Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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von Baron Bodissey (übersetzt und im Counterjihad veröffentlicht von Kairos)

Das Original erschien am 5. Juli 2010 unter dem Titel „The Three-Pronged Islamic Pitchfork“ auf Gates of Vienna

Die westlichen Nationen sind, wenn sie sich überhaupt mit den Gefahren des Islam auseinandersetzen, vollkommen mit dem gewaltsamen Dschihad beschäftigt. Wenn sie sich selbst dazu bringen können, dieses Thema zu diskutieren, dann ziehen Politiker und Journalisten es allerdings vor, Wörter wie „Islam“ und „Dschihad“ zu vermeiden und stattdessen von „Terrorismus“ zu sprechen. Dieses T- Wort selbst aber hat in den letzten Jahren an Beliebtheit verloren und wurde durch „gewalttätiger Extremismus“ oder sogar „menschlich verursachtes Unglück“ ersetzt – so der Wortlaut der Sekretärin des Heimatschutzministeriums Janet Napolitano. Das ist das klassiche Reden um den heißen Brei bei Nichtnennung der Gefahr, die nicht benannt werden darf.

Der Dschihad ist aber nur ein kleiner Teil der Strategie der Moslembruderschaft bei der Eroberung des Westens. Dschihad ist eine notwendige und unabdingbare Komponente der Unterwerfung des Ungläubigen, aber es ist nur die abschließende Aktion des Islam gegen die Ungläubigen, der letzte Gewaltakt bevor „sie den Tribut aus der Hand gedemütigt entrichten.“ (Koran 9:29)

Es gibt drei Grundpfeiler der islamischen Strategie bei der Überwindung der ungläubigen Demokratien: Die Umma, Dawa und Dschihad. Jede für sich ist notwendig für den Erfolg des Islams, aber Dschihad ist der finale Schlag und verbraucht wesentlich weniger Zeit, Ressourcen und Menschenmaterial als die anderen beiden.

[Weiterlesen im Counterjihad]

31 Antworten auf Der islamische Dreizack

  • Die Analyse ist überzeugend und deshalb auch deprimierend.
    Der Dreizack hat in der Vergangenheit gewirkt und wirkt offensichtlich immer noch.
    Für mich stellt sich in diesem Zusammenhang eine grundsätzliche Frage: es ist die Frage nach den Konsequenzen aus solchen Erkenntnissen.
    Alle Analysen und Essays dieser Art münden, wenn sie überzeugend sind, m.E. immer in irgendeine Art Fatalismus und Depression.
    Die Verfasser können keine Gegenkonzepte benennen oder wenn sie benannt werden, sind sie nicht umsetzbar.
    Hoffnung auf politische Änderungen, neue Parteien, neue Programmatik usw. sind oft eher verzweifelte, unbegründetet Wünsche als real durchsetzbar.
    Das liegt sowohl an den herrschenden Machtgefüge und den Interessen der Potentaten als auch an zur Verfügung stehenden und konsequent genutzten Mitteln der Machtsicherung, allen voran den Massenmedien.
    Aber- und das ist weitaus deprimierender – es liegt vor allem auch an der Verfassung des „demos“, der offensichtlich zunehmend an Geisteskraft verliert und sich in einen debilen Dämmerzustand verliert.
    Die wenigen, die das bemerken und sich in Blogs wie diesem artikulieren, sind zu wenig, um auf situationswendenden Einfluss hoffen zu können.
    Thatcher hat bei „frau-boehmer-setzt-prioritaeten“ zu Recht gemahnt, dass die Zeit für politisches Gerede vorbei ist – leider hat er den nächsten Schritt nicht genauer benannt.
    Ich denke, man sollte sich der Programmatik zuwenden, was noch machbar ist und wie.
    Es sind u.a. Fragen wie z.B. diese zu klären:
    Welche realisierbaren Ziele soll man setzten?
    Ist etwas machbar, wenn der Geisteszustand des demos so bleibt wie er ist oder sich verschlimmert?
    Was sind die tieferen Ursachen dieser Geisteskrise?
    Ist es womöglich eine geistliche Krise?
    Kann man die „apostatis“, wie es im Neuen Testament genannt wird, noch aufhalten oder wenden?
    Wie kann man den Verfall beeinflussen?
    Wenn er nicht zu stoppen ist, welche Ziel könnten wir dann noch anstreben?
    Mit welchen Mitteln?
    Wer sind unsere Unterstützer, wer die Kontrahenden?
    Welche Kommunikationskanäle stehen zur Verfügung?
    Wie lange werden sie noch zur Verfügung stehen? Was danach?
    Wie könnten Alternativen aussehen?
    Sollte man sie nicht jetzt umsetzten?
    Woran sollen wir uns orientieren, also welche Perspektiven erwarten uns?
    Sind Blogs dazu geeignet, diese programmatischen Fragen zu erörtern oder bedarf es eines Gutes in Kreisau.
    Der Handlungsraum wird enger, ich stimme Thatcher zu: Gerede hilft nicht weiter.

  • Guten Tag,

    jaja, unsere tägliche deprimierende Nachricht gib uns heute. So sind nun mal die Taktien „Des Bösen“. Europa lässt sich nur im Widerstreit mit diesem verstehen.

    > Welche realisierbaren Ziele soll man setzten?

    Bis 2020 kein Moslemisches Problem mehr in Europa. Konvertiert oder Vertrieben sind natürlich die ersten Optionen. Der Wahnsinn des Islams ist nur im Kontext der Religion zu verstehen. Moslems glauben dadurch in den Himmel zu kommen!

    > Ist etwas machbar, wenn der Geisteszustand des
    > demos so bleibt wie er ist oder sich verschlimmert?

    Im Querschnitt ist der demos kein Alpha, sondern ein Beta. Das heisst der demos folgt Moden oder dem was er unter „Alpha“ versteht. Der Geisteszustand wird weiter verelenden wenn nichts dagegen getan wird, unter anderem durch Reden und Handeln. Wir müssen in Europa den Feminismus überwinden, den Linksradikalen Wahnsinn und die Furcht vor der eigenen Kultur. Es braucht dazu Männer die ihre Religion lieben, verstehen und propagieren. Trotz der ganzen Fehler in der Geschichte.. Gegen den Islam ist das NIX.

    > Was sind die tieferen Ursachen dieser Geisteskrise?

    Gottlosigkeit. Der Glaube an das Wahre, Gute und Schöne ist zerbrochen.

    > Ist es womöglich eine geistliche Krise?

    Ja das ist sie. Und pazifistische-friede-freude-eierkuchen Christenreligion wird genau GAR NIX bringen.

    > Kann man die “apostatis”, wie es im Neuen Testament
    > genannt wird, noch aufhalten oder wenden?

    Man kann immer alles wenden. Es besteht immer Hoffnung und immer Möglichkeiten. Wie stand Europa nach dem Fall Konstantinopels da? Und plötzlich.. Fanden die Templer Amerika.

    > Wie kann man den Verfall beeinflussen?

    Die eigene Kultur kennenlernen, die Geschichte kennenlernen, die Wahrheit finden, Wahrheitsliebe entwickeln, Familien gründen und Kinder zeugen. Singen, hart arbeiten.

    > Wenn er nicht zu stoppen ist, welche Ziel könnten
    > wir dann noch anstreben?

    Wenn man nicht leben will, stirbt man. Darum ist das Christentum auch „das Leben“. Denn ab einem bestimmten IQ ist sich jeder Mensch bewusst das er mal sterben wird. Und wird Depressiv. Erst Religionen (der Islam ist keine Religion) helfen da weiter.

    > Mit welchen Mitteln?

    Liebe zum Leben. Lebenswillen.

    > Wer sind unsere Unterstützer, wer die Kontrahenden?

    Unterstützer: „Konservative“ Christen, Biblebelt in Amerika (ohne die Kreationisten..), Rechte, Konservative, Slaven (!!)

    Kontrahenten: Ölscheichs, Kommunisten, Marxisten, Grüne, Jesuiten, Ignoranz-liberale, Veganer (Kein Witz!), Ökofaschisten, Feminsten (ja es ist absurd.. aber sie schwächen die Männlichkeit)

    > Welche Kommunikationskanäle stehen zur Verfügung?

    Fernsehen, Internet, Radio, Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, Handys, Twitter, Facebook, Gebete, und alles was wir noch erfinden werden.

    > Wie lange werden sie noch zur Verfügung stehen? Was > danach?

    Das hängt von uns ab.

    > Wie könnten Alternativen aussehen?

    Alternativen zu was? Den Kommunikationskanälen?

    > Sollte man sie nicht jetzt umsetzten?

    ähh… Ja?

    > Woran sollen wir uns orientieren, also welche
    > Perspektiven erwarten uns?

    memento mori! Bedenke den Tod. Wir werden alle sterben. Ich empfehle die Weisheitsbücher der Bibel, vor allem auch das Buch Prediger.

    http://www.bibel-online.net/buch/21.prediger/3.html

    Templer – auf zur geistigen Reconquista!

