Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Der Durchschnittsbürger glaubt bekanntlich, der Westen respektive die Weißen seien die schlimmsten Sklavenhalter der Geschichte gewesen (weswegen sie auch in jeder Hinsicht dafür zu bezahlen hätten). In letzter Zeit sind einige Bücher erschienen, die dieses autoaggressive Geschichtsbild geraderücken, man denke an Egon Flaigs „Weltgeschichte der Sklaverei“ und Tidiane N’Diayes “Der verschleierte Völkermord: Die Geschichte des muslimischen Sklavenhandels in Afrika”.

Giles Milton hat mit „Weißes Gold: Die außergewöhnliche Geschichte von Thomas Pellow und das Schicksal weißer Sklaven in Afrika“ jetzt ein Buch vorgelegt, das sich speziell mit der systematischen Versklavung von Europäern durch muslimische Piraten aus Nordafrika befasst.

Zur Rezension des Deutschlandfunks hier klicken.

2 Antworten auf Giles Milton: „Weißes Gold“

  • Zwei schöne Artikel von Thomas Sowell. Erstens „Ending slavery“:

    To me the most staggering thing about the long history of slavery — which encompassed the entire world and every race in it — is that nowhere before the 18th century was there any serious question raised about whether slavery was right or wrong. In the late 18th century, that question arose in Western civilization, but nowhere else. […]

    The anti-slavery movement was spearheaded by people who would today be called „the religious right“ and its organization was created by conservative businessmen. Moreover, what destroyed slavery in the non-Western world was Western imperialism.

    Nothing could be more jolting and discordant with the vision of today’s intellectuals than the fact that it was businessmen, devout religious leaders and Western imperialists who together destroyed slavery around the world. And if it doesn’t fit their vision, it is the same to them as if it never happened.

    As anti-slavery ideas eventually spread throughout Western civilization, a worldwide struggle pitted the West against Africans, Arabs, Asians and virtually the entire non-Western world, which still saw nothing wrong with slavery. But Western imperialists had gunpowder weapons first and that enabled the West to stamp out slavery in other societies as well as in its own.

    Zweitens „Reparations for slavery?“, hieraus nur ein Argument:
    Does anyone seriously suggest that blacks in America today would be better off if they were in Africa? If not, then what is the compensation for?

  • Danke für den Hinweis. Werde das Buch kaufen.
    Ich habe Miltons Buch „Muskatnuß und Musketen“ gelesen. Es geht da um die Kämpfe von Holländern und Engländern um den Gewürzhandel,insbesondere um die heute vergessene Muskatinsel Run. Die Engländer konnten dieses damalige Zentrum des Weltmuskatnußanbaus besetzen,wurden aber nach grausamen, langen Kämpfen von den Holländern verjagt.Später wurde der Status quo auch von den Engländern anerkannt, die im Gegenzug sich nun auch legal des Besitzes Manhattans erfreuen konnten.

    Spannend erzählt und historisch sachkundig,viele interesante Details.

    Das läßt vermuten,daß „Weißes Gold“ nicht nur dringend benötigte geschichliche Aufklärung,sondern auch spannenden Lesestoff bietet, also für einen breiten Leserkreis geeignet ist.

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