Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Vor etwas mehr als einem Jahr nahm ich in meinem Artikel „Islam und Kriminalität“ die Studie „Jugendliche in Deutschland als Opfer und Täter von Gewalt“ des kriminologischen Forschungsinstituts Niederschsen unter die Lupe, und zwar unter der Fragestellung, ob ein Zusammenhang zwischen der islamischen Religion und der Neigung zur Gewaltkriminalität besteht. Das war ein hartes Stück Arbeit, weil die Forscher unter Leitung des Kriminologen Christian Pfeiffer damals die Religionszugehörigkeit der von ihnen befragten Jugendlichen nicht direkt erhoben hatten. Ich war daher darauf angewiesen, von ihren Herkunftsländern auf die Religionszugehörigkeit zu schließen. Nichtsdestoweniger war der Befund eindeutig:

„Ich habe schon manchen soziologischen Datensatz gesehen, aber nur selten einen, der mir seine eigene Interpretation so ins Gesicht geschrien hätte wie dieser hier:

Es besteht offenkundig ein Zusammenhang zwischen Religionszugehörigkeit und der Bejahung gewaltlegitimierender Männlichkeitsnormen, und diese Bejahung ist bei weitem am ausgeprägtesten bei Muslimen!

Nur Pfeiffer tut so, als hätte er es nicht bemerkt und versteckt den auf der Hand liegenden Befund in verschwurbelten Formulierungen wie „Wertorientierungen, deren kultureller Ursprung in historisch gewachsenen, sozialgeographischen Bedingungen bestimmter Herkunftsländer von Migranten liegt“.“

Und weiter schrieb ich:

„Alle drei Tabellen illustrieren den Zusammenhang: Je islamischer, desto gewalttätiger; je christlicher, desto weniger gewalttätig.

(…)

Wenn man bedenkt, wie häufig und wie plump Pfeiffer an seinen eigenen Daten vorbeiargumentiert, dann fragt man sich unwillkürlich, ob er womöglich beim Faktor „Religion“ ganz bewusst so demonstrativ wegschaut, dass im Grunde jeder Plattkopf es merken muss: „Seht her, wie angestrengt ich in die falsche Richtung schaue“, könnte man seine Botschaft lesen, „guckt Ihr in die richtige!“.“

Nun, was immer damals seine Absicht gewesen sein mag, inzwischen hat er etwas getan, was von einem etablierten Forscher (der auf staatliche Gelder angewiesen ist) kaum zu erwarten war: Er hat den Zusammenhang von Islam und Kriminalität direkt untersucht. Na bitte, geht doch!

Was ich damals noch mühsam im Wege der Sekundäranalyse aus den Daten herausklauben musste, nämlich dass zwischen muslimischem Glauben und Gewaltkriminalität ein Zusammenhang besteht, ist nunmehr vom Institut selbst bestätigt worden (Zitat aus „Je religiöser, desto gewaltbereiter“: Machokultur unter Muslimen – n-tv.de„):

Jugendliche aus muslimischen Zuwanderer-Familien sind deutlich gewaltbereiter als Migranten anderer Konfessionen. Dies besagt eine neue Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen. Bei der Befragung von 45.000 Schülern fielen insbesondere gläubige Muslime durch jugendtypische Delikte wie Körperverletzung oder Raub auf. Die Studie führt dies vor allem auf unterschiedliche Männlichkeits-Vorstellungen zurück.

„Die muslimische Religiosität fördert die Akzeptanz der Machokultur“, sagte Instituts-Direktor Christian Pfeiffer der „Süddeutschen Zeitung“. Er warnte angesichts der Ergebnisse vor einer pauschalen Verurteilung des Islam. Nötig sei vielmehr eine „viel radikalere Integration“.

Da hat wohl jemand Angst um seine Drittmittel.

