Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Jugendstrafrecht: Tottreter

(…)
Als der zweite Verhandlungstag gegen die U-Bahn-Schläger in Berlin-Moabit zu Ende geht, leeren sich auch auf anderen Gerichtsfluren die Säle. Man sieht es den muskelbepackten Männern an, wie ihre Prozesse ausgegangen ist. Zwei Hünen mit hoch ausrasierten Nacken, denen gerade ihr Urteil verkündet worden war, klatschen zufrieden die Hände aneinander. Wieder mal ein knappes Jahr auf Bewährung. Und so schnell, wie das gegangen ist! Eine junge Frau, sie war Zeugin, schreit empört: „Was sind denn das für Gesetze?“, ihr Freund meint nur, er habe es ihr gleich gesagt, so was regelt man selbst. Sie aber ist das große Risiko eingegangen, die in ihrem Viertel und der Justiz gut bekannten Schläger zu identifizieren. Am Ende des Ganges verschwindet eine schmale Gestalt, krumme Schultern, Kopf gesenkt. Das ist das Opfer. Der Junge ist gerade siebzehn geworden; seit er die Fußtritte der Hünen dank der Kunst der Ärzte überlebt hat, verursacht ihm die Metallplatte in seinem Kopf unerträgliche Schmerzen. Sein Selbstwertgefühl, sagt die Zeugin, sei sowieso am Boden, und jetzt erst recht.

FAZ

El Kaida will Deutsche als Terroristen anwerben

Kurz vor der Bundestagswahl hat der mutmaßliche El-Kaida-Terrorist Bekkay Harrach ein neues Video im Internet veröffentlicht. Darin will er deutschsprachige Muslime als Terroristen anwerben.

Focus

Werden Sie Fachdemonstrant gegen Rechts

Haben Sie keine Lust mehr auf Ihren Ingenieursjob, ist die Facharbeiterausbildung zu schwierig oder haben Sie den zukunftslosen Beruf der Kernkraftwerkers erlernt? Dann benötigen Sie eine Weiterbildung, die Ihnen neue, zukunftsträchtige Berufschancen eröffnet. Der DGB hilft Ihnen dabei mit einer einjährigen Ausbildung zur “Fachkraft Rechtsextremismus”.

PI

Hamburger Teenager töten Mann wegen 20 Cent

(…) Nach dem gewaltsamen Tod eines 44-Jährigen in Harburg hat die Mordkommission zwei 16 und 17 Jahre alte Jugendliche verhaften lassen. Nach Erkenntnissen der Ermittler hatten die beiden Jugendlichen ihr Opfer wegen 20 Cent tot getreten. Onur K. und sein jüngerer Komplize Berhan I. sind ins Untersuchungsgefängnis gebracht worden.

Die Welt

Türkische Stimmen können die Wahl in Deutschland entscheiden

Es hat sich ein Muster in mehreren europäischen Ländern entwickelt: die muslimischen Wähler geben den Ausschlag nach links. Auch in Deutschland spielen türkische Einwanderer wahrscheinlich die entscheidende Rolle bei den Bundestagswahlen am kommenden Sonntag. Alle Beteiligten hoffen deren Stimmen zu gewinnen.

Winkelried.info

Gestatten: Nader Khalil, CDU

(…) Dennoch scheinen sich gerade bei der CDU die Dinge zu bewegen. Anfang September lud die einstige „Kinder statt Inder“-Partei rund 120 ihrer Mandatsträger mit ausländischen Wurzeln ins Konrad-Adenauer-Haus, auch Khalil war dabei. Auf der ersten CDU-Konferenz dieser Art war Hessens Innenminister Volker Bouffier zugegen, ebenso die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer. Generalsekretär Roland Pofalla freute sich über seine bunte Truppe, betonte, eine Volkspartei müsse ein Abbild der Gesellschaft sein. Er räumte allerdings ein: „Im Umgang mit Migranten haben wir noch Nachholbedarf.“

