Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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(MEDRUM) Der Europarat berät zur Zeit eine Beschlußvorlage, in der unter anderem empfohlen wird, die Verwendung des Begriffs „Mutter“ als einem sexistischem Stereotyp zu bekämpfen, weil dies die Gender-Gleichheit verhindere.

(…)  Mit der Beschlußvorlage 12267 im Ausschuß für Chancengleichheit von Frauen und Männern will der Europarat gegen die Verwendung von Begriffen wie des Mutterbegriffs kämpfen. Mutter sei ein sexistisches Stereotyp, das die Frau in den Medien in eine überlieferte Rolle dränge.

Quelle: Kampf gegen den Mutterbegriff als sexistischem Stereotyp | MEDRUM.

Dabei untertreibt MEDRUM sogar noch. Noch kranker als das, was die Mainstreamerinnen sagen, und vor allem noch verräterischer, ist die Art, wie sie es sagen. In der Beschlussvorlage heißt es nämlich unter anderem (Übersetzung von mir):

Andererseits wird Gendergleichheit blockiert durch die Fortdauer sexistischer Stereotype in den Medien, durch die Frauen und Männer auf die Rollen beschränkt werden, die ihnen von der Gesellschaft traditionell zugeschrieben werden, wobei Frauen oft

… und jetzt kommt’s …

als passive und minderwertige Wesen, Mütter und Sexualobjekte dargestellt werden.

Nochmal für die Abgestumpften:

… passive und minderwertige Wesen, Mütter und Sexualobjekte …

Wie eine redet, so denkt sie, und wie sie denkt, so ist sie. Falls irgendjemand noch daran gezweifelt haben sollte, dass die Gendermainstreamerinnen perverses, geisteskrankes Gesindel sind, das die Unmenschlichkeit zur Ideologie erhoben hat: Hier hat er den Beweis!

28 Antworten auf Für Gender Mainstreamerinnen sind Mütter Untermenschen

  • Ich möchte an dieser Stelle noch einmal auf meine Rezension des neuen Herman- Buches verweisen:

    http://kairos.myblog.de/kairos/art/6796918/Die-Wahrheit-und-ihr-Preis-Rezension-und-erneute-Laudatio-der-Eva-Herman

    GM ist eine furchtbare, kranke Ideologie, die mit aller Macht durchgesetzt werden soll. Wie die meisten Ideologien hat sie zur Wahrheit ein gelinde gesagt schwieriges Verhältnis.

    Jeder, der selbst Kinder hat, weiß, dass sie sich geschlechtsspezifisch entwickeln, selbst wenn man versucht das zu unterdrücken.

    Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Homosexualität durch hormonelle Fehlfunktionen ausgelöst wird. Das ist kein „Lifestyle.“ Ich persönlich kann mit dieser Erkenntnis sogar sehr gut leben, da sie jeglicher Homophobie den Boden unter den Füßen wegreißt (man hat ja auch nichts gegen Taubstumme, die übrigens mittlerweile auch schon um das Recht auf Gehörlosigkeit kämpfen und Ärzte, die ihnen mit Implantaten zum Hören verhelfen wollen als Völkermörder beschimpfen).

  • „Da werden Weiber zu Hyänen
    Und treiben mit Entsetzen Scherz,
    (…)
    Nichts Heiliges ist mehr, es lösen
    Sich alle Bande frommer Scheu,…“

    (Schiller, Das Lied von der Glocke)

    Wennn es nur ein Trüppchen durchgedrehter Hyänen wäre, die so denken, könnte man sich ja an die Stirn tippen und zur Tagesordnung übergehen, es ist aber die offizielle Ideologie unseres Kontinents, die mit allen propagandistischen Druckmitteln durchgesetzt werden soll.

    Noch kein menschliches Wahnsystem war bisher, von seinem ideologischen Ansatz her, in so direkter – biologischer – Weise suizidal.

  • Vielleicht haben die Taubstummen ja gelesen, was Schopenhauer zu dem Thema geschrieben hat, daß ein Blinder zwar immer glücklich darüber ist, wenn ihm das Augenlicht gegeben wird, ein Tauber aber über die Gabe seines Gehörs stets zu Tode entsetzt ist.

  • „… passive und minderwertige Wesen, Mütter und Sexualobjekte …“

    Die Gender Mainstreamerinnen fördern gleichzeitig die Islamisierung unseres Landes. Herrscht dann der Islam wird auch dieses Problem gelöst.

