Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Gerold Becker, der frühere Leiter der Odenwaldschule, an der acht Lehrer (acht Lehrer an einer einzigen Schule!) Schüler sexuell missbraucht haben sollen, und der selbst des sexuellen Missbrauchs bezichtigt wird, ist der Lebensgefährte des berühmten Reformpädagogen Hartmut von Hentig, über den die Frankfurter Rundschau schreibt:

Er ist kein Bequemer und das bleibt sein Verdienst. So gehört von Hentig zu den massivsten Kritikern von Leistungsvergleichen wie Pisa. Messen und Zollstock ansetzen – das läuft seinem Verständnis von guter Schule entgegen. Bei seinen Schülern legte der Diplomatensohn von Hentig wenig Wert auf Zensuren, viel hingegen auf Selbstverantwortung und politische Urteilsfähigkeit.

Nun, wir alle können uns lebhaft vorstellen, was v. Hentig unter „politischer Urteilsfähigkeit“ versteht. Das aber nur nebenbei, denn es geht mir hier nicht um v. Hentig, sondern um seinen Lebensgefährten (von dem Hentig glaubt, er sei von seinen Schülern verführt worden).

Der Frankfurter Psychologe Walter Schwertl schreibt in einem Gutachten, das die heutige Leiterin des Internats in Auftrag gab, der sexuelle Missbrauch an der Odenwaldschule sei geradezu Ausdruck eines «Kulturprogramms» gewesen. Es habe auch Veranstaltungen zur Würdigung des antiken Griechenland und der Knabenliebe gegeben.

(Tages-Anzeiger, Zürich)

Würde Becker im Zölibat leben, dann hätte die Presse längst einen Zusammenhang hergestellt zwischen dieser Lebensform bzw. der katholischen Theologie und dem ihm vorgeworfenen Missbrauch Schutzbefohlener. Er ist aber kein Priester, er ist homosexuell. Und ein Zusmamenhang zwischen Homosexualität und Pädophilie – na, das ist doch völlig abwegig!

4 Antworten auf Der Verführte

  • Die bekannten Mißbräuche fanden überwiegend in den 70‘ und 80’er Jahren statt. Wollen doch mal sehen, was so die Grünen und ihr Anhang zum Thema Pädosex und Päderasten so alles verständnisvoll zu sagen wußten:
    In seiner Autobiographie schildert Daniel Cohn-Bendit, wie er in seiner Zeit (70’er Jahre) als Kindergärtner Kindersex ausübte.
    Zitat:
    “Mein Flirt mit den Kinder nahm bald erotische Züge an …
    Manchmal kam es vor, daß die kleinen Kinder mir die Hose aufgeknöpft haben, und angefangen haben, mich zu streicheln. Wenn die Kinder darauf bestanden, hab ich sie auch gestreichelt…
    Das Problem mit den Liberalen war: Sie erkannten die Sexualität der Kinder nur an, während ich versuchte sie zu entwickeln!” (Zitat Ende)
    Ein Artikel in der „BILD“ v. 14.2.1985:
    Zitat:
    Überschrift: „Grüne fordern: Sex mit 14jährigen nicht mehr strafbar“
    Wer heute ein Mädchen unter 16 verführt, kann mit Gefängnis bis zu einem Jahr (oder Geldstrafe) bestraft werden. Die Grünen Frauen im Bundestag fordern nun: Sex mit 14jährigen darf nicht mehr bestraft werden – viele 14 bis 16 jährige Mädchen haben bereits sexuelle Erfahrungen. Sie sollten über ihre Sexualität künftig selbstbestimmen können. Auch der Paragraph 175 (Homosexualität) soll ganz abgeschafft werden. Sexuelle Kontakte mit 14 jährigen soll erlaubt sein. Der Grüne Nachrücker Herbert Rusche aus Hessen („ich bin bewußt als Homosexueller für den Bundestag aufgestellt worden“): Der § 175 behindert das Recht auf Entfaltung der freien Persönlichkeit“
    Zitat Ende
    Und aus welcher Ecke schallt es heute am lautesten, wenn man hoffen kann, damit die (letzte?) Bastion für das Leben und die Familie existenzbedrohend treffen zu können? Welche politische Richtung wird von diesen Herrschaften meist bevorzugt?

  • …und Cohn-Bendit war auch Schüler der Odenwaldschule…!

  • Ich möchte nur eine kurze Zusammenfassung vieler kluger Blogbeiträge und Kommentare der letzten Wochen beisteuern – man sieht: bei dieser Kampagne geht es eben gegen die Katholische Kirche und niemals um die in vielen Fällen berechtigte Vorbeugung von sexuellem Mißbrauch.
    Deshalb können die Linken mit all den Widersprüchen, die fleißige Blogger aufdecken, wunderbar und ungeniert leben.
    Linke machen Menschen nunmal gerne zu Objekten, ob Mißbrauchsopfer (denen mit der gegenwärtigen Kampagne sicher nicht geholfen ist!), sei es Moslems, die von den Linken gar nicht erst gefragt werden, ob sie tatsächlich so gerne unter der Sharia leben möchten und so weiter und so fort.
    Linke sind geradezu Trüffelschweine, wenn es darum geht, irgendeinen Skandal auszugraben, laut rumzutröten und am Ende mal wieder einen Vorteil für sich selbst, auch auf Kosten derer um die es vordergründig geht, rauszuschlagen.
    Letztendlich werden auch die Homosexuellen von den Linken verraten und verkauft, das merken die meisten Schwestern leider noch nicht.

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