stern

Dänemark: Palästinenser schießen 50 mal auf Polizisten

(…) Seit Mitte August 2009 haben in unserem Nachbarland Palästinenser immer wieder auf Polizisten geschossen, mit scharfen Waffen. In einem Falle feuerten sie gleich 50 Mal auf Rettungssanitäter und auf Polizisten. Für deutsche Medien ist das nicht berichtenswert. Es sind ja „nur“ Polizisten, auf die eine nicht-integrationsbereite Bevölkerungsgruppe vor lauter Hass scharf schießt. Der umgekehrte Rassismus der zugewanderten Mitbürger wird von unseren „Qualitätsjournalisten“ wie selbstverständlich hingenommen.

Zölibat

Deutschland muss Zuwanderung als Chance sehen

Deutschland braucht eine neue Mentalität, die jedem Bürger gesellschaftlichen Aufstieg ermöglicht. Um im globalen Wettbewerb bestehen zu können, muss Zuwanderung als Chance verstanden werden. Der NRW-Integrationsminister Armin Laschet erklärt in seinem Buch, wie die „dritte deutsche Einheit“ gelingen soll.

Die Welt

Chef haftet auch für Klosprüche

Vier Türken fühlten sich beleidigt, weil ein Unbekannter Türen und Wände einer Toilette mit ausländerfeindlichen Parolen … sowie einem Hakenkreuz beschmiert hatte. Daraufhin verklagten sie den Chef auf Zahlung von jeweils 10.000,- Euro. Das Bundesarbeitsgericht gab ihnen dem Grunde nach jetzt recht.

PI

Bayern gegen Rechtsextremismus

Zum Schulbeginn startet die Bayerische Staatsregierung das neue Internetportal gegen Rechtsextremismus. Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann: “Die Bekämpfung des Rechtsextremismus zählt seit vielen Jahren zu den Schwerpunkten der bayerischen Politik. Ein wichtiger Baustein dazu ist nun www.bayern-gegen-rechtsextremismus.de“.

Migazin

Bundeswehr: “Einsatznah ausbilden” gesperrt?

Ein Leser meldet, dass die Ausbildungsliteratur “Einsatznah ausbilden” sowie “Üben und schiessen” von der Bundeswehr für die dienstliche Nutzung nun tatsächlich gesperrt worden sei. (…)
Die offensichtlich mit dem Thema fachlich überforderten Journalisten Alexander Kobylinski und Caroline Walter hatten die Literatur zuvor im ARD-Magazin “Kontraste” skandalisiert . (…) Durch die Verwendung von Reizwörtern wie “Landserjargon” oder “äußerst Rechts” hatten die Journalisten versucht, eine politische Kampagne gegen die Bundeswehr zu initiieren. Eine sachliche Grundlage dafür bestand nicht. Zunächst sah es so aus, als sei die Kampagne gescheitert, aber offenbar verfügt die Bundesregierung doch nicht mehr über die politische Kraft, um solchen Kampagnen entgegenzutreten. Was kommt als nächstes?

Weblog Sicherheitspolitik

Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen ZDF

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mainz gegen das ZDF wegen des Verdachts auf Volksverhetzung gehen weiter. (…) Die Staatsanwaltschaft werte zurzeit den umstrittenen Beitrag „Sterben für Jesus – Missionieren als Abenteuer“ des ZDF-Magazins „Frontal 21“ … aus. In dem Beitrag hatten die Verfasser Arndt Ginzel, Martin Kraushaar und Ulrich Stoll Evangelikale in die Nähe islamistischer Selbstmordattentäter gerückt. (…) Anlass für die umstrittene Berichterstattung war die Entführung von neun Christen im Jemen. Drei von ihnen – eine Koreanerin und zwei junge Frauen aus Deutschland – waren am 15. Juni ermordet aufgefunden worden; von den anderen Entführten fehlt bislang jede Spur.“

idea

Schülerstreit in Dülmen: Busfahrer ging dazwischen und wurde entlassen

Dülmen – Es war eine Auseinandersetzung unter Schülern, die der Busfahrer von seinem Fahrersitz aus beobachtet hatte. Ein 13-Jähriger traktierte am vorletzten Mittwoch gegen 7.45 Uhr im Beisein eines weiteren Schülers einen Siebenjährigen auf einem Dülmener Schulhof.