    Meine Frau meint ich würde immer zynischer, deshalb
    bewundere den Blogbetreiber, dass er bei dem heutigen Irrsinn noch den Überblick behält, dabei sachlich bleibt und scharf analysiert.

  • Pathologisch, zweifellos. Aber was mich noch mehr beunruhigt: fällt das niemandem mehr auf? Im Europarat und sonstwo?

  • @V.

    Ich habe schon vor langer, langer Zeit an anderer Stelle darauf hingewiesen, daß Familien der Erhöhung des BSP im Wege stehen und daß der Zwang, das BSP zu erhöhen, der entscheidende gesellschaftliche Zwang unserer Zeit ist und daß Aldous Huxley dies alles sehr konsequent und keinesfalls phantasievoll in „A brave new world“ durchgespielt hat.

    Von mir kam dann noch der Vorschlag, künftig Eier und Samen an Banken zu verkaufen, welche sie dort mit einem kleinen Vorstellungsfilmchen der betreffenden Person bewerben und weiterverkaufen würden.

    Wenn immer mehr Menschen nicht wissen, womit sie ihr Geld verdienen sollen, dann müssen ganz offenbar neue Geschäftsmodelle popularisiert werden. Ausgetragen würden die so gezeugten Kinder selbstverständlich wiederum von einer dritten Partei. Und jedesmal können sie Mehrwertsteuer kassieren.

  • @Kairos.

    So auf Anhieb weiß ich das nicht zu sagen. Wahrscheinlich findet es sich aber im ersten Band von „Die Welt als Wille und Vorstellung“ und dort wahrscheinlich wieder in „Die Welt als Wille“, da Schopenhauer an der Stelle darstellt, wie die Sinne den Willen beeinflussen (etwas ist zu heiß, zu kalt, stinkt, sticht etc.), wovon einzig der Gesichtssinn verschont ist, welcher es einem also auch als einziger erlaubt eine Sache objektiv und unbefangen zu betrachten, wohingegen das Gehör ein Sinn ist, welcher uns unserer Umwelt ausliefert und stets unsere Konzentration abzieht, weil wir erwägen müssen, ob wir gerade einen Fluchtgrund gehört haben oder nicht. Nun ja, so in etwa. Plausibel ist auch. Wenn ich nur Stille kennte, würde ich auch nicht glücklich über den plötzlichen Lärm und alle seine unbekannten einzelnen Bestandteile sein.

  • @ Fremder: Bitte genaue Quellenangabe zu Schopenhauer, Danke!

    @ Manfred:

    Die Gehörlosen betrachten sich als eigene „Kultur.“ Taubstumm sein ist für sie keine Krankheit oder Behinderung, sondern ein anderer „Lifestyle.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Geh%C3%B6rlosenkultur

    Leider finde ich gerade das direkte Zitat von Ladd nicht, wo er vom Völkermord an den Gehörlosen spricht. Hier wird es erwähnt:

    http://www.taubenschlag.de/Kultur?SeitenNr=5

    Das Buch:

    http://www.taubenschlag.de/meldung/4213

  • Im Übrigen werde ich ab morgen eine gehörlose, lesbische Frau sein – da man sich das ja alles aussuchen kann dürfte das ja recht einfach gehen. Kann man mittlerweile auch seine ethnische Zugehörigkeit frei wählen?

    Ich frag ja nur mal…

  • Kairos + Fremder aus Elea:

    Es handelt sich wohl um diese Stelle:

    „Dieser Gegensatz der beiden Sinne bewährt sich auch darin, daß Taubstumme, wenn durch Galvanismus hergestellt, beim ersten Ton, den sie hören, vor Schrecken todtenblaß werden (Gilberts »Annalen der Physik«, Bd. 10, S. 382), operirte Blinde dagegen das erste Licht mit Entzücken erblicken, und nur ungern die Binde sich über die Augen legen lassen.“
    (Schopenhauer, WWV Bd.2, Kap.3, §38)

