Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Ich sollte wohl zugeben, dass ich ungefähr so aufgeregt bin wie ein Kind kurz vor Weihnachten, denn mein Buch „Das Dschihadsystem. Wie der Islam funktioniert“ erscheint – jetzt endgültig – am 12. Juli, und ich kann es kaum noch erwarten, endlich das erste gedruckte Exemplar in der Hand zu haben.

Ab sofort kann es auch vorbestellt werden: Zur Verlagsankündigung und zum Bestellformular bitte hier klicken.

Vorab ein kleiner Überblick über den Gang der Argumentation:

Da eine realistische Betrachtung des Islam in unserer Gesellschaft auf ideologisch bedingte Denkblockaden trifft, analysiere ich im ersten Kapitel wesentliche Züge dieser gesellschaftlich vorherrschende Ideologie und komme zu dem Ergebnis:

Wir haben nun einige Aspekte der gesellschaftlich vorherrschenden Ideologie kennengelernt, ihre innere (Un-)Logik analysiert und ihren psychologischen Hintergrund beleuchtet. Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass sie auf einer infantilen und abergläubischen Weltauffassung beruht, einer vulgären Entstellung konstruktivistischer Erkenntnistheorie folgt, etliche falsche Annahmen enthält, die Formallogik mit Füßen tritt, Normen mit Tatsachen verwechselt und obendrein eine Ethik verficht, die aller historischen Erfahrungen spottet und nur die Selbstzerstörung der Gesellschaft zur Folge haben kann.

Wie kommt ein derart irrationales Weltbild zustande? Gibt es einen geistigen Fluchtpunkt, auf den das alles zuläuft, einen ideologischen Rahmen, der das Ganze zusammenhält, eine leitende Idee, die wenigstens die innere Folgerichtigkeit dieser wunderlichen Einstellungen gewährleistet?

Dies alles gibt es in Gestalt linker Ideologie.“

Im Anschluss demontiere – oder wie die Linken sagen würden: dekonstruiere – ich diese ihre Ideologie.

Im zweiten Kapitel „Kulturelle Selbstverständlichkeiten und was sie mit Religion zu tun haben“ zeige ich, dass und warum man Kultur und Religion nicht voneinander trennen kann (welche Trennung die ideologische Voraussetzng der Denkfigur „Das hat doch nichts mit dem Islam zu tun darstellt). Ich zeige, wie Religion die kulturelle DNA einer Gesellschaft prägt.

Dieses Kapitel ist die logische Vorstufe zur darauf folgenden Korananalyse, in der ich just das für muslimische Gesellschaften gültige System kultureller Selbstverständlichkeiten analysiere, wie es sich aus der impliziten Logik des Korans ergibt. Wer schon länger hier mitliest, wird diese Korananalyse kennen. (Allerdings habe ich die beiden entsprechenden Artikel auf Bitten meines Verlegers mit einem Passwort geschützt, ebenso wie den Artikel über die historischen Islamisierungsprozesse, den ich im vierten Kapitel in langen Passagen mitverarbeitet habe.) Ich glaube allerdings, dass sie, gelesen im Kontext einer umfassenden Analyse des Islam als Gesamtsystem auch Demjenigen noch etwas Neues sagen wird, der sie schon einmal isoliert in diesem Blog gelesen hat.

Danach folgt ein Exkurs, in dem ich das Christentum und den Islam als kulturprägende Systeme vergleiche. In diesem Punkt bin ich heute viel weiter als Ende 2007, als ich mich schon einmal in diesem Blog damit auseinandergesetzt habe: Vor allem die kulturellen Implikationen der Erbsündenlehre bzw. ihrer Ablehnung durch den Islam waren mir damals nicht so klar:

Der Islam hingegen kennt keine Erbsünde. Adam war zwar auch nach islamischer Auffassung ungehorsam gegen Gott und wurde deshalb aus dem Paradies vertrieben, aber Gott hat sich ihm wieder zugewandt. Adams Ungehorsam wird im Islam als einmaliger Akt aufgefasst, nicht als Zustand permanenter und im Diesseits unaufhebbarer Sündhaftigkeit. Da nach islamischer Überzeugung alle Menschen bereits in der Präexistenz den Islam angenommen haben, sind aus seiner Sicht alle Menschen geborene Muslime: Der menschliche Normalzustand ist die Hinwendung zu Allah. Die Sünde, also die Abwendung von Gott, ist nicht, wie im Christentum, der Naturzustand des Menschen, aus dem er sich durch aktive Hinwendung zu Gott im Glauben zu befreien versucht; sie ist vielmehr die Ausnahme von der Regel; eine Tat, kein Zustand, und zwar eine Tat, in der sich der Mensch gegen seine an sich gute, nämlich gottergebene, „muslimische“ Natur auflehnt, vergleichbar einer sexuellen Perversion. (…)

Wenn das Streben nach der Gleichheit aller Menschen, nach umfassender Freiheit des Einzelnen und nach Eliminierung der Gewalt aus dem Alltagsleben als „Fortschritt“ zu den Wesenszügen der kulturellen Moderne gehört, und wenn die Verwirklichung dieser Ziele mit der Beseitigung sozialer Strukturen einhergeht, die ihnen im Wege stehen, so ist ein solches Verständnis von „Fortschritt“ mit einer islamischen Weltauffassung offenkundig unvereinbar: Es liefe ja darauf hinaus, eine – zumindest im Prinzip – gute Welt künstlich zu verschlechtern. Es liefe darauf hinaus, es besser wissen zu wollen als Allah. Es liefe darauf hinaus zu verbieten, was Er erlaubt, und zu gebieten, was Er verboten hat.“

Im vierten Kapitel zeige ich, auf welche Weise das islamische Normensystem die Muslime dazu befähigte, dem Christentum in seinen ehemalige Kerngebieten den Garaus zu machen. Dass dies nicht etwa Schnee von gestern ist, ist Thema des fünften Kapitels. Hier demonstriere ich an etlichen Beispielen die ungebrochene Kontinuität der islamischen Mentalität und die Aktualität des Dschihad-Konzepts. Aus der Einleitung zu diesem Kapitel nunmehr das letzte Zitat:

Das Konzept des Dschihad, so viel sollte deutlich geworden sein, ist der Schlüssel zum Verständnis des Islam, zumindest soweit es um die Beziehungen zwischen muslimischen und nichtmuslimischen Gesellschaften geht. Dabei hat sich gezeigt, dass die öffentlich vieldiskutierte Frage, ob „Dschihad“ „Heiliger Krieg“ oder so etwas wie „Frommes Bemühen“ bedeutet, vor allem das Unverständnis der westlichen Öffentlichkeit gegenüber einer Religion zum Ausdruck bringt, in deren Wertesystem Gewalt und Frömmigkeit keine Gegensätze darstellen.

Die Ablehnung von Gewalt als etwas „Bösem“ ist der Dreh- und Angelpunkt christlicher (und westlicher, d.h. säkularisiert christlicher) Ethik, und die Ausnahmen vom Gewaltverbot (Staatsgewalt, Krieg, Notwehr etc.), die es notwendigerweise geben muss, stellen zentrale und prinzipielle ethische wie rechtliche Probleme dar. Man kann die Geschichte des Abendlandes als eine Geschichte des (wenngleich nicht immer erfolgreichen) Versuchs schreiben, Gewalt zu minimieren. Im Hinblick auf islamische Gesellschaften wäre eine solche Perspektive absurd.

Aus islamischer Sicht ist Gewalt als solche moralisch neutral: Sie ist nicht tabuisiert und als böse gebrandmarkt, sondern eine offenkundig gottgewollte Gegebenheit des Lebens. Wer wann gegen wen zu welchem Zweck Gewalt anwenden darf, ist in Koran und Sunna entschieden und in der Scharia zu einem ausgeklügelten Normensystem verdichtet worden, wobei die Zulässigkeit der Gewaltanwendung soziale Rangunterschiede ebenso zum Ausdruck bringt wie konstituiert:

Gewalt ist zulässig, wenn sie von Herren gegen Sklaven, Männern gegen Frauen, Vätern gegen Kinder und Muslimen gegen Nichtmuslime ausgeübt wird – natürlich nur unter jeweils spezifischen Voraussetzungen, dann aber ohne weiteres und ohne dass es sündhaft wäre.