Die Forscher hatten 45.000 Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren befragt, unter ihnen gut 10.000 Migranten: Vor allem Jungs aus muslimischen Zuwanderer-Familien zeigten sich dabei im Vergleich zu ihren Altersgenossen als besonders gewalttätig, das heißt, sie begingen nach eigenen Angaben – und nach Angaben von Opfern – häufiger Delikte wie Körperverletzung und Raub. Die Kriminologen interessierte zudem der Zusammenhang mit der Religion, sie fragten die Schüler, wie gläubig sie sind – mit ebenfalls sehr bedenklichen Resultaten: Häufiges Beten und Moscheebesuche bremsen die Gewaltbereitschaft nicht: Wer besonders religiös lebt, das legt die Statistik nahe, schlägt sogar häufiger zu. „Selbst wenn man soziale Faktoren herausrechnet, bleibt ein signifikanter Zusammenhang zwischen Religiosität und Gewaltbereitschaft“, sagte Pfeiffer.

Bei evangelischen und katholischen Jugendlichen zeigte sich eine gegenläufige Tendenz: Wer seinen Glauben lebt, begeht seltener jugendtypische Straftaten. Dies gilt gerade auch für christliche Zuwanderer, die meist aus Polen oder der ehemaligen Sowjetunion stammen.

Eine entscheidende Ursache des Problems sieht die Studie in der Vermittlung des muslimischen Glaubens durch Imame, die ohne Sprach- und Kulturkenntnisse aus dem Ausland nach Deutschland kommen und reaktionäre Männlichkeitsvorstellungen vermittelten.

Die haben eben den wahren Islam nicht verstanden.

Zudem befördere die Ausgrenzung von Muslimen durch einheimische Deutsche deren Rückzug in die eigene Gruppe, sagte Pfeiffer.

Es tut weh zu sehen, dass ein so fähiger Mann wie Pfeiffer gezwungen wird, sich mit solch lächerlichen Phrasen selbst zu erniedrigen.

Seinen Verdiensten tut das keinen Abbruch. Sobald seine Studie im Netz steht, was nur noch eine Frage von Tagen sein kann, werde ich sie auswerten und das Ergebnis hier einstellen.

25 Antworten auf Je muslimischer, desto gewalttätiger

  • Der Herr Pfeiffer ist ein Klimawandelfolgenforschungsergebnisinterpret, nur auf dem Gebiet der Kriminologie eben.

  • Also, ich bin, was Pfeiffer angeht, skeptischer. Nicht, dass ich seiner Analyse hier nicht glauben würde, gut dass dies mal jemand offiziell in einer Studie untersucht hat.

    Allerdings kann die Studie auch unter Verweis auf die pfeiffersche Herkunft weggeredet werden. Zu fraglich vieler seiner anderen Studien. Und ich meine nicht nur im Bezug auf „Killerspiele“, sondern auch in Bezug auf Rechtsextremismus. Pfeiffer wirkt schon wie jemand, der sich gerne als „Allround“-Experten gibt, der einfach den nötigen Einfluss hat, um gehört zu werden. Als ehemaliger Innenminister scheint er nach Ansicht einiger jetzt eher Politik mit anderen Mitteln (dem des wissenschaftlichen Kleides) zu betreiben. Noch eher zu Gunsten des Mainstreams, doch die Kritik außerhalb des Mainstreams kann von selbigem jederzeit übernommen werden.

    • @ oh man:

      Ob eine Studie gut oder schlecht ist, hängt von ihrem Inhalt ab. Ich war schon bei der Jugendstudie erstaunt, wieviel politisch Unkorrektes mit drinstand, wenn auch verklausuliert und mit der Betonung, man habe gewiss nichts politisch Unkorrektes sagen wollen. Jetzt muss ich erstmal die Studie selbst abwarten, bisher gibt es ja nur Vorabberichte.