  • Ich kann MiKedems Fragen nur völlig anders beantworten als Templer. Und darin sehe ich schon eines unserer größten Probleme.

    Seit Monaten streite ich als Atheist mich nun mit den christlich geprägten Bloggern darüber, ob das Christentum oder die Aufklärung Grundlage unserer Kultur ist:

    http://kairostheos.blogspot.com/p/christentum-und-atheismus-die-ganze.html

    Ich gehe davon aus, dass nur die Aufklärung, richtig verstanden, uns helfen kann.

    http://kairostheos.blogspot.com/p/die-wiedergeburt-europas-aus-dem-geiste_13.html

    Unsere Zerstrittenheit schwächt uns zusätzlich (zustätzlich, weil auch unsere geringe Zahl und unser kaum wahrnehmbarer gesellschaftlicher Einfluss nicht gerade ermutigend sind).

    Ich bin zutiefst beleidigt, wenn mir als „Gottlosem“ abgesprochen wird, das Schöne, das Gute, das Wahre (übrigens Kategorien des GOTTLOSEN Sokrates) zu erkennen oder erkennen zu wollen. Nicht der Atheismus ist unser Problem und die Ursache für die Dekadenz.

    Das „pazifistisch-friede-freude-eierkuchen Christentum“ ist genauso ein Ausdruck der linken Ideologie wie eher atheistische Strömungen (Feminismus, Marxismus).

    Wir müssen uns auf das konzentrieren, was uns eint. Das ist zum einen der gemeinsame Feind, zum anderen sind das aber auch Werte, die ICH EBEN NICHT aus Gott ableite, sondern aus einem säkularen Verständnis. Wenn das nicht genügt, dann bin ich wohl hoffnungslos GOTTLOS, dann wird aber auch kein Zusammenwirken von Atheisten, die sich den Freiheitswerten der Aufklärung verpflichtet sehen, und Christen, stattfinden.

    Vor allem bemerke ich, dass bei einer Bereitschaft zum Kompromiss meinerseits, zum Beispiel dem Anerkennen der ethischen Wurzeln der Aufklärung im Christentum etc., eine absolute Kompromisslosigkeit auf christlicher Seite steht.

    Ein dogmatisches Christentum wird uns gegen den Islam nicht helfen. Das Christentum ist deshalb besser als der Islam, weil es ein persönliches Gewissen anerkennt und Gewalt ächtet. Insofern kann ich auch nicht viel mit der „Kreuzzugs“ Mentalität anfangen.

    Aber zurück zur Frage, wie man vorgehen kann. Nachdem ich Baron B.s Artikel übersetzt und Manfreds Buch gelesen habe, zwei wirklich deprimierende Zusammenfassungen des aktuellen Geschehens, denke ich, dass es wohl keine Alternative zu jahrelangen, blutigen Bürgerkriegen in Europa und entsprechenden Folgen gibt.

    Was können wir also tun? Zum einen können wir uns auf den Crash vorbereiten, so gut es geht.

    Zum anderen denke ich aber nicht, dass die Zeit für Gerede vorbei ist, sondern dass wir das Gerede aus der islamkritischen Blogosphäre hinaustragen müssen, ob mit Buchveröffentlichungen, öffentlichen Auftritten, Parteigründungen oder was auch immer.

    Mehr noch, wir müssen bereit sein, unser Leben in den Dienst des Counterjihad zu stellen, also mit all unserem Streben gegen die Islamisierung angehen. Wir müssen Bekannte überzeugen, im Arbeitsleben tun, was wir tun können und nicht aufhören im Internet neue Kameraden zu gewinnen.

    Wichtig ist nicht, dass wir jetzt ein politisches Programm entwickeln (wobei ich denke, dass über ein solches ohnehin so gut wie Konsens herrscht, Stichwort Immigrationsstop, Verbrechensbekämpfung, schrittweise Verbot des Islam), sondern dass wir erstmal die politische Power zusammenkriegen, die eine solche Bewegung braucht.

    Dazu müssen wir die Weltbilder der linken Ideologie durchbrechen, den Autorassismus und den Hass auf die eigene Kultur bekämpfen.

    Oh, und natürlich sollten wir so viele Kinder wie möglich bekommen und nach echten westlichen Werten erziehen.

    Insofern ist Templer zuzustimmen. Nur wenn wir als Gesellschaft wieder einen Lebenswillen entwickeln haben wir eine Chance.

    Ich befürchte, dass uns nicht genügend Zeit dafür bleiben wird. Aber was wollen Sie machen, die Hände in den Schoß legen? Auswandern?

    Nach meiner Einschätzung der globalen Lage wird sich jede Gesellschaft, in der ich bereit wäre zu leben, in der nächsten Generation mit dem Islamproblem auseinandersetzen müssen. Einige haben etwas mehr Zeit als wir, andere sogar weniger.

    Man kann eine Zeitlang weglaufen, aber das Schicksal holt einen immer wieder ein.

    Grüße

    ein Ungläubiger

  • @Kairos
    Ja hab schon einiges von Dir gelesen.

    Wie viele andere hast Du einfach nicht unabhängig untersucht was denn Gott im Christentum ist. Das im Christentum das Ideal des „Schönen“, „Wahren“ und „Guten“ als Heilig angesehen wird, das es Christen waren, die im Einklang mit der Bibel und Religion anfingen zu Forschen und die Welt zu besiedeln. Das unter anderem der Vatikan der stärkste Wissenschafts- und Künstlerförderer während der Renaissance war.

    Du verstehst Gott und Glauben als heidnische Figur die man anbeten muss weil Gott es so will. Das ist aber absurd, wenn man sich mit dem Thema beschäftigt kann man gut erkennen das es so eben NICHT ist.

    Die Antwort, warum Du Aufklärung, Wahrheit und Freiheit als Positiv ansiehst, kannst Du nicht geben. Die Aussage wäre von Dir, das es „Gut“ ist frei zu sein. Warum Du denkst das es „Gut“ ist, basiert im Christentum. Und als ich die Bibel erwähnte, meinte ich nicht das man an sie Glauben soll, sondern das man sie mal LESEN sollte! Unser Moralgebäude ist NUR und AUSSCHLIESSLICH im Zusammenhang mit der Bibel zu verstehen. Wer seine eigene Kultur nicht versteht -> RTFM!

    In übrigen ist die Aufklärung und die französische Revolution weder friedlich noch unblutig daher gelaufen. Alle Moralgesetze die wir heute als positiv und richtig ansehen, sind auch schon in dieser Form in der Bibel zu finden. Es gab keinen einzigen Fortschritt ausser in der Technologie. Das „Studium für alle“ hat nur dazu geführt das minderbemittelte sich Titel und Positionen im Staat erhalten können, die sie Intelektuell eh nicht halten können. Der Polizei- und Nannystaat sind die Folge davon.

    Ausserdem kann ich den verfluchten französischen Revolutionären nicht vergessen das sie die alte Holzschnitzerei der Jungfrau Maria mit Jesus aus der Grotte unterhalb der Kathedrale von Chatres vernichtet haben! Diese war nämlich ÄLTER als das Christentum, basierte auf einer Weissagung bei den alten Druiden das dereinst eine Jungfrau einen Sohn gebären werde.. *grummel*

    Ich bin ein katholischer Christ, sehe das walten des Schicksals aber auch komplexer und vielfältiger als so manche anderen. Wenn ein Atheist sich vehement für Gerechtigkeit, Wahrheit und Freiheit einsetzt, dann ist es das weil er „innerhalb der guten Wegen“ lebt. Er ist für mich ein „Kind der christlichen Geschichte“ und wegen der Moral und den zu der Moral zugehörigen Taten, ein Freund oder gar Waffenbruder. Die Freiheit, welche eine Eigenschaft Gottes ist, schliesst die Freiheit zum Glauben mit ein.

    Ohne Freiheit funktioniert der Christliche Glauben auch nicht, nur in einem freien, erwachsenen, unabhängigem Herzen kann sich die Verbindung zu Gott überhaupt entwickeln. Sonst widerspricht es schlicht dem „Konzept“. Dementsprechend ist es eine Christliche Pflicht Atheisten und Agnostiker zu schützen die Wahrheitsliebe, Mitgefühl, Freiheitsliebe und Gerechtigkeitssinn im Herzen tragen. Dazu gehören auch so Religionen wie Buddhismus oder Taoismus. Für mich sind das „Herzensbrüder“. In übrigen wird dies auch von Jesus erwähnt der sagte das es Ungläubige gibt die Gläubiger sind als somanche die sich gläubig nennen.

    Und was die Kreuzzüge angeht, die Waffen werden bereits geschärft. Und das NICHT von den Christen. Die sind grad erst am aufwachen.

    gruss,

    Templer

  • Zwei Anmerkungen noch:

    Die Aufklärung ist nicht gleich die französische Revolution. Goethe und Schiller zum Beispiel waren begeisterte Aufklärer, standen der Revolution aber sehr kritisch gegenüber. Ich würde mit Fleischhauer die Revolution weniger als demokratisches und mehr als marxistisches Projekt deuten.