Der Busfahrer sah die Situation – und griff ein. (…) Das Einschreiten rief unterschiedliche Reaktionen hervor, die dazu führten, dass der Busfahrer noch am gleichen Tag entlassen wurde.

Dülmener Zeitung

Nachrichten eines einzigen Tages.

26 Antworten auf 25. September 2009. Nachrichten eines Tages.

  • Patient: B. R. Deutschland
    Diagnose: Schwere kollektive Schuld- und Angstneurose; Symptomatik: masochistische Unterwerfungsphantasien; diffuse, generalisierte Selbstbeschuldigungen, weitgehende Regression (Wunsch nach mütterlicher Allversorgung, Ich-Aufgabe, Entgrenzungswünsche, Zukunftsverweigerung); schwere Störung der Realitätswahrnehmung (Rechts-Links-Vertauschung, Opfer-Täter-Verwechslung als Folge einer Subjekt-Objekt-Konfluenz); cave: latente Suizidalität! Prognose: kurzfristig: ungünstig, langfristig: nach Krise Milderung der Symptomatik möglich! Therapie: längerer stationärer Aufenthalt (in offener Abteilung: kein Gewaltpotential, therapeutische Konfrontation mit Realität); beruflich: sofortige Außer-Dienst-Setzung erforderlich (Berentungs-/Pensionierungsbescheid: möglichst 27.09.09).

    Tur mir leid: außer Sarkasmus fällt mit nichts mehr ein.

  • OT: Heute habe ich mal nach der Mitgliederzahl des Deutschen Gewerkschaftsbundes gegugelt .. und herausgefunden, daß der DGB über 6 Millionen Mitglieder hat, ich hätte vielleicht 2-3 Millionen vermutet.
    Das würde mich aber gar nicht sonderlich stören, wenn der DGB nicht für viele weitere Dinge stehen würde, die mit Arbeitnehmervertretung gelinde gesagt nichts zu tun haben. Ich stelle mal hier die Frage an die Runde: Welchen „kulturellen“ Einfluß haben die Gewerkschaften im Land?

  • Die Gewrkschaften gehören zu einem immer dicter zusammenwachsenden Netz linker Institutionen, die allesamt neben ihrer offiziellen Aufgabe noch die Aufgabe haben, die richtige Gesinnung der Gesellschaft zu kontrollieren. Dass der Staat einen „Kampf gegen Rechts“ ausruft, hat mit Staatsaufgaben nichts zu tun und mit Demokratie schon gar nicht; dasselbe gilt, wenn sozialwissenschaftliche Institute, irgendwelche Umweltorganisationen, Kirchen oder der Zentralrat der Juden ähnliche Ziele setzen, die mit ihrer jweiligen Primärfunktion nichts zu tun haben. Es handelt sich um ein Netz von Organisationen, deren Handeln auf die ideologische Durchdringung und Kontrolle der Gesellschaft abzielt.

  • Ehrlich gesagt, die Meldungen über Gewalttaten überraschen mich nicht, so sind Menschen, wenn niemand eingreift.
    Was mich schockiert, ist die Meldung über den Dülmener Busfahrer, der eingreift und dafür gefeuert wird.
    Mir fehlen die Worte… oder besser, ich schreibe lieber nicht, was ich wirklich denke….