  • Folgendes Argument aus der Süddeutschen fand ich interessant:

    Bei den schwerer wiegenden Gewalttaten jedoch tut sich eine Schere zu Ungunsten muslimischer Jungen auf. Muslimische Mädchen, betont Pfeiffer, fielen ebenso selten auf wie ihre Mitschülerinnen anderer Konfession. Und so spricht Pfeiffer auch nicht von einem direkten Zusammenhang zwischen muslimischem Glauben und Gewaltbereitschaft, sondern von einem indirekten.

    Dieses Argument setzt voraus, dass im Islam nicht zwischen Mädchen und Jungen unterschieden wird. Ich frage mich, wievielen Lesern der Süddeutschen Zeitung wohl auffällt, was für ein Unsinn das ist?

  • Bei evangelischen und katholischen Jugendlichen zeigte sich eine gegenläufige Tendenz: Wer seinen Glauben lebt, begeht seltener jugendtypische Straftaten. Dies gilt gerade auch für christliche Zuwanderer, die meist aus Polen oder der ehemaligen Sowjetunion stammen.

    Ich finde, das sollte viel öfter gesagt werden…

  • Betrachtet man die Gruppe der unter 5-Jährigen, so ergeben sich folgende Anteile “mit Migrationshintergrund” (Statistisches Bundesamt 2007:8):

    Nürnberg 67,0%
    Frankfurt/Main 64,6%
    Düsseldorf 63,9%
    Stuttgart 63,6%
    Wuppertal 62%
    Augsburg 60,2%

    Mal sehen, ob der Hr. Pfeiffer dieses verständnisvolle Argument…

    Zudem befördere die Ausgrenzung von Muslimen durch einheimische Deutsche deren Rückzug in die eigene Gruppe, sagte Pfeiffer.

    … dann auch gelten läßt, wenn in 10-15 Jahren die deutsche Minderheit dann den Rückzug in die eigene Gruppe antritt.

  • Von diesem deutlichen Ergebnis bin sogar ich überrascht. Ich habe bisher angenommen, dass die tatsächlichen Frömmler wenigstens nicht so offen asozial sind und die kleinkriminellen und gewalttätigen Jugendlichen gerade mal zu den Feiertagen in die Moschee finden.

    Aber es gilt wohl tatsächlich, je frömmer, desto mehr Verachtung für die (deutschen) Ungläubigen und um so niedrigere Hemmschwellen ihnen gegenüber. Denn dass nun schon offen zu Gewalt und Raub in den mehrheitlich türkischen Moscheen aufgerufen wird, kann ich nicht so richtig glauben.

  • @ mnalisa: Glaub es ruhig. Die Predigten in den Moscheen sind in den letzten 20 Jahren immer radikaler geworden (ich weiß nicht, wie es in Berlin etc. ist, ich kann nur für NRW sprechen. Aber was man so hört sieht es woanders auch nicht besser aus.)

    Obwohl man (uns) versichert, die Messerstecher seien „die, die nicht in die Moschee gehen“ und der Islam betone die Lebensheiligkeit genauso wie das Christentum redet man mit seinen Landsleuten ganz anders. Diese Leute befinden sich im Krieg gegen uns.

    Nur wir haben das noch nicht mitgekriegt…

  • Es reicht doch schon, nur mal im größten „türkisch-deutschen“ Forum politikcity.de zu stöbern. Einigermaßen integriert erscheinen dort nur die dezidiert Nichtgläubigen. Was für eine Verachtung gegenüber Deutschland und den Deutschen unter den sich als Moslems bzw. gläubig oder sogar sehr gläubig Darstellenden herrscht, ist so widerwärtig.
    Dazu noch der krude Nationalismus, der unausrottbar herrscht: Eine explosive Mischung.
    Seit ich dort mitgelesen habe, bin ich endgültig von der ewigen Dauerbeschwichtigungsarie „Mehr Bildung“ geheilt – die dort Schreibenden sind durchweg (auf Kosten der Deutschen) gut gebildet und sicher auch nicht in prekären Verhältnissen lebend: Aber es gilt eindeutig: Je moslemischer, desto mehr Verachtung gegenüber den Deutsche. Und von der Verachtung ist es nur ein kleiner Schritt zum gewalttätigen Übergriff.