  • Wie krank muss jemand sein, um sich so einen Irrsinn auszudenken?
    Ich bin eine selbstbewusste, stinknormale Frau und Mutter von 4 Kindern und Oma eines entzückenden Enkels, den meine Schwiegertochter „noch“ ganz normal und ohne Brutmaschine oder Mutterkomplexe oder sexistische Wahnvorstellungen oder gendermanipulierten Schwachsinn zur Welt gebracht hat – und ich vermute, dass sie bei der Zeugung dieses Kindes viel Spaß gehabt hat!
    Narren allenthalben; schwachsinnige Emanzen und senile Trottel wollen uns Unisexiwelten verkaufen!
    Übrigens hat unsere einzige Tochter (Kind Nr.3) hingebungsvoll mit ihren Puppen gespielt (und oftmals ihren kleinen Bruder dabei eingespannt, obwohl es reichlich, reichlich viele Autos und andere „männliche“ Spielsachen im Haus gab.
    Sie hatte auch einfach keine Lust auf Fussball, sondern ist ganz mädchenmässig mit viel Freude und Hingabe 13 Jahre lang zum Ballettunterricht gegangen – ganz gegen meine ursprünglichen Vorstellungen von „emanzipatorischer“ Mädchenerziehung übrigens!

    Und hätte ich die Wahl, ich würde wieder mit Freuden viele Kinder kriegen und gerne, gerne Mutter sein!

  • @BeforeDawn. Ja, das ist die Stelle. Meine Erinnerung war, wie ich sehe, nur so-so. Aber Schopenhauer äußert sich ja auch sonst eher abfällig über das Hören, von der zu erwartenden Intelligenz von Leuten, welche ihren Hund Tag und Nacht bellen lassen etc.

    Vielen Dank für die Präzisierung.

  • Ich persönlich kann mit dieser Erkenntnis sogar sehr gut leben, da sie jeglicher Homophobie den Boden unter den Füßen wegreißt (man hat ja auch nichts gegen Taubstumme, die übrigens mittlerweile auch schon um das Recht auf Gehörlosigkeit kämpfen und Ärzte, die ihnen mit Implantaten zum Hören verhelfen wollen als Völkermörder beschimpfen).

    Nein, die Abneigung gegen Schwuchteln aller Art wird so nicht gebannt, jedoch der Vorwurf der Homophobie – pathologisierendes Schmähwort.

  • Die Tragödie geht weiter:

    In Bern wird jetzt mit der Abschaffung der Diskriminierung ernst gemacht

    (MEDRUM) Laut neuem Leitfaden für die amtliche verbindliche Sprache fällt die Verwendung der Begriffe Vater und Mutter unter die Rubrik diskriminierender Begriffe in der Schweiz. Kinder haben demnach künftig keinen Vater oder Mutter, sondern nur noch ein Neutrum als Ursprung, genannt „das Elter“.

    Statt Vater oder Mutter sollte man besser «der Elternteil» oder «das Elter» schreiben. «Der Leitfaden ist für amtliche Publikationen verbindlich», sagt Isabel Kamber, stellvertretende Leiterin Zentrale Sprachdienste, Sektion Deutsch, der Bundeskanzlei der Schweiz, wie die schweizerische Zeitung BLICK berichtet.

    Damit folgen die politisch Verantwortlichen in Bern den Vorschlägen in der Beschlußvorlage 12267 im Ausschuß für Chancengleichheit von Frauen und Männern des Europarates, der gegen die Verwendung von Begriffen wie des Mutterbegriffs in den Nationen kämpfen soll, um Gender-Gleichheit herzustellen.

    Eine derartige sprachliche Deformation würde auch der Erwerb der Elternschaft durch homosexuelle Paare erleichtern. Ein Kind, dessen soziale Eltern zwei lesbische Frauen sind, hätte dann eben nicht mehr eine Mutter und eine Stiefmutter, sondern zwei Elter.

    Quelle: Medrum http://www.medrum.de/?q=content/mutter-wird-amtlich-durch-das-elter-ersetzt

  • „Das Elter“… wenn da mal nicht standardmäßig „das Euter“ gelesen werden wird.

    Warum nicht einfach „der Alte“ und „die Alte“?, da kommt das Wort „Eltern“ etymologisch gesehen doch sowieso her (nun gut, genauer gesagt von der Zusammenfassung von „der Ältere“ und „die Ältere“ in „die Älteren“.)