    Und wenn man dem Bericht hier glauben kann, dann geht es ja doch bald rund:
    http://www.akte-islam.de/3.html

  • Templer:

    Bitte glauben Sie mir, dass ich die Bibel gelesen habe, von Gen bis Offb. Ich bin streng katholisch erzogen worden, die Loslösung davon war nicht leicht für mich.

    Ich bin anderer Ansicht als Sie, es hat einen Fortschritt gegeben, nicht nur technologisch. Nur hat sich die Aufklärung in Abklärung verwandelt (vgl. meine Kritik am Christentum in .

    Sofern Sie und andere Christen bereit sind Atheisten als gleichberechtigt zu akzeptieren, wie Sie das schreiben, steht einer Waffenbruderschaft gegen den Islam nichts im Wege.

    ich habe auch überhaupt nichts gegen Kirchen, so lange man mich eben nicht zwingt dort hineinzugehen und zu heucheln.

    Deshalb habe ich etwas gegen Moscheen, weil dort die Leute gezwungen werden zu heucheln, sich zu unterwerfen.

    Ein aufgeklärtes Christentum kann ein Partner sein im Kampf gegen den Islam. Alle freiheitsliebenden Menschen (bitte vergleichen Sie meine Schrift http://kairostheos.blogspot.com/p/die-wiedergeburt-europas-aus-dem-geiste_13.html wenn Sie wissen wollen, was ich über die Freiheit denke) sollten sich gemeinsam dieser Bedrohung durch das Böse stellen (ja, das Böse, ich wiederhole nocheinmal,dass aus Atheismus nicht zwangsläufig moralischer Relativismus folgt!!!).

    Da, wie Sie richtig anmerken, der Gegner die Waffen schon schärft, soll mir das Motto auch egal sein, also von mir aus:

    Deus vult! Pro Patriae! Delete Arabiam!

  • Zum Thema Gott.

    Streng genommen kann jemand glauben, daß es heilige Dinge gibt, aber nicht glauben, daß es einen Gott gibt.

    Über Sokrates wissen wir kaum etwas, weil er nicht schriftstellerisch tätig geworden ist. Zumeist, wenn sich jemand auf Sokrates beruft, meint er Platon, welcher vorgab, Sokrates‘ Gedanken getreu wiederzugeben, was aber mit einigem Recht bezweifelt werden darf.

    Platon wiederum hat mit Sicherheit daran geglaubt, daß es heilige Dinge gibt, und seine dbzgl. Vorstellungen ähneln stark jenen Pythagoras‘, so daß es nahe liegt, in diesem Glauben an Verhaltens-, Gemüts- und Verständnisideale einen gemein griechischen Zug zu erkennen. Ich nenne mich ja nicht ohne Grund so, wie ich mich nenne, und in meinem Verständnis der menschlichen Natur finden sich diese Ideale als materielle, heroische und philosophische Gesinnung und Motivation wieder.

    Das Erleben der Heiligkeit ist ja auch ganz direkt möglich, man spürt ja, ob einem die eigene Lage gefällt oder die eigene Stimmung oder das eigene Verständnis, man weiß ja, welche Lage man schätzt, wann man mit seiner eigenen Haltung im Reinen ist und wenn man etwas wirklich verstanden hat. Und aus all jenem ergibt sich eben die Heiligkeit.

    Im Christentum wird man diese Dinge mit dem Heiligen Geist verbinden, sagen, daß die Einsicht die Heiligkeit von Gott verliehen wurde.

    Aber man kann diese Dinge natürlich auch einfach so stehen lassen, ohne sie weiter zu erklären.

    Freilich sind die Leute heute blöder als vor 2500 Jahren. Damals waren sie sich dessen, was ich just beschrieb, explizit bewußt, heute zumeist nur so ungefähr, reden von ihrem freien Willen und der Verantwortung das Richtige zu tun, aber das ist höchst nebulös und wirft mehr Fragen auf, als es beantwortet.

    Damit einher geht eine Kultur des Unverständnisses der menschlichen Natur und daraus resultierend unreflektierte, instinktive Aversion, Feindschaft zwischen den unterschiedlichen Naturen, aber auch eine gewisse Gedankenlosigkeit, die Unfähigkeit diese Dinge öffentlich zur Sprache zu bringen und politische Entscheidungen auf ihrer Grundlage zu treffen.

    Oder anders ausgedrückt, damit geht die ideologische Unmündigkeit einher.

    In sofern wäre schon viel gewonnen, wenn die Menschheit diese Kulturstufe wiedererklimmen könnte.

    Freilich stellen sich schließlich auch tiefere Fragen, welche auf den Grund aller Existenz zielen. Dann fängt man an von Gott zu reden.

  • @ Fremder:

    Weniger ist manchmal mehr.

    Zudem lässt sich mit einiger Sicherheit der historische Sokrates aus Platons Schriften extrahieren (eine gewisse Unsicherheit bleibt immer, aber das gilt für alle antiken Figuren). Mit den Idealen eines Plato habe ich nichts am Hut, der ist für mich ein Vorläufer des marxistischen utopischen Denkens (vgl. Popper -offene Gesellschaft), aber die sokratische Methode und die Geisteshaltung für die er steht ist nichts weniger als die Vorwegnahme der europäischen Aufklärung viele hundert Jahre später.

    Ich sehe auch überhaupt keine Notwendigkeit auf religiöse Begriffe zurückzugreifen, sei es bei der Beschreibung der Natur, dessen, was mein Leben ausmacht oder unserem gemeinsamen Kampf.

  • Man tut Platon Unrecht, wenn man ihn auf seine Lebensbornhymne (Politeia) reduziert, ob man nun Popper heißt oder nicht.

    Platon hat später amdere Gedanken zu demselben Thema entwickelt, z.B. im Politikos und dann sehr ausführlich in den Nomoi.

  • Nun ich erkenne in der Ideenlehre Platons einen gedanklicher Vorläufer des Christlichen Gottes.

    Ebenso ist die Wahrnehmung von Pytagoras ein Teil der Griechischen Philosophie welche im Christentum mündete. Nicht umsonst ist das DREIECK mit einem allsehenden Auge ein Symbol für das höchste Göttliche und in vielen katholischen Kirchen zu sehen.

    @Kairos
    Nur weil Sie gezwungen worden sind, brauchen Sie sich nicht zwanghaft abzusondern. Ihre Pupertät ist ja wohl vorbei.. In übrigen verstehe ich dann nicht wie sie gegen das Christentum sein können? Sie haben das Buch der Weisheit gelesen? Oder das Buch Prediger? (Alles ist haschen nach Wind) Die Quintessenz ist vielleicht etwas mühsam, vor allem das mit der „Furcht vor Gott“, doch ist da mehrheitlich Ehrfurcht vor der Wirklichkeit gemeint.

    Die strengen Katholen haben gesündigt als sie zum Glauben zwangen. Darum sind sie auch untergegangen. Man sollte aber nicht vergessen das die Protestanten gegen die Katholiken antraten weil diese zu locker waren..

    Für mich ist relevant das man sich ein Bewusstsein ausbildet wie begrenzt ein Mensch ist. Wir leben kurz wir sterben schnell und wir können uns nicht an alles erinnern was passiert ist. Wir sind „voller Triebe“ und „Sehnsüchte“, die uns manchmal steuern. Dies sollte man vergegenwärtigen. Weiter finde ich die anti-menschenopfer Wirkungsweise des Christentums ziemlich interessant, die Trennung von Kirche und Staat (Gebt dem Kaisers was des Kaisers ist…) sowie die Sehnsucht nach Weisheit (also auch Wissen und Verständnis).

    Es ist kein Wunder das viele Juden sehr gebildet und wissend sind. Es steht im alten Testament das man das sein soll. Und es steht dort nicht nur das man Gerecht sein soll, sondern auch Beispiele was unter Gerechtigkeit zu verstehen ist. (Salomons Entscheidung mit dem Kind von den zwei Frauen..)

    Alles in allem muss der Christliche Glaube überleben und er wird es auch. Kein Atheist kann den strenggläubigen Moslems etwas erzählen. Sie werden nicht hören, denn sie sind „auf Spirituelles-glauben“ ausgerichtet. Man kann das ganze Denken nicht einfach durch „is nich“ ersetzen, sondern durch ein anderes, phantastischeres, umfangreicheres und wirkungsmächtigeres Denken.

    Gott ist Gerecht, Liebend, Barmherzig. Das erwartet er von allen seinen Gläubigern, auch diese sollen Gerecht sein. Was Gerecht ist, steht in der Bibel recht umfangreich. Gott liebt fleissige, bescheidene, wahrheitsliebende Menschen. Gott droht nicht mit der Vernichtung aller Wesen.

