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Der neueste Käß

Man könnte auf den Gedanken kommen, einen Watchblog Käßmann aufzumachen, so hartnäckig produziert sich diese Frau mit öffentlichen geistigen Tiefflügen; geradezu, als wollte sie beweisen, dass es in dieser Republik schlechterdings unmöglich ist, sich zu blamieren, weil keine Stellungnahme so hirnlos sein kann, dass es dem korrupten Mediengesindel auffiele.

Seit sie Vorsitzende des Rates der EKD ist, wacht sie jedenfalls allmorgendlich mit dem Vorsatz auf, öffentlich irgendetwas zu sagen, womit sie den Beifall gottloser halbgebildeter linker Schreiberlinge einheimsen kann. Und was läge da näher, als auf den Papst loszugehen? Manchmal freilich, und ohne dass sie selbst oder ihre journalistische Fangemeinde es mitbekommen, gerät ihr die Kritik zum Lob; etwa wenn sie vor handverlesenem kommunistischem Publikum verkündet, in puncto Ökumene erwarte sie nichts von Papst Benedikt XVI. .

Da hat sie ausnahmsweise Recht! Gott sei Dank! Amen!

12 Kommentare zu „Der neueste Käß“

  • ostseestadion:

    sie befindet sich doch in der sendung – „Gregor Gysi trifft Zeitgenossen“ -
    in bester gesellschaft … :-)

  • quer:

    Hoffentlich wird “Käß” auch weiterhin in der Sache rechtbehalten. Denn: Was soll ein Papst mit einer Parteivorsitzenden anfangen, die von sich behauptet, als geschiedene (d.h. besonders vorbildlich christliche) Frau und Mutter, “Bischöfin” eines Esoterik-Kreises zu sein und diesen zudem noch als “Kirche” bezeichnet?
    Andererseits wird ihr Sterben mit großer Sicherheit nicht weltweit bemerkt oder gar verfolgt werden. Das ist nur den wirklich Bedeutenden dieser Erde vorbehalten. Man kann sich aber durchaus  legitim über die eigene Bedeutungslosigkeit mokieren. Mit, oder gegenüber wem auch immer. Das erleichtert ungemein.
    Blöd nur, daß dies in Rom nicht mal ein Zucken der Augenbrauen auslöst.

  • apokryphe:

    Unfreiwillig zeigt Käß uns an, wer in diesem Staat wirklich die Macht hat.
    Gegen die Linken in allen wichtigen Positionen hierzulande kommt man nicht an, man kann sich nur noch anbiedern – if you can’t beat them, join them.

  • Rucki:

    Aber, aber meine Herren, Frau BischöfIN steht als Evangelen-PäpstIN doch wohl meilenweit über Benedikt. Sie hätte schließich den 2. Weltkrieg verhindert, und weiß auch für Afghanistan eine “spannende” Lösung. Sie führt bestimmt schon einen interreligiösen Dialog mit den “moderaten Taliban” über Frauenrechte und Frieden, in diesem doch, von westlichen Armeen, geschundenen Land.
    Ob Frau BischöfIN schon übers Wasser gehen kann, weiß ich nicht ausgeschlossen ist das nicht.
    Sollte Frau BischöfIN hier lesen, hätte ich mal zwei kleine Fragen an Sie.
    Wieso hat der intereheliche Dialog bei Ihnen und ihrem Ex-Mann nicht funktioniert? Ich dachte man könnte alle Probleme mit Dialog lösen?
    Ist ihnen eigentlich noch nicht aufgefallen, dass ihre Kirche täglich Mitglieder verliert, vor allen Dingen gläubige Christen, die in Freikirchen wechseln, und sie ohne Steuerfinanzierug längst Bankrott wäre?
     
     

  • Manfred:

    Wieso hat der intereheliche Dialog bei Ihnen und ihrem Ex-Mann nicht funktioniert?

    Wahrscheinlich hat er es abgelehnt, im Sitzen zu pinkeln.

