Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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20 Antworten auf Die Aufsteiger

  • <i> <b> MEDIA BLACKOUT:Chelsea Clinton’s New Father-in-Law Is A Convicted Felon That Served 5 Years In Prison For Bank, Mail & Wire Fraud. </b> </i>

    Ich verstehe die Verwunderung nicht ganz. Nein, das ist nicht richtig: Richtig ist: Ich verstehe sie überhaupt nicht! Denn was ist der Schwiegervater, der wegen offensichtlicher Lappalien im Knast saß, gegen den …. VATER, der durch die Gesetze, die ER initiiert hat, FREDDY MAC und FANNY MAY ‚gezwungen‘ hat Kredite an genau die Kunden zu geben, die niemals welche hätten bekommen dürfen. Was 8 Jahre nach Abtritt des Brautvaters zum Beinahe-Finanzholocaust geführt hat. Und wie diese ‚Initiative ausgleichender sozialer Gerechtigkeit‘ am Ende ausgehen wird … genauer gesagt: Wie katastrophal sie ausgehen wird – ist ja noch nicht entschieden! Insofern also nochmals: Der Schwiegervater ist in seiner kriminellen Karriere ein HIWI  – verglichen mit derjenigen des Brautvaters.

  • Meinst Du die hier? Da wundert man sich doch eh über nichts mehr.
    😉

  • # Druide

    😆

  • @gelegentlicher Leser

    „Finanzholocaust“   😉

    Als da noch sind:
    Politikholocaust
    Einwanderungsholocaust
    Klimaholocaust
    Beschäftigungsholocaust
    CDUholocaust
    Merkelholocaust

    bitte fortsetzen…….

    • Bei den Grünen gab es auch einmal den „atomaren Holocaust“ und der NPD verdanken wir das Wort „Bombenholocaust“. Irgendwie merkwürdig, wie sehr sich die Extreme berühren.

  • Der ‚Holocaust‘ ist eben der neue Begriffsstandard für das maximalst Mögliche, das absolute Extrem der Realisierung … welchen Inhaltes auch immer. Gleichzeitig dürfte damit auch eine Situation absoluter Wandlung beschrieben werden – siehe dazu auch meinen Kommentar in ‚Was die Linken vergessen haben‘; vielleicht werden Historiker irgendwann einmal den Bombenkrieg der Alliierten gegen Deutschland als ‚Bombenkriegsholocaust‘ bezeichnen, weil es ihnen der angemessenste Begriff scheint, um die Kapazität der (Ver-)Wandlung, die er (zumindest mit-)bewirkt hat, darstellen zu können: Die Wandlung vom Volk der Deutschen zum ‚Volk Bundesrepublik‘.

    Daß die Grünen und die NPD den Begriff in eigenen Begriffsprägungen verwendet haben, sollte insofern nicht verwunderlich sein, als Parteien, die in ihrem Denken dem Extrem (sei es auch nur auf einem bestimmten politischen Feld) nahe stehen, auch irgendwann auf den entsprechendsten Begriff kommen müssen, um das Extrem auszudrücken.

  • In der Liste fehlt noch der „Abtreibungsholocaust“.
     
    Von der Zahl her ist es inzwischen sogar angemessen, das Wort zu verwenden – verglichen mit 6 Millionen Juden sind bis heute schon 9 Millionen Föten, die deutsche Kinder geworden wären, im Klinikabfall verschwunden.
     
    Aber ich weiß schon – „der Holocaust ist singulär und darf mit nichts auf der Welt verglichen werden“. Nachdem Gott tot ist und offiziell gelästert werden darf, ist das nun das neue Ding, das man offiziell nicht lästern darf.
     
    Angesichts dieses gehäuften Auftretens „singulärer Ereignisse“ ist vielleicht das Detail interessant: Unter Sprachwissenschaftlern hat sich der Konsens herausgebildet, daß der Plural von Holocaust „Holocäuste“ heißt. Wir werden das Wort brauchen.

  • „Wir werden das Wort brauchen“

    ….müssen.