    In übrigen kann ich der heiligen Schrift entnehmen das diese „Gottesstrafen“ eher Zwangsläufigkeiten sind. Das Christentum ist eine Art Zaumzeug für die Tierische Natur des Menschen. Darum ist das Böse auch „das Tier“. Wer gegen „Gottes Gebot“ verstösst ist schlicht zu animalisch geworden, zu gierig, blutrünstig, faul und so weiter.. Diese psychischen Zustände führen nun mal ins negative. Man arbeitet weniger, wartet seine Maschinen nicht, respektiert sich und andere nicht, ignoriert seinen Körper und seine Bedürfnisse und und und…

    Eine Anleitung zum „gut leben“ einfach. Erzwingen sollte man das nicht, aber die 68er meinten auch das es alles Böse ist.. Und sind selber die Bösen.

    Templer

  • Templer:

    Ich kann durchaus nichts positives an Jehovas rächender Seite finden, aber hier geht es ja um Glauben, nicht um Logik.

    Was die Überzeugungsleistung bei Moslems angeht stimme ich Ihnen in soweit zu, dass viele, die eingesehen haben, dass sie dem Bösen diesen, dann zum Christentum konvertieren. Ich deute das als eine normale Reaktion auf das Trauma, wenn einem klar wird, dass die eigene Religion einfach nur scheiße ist. Man kann nicht in den „Leerraum“ gehen, sondern sucht ein anderes spirituelles Gerüst.

    Dem stehen allerdings „säkulare Moslems“ wie Tibi, Ahadi, Ates, Kelek und Hrsi Ali entgegen, die sich den Werten der Aufklärung verschrieben haben.

    Scheint beides zu gehen.

    Moslems kritisieren im Gespräch mit mir oft das Christentum (z.B. Trinitätslehre) und verstehen dann gar nicht, dass das ins Leere läuft. Ähnlich absurd ist es, wenn mir Linke brutale Bibelstellen um die Ohren hauen, als würde das die Brutalität des Korans revidieren.

    Zu dem Bewusstsein der Begrenztheit: Gerade die Religion steht diesem (in der Tat für das Leben zentralem) Bewusstsein doch im Wege mit ihrem Dogma von der Weiterexistenz der Seele. Die islamische Geringschätzung menschlichen Lebens geht direkt auf die Lehre vom Paradies zurück. Auch die christliche Lehre sieht ja eigentlich so einen Handel mit Gott vor (bis die abgklärten Wischi-Waschi- Christen die Hölle abschaffen), Anerkennen der Gnadenbedürftigkeit und Sündhaftigkeit wird mit jenseitiger Errettung belohnt.
    Beide Religionen stellen aber den Selbstmord unter Strafe…

    Ich weiß zudem, dass die meisten Christen eben einen nicht so tiefen und spirituellen Bezug zu ihrem Glauben haben, wie das bei Ihnen ganz offensichtlich der Fall ist (und was ich trotz der eigenen Ungläubigkeit sehr symphatisch finde). Für die meisten Christen ist das Christentum ein äußeres Regelwerk, nach dem sie sich richten, eine heteronome Gebotsethik. Es wird Sie nicht wundern, dass ich als Aufklärer nur eine autonome Vernunftethik (die selsbtverständlich auch christlich sein kann) für einen mündigen Menschen angemessen halte.

    Diese Unterwerfung unter den Zwang hat mich am Christentum immer abgestoßen. Dann lernte ich den Islam kennen und mir wurde klar, dass es dort noch hundertmal schlimmer ist (vgl. Namensbedeutung Islam).

    Individualismus ist nicht per se schlecht, nur wenn er mit Verantwortungslosigkeit und hedonistischem Egoismus gepaart wird. Das ist aber nicht das Modell, dass die Aufklärer vorsahen, sondern die kommunistische Umdeutung der Lebensmaximen.

    Insofern bleibe ich ein Kritiker aller Religionen, auch wenn der Islam bei weitem die Schlimmste ist. Mit Christen, die aus tiefer gnostischer Spiritualität heraus an die Wahrheit als Lebensmaxime glauben finde ich allerdings trotz meines Unglaubens mehr Gemeinsamkeiten als mit Menschen, die überhaupt keinen Gedanken an höhere Dinge verschwenden.

    Interessanterweise teilt der Islam diese Kritik am Materialismus – allerdings aus völlig anderen Gründen.

  • Guten Tag,

    und Danke für diesen Austausch. Mein Gottesbild habe ich TROTZ der herrschenden Lehre entwickelt. Es hat einige Zeit gedauert, vorher war ich ein Gegner des Christentums WEIL es (und das weiss ich nun im nachhinein) falsch verstanden und aufgezwängt worden ist. Falsch verstanden in dem Sinne das Gott ein alter Mann mit Bart und Tunika geworden ist und zum simplen „befolge die Regeln sonst kommst Du in die Hölle!“ ausholt. Tatsächlich empfehle ich dazu einfach „Einführung in das Christentum“ von Ratzinger. Er beschreibt ziemlich gut den „Gott der Philosophen“ oder auch was die Hölle ist. Die Hölle selbst ist schlicht und ergreifend die Einsamkeit des Bewusstseins. In dem Kontext ist es für mich verständlich was die zehn Gebote bezwecken, worum es geht. Letztendlich geht es um „tue nichts was einer Gemeinschaft abträglich ist“. Aber erweitert um die Tatsache das man auch SICH SELBST nichts tun sollte was der Gemeinschaft widerspricht.

    Selbst die dreifaltigkeit wird umschrieben (was haben alle eigentlich gegen ein mystisches Paradoxon? Sonst jagen alle irgendwelchen Geheimnissen hinterher?), als Geheimnis was uns zeigen soll das Gott als Bewusstsein unser Bewusstsein übersteigt, komplexer und schwer verständlicher ist. UND das wesentlicher Teil „des Göttlichen“ die liebende Beziehung ist.

    Und ja, tatsächlich sehe ich das Christentum eigentlich als „das Glauben und Heiligen der Wahrheit selbst. Als Ideal, als Idee“. Darum hat Gott auch kein Gesicht, keine Form und man sollte sich von ihm kein Bild machen. Weil es keins gibt.

    Bei Platons „der Gerechte“ wird davon geschrieben das der „ultimativ gerechte“ wohl gekreuzigt werden würde. Und genau das geschah dann auch. Ich weiss nicht inwieweit es ein „magisches Ritual“ von spirituell bewegten Menschen war, ich weiss nur um die Wirkungsmacht dieser Tat. Und da gehe ich den Weg des „An den Früchten ihrer Taten wirst Du sie erkennen“.

    Oder wie Meister Eckehard es sagte: „Wenn Gott nicht der Gott der Gerechtigkeit ist, dann ist er nicht mein Gott“.

    Templer

  • @Templer.

    Wenn man nicht schon genau wüßte, was gerecht ist, ergäbe die Geschichte von Salomon und dem Kind der beiden Frauen überhaupt keinen Sinn.

    Es muß also niemand die Bibel lesen, um zu lernen, was gerecht ist. Und wenn es nur erlernt würde, so hätte es so gut wie keine Bedeutung.

    Falls Sie den Sinn dieser Worte bestreiten, lesen Sie einfach den folgenden hypothetischen Kommentar:

    „Voll komisch. Warum hat Salomon denn jetzt das gemacht? Verstehst du das? Die hatte das Kind doch schon der anderen überlassen. Will der Streit?“

  • Zur Debatte noch einer von pat condell (aus den FAQs seiner Website: http://www.patcondell.net/

    Q: Why do you attack Christianity when Islam is a bigger threat?
    A: Because our indulgence of Christianity has encouraged Islam to claim equal status and threaten our freedom

    Ich bitte dieses Argument zu bedenken.

    • Kairos, Du gehst mir langsam auf den Keks. Du beschwerst Dich, dass Christen nicht kompromissfähig seien und gehst selber mit keinem Wort auf die Argumente ein, die ich in dem von Dir selbst hochgelobten Buch vorgebracht habe, und die ich jetzt noch einmal im Telegrammstil wiederhole, aber nicht, um eine neue Debatte anzustoßen, sondern um sie zu beenden:

      Die einzige Begründung für ethisch-solidarisches Verhalten, die ohne den Glauben auskommt, beruht auf der Erwartung, dass ein entsprechendes Verhalten aller Anderen als Normalfall unterstellt werden kann. Ist dies irgendwann nicht mehr der Fall, zum Beispiel aufgrund einer größeren Gesellschaftskrise, dann gibt es keinen Grund mehr Gutes zu tun; nicht von einem atheistischen Standpunkt – ein solches Verhalten wäre dann ganz einfach irrational. (Die pervertierte „christliche“ Ethik, die Du zu Recht als Dekadenzerscheinung wertest – Vulgärpazifismus, „Weltethos“, Toleranz für alles und jedes – hätte übrigens niemals eine Chance gehabt, wenn das Christentum wirklich noch verstanden und ernstgenommen und nicht auf ein paar infantile Schlagworte reduziert worden wäre). Ebenso wie es jetzt schon irrational ist, Kinder in die Welt zu setzen, wenn man nicht zufällig Lust dazu hat. Der Atheismus wird schon deshalb verschwinden, weil keine Gesellschaft, die ihn verinnerlicht, dies länger als drei Generationen überleben wird.