Krieg und Gewalt, einschließlich Terrorismus, gelten als zwar legitime und vielfach sogar unentbehrliche Mittel des Dschihad, sie sind aber eingebettet in ein Normen- und Wertesystem, in dem auch scheinbar friedliche Methoden der Zerstörung nichtislamischer Gesellschaften ihren Platz haben.

Jegliche „Anstrengung“, die ein Muslim zur Verbreitung des Islam („auf dem Wege Allahs“) unternimmt, ist Dschihad. Dies gilt es sowohl gegen die zu betonen, die „Dschihad“ mit „Heiliger Krieg“ übersetzen, was in aktuellen Kontexten auf die Fehlübersetzung hinausliefe, dass „Dschihad“ stets „Terrorismus“ bedeute und sonst nichts, wie auch gegen jene, die die gewalttätigen Züge des Islam herunterspielen möchten.

Wir haben gesehen, dass die sozialen Prozesse, die historisch zur Islamisierung ganzer Völker führten, nur teilweise mit blanker Gewalt vorangetrieben worden sind; nachdem die Muslime die politische Herrschaft erst einmal – und in der Regel gewaltsam – errungen hatten, bedienten sie sich vielmehr einer Kombination, eines engmaschigen Netzes aus politischen, sozialen, wirtschaftlichen, psychologischen und rechtlichen Faktoren, um die unterworfenen Völker islamisch zu durchdringen.

Beeindruckend ist dabei die Flexibilität, mit der die Muslime ihre völlige oder doch weitgehende Treue zur Doktrin mit taktischer Anpassungsfähigkeit verbanden. In concreto verlief die Islamisierung in unterschiedlichen Ländern sehr verschieden, aber die Elemente, aus denen sich die Islamisierungsstrategien jeweils zusammensetzten, stammten alle erkennbar aus demselben Werkzeugkasten.

Ich werde im Folgenden zeigen, wie diese Werkzeuge, in einem modernen Kontext eingesetzt, zur Islamisierung westlicher Gesellschaften führen. Wie schon in der Vergangenheit ist der Dschihad nicht ausschließlich – und nicht einmal überwiegend – Sache prominenter, strategisch plazierter Akteure. Der Islam ist ein dezentrales System: Jeder einzelne Muslim, der sich (etwa als Immigrant in westlichen Ländern) entsprechend islamischen Normen, Werten, Traditionen und Mentalitäten verhält, trägt zum Dschihad bei. Ob er das subjektiv will, ja ob es ihm überhaupt bewusst ist, ist dabei zweitrangig. Mag der bewusst geführte Dschihad auch verdienstvoller sein, so kalkuliert der Islam, mit dem für ihn charakteristischen realistischen Menschenbild, den weniger frommen Muslim ebenso ein wie den glühenden Fanatiker, und stellt beide in den Dienst des Dschihad, wenn auch auf verschiedene Weisen.

Der Dschihad spielt sich deshalb auf zwei miteinander verschränkten und wechselwirkenden Ebenen ab: Auf der Ebene bewussten zielgerichteten Handelns begegnen wir den eigentlichen Dschihadisten, auf der Alltagsebene der mal mehr, mal minder traditionsorientierten Lebensweise von Muslimen, deren scheinbar unzusammenhängende private Handlungen sich wie von selbst zu einer mächtigen gesellschaftlichen Kraft verdichten, die die nichtislamischen Gesellschaften unter Druck setzt. Der Islam ist ein Dschihad-System, weil er beides notwendig hervorbringt.“

Das sechste Kapitel enthält die Zusammenfassung. So, damit habe ich genug verraten. Wer jetzt nicht neugierig ist, ist selber schuld. 😉

21 Antworten auf „Das Dschihadsystem“: eine Vorschau

  • GLÜCKWUNSCH!
    Freue mich dich auch bald in Seiten lesen zu können :)

  • Es ist eine Lust endlich mal ein „politisch unkorrektes“ Buch lesen zu dürfen.