  • submarine:

    Erst teilten sich die Familie Käsemann einen Pastorenposten.
    Dann merkte Käsefrau das Käsemann ein grüner Sitzpinkler ohne Ambitionen ist und Käsemann übernahm willig und untertänig die Pflege der vier Käsekinder. Käsefrau inzwischen nicht mehr fortpflanzungs-  sondern nur noch karriere- und mediengeil  und frisch gegendert, ergriff  -was auch immer-  beim  -was auch immer noch- Schopf und wurde Bischöfin. 
    Dritte Abbildung scrollen…..da ist Käsemann. 
    http://www.evang-kirche-neuhof.de/uploads/media/Gemeindebrief208_V1.pdf

    Deutschland im Genderwahn. Tja, die fähigen Weiber und die gegenderten Kerle.   ;-)  

  • Rika:

    Aaaalsoooo,
    ich weiß ja inzwischen, dass Du, Manfred, mit Bischöfinnen im allgemeinen und Frau Käßmann im besonderen wenig oder nichts anfangen kannst und Deine,  von Dir wohl begründeten,  Vorbehalte hast.
    Das Lästern hier finde ich aber doch ein bisschen zu viel am Kern von Aussage und Problem vorbei… ;-)
    wäre ich so gestrickt wie manche derjenigen, die andauernd Fahnen verbrennen, weil sie soooo beleidigt sind, dann gäbe es hier ein schönes Feuerchen, obwohl die Bischöfin ganz ausdrücklich nicht MEINE Bischöfin ist, aber eine Frau und ihr seid hier ganz schön frauenfeindlich … ;-)
    Andererseits gehöre ich einer Freikirche an, die Hierarchien, gleich welcher Art, in der christlichen Gemeinde strikt ablehnt, sieht man mal von den demokratisch gewählten Gemeindeleitungen ab, die aber mehr dem deutschen Verwaltungswahn denn einer theologischen Überzeugung entsprungen sind, Apostel, Heilige, Päpste, Paulus und Petrus  hin oder her.
    (Natürlich gab es schon bei den Urchristen Regelungen für Diakone und dergleichen, kann man ja in der Apostelgeschichte nachlesen!)
    Aber muss es gleich ein STellvertreter Christi auf Erden sein?
    Nichts für ungut weiterhin…
     

  • Manfred:

    Ich hatte schon damit gerechnet, dass Du Dich, gleich einem Engel mit Flammenschwert, schützend vor die Bischöfin werfen würdest (obwohl ich darüber grüble, warum Du eigentlich in einer Freikirche bist, wenn Dich der liberale Mainstream so wenig stört – sollte ich einmal nach Hannover kommen, würde ich mich gerne bei Dir zum Kaffee einladen, um diese Frage zu klären).
    Die Behauptung, ich würde die Dame aus Frauenfeindlichkeit kritisieren, weise ich allerdings zurück: ich kritisiere schließlich nicht nur Sitzpinkelfanatikerinnen, sondern auch Soldaten-sind-Mörder-Ideologen, Multikulti-Traumtänzer, Deutschen- und Christenhasser. Ich kritisiere nicht nur Bischöfinnen, sondern auch Bischöfe, und nicht nur Protestanten, sondern auch Katholiken. Zum Beweis empfehle ich unter anderem:
    http://www.korrektheiten.com/2010/01/14/die-interessen-des-bischofs/
     

  • Monalisa:

    Immerhin pinkeln Muslime auch im Sitzen, denn schon der Profeht erkannte, dass das Gespritze unreinlich ist.
    Sitzpinkeln als feministich zu verspotten, erinnert an Martin Luther, der die Gabel als effeminierte welsche Erfindung verhöhnte. Der deutsche Mann benimmt sich auf der Toilette wie im Wald und isst nur mit dem Faustkeil? Nein danke. ;-)
    @Rika
    Käßmann ist unerträglich auf ihrem Posten. Frauen wie sie lassen mich ernsthaft daran zweifeln, ob es eine gute Idee war, unserem Geschlecht die Ämter zu öffnen. Gibt es einen Bischof, der sein Amt so schlecht, um nicht zu sagen unheilvoll, ausfüllt wie Käßmann oder Jepsen?
    In der Ämterfrage war ich urprünglich offen, grundsätzlich halte ich es für einen Skandal jemand Geschiedenes in der Kirche eine Funktion zu geben – so liberal lässt sich die heilige Schrift nun wirklich nicht interpretieren! Daher war ich von Anfang an schockiert über die Wahl Käßmanns, ihre peinlichen Einlassungen sind nur die Sahnehaube.