      Es kommt nicht im Mindesten darauf an ob Du an Christus glaubst, sondern dass unsere Kultur verschwinden wird, wenn niemand mehr an ihn glaubt.

      Wenn Du das nicht wahrhaben und offenbar nicht einmal geistig nachvollziehen willst – bitte. Ich wäre Dir aber dankbar, wenn Du Deinen antichristlichen Kreuzzug auf Deinem eigenen Blog führen und nicht meinen dazu zweckentfremden würdest. Danke.

  • Wenn ich noch mal präzisieren darf:
    Ich bin Christ. Formell Protestant, aber das Thema Denomination ist vielschichtig und irgendwie auch nebensächlich. Das als Positionsbestimmung. Ich bin auch jemand, der das Alte Testament nicht gegen das Neue T. stellt, sondern beide für wesentlich und sich ergänzend hält. Ich habe damit keine logischen Probleme und man könnte über die Antworten – die es gibt, z.B. betreffs des strafenden und rächenden Gottes – Tage reden und äußerst spannende und faszinierende Details entdecken. Aber dazu ist hier nicht der richtige Ort und jetzt nicht die richtige Zeit.
    Zunächst haben wir, das muss nicht weiter ausgemalt werden, schlechte Karten. Die Religion der Endzeit – als Christ sei mir der Terminus gestattet – hatte über zweihundert Jahre Zeit, sich zu entfalten und zu entwickeln. Was diese Religion genau ist, ist ebenfalls ein weites Feld. Ich denke aber schon, dass die Französische Revolution hierher gehört, ebenso wie der Marxismus und seine heute spürbare Version der Frankfurter Schule. Nun kämpfen die neugeschaffenen revolutionären Ersatz-Arbeiterklassen der tatsächlich oder scheinbar Benachteiligten -z.B die Homos und Schwulen, Frauen, Neger (meine Schwarze), Pädophile, Veganer und CO2-Besorgten und wen ich sonst noch vergessen habe, um unser aller goldene Zukunft und zwängen uns in den Block der Political Correctnes. Sie alle leiden unter Kaukasophpie, den Hass auf den christlich/jüdischen weißen Mann und da schließt sich der Teufelskreis zu den Mohammedanern. Der Kern des Ganzen scheint mir Rebellion, ein mindestens 4500 Jahre altes Thema (Nimrod: „der Empörer“ als Begründer Babels).
    Wir sind aber wenige und haben sehr wahrscheinlich keine 200 weitere Jahre Zeit, um gegenzusteuern. Vielleicht ist Gegensteuern auch gar nicht möglich, weil es sich um errosive, irreversible Prozesse handelt- wäre ja denkbar. Hat das jemand untersucht? Wenn es so wäre, bliebe nur der Untergang. Wenn es nicht so wäre, bliebe trotzdem die offene Suche nach kurzfritig wirksamen genialen Rezepten.
    Ich tendiere zur ersten Variante- aber nicht zur Verzweiflung. Hier kommen die Aussagen der Bibel ins Spiel.
    Die Geschichtsaussagen der Bibel sind nicht hoffnungslos, sondern kündigen Lösungen an. Auch und gerade für die heutigen Probleme. Freilich sind es weder billige noch kitschige Lösungen, sondern bitterernste. Aber mit Ziel. Wenngleich nicht für alle Beteiligten.
    Hier jetzt die präzisierte Frage: Was ist im Rahmen dieser eschatologischen Aussagen möglich? Können Rezepte von z.B. Kairos helfen – ich spreche Ihnen weder den ersthaften Willen noch die Fähigkeit zur Zusammenarbeit ab noch habe ich etwas dagegen – im Gegenteil. Aber wenn wir uns irren, wird es nicht funktionieren. Deshalb ist jeder gefragt, alles an Ideen beizusteuern. Naturgemäß interessieren mich die christlich/jüdisch geprägten Ideen aber mehr – tschuldigung.
    Und wenn Maximalziele wie eine Kurskorrektur nicht erreichbar sind, sollten dann nicht partielle Ziele wie z.B. die Etablierung von Netzwerken, die evtl. das Überleben sichern können usw. angestrebt werden.
    Alle genannten Maßnahmen will ich damit nicht kleinreden, sie sind richtig und gut. Aber werden sie reichen und was, wenn nicht.

  • >>

    Ist es womöglich eine geistliche Krise?
    Kann man die “apostatis”, wie es im Neuen Testament genannt wird, noch aufhalten oder wenden?
    Wie kann man den Verfall beeinflussen?
    Wenn er nicht zu stoppen ist, welche Ziel könnten wir dann noch anstreben?

    <<

    Sehr, sehr gute Fragen von MiKedem. Diese Fragen sind die Quintessenz aus allem, was in den islamkritischen Blogs ständig geschrieben wird.

    Wir können die Mißstände klar benennen, wir können Entwicklungen in die Zukunft extrapolieren – aber was können daran ändern?!

    Meine Meinung: NICHTS.

    Blicken wir in die Geschichte, dann sehen wir, daß es den Warnern und Mahnern nie gelungen ist, gesellschaftliche Entwickungen zu stoppen. Möglicherweise ist dieser Gedanke auch einer, der erst in der Moderne überhaupt entstehen konnte, weil vorher keine Mittel der Massenkommunikation und – manipulation vorhanden waren.

    Wir können keine Entwicklungen in Richtung Degeneration und Verfall stoppen, weil die Msse der Menschen ja nicht einmal Fakten zur Kenntnis nehmen will. Wie soll man gegenüber diesen Menschen denn wirkungsvoll argumentieren?! Es wird abgelehnt, Fakten (Wahrheit) anzuerkennen, es werden Verhaltensweisen indoktriniert, die den Fakten geradezu diametral entgegenstehen.

    Die Bibel nennt das "Verstocktheit". Wahrheit zu erkennen ist eine geistlich bedingte Fähigkeit. Geistlicher Verfall (Abfall) bedingt Verblendung gegenüber der Wahrheit.

    Dieser Verblendung ist mit menschlichen Mitteln nicht beizukommen.

    Ich muß mich allerdings ein wenig wundern, daß hier zwar viele Christen eifrig kommentieren, Bekenntnisse abgeben und sich auf die Bibel als Basis der zu verteidigenden Kultur berufen, für die Zukunft aber keine Schlüsse aus ihr ziehen.

    Die Bibel kommuniziert aber unter anderem mit vielfältigen Beispielen, daß GOTT die Geschichte macht. Er bestimmt, wer Politik machen darf, wer herrscht und wer vom Thron stürzt.

    Beispiele gibt es jede Menge in der Bibel, und es könnten alles Legenden sein. Das Gewaltige an unserer Zeit, das frühere Generationen NICHT hatten, ist die heute real und live zu verfolgende Geschichtswirksamkeit Gottes anhand von Israel.

    Man muß sich mal klarmachen, was uns da an Sensation geboten wird: unbestreitbar (eigentlich weit über) 2000 Jahre alte Aussagen über das Schicksal der Juden (das explizit mit Gott verknüpft ist) haben sich als wahr und nachprüfbar erwiesen, mit dem Kulminationspunkt "Staat Israel" – einer Undenkbarkeit im Bewußtsein der Menschen über viele Jahrhunderte. Seit 1948 existiert er wieder.

    Man muß verstehen, daß gerade HIER ein Großteil der Menschheit bewußt und ausdauernd versucht hat, die göttlich bestimmte Geschichte kaputtzumachen, Gottes Wort zur Lüge werden zu lassen.

    Nach menschlichem Ermessen dürften nach 1900 Jahren härtester Bedrängnis, Vertreibung, Entrechtung, Entstehung des Islam als Feindreligion, Druck zum Abfall, später dann auch Druck zur Assimilation – gar keine Juden mehr übrig sein, die sich als solche verstehen, ihre Traditionen bzw. ihren Glauben und ihre (rassische) Abstammung bewahrt haben. Erst recht nicht nach der letzten, extremen Ausrottungsanstrengung.

    Alle diese Bemühungen kann man ja durchaus als den Versuch menschlicher Beeinflussung des Ganges der Geschichte verstehen.

    Nun, dieser Versuch ist grandios gescheitert. Die Geschichte lief dennoch "so, wie sie sollte", und welch' Ironie, gerade dadurch, was als maximale Gegenstrategie gedacht war, kam sie zum Ziel. No Holocaust – no refounded State of Israel. Und das bei einer extremen Feindseligkeit ringsherum.