  • Du hast noch eine Meldung vergessen, Manfred:
     
    Der Verfassungsschutz soll polizeiliche Befugnisse zur Überwachung des Internet-Nutzungsverhaltens potentiell terroristischer Sublekte (sprich: uns) bekommen. Das geht aus einem Dokument hervor, bei dem es sich um ein unverbindliches „internes Papier“ des Innenministeriums handeln soll. Doch als ich die Nachricht gestern (Freitag) früh um 4:00 Uhr erstmals hörte (warum wird sowas eigentlich nachts gemeldet?), da klang es so, als sei es ein Gesetzesentwurf, dem schon bald die Segnung der großkoalitionären Zustimmung zuteil kommen solle.  Das halte ich für durchaus möglich; auch nach der Wahl geht ja der parlamentarische Verratsbetrieb – ohne lästigen Wahlkampf – noch 4 Wochen weiter, bis die Parteienvertreter des neuen Bundesrages zusammentreten.
     
    Zum „deutschen Patienten“ fällt mir nur ein:
    Untergehen will Euer Selbst. Jedes Volk, jede Anhängerschaft einer Ideologie, jede Glaubensgemeinschaft brigt wenigstens irgendeine Art von Sinn hervor, die sie leben, atmen, hoffen, Kraft schöpfen, sich bei seinem Tun im Recht fühlen läßt. Deutschland ist dazu – 64 Jahre nach Hitlers Tod – weniger denn je in der Lage. In den 50er und frühen 60er Jahren, als die Erinnerung an die Nazizeit noch viel frischer war, war der Lebenswille des deutschen Volkes paradoxerweise größer als heute, ganze zwei Generationen später. Falls dieses unser Volk nicht bald die Kraft findet, über seine giftigen Einflüsterer hinwegzusteigen, Auschwitz – so kalt das klingt – einfach eine polnische Kleinstadt sein zu lassen und sich wieder einen positiven Sinn fürs Dasein in der Welt zu verschaffen, dann wird dieser Takt täglich, jährlich, unendlich so weitergehen, und dann gehen zwischen Rhein und Oder irgendwann die Lichter endgültig aus.

  • @Thatcher: viele unserer Politiker wissen nicht einmal, wie man eine email verschickt.
     
     

  • @ apokryphe
     
    Und was soll uns das bitte sagen? Unsere Politiker sind nicht maßgeblicher als Gerichtsvollzieher, die wirkliche Macht liegt bei anderen. Die „Einflüsterer“ können nicht nur E-Mails verschicken, die können Pressekampagnen fahren, da würde der Gemeine Bundesbürger nur mit den Ohren schlackern, wenn er davon wüßte.

  • Stimmt, die Meldung hatte ich vergessen, die hätte hineingehört. Ich glaube allerdings, dass das ein typisches Schäuble-Ei ist. Von einer Pressekampagne für solche Pläne sehe ich nichts – wenn, dann eher dagegen -, und ich sehe nicht, mit welchem Koalitionspartner er Pläne zum Wiederaufbau der Gestapo umsetzen will.

  • [Die hier ursprünglich eingestellten Links zu gewaltakademie.de sind nicht mehr gültig, M., 17.01.2011]

    Unglaublich, oder wem fällt dazu etwas anderes ein?

    Der DGB arbeitet mit der Gewaltakademie zusammen. Und alle gemeinsam beten jeden Tag: Lieber Gott, erhalte uns die Migranten, damit wir unser täglich Brot auf leichte Art verdienen. Schicke uns nach Möglichkeiten noch mehr Probleme.

    Und der liebe Gott, sprich die EU, erhört sie. 50 Millionen aus Afrika stehen vor der Tür.

    Das schafft Beschäftigung für Millionen von Soziolgen, Multiplikatoren, Genderbeauftragten.

    Nur exportieren wird Deutschland dann in Zukunft nix mehr. Tut`s ja schon fast nicht mehr. Ist auch nicht nötig. Die EU wird es richten.
    Also, zum Islam konvertieren und einen sicheren Job gegen Rechtsextremismus ergattern. Dann passt’s.
    Irgendwo habe ich gelesen, dass der Gröfaz vor seinem Dahinscheiden theatralisch sagte, wenn er nicht mehr lebe, bzw. seine Idiologie, brauchte Deutschland auch nicht mehr zu leben. Nun, der Psychopath war weitsichtig. Deutschland ist mausetot.