    Unsere Medien sind auf Einheitsmeinung gebracht wie die Medien der ehemaligen DDR oder in Nord-Korea.

    Und solange solche Bücher wie „Das Dschihadsystem“ noch nicht unter die Zensur fallen sollte man die Chance wahren es zu kaufen!

  • Bin schuldlos. Bin neugierig.

  • Nochmals Gratulation! Toll, ich freue mich für Dich und auf’s Buch! Gruß, Ml

  • Super! Da hab ich mal was anständiges zum lesen.

  • Nur mal so gefragt: Gibst Du auch irgendwo ein ‚Rezept‘ wie man sich dieses Konzeptes des Dschihadsystems erwehren kann? Da ich persönlich die zweite Komponente…


    … auf der Alltagsebene der mal mehr, mal minder traditionsorientierten Lebensweise von Muslimen, deren scheinbar unzusammenhängende private Handlungen sich wie von selbst zu einer mächtigen gesellschaftlichen Kraft verdichten, die die nichtislamischen Gesellschaften unter Druck setzt.

    … für gefährlicher halte, weil sie vollständig unterhalb der Bewußtseinsschwelle einer ‚weltoffenen, li(e)beralen und tol(l)eranten Öffentlichkeit‘ abläuft, die ja nicht einmal die Protagonisten des aktiven Dschihad zur Kenntnis nehmen möchte, wüßte ich natürlich schon gerne, ob wir uns jetzt nur noch mit der Kenntnis wie wir islamisiert werden, bequem zurücklehnen und dem Ablauf des Geschehens zusehen sollen/können … oder ob wir – besonders eben auch gegen den Alltagsdschihad des ’netten türkischen Gemüsehändlers um die Ecke‘ – irgendwelche Gegenkonzepte haben?

    Vielleicht noch ein Beispiel für den ‚Alltagsdschihad‘ aus meiner Sicht: Ich lese immer noch mit fassungslosem Staunen von der ‚islamischen Gemeinde‘ in D. … oder auch ‚islamischen Gemeinden‘ – so, als ob die Muselnester und -kolonien irgendwie schon immer da gewesen wären. Irgendwie so etwas wie die Sorben, das sozusagen mit seiner Existenz nur eine Art ewigen Rechtsanspruch einlöst, der eben daher rührt, daß sie schon immer hier waren … und wir im Grund ‚ihr Land‘ nur gemeiner- und eigentlich unrechtmäßger Weise kolonisiert hätten, so daß jetzt bedauerlicherweise ’nur noch‘ einige Gemeinden übrig seien.

    Und wenn ich mich dann frage, durch wen dieses Wahrnehmungsmuster scheinbar ganz beiläufig dem öffentlichen Bewußtsein eingeträufelt wird, dann lautet die Antwort einmal mehr: die Linken – und ihre Medien, die als Leitwölfe auch hier die Normen setzen, die dann bis zur letzten Werbezeitung übernommen und in jeden Briefkasten verteilt werden. Und das wäre bis auf weiteres dann auch meine Antwort auf die Frage von Fjordman, was eigentlich schief gelaufen ist … mit uns, daß wir den Feind nicht mehr als Feind erkennen wollen, und uns am Ende selber freiwillig als besonders nahrhafte Speise auf seinen nicht nur auf seinen Teller legen, sondern uns auch noch selber tranchieren und zubereiten. Damit wir ihm auch nicht nur gut schmecken, sondern auch gut bekommen mögen.