  • „Und von der Verachtung ist es nur ein kleiner Schritt zum gewalttätigen Übergriff.“

    Wenn das so wäre, wäre wohl auch einiges von den Lesern hier in dieser Richtung zu erwarten.

  • Habe mal eben in dieses Forum reingeschaut. Eine Kostprobe.

    „Kannst mit C… Cola anfangen…Das unternehmen ist bekannt dafür, dass sie jährlich einen anteil des Gewinns an das israelische militär SPÄNDET…!
    Cola Turka schmeckt mindestens genau so gut, darf jedoch nicht so lange gehalten werden da ser co2 gehalt aus mir unerklärlichen gründen schnell abnimmt…
    In meinem kühlschrank hat Cola Turka den kampf gegen C… Cola längst für sich entschieden…ist auch gut so…“

    Naja, gebildet in Deutsch und Chemie eher nicht, würde ich sagen.

  • RP-Online schreibt:

    Diesmal hat Christian Pfeiffer ungewöhnlich lange mit der Veröffentlichung seiner Studie gezögert. „Der Befund ist zwar eindeutig“, sagte der Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen schon im Januar gegenüber unserer Zeitung, „aber vor der Veröffentlichung müssen wir uns erst noch mit dem Bundesinnenministerium abstimmen, wie wir die brisanten Ergebnisse öffentlich darstellen, ohne ein Erdbeben auszulösen.“

    Erst jetzt, fast ein halbes Jahr nach ihrem Abschluss, macht Pfeiffer die Studie publik.

  • Jetzt wird bei politikcity.de auch über diese Studie diskutiert.

    Folgender Argumentaustausch ist wirklich lustig.

    „Zitat Zitat von Ethem72
    STOP: Diese sogenannten kriminellen…sind diese nicht zu über 90 % menschen die in Deutschland geboren und aufgewachsen sind…?
    Antwort: Ja…sind sie…
    Es kann ja wohl nicht angehen…dass der müll der HIER produziert wird, einfach in die türkei abgeschoben wird…ist die türkei eine menschen-müllhalde…?
    Oft sind es umstände denen man hier ausgesetzt wird, welche menschen derart in ihrer sozialen struktur verunstalten…besonders als jemand mit …. abstammung…“

    „Warum sollte es von Relevanz sein, wo diese Intensivtäter geboren sind? Wenn sie einen ausländischen Pass haben, dann kann man sie abschieben, so einfach ist es.
    Was versuchst du den kriminellen Abschaum noch zu schützen. Muss in Deutschland irgendeine Sau verhungern, dass ein Mensch zu einem Verbrecher wird. Erzähl mir nichts von schwerer Kindheit oder so. Jeder Mensch hat sein Los, und leicht ist keines. Wir reden hier nicht davon, dass ein Jugendlicher nach einem Kaugummidiebstahl abgeschoben wird. Wir reden von Jugendlichen, die jeden Tag irgendeine Scheiße am Laufen haben. Es sind bundesweit vielleicht ein paar tausend Jugendliche, aber dafür haben diese Jugendlichen auch den meisten Dreck am Steck. Es ist ja auch nicht so, als ob diese Verbrecher sofort in den Gefängnis kommen würden. Bevor man im Gefängnis landet, kriegt man Arrest, Sozialstunden, Bewährung und was weiß ich nicht noch alles. Deutschland hat seine eigenen asozialen Idioten zu genüge. Mit den ausländischen Asozialen wird der Fass reichlich zum Überlaufen gebracht.“

  • vermute wie der Verfasser, Pfeiffer muß dieses Spiel auf jeden Fall mitspielen und jede einschlägige Studie derart kommentieren. Dem mündigen Publikum ist ja erlaubt, andere Schlüsse zu ziehen.