  • Hitler mußte weder Psychopath noch Prophet sein, um dieses Ende Deutschlands vorherzusehen. Das Ziel, das heute weltweit verfolgt wird, wurde auch schon vor 100 Jahren verfolgt – wenn auch nicht unter Federführung von „Alljuda“. Hast Du schon mal überlegt, was die Nationalsozialisten mit „jüdischer Greuelpropaganda“ meinten, gegen die sich die Deutschen verteidigen sollten? Die Lage heute ist die folgerichtige Verschlimmerung der Lage von 1933, der Nationalsozialismus war u.a. ein Versuch, die Entwicklung zum Jetztzustand aufzuhalten, der wegen seines eigenem Größenwahns scheiterte. Wahrscheinlich wird uns Deutschen deshalb von der Wiege bis zur Bahre eingetrichtert, wie böse der Plan war. 1944/45 dagegen kämpfte Deutschland nur noch verzweifelt um sein Leben, die Nazis aber darum, ihre „Rache am Judentum“ zu vollenden.
     
    Merkt man, wie es im Gehirn schmerzt, diesen Gedanken nur zu denken? Wie man von Angst getrieben dazu neigt, jemanden, der den Nationalsozialismus so interpretiert, allein dafür zu kritisieren? Das ist eine Folge der ununterbrochenen Gehirnwäsche.

  • Wenn ich diese Nachrichten sehe, kann ich nur an die hier Lesenden appellieren:

    Wandert nach Österreich ein und wählt FPÖ.

    Weitersagen!

  • Ein Psychopath war er dennoch. Dass die gesamten Hintergründe ein „weites Feld“ sind, ist nach dem was bekannt ist, nicht zu übersehen.
    Und nein, Angst, wirklich nicht, sie lähmt, auch den freien Verstand. Das Resultat sehen wir.

    Bewegen wir uns in Richtung „kollektive Identität“, schweigen wir und verinnerlichen „Rette sich wer kann“, die Welt, um auszusteigen, werden wir nicht anhalten können. Oder sehe ich das falsch?
    http://www.eurozine.com/pdf/2008-12-22-hacke-de.pdf

    Für einen abgeschlagenen Kopf wachsen Hydra zwei neue und nirgends ist ein Herakles in Sicht.

  • Was kann mann/frau tun, um der drohenden Umwälzung in unserem Heimatland zu entgehen?

    „Kämpfen für alle“: sich offen politisch positionieren und hoffen, dass dadurch Unterstützung aus der Bürgerschaft erzeugt wird?

    Oder „Kämpfen für sich“: eine alternative Lebensplanung für sich entwerfen (zweites wirtschaftliches Standbein und Auswanderung)?

  • @Karla
    Entgehen kann man ihr nur, wenn man seine Sachen packt. Allerdings ist es auch andernorten nicht immer paradiesisch. Zudem – was gibt es Traurigeres als das Schicksal des „letzten Mohikaners“?
    Von Ferne beobachten, wie die eigene Sprache und ursprüngliche Heimat verloren gehen…
     

  • @Thatcher: ich kann Deinen Gedankengängen nicht ganz folgen – bin wahrscheinlich zu doof.
    @Karla & Monalisa: ja, es ist zum Verzweifeln. Trotzdem, mit jedem Kind, dem wir unsere Sprache und die Grundzüge unserer Kultur vermitteln können, steigen die Chancen, unsere Kultur überleben zu lassen.
    Die 68er-Teufel sind nicht unsterblich.

