Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Wie der New-York-Times-Kolumnist Thomas Friedman in praktisch jedem seiner Artikel Ratschläge gibt, die, wenn verwirklicht, zum Selbstmord der westlichen Welt führen müssen, beschreiben Fjordman und Dennis Mangan in zwei Artikeln, die Deep Roots zusammen mit etlichen Kommentaren übersetzt und im Counterjihad veröffentlicht hat: hier klicken.

3 Antworten auf Beihilfe zum Selbstmord

  • „Bewick“ bei Gates of Vienna:

    „Der EU-Beitritt der Türkei wird uns 70 Millionen Wohlfahrtsparasiten bescheren.“ Das stimmt so.

    Und die Lizenzpresse sieht tagaus tagein ihre Hauptaufgabe darin, die Reste des deutschen Volkes auf den casus caritatis so vorzubereiten, daß der Selbstmord einigermaßen unbemerkt und ein wenig schmerzfrei abläuft.

    Sterbehilfe.

  • Noch etwas Lizenzpresse, geeignet für den Zweck, den bei den alten Römern die Pfauenfeder erfüllte:

    Die neuen Deutschen sind nicht mehr groß und blond, freut sich Oskar Beck von Welt Online. “Noch nie spielten in der Nationalmannschaft so viele Kinder von Zuwanderern wie bei der WM in Südafrika – und das ist auch gut so.“

    Weitere „Perlen“ daraus:

    Man muss sich an dieses neue, geballte, kollektive Fußballgefühl erst einmal gewöhnen – so geht es nicht nur uns Deutschen. Auch Riana ist fassungslos. Riana ist unsere südafrikanische Wirtin im Gasthaus Birdsong, am Fernseher hat sie sich am Mittwoch das Spiel angeschaut – und uns Donnerstagmorgen beim Frühstück mit dem Schalk im Nacken kopfschüttelnd gefragt: „Wart ihr Deutschen früher nicht groß und blond, und habt ihr nicht Hans und Friedrich geheißen?“ Unseren Friedrich, haben wir Riana erklärt, haben wir schon noch dabei, aber nur noch als Abräumer für die Innenverteidigung – dort, wo die Tore geschossen werden und mit Fantasie und dem Außenrist getrickst werden muss, zaubern dagegen unsere neuen Deutschen.

    „Mesut“, sagt Bundestrainer Jogi Löw, „passt ideal in meine Vorstellung von Fußball. Er nimmt den Ball in der Bewegung mit und spielt den tödlichen Pass, auf hohem Niveau.“ Mit Kusshand hat Löw den Kleinkünstler mit den türkischen Wurzeln und all die anderen in sein Team aufgenommen. „So macht die Arbeit Spaß“, freut er sich, „da sind plötzlich andere Mentalitäten dabei, andere Kulturen.“ Und andere Tugenden – zur deutschen Kampfkraft und Disziplin gesellt sich inzwischen derart der Zauber der schwarzen Magie, dass sich der Bundestrainer gelegentlich schon schräg anschauen lassen muss wegen seiner bunten Perlen, die er da mit dem Adler auf der Brust aus dem Ärmel zaubert.

    Lange genug haben wir Deutschen auf solche Virtuosen warten müssen, die Kolonien und Protektorate waren verspielt, und die Söhne der Einwanderer noch zu jung. Zu den wildesten Verzweiflungstaten hat sich der deutsche Fußball deshalb in der Not hinreißen lassen, denken wir an Sean Dundee. Der schoss Mitte der 90er-Jahre Tore für den Karlsruher SC, und dann wollte er sein Länderspieldebüt geben, gegen Deutschland – doch zwei Tage vorher hat sein damaliger KSC-Trainer Winni Schäfer mit Wissen von Bundestrainer Berti Vogts noch kurz geredet mit Dundee, und mitten im Gespräch muss sich der verletzt haben – jedenfalls verließ er das Lager der Südafrikaner fluchtartig und mit schmerzverzerrtem Gesicht und wurde kurz danach Deutscher. Südafrikas Trainer Barker schimpfte fuchsteufelswild: „Habt ihr Deutschen das nötig?“

    Ja, damals schon. [….]Jetzt haben wir Mesut Özil, und er tut unserem Fußball und der Integrationspolitik dermaßen gut, dass seine deutsche Freundin Anna-Maria, die jüngere Schwester der Pop-Sängerin Sarah Connor, kein Schweinefleisch mehr isst, zum Islam konvertiert ist und ihren Mesut auf der WM-Tribüne in Südafrika glühend anfeuert – er spiele, sagt Özil dafür dankbar im Rahmen des Doppelpasses, für sein Heimatland. Und auf dem Kudamm jubeln und tanzen die Mesuts und Marios Arm in Arm mit dem Hans und dem Friedrich.

    Noch irgendwelche Illusionen darüber, daß die ganze Entnationalisierungs- und Umvolkungsmisere nur irgendwie so „passiert“ und nicht von den Eliten gewollt ist?

    Siehe auch meine Kommentare zu Thatchers Artikel Deutschland-Fans – auch nach der WM

  • @D.R. Hans ist hier in Estland ziemlich weit verbreitet, verbreiteter als in Deutschland, würde ich sagen, jedenfalls bei den nach 2000 A.D. Geborenen. Aus irgendwelchen Gründen gilt der Name hier als ‚cool‘, wie übrigens auch Frauen auf Deutsch anzumachen: „Sie sind aber wirklich eine ganz süße Madam.“ (Stimmt wenigstens meistens.)

    Und ein Bekannter meiner Frau hat seinen Sohn mit dem alten estnischen Namen ‚Reinhold‘ bedacht. (Nun gut, das estnische Nationalepos ‚Kalevipoeg‘ wurde in der Tat von Friedrich Reinhold Kreutzwald verfaßt, und er ist nicht, was man denken könnte, sondern so gesehen mit Friedrich Smetana vergleichbar.)

    ‚Friedrich‘ gibt es hier auch, allerdings zumeist in der Form ‚Priit‘.

    Bei den Frauen dagegen dominieren die Formen von ‚Katharina‘, also ‚Triin‘, ‚Katrin‘, ‚Kadi‘, ‚Kadri‘, ‚Kairi‘, ‚Kaire‘ usw.

    Das Maskottchen der Universität Tartu heißt ‚Villem‘ (erinnert mich an die ‚Top Fofftein mit dem dicken Willem‘, super Name natürlich), und neben dem estnischen Parlament steht der ‚Pikk Hermann‘, der lange Hermann.

    Das könnte alles so schön sein, aber jetzt haben die doch tatsächlich beschlossen, dem EURO beizutreten, aus Angst, ihre Außenhandelsbilanz werde sich sonst gegen sie wenden.

    Na, wenigstens befinde ich mich hier nicht im Zentrum des Sturms.

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