    Ich hatte dbzgl. ja auch darauf gehofft, daß die Rechtschreibreform sinnigerweise künftig die Schreibung „Ältern“ einführen würde, was dann unbegreiflicherweise doch nicht geschehen ist. Jedenfalls hätte das aber immerhin sicher gestellt, daß „das Älter“ rein orthographisch höchstens mit „das Alter“ verwechselt worden wäre und nicht mit „das Euter“.

    Nun ja, diese Auswüchse, so pervers sie sind, sind doch eher harmlos. Schlimmer sind da schon derartig schwachsinnige Vorgaben aus Brüssel, wenn sie die medizinische Vorsorge oder die Regulierung des Finanzmarktes betreffen. Und leider legt Brüssel in puncto Schwachsinn eine geradezu gespenstische Homogenität an den Tag.

  • À propos ausgemachter Schwachsinn. Der SPIEGEL berichtete zuletzt, daß Schweden das Bargeld abschaffen will. Das könnte den Banken natürlich so passen, 3% Bankensteuer zusätzlich zur Mehrwertsteuer und das Geschäft mit den Kartenlesegeräten. (So etwas nennt man doch eigentlich „Nötigung“, „Raub“ oder auch „Schutzgelderpressung“.)

    Ich traue den Schweden aber zu, daß sie das mitmachen. Ihre Modernitätsneurose prädestiniert sie geradezu dafür.

    Glücklicherweise lebe ich hier in einem Land, das gerade in dieser Hinsicht ausgesprochen rückständig ist. Wenn hier einer vom Blut in den Adern der Kriminalität faselte, kriegte er wahrscheinlich ein Pilzmesser in den Bauch gerammt.

  • @Kairos. Yves Saint Laurent war schwul. Ihm gehörte der „Jardin Majorelle“ in Marrakesch (Marokko) zusammen mit seinem Lebenspartner Pierre Bergé. Nach seinem Tod wurde seine Asche dort verstreut. Offensichtlich hat er sich dort also stets wohl gefühlt.

  • @freiheitistunteilbar:

    Was ich meinte war folgendes:

    Wenn ich glaube, Homosexualität sei ein „Lifestyle“, also eine Art zu leben, die jeder frei wählen kann, dann fühle ich mich als Heterosexueller bedroht. Ich muss mir gar die Frage stellen, ob ich vielleicht nicht ganz richtig bin, weil sich mir beim Gedanken an homosexuelle Handlungen schlecht wird.

    Wenn ich aber weiß, dass Homosexualität von einer hormonellen Dysfunktion verursacht wird, dann weiß ich: okay, ich als Hetero bin ganz normal in meiner Abneigung der Homosexualität. Der Schwule kann nichts dafür, dass er schwul ist, er hat sich das nicht ausgesucht. Also kein Grund mich von ihm bedroht zu fühlen.

    Was ich wirklich widerlich finde sind nicht „Schwuchteln“, wie Sie sich ausdrücken, sondern Menschen, die versuchen natürliches Sexualverhalten zu pervertieren und den Menschen einzureden, das Normale sei krank, das Abnormale aber gesund.

    Die christlichen Verdammer der Homosexualität übernehmen übrigens kritiklos das Weltbild vom Schwulsein als „Lifestyle.“ Wenn sie die Homosexualität als Krankheit bezeichnen, dann meinen sie eine ansteckende (dabei kann man sich nicht mit dem Schwulsein „infizieren“!). Das ist Homophobie – Angst davor, dass das Schwulsein des Anderen die eigene Sexualität verwirren könnte!

    In meinen Augen ist das ein eher mittelalterliches Weltbild, weshalb in islamischen Staaten ja der Schwulenhass und die Tötung Homosexueller an der Tagesordnung ist.

    Ich denke eine offene Gesellschaft kann Homosexualität tolerieren. Aber es gibt keinen logischen Grund sie zu fördern (es sei denn, man will diese Gesellschaft zersetzen).

    Die Angst der Genderer vor der wissenschaftlichen Erklärung hat vor allem den Grund, dass eine Hormontherapie vorstellbar ist, welche die Ursachen der Homosexualität beseitigt.

    Daher mein Vergleich mit den Taubstummen. Was kommt als nächstes? Ein Verbot von Laseroperationen durch den Bund der stolzen Brillenträger?

  • @Kairos
    Homosexualität gibt es sowohl als “Lifestyle” als auch als Stoffwechselkrankheit. Der kulturelle Aspekt dominiert zur Zeit.