  • @ apokryphe
     
    Um einen Kurswechsel zu bewirken, bräuchte es einen klugen Charismatiker: mit anderer Worten, einen Hitler. Und man müsste etwas von der Größenordnung tun, was die Nationalsozialisten in den ’30ern taten. Ich rede nicht von Massenmord, sondern von einer konsequent auf Auswanderung der Nichtintegrierbaren ausgerichteten Politik: keine Einwanderung, kein Geld, keine Vergünstigungen, keine wichtigen Stellen im Apparat, harte Strafen. Schärfere Gesetze würde es nicht mal brauchen, die Anwendung der bestehenden würde ausreichen. Doch der Justiz fehlt dazu der Wille.
     
    Willen (wozu?) haben dafür die Kreditgeber umso mehr. Du kannst ja mal ausrechnen: Wieviel bedeuten 2 Billionen Euro Staatsschulden, zu gängigen Zinssätzen verzinst, im Vergleich zum jährlichen Steueraufkommen in der BRD?
     
    Man müsste auch dieses Problem angehen, und zwar anders als bisher.
     
    Aber wenn das irgendeiner hier wirklich machen würde, dann würde es wohl den Dritten Weltkrieg geben. Deutschland würde wieder verlieren und wieder als Alleinschuldiger dastehen, obwohl es sich doch nur „verteidigt“ hat gegen das Große Interesse.

  • @Thatcher: ich misstraue Charismatikern zutiefst.
    Meine Utopie lautet: von Großkollektiven weitgehend verschont bleiben – das wär ein gutes Leben!

  • Meine Utopie lautet: von Großkollektiven weitgehend verschont bleiben – das wär ein gutes Leben!

    Das Problem mit gewissen Großkollektiven ist nur, dass sie einen nicht fragen, ob man mit ihnen zu tun haben will.  :-)

  • @Manfred: ja, es ist schnell dahingeschrieben worden von mir, ich hab auch noch nicht ganz den Thread über „Was ist Konservativ“ durchgelesen.
    Mit ‚Großkollektiven‘ meine ich vor allem Ideologien, die jeden, der mal irgendwas in irgendeinem Buch gelesen oder von einem Führer/Ayatollah/Guru/Vorsitzenden etc. gehört hat dazu ermächtigen, einen anderen Menschen als Untermensch/Klassenfeind/Ungläubiger etc. zu demütigen, totzuschlagen und auszurauben.
    Vielleicht sollte man sich mehr mit dem Begriff ‚Libertär‘ befassen. Dieser schließt für mich eine konservative Verantwortungs-Ethik und individuelle Freiheit nicht aus.
    Du hast aber absolut Recht, daß wir hier in Deutschland nur diesen kindischen Selbstverwirklichungsliberalismus kennen, der tatsächlich zerstörerisch ist.

  • Hallo“Familie“-ich lebe noch, freue mich sehr über Manfreds unermüdlichen Einsatz hier-korrekt-was er hier so auf uns „abschmettert“. Weiter so-an diesem Tor im Hintergrund habe ich die Nacht des 9.November verbracht-nachdem ich gegen 20.00 mit der Liebe meines Lebens Schluss gemacht hatte-also ein doppelt bedeutender Tag für mich, nun sind schon wieder 20 Jahre verstrichen-die Zeiz ist unser kostbarstes Gut, daran sollten wir jede Minute denken! Und nur in der Gegenwart können wir Einfluss auf die Zukunft nehmen-so sollten wir unermüdlich weitermachen-für unsere Kinder! und deren Kinder.
    Gruss an das „Kernteam“ da draussen- stary arbat

  • @ apokryphe:
    Vielleicht sollte man sich mehr mit dem Begriff ‘Libertär’ befassen.

    Dieser Artikel tut das:

    http://www.stormfront.org/forum/showthread.php?t=631745

    Zum Verfassen meiner eigenen Stellungnahme bin ich heute wieder nicht gekommen – aber das kommt noch!

  • Bin gespannt Deep Roots….

  • Hallo, apokryphe (und alle Interessierten)!

