Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Berlin online [der Artikel war ursprünglich verlinkt. Der Link ist nicht mehr gültig. M.K.-H., 28.02.2011] meldet:

Vermutlich Brandanschlag auf Auto

Von dpa-info.com GmbH

Zossen (dpa/bb) – In Zossen (Teltow-Fläming) haben unbekannte Täter vermutlich versucht, das Auto eines Mitgliedes der Zossener Bürgerinitiative «Zossen zeigt Gesicht» in Brand zu stecken. Laut Polizei wurden an einer unmittelbar angrenzenden Mauer in der Nacht zum Dienstag offensichtlich Feuerwerkskörper abgebrannt. Dabei blieb das Fahrzeug unbeschädigt. Sein Halter ist den Angaben zufolge ein 70-jähriger Mann, der sich gegen Rechtsextremismus engagiert. Am 22. Januar hatten Neonazis das «Haus der Demokratie» in Zossen in Brand gesteckt, wo sich eine Ausstellung zu jüdischem Leben befand. Die Bürgerinitiative will es wieder aufbauen.

Quelle: berlinonline.de

So, so. Sehen wir davon ab, dass die Polizei selbst den Vorfall offenbar bis jetzt nicht für bemerkenswert genug hielt, ihn unter ihre Pressemitteilungen aufzunehmen. Das Pawlowsche Journalistenrudel dagegen, dem professionelle Skepsis offenbar fremd ist, fängt umgehend zu sabbern an:

Wir sollen also glauben, dass Neonazis ein Auto dadurch anzuzünden versuchen, dass sie in seiner Nähe „Feuerwerkskörper abbrennen“, statt es einfach mit Benzin zu übergießen und anzuzünden. So blöd sind die, ja?

Wir sollen nicht glauben, dass es selbst in Zossen noch ein paar Halbstarke geben könnte, die es einfach aus Spaß mal knallen lassen, auch wenn zufällig ein Auto in der Nähe steht, dessen Halter normalerweise unermüdlich „Gesicht zeigt“ (nun aber im Bett liegt, um sich von seiner Gesichtzeigerei zu erholen).

Vor allem aber sollen wir nicht glauben, dass dort verhinderte Kämpfer gegen Rechts am Werk gewesen sein könnten:  aus Verzweiflung darüber, dass die vielzitierte „rechte Gewalt“ viel zu selten stattfindet, um linken Politkriminellen eine fadenscheinige Rechtfertigung zu bescheren. Wir sollen nicht glauben, dass sie einen „Anschlag“ simuliert haben könnten – es wäre ja weiß Gott nicht das erstemal. Einen „Anschlag“, bei dem sie selbstredend peinlichst darauf geachtet haben, dass das Auto des ehrenwerten Genossen nicht wirklich zu Schaden kommt.

3 Antworten auf Antifake

  • Bisher war die vorgehensweise immer so, Kohlenanzünder unter den Radkästen oder auf ein anderes brennbares Autoteil gelegt, angezündet – Brand. Offenbar sind Nazis bereits in der Lage, durch Teleportation die Explosionen entfernt detonierender Feuerwerkskörper direkt auf ein Auto zu lenken. Da kann man nur Schlimmes ahnen.

  • Sie vergessen zu erwähnen, dass es lediglich deswegen tragisch wäre das Auto des Mannes abzubrennen, wiel er „gegen rechts“ ist.

    Wählte er die NPD wäre es selbstverständlich vollkommen vertretbar sein Eigentum zu zerstören, ihm seine Grundrechte zu nehmen, ihn aus dem öffentlichen Leben zu verbannen und ihn tagtäglich zu bedrohen und zu beschimpfen.

    Und noch nebenbei, wenn man das Auto nicht vorher zerstört und die Feuerwerkskörper in das Auto hineinwirft fängt es sowieso nie an zu brennen. Und selbst dann muss man noch eine ordentliche Menge Geld in Feuerwerkskörper stecken.

    Und Drittens: Wie geil ist denn das „vermutlich“ in dem Text?

  • Darf ich mal politisch inkorrekt sein?

    Wann bekomme ich Feuerwerkskörper mit? 1. Sylvester, 2. Schützenfest oder Kirmes, 3. Hochzeiten (jedes Wochenende, da in der Nähe zwei Großsäle, nur von Hochzeitsveranstaltungen ab 150 Personen genutzt)

    Bevor man auf Halbstarke tippt sollte man mal nach einem Großsaal in der Nähe Ausschau halten, wobei das eine dann das andere nicht ausschließt…

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