eine gemeinsame, falsche Ideologie.

      Sie haben aber sehr wohl geschrieben, dass es einen noch auf Lenin zurückgehenden kommunistischen Langfristplan gebe, und dass es eine kommunistische Verschwörung gegen Amerika gebe, in die auch Angehörige der amerikanischen Finanzeliten verwickelt seien. Und dass auch die Nationalsozialisten verwickelt gewesen seien, haben sie zumindest suggeriert.

      Was die „gemeinsame Ideologie“ angeht, so erscheint dies m.E. nur Ihnen so, weil Sie von einer Utopie ausgehen, die nirgendwo verwirklicht ist, und alles, was zu dieser Utopie im Widerspruch steht, mehr oder weniger als „Kommunismus“ einsortieren. Ob eine solche, auf normativen Vorstellungen (wie die Gesellschaft sein soll, nicht wie sie ist) beruhende Klassifizierung empirisch-analytisch wertvoll ist, muss ich bereits vom Ansatz her bezweifeln.

      Übrigens sehe ich von meinem Ansatz her auch große Ähnlichkeiten zwischen Liberalismus (auch Ihrer radikalen Spielart) und Kommunismus: zum einen aufgrund des beiden Ideologien gemeinsamen herrschaftskritischen Ansatzes, wonach die gesellschaftlichen Strukturen den Menschen unfrei machen und deshalb zerschlagen werden müssten (beim Liberalismus gilt dies zumindest, soweit diese Strukturen überkommen und daher nicht auf individuell freiwillige Vereinbarung zurückzuführen sind), zum anderen, weil beide Ideologien universalistisch in dem Sinne sind, dass sie die Möglichkeit einer schlechthin guten Sozialordnung postulieren, die auf jede Gesellschaft dieses Planeten anwendbar sei.

      Ich dagegen betrachte jede konkrete Ordnung als eine evolutionär bewährte, hochkomplexe und wegen dieser Komplexität unwiederholbare Antwort auf die Frage, wie ein geregeltes Zusammenleben von Menschen möglich ist, der Mensch also nicht in den Hobbesschen Naturzustand des Kampfes Aller gegen Alle zurückfällt. Ich würde also zum Beispiel, bei aller Kritik am totalitären Charakter des Islam, niemals befürworten, ihn in seinen Stammländern zu bekämpfen, einfach weil er dort ein unverzichtbares Ordnungs- und Orientierungssystem ist, das es seinen Anhängern ermöglicht, die Welt als ein sinnvolles Ganzes zu erfahren.

      Die von Ihnen propgagierte Ordnung der absolut freien Marktwirtschaft kann ich mir für Europa durchaus vorstellen, aber nicht für jedes beliebige Land und nicht für jedes beliebige Volk.

      Dass sich Afrikaner vermehren ist ja gerade nicht gewollt. Die Eugeniker um Gates, Buffet, Rockefeller wollen das ja verhindern (Philantropie nennen sie das). Sie vermehren sich, weil sie sich nur so ernähren können, weil in ihren Ländern Planwirtschaft herrscht die zu Mangelversorgung, sprich Hunger führen MUSS.

      Soviel ich weiß, engagiert sich Bill Gates für die Bekämpfung von Malaria und Aids in Afrika. So richtig passt das nicht zu einem Programm zur Dezimierung der schwarzen Rasse. Und wenn Sie schon zutreffend schreiben, das es der Mangel an Marktwirtschaft ist, der dort zur Bevölkerungsexplosion führt, warum engagiert sich Gates dann nicht für mehr Marktwirtschaft? Und warum gehen alle anderen Pläne der Globalisten so perfekt auf, nur nicht der, die Schwarzen zu dezimieren und die Weißen – oder zumindest deren Eliten – zu vermehren? Meine Antwort lautet: weil dies gar nicht der Plan ist, egal, welche Wurzeln diese Ideologie in der ersten Jahrhunderthälfte hatte.

      Was übrigens die Marktwirtschaft angeht, so stimmen wir zweifellos darin überein, dass ein funktionierender Rechts- und Ordnungsstaat hierfür die Voraussetzung ist. Es ist aber eben kein Zufall, dass es solche Staaten nur in der nördlichen Hemisphäre gibt, bei Völkern der Dritten Welt aber nicht. Das kulturell bedingte Vorverständnis dessen, was ein Staat eigentlich ist oder sein sollte (wie ich es am Beispiel der afghanischen Polizisten deutlich gemacht habe), ist dort einfach ein ganz anderes. Korruption zum Beispiel können sie nur dann wirksam bekämpfen, wenn sie schon vom gesellschaftlichen Normensystem geächtet ist, einfach, weil Sie nicht jeden Beamten kontrollieren können.

      Die Bürger würden also über das Klärwerk abstimmen und natürlich würden Gerichte, also der lokale „Staat“ das regeln.

      Wie aber, wenn die Bürger der Ansicht sind, dass das Klärwerk ihnen mehr bringt als mein Hotel, und meiner De-facto-Enteignung deshalb zustimmen? Demokratie ist per se noch keine Gewähr für Freiheit, sie kann auch die Diktatur einer Mehrheit sein, die die Rechte des Einzelnen mit Füßen tritt. Ja, sie wird sogar garantiert zu etwas in dieser Art ausarten, wenn nicht Grundrechte in Stein gemeißelt sind, und wenn nicht abstrakte (d.h. nicht auf den Einzelfall bezogene) Gesetze gewährleisten, dass sie auch von Mehrheiten nicht einfach ausgehebelt werden können.

      Zur Einwanderung: Der Polizist aus Kabul kann natürlich gerne kommen, wenn er hier mehr verdient, also arbeitet. Er muss dann die Sprache lernen und integriert sich automatisch. Hier haben wir offensichtlich einen echten Dissens, wenn ich die Webseite oberflächlich betrachte.

      Wir haben hier in der Tat einen echten Dissens, und ich verweise auf das, was der Druide oben geschrieben hat. Ich schließe mich auch seiner Bitte an, sie möchten das Dschihadsystem lesen – und dies nicht nur aus durchsichtigem Eigeninteresse, sondern weil ich dort sehr genau begründet habe, dass und warum ein je gesellschaftsspezifisches System kultureller Selbstverständlichkeiten mit Notwendigkeit existieren muss, warum diese Systeme sich interkulturell unterscheiden müssen, und warum Menschen ihre verinnerlichten Einstellungen nicht einfach ablegen können, und dies umso weniger je zahlreicher in einer Gesellschaft die Menschen sind, die aus derselben Kultur stammen wie sie.

      Den Lohndrücken Mythos entzaubere ich ja wirklich ausführlichst. Eine Marktwirtschaft ist immer größer als eine Planwirtschaft (siehe DDR) und bietet MEHR Geschäftsmöglichkeiten.