    Zunächst mal eine Anmerkung zu dem in meinem vorigen Kommentar verlinkten Artikel: Interessanterweise gibt das deutsche Google diese Seite stormfront.org nicht her; wenn man den Suchbegriff eingibt, kriegt man nur massenweise Antifantenseiten aufgelistet, in denen Stormfront erwähnt wird.
    Das österreichische Google (http://www.google.at/) spuckt es dagegen anstandslos aus, ebenso das britische (http://www.google.co.uk/). Nur euch traut man offenbar nicht die Mündigkeit zu, sich mit sowas zu befassen. Naja, es gibt ja Ausweichmöglichkeiten.

    Zu meiner persönlichen Abhandlung über den Libertarianismus bin ich noch nicht gekommen. Dafür bringe ich hier zwei Zitate an.

    Das erste stammt von einem Leser bei „Fakten & Fiktionen“ der (ich weiß nicht mehr, zu welchem Thema) ungefähr geäußert hat: „Wann immer man glaubt, daß den Linken keine Möglichkeit mehr einfällt, wie sie ihrem Volk in den Rücken stechen können, dann schaffen das die Libertären“.

    Und hier ein übersetztes Zitat des schwedischen Bloggers „Conservative Swede“ aus einem Diskussionsstrang bei „Gates of Vienna“:

    Naja, es gibt ein paar Dinge, die protestantische Rechte hassen zu dürfen glauben. Wie zum Beispiel den Staat. Abhängig von der jeweiligen Sorte von Rechtem ist dies recht üblich. Aber es ist nicht sehr hilfreich, denn das einzige, was sie damit erreichen, ist die Schaffung einer atomisierten Gesellschaft gemeinsam mit der Linken, d. h. die Gesellschaft auseinanderzureißen. Der Grund dafür, daß diese Rechten den Staat hassen zu dürfen glauben, ist der, daß dieses Konzept Wurzeln in der Französischen Revolution hat – das Konzept des Individualismus, das eine atomisierte (und daher zerstörte) Gesellschaft voraussetzt – aber es ist die Französische Revolution, die überhaupt erst das Problem ist. Da es nicht ein Hass auf eine bestimmte Herrschaft ist, sondern auf das Konzept des Staates als solchen, helfen sie effektiv der Linken bei der Zerstörung unserer Gesellschaft, nur daß sie sie von einer anderen Seite aus in Stücke hacken. In jedem Land, das ich sorgfältig studiert habe, ist es klar gewesen, daß die zwischen links und rechts wechselnde Macht schlimmere Auswirkungen hatte, als wenn die Linke die ganze Zeit an der Macht gewesen wäre.

    Die Übesetzung dieses Stranges gibt es hier:

    http://fjordman.wordpress.com/2009/10/27/umkehr-ist-moglich/#comments

  • @Deep Roots
     
    Wenn man „Google Deutschland“ (www.google.de) benutzt, dann bekommt man zu allen wichtigen Themen zensierte Seiten. Man kann allerdings so schlau sein und „Google Deutsch“ (www.google.com/intl/de/) verwenden. Die hat dieses Problem nicht, daher habe ich mir sie zur Startseie gemacht.

  • @Deep Roots: Meine Antwort muss auch noch etwas auf sich warten lassen, da ich natürlich gut vorbereitet antworten möchte :)
    Diese Stormfront Seite kommt mir etwas seltsam vor, aber ich beurteile niemanden nach den Seiten, auf die er verlinkt.
    Nur kurz: Ein selbstverantwortlich gestaltetes Leben, ohne allzu grosse Eingriffe einer übergeordneten Einheit ist paradoxerweise die Grundvoraussetzung für ein funktionierendes gesundes Staatswesen – es muss keineswegs in die totale Atomisierung der Gesellschaft führen. Nehmen wir als Beispiel die Adenauer-Ära, da gab es kaum staatliche Eingriffe in das Familienleben und das Land prosperierte.
    Aber später mehr.

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