  • Rika:

    @
    “sollte ich einmal nach Hannover kommen, würde ich mich gerne bei Dir zum Kaffee einladen, um diese Frage zu klären).”
    Du bist jederzeit herzlich willkommen! E-mail genügt, ich hole Dich auch vom Bahnhof oder so ab!
    Ich bin in einer Freikirche, weil ich zum einen al Kind in eine solche hinein geboren wurde und mich zum anderen als Jugendliche sehr bewusst entschieden habe, Jesus Christus als meinen HERRN und Erlöser anzunehmen. Zwischendrin gab es immer mal “Wüstenzeiten”, in denen ich neu nachdenken musste, aber immer wieder zum gleichen Ergebnis: Jeus Christus, HERR, Erlöser kam, trotz oder gerade wegen neuer Einsichten und mehr Informationen usw.
    Ich komme ursprünglich aus einer Freikirche, in der die Ermahnung des Apostel Paulus: “Das Weib schweige…” noch sehr ernst genommen wurde. Frauen hatten definitv in der Gemeinde zu schweigen! Aber ich hatte einen Vater, mit dem ich reden konnte über Gott und die Welt, der mir den Blick für die Bibel öffnete und mir dazu verhalf, auch in Bezug auf die Gemeinde meinen Verstand zu gebrauchen und nicht zu schweigen als wir uns wegen des Arbeitsplatzwechsels meines Vater in einem anderen Ort und einer Baptistengemeinde wiederfanden!
    Vielleicht liegt darin die Ursache: Wennschon Bischöfe, Päpste und kirachliche Würdenträger, dann bitte doch auch in der weiblichen Form.
    Wobei ich gerne gestehe, dass ich manche Frauen in kirchlichen Ämter lieber  schweigend erleben würde.
    Margot hört indes nicht dazu.
     
    @Monalisa,
    Es ist menschlich fast immer eine Tragödie, wenn eine Ehe zerbricht und geschieden wird. Ich halte es da mit der tröstlichen Zusage: “Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen und den brennenden Docht nicht auslöschen -  Menschen scheiter, aber Gott ist barmherzig.
    Warum nicht gerade auch mit einer Frau der Kirche – wenn es schon Frauen in kirchlichen Ämter gibt. (Für Männer gilt das doch innerhalb der evangelischen ganz sicher auch. Jedenfalls in den letzten Jahren.)
     

  • Monalisa:

    @Rika
    Ich will Käßmann ja nicht exkommunizieren oder irgendwelche anderen Sünder.  Ich wünsche ihr überhaupt nichts Schlechtes. Die Tragödie hat als trostlos-vorchristlicher Begriff in unserem Glauben jedoch nichts zu suchen. Zur Freiheit hat uns Christus befreit (Paulus). Gnade und Barmherzigkeit gehen Reue und Wiedergutmachung vor.
    Unter Reue verstehe ich in diesem Fall die Rückkehr zum Ehemann oder den Rücktritt von allen Ämtern.
     

  • Rucki:

    Eine Ehe kann scheitern, auch die von gläubigen Christen! Die Frage ist wie geht Mann / Frau damit um.
    Die erste Ehe, der leider im Sommer verstorbenen Sängerin, Hella Heizmann ging leider auch in die Brüche, obwohl sie tief gäubig war. Wie diese Dame damit umgegangen ist, in Berichten und Vorträgen und auch in ihren Liedern, ehrlich und authentisch und nicht schönfärbend, unterscheidet sich doch deutlich von dem wie es Frau Käßmann tat. Wenn ich dann noch die oberlehrerhaften, von jeder Lebensrealität abgehobenen, Reden dieser Bischöfin  höre,  dann graust es mir.

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    Nach der Lektüre von Rashids neuem Buch kann man viele intellektuelle Platzhalter, etwa die Phrase vom gemeinsamen Kampf gegen den Terror, nicht nur nicht mehr hören, man kann sie vor allem nicht mehr glauben: Terror in diesen Dimensionen gibt es ohne die Unterstützung durch Staaten nicht. So wie die jüngsten Forschungen zum Linksterrorismus der siebziger und achtziger Jahre die entscheidende Rolle östlicher Geheimdienste für Logistik, Finanzierung und Rekrutierung von Terroristen betonen, so macht auch Rashid klar, dass die Taliban ohne den pakistanischen Geheimdienst ISI nie diese seit 2006 zu beobachtende Renaissance erfahren hätten.

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    [Zur FAZ-Rezension hier klicken!]

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