      Sie übersehen m.E., dass hierzulande eine moderne Industriegesellschaft existiert, die nicht Jeden gebrauchen kann, weil sie an ihre Arbeitnehmer immer höhere Anforderungen bezüglich ihrer Intelligenz und Qualifikation stellt. Menschen einwandern zu lassen, die diese Qualifikationen nicht haben, führt zwangsläufig zu einem Überangebot an unqualifizierter Arbeit: Überangebot nicht in dem Sinne, dass sie keine Arbeit fänden, sondern dass der Lohn extrem niedrig ist. Einheimische Geringqualifizierte müssten also mit Geringqualifizierten aus der ganzen Welt konkurrieren, und da Sie die Grenzen ja öffnen wollen, würde jede Steigerung des Lohnniveaus automatisch einen neuen Immigrationssog erzeugen, der dafür sorgt, dass die Löhne unten bleiben. Die von Ihnen geforderte radikale Marktwirtschaft würde nur dann nicht zu diesem Ergebnis führen, wenn Sie bereit wären, die Grenzen zu schließen.

      Das Konzept des Transzendismus kenn ich tatsächlich nicht und versteh es auf die Schnelle durch den Link auch nicht. Was ist denn ihre Schlußfolgerung daraus, welches System wollen Sie denn? Mein Feindbild ist nicht der Kommunismus, den offensichtlich auch jeder anders versteht, sondern es geht um Freiheit versus Zwang oder Zentralwirtschaft versus Planwirtschaft. Was ist da ihr Ansatz? Wollen Sie Plan, Zwang oder etwas drittes? Was soll das sein?

      Die Frage ist falsch gestellt: Es geht nicht darum, was ich will, sondern was empirisch die Basis menschlichen Zusammenlebens ist. Und diese Frage können Sie nicht im Rahmen eines Bezugssystems beantworten, dass nur Individuen und deren bewusste freie Zusammenschlüsse kennt. Empirisch betrachtet beruht Gesellschaft auf generalisierten wechselseitigen Erwartungen, z.B. über die Geltung bestimmter ethischer Normen. Dieses System wechselseitiger Erwartungen konstituiert einen sozialen Zusammenhang, der die einzelnen Personen transzendiert. Ich glaube eigentlich auch, dies im Artikel hinreichend deutlich gemacht zu haben. Das Ganze ist mehr und etwas anderes als die Summe seiner Teile. Diese Systeme sind aber, wie schon gesagt, interkulturell (und auf einer weniger fundamentalen Ebene auch zwischen Ländern derselben Kultur) verschieden: Was für Deutschland gut ist, muss es bereits für Amerika keineswegs sein, ganz zu schweigen von, sagen wir, Ägypten.

      natürlich gibt es unter freiem Marktgeld keine Inflation weil diese ausschließlich auf gestiegene Geldmenge zurückzuführen ist.

      Es gibt keinen Grund zu der Annahme, dass sie nicht auch auf eine demographisch bedingt fallende Gütermenge zurückzuführen sein soll.

      Zum Schluss sollte ich allerdings eines betonen, was im Artikel womöglich zu kurz gekommen ist, weil Ideologiekritik nun einmal mein Steckenpferd ist und ich gerne Rezensionen benutze, um meinen eigenen Standpunkt deutlich zu machen:

      Ich habe Ihr Buch mit Gewinn gelesen. Ihre Darstellung des Geldsystems zum Beispiel, oder auch der Mechanismen, mit denen die öffentliche Meinung manipuliert wird, sind klar, verständlich, übersichtlich und überzeugend, und speziell Ihre Darstellung rhetorischer Desinformationstaktiken wird mir wohl noch manche Dienste leisten. Auch enthält es viele einzelne wichtige Informationen, die mir so noch nicht bekannt waren, die aber hochinteressant sind. Trotz aller Kritik empfehle ich meinen Lesern also durchaus:

      Lest es!

  • Wieder nur kurz:

    Ich denke, es genügen 3 Gebote:

    1. Du sollst nicht töten (verletzen)

    2. Du sollt nicht lügen (betrügen)

    3. Du sollst nicht stehlen

    Egal, welcher Kultur man angehört, jeder weiss das. Ich streite nicht ab, dass es zusätzlich eine transzendale Instanz gibt, aber ich brauche sie nicht um diese menschlichen Werte zu wissen, zu fühlen. Ich bin der festen Überzeugung, dass diese Werte jedem Menschen inne wohnen. 

    zu 911: Jede Diskussion hierzu ist relativ sinnlos.Die Naturgesetze sprechen eine klare Sprache, die ich ich in dem Buch klar spreche.  911 ist aber nur ein winziges Puzzleteil im großen Bild. Es geht um Unterjochung versus Freiheit. Nicht mehr und nicht weniger.

  • Zusatz:Irgendwann treten wir alle vor einen Richter, egal an was wir glauben. Im Zweifel ist es das eigene Gewissen.

  • @ Oliver Janich:

     

    Wir haben gleichzeitig geschrieben. Zu Ihren drei Geboten muss ich Ihnen leider sagen, dass sie keineswegs allen Menschen innewohnen, und dass sie in den meisten Kulturen nur innerhalb der jeweils eigenen Gruppe gelten. Der Islam zum Beispiel kennt diese Gebote, soweit es sich um den Umgang mit „Ungläubigen“ handelt, nur eingeschränkt bzw. überhaupt nicht.

  • Ich muss mich auch schon sehr wundern, dass ein Nebenaspekt, nämlich 3 Absätze aus einem neunseitigen Artikel, der sich schwerpunktmäßig um ganz andere Themen dreht, herausgepickt wird, so als hätte ich über nichts anderes geschrieben.

    Um dieser Verwunderung abzuhelfen: Ich hatte nach der Lektüre des ersten Teils Ihres Artikels ursprünglich vor, kurz zu erklären, warum die Fixierung auf den Goldstandard irrational ist und die rechtskonservative Kritik am Kapitalismus auf die falsche Fährte bringt.
    Davon werde ich absehen, denn das, was Sie einen Nebenaspekt nennen, wirft weitaus fundamentalere Abgründe zwischen uns auf. In welcher Weise ist jemand, der offensichtliche Absurditäten für möglich oder gar wahrscheinlich hält, einer Argumentation zugänglich, die sich auf die von mir wahrgenommene Realität bezieht? Welche erkenntnistheoretischen Klimmzüge müßte ich absolvieren, um eine Sprache zu finden, die in solchen Sphären verstanden werden könnte? Welche mir fremden Kriterien für Beweiskraft, Plausibilität und Rationalität würden in einem solchen Austausch anzulegen sein?
    Kurz gesagt, mein Vertrauen in irgendeine Verständigungsbasis zwischen Ihnen und mir ist durch Ihr Bekenntnis zu den „9/11 Truthern“ dauerhaft zerstört.