    Wir haben hier also einen wirklich frappierenden, umwerfenden Beweis, daß die Geschichte NICHT menschlichen Regeln und Zielsetzungen folgt, sondern das im Gegenteil menschliche Absichten ganz verblüffend die Ziele einer höheren Macht unterstützen und befördern, obwohl sie ihr entgegenwirken wollten.

    Wir haben hier also Fakten. Aber wir sehen, daß die gesamte weite Welt es vorzieht, diese zu ignorieren! Israel wird weiter gehaßt, die Isolation des Staates wird betrieben, seine Feinde werden dagegen gefördert, eine göttliche Legitimation dieses Staates wird absolut negiert.

    Fazit: man kann geistliche Blinden nie und nimmer die Augen öffnen. Aber warum auch: der Gang der Geschichte liegt nicht in unserer Hand, und wir werden mit keiner Anstrengung etwas erreichen. Weder war Hitler vom Kreisauer Kreis aufzuhalten, noch werden wir die Islamisierung stoppen. Die Geschichte kommt so oder so zum "richtigen" Ziel, und es spricht einiges dafür, daß wir alles Wichtige dazu in der Bibel lesen können.

    Da steht auch: "Wer Ohren hat, zu hören, der höre." Bitteschön.

  • # Flash

    Wir haben hier also einen wirklich frappierenden, umwerfenden Beweis, daß die Geschichte NICHT menschlichen Regeln und Zielsetzungen folgt, sondern das im Gegenteil menschliche Absichten ganz verblüffend die Ziele einer höheren Macht unterstützen und befördern, obwohl sie ihr entgegenwirken wollten.

    Der Mensch denkt … und Gott lenkt?

    Die Geschichte kommt so oder so zum „richtigen“ Ziel, und es spricht einiges dafür, daß wir alles Wichtige dazu in der Bibel lesen können.

    Wozu dann noch Menschen?

  • Wir haben hier also einen wirklich frappierenden, umwerfenden Beweis, daß die Geschichte NICHT menschlichen Regeln und Zielsetzungen folgt, sondern das im Gegenteil menschliche Absichten ganz verblüffend die Ziele einer höheren Macht unterstützen und befördern, obwohl sie ihr entgegenwirken wollten.

    Nun, die Juden haben sich sehr wohl um Israel bemüht, von alleine ist der Staat nicht entstanden. Auch war Hertzl nicht sonderlich fromm und Israel von Anfang an säkular angedacht. Aber andererseits stimmt es schon, daß die Gesamtgeschichte nicht nur der Menschheit mehr ist als die Summe ihrer Teile und sich in ihr Gottes Wirken zeigt.

  • @ Flash
    Du spricht mir aus der Seele! Aber das kann doch nicht heißen, die Hände in den Schoß zu legen – oder?
    Man sollte sich der Begrenztheit menschlicher Möglichkeiten bewußt sein, sie aber trotzdem nutzen. Sagen wir es mal so: Feuer fiel in der von Dir skizzierten bisherigen Heilsgeschichte selten vom Himmel, meistens waren Menschen als Akteure beteiligt. Z.B. Th. Herzls Idee vom Judenstaat als ein wesentlicher Baustein bei der Wiedergründung Israels. Andererseits gibt es Beispiele, wo menschliche Aktionen offensichtlich geblockt wurden, etwa die vielfachen Attentatversuche gegen Hitler (ca. 26, wenn ich mich recht erinnere), die alle an irgendwelchen „Zufälligkeiten“ scheiterten. Hiltler selbst war aufgrund seiner Erfahrungen aus dem ersten Weltkrieg der Meinung, er sei von „der Vorsehung“ auserwählt und werde beschützt. Es gibt ein Zitat von irendeinem engl. Bischof, glaube ich: „Wenn man betet, geschehen Zufälle, wenn nicht – bleiben sie aus.“
    Ebenso sind die meisten Kriege oder Schlachten durch nichtplanbare Ereignisse wie Wetterkapriolen o.ä. beeinflusst oder entschieden worden. Der Fall der Mauer war ebenso ein eigenartiges „Versehen“ durch die Aussage Schabowskis. Aber trotzdem oder gerade deshalb sollten wir als Christen in Verantwortung vor diesem Gott und unseren Mitmenschen nicht untätig bleiben. Und Blogs dieser Art sind schon ein wichtiger Beitrag!

  • @ Manfred: Mein Ansinnen war kein antichristlicher Kreuzzug, sondern ein Austausch, hier mit Templer, der das offensichtlich auch so verstanden hat. Mein Ziel ist eigentlich eine Kommunikation zwischen den „Waffenbrüdern“ wie Templer das sagte, nicht eine Spaltung.

    Aber wenn Du hier nicht über dieses Thema diskutieren willst ist das auch in Ordnung.

  • @Ein Fremder aus Elea

    Es geht darum WAS man als Heilig und richtig ansieht. Wenn man die Geschichte von Salomon liest, merkt man das er Gott anbetet das er ihm Weisheit schenke damit er gut und gerecht regieren kann. Kurz darauf kommt das mit den Frauen und dem Baby.

    Daraus kann man einiges entnehmen (und DAZU ist die Bibel da):
    Die von Gott inspirierte Weisheit ist dergestalt das gleichzeitig die Liebe und Leidenschaft der leiblichen Mutter geprüft wird, damit die Frau das Kind bekommt welche das Kind liebt. Offensichtlich ist die Liebe der Mutter zum Kind etwas wichtiges und unterstützenswertes.
    Weiter ist die Lüge der anderen Frau etwas negatives. Sie ist nicht unterstützenswert und wird nicht gefördert.

    Es ist wichtig zu sehen WAS denn als Weisheit gesehen wird, nur so wird klar was Gott überhaupt für eine Entität ist.

    Lustigerweise findest Du es so normal das es gut ist, das du nicht mal wahrnehmen kannst das es andere Kulte und Weltsichtweisen gibt, die es GANZ ANDERS sehen.

    Ich las mal das die Chinesen das Konzept einer „Person“ erst im 20ten Jahrhundert streiften. Vorher war das so nicht vorhanden.

    Weiter ist zu wissen das Israel umgeben war von andersdenkenden. Kannibalen und so weiter. Sie opferten Menschen, das ist etwas was der Jüdische Gott eben NICHT wollte. Auch in Südamerika und überall auf der Welt gab es Kannibalen und Menschenopfer.

    Es ist einfach zu sagen „es ist ja doch ganz normal“, schwer ist es aber dies umzusetzen und es auch zu betonen das „Gott es so will“. Der Bezug auf die Transzendenz, auf das höhere und wichtigere, das unser Bewusstsein übersteigende ist das entscheidende.

    Darum bin ich auch kein Gegner der Kirche, es sind die Kirchen, die Traditionen, die Priester, Nonnen, Klöster die diesen Glauben massiv in dieser Wirklichkeit halten. Was geschieht wenn das verloren geht, kann man Heute erkennen. Nihilismus..

    Ich hab da so eine Theorie das die zweitausend Jahre Lebensstil eine bestimmte Form Bewusstsein und „Menschenart“ erwachsen lies, die sich sehr im Denken und Vernunft steigerte. Dies funktioniert aber nur mit dem Zaumzeug des Christentums (selbst der Humanismus nicht..) allein schon deswegen weil im Christentum Archetypen und Informationen auf Instinktebene vermittelt werden, die wir so anders nicht kennen.

    Schaut einfach auf den Islam oder den Kommunismus.. Das Gefühl der „höheren Erkenntnisse“ gibt es nun einmal. Die Intepretation ist die wichtige..

    Templer – der den Rest noch nicht gelesen hat

  • @Kairos
    Der einzige Grund warum die Christen angegriffen werden ist, weil sie immer sehr viel friedlicher waren.

    Wenn die Christen sich so aufführen würden wie die Moslems, würde keiner sie kritisieren.

    Die Atheisten sind einfach nur feige.

    Und das Christentum wird sich wappnen. Es ist nicht ohne Grund das es das Christentum und den Hinduismus noch gibt. Die Buddhisten in Indien.. sind aber weg..

    Templer

  • Und das Christentum wird sich wappnen. Es ist nicht ohne Grund das es das Christentum und den Hinduismus noch gibt. Die Buddhisten in Indien.. sind aber weg…

    Da bin ich skeptischer. Wir haben in der europäischen Vergangenheit den Kampf europäischer Völker um ihre Selbstbestimmung gesehen, die das Christentum als einen Hilfsmotor zur Motivation verwendeten, um den Kampf bestehen zu können. Hätten die das Christentum so verstanden, wie es heute verstanden wird, dann wären sie unfähig gewesen, überhaupt zur Waffe zu greifen, da der Selbstzweifel sie sofort niedergeworfen hätte. Heute gibt es diesen Kampfgeist der Völker nicht mehr, und das Christentum wird viel stärker als früher als Ideologie verstanden und auch gepredigt, die diesen Kampfgeist unterminiert. Die „christlichen Völker“ werden sich diesesmal nur retten können, wenn sie sich von diesem Christentum befreien.