    Zivilbevölkerungsholocäuste
    Desinformationsholocäuste

  • Na wie gut, dass wir Shoa verwenden. 😀

  • Nein, Thatcher, man darf vieles vergleichen, was aber nichts mit gleichstellen zu tun hat. Ihr Gleichstellen aufgrund der Zahlen mit Abtreibungen ist schlicht gemacklos.

  • @Yael
    Ich finde noch mehr Gemeinsamkeiten, Yael. Beiden Opfergruppen wurde vorher das „richtig Mensch sein“ abgesprochen. Das eine waren „Untermenschen“, das andere „noch keine Menschen“. Beide hatten so gut wie keine Lobby, waren/sind wehrlos. Beide Massenmorde wurden/werden peinlich als Tabuthema behandelt oder relativiert, weil man um die Verwerflichkeit weiß. Beide wurden/werden von den Tätern durch Euphemismen „geschönt“ und die angebliche „Notwendigkeit“ wird betont. Beide Massenmorde wurden/werden planmäßig und industriell verübt. Beide Opfergruppen bzw. ihre „Reste“ wurden/werden industriell „verwertet“. Natürlich gibt es auch Unterschiede, das eine betraf Menschen, die die eigene Vernichtung bewußt erlebten. Wer will aber sagen, dass im anderen Fall kein Bewußtsein, Angst und Schmerz erlebt werden?
    Ich finde, dass durch den Vergleich dem Holocaust nichts von seiner Abscheulichkeit und auch nichts von seiner Singularität genommen wird. Der Massenmord der eigenen Kinder hat aber dieselbe Abscheulichkeit und ist ein weiteres singuläres Ereignis der „post-aufgeklärten“ und „humanistischen“ Menschheit.
    Was genau ist an dem Vergleich „geschmacklos“?
     

  • Auch wenn mich die negative Sanktifizierung des Holocausts ebenso stört, finde ich, soviel „politische Korrektheit“ muß nun mal doch sein, derartige Relativierung nur noch abartig. Folgerichtig wären z.B. auch die Vertreibungen der Sudetendeutschen weit weniger schlimm als der „Babycaust“!
    Aber es geht ja immer noch eine Stufe dreister

  • Mikedem
     
    „Was genau ist an dem Vergleich “geschmacklos”?“
     
    wenn Sie selber nicht darauf kommen…
     

  • Ich dachte, der Plural sei „Holocauste.“
    Da der Holocaust nun mal von so vielen Linken (ich find immer noch am Schlimmsten, dass Schwarzer sogar gegenüber Nachkommen von Holocaustopfern die Nazikeule schwingt) mit Regelmäßigkeit instrumentalisiert worden ist, wundert es mich nicht, wenn andere diesen Trick übernehmen („Holocaust auf dem Teller“).
    Gerade dass die Shoa als singulär gilt macht es so verführerisch, diese Assoziation zu wecken (und damit die Singularität in Frage zu stellen).
     
    Das Singularitätsargument selbst halte ich für sehr schwach. Es hat immer Genozide gegeben und diese Angewohnheit wird sich der homo sapiens wohl auch nicht so bald abgewöhnen (leider). Thatcher hat mal einen Vergleich der Ausführung von Aghet und Shoa angestellt (mit Handwaffen vs. unpersönliche Vergasung). Für mich ist der Holocaust gerade deshalb so ein Horror, weil man bewusst indirekte Mittel eingesetzt hat und wohl davon ausging, dass direkte Exekutionen eine psychische Überforderung darstellen würden. Es ist ja erwiesen, dass es einfacher ist den Zeigefinger zu krümmen, als jemanden zu erwürgen.
    Die Einzigartigkeitsthese ist aber nicht nur dazu da, das deutsche Schuldbewusstsein aufrecht zu erhalten, sondern dient indirekt auch dazu andere Massenmorde zu relativieren. Die Türken zum Beispiel haben nicht nur den Massenmord an den Armeniern zu verantworten, sondern sind ja nach allem, was wir hören, noch immer damit beschäftigt Kurden zu vergasen. Und Erdogan redet von „Völkermord“ wenn wir über die Assimilation der Deutschtürken sprechen! Das kann er doch nur, weil in unserem Bewusstsein die ewige Schuld am Holocaust so fest verankert ist. Wir trauen uns nicht anderen die Fehler vorzuhalten, die wir selbst gemacht haben, dabei wäre genau das die Aufgabe, die aus der historischen Verantwortung für die Shoa erwachsen würde, nähmen wir diese Verantwortung ernst, statt uns in Selbstmitleid und Schuld zu baden.
     