  • Danke! Hab’s heute bestellt, nachdem ich gerade gestern Abend vergeblich bei Amazon nach einer Vorbestellmöglichkeit geguckt hatte.
    Viel Erfolg/viele Leser wünscht Barbara

    • Ich bedanke mich ebenfalls! Ach ja, ich bitte alle, soweit möglich, direkt beim Verlag zu bestellen. Wenn es über den Buchhandel geht, knabbert die Handelsspanne an meinem Autorenhonorar. 😉

  • Hallo Manfred,

    nachdem ich als stiller Leser in den letzten Monaten dein Blog regelmäßig, ja oft täglich, besucht habe, möchte ich dir auf diesem Weg meinen herzlichen Dank für deine Arbeit aussprechen! Du kennst mich nicht und daher klingt es vielleicht seltsam, wenn ich sage: Es macht mir viel Spaß, deine Gedanken nachzuvollziehen (beinah unabhängig vom Thema) und ich schätze sehr die Art, wie du in logischer und für mich nachvollziehbarer Art und Weise deine Schlüsse ziehst.

    Bitte weiter so! Ich wünschte, ich könnte meine Gedanken ähnlich präzise in Worte kleiden, aber die Talente sind nun mal unterschiedlich verteilt. 😉

    Heute ist bereits dein Buch angekommen. Nachdem ich nun die ersten ~35 Seiten gelesen habe, bin ich sehr erfreut und erleichtert, dich dort in Schreibstil, Darstellung und Argumentation als alten Bekannten wieder zu finden.

    OK, die erste Seite empfand ich als überraschend harten Tobak, als ohne große Umschweife der obligatorische Baukran für Schwule, die Terroranschläge, der Halsaufschlitzer etc. ihren Auftritt hatten und in sehr direktem Zusammenhang mit dem Islam gebracht wurden. Manch zaudernder Leser mag sich davon abschrecken lassen, bevor er überhaupt Gelegenheit hatte, deine Argumentation hören zu können. Aber nun gut, du wirst nicht ohne Grund die Holzhammermethode gewählt haben.

    Ich bin sehr gespannt auf die ersten „professionellen“ Rezensionen (nun ja, nicht auf alle, um ehrlich zu sein) und wünsche dir einen Riesenerfolg mit diesem Buch. Ich finde, das hättest du verdient.

    Viele Grüße aus dem Ruhrpott,
    Markus

  • Hallo Manfred,

    da ich Deine Arbeit zu schätzen weiß, habe ich Dein Buch direkt beim Verlag bestellt und bin gespannt.

    Viele Grüße aus Bielefeld

  • so..gekauft, die ersten Seiten schon gelesen… vielversprechend…

  • Ich hab‘ das erste Exemplar „blind“ verschenkt, weil ich ganz dringend auf ein gutes Geschenk für eine Freundin wartete. (Und dann lieferte der Verlag ja überraschend vorfristig, so daß das Geschenk doch noch pünktlich möglich wurde.)

    Heute kam das zweite Exemplar an. (Wie ich sehe, sind weitere Exemplare nun auch portofrei bei den einschlägigen Versendern zu bestellen. Amazon zeigt inzwischen auch ein Titelbild.)

    Nun bin ich erst einmal mit Lesen beschäftigt. Und bin nach den ersten Seiten wie auch schon als Blogleser hin- und hergerissen, weil das Thema so ernst und auch beängstigend ist, ich andererseits auch einfach Freude an Deinem anspruchsvollen, aber niemals gekünstelten oder gestelzten Stil habe: Es macht einfach Spaß, mit- oder eben auch hinterher zu denken.
    Inhaltlich begegnete mir bisher nichts qualitativ Neues ggü. den Bloginhalten. Aber erstens bin ich ja noch nicht so weit vorgedrungen, zweitens (und v.a.!!!) finde ich die Buchveröffentlichung ganz unabhängig davon wichtig, denn Linktips kann man geben, mündlich oder per Mail, aber man kann sie ja nicht zum Geburtstag oder zu Weihnachten verschenken. Bücher schon! Und im Grunde meines Herzens lese ich das ganze auch selbst lieber (z.T nochmal) als Buch als als Text am PC. V.a. ist das Buch, soweit ich es bisher überblicke, eben eine geordnetere Darstellung gegenüber den Blogeinträgen zu „Einzelthemen“.

    Herzlichen Dank also dem Autor und auch dem Verleger!
    Ich hoffe sehr und wünsche Dir, daß das Buch nicht beschwiegen, sondern besprochen wird. Meinetwegen auch kritisch. Hauptsache, es wird wahrgenommen!