  • Ja, das könnte durchaus sein. Allerdings stellt sich mir da die Frage, warum er dann nicht einfach ‘pull out’ gesagt hat – statt ‘pull it’; der englisch-amerikanischen Sprache wird er doch mächtig sein, oder?
     

    Woher soll denn ich das wissen? Möglicherweise ist auch ein Larry Silverstein nicht gänzlich davor gefeit, sich hin und wieder etwas unglücklich und grammtikalisch vielleicht nicht ganz sauber auszudrücken. Jedenfalls ist das viel plausibler als ihm zu unterstellen, er sei derart dämlich, dass er in einem Fernsehinterview versehentlich seine Involvierung in eine massenmörderische Veschwörung versehentlich ausgeplappert hätte.
     

    Weiters wird in diesem Artikel:
    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/search/label/9%2F11
    zum Begriff ‘pull it’ erklärt…
    ” Dieser Begriff “pull-it” wird in der Abrissbranche benutzt, um die gezielte Sprengung eines Gebäudes zu beschreiben, um die tragenden Säulen wegzuziehen und ein Gebäude zu Fall zu bringen. Damit hat Silverstein zugegeben, WTC7 wurde bewusst und absichtlich gesprengt!
     

    Das ist Blödsinn. Dazu Brent Blanchard, Herausgeber von ImplosionWorld:
     
    „We have never, ever heard the term ‚pull it‘ being used to refer to the explosive demolition of a building, and neither has any blast team we’ve spoken with. The term is used in conventioinal demolition circles, to describe the specific activity of attaching long cables to a preweakened building and maneuvering heavy equipment (excavator, bulldozers etc) to ‚pull‘ the frame of the structur over onto its side for further dismantlement.“
     
    http://www.jod911.com/WTC%20COLLAPSE%20STUDY%20BBlanchard%208-8-06.pdf

    Das folgende Video…
    http://www.youtube.com/watch?v=iEuJimaumW4&feature=related
    zeigt (etwa am Minute 6) Aufnahmen WTC 3, 4, 5 und 6, die allesamt von herabstürzenden Trümmerteilen von WTC 1 und 2 getroffen worden sind und wirklich massivste Schäden zeigen. Dennoch ist die Struktur erhalten und die Gebäude stehen nach wie vor!

     
    Kein einziges dieser Gebäude steht noch. WTC 3 und 6 wurden beim Einsturz der Twintower weitgehend zerstört, sodass de facto nur noch Ruinen übrig blieben.  WTC 4 und 5 erlitten derart schwere Schäden, dass sie abgerissen werden mussten.
     
    So viel zu Deiner Faktenkenntnis.
     

    WTC 7 dagegen mit vergleichsweise lächerlicher Beschädigung fällt in sich zusammen
     

    „Vergleichsweise lächerliche Beschädigung“? Woher willst Du das denn überhaupt wissen?
     
    Es gibt kein einziges Bild, auf dem die dem Nordtrum zugewandete Gebäudeseite zu erkennen ist, die von den Trümmern getroffen wurde. Einzig und allein das von mir verlinkte Foto der fehlenden Südwest-Ecke des Gebäudes lässt das Ausmaß der Zerstörung erahnen.
     
    Lies Dir doch mal die Aussagen der Einsazkräfte durch, die sich davon vor Ort selbst ein Bild machen konnten:
     
    „We were unaware of the damage in the front of 7, because we were entering from the northeast entrance. We weren’t aware of the magnitude of the damage in the front of the buildung.“ (FDNY Captain Anthony Varriale)
     
    „I don’t know how long this was going on, but I remember standing there looking over at building 7 and realizing that a big chunk of the lower floors had been taken out on the Vesey Street side.“ (Chief Nick Visconti)
     
    „A few minutes after that a police officer came up to me and told me that the façade in front of Seven World Trade Center was gone and they thought there was an imminent collapse of Seven World Trade Center.“ (FDNY Lieutenant William Melarango)
     
    „So we go there and on the north and east side of 7 it didn’t look like there was any damage at all, but then you looked on the south side of 7 there had to be a hole 20 stories tall in the building, with fire on several floors. Debris was falling down on the building and it didn’t look good.(…) There was a huge gaping hole and it was scattered through there. It was a huge hole. I would say it was probably a third of it, right in the middle of it. And so after Visconti came down and said nobody goes in 7, we said all right, we’ll head back to the command post.“ (Capt. Chris Boyle)
     

    In diesem Video …
    http://www.youtube.com/watch?v=Mr01avKOmRU&feature=related
    … sieht ein Sprengmeister mit 28 Jahren Berufserfahrung die Aufnahmen vom Einsturz von WTC 7 zum erstenmal (ab ca. Minute 2.50) – und wie er reagiert kannst Du dir ja selber anschauen.

     
    Das ist wieder mal ein tolles Beispiel für die Arbeitsweise der Truther: Da finden sie in Holland endlich mal einen Sprengmeister, der bereit ist, einige ihrer Theorien vor laufender Kamera zu bestätigen, und dann picken sie sich von seinen Aussagen nur die heraus, die ihnen in den Kram passen. Alles andere wird ausgeblendet.
     
    Hollands „Top-Sprengexperte“ hatte nämlich auch noch zum Einsturz von WTC1 und WTC2 was Interessantes zu sagen:
     

     
    Zitat:
     
    „It can’t have been explosives, as there was a huge fire. If there had been explosives, they would already have been burned. Whats more, before being burned, their igniteres would have gone off … at 320 degrees Celsius, so they’d have detonated sooner.“
     
     
     
     
     
     

     

     

    • @ Lodovico:

      “It can’t have been explosives, as there was a huge fire. If there had been explosives, they would already have been burned. Whats more, before being burned, their igniteres would have gone off … at 320 degrees Celsius, so they’d have detonated sooner.”

      Das gilt aber nur für Sprengsätze, die unmittelbar im Brandbereich angebracht waren; und auch für die gilt es nur dann, wenn sie nicht hitzeisoliert waren. Aus der Raumfahrttechnik sind aber durchaus Werkstoffe bekannt, die auch gegen extreme Hitze isolieren.

  • ex, täk-it-isi. 😉

  • Zu dem Thema gerade passend: Das neue Heft „Weltstaatengesellschaft?“ der Bundeszentrale für politische Bildung.

  • @Lodovico. Ohne es auswalzen zu wollen, ist Ihnen bewußt, wie ausweichend, dünn, schablonenhaft und im Zweifelsfalle de jure de facto vorziehend Ihre eigene Argumentation ist?
    Eine Kleinigkeit…
    @Oliver Janich. Es gibt kein einziges Volk, welches „Du sollst nicht betrügen.“ befolgen würde. Und so steht es auch nicht in der Bibel. Da steht „Du sollst nicht falsch Zeugnis geben wider deinen Nächsten.“, also daß man seinen Nächsten nicht verleumden darf, sonst ist aber jede Lüge und jeder Betrug zulässig. Und was den letzteren angeht, das ist ja auch gar nicht machbar. Wie leicht passiert es, daß einen jemand falsch versteht und sich anschließend betrogen fühlt.
     
