Die Interessen des Bischofs

Die Interessen des Bischofs

Der Hamburger Weihbischof Jaschke hat Erika Steinbach das Recht abgesprochen, für die Vertriebenen zu sprechen und sie indirekt aufgefordert, auf den ihr zustehenden Sitz im Stiftungsrat zu verzichten.

Es handelt sich um denselben Herrn Jaschke, dem wir die profunde Einsicht verdanken: „Als christlicher Bischof habe ich ein Interesse daran, dass Muslime in Deutschland ihren Glauben nicht verlieren.“

Was wirft er Erika Steinbach eigentlich vor? Womöglich, dass sie sich noch nicht zu der Einsicht durchringen konnte, sie als Präsidentin des Bundes Vertriebenen habe ein Interesse daran, polnischen Deutschenhassern die Deutungshoheit über die Geschichte der Vertreibung zu überlassen?

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3 Gedanken zu „Die Interessen des Bischofs“

  1. Der Herr Bischof Jaschke bestärkt mich als Katholik darin, die Piusbrüder als die möglicherweise einzig übrigbleibenden Katholiken zu sehen. Gibt es nicht Prophezeihungen, daß die Herde von irrenden und verwirrten Hirten auseinandergetrieben wird? Könnte es tatsächlich sein, daß sich der Herr Bischof um seinen eigenen Glauben sorgt?

    Im Gegensatz zu Bischof Jaschke sorgt sich Steinbach um die eigene Herde – um beim Bild zu bleiben. Wäre es anders, nähme sie die gleiche Position wie der landesverräterische Westerwelle als polnischer Hilfsminister ein.

  2. Die katholische Kirche wird mir in ihrem Verhalten gegenüber dem Islam immer rätselhafter.
    Ich jedenfalls betrachte es als Verrat gegenüber christen in allen moslemischen Ländern, die dort drangsaliert, gedemütigt und ermordet werden, wenn die europäischen Kirchenfürsten dem Islam den roten Teppich ausrollen, anstatt sich gegen ihre brutalsten Feinde zur Wehr zu setzen.
    Aber auch Judas hat Jesus verraten – Geschichte wiederholt sich eben.
    Das ist m.E. der Untergang der Katholischen Kirche; sie wird in wenigen Jahrzehnten verschwunden sein.

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