    Das ist Homophobie – Angst davor, dass das Schwulsein des Anderen die eigene Sexualität verwirren könnte!

    Dieses Argument kommt ja immer, dass jeder, der was gegen Homos sagt, ein Kellerhomo sei.

    Tötung Homosexueller an der Tagesordnung

    Das ist Propaganda. Die Regel von PI lautet: In westlichen Ländern sind die Mohammedaner immer schuldig und in islamischen Ländern sind die Schwulen immer unschuldig.

    Ich denke eine offene Gesellschaft kann Homosexualität tolerieren. Aber es gibt keinen logischen Grund sie zu fördern (es sei denn, man will diese Gesellschaft zersetzen).

    Genau da ist eben das Problem. Der moderne Konservative hält es für eine Privatsache, was in Schlafzimmern passiert, aber er schafft es nicht eine klare Grenze zu ziehen, da der Übergang von privat zu öffentlich verschwommen ist. Die Linken halten Sex für ein 100 % politisches Thema, wodurch sie klar im Vorteil sind.

  • @Kairos
    Zu Heterosexuellen, die den Lifestyle von Homosexuellen wählen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Straight-Queer_Masculinities

    Die Linken sind nicht dadurch im “Vorteil”, dass Sie Sex politisch instrumentalisieren. Das ist sogar einer der Hauptgründe, warum ich linke Politik so verabscheue. Die müssen sich in alles einmischen.

    Doch, die Linken sind im Vorteil, denn du argumentierst zu 50 % für die Akzeptanz der Homos im privaten und zu 50 % gegen deren Förderung. Die Linken argumentieren zu 100 % für die Homos. Macht im Mittel 75 % pro Homo, also gewinnen die Linken. Desweiteren liegt einer der Gründe für die Dominanz der Linken in den Medien darin, dass sie keine Hemmungen haben Sex zu verkaufen.

  • Cody:

    Homosexualität „gibt“ es nicht sowohl als Lifestyle als auch Krankheit. Entweder entspringt sie einer hormonellen Störung in der frühen Kindheit ODER sie ist frei wählbar wie die Linke das propagiert.

    Ich unterstelle auch keine „Kellerhomosexualität.“ Aber was bitte ist so schlimm an den Schwulen (wenn sie denn eben hormonell abnorm sind und keine alternative Art zu leben)?
    Da kann ich auch was gegen Leute haben, die an Krebs erkrankt sind!

    Mit der PI Regel könnten Sie recht haben, allerdings ist die Ächtung und Tötung von Homosexuellen in islamischen Ländern ein Faktum und keine Propaganda.

    Die Linken sind nicht dadurch im „Vorteil“, dass Sie Sex politisch instrumentalisieren. Das ist sogar einer der Hauptgründe, warum ich linke Politik so verabscheue. Die müssen sich in alles einmischen.

  • Cody:

    Zu dem wiki Link: Diese ganze Gender Scheiße ist unwissenschaftlicher Mist.

    Zu den %: Ich denke, man kann das nicht so einfach aufrechnen. Die Linken sind zu 100% für staatliche Regulierung der Sexualität (Zwang) und für die Förderung „alternativer Lebensstile“ (Opfersubvention). Ich bin zu 100% für die persönliche Freiheit. Es muss reichen, wenn ich die Gesetze befolge, ansonsten hat der Staat sich nicht einzumischen. Werte sind, sofern staatlich verordnet keine Werte mehr im eigentlichen Sinne, sondern ideologische Konstrukte.

    Will sagen: Ich bin auch nicht dafür, dass der Staat anfängt Homosexuelle zu verfolgen oder Untreue in der Ehe zu bestrafen oder sonstige gesinnungsdiktatorische Maßnahmen. Ich bin dafür, dass der Staat für unsere Sicherheit sorgt und uns den Rest allein erledigen lässt, inkl. Weltanschauung, Werte und sexuelle Belange.

  • @Fremder aus Elea:
    Die Meinung, dass diese Auswüchse vergleichsweise harmlos sind, teile ich überhaupt nicht; ich hab mich darüber mehr aufgeregt als über alles andere Haarsträubende, was ich in den letzten Wochen gelesen habe, und das war nicht gerade wenig.