    Ich bin selbst kein großer Freund von solchen Bewegungen wie den „Truthern“, und zwar weil die Bildung einer solchen Bewegung, ganz gleich was auch ihr Anliegen sein mag, von vornherein eine ergebnisoffene Diskussion unmöglich macht. Mit den Libertarians ist es genau dasselbe und mit den Maoisten auch. Sobald solche Bewegungen an einer Diskussion teilnehmen, rechtfertigen sie durch ihr Verhalten, daß sich alle anderen Diskussionsteilnehmer ebenso verhalten, d.h. mit einer Mappe Schaugraphiken aufkreuzen und ihr Programm runterspulen.
     
    Nun gut, es wäre leicht ein Modell zu bauen und zu kucken, was passiert. Ganz billig wäre es nicht, aber lohnen würde es sich bestimmt, da ein großer Teil der Bevölkerung so oder so in seiner Paranoia feststeckt. Danach hätte man einige Gewißheit. So ist es schwierig für einen Laien darüber ein gültiges Urteil zu sprechen, also was die Twin Towers angeht, WTC7 ist, wie gesagt,  nicht sonderlich schwer zu beurteilen, berührt ja aber auch nicht den wunden Punkt, ob es sich hierbei um eine Verschwörung handelt oder nicht.

  • Ex-Leser hat recht, auch wenn es nur drei Zeilen sind, soetwas ist fundamental wichtig.

    Es geht um die Glaubwürdigkeit bzw. zeigt, wie gearbeitet wurde, deshalb sind soviele (Lodovico, Hannibal…) darüber gestolpert.
    Und wie Ketten, die immer am schwächsten Glied reißen, macht es eine sonst hervorragende Abeit insgesamt irgendwie kaputt. 
    Gerade über die Aussage: „Was aussieht wie eine kontrollierte Sprengung ist auch eine“ reibt man sich verwundert die Augen (fehlt eigentlich
    nur noch „basta!“ am Ende.) 
    (Denn sagte Archimedes nicht schon, als er die goldene Krone des Königs von
    Syrakus auf Echtheit überprüfen sollte: „Was aussieht wie Gold ist auch Gold!“)

    Und da ist der Unterschied zu all den andern Artikeln auf diesem Blog vorher, soetwas gab es meines Wissens nie, so kennt
    man Manfred gar nicht. Ich hoffe auch, dass es eine einmalige Sache war und mit der fehlenden Kenntnis über
    die „Truther“ (blödes Wort, ich suche auch immer nach der Wahrheit) zusammenhängt,
    wie ein Vorposter es vermutet. Vor ein paar Jahren habe ich auch zum erstenmal „Loose change“ gesehen und
    mein Koordinatensystem verrutschte für einige Zeit in nicht-euklidische Bereiche (hatte mich vorher nie damit befasst).
    Ich habe dann weitergeforscht und nach Seiten über loose change gesucht, und fand schnell mehrere, auf denen nahezu jede Aussage von lc wiederlegt wurde: Informationen weggelassen, Strohmann-Argument, Post hoc ergo propter hoc-Fehlschluss usw.
    Heute gibt es bei google-videos den Film „Screw loose change“ wo diese Aussagen als Untertitel im eigentlichen lc auftauchen.     

    Zurück: Die späteren Einwürfe, das die Detailfrage eigentlich nicht wichtig fürs Gesamtbild ist, finde ich nebenbei auch merkwürdig. Warum
    wurde sie dann ursprünglich herangezogen um zu zeigen, dass die offizielle Version von 9/11 nicht stimmen kann? (Und so
    die Hypothese vom Inside Job zur Erzeugung des Rufs nach mehr staatlicher Steuerung in der Bevölkerung zu stützen)

    Letztendlich gibt es nur eine Wahrheit, eine Version, wie alles ablief/abläuft. Aber für das zusammensetzen des Gesamtbilds 
    hilft am besten das Sammeln und bewerten möglichst vieler Informationen, logisches Denken und vermeiden von Fehlschlüssen,
    das KISS-Prinzip bzw. Ockhams Rasiermesser und nicht das Erfinden und hineinpressen von selbstgemachten Puzzlestücken.

  • Der entscheidende Punkt an 911 ist doch, dass die offizielle Version zusammengelogen erscheint. Insbesondere das beispiellose Versagen aller Instanzen der Luftverteidigung ist und bleibt anrüchig und unglaubwürdig. Dieser angebliche Pentagonabsturz ist ein Witz. Wo ist das Flugzeug hin? Und vor allem: Wieso gibt es so ein Bohei mit den Videokameras.
    Klar ist, dass sich viele „Truther“ verrennen, aber das ist wie mit den Kommissarischen Reichsregierungen, die auch behaupten, aus der Erkenntnis der Nichtsouveränität der BRD die richtigen Schlüsse zu ziehen.
    Um dem Faktenkrieg aber auszuweichen, möchte ich anmerken, dass wir alle nicht wissen, was tatsächlich passiert ist. Wir erkennen nur die Unstimmigkeiten. Silverstein ist auch nur das prominente Beispiel des Nutznießers und steht für die Vielfalt der Motivationen, die eine Rolle spielen könnten. Aber es gibt Leute, denen ist alles zuzutrauen. Wer es schafft, einen ganzen Kulturkreis innerhalb von 60 Jahren subtil zur Selbstaufgabe zu zwingen, der soll es nicht schaffen einen Anschlag psychologisch voll auszunutzen?
    Aber ich gestehe, dass ich damals 2002 auch insgesamt ratlos am Ground Zero stand und im Imbiss in Minnesota auf Osama bin Laden im Pissoir urinieren durfte. Auch heute bin ich, was die Ordnung der Details angeht, nur bedingt schlauer.

  • (Denn sagte Archimedes nicht schon, als er die goldene Krone des Königs von
    Syrakus auf Echtheit überprüfen sollte: “Was aussieht wie Gold ist auch Gold!”)

    In letzter Zeit kamen wiederholt „Gold“ und „Goldbarren“ auf den Markt, mit Eisenkern und Vergoldung. Es ist eben doch nicht alles Gold, was glänzt oder oberflächlich betrachtet, so aussieht.

  • # Lodovico

    Ich werde zu ihrer Antwort noch ausführlich Stellung nehmen. Allerdings dauert das etwas länger, da ich am Wochenende (also jetzt!) unterwegs bin. Ich werde mich also in der ersten Wochenhälfte noch ausführlicher mit ihrer Antwort beschäftigen.

  • Mir erscheint der Kern der ganzen Problematik, das die Menschen Angst haben. Für mich eröffnete sich eine Erkenntiss das die Religion ein gutes Mittel ist um diese Angst zu verlieren.
     