  • @Thatcher

    Sie befreien sich ja jetzt. Darum ist Europa ja auch wieder „Missionierungszone“ für den Vatikan.

    Es gibt viele Punkte die man klären muss:

    Waren die Kreuzzüge ein Anfall von Bosheit der Christen oder eine Antwort auf 400 Jahre eroberung durch den Islam?

    Wurde Galilei verurteilt weil er sagte das die Erde sich um die Sonne dreht, oder weil er behauptete das dies wahr und bewiesen ist?

    Hat die Katholische Kirche die Hexenverbrennung gefördert und unterstützt oder bekämpft? Welche Rolle spielte die Inquisituion dabei, die ja in Spanien und Portugal die Hexenverbrennung schlicht unterband?

    War die Inquisition ein Fortschritt bei der Rechtsprechung oder ein Rückschritt?

    War die Vernichtung der Präkolumbianischen Kulte in Süd- und Mittelamerika eine gute oder eine böse Tat?

    Hat die Kirche für, oder gegen Sklaverei gehandelt?

    Waren die Klöster ein Hort der Indoktrination oder der Bildung und des Schutzes Antiken Wissens?

    War die Renaissance wegen oder trotz der Katholischen Kirche so erfolgreich?

    Hat Pius sich mit den Nazi „arrangiert“ weil er selber ein Nazi war, oder weil er die Katholiken vor verfolgung und ermordung schützen wollte?

    Hat Pius hunderttausende Juden gerettet oder war ihm das Schicksal egal? Wie handelte die Kirche?

    War die Katholische Kirche ein Gegner des Preussisch-Deutschen Reiches oder nicht? (Hegel?)

    Gab es Katholische Gegner der Judenverfolgung und der Progrome oder nicht? (Bernhard von Clairvaux war ein Gegner, und ein sehr sehr einflussreicher Mann)

    Waren die Christusritter (gerettete Tempelritter in Portugal) im Auftrag der Katholischen Kirche unterwegs um neue Wege nach Indien zu finden oder nicht?

    Gegen Gehirnwäsche!

    Templer

  • @Templer. Es gibt in der Tat unterschiedliche Vorstellungen darüber, welche Pflichten man gegenüber Gott hat.

    Das Menschenopfer findet sich ja auch prominent in der Bibel, und die Bereitschaft dazu ist es erst, welche Abraham zum Stammvater des jüdischen Volkes macht.

    Blut ist das teuerste, was ein Mensch geben kann.

    Die Befreiung von dieser Pflicht fand dadurch statt, daß man das Blut durch einen rechten Lebenswandel lebendig gab, also durch wie auch immer geartete Askese.

    Dieser Schritt setzt indessen voraus, daß man sich für sein Schicksal verantwortlich fühlt, also einigermaßen ruhige Verhältnisse und individuelle Freiräume.

    Freilich gibt es auch Menschen, welche überhaupt nicht das Gefühl haben, Gott irgendetwas schuldig zu sein.

    Der Ursprung dieses Schuldgefühls liegt in der Tedenz aller Lebewesen, Überflüssiges zurückzubauen und schließlich abzustoßen. Dort, wo es schwierig ist zu überleben, haben Menschen „an sich gearbeitet“ und empfinden nun ihren eigenen Hang zum Rückbau als Schuld gegenüber Gott und trotzen ihm, indem sie Gott Opfer bringen.

    Diese beiden Faktoren, Intensität der Schuld und Eigenverantwortlichkeit, welche auch nicht unabhängig von einander sind, sondern selbstverständlich wird das eigene Überleben in einem feindlichen Umfeld schwieriger, führt also dazu, daß man mehr an sich arbeitet und in Folge dessen zu einem größeren Schuldgefühl, bestimmen, ob Menschen zu Menschenopfern neigen oder nicht.

  • Die Sache mit Galilei ist ohnehin eine der ungeheuerlichsten Verunglimpfungen der Kirche schlechthin. Das ist eine „urban legend“ die man einfach nicht korrigiert bekommt.

  • Bei der Gelegenheit möchte ich auf den Kommentar eines christlichen Traditionalisten zu einem Artikel des Neuheiden Alain Benoist hinweisen:

    http://www.amnation.com/vfr/archives/016852.html

    Besonders interessant:

    „I therefore accuse Sunic and Benoist of the sins of impiety toward the ways of their (and our) people and of prescribing a poisonous cure to what ails us. For Christianity was the official religion of our people for nearly two thousand years, and it was during Christendom that Europe achieved its greatest glories. And paganism, in addition to being a now-foreign religion, does not even rise to the level of being a false religion.[b] It is simply the default religious orientation of man, and is therefore more the absence of organized and coherent religious thought than a definite doctrine that might aspire to compete with Christianity.

    The fundamental characteristic of paganism is that it does not have religious knowledge, but only what could be called opinion.[/b] Christianity and the other monotheistic religions at least claim their doctrines were given by God and are therefore more trustworthy than man-made religions. Paganism makes no such claim. All it delivers is the cacophony of separate individuals and groups offering their opinions. [b]But if a religious belief is just man’s opinion, then it obviously has no authority, and we have religious (and therefore intellectual and moral) anarchy.[/b]

    Or, more precisely, we have Balkanization, which is not an ideal to aspire to.

    [b]Note also that the absence of knowledge is what most characterizes postmodernism, currently the West’s predominant way of thinking. Postmodernism, if it can be defined, is best defined as the dogma that one cannot have real knowledge , that is, objective knowledge, and this clears the way for individuals and groups to reject whatever ideas they want to reject without feeling guilty that they might be morally or intellectually wrong.[/b]“

  • Die Bedrohung unserer Kultur ist eine mehrfache.
    Sie beschränkt sich nicht auf die Islamisierung, wenngleich das momentan vermutlich die größte Bedrohung ist.
    Das Siechtum begann aber früher, vielleicht mir der franz. Revolution.
    Jedenfalls gibt es eine Stetigkeit zunehmender Schwächung unserer Kultur.
    Ich bin Laie was Politikwissenschaft und Soziologie anbetrifft.
    Aber eine Linie läßt sich aus meiner Sicht in dieser Entwicklung erkennen und das ist die Zerstörung von gesellschaftlicher Identität durch wiederholte Spaltungen bzw. Auflösung und Zerstörung von integrierenden Strukturen.
    Hierher gehören die Anfeindungend es Adels am Anfang und die Auflösung damaliger Machtgefüge, die Auflösung der religiösen Identität im Allgemeinen und des Christentums im Besonderen, die Auflösung damit zusammenhängender Wertesysteme, die Auflösung bzw. Paralysierung der Nation, schließlich die Auflösung der Großfamilien, gegenwärtig der Kleinfamilien, der zweigeschlechtlichen Partnerschaft, der Eltern-Kind-Beziehungen usw..
    Begründet wurde und wird das immer damit, dass diese Strukturen schlecht seinen und man jetzt bessere schaffen wird.
    Am Ende der Spaltungen steht das, was ich Höllenmoder nenne: die Reste der Verwesung im wörtlichen Sinne, also das Aufhören des Wesens.
    Von diesem Ende – scheint es mir, trennen uns nicht mehr viele Zerfallsschritte.
    Der gesellschaftliche Punkt Omega des Neuheidentums, das hat Manfred hier schon mehrfach präzise beschrieben, ist i.d.R. das Menschenopfer in Form des Massenmordes.
    Dahinter steht ein geistlicher Plan, die Elohim, von denen die Bibel im die Zeit der Sintflut berichtet, die sich mit den Menschen vermischten, werden u.a. Nephilim genannt, was von der hebr. Wortgruppe „zerfallen“ und „fallen“ herrührt und sich heute noch in den germanischen Sprachen in Worten wie z.B. „fallen“, „fall“, „faul“ und „foul“ erhalten hat.
    D.h., die anfangs beschriebene beobachtete Strategie ist eine Spezialität dieser „Nephilim“.
    Folgerichtig sollte man, um gegensteuern zu können, nach sinnstiftenden und Identitätsstiftenden Konzepten suchen.
    Das scheint mir aussichtsreicher als z.B. die reine Benennung des Islams als das was er ist, ein destruktiver menschenmordender Götzenkult seit seinen (bekannten) Anfängen als Nanna-Kult der Sumerer.
    Das ist zwar richtig, aber es nimmt dem Moslem nur etwas weg – nämlich seine vermeintliche Sicherheit – ohne ihm etwas dafür zu geben.
    Ob Identitätsfindung bei einer anderen heutigen Klientel der Zerstörung – dem Hedonisten – auf fruchtbaren Boden fällt, ist auch offen.
    Trotzdem scheint es mir auch hier eine notwendige Voraussetzung eines Wandels zu sein.
    Von was reden wir jetzt also.
    Eine nostalgische Wiederbelebung vergangener und erfolgreich zerstörter Strukturen kann man herbeisehnen, sie wird aber sicherlich nicht so einfach 1:1 möglich sein.
    Zuviel Unlogik, Unwissen, Gutmenschentum und Verblendung nisten als gängige Klisches im Geist des „modernen“, zerfallenden Menschen.
    Deshalb fruchten reine konservative Ansätze auch so wenig.
    Und weil Atheismus, wie im Link von Monalisa anklingt, auch keine integrale Wirkung hat, ist er ebenfalls ungeeignet.
    Eine neue Religion kann man aber auch schlecht mal so nebenbei gründen – nur weil es gerade notwendig wäre.
    Außerdem sehe ich das jüdisch/christliche Vermächtnis als bestes Konzept an, was Menschen je hatten bzw. gegeben wurde.
    Im Kern gibt’s da nichts zu verbessern, Wahrheit ist singulär, es gibt nicht wahr, wahrer usw. , sondern nur noch Lüge od. Irrtum.
    Also sollte man das beleben.
    Auf die traditionellen Kirchen kann man hier nicht setzen, diese Festungen sind schon geschleift.
    Das orthodoxe Judentum ist zu sehr in seiner Nische (in die es auch gezwungen wurde) und ist als Motor auch kaum vorstellbar.
    Meine These ist nun – und darum kämpfe ich – dass aus diesen beiden der attraktive Glaube der Zukunft erwächst.
    Die Wurzeln sind eins. Vergessen wir als Christen die Irrungen der Kirchengeschichte und wenden uns unseren jüdischen Brüdern zu.
    Es sind nicht unsere Feinde und „Christusmörder“.
    Von den zwei Söhnen des Vaters war einer „verloren“ bei den Schweinen und damit sind nicht die Juden gemeint!
    Wir beide sind heute beide bedroht, momentan vom gleichen Feind.
    Der jüdische Staat kann unsere Unterstützung brauchen.
    Und er hat sie verdient, da er an vorderster Front für unser Überleben kämpft.
    Er musste Erfahrungen im Umgang mit dem Nachkommen Kedars (=Düsternis, Vorfahre Mohammeds) machen, von denen wir profitieren könnten.
    Also suchen wir hier Allianzen!
    Ein wesentlicher Punkt zuletzt.
    Der Mensch denkt und Gott – lacht.
    Es gibt die Aussagen der Bibel, die in diese Richtung der Vereinigung gehen: Gott hat aus beiden eins gemacht. Beachte auch die paarweise Nennung von Juda und Ephraim (Hes. 36 und folgende).
    Hier ließen sich Hunderte Aussagen der Bibel aufzählen.
    Es kann nicht schaden, in die gleiche Richtung wie der Herr der Geschichte zu gehen.
    Es kann auch gut sein, dass sich das Problem Islam nicht weiter ausweitet (s. Daniel Kap. 8).
    Aber dann haben wir sofort das nächste Problem (ebenda).
    Wie dem auch sei – wir sollten darüber nachdenken.