    Schön wäre es, wenn die Leser hier auf dem Blog Fragen stellen und Anmerkungen machen könnten. So nach dem Motto: Dieser Absatz (Quelle…) will mir nicht einleuchten. Zu diesem Satz (Quelle…) möchte ich anmerken, dazu möchte ich den Autor fragen … etc. Oder auch „Du schreibst… Aber ich sehe das ganz anders! “ — so als Rubrik im Blog?
    Ich weiß schon, daß Dir das viel Geduld abverlangen wird, aber ein bißchen „Kundenpflege“ kann doch nicht schaden.

    Damit meine ich selbstverständlich nicht, daß Du Dich seitenlang mit Kommentaren a la „Aber Islam ist doch Frieden!“ auseinander setzen solltest. Ich bitte nur um Geduld, Langmut und Ruhe für die, die erst zum Sprung ansetzen, sich noch nicht so recht trauen, vielleicht zum ersten Mal in ihrem Leben eine islamkritische Website aufrufen. Ich habe da selbst sehr unfaire und einfach auch unflätige Erfahrungen gemacht…

    Ach, das weißt Du wohl selbst. Ich hab mich nur erinnert, wie es Leuten geht, die irgendwie zufällig auf islamkritsche Webseiten stoßen – vielleicht nun auch durch Dein Buch – Und dann gleich abgebürstet werden von den „alten Hasen“…

    Da meine Kommentare ja unter Moderation stehen und Du den letzten Absatz auch löschen kannst, erlaube ich mir noch eine Schlußbemerkung:
    Daß Du einen Doppelnamen trägst, hätte ich nie erwartet. Ich mußte ein bißchen darüber kichern – entschuldige! – denn ein Doppelname paßt so gar nicht zu dem Bild, das ich mir von Dir mache. (Gebotsbestätigung: Du sollst dir kein Bildnis machen von… )
    Aber dann doch wieder nicht, denn viele von „uns“ haben wohl diesen linken Klotz am Bein, und meiner ist dicker und schuldbeladener, denke ich. Entschuldige, das war wirklich nicht wichtig, Du kannst es gern streichen.Jednfalls:

    Herzliche Grüße sendet und Erfolg wünscht
    Barbara

    • Erstmal vielen Dank für das Lob.

      Der Doppelname ist ein alter westfälischer Bauernname und schon seit vierhundert Jahren als Familienname nachweisbar (als Hofname noch ein paar Jahrhunderte länger). Er ist nicht durch Eheschließung zustande gekommen. (Ich dachte mir aber schon, dass ich den zu erklären haben würde).

      Die Idee, eine Ecke ausschließlich für die Diskussion über das Buch einzurichten, finde ich sehr gut. Ich glaube, ich werde das machen.

  • Ich hab gerade bei Amazon nach Deinem Buch gesucht und da hieß es dann „Dieser Artikel ist noch nicht erschienen“.

    Ich dachte es wäre schon am 5. Juli erschienen?

    Bei Ulfkottes Buch „Heiliger Krieg in Europa“ hat es damals bei Amazon auch ewig gebraut, bis sie es lieferbar hatten. Auch war es in Buchhandlungen nicht in den Verzeichnissen, selbst wenn man danach gesucht hat, war es nicht zu finden.

    Bis dahin hatte ich so was noch nicht erlebt. Mir kam es damals vor wie bewusste Sabotage gegen Ulfkotte.

    • Laut Verlag wird es ab 12. Juli ausgeliefert; dass es schon seit einer Woche zu haben ist, wenn man direkt beim Verlag bestellt, hat mich selbst überrascht. Ich nehme an, der Termin 12.7. bezieht sich auf die Auslieferung an den Buchhandel.

  • Ich bin gerade auf S. 123 (habe direkt bei Resch bestellt und gestern erhalten).

  • Hallo,

    habe das Buch heute bekommen und gleich in einem Café ein paar Seiten gelesen. Das bisher Gelesene macht auf jeden Fall Lust auf mehr ;-).

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