     

  • Es geht um Genocide, daher kann man den Völkermord an den Armeniern auch mit dem Holocaust vergleichen. Man darf eben nicht vergessen, dass es weniger um die Anzahl der ermordeten Menschen geht, als das Menschen zum ersten Mal industriell ermordet wurden und vorher völlig ausgeraubt und ausgebeutet wurden. Daher war der Holocaust mit der größte Massenraubmord. Was allerdings, wenn man die Singularität der Shoa betont, mit diesen angeblichen Schuldgefühlen hat, verstehe ich nicht, denn die Täter, die das zu verantworten haben,  sind alle Tot. Ich habe manchmal den Eindruck,  der Schuldkomplex wird oft vorgeschoben, damit sich viele einen Grund haben, sich nicht mit dieser Geschichte beschäftigen zu wollen.
    Besonders widerlich finde ich aber „Gerade wir Deutschen“
    http://www.comlink.de/cl-hh/m.blumentritt/agr28.htm
    Die nationalsozialistische Vergangenheit wird in dieser Formel zum kuriosen Argument dafür, daß die Deutschen gegenüber den Juden und gegenüber den Rest der Welt eine besondere Verantwortung hätten. Die Verantwortung besteht darin, die Juden und den Rest der Welt davon abzuhalten, das gleiche zu tun wie die Deutschen im zweiten Weltkrieg, nämlich die Juden auszurotten und den Rest der Welt zu erobern.
     
     

  • Die Benutzung des Begriffs „Holocaust“ für etwas anderes als Massenmord halte ich für unangebracht und sehe sie als Verhöhnung der Opfer an. Das läßt auf mangelndes Verständnis schließen, um was es sich bei diesem Horror tatsächlich handelt. Dazu zählen die meisten der o.g. Assoziationen.
    Ich stimme aber Kairos in dem Sinne zu, dass es mehrere Ereignisse in der neueren Geschichte gab, die zumindest in die Kategorie Massenmord oder Völkermord fallen. Wenn sie sich noch dazu ähnlicher Instrumentarien bedienen, sehe ich die Bezeichnung „Holocaust“ als gerechtfertigt an. Gleichwohl handelt es sich für die Opfer und hoffentlich auch für die Täter um singuläre Ereignisse.
    Das Erschreckende am Holocaust ist die Entstehung, also wie und durch welche Mittel es den Planern möglich wurde, ihre dämonischen Ziel zu erreichen, Mitmenschlichkeit und Mitleid auszuschalten und ihre Handlanger zu rekrutieren. Solange das nicht verstanden wurde, ist eine (modifizierte) Wiederholung möglich, sogar wahrscheinlich. Wenn man das aber untersuchen will, muss ein Vergleich mit ähnlich strukturierten Abscheulichkeiten möglich sein. Ein singuläres Ereignis ist nicht untersuchbar.

  • Ich habe nicht gesagt, dass wir – gerade den Serben oder Israel nicht – allen ihre Fehler vorhalten sollten, sondern dass WENN eine historische Verantwortung aus der Vergangenheit erwächst, dann wäre es die, Genozide zu verhindern. Es geht auch nicht darum einen Grund zu haben sich nicht mit der Geschichte zu beschäftigen. Im Gegenteil, wir sind ja geradezu exzessiv bei der Vergangenheitsbewältigung (die dt. Geschichte besteht aber nicht nur aus 1933-45), es geht darum, wie man die Ereignisse bewertet, welche Konsequenzen man daraus zieht. Wenn ich Ihrer (Yaels) Argumentation, bzw. dem verlinkten Text, folge, dann bin ich als Deutscher mit der Nazischuld so besudelt, dass ich am Besten mal ganz den Mund halte. Ich bin mit dem Holocaust gebrandmarkt. Warum sollte ich mir das gefallen lassen? Warum sollte ich mir gefallen lassen, dass mein Volk, dass sich seit 45 wirklich intensiv und teilweise hysterisch mit den Naziverbrechen auseinandergesetzt hat, eine Erbschuld aufgedrückt kriegt, die es zu ewigen „Tätern“ oder zumindest Nachkommen von Tätern macht? Warum darf ich nicht darauf hinweisen, dass die Türken aus dem Genozid an den Armeniern überhaupt nichts gelernt haben, bis heute fleißig Völkermord an den Kurden betreiben und das jüdische Volk am liebsten auch noch ausrotten wollen? Haben wir nicht in dem Dreivierteljahrhundert, dass vergangen ist, bewiesen, dass wir aus der Geschichte gelernt haben? Oder ist jedes Aufkommen von Patriotismus ein Anzeichen für eine Erneuerung des deutschen Wahns?