  • @MiKedem
    Na dann freue Dich, Du bist in bester Gesellschaft! Seine Heilligkeit, Papst Benedikt ist da der gleichen Meinung. Auch wenn wegen der Restauration eines Gebetsfragments (Gebet für die Juden damit sie sich bekehren) geschimpft wird, die Stossrichtung dieser Restauration war eben, Restauration. Die 68er „reformationen“ im zweiten Vatikanischen Konzil (dabei hab ich nur darüber gelesen, nie erfahren was genau da reformiert worden ist…) haben die Kirche geschwächt und entkernt. Kein Latein mehr, der Priester drehte sich zur Gemeinde zu, anstatt MIT der Gemeinde zu Gott und Jesus zu beten.. Es sind kleine, aber feine Veränderungen die alles änderten.

    In „Einführung in das Christentum“ beschreibt Benedikt das die Juden der Samen, der Kern unserer Religion. Auch die Ansicht das Juden „böse“ oder „verräter“ waren, ist Unsinn. Erstens gibt es ja auch Gerüchte das Judas sich ebenso opferte um die Tat durchzuführen (er erhängte sich ja, und wurde für Jahrtausende verflucht), zweitens wäre ohne den Kreuztot von Jesu das ganze Christentum Unsinn. NUR durch das Opfer Gottes an uns Menschen (das sollte man sich mal überlegen, die höhere Macht, das Universum, Gott, der Q der „Qs“ (ist aus StarTrek..) opfert UNS was. Nicht umgekehrt..) entfaltet sich die gesamte Wirkungsmacht des Christentums. Wenn die Apostel nicht Märtyrer wären, dann hätten sie nicht die Wahrheit gesprochen, sondern wären nur wirre Geister die etwas sagten.. Aber wer so selbstlos ist und sogar dafür stirbt, der muss schon was gesehen haben was andere noch nicht kannten.

    In übrigen hat auch schon Pius, während der Nazizeit, vielen Juden das Leben gerettet. Als die Nazis Rom besetzten, wurden viele deportiert. Die Kirche agierte aber damals schon im geheimen, es war ein Erpressungsabkommen, Hitler hatte Pius die Pistole an die Brust gesetzt (faktisch: Halts Maul oder wir deportieren ALLE Katholischen Priester und erschiessen sie, so wie in den Niederlanden/Belgien). Viele andere Juden wurden aber gerettet, und zwar weil sie in Klöstern und Bischofssitzen versteckt worden sind. Im Castell des Papstes sollen allein 3000 gerettet worden sein. Die Abneigung gegen Pius und die Vorwürfe basieren eigentlich nur auf einem propagandistischen Theaterstück eines Kommunisten…

    Nähers zur Heldentat von Pius: http://www.haefely.info/lebensfreude_rabbi-zolli.htm

    „Im Oktober 1943 brach die Massenverhaftung der Juden trotzdem los. Aber von den 8000 Gesuchten konnte die SS nur (?) 1022 festnehmen. Pius XII hatte nämlich den 150 Klöstern und kirchlichen Häusern den Auftrag gegeben, Juden zu verstecken und zu verköstigen. Später fanden in Castel Gandolfo zeitweise bis zu 8000 Flüchtende Aufnahme. Davon beeindruckt schrieb Rabbi Zolli in sein Tagebuch: „Kein Held der Geschichte hat ein tapfereres und stärker bekämpftes Heer als Pius XII. im Namen der Nächstenliebe … Doch wer wird jemals erzählen, was er alles getan hat?““

    Noch etwas zum Christentum, auch wenn es vergessen wird, es war der Vatikan, der die Renaissance massiv befeuerte! Wissen und Kunst waren ein Teil der Erkenntniss Gottes. Das Christentum ist eine High-Tech Religion. Und viele viele Nerds lieben diese Liebe zur Technologie, zur Wissenschaft.. Ob beim Computerspiel Deus Ex (Der Protagonist trägt dass Kürzel JC als Namen), er kann sich am Ende mit einer KI vereinigen welche die Menschen vereinigt und erleuchtet. Oder bei StarTrek the Next Generation wo Q als höheres Wesen die Menschheit verschwinden lassen will weil sie zu brutal und primitiv sind oder schlicht zu linear im Denken.

    Frei nach Gedächnis:
    Q: „Sie sollten eher das Denken, die Zeit, den Geist erforschen anstatt Planeten zu kartographieren.“

    Da ist einiges verloren gegangen, wer weiss wie frühere Zeichentrickserien waren (Galaxy Rangers, Bravestarr, Odysseus 31(!), Defenders of the Earth, Captain Future, ja selbst He-Man mit Templerkreuz auf der Brust) und sie mit den heutigen vergleicht wie Spongebob oder andere schrille Konsumcartoons.. oder Serien wie Battelstar Galactica welches zur Sci-Fi Soap Opera verkommen ist.. Ein Versailles im Endstadium als Raumschifflotte..

    Der Glaube daran, das es höhere Ideale gibt, ist verloren gegangen. Auch daran WAS denn die höheren Ideale sind. Gott ist tot, aber nur wer daran glaubt das es nicht mehr als die Materie gibt, ist damit selbst gestorben. Wir Christen wissen, das Gott vom Tode auferstanden ist. Und ebenso wie in Russland der Glauben in den Gulags wieder auferstanden ist, wird er in Europa wiederkommen.

    Gottes Strafe ist schlicht und ergreifend das Fehlen seines Ethos, seines „Wesens“. Und wenn das fehlt, entstehen Gulags oder KZs..

    Ahrgl ich ersaufe in Gedanken..

    Templer

    • Templer, ganz große Nummer hier, am Ende wird es zwar ein wenig wirr, aber Du sprichst viele Wahrheiten aus. In dunklen Tagen mögen wir uns an Gómez Davila halten (Mosebach: „Sein Denken offenbart sich als ein hochkomprimiertes Notgepäck für den unbefristeten Aufenthalt in eisigen Regionen.“), aber wir werden siegen. Fiat Lux!

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