  • Pfeiffer hat mit der Publikation der Studie lange gewartet. Das erinnert an die Gepflogenheiten der DDR-Oberen, wenn ein Ereignis (national oder international) nicht dem eigenen Weltbild entsprach. Da wurde auch erst die ganze Hierarchie rauf und runter diskutiert, bis man eine Erklärung fand, die einem bei der Veröffentlichung half, nicht das Gesicht zu verlieren. (Dumm nur, dass der normale DDR-Bürger sich längst über die West-Medien informiert hatte.) Fazit: ich kann mir nicht vorstellen, dass Pfeiffer diese brisanten Ergebnisse vor der Veröffentlichung nicht den türkischen Verbänden mitgeteilt und mit diesen zusammen die Schuld politisch korrekt den türkischen Imanen zugeschoben hat. Obwohl: nun warte ich mal ab, ob der nationale türkische Oberhirte in Ankara sich zu Wort meldet, denn auf sei Geheiß sind die Imane ja zu uns ins Land gekommen. Die Schlussfolgerung, seine religiösen Söldner würden in Deutschland Kriminelle züchten, wird er sicher nicht auf sich sitzen lassen wollen.

  • Mich irritiert am meisten, dass Herr Pfeiffer zwar von einem reaktionären Männerbild redet, das die Imame vermitteln, er aber ganz offensichtlich nicht in der Lage ist, das mit dem Menschenbild des Koran in Einklang zu bringen.

    Man kann doch den indirekten Zusammenhang auch so herstellen: Die aktive religiöse Betätigung mit dem Gegenstand des Glaubens fördert über kurz oder lang das Wesentliche zutage, das die Religion ausmacht:
    Im Christentum wird das Konzept der Bergpredigt umso deutlicher, je mehr sich die Gläubigen mit dem Evangelium beschäftigen.
    Im Islam werden ebenfals die Anteile offenbar, die dem Wesen des angebeteten Gottes am ehesten entsprechen: Gewalt, Drohungen, Rache und Totschlag.
    Das sind die eindrücklichsten Elemente islamischer Kulturreligion, trotz allen Geredes über Frieden und Nächstenliebe.

  • sei es ohnehin wie es sei: Herr Pfeiffer hätte sich gar nicht in die Hosen machen müssen ob des befürchteten Schockeffekts, denn wie es scheint, ist der sowieso verpufft. In den großen online-Zeitungen (ich glaube mit Ausnahme von Weltonline) findet sich eh nix mehr, zumindest nicht an prominenter Stelle.
    Es gilt: Was nicht in den Medien auftaucht, ist – zumindest für die allermeisten – auch nicht geschehen.

  • @ rika:

    Sie dürfen Ihre eigenen Erfahrungen nicht verallgemeinern.

    Sie dürfen nicht von ein paar Fanatikern auf alle Moslems schließen.

    Sie dürfen sogar nicht einmal aus der Gewalttätigkeit es Korans einen Hang zur Gewalt unter den Rechtgläubigen ableiten.

    Nachdem ich mir am WE schon wieder diese Einheitsargumente anhören musste, bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass man Blinden nicht das Sehen beibringen kann.

    Ich habe echte Angst vor der Zukunft unseres Landes!

  • @Manfred:

    Da hast du sicherlich Recht. Es ging mir auch nicht darum mit Verweis auf den Studienfertiger die Studie anzuzweifeln, sondern darum deutlich zu machen, dass man sie unter Verweise auf den Urheber anzweifeln wird. Und Aufgrund seiner auf wenig Verständnis bei jungen Menschen stoßenden Studien, die auf Jugendliche, vor allem aber auch junge Erwchsene nicht überzeugend wirken, wird mang erade bei diesen damit leichtes Spiel haben.

  • Aber eine andere Frage:

    Laut der Jerusalem Post (http://www.jpost.com/MiddleEast/Article.aspx?id=177713) will Iran Ende dieser Woche „Hilfsschiffe“ des iranischen roten Halbmondes in Richtung Gaza schicken.