    Templarii

  • Klar, und schon der erste Fehler. Im Abschlußbericht kommt das NIST natürlich zur Feststellung…

    Structural damage was minor and not decisive

    … ich hatte oben natürlich ‚damage‘ vergessen. Sry.

  • # Lodovico

    So, jetzt ist mir völlig klar, warum die immer wieder mit allem durchkommen … ich hab jetzt zweimal eine Antwort an dich fertig gemacht und zweimal einen falschen Klick gemacht und die Antwort war … gelöscht. Ich hab jetzt 4 Fenster offen und springe ständig hin und her – als Dauerbeschäftigung wär mir das zu anstrengend (ganz davon abgesehen, daß ich auch noch ein Leben jenseits des Bildschirms habe). Das ist also jetzt mein dritter und definitiv letzter Versuch. Sollte der wieder schief gehen, dann solls halt so sein und Du darfst dann gerne glauben ich hätte gekniffen…

    Erster Einwand von dir …

    Das ist Blödsinn. Dazu Brent Blanchard, Herausgeber von ImplosionWorld:
     
    “We have never, ever heard the term ‘pull it’ being used to refer to the explosive demolition of a building, and neither has any blast team we’ve spoken with. The term is used in conventioinal demolition circles, to describe the specific activity of attaching long cables to a preweakened building and maneuvering heavy equipment (excavator, bulldozers etc) to ‘pull’ the frame of the structur over onto its side for further dismantlement.”

    Dazu noch einmal den kompletten Artikel (ich hatte ihn nur teilweise eingestellt, was wohl ein Fehler war) – Hervohebungen von mir:

    Silverstein fragte seine Versicherung ob er WTC7 sprengen darf

    Der ehemalige Staatsanwalt und Journalist für Fox News, Jeffrey Scott Shapiro, hat einen ganz üblen Verleumdungsartikel gegen Jesse Ventura geschrieben und darin aber etwas zugegeben, was wir schon lange sagen, Gebäude 7 des World Trade Center wurde gesprengt und der Besitzer Larry Silverstein war involviert.

    Zur Erinnerung, Silverstein erhielt ca. um 12:00 Uhr einen Anruf von der Feuerwehrzentrale und sie diskutieren den Zustand von Gebäude WTC7. In einem TV Interview beschreibt Silverstein diesen Dialog mit dem Feuerwehrkommandanten dann später so:

    Wissen sie, wir hatten schon so viele Opfer an diesem Tag, vielleicht ist es am klügsten es zu sprengen (pull-it). Und sie haben dann die Entscheidung getroffen es zu sprengen (pull) und dann haben wir zugesehen wie das Gebäude zusammenstürzte.
    Dieser Begriff „pull-it“ wird in der Abrissbranche benutzt, um die gezielte Sprengung eines Gebäudes zu beschreiben, um die tragenden Säulen wegzuziehen und ein Gebäude zu Fall zu bringen. Damit hat Silverstein zugegeben, WTC7 wurde bewusst und absichtlich gesprengt!

    Diese Aussage ist nun von Shapiro bestätigt worden, in dem er jetzt als Versuch der Diskreditierung von Jesse Venture eine interessante Sache verraten hat:

    Was Ventura vielleicht vermisst ist, dass es mehr unbestreitbare Beweise und mehr Zeugen gibt, welche bereits was am 11. September 2001 passiert ist festgestellt haben, als bei den meisten historischen Ereignissen. Den kontroversen historischen Ablauf zu leugnen ist intellektuell unehrlich und widersinnig.

    Ich weiss das, weil ich als Journalist für Gannett News am Ground Zero an diesem Tag gearbeitet hab und ich erinnere mich ganz klar was ich gesehen und gehört habe.

    Obwohl ich erst am Ground Zero ankam, nach dem die Zwillingstürme zusammengefallen sind, war ich in der Gefahrenzone, die durch Gebäude 7 entstand, vom Moment an als es am Nachmittag zusammenbrach, ein Ereignis welches das Kernstück der 9/11 Verschwörungstheorie ist.

    Kurz bevor das Gebäude zusammenbrach, haben einige Polizisten der NYPD und Con-Edison Arbeiter (Stromkonzern) mir erzählt, dass Larry Silverstein, der Bauunternehmer der World Financial Center Immobilie, am Telefon mit seiner Versicherung war, um zu sehen, ob sie die kontrollierte Sprengung des Gebäudes erlauben würden. Da das Fundament bereits instabil war und man erwartete den Zusammenbruch.“

    Ein kontrollierte Sprengung hätte den Schaden durch den bevorstehenden Zusammenbruch minimiert und möglicherweise Leben gerettet. Viele Gesetzeshüter, Feuerwehrmänner und andere Journalisten war diese mögliche Option bekannt. Es gab kein Geheimnis. Es gab keine Verschwörung.

    Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Silverstein fragte seine Versicherung ob er WTC7 sprengen darf http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/04/silverstein-fragte-seine-versicherung.html#ixzz0y6zMjvCy

    Der Kern des Artikels ist hier nicht die ‚pull it‘-Formulierung, sondern der Bericht von J.S. Shapiro über das, was ihm Polizisten des NYPD und Con Ed-Arbeiter über ein Gespräch Silversteins mit seiner Versicherung, erzählten – bei dem er die Versicherung fragt, ob es okay ist, das Gebäude zu sprengen?

    Zur ‚pull-it‘-Formulierung möchte ich nur noch ergänzen, daß es in dem von mir verlinkten (englischsprachigen) Video ab Minute 2:15 heißt:

    Blast, shoot, blow and pull … are terms used in the demolition industry to refer to bringing down buildings, bridges and other structures.

    Anschließend gibt es noch einige Beispiele für die Benutzung dieser Ausdrücke, wobei  von Ground Zeros eigener post desaster wrecking crew in einem Telefongespräch gesagt wird “ (telephone ringing) Hello … ah, we get right to pull building 6″ (ab 2:38)

    Zweiter Einwand von dir …

    Kein einziges dieser Gebäude steht noch. WTC 3 und 6 wurden beim Einsturz der Twintower weitgehend zerstört, sodass de facto nur noch Ruinen übrig blieben.  WTC 4 und 5 erlitten derart schwere Schäden, dass sie abgerissen werden mussten.
     
    So viel zu Deiner Faktenkenntnis.

    Da habe ich wohl ebenfalls falsch formuliert. Ich wollte selbstverständlich nicht behaupten, die Gebäude stünden heute noch, sondern darauf hinweisen, daß sie damals trotz schwerster Beschädigung in ihrer Struktur noch erkennbar erhalten geblieben waren – wohingegen WTC 7 trotz wesentlich geringerer Beschädigung im freien Fall zu Boden rauschte! Dabei bemängelst du dann…

    in deinem dritten Einwand …

    “Vergleichsweise lächerliche Beschädigung”? Woher willst Du das denn überhaupt wissen?
     