    Uns zwar aus folgendem Grund: Versuche der Regierenden, den allgemeinen Sprachgebrauch zu verändern, um das Denken der Menschen zu lenken, ist – unterhalb des Gebrauchs von physischer Gewalt – das zentrale Werkzeug und Charakteristikum des Totalitarismus. Das wissen wir ja alle. -Es kommt aber in diesem Fall noch hinzu, dass es nicht um irgendwelche Wörter geht, sondern um „Mutter“ und „Vater“, zwei Wörter, in die ideell und strukturell alles eingeht, was traditionell den Kern menschlicher Gemeinschaft ausmacht. Dass gerade hier die Axt angesetzt wird, an die traditionelle Familie, ist bezeichnend. Genau wie die Tatsache, dass Eva Herrmann auf ihre Äußerungen hin davongejagt wurde. Da angesichts der demographischen Situation Europas dies das Allerletzte ist, was wir brauchen, ist in dieser Angelegenheit die größtmögliche Empörung und der größtmögliche Widerstand angesagt! Es geht hier um die physische Voraussetzung der Zukunft Europas!

    „Mutter“ als sexistischer Begriff! Ich glaub, ich spinne!

    Was weiter zur Empörung beitragen sollte, ist die Tatsache, dass man den Medien die Rolle eines Propagandainstruments zugedacht hat – ein weiteres zentrales Kennzeichen totalitärer Strukturen!

    Welches Funktion hat eigentlich der Europarat in solchen Angelegenheiten? Soll er das Vorfeld der EU bereinigen – in Ländern, die noch nicht der EU angehören, EU-kompatible Verhältnisse schaffen? Was sagen denn die Türkei und Afghanistan dazu? Die schweigen ja offenbar dazu – und ich vermute, sie wissen, warum.

    Hier diese haarsträubende Beschlussvorlage (in Englisch; auf Deutsch scheint´s die nicht zu geben.)
    http://assembly.coe.int/Main.asp?link=/Documents/WorkingDocs/Doc10/EDOC12267.htm

    Dies ist nun wirklich PERVERS und MUSS gestoppt werden!

  • @BeforeDawn.

    Zur Sache gibt es zwei Dinge zu sagen.

    1. Es gibt im Deutschen kein Wort für „parent“ und die Regeln der deutschen Grammatik verbieten sogar, ein solches zu bilden. „Elter“ ist dem entsprechend eine sprachliche Grausamkeit und es wird abzuwarten sein, wie beliebt sie bei den Deutschen werden wird. Folgender Dialog zwischen zwei Teenagern wäre jedenfalls unfreiwillig komisch, wenn er jemals gesprochen würde (Teenager B möge zwei lesbische juristische Eltern haben.) Teenager A: „Mein Alter will mir keine Kohle geben.“ Teenager B: „Mein Elter auch nicht.“

    2. Der Zeitgeist wird in erster Linie durch die Popmusik und die Filmindustrie geformt und nicht durch Behördensprache. Die heutigen Emanzen sind doch nur deshalb Emanzen, weil es zu ihrer Jugendzeit „in“ war. Und nachdem sie „Unsere Eltern waren Nazis!“ brüllend ihren Marsch in und durch die Institutionen unabhängig von der eigenen Qualifikation erfolgreich absolviert haben, machen sie sich jetzt im Alter ans Philosophische, wie’s ja schon Heisenberg empfohlen hat, und produzieren solche Richtlinien.

    Es gilt davon aber, was Kant über Platons Ideen gesagt hat, nämlich daß es ein Rudern mit dem Armen im luftleeren Raum ohne Raumgewinn ist. Wenn das heute in manchem Gespräch, das man führt, nicht so scheinen mag, so liegt das in erster Linie daran, daß es in Deutschland nicht sehr verbreitet ist, schlecht vom Kanzler und dem, wofür er steht, zu sprechen. Der Kanzler hat immer Recht, solange er den Leuten nicht sagt: „Ihr müßt mich wählen, sonst geht die Welt unter.“ Interessanterweise sagt das aber jeder deutsche Kanzler früher oder später.

  • @ Before Dawn: Als Elter 1 kann ich Ihnen nur mit vollem Herzen zustimmen.

    @ Fremder: Sie unterschätzen völlig die manipulative Macht des Fernsehens und sprachlicher Vorschriften. Seit es eine behördliche Vorschrift zur Geschlechterdiagnose gibt (Schüler und Schülerinnen, das wurde zu SchülerInnen, und mittlerweile hat man Schüler- und Schüler – Innen zu schreiben, um auch diejenigen Kinder, die sich über das eigene Geschlecht nicht 100% im Klaren sind, zu erfassen), müssen wir in allen offiziellen Texten diese Kunstsprache anwenden.