    Zwar hat Iran das laut dem verlinkten Artikel auch 2009 schon einmal gemacht. Israel hat das Schiff aufgehalten, die Weltöffentlichkeit hat es nicht großartig interessiert.

    Doch diesmal will der Ober-Ayatolla Kriegsschiffe der Revolutionsgarden mitschicken, um die Schiffe bis zum Gazastreifen zu begleiten. )

    Vielleicht redet er nur, aber falls Ende dieser Woche die Schiffe inklusive der Kriegsschiffe auslaufen, die etwas naive Frage:

    Bedeutet das Krieg?

    Ich hätte eher Gedacht, die warten solange, bis Sie die Bombe haben. Oder könnten Sie diese schon haben?

  • @Kairos

    Diese Argumentation ist völlig lächerlich, betrachtet man sich die westdeutschen Großstädte. Da ist Hopfen und Malz verloren und die Seuche breitet sich im Lande aus.

    Es reichen immer ein paar Fanatiker, um die sogenannten Moderaten unter Druck zu setzen, mit dem Hinweis auf die Worte Allahs. Und wer will sich schon outen, in dem er sagt, als Allah empfahl, die Ungläubigen zu töten, da hat er gemeint, ladet sie zur Party ein.

    Daß Fanatiker den Rest unter Druck setzen und terrorisieren, ist übrigens jeder diktatorischen Bewegung eigen. Nach Außen gibt man sich als eingeschworener Anhänger der Ideologie, in den eigenen vier Wäden flüstert man, was man wirklich denkt. Aber auch die tragen die Scheußlichkeiten passiv mit.

    Ich habe jedenfalls noch keine muslimische Betroffenheitsdemonstration erlebt, wenn wieder jemand wegen des Islam ermordet wurde. Im Gegenteil. Sofort werden Ausreden vorgebracht, andere wären an der Gewalt und Barbarei schuld. Wie immer.

  • Zudem befördere die Ausgrenzung von Muslimen durch einheimische Deutsche deren Rückzug in die eigene Gruppe, sagte Pfeiffer.

    Immerhin hat Pfeiffer, wenn sicherlich (auch) unbeabsichtigt, herausgefunden, dass die „Software“ Islam bzw. Koran Gewalt auslöst.
    Die Befunde von soz.psych. Experimenten zum Thema Hilfsbereitschaft aus den 70er Jahren, welche u.a. auch den Einfluss der Religionssoftware (nur das Christentum) prüften, bedürfen wohl einer Relativierung, z.B. diese hier (lustig).

  • @ Karl Eduard: Ich wollte auch sagen, dass ich diese Argumentation lächerlich finde. Es regt mich auf, dass ich sie mir in Gesprächen immer wieder anhören muss.

    Genauso wie einem niemand glaubt, was GM in Wahrheit ist oder dass die USA nicht das Haus des Satans sind.

    Ich komme aus NRW, hier sieht es, abgesehen von Berlin und Hamburg, am Schlimmsten aus, aber trotzdem nehmen die Rheinländer und Westfalen das nicht wahr (vgl. letzte Wahl).

    Die Argumente der Islamblinden sind immer die gleichen.

    Ich stimme Ihren Ausführungen völlig zu. Nur wie schaffen wir es, die „schlafende“ Mehrheit zu überzeugen, die diese Dinge einfach nicht sehen WILL???

    Wenn Sie übrigens Moslems mit dem Massaker in Lahore konfrontieren (Taliban werfen Granaten in zwei Moscheen), dann reagieren die (IMMER!) so: Die Taliban seien ja gar keine echten Moslems!

    Eine interessante Reaktion…

  • Anarchie ist machbar, Herr Nachbar!

    – 200 Moslems reichen für´s Freibad Pankow:

    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2006/0715/a/0090/index.html

    – Und 5 Millionen sicher für das ganze Land!

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