    Es gibt kein einziges Bild, auf dem die dem Nordtrum zugewandete Gebäudeseite zu erkennen ist, die von den Trümmern getroffen wurde. Einzig und allein das von mir verlinkte Foto der fehlenden Südwest-Ecke des Gebäudes lässt das Ausmaß der Zerstörung erahnen.
     
    Lies Dir doch mal die Aussagen der Einsazkräfte durch, die sich davon vor Ort selbst ein Bild machen konnten:
     
    “We were unaware of the damage in the front of 7, because we were entering from the northeast entrance. We weren’t aware of the magnitude of the damage in the front of the buildung.” (FDNY Captain Anthony Varriale)
     
    “I don’t know how long this was going on, but I remember standing there looking over at building 7 and realizing that a big chunk of the lower floors had been taken out on the Vesey Street side.” (Chief Nick Visconti)
     
    “A few minutes after that a police officer came up to me and told me that the façade in front of Seven World Trade Center was gone and they thought there was an imminent collapse of Seven World Trade Center.” (FDNY Lieutenant William Melarango)
     
    “So we go there and on the north and east side of 7 it didn’t look like there was any damage at all, but then you looked on the south side of 7 there had to be a hole 20 stories tall in the building, with fire on several floors. Debris was falling down on the building and it didn’t look good.(…) There was a huge gaping hole and it was scattered through there. It was a huge hole. I would say it was probably a third of it, right in the middle of it. And so after Visconti came down and said nobody goes in 7, we said all right, we’ll head back to the command post.” (Capt. Chris Boyle)
     

    In diesem Vortrag von Niels Harrit ‚Von Türmen zu Staub’…

    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/05/vortrag-von-professor-dr-niels-harrit.html

    … geht er – etwa ab Minute 17:15 – auf den Abschlußbericht des NIST (National Institute of Standards and Technology) zu den Ursachen des WTC 7-Einsturzes ein, wobei auf der Leinwand im Hintergrund zu lesen ist:

     CONCLUSIONS

    Structurale was minor and not decisive

    WTC 7 collapsed primarily due to office fires

    Prof. Harrit weist dann darauf hin, daß es ca. 400-600 Berichte über Brände in steel framed highrisers gebe, aber n-i-e ist eine solche Konstruktion jemals durch Feuer zusammengebrochen.

    Er bringt dann noch ein Beispiel dazu – den Brand des chinesischen Fernsehzentrums (ausgelöst durch Feuerwerkskörper), bei dem das ganze Gebäude wirklich über viele Stunden lichterloh brannte … und trotzdem nicht zusammenbrach. Schon gar nicht in freiem Fall, und kommt (bei ca. min 23) zu dem Schluß „Feuer kann keine Hochhausbrände verursachen“.

    Also muß eine neue Hypothese her … und ab ca. min 27 erklärt er dann, wie man ein Hochhaus zum Einsturz bringen kann.

    Ab 33:14 geht er auf ‚Sprengstoffe‘ ein – und was man benötigt, um stahlstrukturierte Bauten zum Einsturz zu bringen.

    Ab ca. min 49 berichtet er dann über Jeanette McKinley, eine junge Frau, die in der Nähe des WTC wohnte. Sie begab sich in Sicherheit und als sie zurück kam in ihre Wohnung, fand sie dort alles mit Staub vom Einsturz der Gebäude bedeckt. Nun war sie aber zufällig Künstlerin, und sie beschloß den Staub (bzw. ein Teil davon) einzutüten um ihn im Rahmen irgendeines Kunstprojektes verwenden zu können. Dieser eingetütete Staub war die Voraussetzung dafür, daß Prof. Steven Jones Jahre später diesen Staub untersuchen konnte … und dabei dann das Nanothermit entdeckte.

    Ab min 56 geht er dann auf diese Entdeckung ein … und dann geht es zur Erklärung verschiedener Sprengstoffe … bis zum Nanothermit. Aber alles sehr verständlich – auch für einen Laien wie mich.

    Der Vortrag dauert insgesamt ca. 1:42 Stunden – die letzten 20 min etwa sind Fragen aus dem Publikum gewidmet. Ich kann den Vortrag nur wärmstens empfehlen – er dürfte gerade auch für die Skeptiker ein Gewinn sein. So, und jetzt langts mir … ich hoffe nur, ich krieg es jetzt auch problemlos gesendet…

  • Und noch ein Fehler…

    … und kommt (bei ca. min 23) zu dem Schluß “Feuer kann keine Hochhausbrände verursachen”.

    Soll natürlich heißen: Feuer kann keine Hochhauszusammenbrüche verursachen.

  • Ich habe schon an anderer Stelle geschrieben, daß ich mich nicht, wie das vielleicht ‚echte truther‘ machen (müßten), jeden Tag mit ) 9/11 beschäftige. Stattdessen findet die Beschäftigung eher schubweise statt – in Abhängigkeit durch die Anregung durch geeignete Auslöser sozusagen.

    Ein Auslöser sich jetzt wieder etwas intensiver mit der Sache zu beschäftigen, war der Artikel von Blogger ‚Geistesw Welt‘, den er auf seinem Blog – ausgelöst durch die Tatsache, daß der Blogger dieser Seite sich als 9/11-Zweifler (an der offiziellen Version) offenbart hat – dazu geschrieben hat. Er verlinkt dabei auch auf einen früheren Artikel zu Niels Harrit (und warum dieser wissenschaftlich nicht ernst zu nehmen ist) und beendet diesen (früheren) Artikel mit dem Hinweis, daß er einen ‚Niels Harrit‘ an der Universität Kopenhagen nicht habe finden können.

    Nebenbei bemerkt findet sich in der dänischen Wikipedia nur ein Niels Harrit, der Jazzmussiker ist, und auf der Seite der Universität Kopenhagen sind die Seiten, auf denen der Name Niels Harrit vorkam, soweit ich es überblicken kann, gelöscht. Wahrscheinlich hat man sich von dem Herrn bereits getrennt und/oder er versucht jetzt öffentlichkeitswirksam aufzutreten um – man kann vermuten – ein weiteres Buch zu den „Rätseln des 9/11“ zu verkaufen. Aber Conspiracy-Nuts wollen sich ja nicht mehr hinter das Licht führen lassen. Lieber trauen sie da einem zwielichtigen Forscher.