    Sie kennen Orwells „Neusprech“ doch auch und wissen bei Ihren philosophischen Kenntnissen sicherlich auch, dass Sprache Realität mitbestimmt (auch wenn ich der Auffassung bin, dass sie sie nicht konstituiert).

    Wenn wir uns also zwingen lassen, bestimmte Begriffe, die für uns mit großen Emotionen besetzt sind, nicht mehr zu sagen, dann ist diese Einbuße an Freiheit tatsächlich nur einen Schritt entfernt von der physischen Knechtschaft!

    Wenn man sich dann mit „normalen“ Menschen über GM unterhält, erntet man müdes Lächeln, wenn man von Mütter- und Männerdiskriminierung spricht und ungläubige Gesichter, wenn man erzählt, dass GM nicht Gleichberechtigung, sondern Gleichheit fordert.

    Die meisten Menschen denken tatsächlich, die „Gleichstellungsbemühungen“ drehten sich um Chancengleichheit und die Frauen hätten immer noch das Nachsehen.

    Man könnte drüber lachen, aber es ist doch eher zum Heulen!

  • @Kairos. Mag sein, daß ich diese Macht unterschätze. Ich selbst sehe ja auch nicht fern.

    Aber nehmen wir doch das Paradebeispiel schlechthin, nämlich ob jemand in der Tagesschau „Terrorist“ oder „Freiheitskämpfer“ genannt wird.

    Ich behaupte mal, daß der hauptsächliche Unterschied in der Publikumswirkung darin besteht, daß das Publikum bei seinen Äußerungen berücksichtigen wird, auf welcher Seite die eigene Regierung steht, was Konsens ist und was Provokation.

    Viel weiter aber reicht der Einfluß dessen nicht. Auch wenn z.B. die Hamas eine Terrororganisation genannt wird, so werden sich doch immer Leute finden, die darauf verweisen werden, daß sie für die Freiheit ihres Volkes kämpft. Und umgekehrt, wenn auch Rebellen im Sudan als Freiheitskämpfer bezeichnet werden, so finden sich Leute, die darauf hinweisen, daß sie letztlich nur für die Interessen der USA gegenüber China kämpfen.

    Solange es erlaubt ist, offen das Gegenteil der vorherrschenden Sicht auszudrücken, wird es auch getan. Und gerade bei diesem SchülerInnen Beispiel erinnere ich mich an unzählige Kommentare dazu, wie blöde das ist, wie es Texte verunstaltet, was für eine Zumutung das ist etc. Nur weil eine Behörde das vorgibt, gefällt es noch längst nicht automatisch der Mehrheit oder auch nur einer signifikanten Minderheit der Deutschen.

    Freilich, als Beamter hat man sich daran zu halten. Aber die meisten Beamten sind doch eh politisch links eingestellt, da könnte man doch glatt fragen, warum die denn nicht ihre eigene Medizin schmecken sollten und sich fortan (bis in alle Ewigkeit) mit diesem orthographischen Schwachsinn quälen müssen.

    Aldous Huxley fragte ja einmal, ob die Erde nicht vielleicht die Hölle eines anderen Planeten wäre. In dem Sinne…

    Erst wenn Zuchthaus oder gesellschaftliche Stigmatisierung drohen, finden Verrenkungen statt, welche volkspsychologisch gefährlich werden können. Dann entledigt man sich schonmal lästiger Konkurrenz oder Kritiker, indem man Gerüchte streut usw. Und zum Teil ist es natürlich auch schon so.

    Allerdings kann man sich auch heute noch als Macho outen, ohne daß man deswegen an den Pranger gestellt würde.

    Ja, ich weiß, was mit Frau Hermann passiert ist. Sie hätte das vermeiden können, wenn sie sich zuvor aus der Tagesschau zurückgezogen hätte. Ihre Gameshow im Dritten hätte sie ohne weiteres behalten können.