  • „Warum darf ich nicht darauf hinweisen, dass die Türken aus dem Genozid an den Armeniern überhaupt nichts gelernt haben, bis heute fleißig Völkermord an den Kurden betreiben und das jüdische Volk am liebsten auch noch ausrotten wollen?“
    Natürlich dürfen Sie das, und jeder hat das Recht dazu. Das habe ich auch nie angezweifelt.
    Ich bezog mich vor allem aus dem verlinkten Text auf Israel ( ich kann den Text des Linkes aber nicht kürzen), darauf, dass es Deutsche gibt, die Juden durch die Geschichte hintern wollen, das gleiche zu tun, aber damit wird ja impliziert, Juden würden die Paläst. ausrotten (wollen). Dieses finde ich abartig.
    Von einer Erbschuld spreche ich nicht (das gibt es übrigens auch im Judentum nicht).
    Aber warum sollte sich mit den Verbrechen der Nazis eine Verantwortung begründen? Verantwortung oder andere auf ihre Verbrechen hinzuweisen, erwächst aus Menschlichkeit und nicht aus Verbrechen, die die Vorfahren zu verantworten haben.
     

  • Ich denke wir sind uns einig, dass es keinen Völkermord an den Palästinensern gibt und die heutige Politik Israels nichts zu tun hat mit der Politik von Nazideutschland.
    Die Argumentation „die Juden als Opfervolk müssten es ja besser wissen“ ist eine linke Irrationalität. Die Juden wissen es besser, deswegen verteidigen sie sich bis zum Letzten gegen jene, die sie auslöschen wollen, was meine volle Unterstützung findet.
     
    Mit der Verantwortung ist es vielleicht so wie bei einem geheilten Alkoholiker, der bei anderen Trinkern die Anzeichen der Sucht erkennt (oder einem Magersüchtigen oder was auch immer): Dieses Verbrechen ist nunmal Teil der eigenen Geschichte und daher hält man sich sozusagen für einen Experten auf dem Gebiet des Genozids. Wir Deutschen versuchen ja unsere Menschlichkeit oft gerade dadurch zu zeigen, dass wir uns von den unmenschlichen Verbrechen der Nazis distanzieren,
     
    Ich denke nicht, dass wir einfach sagen können: So, das ist jetzt Geschichte und punkt! so als hätte das alles in China oder sonstwo stattgefunden. Aber diese Fixierung (auch auf jüdischer Seite) ist denke ich auch nicht gesund.
     
    Vielleicht genügt es ja ein wenig gelassener mit der Geschichte umzugehen, aber wie man hier wieder sieht ist der Holocaust nach wie vor ein Reizthema. Ich muss bei diesen Diskussionen immmer an dieses Plakat mit der Aufschrift „prepare for the real holocaust“ denken. Da wird mir dann ganz anders…

  • „Ich denke nicht, dass wir einfach sagen können: So, das ist jetzt Geschichte und punkt! so als hätte das alles in China oder sonstwo stattgefunden.“
     
    Das ist richtig, wenn das so verstanden wurde, war das ein Missverständnis.
     
    „Aber diese Fixierung (auch auf jüdischer Seite) ist denke ich auch nicht gesund.“
     
    Da gebe ich dir Recht. Manche sind sicher darauf fixiert. Es ist eben so, dass es noch Überlebende gibt und viele Nachkommen haben durch die Erlebnisse ihrer Verwandten leider auch psychische Probleme, damit fertig zu werden.
     
     

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