    Das war also, wie schon gesagt, wieder einer dieser ‚Anschübe‘ sich mal wieder etwas näher mit 9/11 zu befassen. Dabei fand ich den folgenden Artikel…

    http://www.journalof911studies.com/volume/2009/RedGrayChipsGerman.pdf

    … in dem auf genau auf die Zeiten und Orte der untersuchten Staubproben, die Untersuchungsmittel und natürlich die Untersuchungsergebnisse eingegangen wird. Außerdem finden sich dort die Kontaktadressen von Niels Harrit und Steven E. Jones, die ich ebenfalls nachfolgend einstelle…

    Niels H. Harrit 
    Department of Chemistry
    University of Copenhagen
    Copenhagen
    DK-2100 Dänemark/Denmark
    Tel: (+45)35321846;
    Fax: (+45)35320460; 
    E-mail: harrit@nano.ku.dk
     

     

     

    Steven E. Jones
    S&J Scientific Co.
    84606 Provo
    Utah
    USA
    Tel: (001) 801-735-5885;
    E-mail: Hardevidence@gmail.com

    Ob sie funktionieren, weiß ich nicht – ich habe sie einfach aus dem Artikel hier her kopiert. Einem fruchtbaren wissenschaftlichen Austausch von ‚Geistes Welt‘ mit Harrit und Jones sollte nun, zumindest was die Adressen als Voraussetzung betrifft, nichts mehr im Wege stehen.

    Desweiteren erklärt der Blogger ‚Geistes Welt‘ zur Frage ‚Warum die Türme wie ein Kartenhaus zusammenbrachen?’…

    Warum sind also die WTC-Gebäude “wie ein Kartenhaus” eingestürzt? Es gab sicher ein architektonisches Faktum, was die WTC-Gebäude von anderen Gebäuden unterschied? Die Träger waren sogenannte “Tube-Röhren-Träger”. Zu Zeiten der Erbauung der Gebäude war das innovativ. Als dann massiv Kerosin dort verbrannte, schmolzen die Röhren-Träger und als sie weich genug waren => Schwupps ab ging er der Hans-Peter!

    Dazu finden sich in diesem Artikel…

    http://www.911-archiv.net/world-trade-center/wtc/steven-e-jones-14-punkte-uebereinstimmung-mit-nist.html

    … unter den Punkten 7 und 8 folgende Aussagen des NIST und die entsprechenden Antworten von Steven E. Jones:


    7. Feuer von kurzer Dauer

    NIST: „Die ursprünglichen Kerosin-Feuer selbst dauerten höchstens ein paar Minuten an“ [4]. „An
    jedem beliebigen Ort lag die Dauer von [Luft-, nicht Stahl-] Temperaturen nahe 1.000 °C bei etwa
    15 bis 20 Minuten. Die restliche Zeit lagen die berechneten Temperaturen nahe 500 °C oder
    darunter“ [4].

    Wir stimmen zu. Aber wie, wenn die Feuer so kurz und ungleichmäßig waren, konnten dann beide Türme ein urplötzliches Versagen des Baustahls in einem weiten Bereich in jedem Turm erleben, und wie konnten die Kollapse aller drei WTC-Hochhäuser so symmetrisch und vollständig sein? [13, 14, 17]
    Wir ersuchen eine Diskussion über diese Punkte.

    8. Die WTC-Feuer haben den Stahl nicht geschmolzen

    NIST: „In keinem Fall hat NIST berichtet, dass Stahl in den WTC-Türmen wegen der Feuer geschmolzen sei. Der Schmelzpunkt von Stahl liegt bei etwa 1.500 Grad Celsius (2.800 Grad Fahrenheit). Gewöhnliche Gebäudefeuer und Kohlenwasserstofffeuer (von Kerosin, z.B.) erzeugen Temperaturen von bis zu etwa 1.100 Grad Celsius (2.000 Grad Fahrenheit).
    NIST hat über maximale Oberschicht-Lufttemperaturen von etwa 1.000 Grad Celsius (1.800 Grad Fahrenheit) in den WTC-Türmen berichtet (zum Beispiel in NCSTAR 1, Bild 6-36)“ [3].

    Wir stimmen zu. Auch mit Prof. Thomas Eagar stimmen wir in diesem Punkt überein: „Das Feuer ist der missverstandenste Teil des WTC-Kollapses. Noch heute berichten die Medien (und viele Wissenschaftler glauben es), dass der Stahl schmolz.
    Es wird argumentiert, dass das Flugzeugbenzin sehr heiß brennt, besonders, wenn so viel Treibstoff im Spiel ist.
    Das ist nicht wahr… Die Temperatur des Feuers im WTC war nicht ungewöhnlich und es war ganz sicher nicht in der Lage, Stahl zu schmelzen“ [18].
    Da sind wir uns bemerkenswert einig: Die WTC-Feuer waren nicht in der Lage, Stahl zu schmelzen. Natürlich könnte NIST dann aber Schwierigkeiten haben, das kurz vor dem Kollaps aus dem Südturm geflossene geschmolzene Material wie auch Hinweise auf sehr viel höhere Temperaturen als NISTs berichtete 1.100 °C zu erklären [13].
    Wir bieten an, über Erklärungen für die beobachteten hohen Temperaturen zu diskutieren.

    Ich denke, die eingestellten Links dürften auch für alle anderen, die sich für das Thema 9/11 interessieren, interessant sein. Und zu der vermutlichen Frage, warum ich zu einem Artikel des Bloggers ‚Geistes Welt‘ nicht auf dessen Blog Stellung nehme: Habe ich schon des öfteren versucht, aber jedesmal wenn ich meinen Kommentar abgeschickt habe, war Ende – und von dem Kommentar war nie etwas zu sehen. Zudem bin ich auf den Artikel nur aufmerksam geworden, weil er auch auf diesem Blog in der Blogrolle zu sehen war.

     

     

     

     

     

     

  • Sehr guter Beitrag! Schade finde ich, dass die Sprengungen an 9/11 zu sehr die Diskussion dominiert haben. Damit habe ich mich 2004/2005 ausführlich beschäftigt und alle Argumente für und wieder durch. Die Sprengungen waren nur ein kleiner Teil der Ungereimtheiten, lest mal Matthias Bröckers oder hört mal Christopf Hörstel mit der Aussage, dass die CIA den Krieg in Afghanitan vor Ort schon im Frühjahr 2001 fertig gemacht hat (ein Krieg der ja offiziell wegen 9/11 geführt wurde). Es gibt so viele Seiten und Filme die Detail für Detail belegen, dass die OVs von 9/11 und 7/7(London) falsch sein müssen. Das dümmste Argument hier war übrigens, dass die Sprengung eines Hochhauses wochenlange Vorbereitungen braucht und über 1000 Ladungen gelegt werden müssen. Merkt ihr denn gar nicht, dass das ein Argument ist dass die OVT sehr unwahscheinlich klingen lässt? Wenn so penibel gearbeitet werden muss ist es um so unwahscheinlicher dass ein paar unregeläßig vertelite Brände in WTC-7 die Stahlträher an verschiedenen Stellen auf die Sekundenbruchteile genau geschwächt haben, dass das wie bei einer nahezu perfekten Bilderbuchsprengung in Freifallgeschwindigkeit in sich zusammen fällt.