    So ganz Unrecht hat der NDR nicht, wenn er sagt, daß Tagesschausprecher ganz allgemein ihre persönlichen Ansichten nicht öffentlich machen und das dem Prestige der Tagesschau auch zuträglich ist. Die Tagesschau will eben „korrekt“ sein, nicht nur „politisch korrekt“. Daß die Tagesschau in Wirklichkeit nur eine abgestandene Regierungserklärungenverlautbarungsveranstaltung ist, ist ein anderes Thema, oder vielleicht auch wieder dasselbe, weil eine solche nur mit den reserviertesten Sprechern funktionieren kann.

    Irgendein Tagesschausprecher sagte in einem Interview auch ganz offen, daß man sich mit Bedacht für den Begriff „Nachrichten“ gegenüber Neuigkeiten entschieden hätte, weil die Leute sich eben danach richten sollten, was sie dort vortragen.

    Wenn nun so ein Sprecher aktiv eine politische Position einnimmt, wie kann man dann noch erwarten, daß sich die Anhänger der gegenteiligen politischen Position noch danach richten, was er sagt?

  • @ Fremder: Dreimal NEIN!

    1. Frau Herman hat freiwillig ihren Tagesschau Job aufgegeben, um ihre Bücher zu publizieren, aus dem Grund, den Sie genannt haben (Neutralitätsverpflichtung). Der NDR hat Herman aufgrund eines Falschzitates aus der Sendung „Herman und Tietjen“ und ihren anderen Moderationstätigkeiten entlassen, lange nachdem sie schon nicht mehr die Nachrichten moderierte.

    Zudem hätte Herman mit einem vorherigen Rückzug auch aus diesen Sendungen die mediale Hetzkampagne gegen sie nicht vermeiden können! Grund des Anstoßes waren ihre (absichtlich falsch verstandenen) Bücher. Vielleicht lesen Sie diese mal.

    2. Nicht erst wenn man eingesperrt wird beginnt der Totalitarismus, darauf wollte auch Before Dawn hinaus. Die Hoheit über die Sprache und – immer klarer tritt das zutage – über die Information, über das, was gesendet und geschrieben wird, ist eine Form totalitärer Kontrolle. In Zeiten des Internets lassen sich „Gegenöffentlichkeiten“ bilden, aber davon gibt es so viele, dass sie auch schon wieder beinahe irrelevant werden (zu viele Informationen, um sie zu verarbeiten, wie wähle ich aus? Bei mir ist z.B. eine Grenze erreicht, wenn ich es mit Esoterikern oder Hardcore- Verschwörungstheoretikern zu tun kriege – andere wiederum bezeichnen mich als Verschwörungstheoretiker, wenn ich auf GM oder Eurabia hinweise).

    3. Sollten Sie doch wissen, dass Sprache viel mächtiger ist. sie spielen das so herunter, warum? Die Suggestion von Sprache kann so weit gehen. Je größer zum Beispiel Ihr politischer Hintergrund ist, desto anders verstehen Sie Statements von Politikern, die andere „harmlos“ finden.

    Die heutige Facebook Generation („wir sind Papst und lieben Lena“) beherrscht die eigene Sprache nicht mehr in dem Maße wie wir (und auch ich bekomme manchmal ganz rote Ohren wenn ich Nietzsche lese oder einem emeritierten Prof. zuhöre).

    Der Punkt ist: Die Sprachfähigkeit ist Grundlage für Phantasie, abstraktes Denken, Begreifen von Zusammenhängen. Wenn jemand kaum noch Präpositionen gebraucht, dann fällt es ihm auch schwerer über Relationen nachzudenken.

    Wenn man also schlussendlich den Leuten vorschreibt, wie sie zu sprechen haben, dann hat das, wie in diesem Falle (GM) ja sehr deutlich zu sehen ist, den Hintergrund, dass man ihnen das Denken verbieten will. Das ist Totalitarismus!!!

    Und noch eine Anmerkung zum Schluss: Auch ich muss mich mit SchülerInnen (und ihrer Schreibweise) rumplagen, auch mich träfe die „Elter“ Regelung, wenn sie denn so umgesetzt würde. Wenn Sie sich in einem Arbeitsverhältnis befinden, dann sind Sie ganz schnell „politisch korrekt“ – weil Sie weiter beschäftigt werden wollen.

    Was die Beamten angeht gebe ich Ihnen allerdings recht: Die meisten von ihnen sind so links – die setzen diesen hirnlosen Stuss mit Freuden um. Aber das ist eine andere Geschichte…

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