  • Nach vielen Jahren Bedenkzeit ergänzt Paul Schreyer hochwertig die 911-Skeptiker:
    http://www.911-facts.info/deutsch.html

    Danke für die heutige Ergänzung zum Thema #Klimalüge auf Twitter:
    https://twitter.com/Korrektheiten/status/345941781143248897

    Kennt jemand eine Seite die möglichst alle Pros und Contras versucht zu sammeln und gegeneinander abzuwägen und sich somit für Leute eignet, die noch unschlüssig zwischen beiden Lagern stehen?

  • übrigens ist die Diskussion zwischen Janich und Kleine-Hartlage abgebrochen, ohne daß Janich seither eine Änderung an der Propagierung seines Weltbildes vorgenommen hätte. Dabei ist Janich allem Anschein nach durchaus ein selbstprüfender Mensch. Dies ist ein Fallbeispiel, dessen Untersuchung für viele zukünftige Fälle von Bedeutung und über Erfolg und Misserfolg unserer Bestrebungen von zentraler Bedeutung sein wird.

    Janich hat nicht verstanden, worum es geht. Meine Lösungsvorschläge wären:
    – eine alternative, mehrtätige Politikmesse zum gegenseitigen Austausch. Unsere Feinde nutzen dieses Werkzeug seit langem
    – einfache Umgangsprache mit Orientierung an Alltagspraxis

  • Ich halte dich Manfred, für eine der brillantesten Köpfe der letzen 100 Jahre im deutschen Sprachraum!

    Du hast mir und wie ich hoffe auch anderen, die Augen geöffnet über viele Sachverhalte!

    Nun Zitat:

    „Nur stellen sich doch Fragen: Wenn die amerikanischen Eliten ein Rassenzüchtungsprogramm betrieben, warum haben sie dann ausgerechnet die Nazis bekämpft? Wenn sie mit denen so gut Freund waren, warum haben sie dann einen Krieg gegen sie geführt und sie anschließend in Nürnberg gehängt? (Überhaupt stellt sich bei Janichs Hypothese von der Monsterverschwörung zur Durchsetzung der Weltregierung aus sowjetischen Kommunisten, deutschen Nazis, englischem Adel und amerikanischem Geldadel, die es schon in den dreißiger Jahren gegeben haben soll, die Frage, warum diese Kräfte sich nicht einfach 1935 zusammengesetzt und sich gemeinsam zur Weltregierung erklärt haben? Niemand hätte sie daran hindern können.)“

    Die City of London & US Eliten wollten dominieren, wie auch die deutschen, deshalb war die zusammenarbeit auch nur temporär!

    Dr. Rath EU-Politische Perspektiven
    Augenöffner! Wurzeln der Machtübernahme durch Konzerne in der EU und…

    http://www.youtube.com/watch?v=e3MTLYahWvw

    Zur Einführung:

    Hitlers amerikanische Geschäftsfreunde

    http://www.youtube.com/watch?v=yaoN0ChO48M

    Bush’s Nazi – Verbindungen – – Bush’s Nazi Links – deutsche Untertitel

    http://www.youtube.com/watch?v=HYtwWiISO2c

    Prescott Bush und die Nazis

    http://www.uni-muenster.de/PeaCon/global-texte/g-a/g-ss/AmericanEmpire/nazis.htm

    Eine schrecklich nette Familie: die Bush – Dynastie

    http://de.indymedia.org/2003/03/44968.shtml

    Was mir in diesen Zusammenhang die Augen geöffnet hat ist folgendes Buch!

    „Das Schwarze Reich“ von Carmin

    An zweiter Stelle das->

    Wer Hitler Mächtig machte

    Wie britisch-amerikanische Finanzeliten dem Dritten Reich den Weg bereiteten.

    http://www.swg-hamburg.de/Archiv/Beitrage_aus_der_Rubrik_-_Buch/Wer_Hitler_maechtig_machte.pdf

  • Psychopatische Familie Clans haben die Welt im Würgegriff, & das schon sehr viele Jahrzehnte!
    Ihr Geschäftsmodell ist das fabrizieren von Kriegen!

    Der Welt Geldbetrug geht schon jahrhundertelang, die FED ist eine Privatbank, in der Hand von psychopatischen Familien Clans!

    Bernhard Klapdor – Entwicklung im Rechtssystem

    http://www.youtube.com/watch?v=hyTGlstwJ1k

    Video Suche->Die City of London – Prof. Dr. Dr. Wolfgang Berger

    http://www.youtube.com/watch?v=nAMnOAekSC0

    Die City of London & US Eliten wollten dominieren, wie auch die deutschen, deshalb war die zusammenarbeit auch nur temporär!

    Zu befürchten ist, dass die Geldgeilheit der Machteliten uns einen WW III fabriziert!

    Dr. Rath EU-Politische Perspektiven
    Augenöffner! Wurzeln der Machtübernahme durch Konzerne in der EU und…Krieg als Geschäftsmodell – Geschäftsgrundlage

    http://www.youtube.com/watch?v=e3MTLYahWvw

    Zur Einführung:

    Hitlers amerikanische Geschäftsfreunde – Wie US Konzerne am Weltkrieg verdienten!

    http://www.youtube.com/watch?v=Y55XRKCbTok
    Prescott Bush und die Nazis

    http://www.uni-muenster.de/PeaCon/global-texte/g-a/g-ss/AmericanEmpire/nazis.htm

    Eine schrecklich nette Familie: die Bush – Dynastie Wahlkampfhilfe 1929 -1933 durch westliche (USA & England) Wirtschafts & Geldelite für Hitler, von ca. 1,5 Milliarden DM Umrechnung von 1997.

    http://de.indymedia.org/2003/03/44968.shtml

    Was mir in diesen Zusammenhang die Augen geöffnet hat, ist folgendes Buch!

    „Das Schwarze Reich“ von Carmin

    An zweiter Stelle das->

    Buch->“Der Moloch“ S.328ff

    Google->Wer Hitler Mächtig machte

    Wie britisch-amerikanische Finanzeliten dem Dritten Reich den Weg bereiteten.
    http://www.swg-hamburg.de/Archiv/Beitrage_aus_der_Rubrik_-_Buch/Wer_Hitler_maechtig_machte.pdf

    Die Ursachen für den Zweiten Weltkrieg hatten die Sieger in Versailles selbst geschaffen und sie nicht beiseite geschafft, als die Zeit längst dafür reif war.

    http://www.ruf-ch.org/RF_Archiv/2010/2/Vorgeschichte.html
    Weniger anzeigen

    Der 11.9. war zu 100% ein Inside Job, wer sich da mit den vielen unterdrückten/vertuschten Fakten beschäftigt, kann nur zu diesen einzig wahren Schlussfolgerungen kommen!

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